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Wie Evas Apfel die Geschichte der Menschheit unheilvoll prägte

Die Menschen kamen auf Gott, weil das Sterben für sie keinen Sinn ergab.

04.06.18, 11:43


Wie, um Himmels Willen, kam der Mensch nur auf Gott? Trotz unübersehbarer Säkularisierungstendenzen beschäftigt uns diese Frage auch heute noch intensiv. Denn der Glaube, dass alles mit Gott beginnt und mit ihm enden wird, ist tief in unserem Bewusstsein verankert. Dabei lässt sich darüber streiten, ob Gott in unseren Genen steckt oder «nur» durch Kultur und Erziehung in unser Unbewusstes gepflanzt wurde.

Sicher ist hingegen, dass uns Gott ziemlich egal wäre, wenn wir kein Todesbewusstsein hätten, also nicht wissen würden, dass wir sterben müssen. Alles, was mit Gott zusammenhängt, beginnt mit dem Tod. Gott ist also nicht nur ein religiöses Phänomen, sondern auch ein psychologisches.

Paradies Adam Eva

Schön war's, im Paradies. Bild: shutterstock.com

Um die These zu versinnbildlichen, greifen wir am besten auf Adam und Eva zurück. Die beiden ersten Menschen lebten in Frieden und Harmonie. Sie kannten keine Ängste, keine Krankheiten. Die Löwen spielten mit den Rehen und die Trauben flogen Adam und Eva in den Mund. Ein Todesbewusstsein kannten sie nicht. Sie sahen ja nie jemanden sterben. Das Leben dauerte für sie ewig, weshalb sie keinen Himmel brauchten. Und folglich auch keinen Gott.

Im Paradies braucht es keinen Gott, denn die Sinnfrage stellt sich dort nicht wirklich.

Existenzängste führten zu Gott

Wäre ihnen der Fauxpas mit dem Apfel nicht passiert, hätte Gott für sie überhaupt keine Rolle gespielt. Schliesslich lebten sie im Paradies. Also war es sinnlos, wenn sie sich mit metaphysischen und transzendentalen Fragen herumgeschlagen hätten. Im Paradies braucht es keinen Gott, denn die Sinnfrage stellt sich dort nicht wirklich.

Die goldenen Zeiten sind bekanntlich vorbei, seit Adam und Eva jäh aus dem Paradies vertrieben wurden. Bezeichnend ist, dass das Naschen vom Baum der Erkenntnis zur Vertreibung führte. Gott wollte offensichtlich verhindern, dass sich Adam und Eva Wissen aneigneten. Wie heisst es doch in der Bibel: Selig sind die Armen im Geiste.

«Also erfanden unsere Ahnen den Himmel, respektive das Leben nach dem Tod. Und dafür brauchten sie Gott, der uns von den Toten auferweckt und in den Himmel holt.»

Seither ist für die Nachfahren der beiden Urmenschen, also für uns, das Leben ein permanenter Kampf, und der Tod unser unsichtbarer Begleiter. Solche Existenzängste haben dazu geführt, dass unsere Vorfahren auf Gott kamen. Sie suchten eine Ursache für Krankheiten, Unfälle und Katastrophen und stiessen auf den Schöpfer, von dem angeblich alles Leben ausgeht.

Paradies Adam Eva

Ganz so gestellt wird das Ganze nicht ausgesehen haben. Bild: shutterstock.com

Bei diesem Konzept zeigte sich aber eine schwer überwindbare Krux: Warum hat Gott uns Menschen erschaffen, wenn er uns nach einem kurzen Auftritt auf der Erde wieder verschwinden lässt? Darin ist kein Sinn zu erkennen. Also erfanden unsere Ahnen den Himmel, respektive das Leben nach dem Tod. Und dafür brauchten sie Gott, der uns von den Toten auferweckt und in den Himmel holt.

Das Leiden als Prüfung Gottes

Mit dieser Gottesidee fanden unsere Vorfahren auch gleich eine Erklärung für das Leiden auf der Erde: Es war eine Prüfung von Gott, der uns bei Wohlgefallen belohnt und ein Ticket für das Paradies ausstellt. Es ist das gleiche erzieherische Konzept, das irdische Väter bei der Erziehung ihrer Kinder anwenden. Und natürlich auch Mütter, die aber in der Bibel eine untergeordnete Rolle spielen.

Und was passiert mit dem sündigen Rest? Für diesen sollte die Strafe nach dem Tod eine Fortsetzung finden. Und zwar im Anti-Himmel. Und da ohne Führer in der Bibel gar nichts geht, kamen unsere Vorfahren auf den Teufel. Und weil noch Adam und Eva zum Spiel gehörten, erfanden sie flugs die Erbsünde.

Der liebende Vater im Himmel, der uns nach seinem Ebenbild geschaffen hat, führte bei der Vertreibung von Adam und Eva ein Unrechtssystem ein, die Kollektivstrafe. Eine Strafe, die heute geächtet ist und nicht einmal im Militär angewendet werden darf.

Hauptsache, die Autoren der Bibel hatten eine Erklärung für das Leid auf Erden, für Naturkatastrophen, für tödliche Krankheiten.

Funktioniert so die göttliche Logik und Ethik? Wohl kaum. So funktioniert eher die menschliche Phantasie.

