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Narzissten unter sich: Trump und Erdogan beglückwünschen sich. Bild: Keystone

Sektenphänomen in der Politik: Die Guru-Allüren von Trump, Putin, Erdogan und Co.

Narzissten erobern zunehmend die Schalthebel der Macht und gebärden sich wie Heilsbringer.

29.07.17, 08:33 29.07.17, 15:42

Wirft man einen Blick auf die politische Weltkarte, wird es zunehmend düster, ja zappenduster. Vor wenigen Jahren noch glaubten wir, die Demokratie, die beste aller schlechten Regierungsformen, pflüge sich unaufhaltsam in die hintersten Ecken dieser Welt vor und sorge für halbwegs gerechte politische Verhältnisse. Schliesslich führt diese Staatsform die Menschenrechte im Schlepptau.

Doch seit ein paar Jahren breiten sich die dunklen Flecken auf der Weltkarte rasant aus. Nicht etwa, weil sich die Völker nach repressiven oder autoritären Systemen sehnen, nein, der Grund ist ebenso einfach wie fatal: An die Macht drängen zunehmend Machiavellisten und Narzissten, die in ihrem Grössenwahn und Machtdrang Guru-Allüren entwickeln, sich als Heilsbringer gebärden und ihren Staat wie eine Sekte führen möchten.

Die Liste dieser «Sektenführer» ist inzwischen bedrohlich lang. Assad zerbombt «sein» Syrien in Schutt und Asche, um sich an der Macht zu halten. Dabei knebelt und ermordet er einen Grossteil seines Volkes, das sich gegen ihn aufgelehnt hat. Bezeichnend ist, dass ein ahnungsloser Knabe, der ein harmloses regierungskritisches Graffiti an die Wand seiner Schule gesprayt hatte, die kriegerischen Säuberungsaktionen auslöste.

Das erinnert an Sektenführer Jim Jones, der über 900 Anhänger in den Tod trieb oder ermorden liess, weil Abtrünnige gegen ihn vorgehen wollten.

Den Umbau eines demokratischen Staates in eine Ich-AG erleben wir aktuell vor den Toren Europas. Der türkische Staatspräsident Erdogan verfolgt alle, die sich für die demokratischen Rechte einsetzen, mit beispielloser Härte. Die Losung, die wir von Sekten kennen, heisst: Wer nicht für mich ist, ist gegen mich.

So verfolgt Erdogan seine türkischstämmigen Kritiker über die ganze Welt und droht öffentlich, ihnen den Kopf abzureissen. Unliebsame Richter und Beamte werden verhaftet, die Gewaltenteilung untergraben. In der Türkei herrscht ein Willkürsystem.

Ähnliche Entwicklungen erleben wir in Ungarn und Polen, notabene zwei EU-Länder, die von autokratischen Narzissten umgebaut werden. Zwar hat der polnische Präsident Duda eine geplante Justizreform der nationalkonservativen Regierung teilweise blockiert, doch die Gefahr besteht weiter, dass die Gewaltentrennung ausgehebelt wird.

Ein Sonderfall ist auch der philippinische Präsident Duterte. Mit religiösem Eifer will er sein Land säubern und ihm neue moralische Normen verpassen. Kleine Drogendealer werden zu Tausenden verfolgt, viele kommen dabei zu Tode, und als Abschreckung will er die Todesstrafe wieder einführen – wie übrigens auch Erdogan.

Putin tarnt seine Absichten besser

Putin agiert dagegen geschickter. Zwar hat auch er Allmachtsfantasien und sieht sich als Heilsbringer, doch er hängt sich zur Tarnung seiner autokratischen Absichten ein dünnes Demokratie-Mäntelchen um.

Denn auch er schränkt die Pressefreiheit ein, verfolgt seine Gegner und zügelt die Gerichte. Methoden, wie sie Sektenführer in ihren Bewegungen perfektioniert haben.

Auch Donald Trump, Präsident einer der ältesten Demokratien, sieht sich als Heilsbringer und führt sich wie ein solcher auf. Auffälligstes Merkmal ist dabei sein Narzissmus und sein krankhaft übersteigertes Selbstwertgefühl. Auch sein sexistisches Verhalten erinnert an viele Sektenführer, die ihren Anhängerinnen an die Wäsche gehen.

Der Spruch von den Kälbern

Sektenhaft verhalten sich aber nicht nur die Staatsführer in den genannten Ländern, sektenhaft haben sich auch grosse Teile ihrer Bevölkerung gebärdet: Sie sehnen sich nach vermeintlich starken Führern und geben diesen ihre Stimme. Das erinnert zwangsläufig an den Spruch: «Nur die dümmsten Kälber wählen ihre Metzger selber.» Willkommen in der neuen Sektenwelt.

Hugo Stamm

Glaube, Gott oder Gesundbeter – nichts ist ihm heilig: Religions-Blogger und Sekten-Kenner Hugo Stamm befasst sich seit den Siebzigerjahren mit neureligiösen Bewegungen, Sekten, Esoterik, Okkultismus und Scharlatanerie. Er hält Vorträge, schreibt Bücher und berät Betroffene.
Mit seinem Blog bedient Hugo Stamm seit Jahren eine treue Leserschaft mit seinen kritischen Gedanken zu Religion und Seelenfängerei.

Du kannst Hugo Stamm auf Facebook und auf Twitter folgen.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Paples 10.08.2017 02:01
    Highlight >haeven gate, - ist eine Sekte die 1997 aufsehen erregte. Die sich mit einem Cocktail >Hale-Bopp- das Leben nahmen. >Marshal Applenhite- den Führer dieser Sekte, trieb seinen Mitgliedern bedingungsloser Gehorsam, und mussten keine eigenen Entscheide mehr treffen, denn das nahm ihnen der Führer ab. Wegen eines Komet >hail Pot-der gleichzeitig mit dem Massenselbstmord die Erde passierte, gab es früher und wird es sicherlich auch zukünftig geben.
    0 0 Melden
    • Paples 10.08.2017 09:38
      Highlight Marshal Applenhite sah sich selbst als Alien, der seinen Auftrag sah, seine Auserwählten auf den Weltuntergang vorzubereiten, beim Eintreten des Kometen hail Pot in die Erdumlaufbahn. Er versprach seinen Anhänger ein neues Leben in andern Dimensionen der unendlichen Welten des Alls. Er sah sich wirklich als Messias, und das alle wenn es soweit ist, mit ihm in den Tod gehen werden. Es wird wohl noch viele Messiasse geben!
      0 0 Melden
    • Paples 10.08.2017 11:40
      Highlight Als Mitglied zu den "Heaven Gate" zu gelten, und als solches akzeptiert zu werden, müssen finanzielle Altersvorsorgen, seine Individualität, und den selbstständigen Verdienst für den Lebensunterhalt aufgegeben werden, und selbst auf Verzicht jegliche Zuwendung, sogar Heiraten und Paarung und Zeugung.
      0 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 03.08.2017 08:41
    Highlight Ergänzender Gedanke zur „neuen Sektenwelt“! Auch "Humanismus" ist ein Schalthebel der Macht. Auch ihn kann man als neue Religion charakterisieren. Man ersetze einfach „Glaube an Gott“ durch „Glauben an den Menschen“. Statt Katholisch, Reformiert, Freikirche - Liberaler Humanismus, sozialistischer Humanismus, evolutionärer Humanismus. Von Geld gesteuert (Kirche), vereint er Weltanschauungen, Ideologien und tief religiöse Glaubensgrundsätze wie "Wer gibt, dem wird gegeben" und das Märtyrertum (Selbstaufopferung). Wer hinterfragt u nicht unreflektiert mitzieht gilt als empathielos (ungläubig)!
    5 12 Melden
    • Pasionaria 03.08.2017 11:50
      Highlight AnitaDrink
      2/2
      .....
      Es geht um eine der Menschenwürde und der freien Persönlichkeitsentfaltung angemessene Gestaltung des Lebens und der Gesellschaft. Dieser Humanismus steht in der Tradition der europäischen Aufklärung."
      Können Sie damit etwas anfangen und sind Sie nun etwas aufgeklärter?


      9 5 Melden
    • Pasionaria 03.08.2017 11:50
      Highlight AnitaDrink
      1/2
      Nach wievielen Drinks haben denn Sie solche Gedanken entwickelt?
      Humanismus in Zusammenhang mit 'neuen Sektenwelt' oder 'Schalthebel der Macht' herzustellen, ist mehr als abenteuerlich, nein einfach daneben.
      Vielleicht ist es Ihnen entgangen, dass der Begriff Humanismus eine aktuelle und eine historische Bedeutung hat:
      "Aktuell bedeutet Humanismus das Streben nach Humanität, also Menschlichkeit, nach Freiheit, Toleranz, Respekt vor anderen Menschen u. ä.......
      ff
      10 3 Melden
    • Kasuari 03.08.2017 13:37
      Highlight Das Zitat stammt von folgender Seite:
      http://www.auch-du-brauchst-jesus.info/zeitgeist/humanismus.html
      Wäre schön wenn dies auch erwähnt würde.
      2 3 Melden
    • Pasionaria 03.08.2017 17:34
      Highlight Kasuari
      Passt aber wie eine Faust auf ein Auge zu einem Link namens > "www.auch-du-brauchst-Jesus". Das tut schon gewaltig weh.
      Humanismus ist für mich das Gegenteil von Theismus.
      6 2 Melden
    • Spooky 04.08.2017 08:09
      Highlight @Pasionaria
      "Nach wievielen Drinks haben denn Sie solche Gedanken entwickelt?"

      Wenn du nicht ständig solche blöden Sprüche à la Alienus machen würdest, dann würdest du viel glaubwürdiger wirken, glaube mir!

      Distanziere dich von Alienus! Du bist in schlechte Gesellschaft geraten.
      1 2 Melden
    • Alienus 05.08.2017 07:14
      Highlight Pasionaria

      Tatsächlich bei wirklich allerschlechterster Gesellschaft.

      Pfui Teufel.
      3 2 Melden
    • Pasionaria 05.08.2017 12:25
      Highlight Spooky
      Muss Dich enttäuschen, ich 'liebe' und suche (oft vergeblich) solch 'schlechte' Gesellschaft!

