History Porn Teil CXIII: Geschichte in 32 Wahnsinns-Bildern
In einem dieser Telefonbücher steht die Nummer des History Porn ...
Schweiz, 1972:
Selbsthass als Verkaufsargument
Japan, 1986:
Der Mann in der Mitte wurde berühmt mit folgender Aussage:
Den Fujita war erfolgreicher Gründer von McDonald's Japan, einem Joint Venture mit dem US-Mutterkonzern. Die in den Zeilen mitschwingende Selbstverachtung, eine Art internalisiertes Minderwertigkeitsgefühl, passt in ein Denkmuster, das im Japan der Nachkriegszeit nicht unüblich war: Im Anbetracht der Niederlage 1945 und der US-Besatzung erschien die Siegernation mitsamt ihrer weissen Kultur, ihrer Technologie und ihrem Körperideal der eigenen überlegen – und man begann sie zu idealisieren und ihr nachzueifern.
60 Prozent vom japanischen Burgermarkt krallte sich das Unternehmen unter Den Fujitas Führung. Er war also erfolgreich; seine Business-Philosophie lautete: «Im Geschäft zählt nur der Sieg. Es gibt kein sauberes oder schmutziges Geld. In einer kapitalistischen Gesellschaft sind alle Wege, Geld zu verdienen, akzeptabel.»
Flug über die Pyramiden
Gizeh, Ägypten, 1931:
Drei Männer sitzen auf der Spitze der Cheops-Pyramide und beobachten, wie das Luftschiff Graf Zeppelin über die Landschaft fliegt.
Gefiederte Lebensretter
Erst waren es Kerzen oder spezielle Grubenlampen, die den Bergleuten anzeigten, dass sie die Mine schnellstens verlassen sollten.
Methan, ein gänzlich farb- und geruchloses, dafür umso entzündbareres Gas, entsteht als Nebenprodukt von Kohle in einem Millionen von Jahren andauernden Prozess, in dem Pflanzenmaterial abstirbt, im Sumpf versinkt und durch Druck, Tiefe und Temperatur allmählich Wasserstoff, Sauerstoff und alle anderen flüchtigen Bestandteile verliert. Methan aber kann sich in den Poren und Rissen der Kohle einlagern und wartet dort geduldig auf seinen Austritt, der beim Bohren, Sprengen oder Herauslösen des fossilen Energieträgers erfolgt.
In Verbindung mit Luft ist das Gas hochexplosiv – und genau vor einem solchen «Schlagwetter» warnte die Kerzenflamme oder jene in der Grubenlampe mit einem blau schimmernden Flammenkegel. Wurde die Flamme immer kleiner und erstickte schliesslich, war der Sauerstoff im Bergwerk zu gering.
Kohlenmonoxid aber, das als sogenannte «Nachschwaden» von Explosionen oder Bränden unbemerkt an der Flamme vorbeizog und sich in die Lungen der Minenarbeiter schlich, tötete die meisten Männer, indem es den Sauerstoff in ihrem Blut blockierte und ihre Zellen vergiftete, bevor sie die ersten ernsthaften Symptome wahrnehmen konnten.
Darum machte sich der schottische Arzt John Scott Haldane 1895 auf die Suche nach einem biologischen Wächter, einem Tier, das auf Luftveränderungen schneller und empfindlicher reagiert als der Mensch. Und nach verschiedenen Versuchen mit Mäusen, Kaninchen und verschiedenen Vögeln fand er es im Kanarienvogel. Dessen Reich sind die hohen Lüfte, also braucht er enorme Mengen an Sauerstoff, wofür ihm zusätzliche Luftkissen zur Verfügung stehen. Ist der Sauerstoff in seiner Umgebung zu gering oder befinden sich darin Giftgase, beginnt sein kleiner Körper rund 20 Minuten vor den Männern zu torkeln.
Hat der Kanarienvogel auch aufgehört zu singen, ist für alle klar: sofort raus aus dem Stollen!