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Hugo Stamm; Religionsblogger

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    Alle Leser-Kommentare
  • DomKi 07.06.2018 03:04
    Highlight Nehmt diesen Stamm aus dem Programm. Wenn schon die Bibel zitiert dann soll er richtig lesen. Gott hat nie den Tod in Betracht gezogen das stimmt so. das war kein Apfel es war eine Frucht. Und der Mensch konnte selbst entscheiden ob er diese Frucht essen wollte oder nicht. Und es ging ja um die Erkenntnis zwischen Gut und Böse. Und genau das konnte der Mensch entscheiden ob er gut oder böse sein wollte. Heißt ob die Frucht essen wollte oder nicht. Entschied sich fürs Essen. Deshalb wurde aus dem Paradies gekriegt. Und so ist es heute wir Menschen entscheiden ob wir gut oder böse sein wollen.
    5 18 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 07.06.2018 11:38
      Highlight @DomKi

      Gott scheint von der menschlichen Psyche nicht gerade viel zu verstehen. Er schenkt uns das Paradies und sagt, esst die Früchte dieses Baumes nicht. Ganz im Stil von "denkt nicht an einen rosa Elefanten". Sinniger Weise nennt man die Anziehungskraft welche vom Verbotenen ausgeht heute "Forbidden-Fruit"-Effekt. Ein Gott der die unsere einfachsten Wesenszüge nicht kennt, soll alles erschaffen haben? Eine sehr gewagte These. Entweder er ist ein Zyniker und mag keine Menschen oder es ist alles erfunden. Entscheiden Sie selbst.
      18 2 Melden
  • Alienus 06.06.2018 21:08
    Highlight An die Meckerer, die meinen, H. Stamm würde fälschlich Äpfel ins Spiel bringen.

    - In der Züricher Bibel (1534) ist ein Stich, welcher am rechten Rand einen Apfelbaum zeigt. An diesem sind Äpfel wachsend. Die Äpfel haben die Form und Größe der Brüste von Eva. Der Baum ist nicht mittig im Paradies angeordnet. Am unteren Rand ist eine Schlange.

    - In der Luther_Bibel (1545) ist in dem Kupferstich von Matth. Merian (1625) ein Apfelbaum mittig im Paradies mit einer Überfülle von Äpfeln. Eva hat einen Apfel in der Hand.

    Somit hält sich Hr. Stamm an dt. Bibel-Vorgaben.

    Ist Gott ein Pomologe?
    15 5 Melden
    • Maracuja 06.06.2018 22:33
      Highlight Alienus: Somit hält sich Hr. Stamm an dt. Bibel-Vorgaben

      Ja und? Sind die deutschsprachigen Bibelübersetzungen denn massgebend? Hebräisch (für das AT) und Griechisch (für das NT) haben m.E. einen höheren Stellenwert, da mögen sich Luther und die Übersetzer der Zürcher Bibel noch so bemüht haben. Wenn im Orginal kein Apfel drin ist, dann ist es unbedeutend, wenn in der Übersetzung einer auftaucht.

      Alienus: Ist Gott ein Pomologe

      Der monotheistische Gott ein Verehrer der römischen Göttin Pomona?
      5 4 Melden
    • Alienus 07.06.2018 06:54
      Highlight Maracuja

      Paradeiser können neben Solanin auch Spuren von …

      In Beiträgen wg. HS taucht der Vorwurf auf, der Apfel sei nicht bibelbezogen.

      In meinem Text wird auf die „dt.=deutschsprachigen Vorgaben“ Bezug genommen.

      Es bleibt die Frage offen, WIE und WARUM der Apfel in die Bibel kam. Denn diese Darstellungen sind im Kontext zu sehen.

      PS: Vorgabe = Täuschung wegen Fehlvorstellung durch nicht Wahrheit oder Wirklichkeit entsprechende…. (Wiki)

      Die Frage taucht nun auf, ob die Pomona das Vorbild für die Landpomeranze war?

      Fragen über Fragen und keine Antworten der Religionswissenschaft!?
      5 3 Melden
    • Maracuja 07.06.2018 07:12
      Highlight @Alienus: Die Frage taucht nun auf, ob die Pomona das Vorbild für die Landpomeranze war?

      Und ob in Begriffen wie pompös und Pomade auch noch ein Stückchen Apfel steckt. Fazit: der Blog benötigt mehr Etymologie und weniger Religionswissenschaften.
      3 4 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 07.06.2018 11:49
      Highlight Übersetzungsfehler in einem Fantasy Roman verärgern nur den Autor und die Leser der original Fassung. Dem Autor scheint es egal zu sein, da er sich nie zu Wort meldet. Ich vermute ohnehin, dass ein Ghostwriter-Kollektiv dieses Buch geschrieben hat. Nennen wir sie mal 12 Apostel.
      8 1 Melden
  • Michael Bamberger 06.06.2018 09:15
    Highlight @ Maracuja

    Danke für Deine detaillierten Apologien zu den angeführten Knackpunkten in Ex 20,2–17 bzw. Dtn 5,6–2.

    Zeitgeschichtlich vergleichbare Verhaltensnormen belegen aber, dass es damals durchaus möglich war, entsprechende Maximen auf eine intelligente, tolerante und menschenwürdige Art und Weise begreiflich zu machen.

    Bei z.B. Konfuzius, Siddhartha Gautama, Sokrates, Epikur oder Cicero, wirst Du keine einzigen Aussagen finden, die derart egozentrisch, unausgewogen und unsympathisch daherkommen, wie dies bei Ex 20,2–17 bzw. Dtn 5,6–2 der Fall ist.
    3 0 Melden
    • Maracuja 06.06.2018 20:55
      Highlight @Michael: z.B. Konfuzius, Siddhartha Gautama, Sokrates, Epikur oder Cicero ...

      Die pflegten tatsächlich einen anderen Stil. Trotzdem nähme mich noch Wunder, ob sich denn einer der Genannten explizit für die Abschaffung der Sklaverei stark gemacht oder für die Gleichberechtigung der Frauen eingesetzt hat (Konfuzius scheidet bei Punkt 2 definitiv aus).
      1 1 Melden
    • Michael Bamberger 07.06.2018 00:35
      Highlight Nein, haben sie nicht, aber wie Du richtig erwähnst, haben sie "tatsächlich einen anderen Stil", und das alleine genügt doch schon, oder nicht?
      1 0 Melden
    • Mutzli 07.06.2018 11:36
      Highlight Stark gemacht wäre zu viel gesgat, aber sowohl die Stoiker wie auch die Epikuräer setzten sich für ein Nachlassen der Sklaverei und gute Behandlung der Sklaven ein. Epikur holte auch Sklaven selbst in seine (+Frauen) was ein ziemlicher Skandal damals war. Alkidamas, der noch vor Epikur lebte, setzte sich für die Freilassung der spartanischen Heloten ein, mit der Begründung, dass alle Menschen gleich geschaffen und frei geboren seien.
      2 0 Melden
  • Dä_Dröggo 06.06.2018 08:53
    Highlight "Alles was mit Gott zu tun hat, fängt beim Tod an." Da hast du mich verloren Hugo. Nicht weil ich ein Religions-Fundi bin sondern weil du pauschalisierst.