      Meinst Du echt, ich werd mich distanzieren
      von einem, der mich derart tut inspirieren?

      Imstande, jeglichen Aber-Glauben zu sezieren,
      der vermag, Texte messerscharf zu redigieren

      jedes Wort etymologisch bringt zum Vibrieren.
      Nein, Spuky, damit tuts Du Dich nur blamieren.

      Ich sag Dir, ohne mich zu zieren
      ohne Ali oft würd ich den Blog sistieren.


      1 4 Melden
    • Pasionaria 05.08.2017 12:34
      Highlight Alienus
      Ich weiss, etwas viel des Lobes, es musste/durfte sein.
      Um Dich nicht abheben zu lassen, vergiss nicht, wie man so schön meint > sage mir, wer dich lobt, und ich sage dir, worin dein Fehler besteht. Dies zieht Dich dann wieder richtig herunter :-)

      Was ist/wäre eigentlich das Antonym von > pfui Teufel.
      Für Spooky wahrscheinlich > Viva Buddha
      Für Pas. > viva la escapada!
      Für Dich?
      2 2 Melden
    • Alienus 05.08.2017 19:03
      Highlight Pasionaria

      Viva ángel!
      2 2 Melden
    • Spooky 06.08.2017 06:11
      Highlight Pasionaria ist beim Alienus wieder am Chüderle.
      3 2 Melden
    • Alienus 06.08.2017 09:29
      Highlight Spukie

      Neidhammel???
      2 1 Melden
    • Pasionaria 06.08.2017 16:48
      Highlight Spooky
      Fazit: wer die Schüttelreimer ruft, der wird sie nimmer los.

      Zwar geschüttelt und gereimt
      aber alles andere als geschleimt.

      Du hast zum Distanzieren aufgefordert,
      darob bin ich geradezu überbordet.

      Tatsache ist's und bleibt's im Blog,
      auf seine Texte habe ich immer Bock!


      1 1 Melden
    • Pasionaria 06.08.2017 16:51
      Highlight Alienus
      sorry, schreibt man natürlich > Halleluja

      Woher stammt eigentlich dieses Wort?
      0 1 Melden
    • Pasionaria 06.08.2017 23:57
      Highlight Alienus
      Ist wieder einmal etwas nicht angekommen.
      Auf Deinen ángel meinte ich vor meinem 16-51h:
      nicht schlecht, oder einfach > halleluja.....
      0 2 Melden
    • Paples 10.08.2017 08:35
      Highlight Das Wort Human wie es neu gebraucht wird, ist mich schleimig, und unnachvollziehbar, da es gleichermassen wie religiöses Schwämme-lei mehr Menschlichkeit verspricht, doch im denselben Atemzug, um mehr Leistung fordert, begründet auf bei Beginn nichts erbracht wurde. Damit wischt man seine faulen Eier vom Tisch. Verhältnismässig mit immer weniger Lohn immer mehr Leistung zu erbringen, hat sich seit Menschengedenken nichts daran geändert, vielmehr hats sich verschlimmert. Wo bleibt Human, wo die Frömmigkeit, beide befinden sich im tiefen Fall!
      2 1 Melden
    • Spooky 10.08.2017 13:35
      Highlight @paeblos
      So ist es. Genau so sehe ich das auch. Mit den Begriffen "human" oder "humanitär" wird Schindluder betrieben, dass es nur so knallt.

      Aber weisst du, Alienus und Pasionaria leben sowieso auf einem anderen Planeten ;-)
      4 2 Melden
    • Pasionaria 10.08.2017 22:03
      Highlight Spooky
      paeblos
      "Human wie es neu gebraucht wird,"
      Humanität ist weder eine Frage der Moderne, noch des Ortes. Sie ist nicht teilbar....

      Sp.:"Alienus und Pasionaria leben sowieso auf einem anderen Planeten.."
      Aehnlich dem Planeten, der um seinen Zentralkörper kreist, rotieren A. und P. manchmal um die eigene Achse, staunend ob dem Entwicklungsgang der Mensch- und Blogheit.
      2 2 Melden
    • Spooky 13.08.2017 21:00
      Highlight @Pasionaria
      "....staunend ob dem Entwicklungsgang..."

      Sehr gut, Pasio. "Das Staunen ist der Anfang der Erkenntnis."

      Nein, der Spruch ist nicht von mir. Könnte es aber sein.
      0 1 Melden
    • Alienus 13.08.2017 21:11
      Highlight Spucki

      Haha.
      0 0 Melden
  • Pasionaria 01.08.2017 16:06
    Highlight August zum 1.
    Alienus
    Wie aus div. Aesserungen hervorgeht, scheinst Du örtlich, teilw. auch mehr..., mit den strammen Schweizersitten ziemlich vertraut.
    Es würde mich wundernehmen, woher diese marschartigen, religiös geprägten Lobes-National-Hymnen ursprünglich stammen? Sie verkörpern ohnehin eine durch und durch koloniale Geisteshaltung. Man muss nur richtig hinhören: Lob, Kampf und mit Gottes Segen!

    Ob die Nationalhymnen jemals und endlich angepasst werden?
    Es tönt schon 'fast' wieder belustigend, wenn ein italienischer Bubenchor singt: Italien hat gerufen / Wir sind bereit zum Tod!



    5 1 Melden
    • Maracuja 01.08.2017 18:39
      Highlight Pasionaria

      Nationalhymnen sind m.W. ein Relikt aus der Zeit der Gründung der modernen Nationalstaaten - nur wenige wie die holländische sind älter. Da wundert es wenig, dass sie vor Nationalismus und Patriotismus strotzen. Später legten sich dann alle Länder eine zu, auch die befreiten Kolonien. Mal will ja bei der Fussball-WM nicht blöd dastehen.

      Da die Linken früher mal den Nationalismus und die Nationalstaaten überwinden wollten und mit der "Internationalen" auch ihre übernationale Ausrichtung betonten, erstaunt es doch etwas, dass sie sich heute um die Erneuerung dieser Relikte bemühen.
      4 2 Melden
    • Maracuja 01.08.2017 18:46
      Highlight @Pasionaria

      Wenn du dich über "Il Canto degli Italiani" mokierst, dann solltest du nicht vergessen, dass auch die Schweiz bis 1961 ein Hymne besass, in der das Vaterland rief, und das bestimmt nicht zu pazifistischen Zwecken (was St. Jakob bedeutet, weisst du ortsbedingt besser als ich).
      In Italien gab es übrigens mal einen erfolglosen Versuch des rechtsextremen Bossi die Inno di Mameli durch "Va pensiero" von Giuseppe Verdi zu ersetzen.
      4 0 Melden
    • gelesen 02.08.2017 11:58
      Highlight Es ist nochmals schräg, wenn Du Fussballfrauen mit solchen Nationalhymnen auf den Platz gelassen werden. Sehr befremdlich. Nimmt mich dann hin und wieder wunder, was die einzelne Spielerin dazu singt.
      1 2 Melden
    • Pasionaria 02.08.2017 12:00
      Highlight Maracuja
      Da staune ich wieder einmal, was Du doch so alles weisst....., selbst über das Thema, das sich für mich wie ein rotes Tuch (mit weissem Kreuz!) anfühlt.

      Zum Beispiel wusste ich nicht um den "erfolglosen Versuch des rechtsextremen Bossi die Inno di Mameli durch "Va pensiero" von Verdi zu ersetzen."

      Wobei mich da vorallem erstaunt, dass dies ausgerechnet ein Rechtsextremer vorhatte! Passt ebenso wenig zu Verdi wie zu dessen Ansinnen.

      Du hast mir gerade Lust auf mehr gemacht:

      Eine light Version, aber immerhin. Danke.


      4 1 Melden
    • gelesen 02.08.2017 14:49
      Highlight ... und nochmals schräg, in was sich die Autokorrektur überall einmischt >DIE Fussballfrauen, sollte es heissen, Du Du...
      0 2 Melden
    • Pasionaria 02.08.2017 16:49
      Highlight gelesen
      .....ob die wohl singen? Wenigstens wird es international tönen, da nicht allzuviele Rütliladies darin vertreten sind.
      2 1 Melden
    • Maracuja 02.08.2017 20:12
      Highlight @Pasionaria

      Merci, wunderschöne, berührende Musik, daran kann auch die versuchte Vereinnahmung durch diesen Widerling nichts ändern. Was die Schweizer Hymne betrifft, hat Alienus den Text ja mal gekonnt seziert, die Melodie ist leider auch nicht besser. Relikte müssen für mich nicht nicht zeitgemäss sein - ganz im Gegensatz zur Verfassung! -, ich mag mich deshalb als Working Class Woman nicht gross für Änderung einsetzen (hoffe lieber auf Überwindung des Nationalismus). Aber wenn Bruch mit Tradition, dann bitte komplett: neuer Text UND neue Melodie.
      3 0 Melden
    • Pasionaria 03.08.2017 11:34
      Highlight 2/2
      Maracuja
      .....
      Glaube nicht einfach an alles,
      nur weil die Tradition es über Generationen hin gebietet.
      Falls du aber nach genauer Beobachtung und Analyse erkennst,
      dass es vernünftig ist und dem Guten wie dem Wohlergehen
      des Einzelnen und aller dient,
      dann akzeptiere es und (lebe strikt danach?)

      Mit dem letzten Satz kann ich allerdings wenig bis nichts anfangen!



      2 1 Melden
    • Pasionaria 03.08.2017 11:35
      Highlight 1/2
      Maracuja
      Diese Version ist noch ergreifender >


      Zu Deinen Ausführungen habe ich noch eine buddhistische Weisheit auf 'Lager':

      Glaube nicht einfach an alles,
      nur weil du es gehört hast.
      Glaube nicht einfach an alles,
      nur weil man darüber spricht und redet.
      Glaube nicht einfach an alles,
      nur weil es in deinen religiösen Büchern geschrieben steht.
      Glaube nicht einfach an alles,
      nur weil es die Autorität deiner Lehrer und Eltern fordert.....
      ff

      3 1 Melden
  • toast 31.07.2017 19:18
    Highlight Keine Ahnung, obs schon jemand geschrieben hat, aber der Text ist etwas oberflächlich und holprig, gespickt mit Widersprüchen. Nur ein Beispiel:

    "..Doch seit ein paar Jahren breiten sich die dunklen Flecken auf der Weltkarte rasant aus. Nicht etwa, weil sich die Völker nach repressiven oder autoritären Systemen sehnen, nein.."

    und dann

    "..sektenhaft haben sich auch grosse Teile ihrer Bevölkerung gebärdet: Sie sehnen sich nach vermeintlich starken Führern und geben diesen ihre Stimme.."