Auch wenn die Männer natürlich versuchten, ihre singenden Freunde zu retten, starben viele beim Einsatz. Mit dicken Glaswänden versehene «Resuscitation Cages» konnten das ab den 1920ern teilweise verhindern: War der Vogel ohnmächtig von seiner Stange gefallen, konnte der Bergwerker die luftdichte Tür verschliessen und über ein Ventil Sauerstoff in den Käfig strömen lassen, um den Vogel wiederzubeleben, während er sich selbst in Sicherheit brachte.
Zürich für zwischendurch
Zürich, Schweiz, 1960:
Am Limmatquai 16 befand sich das Café Select, das mit seinem französischen Charme einst Literaten, Künstler, Schau- und später auch Schachspieler anzog, bis es 1998 seine Tore aufgrund leerer Kassen schliessen musste. Gleich daneben flackerten im Studiokino Nord-Süd die Werke französischer Meisterregisseure über die Leinwand, die sich noch weitere zwölf Jahre hielt. An das Studiokino erinnert der grosse Spiegel, der an seiner Stelle in der heutigen Pizzeria Ristorante Molino Select hängt.
Kaninchenplage
Australien, ab 1859:
1788 kamen die ersten fünf domestizierten Kaninchen mit der First Fleet nach Sydney. Die englischen Siedler hielten sie als Nutztiere für Fleisch und Fell in Gehegen, so wie es in Europa üblich war. Thomas Austin aber bekam 1859 zu Weihnachten aus seiner Heimat 25 Wildkaninchen geschickt – eine Mischung aus wilden und domestizierten Oryctolagus cuniculus. Zusammen mit Rebhühnern und Hasen sollten sie sich auf seinem ausgedehnten Anwesen Barwon Park nahe Winchelsea verstecken, auf dass man sie jagen könne. Um ihre Heimat in Australien nachbauen zu können, brachten britische Siedler systematisch europäische Pflanzen und Tiere mit: Fasanen, Forellen, Singvögel und besagte Kaninchen.
Offenbar haben er und seine Jagdkumpanen nicht alle erwischt: Seine Exemplare begannen sich rasend schnell zu vermehren: Genetische Studien belegen, dass Austins Wildkaninchen der Ursprung der invasiven Population in Australien sind, die heute rund 200 Millionen Tiere umfasst. Obwohl man über einen Zeitraum von 70 Jahren immer wieder Kaninchen auf den Kontinent importierte, waren es einzig seine freigesetzten Tiere, die sich über tausende Kilometer ausbreiteten. Ihre wilde Abstammung brachte eine genetische Vielfalt und damit Fitness mit sich, die sie im Gegensatz zu ihren domestizierten Artgenossen dazu befähigte, sich ganz vorzüglich ans trockene australische Klima anzupassen.
Erschwerend hinzu kommt die hohe Fortpflanzungsrate: Im Falle des Oryctolagus cuniculus wird oft die grobe «5x5-Regel» genannt; fünf Würfe jährlich mit jeweils fünf Jungkaninchen pro Wurf. Auch die natürlichen Fressfeinde fehlen hier; das Nahrungsangebot ist berauschend und der Boden eignet sich hervorragend für ihre unterirdischen Höhlensysteme.
Das alles führte dazu, dass die Wildkaninchen den Kontinent im Eiltempo eroberten, selbst den rund 1700 Kilometer langen Kaninchenschutzzaun in Westaustralien überwanden sie, ehe er vollständig fertiggestellt worden war. Sie frassen ganze Felder, Weiden und Landstriche kahl, was zu Ernteausfällen, Bodenerosion und dem Ruin zahlreicher Farmen führte. Sie konkurrierten mit Schafen und Rindern um Futter; die Überweidung brachte den Verlust zahlreicher heimischer Pflanzenarten mit sich, die wiederum Lebensraum für zahlreiche heimische Tiere waren, die nun keine Nahrung und keinen Unterschlupf mehr fanden.
