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6 Männer-Biografien, die du unbedingt lesen solltest

bild: unsplash

13.08.17, 11:54 14.08.17, 13:48

Beim letzten Artikel habt ihr euch Bücher aus der Sparte Männer-Biografien gewünscht – die kriegt ihr jetzt.

Aber alle lesen, bitte. Auch ihr Frauen, der Stoff ist nämlich nicht nur für das männliche Geschlecht lesenswert. 

Der Junge, der nicht hassen wollte

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Sholom Graber wächst zunächst behütet und umsorgt, fernab vom damaligen Weltgeschehen, in einem ungarischen Städtchen auf. Mit 14 Jahren wird er und sein Vater von den Nazis deportiert. Nach vier qualvollen Jahren wird er befreit und beschliesst, ein neues Leben zu beginnen. Doch um an dem Erlebten nicht zu zerbrechen, zeigt er mittels einer unglaublichen Geste, dass das Unvorstellbare dennoch möglich ist – er verzeiht!

«Wenn ich diesem Kind kein Brot gebe, bin ich nicht besser als Hitler, der alle, auch Kinder, vernichten wollte. Diese Frau, das Baby, sind Menschen wie wir und haben uns nichts zuleide getan. Ich fühle mich verpflichtet, das zu tun. Auch ihr wisst doch alle, was Hunger ist. Wollt ihr den Rache nehmen an dieser unschuldigen Frau und dem armen Kind? Wollt ihr diese Frau und ihr Kind hassen, nur weil sie Deutsche sind?» 

Warum du es lesen solltest

«Hass vergiftet die Herzen der Menschen und erzeugt immer nur mehr Hass!» Diese Botschaft vermittelt der Autor mit seinem Buch und ruft damit zur Humanität auf. Besonders bedeutend in der heutigen Zeit, in der schnelles Internet wichtiger scheinen als Liebe und Menschlichkeit. 

Lion – der lange Weg nach Hause

bild: ullstein

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Der kleine Junge Saroo schläft in einem wartenden Zug ein und fährt so ans andere Ende von Indien. Völlig alleine an einem der gefährlichsten Orte der Welt schlägt er sich wochenlang auf der Strasse durch, landet im Waisenhaus und gelangt so zu einer Pflegefamilie. 25 Jahre später macht sich Saroo mit Hilfe von Google Earth auf die Suche nach seiner leiblichen Familie

«Überall drohten Gefahren, und sie konnten von jedermann ausgehen: Es gab Räuber, Männer, die sich an Kinder vergriffen, und sogar Mörder. Es gab schrecklich viel zu fürchten. War das die Welt, die meine Brüder aufsuchten, wenn sie von zu Hause aufbrachen, und hatten sie mich darum auf den Bahnhöfen zurückgelassen, wenn ich mit ihnen gereist war? Was war mit Guddu auf dem Bahnhof geschehen? Wohin war er gegangen, und warum war er nicht da, als ich aufwachte?»

Warum du es lesen solltest

Das Buch ist noch besser als der Film. Der Autor schildert die Ereignisse sehr emotional und bildhaft. Es raubt einem den Atem und verdeutlicht, wie schnell Kinder in Indien verloren gehen können – was auch heute noch ein grosses Problem ist.

Der Spieler von Zürich

bild: zo-shop

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Die beklemmend wahre Geschichte eines jungen Mannes, der aus «geordneten» Verhältnissen stammt und in einen Teufelskreis von Spielsucht und Kriminalität gerät.

«Als er bereits mit 900 Franken im Rückstand gewesen war, hatte ein Spieler, der zuschaute, zu ihm gemeint: ‹Ich würde aufhören, wenn ich dich wäre. Heute bist du total verseucht.› Doch Milan hatte nicht aufgehört. Sein Übermut liess ihn jede Vorsicht missachten. Der halbe Zahltag war draufgegangen. So viel hatte er noch nie verloren.»

Warum du es lesen solltest

Ein packender Lebensbericht, der dir einen erschreckenden Einblick in den Alltag eines Spielsüchtigen mitten in unserer Gesellschaft gibt. 