    Was jetzt??
    6 12 Melden
    • Maracuja 31.07.2017 21:43
      Highlight Ist das wirklich ein Widerspruch? Ich bezweifle, dass sich viele finden würden, die lieber in einem repressiven/autoritären System leben würden, aber die Sehnsucht nach starken Führern, die in einer komplexen Welt mit unendlich mühsamer Konsensfindung einfache Lösungen vorschlagen und durchsetzen, ist bei einem Teil der Bevölkerung tatsächlich vorhanden. Die glauben, sie können das eine (einen starken Führer) haben, ohne das andere (Demokratieabbau, repressives System) in Kauf nehmen zu müssen.
      15 0 Melden
  • Spooky 31.07.2017 10:26
    Highlight LIeber Hugo Stamm

    Schreib doch mal was über die brutale Fokolar-Bewegung!

    Aber falls du das bereits irgendwo gemacht hast, dann vergiss meinen Kommentar!

    3 6 Melden
  • Vachereine 31.07.2017 07:24
    Highlight Dass Demokratie Gerechtigkeit garantiert, ist ein Missverständnis.
    Keine Staatsform kann das garantieren.
    11 8 Melden
    • rodolofo 31.07.2017 19:50
      Highlight Und worauf willst Du hinaus?
      Dass wir eine Rechtsnationale SVP-Diktatur einführen sollen mit Roger Köppel als "Starken Führer"?
      7 13 Melden
    • Vachereine 31.07.2017 23:33
      Highlight @rodolofo: Wie kommst Du darauf?
      2 5 Melden
  • Spooky 30.07.2017 23:50
    Highlight "Willkommen in der neuen Sektenwelt."

    Das ist falsch. Es heisst richtig:

    "Willkommen in der neuen Sektenwelt von Hugo Stamm."

    😱👻😂
    16 23 Melden
  • Oxymora 30.07.2017 15:04
    Highlight Machiavellismus und Demokratie vertragen sich nicht – das wäre schön

    Geschickt getarnt nutzen Machiavellisten die Demokratie aus

    Durch ihre manipulative Art mit ihren Netzwerken aus Religion, Verband, Politik und Wirtschaft erreichen sie ihre Ziele. Es ist schwer, einen Top- Machiavellisten zu erkennen, seine Interessen sind gekonnt verschleiert, mit Nächstenliebe, gesamtgesellschaftlichem Nutzen, etc

    Das Verhalten äusserst flexibel. Und fliegt mal etwas auf so sind die Wahlberechtigten, nicht nachtragend

    http://www.20min.ch/schweiz/bern/story/Politiker-brechen-Wahlversprechen-23964402
    10 1 Melden
  • DerTaran 30.07.2017 10:42
    Highlight Herr Stamm, lesen Sie die Leserbriefe? Wird Ihnen dann auch so Angst und Bang wie mir? Wir haben in der Schweiz auch mindestens 30% Sekten-Schafe.
    31 10 Melden
    • rodolofo 31.07.2017 08:22
      Highlight Und wir haben über 50% Sekt-Trinker!
      Und vergessen wir bitte nicht die Sekundarschüler!
      (Ich glaube, ich werde von Share beeinflusst...)
      7 15 Melden
  • Gelöschter Benutzer 30.07.2017 10:18
    Highlight „Europa, Spiel nicht das Opfer bei Umständen die du selber mit verschuldet hast.“ Wenn ich lese „Assad zerbombt sein Syrien“ muss ich Sie fragen: wie konnte Grossbritannien mit seinem British Empire bis zur Jahrhundertwende unangefochten Weltmacht No. 1 sein?! Weil sich die Länder selbst bombardiert haben? Existiert Israel weil die Briten den Palästinenser tödliche Witze erzählt haben? Es gibt immer eine Geschichte hinter der Geschichte+eine Macht hinter der Macht. Politiker sind Sklaven von Finanz- Wirtschaft- und Rüstungselite. Jeder Präsident lässt sich als Heilsbringer feiern (yes we can).
    20 11 Melden
    • Spooky 04.08.2017 03:58
      Highlight @AnitaDrink
      Endlich wieder einmal eine intelligente Stimme. Aber ich vermute, du wirst es auf Watson nicht lange aushalten. Schade.
      5 1 Melden
  • Alienus 29.07.2017 20:37
    Highlight Wieder muss man eine 2. Ladung für nen 2. Versuch durchführen!!!!!!!!!!!!!

    Solche Bewegungen, wie vom Hugo Stamm beschrieben, haben schon gigantische innere Kräfte.

    Ein grausames Beispiel ist die NS-Bewegung, vergleichbar einer religiösen Bewegung.

    Drum folgend eine Beweisführung zum „Führer“ , dere "Heils-Figur" des deutschen Volkes.

    Gekürzt zusammengefast nach: http://www.deutschlandfunk.de/die-politische-religion-des-nationalsozialismus.700.de.html?dram:article_id=79330
    19 8 Melden
  • Alienus 29.07.2017 20:36
    Highlight 2 /3 Der Historiker Bärsch meint, das Faszinosum der NS-Macht sei begründet gewesen in der diffusen Religiosität .., in seiner Sehnsucht nach dem charismatischen Führer:

    "Indem ich mich … identifiziere, nehme ich ja an seiner Macht teil und habe keine Verantwortung. Die Entlastung von Verantwortung, die Identifikation .. entlastet ja von allen Verantwortungen, Abwägungen, Entscheidungen und macht sehr stark.

    Und das haben die Nationalsozialisten .. - ideologisch, volkspsychologisch besser begriffen.

    Identifikation mit einer Person vereinigt alle, die sich mit ihr identifizieren."
    17 6 Melden
    • Vachereine 31.07.2017 07:31
      Highlight Man identifiziert sich mit einer Idee, nicht mit einer Person. Der Führer ist keiner. Er ist Galionsfigur: In strahlendem Glanz immer zuvorderst, aber das Schiff fährt auch ohne.
      Sogennante Führer sind austauschbare Symbole für eine Idee. Nicht die Person wird verehrt, sondern der Idee nachgeifert.
      4 2 Melden
    • Alienus 31.07.2017 13:13
      Highlight Sieht man Hitler, so hat er als „Mitglied Nr. 7“ der DAP diese aus deren Dornröschenschlaf erweckt und als NSDAP zum Riesenerfolg (leider) geführt.

      Vergleichbar bei Mussolini, Franko, Salazar, Horthy, u.a.m.

      Ein besonderes Exemplar ist Väterchen Stalin, ein ehem. Schüler des Priesterseminars.

      All diese Figuren haben giftige Pflanzen hochgebracht oder haben diese überhaupt erst ermöglicht.

      Bei Buda, Jesus, Mohammed u.a. kann man solche Entwicklungen auch sehen.

      Mit Führern ist so ne Sache, zumeist sind diese Typen singulär, die ausgelöste Bewegung geht manchmal krachend zugrunde.
      7 0 Melden
    • Pasionaria 31.07.2017 17:27
      Highlight Alienus
      "Ein grausames Beispiel ist die NS-Bewegung, vergleichbar einer religiösen Bewegung."
      Und ob...., schon einer Weiser meinte sinngemäss:
      „Wer dich dazu bringen kann, Unsinn zu glauben , der kann dich auch veranlassen, Gräueltaten zu begehen."
      Dies zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte.

      Du verwendest das Wort 'Faszinosum' in Zusammenhang mit Gräueltaten (Greuel- oder Gräuel?).
      Haben diese beiden Worte nicht religiösen Ursprung?
      - Faszinosum mit > behext, oder sowas?
      - Gräuel aus der Bibel?
      Damit Du Dich, v.a. mich endlich wieder einmal 'begrimmen' kannst....
      Danke.





      2 2 Melden
    • Spooky 04.08.2017 04:01
      Highlight Der Privatgelehrte Alienus und seine Schülerin Pasionaria unter sich 😂

      Unterhaltend ist es aber trotzdem ;-)
      3 1 Melden
  • Alienus 29.07.2017 20:34
    Highlight 3/3 Er deutet die Haltlosigkeit .. , die Fundamente sucht und sie im religiös verbrämten Volk findet. Einem Volk, das, nach der Erlösung, dem "Neuen Menschen", dem "Neuen Reich" dürstete.

    In einem aufschlußreichen Brief, bekannte sich Goebbels zum "Katechismus neuen politischen Glaubens". G. huldigte einer "neuen Religion", die herausführt aus der "zusammenbrechenden, entgötterten Welt".

    Doch die Erlösung, die G. anstrebte, kommen nur den Ariern zugute. Nicht den Juden ." Die Arier sind die Gotteskinder, in der Vorstellung einer zukünftigen Erlösung , das arische Heil.“
    16 7 Melden
    • rodolofo 30.07.2017 07:22
      Highlight Das bedeutet eigentlich nichts Anderes, als dass der Nationalsozialismus bereits im Christentum mit angelegt war!
      Das wiederum bedeutet, dass die Rückseite vom "Lieben Gott" der "Teufel" ist!
      Während also vorne "Der Erleuchtete" gütig und geduldig lächelt und leise spricht, grinst auf seiner Rückseite ein "Wahnsinniger Irrer" und schneidet verwirrende Grimassen...
      Beide gehören zusammen, denn sie sind "Das Leben und Der Tooohohood!"...
      14 7 Melden
    • Alienus 30.07.2017 08:37
      Highlight Jahaha

      Betrachtet man innere und äußere Werte, Ideologie und Attribution des christl. Glaubens, so erschlägt einen die Ideologie und Machtdarstellung.

      Es wimmelt von Symbolen der weltlichen Mach: Gewänder, Kleiderfarben, Kleiderdesign, Pomp, Baldachin, Instrumente der Eucharistie, Latein und Griechisch als Sprache der Macht uam.