Verzweifelte Landwirte begannen damit, Futter- und Wasserstellen mit Strychnin zu vergiften, womit sie nicht nur den Kaninchen, sondern der ganzen Umgebung erheblichen Schaden zufügten und den Rückgang der heimischen Artenvielfalt noch beschleunigten. Auch der Einsatz Europäischer Rotfüchse und verwilderter Hauskatzen führte bloss zur Verschärfung des Problems; statt der Kaninchen holten sie sich die leichter zu fangenden einheimischen Beuteltiere.
Erst biologische Bekämpfungsmethoden in den 1950er-Jahren brachten grössere Erfolge. Doch die Sterblichkeitsrate der Kaninchen, die durch die eingesetzten Viren erzielt wurde, sank von ursprünglich 99 % allzu schnell auf 90 %, was genügend überlebende Tiere hinterliess, dass eine Selektion auf genetische Resistenz stattfinden konnte. Am Ende waren weder das Virus noch die Kaninchen am zu schnellen Ableben interessiert; das Virus will sich immer erst verbreiten, bevor sein Wirt stirbt, setzt also auf weniger tödliche Stämme, während die Kaninchen durch Weitergabe der resistenten Gene immer weniger daran sterben.
Das sind zwei parallel laufende, evolutionäre Anpassungsprozesse, die ein Vorwärtskommen in der Bekämpfung der Kaninchenplage bis heute verhindern.
Wir sprechen von rund 200 Millionen Tieren, das sind sieben Kaninchen pro Einwohner:in.
Selbstverantwortung
Gwangju, Südkorea, 1984:
«Halt dich halt an der Stange fest (– und am Kind)», so lautet wohl die Devise dieses Sessellifts, der auf den Berg Mudeungsan und damit zum Jisan Amusement Park führt. Aber vor dem Amusement erst noch 20 Minuten Angst.
Den Atomkrieg überleben
New York, USA, 1961:
Ein New Yorker Paar präsentiert Schutzanzüge für den Fall eines nuklearen Angriffs. Natürlich hält der dünne Plastik weder der Hitze einer Atombombenexplosion noch ihrer Druckwelle stand. Auch gegen radioaktive Strahlung sind sie machtlos. Sie waren dazu gedacht, sich die verseuchten Staubpartikel (nuklearer Fallout), die nach einer solchen Explosion tagelang herumwirbeln, vom Leib zu halten. Zumindest solange, bis man von der Wohnung bis zum nächsten Fallout-Schutzraum gelangt ist. Dort soll dann auch das 8-Tage-Notpaket beim Überleben helfen.
Realistischen Nutzen hätten die beworbenen Anzüge (nur für den Oberkörper!) darum bloss den Menschen gegeben, die weit genug vom Explosionsort entfernt gewesen wären. Solcherlei Beruhigungsware war vielmehr einem kommerziellen Angst-Marketing geschuldet: Man verkaufte den Zivilisten die Illusion von Kontrolle und Sicherheit.
Ein lukratives Geschäft mit dem propagandistischen Slogan: «Atomkrieg ist überlebbar».
Venedig für zwischendurch
Venedig, Italien, 1954:
Ungebrauchte Telefonzelle ...
Tessin, Schweiz, 1975:
… wird zur Mülldeponie umfunktioniert.
Zwischen Rad und Himmel
Belgien und Frankreich, um 1900:
Die Belgierin Hélène Dutrieu war die erste Frauen-Weltmeisterin im Radsport. Sie war Artistin und Schauspielerin; ihr Velo-Stunt hiess «La Flèche Humaine» (der menschliche Pfeil) und beinhaltete einen mehrere Meter weiten, freien Flug:
1908 bestieg sie zum ersten Mal ein Flugzeug, ohne je Flugstunden genommen zu haben – machte eine Bruchlandung und beschloss danach, anständig Fliegen zu lernen. 1910 erwarb sie als zweite Frau der Welt – kurz nach Élise Deroche – den Pilotenschein, wurde zur ersten, die mit einem Passagier flog, stellte in New York einen neuen Streckenweltrekord für Frauen auf, gewann als einzige weibliche Teilnehmerin eines Rennens in Florenz den begehrten Pokal des italienischen Königs und wurde für ihre fliegerischen Leistungen 1913 als erste Frau zum Ritter der französischen Ehrenlegion ernannt.