    Hast du je versucht in der Geschichte von Adam und Eva als Metapher für Entscheidungsfreiheit und deren Konsequenzen für den Entscheidungsträger zu betrachten?

    Schon mal Grimm-Märchen gelesen? Ähnlich wie die Bibel nur jünger und nicht durch zich Herrenhäuser für die Konzentration von Macht verfälscht.

    Glauben und Tod gehören zusammen? Wie erklärst du dir dann unser Finanzsystem, das vom Glauben lebt?

    2 7 Melden
  • Alienus 06.06.2018 07:49
    Highlight Der Apfel hat in den göttlichen Sphären eine seltsame Bedeutung.

    Welche Bedeutung er bei extremen Mohammedanern hat, sieht man beim anatolischen Westentaschendiktator Erdowahn.

    Er quatscht mal wieder von den „Drei Goldenen Äpfeln“, die da hängen und vom Islam zu pflücken seien.

    Den ersten Güldenen haben „Die“ schon 1453 gepflückt.

    Den zweiten g. A. hatten „Die“ 1592 und 1683 versucht zu pflücken.

    Den dritten g.A. wollen „Die“ noch pflücken. Deren feuchte Albträume hierbei: Die grüne Fahne über dem Vatikan.

    Na da sollen „Die“ weiterträumen. Gute Nacht, kleiner Westentaschendiktator!
    4 3 Melden
  • Spooky 06.06.2018 04:31
    Highlight Gott ist ein kühles Heineken-Bier! 😃
    7 2 Melden
  • Oxymora 05.06.2018 22:57
    Highlight Es gibt einige Märchen mit sprechenden Schlangen.

    Manche kommen bei den Kindern gut an andere nicht.

    Das Märchen vom Nudisten Pärchen und der sprechenden Schlange ist so gut,
    dass es selbst von einigen Erwachsenen für die nackte Realität gehalten wird.

    Da Staaten ihre Einnahmen nicht nur in die Altersrenten, Bildung, Infrastruktur, etc. investieren sollten, verteilen einige Kantone Jahr für Jahr Fördergelder und Privilegien an Vereine, die so geniale Märchen rumposaunen.

    Für eine lebendige Märchenlandschaft Schweiz.
    13 3 Melden
    • Maracuja 06.06.2018 20:12
      Highlight In einem Land in unserer Zeit lebt ein gemäss Profilbild nettes, kleines Lämmchen, das schrecklich unter der ungerechten Ungläubigensteuer litt. Nicht nur reute es das eigene Geld, das es als Unternehmer (Wollbusiness?) abgeben musste, noch mehr schmerzte es, dass wertvolle Steuergelder in den Erhalt alter grausamer Märchen flossen. Und so blökte es seine gerechtfertigte Empörung regelmässig in einen Sektenblog hinein. Weil das Schäfchen nicht nur ein berechtigtes Anliegen vertrat, sondern dieses jeweils auf unterhaltsame Weise vorbrachte,
      Fortsetzung folgt ...
      3 2 Melden
    • Maracuja 06.06.2018 20:33
      Highlight ... sondern dieses jeweils auf unterhaltsame Weise vorbrachte, flogen ihm zwar die Herzchen zu. Nur brachte es leider niemand über‘s Herz dem sympathischen Lämmchen mitzuteilen, dass es ein Zauber gegen diese böse Steuer gibt, die dem Volk ja nicht von einem mächtigen märchenbegeisterten Tyrannen aufgebürdet wurde. Und so blieben die unermüdlichen Klagen des Lämmchens leider erfolglos. Doch eines Tages konnte eine Fee (ob gut oder böse lasse ich offen), dem erfolglosen Kampf des mutigen Lämmchens nicht länger tatenlos zuschauen und sie enthüllte ...
      Fortsetzung folgt
      2 2 Melden
    • Maracuja 06.06.2018 20:42
      Highlight ... nicht länger tatenlos zuschauen und sie enthüllte dem staunenden Lämmchen, dass der mächtige Zauber „Volksinitiative“ heisst und dass es Verbündete suchen müsse, um ihn anwenden zu können. Ob sich das Lämmchen auf den Weg gemacht hat, um in Parteien und Vereinen nach Mitkämpfern zu suchen ...
      Fortsetzung folgt hoffentlich! Ich möchte das Märchen ja nicht mit den traurigen Worten „und wenn das Lämmchen nicht gestorben ist, kämpft es immer noch erfolglos gegen die Ungläubigensteuer“ enden lassen.
      5 2 Melden
    • Oxymora 06.06.2018 23:32
      Highlight Es war einmal eine Sekte, die behauptete:

      Der Mensch sei von Geburt an sündhaft.

      Die Erbsünde sei durch eine sprechende Schlange entfesselt worden, das Tier habe A+E überredet von verbotener Frucht zu essen.

      Die Erbsünde sei von da an - durch direkte Vererbung vom Ur-Paar - auf die gesamte Menschheit übergegangen.

      Zur Lösung des Problems habe Vati sein Söhnlein auf die Erde geschickt und als Sündenböcklein hinrichten lassen, um die Menschen von der Erbsünde zu reinigen.

      Wär die sprechende Schlange nicht gewesen,
      gäbe es keine Erbsünde, kein Christentum, keine Moral, etc.
      7 1 Melden
  • Spooky 05.06.2018 22:05
    Highlight Intermezzo:
    ⬇︎☟⬇︎
    [
    ]
    2 2 Melden
    • Pasionaria 05.06.2018 23:50
      Highlight
      und meinst Du dazu:
      2 2 Melden
    • Spooky 06.06.2018 02:50
      Highlight Super!
      2 0 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 07.06.2018 11:22
      Highlight @Spooky

      Diesen Herren trifft man gelegentlich in Schweizer Fussgängerzonen.

