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Was törnt sie an? Über tausend Frauen zwischen 18 und 95 Jahren haben Auskunft gegeben. bild: shutterstock

Eine Website rund um den weiblichen Orgasmus – «Oh mein Gott, ja!»

Auf «omgyes.com» erklären Frauen, wie sie zum Höhepunkt kommen. Basis ist die erste wissenschaftliche Studie zur Lust der Frau.

noemi lea landolt / Aargauer Zeitung



Wie genau die weibliche Lust zustande kommt, wurde nie genau erforscht. Bis jetzt hiess es einfach: «Jede Frau ist anders. Sie muss halt selber herausfinden, was für sie funktioniert.» Amerikanische Wissenschafter an der Indiana University of Public Health haben sich nun des Themas an genommen. Sie haben mehr als tausend Frauen zwischen 18 und 95 Jahren zu ihren sexuellen Erfahrungen befragt.

Wie haben sie die eigene Sexualität entdeckt? Mit welchen Techniken kommen sie zum Orgasmus und wie gehen sie dabei genau vor? Die Resultate bilden die Grundlage der Website «omgyes.com», was übersetzt heisst «Oh mein Gott, ja» – passend zum Höhepunkt im Schlafzimmer.

Auf der Website finden Nutzerinnen detaillierte Informationen und Tipps zu den unterschiedlichen Techniken. Im Moment sind zwölf Episoden und mehr als 50 Videos abrufbar. Explizite Videos.

Wichtige Slideshow für zwischendurch: 

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Zurück zur Orgasmus-Website: Schliesslich möchten Lydia Daniller und Rob Perkins, die beiden Gründer von omgyes, das Tabu brechen. «Vielen ist es peinlich, weibliche Geschlechtsorgane aus der Nähe zu betrachten», schreiben sie auf der Website. Genau das sei aber der Grund, weshalb die weibliche Lust so lange ein Geheimnis geblieben ist. Sie sind überzeugt, dass die Menschen heute bereit sind für einen «ehrlichen Blick auf die entscheidenden Details».

Touchscreen-Simulator mit virtueller Vagina

In den Videos auf der Website erzählen und zeigen die Frauen an sich selbst, wie ihre Lieblingstechnik funktioniert und wie sie sie entdeckt haben. Wer einmalig 29 Franken (Aktionspreis) bezahlt, kann die Seite uneingeschränkt nutzen. Dazu gehört dann auch der Touchscreen-Simulator. Mit diesem kann man die vorgestellten Techniken selber an einer virtuellen Vagina üben.

Die Website richte sich nicht explizit nur an Frauen, sondern auch an Männer, die neugierig sind, wie Sex noch lustvoller wird, schreiben die beiden Gründer. Frauen entdecken neue Varianten der Berührung an sich selbst und können ihrem Partner Tipps geben – Männer erweitern ihr Repertoire.

Die Gewinne investiert das Team zu einem grossen Teil in weitere Forschung. Sie möchten die Website ausbauen und mit neuen Episoden ergänzen. In der nächsten Studienreihe erforschen sie, wie sich die sexuelle Lust im Laufe eines Lebens verändert.

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Lust auf ein kleines Quiz? Wie gut kennst du dich mit sexuellen Orientierungen aus? Teste dich!

Quiz
1.Gibt es einen Unterschied zwischen sexueller und romantischer Orientierung?
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Nein, das ist doch alles Hans wie Heiri.
Sexuell orientiert nennt man einen Menschen, bei dem der Sex im Vordergrund steht, während die romantisch Orientierten sich auf die Emotionen und romantische Gesten konzentrieren.
Die sexuelle Orientierung zeigt an, mit welchem Geschlecht man Sex hat und in welches man sich verliebt. Die romantische Ausrichtung hingegen bezieht sich nur auf die Gefühle.
Ich hab' keine blasse Ahnung.
2.Für wen ist es charakteristisch, mehr als eine Person zur selben Zeit erotisch zu lieben?
Bild zur Frage
Für einen metrosexuellen Menschen.
Für alle Menschen (wenn sie ehrlich wären).
Für einen polyamoren Menschen.
Für einen intersexuellen Menschen.
3.Wer ist antisexuell?
Bild zur Frage
Meine Mutter.
Ein Mensch, der kein Verlangen nach Sex hat.
Ein Mensch, der Sex für schmutzig, böse, primitiv, unnötig oder unmoralisch hält.
Die Katholiken.
4.Was macht den pansexuellen Menschen aus?
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Die Geschlechter (-identitäten) sind ihm völlig wurscht. Er kann mit Männern, Frauen, Transgender, Transvestiten und mit allen dazwischen schlafen oder sich in sie verlieben.
Er ist immer spitz. Immer.
Er möchte gern mit dem griechischen Gott Pan schlafen, weil der eine siebenröhrige Flöte hat.
Er liebt die ganze Menschheit.
5.Was macht die «Halbsexuellen» (Englisch: «demisexual») besonders?
Bild zur Frage
Sie stören sich an der sexübersättigten Welt, sind aber nicht prinzipiell gegen Sex. Er sollte aber ihrer Meinung nach Privatsache bleiben.
Die sexuelle Anziehungskraft kommt erst, wenn sie eine wirklich tiefe Beziehung zu jemandem haben und innige Gefühle für diesen Menschen hegen.
Das sind pubertierende Jugendliche, die Petting betreiben.
Sie betrachten sich selbst als nur sehr mässig gut im Bett. Man hat mit ihnen Halb-Spass.
6.Mit wem haben wir es beim Grausexuellen (Englisch: «graysexal» oder «greysexual») zu tun?
Bild zur Frage
Er kann nur Sex haben, wenn das Licht schummrig ist.
Manchmal will er Sex haben, aber meistens nicht. Das kommt auf die Umstände an.
Er hält es mit den sexuellen Vorlieben wie Christian Grey.
Er hat eine Vorliebe für Menschen mit grauen Haaren, grauer Kleidung oder grauen Accessoires.
7.Was definiert den «lithromantic», zu Deutsch in etwa den «Stein-Romantiker»?
Bild zur Frage
Jemand, der eigentlich komplett unromantisch ist (siehe Stein), sich aber einen interessanteren Namen dafür gibt.
Das ist ein Mensch, der romantische Gefühle für jemanden haben kann, aber nicht will, dass diese erwidert werden.
Der «lithromantic» kann nur romantische Gedanken haben, wenn er auf einem Stein hockt.
Er küsst alle Steine, die ihm begegnen.
8.Zum Schluss die Kontrollfrage. Wenn ihr gut aufgepasst habt, wisst ihr das jetzt: Was ist ein Panromantiker?
Bild zur Frage
Da war doch was mit dieser Flöte ...
Der Panromantiker ist in den Pansexuellen verliebt, aber der Pansexuelle will nur Sex.
Wenn man Romantiker rückwärts liest, gibt das «Rekitnamor». Rekitnamor. Tschäggsch?
Für den Panromantiker gibt es nicht nur Frauen und Männer, sondern auch alles dazwischen. Und er kann sich in alle verlieben. Aber schlafen will er mit niemandem.

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