Ich bleibe immer der vierjährige Junge von damals

bild: westend

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Argyris Sfountouris ist knapp vier Jahre alt, als die Deutschen seine Eltern ermorden. Wie durch ein Wunder überlebt er das Massaker von Distomo im Juni 1944. Er wird von seinen Schwestern getrennt und kommt in ein Schweizer Kinderdorf. Später kämpft er gegen die Militärdiktatur und um Gerechtigkeit für die Hinterbliebenen von Distomo.

«Argyris zuckt zusammen, erschrickt zu Tode. Das Bild bleibt dem knapp Vierjährigen sein ganzes Leben vor Augen – zusammen mit dem Gefühl, dass jetzt etwas Ungeheuerliches beginnt. Was sich weder Argyris noch die Erwachsen ernsthaft vorstellen können, passiert: Kompaniechef Lautenbach erteilt den Befehl, alle Dorfbewohner zu erschiessen.»

Warum du es lesen solltest

Eine sehr einfühlsame Geschichte eines Überlebenden des SS-Massakers von Distomo, welche aufgrund der derzeitigen deutsch-griechischen Beziehungen hochaktuell ist.

Steve Jobs: Die autorisierte Biografie des Apple-Gründers

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Die erste umfassende und autorisierte Biografie über einen der revolutionärsten Entwickler der Welt: Steve Jobs!

«Seine Mutter hatte ihm bereits vor dem Besuch der Grundschule das Lesen beigebracht. Das brachte gewisse gewisse Probleme mit sich. ‹In den ersten Jahren war ich irgendwie gelangweilt, also vertrieb ich mir damit die Zeit, mich in Schwierigkeiten zu bringen.› (...) Steve kämpfte gegen die Langeweile an, in dem er Streiche spielte. ‹Mein bester Freund und ich gerieten in alle mögliche Schwierigkeiten›, erinnert er sich. ‹Wir stellten zum Beispiel kleine Poster her, auf denen zu lesen war: ‹Bring dein Haustier mit zur Schule!› Es war irre, wie die Hunde den Katzen hinterherjagten und die Lehrer ausrasteten›. (...) Es überraschte deshalb nicht, dass er vor Abschluss der dritten Klasse zwei- oder dreimal nach Hause geschickt wurde.»

Warum du es lesen solltest

Nicht nur für Fans lesenswert, sondern für alle, die sich für die Entstehung des Computers und die Visionen von Steve Jobs interessieren. Die Lebensgeschichte wird zudem nicht nur aus einem Blickwinkel erzählt, sondern von verschiedenen Leute, mit denen Jobs seit seiner Kindheit in Kontakt war.

9 Tage wach

bild: weltbild

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Eric Stehfest war in seiner Jugend jahrelang von der Partydroge Crystal Meth abhängig. Nach einem neun Tage langen Rausch, den er fast nicht überlebte, unterzog er sich einer Entziehungskur. Heute ist er clean und hat sich zur Aufgabe gemacht, über die Gefahren dieser Modedroge aufzuklären.

«Dein verzerrtes Spiegelbild grinst dich an und macht dich glücklich. Glück besteht nur aus Erinnerung, ausschliesslich die Drops bleiben haften. Ortswechsel und Freundschaften sind unlogisch und wahllos, denn eine Droge hechtet von Kick zu Kick. Das macht Meth-User zu tragischen Menschen, weil sie keine Rücksicht nehmen auf ihre Zustände, sie sind nur noch drüber. Einer Meth-Biografie fehlen kostbare ruhige Momente, im Sonnenuntergang ein Buch zu lesen, guter Espresso. Die leisen Bilder fehlen oder sind schnell vergessen.»

Warum du es lesen solltest

Der GZSZ-Star berichtet schonungslos über die Zeit in der Drogenszene, den Entzug und das jahrelange Doppelleben. Eric lässt dich in jeder Station seines Lebens teilhaben – ganz egal, wie weit unten er gerade ist. Der Schreibstil ist allerdings etwas gewöhnungsbedürftig. 

Hast du weitere Tipps? Schreib sie in die Kommentare!