      0 0 Melden
  • JackMac 05.06.2018 20:24
    Highlight Nicht die Menschen per se kamen auf Gott, sondern echnaton, der sich mit den Hohepriestern angelegt hatte und darauf den alleinigen Gott, den Monotheismus ausgerufen hat. Damit öffnete er die Büchse der Pandorra.
    3 3 Melden
    • Dä_Dröggo 06.06.2018 09:45
      Highlight Echnaton wollte einfach die Macht der finanzstarken Tempel bändigen und selber Gott sein. Dabei überwarf er sich mit den Traditionen der Ägypter und verlor seine Macht.

      Monotheismus gibts auch bei den Mongolen und den Sikh. Die kamen damit recht weit soweit ich weiss.
      3 2 Melden
  • Michael Bamberger 05.06.2018 12:05
    Highlight Gubbe: "...wovon für mich das Wichtigste diese 10 Gebote sind. Die sind nachvollziehbar und logisch."

    Siehe dazu die zehn Gebote in Ex 20,2–17 und/oder Dtn 5,6–21:

    - Ein selbstverliebter Gott..."nachvollziehbar und logisch."?

    - Ein eifersüchtiger Gott..."nachvollziehbar und logisch."?

    - Ein rächender Gott, der Sippenhaft betreibt..."nachvollziehbar und logisch."?

    - Ein Gott, der die Sklaverei ausdrücklich legitimiert..."nachvollziehbar und logisch."?

    - Ein Gott, der die Frau auf eine Stufe mit Rind und Esel stellt..."nachvollziehbar und logisch."?
    9 3 Melden
    • Maracuja 05.06.2018 23:04
      Highlight @Michael: Ein Gott, der die Frau auf eine Stufe mit Rind und Esel stellt..."nachvollziehbar und logisch

      Ist es die Intention dieses Verses Frauen auf eine gleiche Stufe stellen wie Vieh? Oder Ehefrauen (wie Sara) und Sklavinnen (wie Hagar)? Ich bezweifle, dass dieser Vers von den Primärempfängern so verstanden wurde. In diesem Vers wird schlicht aufgezählt, was in der damaligen Zeit Neid hervorgerufen hat. In diesem Teil der Bibel spielt das Individuum noch kaum eine Rolle, hier geht es um den Zusammenhalt des Volkes und Neid bedroht diesen.
      4 4 Melden
    • Maracuja 05.06.2018 23:15
      Highlight @Michael: Ein Gott, der die Sklaverei ausdrücklich legitimiert..."nachvollziehbar und logisch."

      Hätte dieser Gott zur damaligen Zeit zur Abschaffung der Sklaverei aufgerufen, hätten wir heute bestimmt keine Kenntnis von ihm, da sich ein Gott mit diesem Anliegen damals nicht gegen die Konkurrenz (die gab es reichlich) durchgesetzt hätte. Man kann dieses Gebot als Legitimation der Sklaverei sehen, man kann es aber ebenso als Gebot sehen, dass auch Sklaven Rechte zubilligt. Welche derartigen verbrieften Rechte auf einen freien Ruhetag gab es in anderen Kulturen dieser Epoche?
      3 5 Melden
    • Maracuja 05.06.2018 23:25
      Highlight @Michael: selbstverliebt und eifersüchtig

      Auf den ersten Blick hat es etwas unsympathisch, dass dieser Gott die Aufmerksamkeit seiner Anhänger nicht mit anderen Göttern teilen will. Wenn man aber annimmt, dass es möglicherweise nicht um Personenkult/Eitelkeit sondern um widersprechende Prinzipien/Werte geht, wird auch dieses Gebot etwas verständlicher. Modern gefragt: ist es ethisch vertretbar, dass sich westliche Regierungen als Hüter der Menschenrechte betrachten und gleichzeitig Waffen in Länder wie Saudi-Arabien liefern.
      3 3 Melden
    • Maracuja 05.06.2018 23:31
      Highlight @Michael: ein rächender Gott, der Sippenhaft betreibt

      Dieser Punkt geht an dich. Dieser Wesenszug wird nur erklär-/nachvollziehbar, wenn man davon ausgeht, dass Gott von Menschen geschaffen wurde. Im Moment bin ich zu müde, das näher auszuführen.
      2 3 Melden
  • Stefan Mens 05.06.2018 11:42
    Highlight Wieso haben Adam und Eva auf allen Darstellungen einen Bauchnabel?
    14 1 Melden
  • Daniel Münger 04.06.2018 14:30
    Highlight Ob das die Germanen einst interessierte?
    5 4 Melden
    • Spooky 04.06.2018 22:56
      Highlight Und erst die Kelten? 👻
      6 2 Melden
  • Gubbe 04.06.2018 12:38
    Highlight Der liebe Gott, erschaffender Gott...Urknall, Evolution? Was den nun? Wir wissen es nicht, also glauben wir. Gut, ich glaube nicht, verneine aber die Möglichkeit eines Urknalls und dessen Folgen nicht. Die Bibel war in meiner Kindheit schwer zu lesen. Vieles ist hängengeblieben, wovon für mich das Wichtigste diese 10 Gebote sind. Die sind nachvollziehbar und logisch. So lebe ich vor mich hin und probiere andere Menschen mit allen Glaubensrichtungen zu respektieren. Manchmal gelingt's mir.
    8 11 Melden
    • Pasionaria 04.06.2018 22:51
      Highlight "So lebe ich vor mich hin und probiere andere Menschen mit allen Glaubensrichtungen zu respektieren. Manchmal gelingt's mir."
      Respektabel ausgedrueckt.
      Zum Wert der 10-Gebote:


      8 4 Melden
  • Herbert Anneler 04.06.2018 12:10
    Highlight Klar, dass wir, wenn wir nicht wüssten, dass wir sterben müssen, nicht nach Gott fragen würden. Dann wären wir aber Tierchen und nicht unserer selbst bewusste Wesen... Lieber Angst vor dem Tod, statt ein Einhörnchen zu sein und ein Leben lang nur Nüsschen zu sammeln!
    7 10 Melden
    • Herbert Anneler 04.06.2018 16:37
      Highlight War das Blitzli ein Eichhörnchen? Vielleicht Hugo?
      3 6 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 07.06.2018 11:10
      Highlight Sie dürfen sich auf den Tod freuen, während ich das Leben geniesse. Klingt fair.
      4 1 Melden
  • ...nachgedacht... 04.06.2018 08:56
    Highlight Schaut mal in die „Liste von Religionen und Weltanschauungen“:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Religionen_und_Weltanschauungen

    Es gibt wohl Tausende grosse und kleine Gemeinschaften, die jede für sich moniert, die einzige wahre religiöse Gemeinschaft zu sein.