      Da der Nachweis einer monotheistischen Gottheit unmöglich ist, kann es wohl sinnvoll sein, eine bivalente Gottheit zu haben, welche einerseits ein „lieber“ Gott und andererseits ein „böses“ Wesen ist, dem man alle Übelkeit der Welt an seinen Bockfuß heften kann.
      13 5 Melden
    • Spooky 04.08.2017 03:53
      Highlight Alien...sorry...Alienus...dein Name passt zu dir 😂
      0 3 Melden
    • rodolofo 04.08.2017 07:37
      Highlight @ Spooky
      Was meinst Du?
      Sind Ausserirdische besser, oder schlechter, als Ausländer?
      2 0 Melden
    • Spooky 04.08.2017 09:02
      Highlight @rodolofo
      Mir sind im Prinzip alle beide recht. Aber sie sollen sich gefälligst integrieren 😂
      0 1 Melden
    • rodolofo 04.08.2017 10:58
      Highlight Etwas viel verlangt von einem Ausserirdischen...
      1 0 Melden
    • Spooky 04.08.2017 11:07
      Highlight Entweder, er integriert sich - oder zurück ins Weltall! 👻♬😇
      0 2 Melden
    • rodolofo 04.08.2017 12:38
      Highlight Vielleicht macht er auch mit seinem Laserblick ein Brathähnchen aus Dir, wenn er merkt, dass Du etwas gegen ihn hast...
      2 0 Melden
    • Spooky 04.08.2017 13:42
      Highlight Okay, schon gut, rodolofo, ich habe kapiert, auf welcher Seite du bist ;-))
      2 2 Melden
    • rodolofo 04.08.2017 14:09
      Highlight Ich bin aber nicht immer auf der Seite des Ausserirdischen.
      Putin zum Beispiel mag ich überhaupt nicht!
      1 0 Melden
    • Alienus 04.08.2017 16:07
      Highlight Die Zwei

      Möchte auch von dem Stoff haben, von dem Sie beide genascht haben!!!
      5 0 Melden
    • Alienus 04.08.2017 16:10
      Highlight Spuckie

      Möchte mich jedoch nicht so intrigieren lassen wie Sie es sind!!!
      3 1 Melden
    • Spooky 04.08.2017 20:41
      Highlight @Alienus
      Du kannst mich ruhig duzen.
      2 2 Melden
  • Share 29.07.2017 20:23
    Highlight Spontan dachte ich an Spartakus. Dann aber säuselte am Radio Skunk Anansie: Just because u look gooooood it doesn't make u right.
    Daraufhin vergass ich etwas über Raissa Gorbatschowa zu erzählen, das ich in ihrer Biografie gelesen hatte, weil wir uns über Familiennamen von Ukrainern mit Hautproblemen unterhielten. Dabei fiel die unglaubliche Ähnlichkeit von Marcus Aurelius, Marylin Monroe, Alfred E. Neumann, sogar Dschordsch Dubeliu auf, was uns lustige Ideen zu Poltergeist 5-11 bescherte.
    7 23 Melden
    • rodolofo 30.07.2017 07:11
      Highlight @ Share
      ist das Kunst, was Du da machst?
      16 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 30.07.2017 14:34
      Highlight Share rockt...
      9 1 Melden
    • Share 30.07.2017 18:17
      Highlight @ rodolofo
      Kein Caesar hätte je darauf verzichtet auf dem Pferd in Rom einzuziehen. Wer käme auf die Idee daraus einen Christus auf dem Esel zu machen und das Kunst zu nennen? Nun, und von Trump, darüber hatte ich nichts geschrieben.
      9 9 Melden
  • Phrosch 29.07.2017 16:04
    Highlight Das wirklich Beängstigende ist ja nicht, dass Narzissten an die Macht drängen und sich diktatorisch verhalten. Das tun Narzissten. Schlimm ist, dass sie in demokratischen Staaten von Mehrheiten (wieder) gewählt werden, obwohl man sie problemlos als Narzissten erkennen kann. Was bringt so viele Menschen dazu, ihre Hoffnung auf solche Typen zu setzen?
    61 3 Melden
    • FrancoL 29.07.2017 21:10
      Highlight Nicht immer die Hoffnung, häufig ist es die Wut oder die Ohnmacht. Doch leider sollte man trotz Wut, trotz Frust, trotz Ohnmacht etwas genauer hinschauen und vor allem auch such selbst hibterfragen und nicht nur die Schuld bei anderen suchen.
      31 2 Melden
    • The Host 30.07.2017 08:26
      Highlight Manchmal ist es wohl auch die nicht vorhandene Alternative
      5 10 Melden
  • kleiner_Schurke 29.07.2017 12:31
    Highlight So höret denn nun meine Schäfchen, was der grosse Prophet kleiner-Schurke euch voraus sagt: Es wird da kommen eine Zeit, in der ein Leser namens "The Man" hier einen Post posten wird, in dem er Hugo Stamm als unwissend darstellt. Ein grosses Wehklagen wird sich darob in der Lesergemeinde erheben. So gehet nun hin und staunt darüber wie sich diese Prophezeiung erfüllt.
    66 14 Melden
    • TheMan 29.07.2017 13:55
      Highlight Nur Falsche Propheten können eine Falsche Prophetie erzählen.
      9 32 Melden
    • Walter Sahli 29.07.2017 13:57
      Highlight Ich wette fünf Stutz dagegen!
      16 7 Melden
    • kleiner_Schurke 29.07.2017 15:23
      Highlight So höret denn meine Schäfchen, dass sich meine Prophezeiung nach nur 84 Minuten (Rekordzeit) wahrlich erfüllt hat. Und nun huldigt mir!

      @Walter Wie willst du mir die 5 Stutz geben?
      33 8 Melden
    • Michael Mettler 29.07.2017 15:48
      Highlight @schurke: das sind glaub die aufschaltzeiten. Eventuell wars noch schneller...
      14 3 Melden
    • Pasionaria 29.07.2017 17:18
      Highlight kleiner Schurke
      Gratulation - für TheMan sind Sie schon eher ein > grosser Schurke!

      "@Walter Wie willst du mir die 5 Stutz geben?"
      Kein Problem, auf der Strasse trifft man ja viele dieser > kleinen Schurken. Oder er kann sie ja z.B. der Heilsarmee (!), nein, nein, lieber > Denk an mich spenden.
      7 2 Melden
    • Walter Sahli 29.07.2017 17:26
      Highlight Irgendwie ist mein vorheriger Kommentar verloren gegangen. Aber henu, ich habe die Wette sowieso gewonnen, da The Man ganz klar den Schurken als falschen Propheten bezeichnet hat und nicht den Stamm. Also her mit der Kohle, Schurke!...Alternativ kannst Du sie auch der Stiftung "Brot für Walter" spenden!
      22 3 Melden
    • rodolofo 29.07.2017 17:58
      Highlight @ Pasionaria
      Ich hatte soeben den gleichen Einfall, wie Du:
      Ab sofort wollen wir den kleinen Schurken als den GROSSEN SCHURKEN verehren!
      6 10 Melden
    • TheMan 29.07.2017 18:31
      Highlight rodolfo und Pasionaria der kleiner_Schurke ist für mich eher ein sehr_kleiner Schurke. Er hätte nie eine Chance gegen mich. Walter Sahli hat gewonnen. Ich habe bis jetzt nichts gegen Stamm geschrieben. Der Prophet geht gegen den Mini Schurke.
      13 13 Melden
    • Walter Sahli 29.07.2017 18:47
      Highlight YESSS! I'm rich! I can rule the world!
      13 1 Melden
  • Luca Brasi 29.07.2017 11:57
    Highlight Könnte man dann nicht gleich grundsätzlich alle Diktatoren als Sektenführer bezeichnen? Kein Diktator mag es, wenn man ihn beleidigt. Ob jetzt der Diktator Assad, Saddam Hussein oder al-Sissi heisst. Der Unterschied besteht darin, dass beim letzteren die Westler gerne Urlaub machen und der Westen dort das Regime unterstützt.
    42 6 Melden
  • Angelo C. 29.07.2017 11:32
    Highlight Machiavellisten und Narzissten gab es in der Weltgeschichte zu allen Zeiten, man denke nur ans frühe und späte Mittelalter.

    Wobei: soweit müssen wir nicht mal zurückgehen, denn die Regimes von Hitler, Mussolini, Stalin, Mao oder Generalissimo Franco sind zeitlich noch keine Weltreise her.

    Und so bleibt auch heute alles beim Alten, Despoten kommen und gegen, in einem ewig währenden Panoptikum.
    55 4 Melden
    • Kayle 29.07.2017 12:14
      Highlight Hitler, Mussolini, Stalin, Mao und Franco auf eine Stufe mit Putin, Erdogan und Trump zu stellen ist eine steile These. Eine Gemeinsamkeit ist evtl. eine etwaige Nähe zum Papst von Hitler, Mussolini+Franco, die man auch - großzügig interpretiert - Trump zuordnen kann, auch wenn er seine "Machtergreifung" nicht der KK zu verdanken hat. Die Nähe zur KK findet man weder bei Putin noch bei Erdogan, aber bei ihren Gegnern Gülen+Soros: http://www.epochtimes.de/politik/welt/ruecktritt-von-papst-benedikt-waren-hillary-clinton-obama-und-george-soros-darin-verstrickt-a2075963.html
      5 37 Melden
    • rodolofo 29.07.2017 12:23
      Highlight Ich glaube, das hat auch mit der widernatürlichen Vormachtstellung der Männer in vielen Gesellschaften zu tun.
      Bei den meisten anderen Säugetieren haben Muttertiere die Führungsrolle über die Herde inne.
      Sie führen die Herde an die Futterplätze und Wasserstellen, während die Männchen nur beschützen und Rivalenkämpfe austragen.
      irgendwann im Verlaufe der Menschheitsgeschichte ist den Männchen ihre Muskel-Kraft in den Kopf gestiegen. Sie nützten diese Kraft der rohen Gewalt aus und denken sich gleichzeitig Ideologien aus, die ihre Vormachtstellung als Gottgewollt untermauerten.
      ...
      35 20 Melden
    • rodolofo 29.07.2017 12:27
      Highlight ...
      Heute haben die Frauen die Möglichkeit, ihre frühere Rolle als Führerinnen von Gruppen wieder zurückzuerlangen, da Maschinen ihre geringere Muskelkraft spielend kompensieren können.
      Wir treten also in ein neues, Feministisches Zeitalter ein!
      Die dominanten Alpha-Männchen aus Politik und Wirtschaft leisten zwar erbitterten Widerstand, aber ihnen wird es schlussendlich gleich ergehen, wie den letzten richtigen Appenzellern...
      32 21 Melden
    • FrancoL 29.07.2017 13:24
      Highlight Da wäre ich mir nicht so sicher mit der These dass Frauen umsichtiger agieren und regieren.
      Es gibt Beispiele zu Hauf die zeigen, dass leider mit der Macht sich sowohl bei der Frau als auch beim Mann Veränderungen einstellen die Machtführung gefährlich beeinflussen.
      Ich sitze seit Jahren in Beurteilungsgrenien in denen auch viele Frauen einsitzen und stelle fest: je nach Veranlagung ist das Verhalten genau das gleiche, auch sehe ich wenig dass Frauen zb konzilianter wären.
      Ich wage zu behaupten das Prblem ist die Macht, sie kann Menschen zum Nachteil verändern kann.
      36 1 Melden
    • Angelo C. 29.07.2017 13:42
      Highlight Gar nicht so übel, deine hier angestellten Überlegungen, Rodolofo...