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Yanik Freudiger, 23.2.2017
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  • Kasuari 15.08.2017 14:28
    Highlight Christoph Schlingensief "So schön wie hier kanns im Himmel gar nicht sein". Da tritt ein Mensch hervor, wie ich es nie geglaubt hätte. Für mich eines der ergreifendsten Lebensbekenntnisse.
    2 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 15.08.2017 08:03
    Highlight Steve Jobs ist doch der am meisten überbewertete Mensch der Geschichte, nein warte da ist doch noch der Überblende Musk.....
    8 5 Melden
  • Vachereine 14.08.2017 22:14
    Highlight Julius Gaius Caesar
    Dschinghis Khan
    》Abū l-Qāsim Muhammad ibn ʿAbd Allāh ibn ʿAbd al-Muttalib ibn Hāschim ibn ʿAbd Manāf al-Quraschī 《
    Napoleon Bonaparte
    Josef Stalin
    Ronald Reagan

    1 3 Melden
  • dondor 14.08.2017 10:21
    Highlight Wo ein Vogel am schönsten singt. Alejandro Jodorowski
    1 0 Melden
  • Evalita 14.08.2017 07:19
    Highlight Latif Yahia: Ich war Saddams Sohn. Ein Buch, das ich nie vergessen werde! Da Yahia Saddam's Sohn ähnlich sah, wurde er dazu gezwungen, als Doppelgänger aufzutreten, um bei möglichen Anschlägen anstelle des Diktatorsohns zu sterben. Er ging dafür durch die Hölle. Extrem aufwühlend!
    11 1 Melden
  • Sheez Gagoo 14.08.2017 01:33
    Highlight "Gedrucktes ist tot. Ich sammle Sporen, Grünspan und Schimmelpilze".
    2 1 Melden
  • gesi 13.08.2017 22:47
    Highlight Reinaldo Arenas: Bevor es Nacht wird.
    Unterhaltsam, berührend, schockierend. Auch der Film mit Javier Bardem und Johnny Depp in einer Doppelrolle ist sehenswert.

    Stefan Zweig: Die Welt von Gestern - ein Must!

    Und diese zwei warten bei mir im Regal darauf, endlich gelesen zu werden:

    Stephen Fry: Columbus war ein Engländer

    Frank McCourt: Die Asche meiner Mutter
    6 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 13.08.2017 20:33
    Highlight Biographie von Nelson Mandela😉
    8 1 Melden
  • manhunt 13.08.2017 18:20
    Highlight this game of ghosts, joe simpson
    2 4 Melden
  • John Smith (2) 13.08.2017 16:39
    Highlight Adolfo Kaminsky, Ein Fälscherleben

    Kaminski rettet im 2. Weltkrieg in Frankreich viele Menschen, indem er Pässe fälscht. Nach dem Krieg arbeitet er weiter als Fälscher für die verschiedensten Befreiungsorganisationen.

    Gut geschrieben und spannend zu lesen wie ein Krimi. Das Buch zeigt, dass es möglich ist, sich auch in schwierigen Zeiten seinen menschlichen Grundsätzen treu zu bleiben. Sehr wohltuend ist, dass für einmal Mut und Action nicht mit Gewalt gleichgestellt wird, Kaminsky ist ein durch und durch gewaltloser Mensch. Ein Mutmacher.
    19 1 Melden
  • Brettspiel 13.08.2017 15:56
    Highlight Ich kann "Shore, Stein, Papier" (das Buch wie auch die Webserie) sehr empfehlen!
    5 0 Melden
  • Tu1zla 13.08.2017 15:18
    Highlight -Der Spieler von Zürich-
    Dieses Buch haben wir damals in der 7-Klasse gelesen. Zeigt gut wie schnell man in diese Sucht verfällt.