    Auf unserem Planeten tobt ein gigantischer Kampf um Macht, Beherrschung, Einflussnahme auf SEELEN und der Vereinnahmung deren GELDER.
    23 2 Melden
  • Spooky 03.06.2018 20:55
    Highlight "Denn der Glaube, dass alles mit Gott beginnt und mit ihm enden wird, ist tief in unserem Bewusstsein verankert."

    Ich denke, Herr Stamm lebt in einer religiösen Blase.

    Die allermeisten Menschen haben genug damit zu tun, um überhaupt finanziell über die Runden zu kommen. Die Religion ist ihnen sowas von schnuppe.
    12 13 Melden
    • aglio e olio 04.06.2018 12:55
      Highlight "Die allermeisten Menschen haben genug damit zu tun, um überhaupt finanziell über die Runden zu kommen. Die Religion ist ihnen sowas von schnuppe."
      Das sehe ich anders. Einer der wenigen positiven Aspekte der Religion ist m.M.n. der, dass sie den Menschen in schweren Zeiten (auch finanzieller Natur) Trost, Beistand und Hoffnung geben kann. Es gibt andere Mittel und Wege, dies ist einer davon.
      9 3 Melden
    • Pasionaria 04.06.2018 22:58
      Highlight aglio e olio
      da stimme ich Ihnen zu.
      In den niedrigen Schichten in 3.Weltlaendern, aber auch in Amerika (Nord wie Sued) hilft der kindliche Glaube, die Armut auszuhalten und zu (v)erklaeren.
      Wenn es den Menschen im Diesseits schon schlecht geht, dann freuen sie sich wenigsten auf das illusorische Jenseits.
      Wo Glauben noch selig macht!
      Es hilft ihnen, und ich wuerde NIEMALS ihnen diesen Strohhalm abreissen wollen….
      3 4 Melden
  • salamandre 03.06.2018 18:43
    Highlight Es geht ja schlussendlich um den Glauben, wenn aber die Gläubigen glauben zu Wissen und ihren Glauben auch noch mit Gewalt durchstzen wollen kommt die Menschheit kaum weiter. Glaube ist etwas grossartiges und versetzt bekanntlich Berge, aber frei sollte er sein
    8 1 Melden
  • Alienus 03.06.2018 17:36
    Highlight Bezüglich des Apfels beim Sündenfall hier folgend eine schöner und glaubhafter Erklärungsversuch:
    https://www.alimentarium.org/de/wissen/eva-und-die-verbotene-frucht

    Zu malum (Apfel). Letztendlich hat sich die griechische Form durchgesetzt: pomum.
    Bis hin zu den neuen und kulturhistorisch wichtigen Pommes Frites.
    5 4 Melden
    • Maracuja 03.06.2018 20:56
      3 1 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 04.06.2018 01:33
      Highlight @Maracuja

      Seine Blösse mit den Blättern des Apfels oder Granatapfels zu bedecken führt zwangsläufig zu Penisneid, da die Hälfte des Gehänges freudig in der Sonne baumelt.
      3 2 Melden
    • Pasionaria 04.06.2018 01:52
      Highlight Was meinst Du, als mit viel Fantasie gesegneter Etymologiespezialist:
      Waere es moeglich, dass das franz. Ballspiel > jeu de paume > urspruenglich etwas mit einem Apfel zu tun (pomme) hatte > augenscheinlich die Form eines Balls?
      Ich koennte mir vorstellen, dass Eva, bei ihrem langweiligen Dasein mit nur einem Mann zusammen, diese Frucht eben als Spielball benutzte und versuchte, damit bei Adam zu punkten. Schlussendlich erwies er sich nicht als Winner, sondern als Eigentor!?
      Nur eine Frage, auf keinen Fall weder eine paradiesische Blasphemie, noch ein blasphemisches Paradies!
      6 7 Melden
    • aglio e olio 04.06.2018 12:59
      Highlight Vielleicht spielte Eva ja mit einem Schlauchapfel.
      Gemäss Kirche hätte das Gott missfallen müssen.
      Aber ich spekuliere... ;)
      8 1 Melden
    • Alienus 04.06.2018 18:39
      Highlight Maracuja

      Pommes Frites können Spuren von Ironie enthalten.

      Aber es gibt da ein Problem: Die Neuwelttomate wird auch Paradeiser (Paradiesapfel) genannt.
      Somit gibt es auch hier historische Spannungen zwischen Evchen und Kolumbus.
      1 1 Melden
    • Alienus 04.06.2018 18:44
      Highlight aglio e olio

      Der mit dem großdeutschen „Schlauchapfel“ war gut.

      Einfach köstlich. Wirklich sehr gut!!

      ......Schlauchapfel.

      Hilfe, mein Zwerchfell.

      ;-)
      7 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 04.06.2018 19:13
      Highlight jeu de paume
      paume > engl. palm facepalm???
      oder doch Dattelpalme?
      0 3 Melden
    • Maracuja 04.06.2018 20:30
      Highlight @Alienus: Pommes Frites können Spuren von Ironie enthalten.

      Oh Schreck, das ist ja fast so schlimm wie Acrylamid.
      3 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 04.06.2018 21:50
      Highlight Jaja, Eva und der Schlauchapfel. Der hat es mir so angetan, dass kein Wort mehr in die Tastatur ging. :-))))
      2 4 Melden
    • Alienus 05.06.2018 16:53
      Highlight Pasionaria / Rabbi 1/3

      Versuch Nr. 2

      Warnhinweis:
      Der Inhalt des folgenden Textes kann bei Bildungsferne furchtbare Hirnkrämpfe verursachen oder rasende Kopfschmerzen auslösen.