      Ob aber generell ein "feministisches Zeitalter" das Optimale wäre, würde ich im Hinblick auf den ausufernden und Männer kastrierenden Feminismus doch recht eigentlich bezweifeln 😉!
      30 7 Melden
    • Michael Mettler 29.07.2017 14:28
      Highlight @rodolfo: ist auch schön bei paaren zu sehen. Der mann tut so als würde er der chef sein derweil die frau die geschicke leitet.
      16 9 Melden
    • rodolofo 29.07.2017 15:28
      Highlight @ Angelo C.
      Wir leben gerade in einer Übergangs-Phase.
      Da müssen wir uns an neue Verhaltensweisen gewöhnen und herantasten.
      Dieser Prozess läuft unmerklich schleichend ab, mit unerwarteten Entwicklungssprüngen, aber auch mit Trump-Rückschlägen.
      Schau Dir mal die alten Filme an mit diesen herzallerliebsten Sissi-Frauelis, welche damals die Männerwelt entzückten! Mit solchen Huschelis wüssten wir heute überhaupt nichts mehr anzufangen!
      Die moderne Wissenschaft hilft uns dabei, den unnatürlichen Weg des Patriarchats zu verlassen, gerade mit Forschungen in der Tierwelt und bei Indigenen Völkern.
      15 18 Melden
    • Angelo C. 29.07.2017 18:01
      Highlight @rodolofo :

      "Schau Dir mal die alten Filme an mit diesen herzallerliebsten Sissi-Frauelis, welche damals die Männerwelt entzückten! Mit solchen Huschelis wüssten wir heute überhaupt nichts mehr anzufangen!"

      Damit bin ich zwar absolut einverstanden - aber um ins bare Gegenteil zu verfallen und mich zum braven Haustier einer x-beliebigen Emanze degradieren zu lassen? Dazu bin ich gottlob noch heute zuviel Schmalspur-Macho und Kerl geblieben.

      Und das ist gut so 😅!
      24 2 Melden
    • FrancoL 29.07.2017 18:12
      Highlight @rodolfo: was macht Dich so sicher, dass die Veränderung des Individuums im Werdegang vom Befehlsempfänger zum Befehlsgeber bei der Frau anders verläuft als beim Mann?
      Wir haben bereits doch einige Erfahrung gesammelt und grosse Unterschiede scheint es nicht zu geben.
      Es scheint eine grosse Aufgabe für Frau oder Mann zu sein die Macht mit Vernunft zu handhaben. Manchmal denke ich dass es schier unlösbar scheint.
      15 1 Melden
    • rodolofo 29.07.2017 18:27
      Highlight @ FrancoL
      Ich hatte in meinem Leben schon sehr viele Chefinnen, und ich kann sagen, dass eigentlich alle herzlich waren, ausser einer Lesbe, die in ihrer lesbischen Beziehungen den "männlichen" Part übernahm und einer knallhart "männlichen" Directrisse, die mir zum Verhängnis wurde...
      Was will ich damit sagen?
      Es gibt Frauen UND Frauen.
      Und es gibt gewisse Trends, die ich mit Beobachtungen aus dem Reich der Säugetiere ergänze.
      Du hast also etwas recht und ich habe auch etwas recht, wie bei so vielen Dingen.
      11 15 Melden
    • Maracuja 29.07.2017 18:57
      Highlight @FrancoL

      Seh ich genauso wie Sie, Macht korrumpiert Männer und Frauen. Sadistische Regimes wie IS wirken nicht nur auf bestimmte Männern, sondern auch auf gewisse Frauen anziehend.

      @Rodolofo

      Wie erwartet kommen Sie mit dem "keine wahren Schottinnen"-Argument: jeder Frau, die nicht ihrem idealistischen Bildchen entspricht, wird von Ihnen das richtige Frau sein abgesprochen und mit Etikette wie Lesbe oder vermännlicht abgewertet.
      17 6 Melden
    • rodolofo 29.07.2017 19:18
      Highlight @ Maracuja
      Oh, da nimmt jemand mein Gesagtes anscheinend sehr persönlich...!
      Aber ich kann Dich trösten.
      Ich werde von Macho-Typen und klassischen "Weibern" auch regelmässig als "Frau" bezeichnet.
      Mich stört das nicht. Ganz im Gegenteil!
      Da ich ja ein Frauen-Fan bin, nehme ich das als Kompliment!
      Du kannst also das, was ich über "männliche" Frauen sage, auch als Kompliment auffassen, wenn Du Dich davon mit gemeint fühlst.
      7 14 Melden
    • FrancoL 29.07.2017 20:38
      Highlight Angelo C bringt es auf den Punkt!
      Ich stelle im Leben leider immer das gleiche Verhalten fest: der grössere Teil der Menschen geht von einem Extrem ins andere. Offensichtlich sind wir nicht in der Lage das Pendel abzubrensen bevor es wieder übers Ziel hinaus schlägt.
      Aehnlich verhält es sich mit den Präferenzen von Mann oder Frau.
      Ich hätte mir schon vor 20 Jahren gewünscht dass die Fähigkeiten der Frauen bessere Akzeptanz funden, doch heute reibe ich mir die Augen wenn dann ganau diese Akzeptanz mehr als nur gebührend ausgekostet wird ohne das viel dahinter steckt.
      15 0 Melden
    • Firefly 29.07.2017 21:14
      Highlight Das Problem lässt sich ganz elösen. Das Präsidenten-Amt durch einen Bundesrat ersetzen. Oder mit anderen Worten, keine Hierarchie mit Spitze, die Macht muss jederzeit geteilt werden und keine Volksabstimmung kann daran etwas ändern.
      6 8 Melden
    • Angelo C. 29.07.2017 22:03
      Highlight Francol :

      Na, da funktionieren wir wenigstens wieder mal auf ein und derselben Frequenz 😉!

      Doch ernsthaft : auch dein Votum dazu würde ich aus eigenem Erleben und eigener Philosophie durchaus unterschreiben.

      Es geht um Ausgewogenheit und nicht um Extreme - was auch weise Frauen durchaus wissen und neuzeitlich denkende Männer ebenfalls vermehrt verinnerlicht haben.
      14 0 Melden
    • rodolofo 30.07.2017 07:00
      Highlight Schön, dass Ihr so harmonisch beisammen seid!
      Darf ich Euer trautes Beisammensein etwas stören?
      Also, es werden weiterhin Frauen unterdrückt und ausgebeutet!
      Ihre Befreiung wird mit roher Gewalt verhindert.
      Gerade habe ich einer Kongolesin die Türe weit aufgemacht.
      Aber sie darf nicht raus aus ihrem sozial-kulturellen Gefängnis.
      Sie hat darauf reagiert, wie die meisten Frauen reagieren: Mit tiefer Traurigkeit.
      Auch ich bin seitdem sehr traurig!
      Und wütend auf die elenden Patriarchen-Machos, die diese Welt regieren, bis in die feinsten Verästelungen unserer "Zivilisation"!
      Aber so ist es leider
      4 11 Melden
    • FrancoL 30.07.2017 09:21
      Highlight @rodolfo: Es geht nicht um die immer noch vorhandene Unterdrückung der Frau oder Unterdrückungen ganz allgemeiner Natur es geht um die Entwicklung von der Unterdrückung weg zu einer Gesellschaft die möglichst frei von Unterdrückungen jeder Natur sein sollte. Und da habe ich meine Zweifel, ob diese Veränderungen nicht gerade in unseren Breitengraden übers Ziel hinaus schiessen und von einem Extrem im anderen Extrem landen.
      Damit ist nun in keiner Weise meine Aussage gegen die Gleichstellung der Frau, sondern es ist mein Hinweis, dass auf eine ausgeglichene Situation zu achten ist.
      12 1 Melden
    • FrancoL 30.07.2017 09:29
      Highlight @Rodolfo; Ich wiederhole mich; Ich glaube zudem nicht dass die Frauen anders reagieren an der Macht als Männer. Beide Geschlechter sind korrumpier bar und neigen wohl zu Uebermarchung wenn sie an der Macht sind. Darum ist Macht in mehrere Hände zu legen um dieser Korrumpierbarkeit entgegen zu wirken.

      Das hat null und nichts mit der Gleichstellung von Mann und Frau zu tun, sehr wohl aber mit der Entgegnung an etliche Frauen und Frauenversteher, die der Meinung sind Frauen seien da weniger korrumpierbar.