Sie verletzte sich bei einem Flug schwer und stieg erst wieder ins Cockpit, nachdem der Erste Weltkrieg ausgebrochen war. Dutrieu flog für die Pariser Luftwaffe Aufklärungsflüge, bis die Gefahr (für Frauen) zu gross wurde und man sie auf den Boden zurückbeorderte. Um dennoch einen Beitrag zur Landesverteidigung leisten zu können, organisierte sie Krankentransporte fürs Rote Kreuz und brachte ihre Überlegungen bezüglich MedEvac, der medizinischen Evakuierung schwerverletzter Soldaten auf dem Luftweg zu Papier. Leider waren die technischen Möglichkeiten noch nicht reif dafür.
Weil das Fliegen inzwischen ein technisch allzu aufwändiges Unterfangen geworden war, um sich privat damit herumzuschlagen, widmete Dutrieu sich weiterhin dem Ambulanzdienst und leitete im Zweiten Weltkrieg ein französisches Militärhospital.
Verstummtes Land
Liben-Brücke, Prag, Tschechoslowakei, 1942:
Unter deutscher Besatzung war Prag die Hauptstadt des «Protektorats Böhmen und Mähren», wo rund 90 Prozent der Kirchenglocken auf Hermann Görings Geheiss konfisziert und eingeschmolzen wurden, um die deutsche Kriegsindustrie zu unterstützen. Insgesamt landeten 9801 Glocken in den Hochöfen des Reiches.
Ebenso viele Kilogramm wiegt die monumentale Gedenkglocke, die 2022 gegossen wurde, um dieses kulturellen Raubs zu gedenken.
St.Petersburg für zwischendurch
Leningrad, UdSSR, 1980er:
Klettermanie
Seattle, Washington, USA, 1992:
Eddie Vedder, der Lead-Sänger von Pearl Jam, baumelt am Bühnengerüst in gefährlicher Höhe über seinen Fans. Es wurde zu seinem Markenzeichen, nachdem er beim kostenlosen «Drop in the Park»-Konzert im heimatlichen Magnuson Park in Seattle sein Debüt im Bühnenklettern gab.
Vedder beschrieb seine waghalsigen Höhenausflüge als einen Rausch aus Instinkt, Adrenalin und dem Gefühl, dass es, nachdem man endlich vor grösseren Menschenmengen spielte, nichts mehr gab, was man zurückhalten musste.
Für seine Bandmitglieder Stone Gossard und Mike McCready waren Eddies Klettereinlagen nicht ganz einfach. «Er hätte sich mehrmals umbringen können, sicher», sagt Stone, «und es wär' mehr gewesen, als ich ertragen hätte. Aber man konnte nicht mit ihm reden, er zog durch, was er durchziehen wollte.»
Checkliste für Flugbegleiterinnen
USA, 1950er:
Eine Stewardess überprüft ihr Spiegelbild anhand einer Checkliste zur Körperpflege:
- Sitzt der Hut gerade?
- Ist das Make-up ordentlich?
- Stimmt die Haarlänge?
- Ist die Bluse sauber?
- Ist das Firmenabzeichen angebracht, Modeschmuck abgelegt?
- Ist die Uniform gereinigt und gebügelt?
Chicago für zwischendurch
State Street, Chicago, Illinois, USA, 1972:
Zerstörerische Holzindustrie
Auf dem Hudson River, New York, USA, 1907:
Kein durch Autos verursachter Stau, sondern einer, der von Baumstämmen (Log Jam) verursacht wird: Wenn die Frühlingssonne den Schnee allmählich zum Schmelzen brachte, mussten die sogenannten River oder Log Driver dafür sorgen, dass die gigantischen Mengen in den Adirondack Mountains gefällter Baumstämme ihren Weg flussabwärts zu den Sägewerken fanden. Die gegen den Strom schwimmenden galt es mit dem Flosshaken (Pike Poles) wieder in Position zu bringen, die verkeilten voneinander zu lösen; wobei sie auf dem treibenden, sich ständig drehenden Holz balancierten. Eine sehr gefährliche Aufgabe: Stürze ins eisig kalte Wasser endeten oft mit dem Tod.