      Der phonetische Gleichklang ((pom)) darf uns nicht irritieren.

      Nun, in der protogenetischen Sprachurform vor 1.500 n.Chr. war die Kartoffel / pomme de terre ((pom)) noch nicht bekannt. Die mögl. Urbenennung patata erinnert in ihrer Knollenhaftigkeit auch an Äpfel. Siehe z.B. süddt. Erdapfel, Hedäpfel und auch Krummbirre (!) … Es ist auch eine gewisse Sprachähnlichkeit.
      2 2 Melden
    • Alienus 05.06.2018 16:57
      Highlight 2/3

      Die Handinnenfläche ist frz. „paume“ ((pom)). Und das ist der Schlüssel.

      Das besagte Spiel wurde ursprünglich mit einem kleineren Ball ausschließlich mit den Innenflächen der Hand gespielt. Es ist ein Vorvoläufer von Tennis, Federball, Handball …

      Ein alter Mann sagte mir mal, dass er als sehr junger und sportbegeisterter Mann / Arzt in der Kriegsgefangenschaft aus Gummiresten und Stoffwickeln einen Kleinball herstellte und mit Kameraden eben solch ein Spiel = „jeu de paume“ (Handball) spielte. Mit gespanntem Seil und ausschließlich mit der Handinnenfläche! Mangel macht erfinderisch.
      2 2 Melden
    • Alienus 05.06.2018 17:01
      Highlight 3/3

      Er ging wegen Materialmangel in die Urform des Tennis zurück, in die Zeit weit vor 1.500 n.Chr..

      Und nun die Frage nach paume. Sie lautet: woher entstammt die Bezeichnung der Palme ((frz.: paume / lat.: palm))?

      Handfläche / Handinnenfläche ist in lat. „palm“. Es ist schlussendlich die sinnhafte Übertragung der flachen Hand aus griech.: „palami“ dann auf die gemeinte Pflanze.

      Die Palmenblätter haben in der Charakteristik den Ansatz von Fingern der Menschen, Fröschen, Enten, Gänsen.

      Das Spiel hat nur durch die griech. Ausgangbezeichnung der flachen Hand eine Verbindung zur Palme.
      2 2 Melden
    • Pasionaria 06.06.2018 00:28
      Highlight Danke, Alienus, wie immer interessant.
      Kl. Hinweis betr. Phonetik:
      paume > spricht sich mit einem langgezogenen 'o' aus
      pom > mit einem kurzen 'o'

      Zu Deinem Warnhinweis "oder rasende Kopfschmerzen auslösen" - generell leiden die Betroffenen in solchen Faellen weniger als die andern.....
      2 1 Melden
  • salamandre 03.06.2018 15:00
    Highlight Im Budhismus hat das leben keinen Sinn und auch kein Ziel. Der weitaus grösste Teil der Menschheit hatte aber früh schon ein Problem damit und scharte jede Menge Götter um sich
    5 6 Melden
    • Mutzli 03.06.2018 17:48
      Highlight Natürlich hat das leben im buddhismus einen sinn. Da es gemäss buddha nur aus leiden besteht ist die lösung von allem weltlichen und der ausbruch aus dem kreis der reinkarnation das erklärte ziel.
      9 1 Melden
    • lilie 03.06.2018 18:14
      Highlight @salamandre: Im Buddhismus ist das Ziel, erleuchtet zu werden und dem Kreislauf von Leben und Tod zu entkommen. Und der Buddhismus hat ganze Horden von Göttern! Allein der tibetische Buddhismus kennt mehrere Tausend (!) Götter.

      https://www.univie.ac.at/rel_jap/kami/Pantheon_des_tibetischen_Buddhismus
      9 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 04.06.2018 22:01
      Highlight Eine Religion ohne Sinn würde auch keinen Sinn machen.
      Es braucht eben ein Ziel und Götter, oder göttliche Wesen zur Bevölkerung des jeweiligen Universums. Da gibt es kaum eine Ausnahme, jedenfalls nicht, wenn es ich um grosse Religionen handelt.
      1 3 Melden
  • Raphael Bühlmann 03.06.2018 13:24
    Highlight Matthäus 5,3 ist der wohl meistmissverstandene Vers der Bibel. Da geht's um die "Armen im Geiste" – damit sind nicht die Dummen gemeint.

    Die offizielle katholische Übersetzung macht es klar:
    "Selig, die arm sind vor Gott; denn ihnen gehört das Himmelreich."

    Im griech. Originalvers steht "pneuma".
    https://en.wikipedia.org/wiki/Pneuma

    Wäre mit "Geist" der Intellekt z. B. gemeint, müsste da "nous" oder "logos" stehen.
    10 1 Melden
    • lilie 03.06.2018 13:50
      Highlight @Raphael: Das ist sehr interessant!

      "Pneuma" bedeutet "Atem, Wind" oder "Seele, Geist". Das erste kann ja wohl kaum gemeint sein. Und was das zweite bedeutet, weiss man auch nicht so recht.

      "Pneuma" wird im neuen Testament aber auch für den Heiligen Geist verwendet. Vielleicht "jene, denen es am Heiligen Geist fehlt"? Das widerspricht sich aber mit anderen Ideen...

      Vielleicht war es aber auch die Übersetzung eines aramäischen Begriffes, und die eigentliche Bedeutung ist verloren.

      9 1 Melden
    • Typ 03.06.2018 17:48
      Highlight Doch, es kann durchaus Atem bedeuten, der Atem ist ein biblisches Sinnbild für das Leben. Dies wird auch in anderen Kontexten der Bibel ersichtlich, so heisst es beim Sterben Jesu, er 'hauchte seinen Geist aus'. Jene die arm sind am Atem, sind also schwer krank oder kurz vor dem Tod, was auch im grösseren Kontext der Stelle Sinn ergibt.

      Was zweifellos falsch ist, und meines Wissen in keiner anderen Sprache so verwendet wird, ist die Interpretation, dass es sich um Dumme handeln würde.
      5 0 Melden
    • lilie 03.06.2018 18:41
      Highlight @Typ: Naja, auf Englisch heisst "those who are poor in the spirit", was zwar (offenbar) eine wörtliche Übersetzung ist, aber uns hier auch nicht weiterhilft...