      Die mögliche Korrierbarkeit entwickelt sich zudem erst nach einigen "Amtsjahren".
      10 1 Melden
    • rodolofo 30.07.2017 10:20
      Highlight Deine penetrant zur Schau gestellte Ausgewogenheit geht mir heute ziemlich auf den Wecker!
      Ich befinde mich gerade in der Praxis der Patriarchal dominierten Welt und nicht in der Theorie von Sozialdemokratisch korrekt geteilter Hausarbeit und Kinderbetreuung!
      Aber ich bin dann schon wieder in einer anderen Laune, einfach heute nicht.
      Ich wünsche Dir einen sonnigen Sonntag!
      Und den gibt's ja heute tatsächlich.
      3 10 Melden
    • FrancoL 30.07.2017 10:54
      Highlight @rodolfo; Noch eine Randbemerkung: Ich freue mich immer wieder wenn ich in Teilbereichen mit Angelo C. gleicher Meinung bin. Es zeigt dass unsere Positionen nicht stur auf dem Gegenteil des anderen beruhen sondern auch auch ein Konsens über die sehr unterschiedlichen Grundpositionen hinweg möglich ist. Das lässt für Lösungen einen Spielraum offen, den ich mir auch in der Politik wünschen würde.
      13 1 Melden
    • FrancoL 30.07.2017 11:13
      Highlight @Rodolfo; Schrecklich Ausdrücke wie "Theorie der von sozialdemokratisch korrekt geteilter Hausarbeit und Kinderbetreuung" lesen zu müssen. Genau da hapert es doch Rodolfo, bei dieser politischen Zuweisung die darstellt wer was da richtig macht. Das ist fremd jeder Realität. Genau das ist es was ich bei der "Abwahl" des Patriarchat bemängle, es soll nicht abgewählt werden sondern ersetzt werden durch ein Matriarchat und das ist eben der Pendel der auf die andere Seite zu stark ausschlägt. Frau und Mann auf den gleichen Sockel zu stellen sollte frei von politischer Ideologie sein. Viel Sonniges.
      14 2 Melden
    • Angelo C. 30.07.2017 11:58
      Highlight FrancoL :

      Deiner letzten Wortmeldung kann ich nur uneingeschränkt beipflichten. Du, der mehrheitlich links eingestellte Geschäftsmann mit Geist, ich der eher (nicht in Allem!) Nationalkonservative, dabei auch nicht der Dümmsten Einer, verstehen uns in manch lebenstechnischen oder philosophischen Fragen trotzdem erfreulich gut 😊!

      Auch z.B. Sapere Aude, anständiger und strammLinksliberaler, mag ich nicht schlecht, auch wenn er politisch meist ganz andere Ziele als ich verfolgt.

      Es ist richtig und wahr, dass solcher Umgang und gegenseitiger Respekt auch in der Politik wünschenswert wäre 🤔!

      14 0 Melden
    • rodolofo 30.07.2017 12:02
      Highlight @ FrancoL
      Ach Du gütig lächelnder und Dich dermassen überlegen glaubender Patriarch...
      Ich wünsche Dir mehr GEFÜHL!
      Wer hat uns verraten? Die Sozialdemokraten.
      Der Spruch hat eben doch was...
      6 11 Melden
    • FrancoL 30.07.2017 13:40
      Highlight @rodolfo: ja ich bin allen denen überlegen, Frauen und Mannen die glauben mit Hauruckmentalität etwas zu bewirken. Vor allem wenn es um Verrat geht. Denn verraten wurden die Frauen weitgehend durch Frauen. Ich habe nun über 20 Jahre betrachten können wie das läuft und sehe keine Aenderung.
      Wenn meine besten Mitarbeiterinnen von einer Bauherrschaft abgelehnt werden muss ich nicht weit suchen: oft steckt die Frau dahinter. Sonderbar dass mir bekannte Planer das gleiche berichten. Zur Info in den letzten 20 Jahren hatte ich mehr Mitarbeiterinnen als Mitarbeiter und oft Mühe mit deren Akzeptanz.
      6 0 Melden
    • FrancoL 30.07.2017 13:47
      Highlight @Rodolfo: Ich spreche immer von meinem grösseren Umfeld. Also Mitteleuropa und da lohnt es sich genauer hinzugucken, was zwischen den beiden Geschlechtern abgeht. Nicht alles ist mit dem Patriarchat umzumünzen, es laufen Tricks auf beiden Seiten. Die Frau kämpft wie der Mann teilweise mit bedenklichen Waffen und das gilt es auf beiden Seiten zu verurteilen.
      Auch dies hat nuchts mit mir als Linker zu tun, das ist die Realität.
      Dass in anderen Gegenden dieser Welt viel mehr für die Frauen gemacht werden muss steht ausser Frage.
      8 0 Melden
    • Maracuja 30.07.2017 15:43
      Highlight @FrancoL

      Feminismus/Frauensolidarität spielen für Karrierefrauen kaum eine Rolle. Mit direkten weiblichen Vorgesetzten habe ich als Frau nur gute Erfahrungen gemacht, diese sind ja darauf angewiesen, dass ihr Team gut arbeitet. Bei Frauen, die es auf höhere Etagen gebracht haben, habe ich aber mehr als einmal erlebt, dass diese, um sich dort durchzusetzen, viel härter als Männer agierten. Frauen in Toppositionen nehmen 0 Rücksicht auf andere Frauen. Typisches Beispiel: Marissa Myers schaffte bei ihrem Start bei Yahoo Homeoffice ganz ab, obwohl dies gerade Mütter stark traf.
      10 0 Melden
    • FrancoL 30.07.2017 16:51
      Highlight @maracuja: die Solidarität unter Frauen leidet nicht nur bei den Karrierefrauen. Sie leidet quer Beet. Dies ist wohl mitunter der Tatsache geschuldet dass die Frauen sehr unterschiedlich mit der Tatsache umgehen, dass Männer etwas gar Schwanz gesteuert sind.
      Ungeachtet der sozialen oder finanziellen Stellung gibt es riesen Unterschiede beim Nutzen dieser Tatsache. Diese Unterschiede lassen dann die Solidarität unter Frauen häufig missen.
      Darum erwähne ich dass mitunter die Frauen Frauen verraten.
      11 0 Melden
    • rodolofo 31.07.2017 06:47
      Highlight @ FrancoL
      Natürlich sind Frauen keine heiligen Mütter Marias, auch wenn einige von ihnen den Sportseifer haben, diesem ausserirdischen Ideal zu entsprechen.
      Und natürlich wird auch unter Frauen intrigiert und gekämpft!
      Das ist letztlich nicht anders, als wie bei den Kühen, bei denen auch eine Rangordnung ausgemacht wird darüber, welche Kuh zuerst an den Futtertrog gehen darf.
      Und dann gibt es die Stiere, die ihre ungeheure Kraft in den Dienst der Herde stellen, indem sie um die Kühe und die Kälber einen beschützenden Ring bilden.
      DAS meine ich mit den "Biologischen Grundlagen".
      ...
      3 7 Melden
    • rodolofo 31.07.2017 06:56
      Highlight ...
      Und dann gibt es noch die Charakterlichen Grundlagen.
      Hier ist es vielleicht sinnvoller, von emotionalen-, weniger kontrollierten Typen und von verstandesmässigen-, mehr kontrollierten Typen zu sprechen, als von "weiblichen" und "männlichen" Typen, da es beide Charakter-Schwerpunkte sowohl bei Frauen, als auch bei Männern gibt.
      Klar ist auch, dass es zwischen emotionalen- und Verstandes-mässig denkenden und handelnden Typen oft zu Missverständnissen kommt, die dann sehr viel Aufregung um nichts verursachen.
      Aber wir regen uns doch im Grunde gern auf, oder?
      Mir jedenfalls geht es so.
      3 5 Melden
    • FrancoL 31.07.2017 11:04
      Highlight @rodolfo: jetzt gehe ich mit Dir einig. Keine einseitige Betrachtungen. Gute Feststellungen dass ein jeder seinen Charakter hat und in beiden Geschlechtern sich sehr unterschiedliche Typologien bilden können.
      Auf Aufregung kann ich allerdings zwischen durch bestens verzichten, vor allem wenn sie künstlich oder aus Langeweile erzeugt wird.
      6 2 Melden
    • Share 31.07.2017 16:04
      Highlight Zitat: Und so bleibt auch heute alles beim Alten, Despoten kommen und gegen, in einem ewig währenden Panoptikum. Zitat Ende.
      HERRLICH. Zum Schluss ist sich die Herrenrunde wieder einmal einig. Man merke: Als Frauen mit Kühen verglichen wurden. GRATULIERE.
      N.Hagen hat den passenden Soundtrack: Tiere sind nicht so wie du.
      7 10 Melden
    • FrancoL 31.07.2017 17:38
      Highlight @share: nicht die Runde hat Frauen mit Kühen verglichen. Eine Person hat dies, so viel zum Thema, es bleibt beim alten. Wenn man aus eins eine Runde macht dann bleibt es tatsächlich beim alten. Wäre ja schön gewesen etwas zum Thema zu hören.
      12 2 Melden
    • Maracuja 31.07.2017 19:23
      Highlight Wenn ein Ochse, der sich gerne als Toro sieht, Frauen als Kühe bezeichnet ist, ist das nicht weiter erstaunlich und passt durchaus zu seinem üblichen frauenfeindlichen Vokabular (Huscheli, Giftschlange usw.).
      6 5 Melden
    • rodolofo 31.07.2017 19:35
      Highlight @ Share
      Was hast Du denn erwartet?
      Wir Schweizer sind halt Harmonie-bedürftig, vor allem vor dem 1.August!
      Und wenn Du auch ausgewogenen willst, dann kannst Du auch feststellen, dass ich Männer mit Stieren vergleiche.
      Welcher Vergleich ist schmeichelhafter?
      Ich finde jedenfalls Kühe wesentlich angenehmer im Umgang.
      12 3 Melden
    • rodolofo 01.08.2017 06:26
      Highlight @ Maracuja
      In den Wortwechseln mit Dir taucht bei mir immer deutlicher eine Assoziation auf:
      Vor meinem inneren Auge erscheint das Bild meiner Mutter.
      Sorry für diesen erschütternden Tiefschlag!
      Aber es ist so. Ich kann's auch nicht ändern.
      2 7 Melden
    • Share 01.08.2017 10:28
      Highlight @F
      Über die Manipulation des Affekts kannst du weiter oben lesen.
      0 7 Melden
    • rodolofo 01.08.2017 10:54
      Highlight @ Blitzer
      Beruhigt Euch wieder!
      Ich halte sehr viel von meiner Mutter!
      Aber als emotionaler Mensch, der sich einzufühlen versucht, stelle ich mir vor, wie unangenehm Maracuja diese unvermittelt auftauchende, schon fast familiäre Nähe zu einem wie mir sein muss...
      Versteht Ihr wenigstens das?
      3 4 Melden
    • FrancoL 01.08.2017 11:32
      Highlight @Share: Aendert nichts an der Tatsache, dass nicht die Runde von Kühen spricht und die Meinungen nicht nach dem erwähnen der Kühe gebildet wurde, so wie Du es in deinem Kommentar dargelegt hast. Ich glaube aber kaum dass dies bei Dir ankommt.
      8 0 Melden
    • Maracuja 01.08.2017 12:24
      Highlight @FrancoL