    Ist zu empfehlen.
    11 2 Melden
  • damarbu 13.08.2017 14:21
    Highlight Panikherz von Benjamin von Stuckrad-Barre
    Der deutsche Schriftsteller schreibt schonungslos offen über seinen Karriereabsturz, seine Kokainsucht und seinen Magerwahn. Es ist aber viel mehr als nur seine Autobiografie. Denn er geht nicht nur mit sich, sondern auch mit unserer Gesellschaft erbarmungslos hart ins Gericht, was phasenweise sehr lustig ist, aber auch zum Nachdenken anregt. Im Buch omnipräsent: Von Stuckrad-Barres Lieblingsmusiker Udo Lindenberg, von dem er für jede Lebenslage eine passende Songzeile parat hat. Wirklich lesenswert, noch besser als Hörbuch, von ihm selbst gelesen!
    12 2 Melden
    • wunderlichkind 13.08.2017 14:35
      Highlight wäre auch mein tipp gewesen! grossartig, unterhaltsam, schockierend und nostalgisch.
      4 2 Melden
    • Lichtblau 13.08.2017 18:30
      Highlight Wer "Panikherz" möchte, wird evtl. auch "Nina & Tom" von Tom Kummer gerne lesen. Ähnlich harter Stoff, mit Schweizbezug. Gibt hier auf Watson eine Rezension von Simone Meier.
      3 4 Melden
  • Dingsda 13.08.2017 13:55
    Highlight Die letzte Biographie die ich las war die über Elon Musk, von Ashlee Vance. Die war sehr interessant und kurzweilig. Man muss sich in Sachen Technik/Technologie nicht gross auskennen um mitzukommen, aber ist es sicher mitreissender wenn doch.
    Ich hoffe den Ausschnitt kann man lesen.
    26 8 Melden
    • Gelöschter Benutzer 15.08.2017 08:02
      Highlight Der grösste Bluffer der Neuzeit...
      0 3 Melden
  • Sedi 13.08.2017 13:48
    Highlight Farbenblind von Trevor Noah. Ein Kind einer schwarzen Frau und eines weißen Mannes (Schweizer), welches während der Zeit der Apartheid in Südafrika aufwächst. Bringt einem die Unmenschlichkeit des damaligen Systems näher, und dies mit einem tragisch humoristischen Touch.
    22 0 Melden
  • ujay 13.08.2017 13:19
    Highlight Eric Clapton "Mein Leben". Autobiografie von ihm selbst geschrieben. Beeindruckend
    schonungslos und ehrlich. Chapeau.
    17 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 15.08.2017 08:02
      Highlight Was kann uns denn Eric Clapton erzählen, das von Interesse ist? Der alte Gitarrenzupfer...
      1 1 Melden
  • Madison Pierce 13.08.2017 12:59
    Highlight Tracy Kidder: Die Seele einer neuen Maschine

    Sehr spannendes Buch über die Entwicklung eines Computers. Es geht nicht so sehr um die Technik, sondern um die Menschen (hauptsächlich Männer), die daran beteiligt waren.
    10 1 Melden
  • Steampunk 13.08.2017 12:57
    Highlight Hat zwar nichts mit dem Thema zu tun, aber ich empfehle das Buch "The Return Man"... ein Muss für alle Fans des gepflegten Zombiesplatters. Für mich ein Highlight des Genres.
    5 23 Melden
    • Lichtblau 13.08.2017 18:48
      Highlight "Schattenkind" von Philipp Gurt.
      Thema ist der "Fürsorgerische Freiheitsentzug" in der Schweiz. Gurt erlebte in Kinderheimen der 70er- und 80er-Jahre wahrlich die Hölle - inkl. Missbrauch durch eine Betreuerin (es gibt dazu auch einen srf DOK-Film). Und: Der Mann kann schreiben.
      8 1 Melden

Nach 30 Jahren verliert Tom Kummer seine Nina an den Krebs – zurück bleibt dieses Buch

Als sich der spätere Skandaljournalist und die Kellnerin finden, sind sie blutjung. Aus Chaos wird Liebe. Jetzt hat Tom Kummer einen Roman über das Leben mit seiner früh verstorbenen Frau geschrieben. Er ist cool. Und traurig.

«Ich will dein Buch nicht lesen», sag ich zu Tom. «Wieso?», fragt Tom. «Es ist autobiografisch. Ich hab keine Lust auf deinen Exhibitionismus.»«Es ist ein Roman», sagt Tom.«Ich glaub dir nicht.»«Es ist wirklich ein Roman.»

Dann liegt das Buch vor mir. «Nina & Tom». Die Liebesgeschichte von Tom und Nina Kummer, die am 22. September 2014 nach 30 Jahren mit Ninas Krebstod endet. Ich überfliege den Anfang und den Schluss. Dann will ich den Rest. Es ist zu gut. Vielleicht zu gut, um wahr zu …

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