      Bei Lukas steht übrigens an derselben Stelle nur "selig sind die Armen".

      Grundsätzlich ist die Stelle für die damalige Zeit ohnehin revolutionär, da im damaligen Verständnos Reiche als von Gott bevorzugt betrachtet wurde. Dass Arme (in welchem Sinn auch immer) im Neuen Königreich bevorzugt oder sogar ausschliesslich zugelassen sein sollen, war ungeheuerlich und stellte die Gesellschaft auf den Kopf.
      8 1 Melden
    • Raphael Bühlmann 03.06.2018 22:49
      Highlight Danke euch beiden für die interessanten Kommentare!

      Gute Idee, Typ, aber ich glaube, lilie hat schon recht, es geht um die Armen. Arm vor Gott, arm im Geist ... die bedürftig vor Gott sind und wissen, dass sie selber nichts haben, das nicht von ihm kommt?

      lilie, noch ein Nachtrag zu einem anderen Gespräch: Die Orthodoxen sind noch strenger als die kath. Kirche und lassen nur Orthodoxe die Kommunion empfangen. Das Sakrament ist das gleiche, aber ich als Katholik darf bei denen auch nicht. Für die antiken Kirchen setzt der Kommunionempfang ("Gemeinschaft") die volle Kirchengemeinschaft voraus.
      3 1 Melden
    • lilie 04.06.2018 06:37
      Highlight @Raphael: Also, das mit dem Kommunion musste ich auch erst hier lernen: Ich war mal, als ich noch zur reformierten Kirche gehörte, in einer katholischen Messe und habe (natürlich) an der Eucharistie teilgenommen.

      Nun hat man mich aufgeklärt, dass ich dafür in die Hölle komme oder sowas ähnliches, weil die Eucharistie in der katholischen Kirche nur für Katholiken ist, die vorher mindestens eine Stunde lang nichts gegessen und ihre Beichte abgelegt haben. Geschiedene Katholiken sind von der Kommunion ausgeschlossen.

      Das wissen nicht einmal die meisten Katholiken!

      Für mich recht schräg.
      10 0 Melden
    • Agnos ~ 04.06.2018 14:57
      Highlight Unter Calvin in Genf galten Erfolgreiche von Gott auserwählt,sogar Wegbereiter des Kapitalismus.Auch heute hoffen viele auf göttl. Unterstützung fürs Geschäft.Wohlstandsein für göttlich Auserwähltsein wurde sogar begrüsst,sich aus Gier bereichern aber verachtet.In Zürich beten Unternehmer,Bänker u.Börsenhändler als bekennende Christen fürs tägliche Geschäft u.Erfolg.Denn selig sind die Armen,was bedeutet das unter Calvin?Wer arm war gilt heute noch als arm im Geiste,als Erfolgloser von Gott nicht auserwählten.Hatte da Calvin damals bei der Reformation das Wesentliche nicht reformiert?
      0 0 Melden
    • lilie 04.06.2018 16:40
      Highlight @pablo: Das sind zwei verschiedene Paar Schuhe mit unterschiedlichen Konsequenzen: Während zu Jesus' Zeiten (und seit Abraham) Reichtum als gottgegeben betrachtet wurde, galt Arbeit den Reformatoren als eine Art Praxis des Glaubens. Alle Frivolitäten wurden verboten (Glücksspiel, Fasnacht, selbst das Orgelspiel in der Kirche).

      Erfolg wurde so zu einem Beweis, dass man ein gottgerechtes Leben führte.

      Gleichzeitig galt der dadurch angehäufte Reichtum geradezu als unanständig, man schämte sich dafür. Bis heute verbergen Reformierte ihren Reichtum. Gut sichtbar auch in den Niederlanden.
      6 1 Melden
    • Raphael Bühlmann 04.06.2018 19:21
      Highlight @lilie: Nach katholischer Lehre kannst du deswegen nur schon nicht in die Hölle kommen, weil du es nicht gewusst hast :)

      Geschiedene sind nur dann von der Kommunion ausgeschlossen, wenn sie zivil wieder geheiratet haben.
      5 1 Melden
    • lilie 04.06.2018 19:34
      Highlight @Raphael: Ach so. Naja, man hat mir erklärt, dass ich nicht an der Kommunion teilnehmen dürfe, weil ich als Nicht-Katholikin die Folgen einer solchen Sünde gar nicht abschätzen könne...

      Bei den Reformierten waren immer alle willkommen, gleich welches Alter, Geschlecht, Familienstand, selbst die Konfessionszugehörigkeit spielte keine Rolle. Wer mitmachen wollte, durfte, und ich fand das schön.

      Schliesslich hat Jesus gesagt: "Kommt ALLE her zu mir". Er sagte nicht: "Kommt bloss nüchtern und rein zu mir, sonst will ich euch nicht". 🙄