      Ausser Rodolofo, der ein bekanntermassen seltsames Verhältnis zu Frauen hat, macht niemand solch fragwürdigen Vergleiche*, aber ausser Share störte sich niemand daran. Sie antworteten Rodolofo ja "jetzt geh ich mit dir einig".
      * wenn man mit biologistischen Argumenten daherkommt, sollte man eigentlich wissen, dass Primatengruppen doch etwas anders organisiert sind als Kuhherden.
      10 3 Melden
    • FrancoL 01.08.2017 12:40
      Highlight @Maracuja; Soweit ich mich erinnere hat Rodolfo im Kommentar 6.56 nichts mehr von Tieren erwähnt und seine Betrachtungen breiter gefasst. Ja damit war und bin ich mit ihm einig.
      7 0 Melden
    • rodolofo 01.08.2017 12:42
      Highlight @ Maracuja
      Verschieden und auch wieder ähnlich!
      Begreif das doch endlich!
      Es gibt im Grunde kein klar abgrenzbares "Entweder/Oder", auch wenn unser intellektuelle Ordnungs-Sinn das gerne so hätte!
      Und ausgerechnet DU ärgerst Dich über Clichées...!
      Ich bin ein Befürworter des widersprüchlichen Diskurses, bzw. des "Sowohl, als auch".
      Nur so kann es uns gelingen, zu "des Pudels Kern" vorzustossen!
      Share dürfte mir wenigstens dahingehend beipflichten.
      2 2 Melden
    • Share 01.08.2017 15:54
      Highlight Wie komme ich jetzt von den Kälbern, die noch keine Hörner zu haben scheinen, zur bukolischen Hirtenlyrik eines Pan, der seinen Wolfshund Pudel nennt? Scharf nachdenken.
      1 4 Melden
    • FrancoL 01.08.2017 16:31
      Highlight @Share: einfach sich einbringen. Eine gerade Linie fahren und erwas weniger ausscheifen, dann kann der Diskurs weiter gehen.
      Das Thema hat schon genügend Substanzihne dass es angereichert werden muss. Inszenierungen sind bei diesem Thema nicht Ziel führend.
      2 1 Melden
    • rodolofo 01.08.2017 17:13
      Highlight @ Share
      Was ist des Pudels Kern?
      Eine Grundsatz-Frage die auf direktem Wege eben gerade NICHT zu beantworten ist!
      Darum auch empfehle ich einen Umweg zu nehmen über die Beobachtung von Rindviechern (Schafe gingen auch.)!
      Zu Wiederkäuern haben wir soviel Distanz, dass es uns gelingt, bei ihnen unvoreingenommen Verhaltensweisen zu beobachten, die uns beim Beobachten von Menschen verborgen bleiben, weil wir sie partout nicht wahrhaben wollen!
      4 2 Melden
    • Share 01.08.2017 22:08
      Highlight Reden wir drüber, wenn das Wort zum Sonntag von einer Rabbinern oder Imanin gesprochen wird.
      Schönen Tag.
      1 5 Melden
    • rodolofo 02.08.2017 09:33
      Highlight @ Share
      Also gar nicht, wenn ich Deine typisch weibliche, indirekte Rede richtig verstanden habe.
      Soll mir auch recht sein.
      5 2 Melden
    • Share 02.08.2017 22:17
      Highlight @r
      Wenn Du die Ohren gut spitzest, hörst du es ganz leise: a Dollar, a Dollar is what I need... Spätestens dann wird die Diskussion über den Unterschied zwischen Autonom und Autark valide.
      1 0 Melden
    • rodolofo 03.08.2017 08:00
      Highlight @ Share
      Dann geht es also doch weiter, auf verschlungenen Pfaden?
      Ja genau, dieses Gerede von UNABHÄNGIGEN ist ja auch äusserst verdächtig...
      Und hinter den Western-Fassaden Potemkinscher Dörfer sind ja eigentlich nur Baracken, in denen Huren und Zuhälter hausen, die sich in Hinterzimmern verrauchter und übel nach Putzmitteln riechenden Spelunken zum Pokerspiel treffen...
      1 1 Melden
    • Share 03.08.2017 10:33
      Highlight @r
      Ich lese gerade eine Geschichte der Ethik von Sokrates bis Adorno. Dabei wurde auch Seneca portraitiert, der mich stark an Quentin erinnert. Also wie soll man einen verstehen, der die Würde des Menschen formuliert und sich gleichzeitig die Kniekehlen durchschneidet?
      0 0 Melden
    • rodolofo 03.08.2017 19:21
      Highlight @ Share
      Hat er das? Dann ist er sicher unglaubwürdig.
      0 1 Melden
    • Share 06.08.2017 17:06
      Highlight Er selbst hat es geglaubt, und ich denke so: du hast deine Würde, ich hab` meine Worte. Was daran spezifisch weiblich, gar verschlungen sein soll, scheint doch etwas unbedarft. Also, andere werden damit Präsident.
      0 0 Melden
    • rodolofo 06.08.2017 18:37
      Highlight @ Share
      Was ich gesagt habe, war Blödsinn.
      Ich sehe das jetzt anders.
      Aber Du kannst den Musikalischen Teil vom Gesagten stehen lassen. Er bestand aus Rhythmus, Melodie und Tanz. Auch Emotionen wurden wachgerufen.
      1 1 Melden
    • Share 06.08.2017 19:13
      Highlight Also, die Idee dafür ist natürlich nicht von mir. Das habe ich bei Pink gelernt: #So, so what? I'm still a rock star I got my rock moves And I don't need you.
      0 0 Melden
    • rodolofo 07.08.2017 07:44
      Highlight @ Share
      Okay.
      Obwohl, ich würde da einen Vergleich mit einem anderen Musikstil bevorzugen.
      Ich stehe nicht so auf Rock-Musik, mehr auf Röcke.
      Wie wär's mit Dschala Moana?
      0 0 Melden
    • Share 07.08.2017 13:11
      Highlight Hat das etwas mit Emotionen zu tun? Weil, mein elektronischer Butler auf die Frage: do you have Emotions?, antwortete: this is about you, not me.
      Tja, Zeit mich wieder mit dem Zirkelschluss nach Kant zu beschäftigen.
      0 0 Melden
  • Kayle 29.07.2017 10:40
    Highlight Im Gegensatz zu unseren angeblich so demokratischen politischen Führern gehen Putin und Erdogan aufs Schärfste gegen Sektierer vor. So hat Putin es geschafft die zerstörerischen Scientologen zu verbieten. Ebenso sind die Zeugen Jehovas und auch die Gülen-Bewegung aus Russland verbannt. Das sind sehr gesunde Entwicklungen, die unserer kränkelnden westlichen Demokratie sehr gut zu Gesicht stünden. Selbst schärfste Erdogan-Kritiker runzeln die Stirn bezüglich unserer Ignoranz ggü. dem Gülen-Problem. Vor den Brüssel-Attentätern warnte Erdogan vergeblich. Über 30 Tote.
    11 47 Melden
    • meine senf 29.07.2017 12:22
      Highlight Ja, die meisten Sekten mögen es nicht, wenn es neben ihnen nach andere Sekten gibt.
      44 5 Melden
    • SemperFi 29.07.2017 17:38
      Highlight Genau, starke Führer brauchen wir, damit wir die Krebsgeschüre der kränkelnden Demokratien endlich ausmerzen können.
      17 3 Melden
  • m. benedetti 29.07.2017 10:07
    Highlight Sie haben Macron vergessen, der wie ein König im goldenen Schloss den Ausnahmezustand in die Verfassung verankern möchte und Frau Merkel, die ihre Macht partous nicht abgeben will und jedem Meinungstrend hinterherhechelt und ihre Ansichten ändert wie ein Chamäleon. Aber gelob hat der Westen den Narzissten Ghaddafi gestürzt um dann ein Fail State zu schaffen mit den bekannten Folgen der kriminell organisierten Migration. Der Versuch in Syrien hat leider nicht ganz so geklappt. Mit Ghaddafi, zweifellos ein Narziss, hätte es diese Welle gar nicht gegeben. Überlegen Sie mal.
    23 63 Melden
    • äti 29.07.2017 10:24
      Highlight .... "Mit Ghaddafi, zweifellos ein Narziss, hätte es diese Welle gar nicht gegeben. Überlegen Sie mal." - oh, Sie sind auch ein Prophet?
      22 8 Melden
    • rodolofo 29.07.2017 12:12
      Highlight @ m. benedetti
      "Frau Wackelpudding" (Angela Merkel) hat in den letzten Jahren mehr Charakter und Willensstärke gezeigt, als manche andere Politiker, wie zum Beispiel "Herr Wackelpudding" (Francois Hollande)!
      Und heute scharwenzelt sie nicht um den dummen Trump herum, wie Macron!
      Sie zeigt an den Treffen mit dem Tea-Party-Guru Trump jeweils mit einem resignierten und abgelöschten Gesichtsausdruck, was sie von ihm hält.
      Aber laut sagen darf sie das natürlich nicht!
      Denn sonst wäre der Guru beleidigt und würde Blitze schleudern, wie viele kleine "Grill-Party-Gurülis hier". Tsch tsch...
      20 15 Melden
  • Informant 29.07.2017 09:29
    Highlight Ach ja, ein syrischer Knabe löst mit seinem regierungskritischen Graffito einen Stellvertreter-Krieg mit mehreren hunderttausend Toten aus.