Die Folgen für die Adirondack Mountains waren ebenso fatal: Beinahe 300 Jahre lang entwaldete man das Gebirge, der Kahlschlag diverser Kiefer-, Fichten- und Hemlockbestände führte dazu, dass der Boden keinen Halt mehr fand, ohne Wurzelsysteme spülten Regen und Schneeschmelze ihn einfach weg und verschlammten Flüsse und Seen damit. Der Boden konnte kein Wasser mehr speichern, trocknete aus und begünstigte so Überschwemmungen und Waldbrände.
Die massive Ausbeutung der Region führte dazu, dass der Bundesstaat New York 1885 die Ländereien des «Forest Preserve» unter besonderen Schutz stellte und sie als Gebiete deklarierte, die «für immer als wilde Waldgebiete zu erhalten» seien.
Naturmaler
Wenn jemand Kunst und Zoologie zu vereinen wusste, dann war das Theo van Hoytema (1863–1917). Der niederländische Maler, Lithograph und Illustrator widmete sich vor allem der Darstellung von Vögeln. Das obige Bild zeigt «Die Rückkehr des Storchs», das heute im Museum Boijmans Van Beuningen in Rotterdam hängt.
Seine Kalender mit den gefiederten Tierchen machten ihn weltberühmt.
Shins Dreirad
Hiroshima, Japan, 1985:
«Little Boy» wurde um 8:15 am 6. August 1945 über Hiroshima abgeworfen. Zur gleichen Zeit war nur etwa 1500 Meter entfernt ein anderer little boy mit seinem Dreirad unterwegs. Seine Mutter fand ihn mit schweren Brandverletzungen auf der Strasse liegen. Seine zwei Schwestern, die siebenjährige Michiko und die einjährige Yoko, verbrannten unter den Trümmern ihres Hauses. Der dreijährige Shinichi folgte ihnen noch in der Nacht.
Seine Eltern begruben ihn mit seinem Dreirad im Garten. Und als der Vater 40 Jahre später beschloss, die sterblichen Überreste seines Sohnes auf den Familienfriedhof umzubetten, vermachte er das rostige Gefährt dem Hiroshima Peace Memorial Museum, wo es seit 1991 ausgestellt ist.
Sein Leben inspirierte den Autor Tatsuharu Kodama 1992 zum Kinderbuch «Shins Dreirad» («Shin's Tricycle»).
Las Vegas für zwischendurch
Las Vegas, Nevada, USA, 1967:
Arnie forever
München, Deutschland, 1967:
Arnold Schwarzenegger mit seinem älteren Bruder Meinhard, der vier Jahre später bei einem Autounfall ums Leben kam. Er war betrunken auf einer Bergstrasse unterwegs.
Die Abwesenheit Arnolds an dessen Beerdigung wird verschiedentlich erklärt. Die wahrscheinlichste Begründung lautet: Weil er seinem gewalttätigen Vater nicht begegnen wollte, dem er die Schuld an Meinhards Alkoholismus gab. Dem «Tyrannen», wie er ihn nannte, dem kriegsgeschädigten Nazi, der drei Tage lang unter den Trümmern von Stalingrad gelegen hatte, der seine Söhne mit dem Gürtel züchtigte und sie Wettkämpfen unterzog, um sich das Frühstück zu verdienen. Der besoffen heimkam, herumschrie und seine Mutter schlug.
Arnold unterstützte Meinhards Sohn Patrick nach dessen Tod, half ihm, in die USA überzusiedeln, wo er erst Wirtschaft und Politikwissenschaft studierte und später den Doktor in Jura machte, als erster Schwarzenegger, dessen Familie bis dahin eine reine Arbeiterfamilie war.
Mit «Porn» können im Englischen auch TV-Shows, Artikel oder eben Fotos gemeint sein, die ein übermässiges, unwiderstehliches Verlangen nach oder Interesse an etwas befriedigen sollen.