    Sie sind entweder ein Verschwörungstheoretiker oder einfach nur ein Opfer der Propaganda.



    27 56 Melden
    • Michael Bamberger 29.07.2017 11:14
      Highlight "Im Februar 2011 sprüht ein Zehnjähriger Sprüche an die Mauer seiner Schule. Damit beginnt der Krieg, der bis heute dauert. Wir haben den Jungen in Jordanien getroffen."

      (Quelle: Süddeutsche Zeitung, 11.3.2016)

      http://www.sueddeutsche.de/politik/fuenf-jahre-krieg-in-syrien-der-junge-und-sein-graffito-mit-dem-der-krieg-in-syrien-begann-1.2902137
      20 12 Melden
    • Michael Bamberger 29.07.2017 11:17
      Highlight "Mit ihm begann der syrische Bürgerkrieg - Als Zehnjähriger besprühte er eine Schulmauer. Es folgten Haft und Folter. Das ist seine erschütternde Geschichte." (Quelle TA, 12.3.2016)

      http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/naher-osten-und-afrika/Mit-ihm-begann-der-syrische-Buergerkrieg/story/19010421
      15 10 Melden
    • Michael Bamberger 29.07.2017 11:21
      Highlight "The boy whose graffiti changed the world: On sixth anniversary of Syria's civil war, the youth who sparked it by scrawling on a wall says he regrets the deaths but the country 'had to change' " (Source: Mail online, 15th March 2017)

      http://www.dailymail.co.uk/news/article-4312502/The-boy-anti-Assad-graffiti-changed-world.html#ixzz4oD83jPBd
      13 7 Melden
    • blaubar 29.07.2017 11:44
      Highlight Oder ein Nachplapperi sondergleichen...
      13 17 Melden
    • Informant 29.07.2017 12:20
      Highlight @Michael Bamberger, ich sag ja, Opfer der Propaganda. Wie Sie.
      6 26 Melden
    • SemperFi 29.07.2017 13:16
      Highlight @Informant: Danke für die Erleuchtung, oh Alleinwissender, Gutinformierter. Wo blieben wir nur ohne Dich?
      18 5 Melden
    • Informant 29.07.2017 15:34
      Highlight Nun, wer an „nette“ Storys glaubt, in denen ein Twitter Mädchen aus Aleppo sich erhebt, ein Bube mit einem Graffito einen Bürgerkrieg auslöst und Helden in weissen Helmen Kinder retten, der glaubte damals auch an irakische Schergen, die Babys aus ihren Brutkästen rissen und zu Boden warfen.
      Dazu muss man nicht „erleuchtet“ sein, sondern einfach ein klein wenig über den Tellerrand der Propaganda- und Mainstreammedien hinaus informiert sein.
      10 16 Melden
    • Pasionaria 29.07.2017 17:09
      Highlight Ach, Informant, haben Sie M. Bamberger's Links nicht gelesen?
      Schlimmer noch als Verschwörungstheoretiker sind Verschwörungspraktiker, wie Sie, der sich dazu ziert, sich Informant zu schimpfen!
      In Ihrem Vokabular fehlt noch > Fakenews und andere populistische Ausdrücke. Aber lieber verschonen Sie uns davor, danke.
      15 8 Melden
    • Michael Mettler 29.07.2017 17:58
      Highlight @pasionaria: ich habe nachgeschaut wer die autoren der beiden deutschen artikel waren. Zum einen paul anton krüger und zum anderen paul anton krüger. Der eine krüger schreibt die geschichte so, der andere so. Was beide krüger nicht gemacht haben: sie haben keine stellungsnahme der syrischen regierung verlangt. Heisst der bericht ist nicht nur einseitig erzählt, er ist auch einseitig konstruiert worden. Aber man kann sich auch mit diesen journalistischen erzeugnissen die weltgeschichte zusammenbauen:-)
      5 10 Melden
    • rodolofo 29.07.2017 18:11
      Highlight @ "Informant"
      Also, der Junge und sein grausiges Schicksal war der berühmte Funke, der das Syrische Pulverfass zum explodieren brachte, ganz ähnlich wie in Tunesien, wo ein von Sicherheitskräften des Regimes gedemütigter und beraubter Händler, der sich selbst mit Benzin übergoss und anzündete, dort den "Arabischen Frühling" auslöste!
      Diese Menschen, der Eine in jugendlichem Übermut, der Andere mit dem Mut der äussersten Verzweiflung, haben unseren tiefsten Respekt und unsere Hochachtung verdient und ganz sicher nicht solche zynisch abschätzigen Bemerkungen, wie Sie hier immer wieder absondern!
      11 3 Melden
    • Vachereine 31.07.2017 14:15
      Highlight Wer jetzt wirklich meint, ein Graffiti-Schnuddärbuäb hätte den syrischen Bürgerkrieg entfacht, der leidet an totalem Verlust des Bezuges zur Realität, bzw. an Wahnvorstellungen (s. Schizophrenie).
      Die Geschichte vom syrischen Spraydosen-Che-Guevara ist ein ganz klassisches Propagandaheldenepos, ganz getreu nach Lehrbuch gestrickt.
      5 7 Melden
  • Sapere Aude 29.07.2017 09:11
    Highlight Politische Religionen sind ja auch nicht wirklich ein neues Phänomen,
    33 5 Melden
    • Angelo C. 29.07.2017 11:25
      Highlight Richtig, man denke nur an die islamischen Republiken welche auf der getreulichen Umsetzung des Korans beruhen, solche wie Iran, Pakistan, Afghanistan, Gambia, Mauretanien usw.

      Da diese Forderungen Mohammeds aus dem frühen 7. Jahrhundert stammen, sind sie tatsächlich kein neues Phänomen und sie stehen dem demokratischen Gedanken diametral gegenüber....
      17 5 Melden
    • Sapere Aude 29.07.2017 12:23
      Highlight Unter dem Begriff der politischen Religion werden Phänomene wie der Nationalsozialismus oder Bolschewismus gefasst.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Politische_Religion

      Was zu unterscheiden ist von Theokratien wie der Vatikan oder Iran. Die Überschneidungen von Politik und Religion ist auch kein Phänomen, dass alleine im Islam anzutreffen ist.
      16 8 Melden
    • Maracuja 29.07.2017 13:32
      Highlight Sapere: Politische Religionen sind ja auch nicht wirklich ein neues Phänomen

      1) Was hat Assad, m.E. ein gewöhnlicher Diktator, mit politischen Religionen zu tun, geht es dem nicht einfach ums Überleben? Vertritt das Regime in Syrien noch eine typische Ideologie (wie z.B. in Korea) oder ist der säkulare Nationalismus der Baath-Bewegung nicht längst tot? Welche polit. Religionen vertreten Trump und Putin, geht es denen nicht primär um Bereicherung? Erdogan steht für Islamismus, was eher politisierter Religion als Ideologien wie Nationalsozialismus/Bolschewismus entspricht.
      8 1 Melden
    • Maracuja 29.07.2017 13:33
      Highlight Sapere

      2) Wo also sehen Sie bei den von Hugo Stamm aufgezählten Politikern politische Religion? Am ehesten könnte es noch auf Viktor Orban mit seinem Nationalismus zutreffen.
      7 1 Melden
    • Sapere Aude 29.07.2017 15:11
      Highlight "Die Grundthese des Entwurfs der Politischen Religion ist, dass totalitäre Systeme in ihrer Funktions- oder Erscheinungsweise strukturelle Ähnlichkeiten mit Religion aufweisen und die Gefolgschaft der Masse in solchen Systemen zumindest teilweise mit Hilfe religiöser Kategorien und Begriffe zu erklären sei."

      https://de.wikipedia.org/wiki/Politische_Religion
      5 2 Melden
    • Sapere Aude 29.07.2017 15:16
      Highlight Putins Nähe zur orthodoxen Kirche sind hinlänglich bekannt. Die Bath Partei hat gerade unter Sadam im Irak am Ende islamistische Züge erhalten. Orban und Kaczynski stehen sowohl der katholischen Kirche wie auch Rechtsradikalen (Inbegriff einer politische Religion) sehr Nahe. Die Grenze sind also sowieso fliessend.
      7 3 Melden
    • Sapere Aude 29.07.2017 15:16
      Highlight "Der Begriff Politische Religion ist ein interdisziplinär verwendetes Analyseinstrument, mit dem insbesondere die Funktionsweise, die Entstehung und das Erscheinungsbild totalitärer Herrschaftssysteme erklärt werden sollen."
      5 2 Melden
  • rodolofo 29.07.2017 09:03
    Highlight Hugo Stamm hat sozusagen "das Pferd vom Schwanz her aufgezäumt", indem er viele Jahre Sekten und die Verhaltensweisen und Methoden ihrer Mitglieder genauestens studiert hat, wie ein Ethnologe, der exotische Stammesgesellschaften beobachtet.
    Und nun, sozusagen beim "Kopf des Pferdes" angekommen, findet der Forscher heraus, dass eigentlich auch grosse Teile unserer sogenannt zivilisierten Gesellschaft sektenartig funktionieren.
    Tatsächlich lebt in der Sekte das Archaische Stammes-Verhalten weiter, mit dem Guru als Häuptling, den Squaws, die Holz herbei schaffen fürs Feuer und dem Medizinmann...
    18 18 Melden
  • bresse 29.07.2017 08:42
    Highlight Herr Stamm, bemerkenswert wie sie ihr Innenleben preisgeben. Danke für diese Ehlichkeit!
    7 52 Melden
    • [Chris] 29.07.2017 09:44
      Highlight Und was wollen Sie uns damit sagen ?
      35 4 Melden
    • äti 29.07.2017 10:26
      Highlight Hab ich was von Därmen und Mägen gelesen?
      27 3 Melden
    • bresse 30.07.2017 09:26
      Highlight äti, wenn sie beim wort innenleben, därme und mägen sehen, na dann mahlzeit!
      1 3 Melden
    • äti 30.07.2017 10:43
      Highlight danke, au en guete.
      1 4 Melden

Heilsbringer Blocher mutiert zum Führer

Er schwört die Gefahr einer Diktatur herauf und lenkt davon ab, dass er die Schweiz spaltet.

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