      Ich hoffe, ich verletze hier keine religiösen Gefühle. 🙈
      4 2 Melden
    • Agnos ~ 04.06.2018 20:37
      Highlight Lilie, wo Günstlinge,die Reichen von Gott gesegnet ihr Ansehen haben,u.die Armen als von Gott verlassen,die geistig Armen gelten,wird Reichtum mit Weisheit/u.Armut mit Dummheit und faul angesehen,das ist heute noch so. Misserfolg im Geschäft gilt für schlecht u. dumm,entgegen der Wirtsch.Lage.Die Lohnschere zwischen Arm u.Reich wird immer grösser,wegen der Teuerung.Ohne Umschulen der untersten Lohnklasse, gelten die als dumm. Der Unterschied zwischen Calvin u.den betenden Börsianer,gelten Menschen mit wenig Erfolg,wegen Ungehorsam von Gott gestraft.Nach Motto:Hilf dir selbst,so hilft dir Gott
      1 0 Melden
    • Agnos ~ 04.06.2018 21:16
      Highlight Lilie, bei uns sieht das ganz anders aus, denn wer nichts dummes tut ist stets willkommen. Selbst Moslems werden unter der Ökumene wohlgesinnt aufgenommen. Leider sehen uns viele Prodestanten als Bösewichte, da einige wenige Orthodoxen die Jesuiten den Evangelischen die Kommunion verboten haben. Trotz in der Minderheit haben Jesuiten einen gewissen Einfluss, was die Gläubigen zum Kuschen veranlasst, doch selbst ihnen selbst der Sache neutral sind. Die Zeiten haben sich geändert, denn man muss ja nicht gleich zum Papst rennen.
      1 1 Melden
    • Pasionaria 04.06.2018 23:19
      Highlight lilie
      "Ich hoffe, ich verletze hier keine religiösen Gefühle. 🙈"
      Haben Sie sich auch schon ueberlegt, wie oft Sie und andere unsere (v.a. H.Stamm's) areligioesen Gefuehle verletzt haben?
      Das wird weder erwaehnt, noch beachtet - wir haben auch Gefuehle und was fuer welche!
      Wie niedergeschlagen ich doch so oft nach dem Lesen dieses Blog's in's Bett gehen muss.
      2 4 Melden
    • lilie 05.06.2018 06:31
      Highlight @pablo: Das stimmt, heute gilt als "selber schuld", wer auf keinen grünen Zweig kommt. Da merkt man wohl, dass die christliche Lehre sich langsam verflüchtigt.

      Bist du orthodox? Ich muss ich zugeben, dass ich kaum etwas über die orthodoxe Konfession weiss.

      @pasionaria: Ich habe zunehmend verstanden, dass Atheisten sehr oft tiefe Verletzungen erfahren haben, wenn es um Religion/Glauben geht. Es braucht aber meist sehr lange, intensive Gespräche, bis man zu diesen Verletzungen vordringt. Wenn dich die Diskussionen hier zu sehr aufwühlen, solltest du dich unbedingt besser schützen!
      3 3 Melden
    • Agnos ~ 05.06.2018 21:14
      Highlight Das war schon immer so und hat sich Reformen auch nie geändert, dass Geldglaube die Religion ist, egal welch geistlichen Bewegung man zugehörig ist. Für den rechten Glauben an rel. Gr., muss Schutzgeld erpresst werden, wie bei den Mafioso sonst wird gestalkt was das Zeug hält. Darum ziehe ich den Agnostizismus vor, das weder, "wenn und aber," - nicht akzeptiert.
      3 1 Melden
    • Pasionaria 05.06.2018 22:35
      Highlight lilie
      Sie verstehen sicherlich viel, aber es scheint mir, gar nichts mehr, wenn es um Religionskritik geht!
      Wieso sind Sie so sicher, dass wer auch immer in diesem Blog, sei es nun HST, meine Wenigkeit und einige andere > Atheisten sind? Das ist Ihre Behauptung. Ist man per se Atheist, wenn man SkeptikerIn ist?
      Soll Ihr 06.31h eine Diagnose sein? Das geht ja noch, nur bieten Sie mir - um Himmel's Willen - nicht auch noch eine Therapie an. Mein Fall ist zwar besorgniserregend, aber noch nicht therapierwuerdig.
      0 3 Melden
    • Pasionaria 05.06.2018 23:02
      Highlight lilie
      Nochmals: Sie verstehen sicherlich viel, aber sie haben keine Ahnung, was pointierte Provokation resp. Ironie ist, sonst koennten Sie unmoeglich schreiben:
      "Gerade Stamm erlebe ich als sehr verbissen. Wo siehst du da Humor?"
      Sie sollten sich einmal mit Ironie, einem approbaten Stilmittel, um festgefahrene, teilweise irrwitzige Glaubenssaetze und deren Absurditae zu erkennen!
      Das gelingt HST fuer Ironiezugaengige ausgezeichnet, fuer gewisse trocken-glaeubige Gemueter weniger.
      Lesen Sie HST's Texte einmal unter diesem Gesichtspunkt. Sie sollten dies in der Lage sein!
      Gutes Gelingen.
      0 4 Melden
    • lilie 06.06.2018 06:03
      Highlight @pasionaria: Ich behandle jene hier als Atheisten, die sich selber als Atheisten bezeichnen. Herr Stamm tut das nicht. Er tritt in der Regel angelegentlich Beweisführungen an, dass Gott nicht existiert, in anderen Blogs fordert er, dass Gott wieder richtig wahrgenommen wird.

      Wenn das alles ironisch sein soll, ist es natürlich recht witzig und kurzweilig. Ich bin ja grosser Fan von Ricky Gervais, der sich als bekennender Atheist gerne einen Schlagabtausch mit Gläubigen liefert. Als Sektenblog allerdings finde ich das dann beunruhigend zynisch!

      Der Witz mit der Diagnose hingegen war gut! 😅👍
      1 0 Melden
    • Agnos ~ 06.06.2018 10:11
      Highlight Lilie, Orthodox, Orthodoxie, je nachdem heisst unnachgiebig und stur, und keine andere Meinung gelten. Wenn ein angeblicher Atheist schreibt, dass er nur ausschliesslich mit unter nur andern Atheisten schreibt, dann ist wohl orthodox, denn wer will mit ihm diskutieren, wenn seine Ansichten schon gemacht sind? Pasionaria ist verlegen wenn es sich nicht mehr nach ihrer vorgestellten Vorstellung unterhalten lässt, und kommt dann auf vermeintlichen humoristische thematischen Behauptungen, auf die sie sich nicht ansprechen lassen.
      2 1 Melden
    • Pasionaria 07.06.2018 06:03
      Highlight lilie
      immerhin haben Sie Witz, wenn schon kaum Ironieverstaendnis.
      Sie vergleichen einen Komoedianten mit einem Sekten/+-andere-Irrglauben Aufklaerer. Kann man, braucht aber viel Fantasie dazu.
      Sie schreiben "R. Gervais, der sich als bekennender Atheist gerne einen Schlagabtausch mit Gläubigen liefert" - wie ich HST einschaetze und ihn schon als Pazifisten wahrnahm, nehme ich an, dass ihm das > Schlagen weniger liegt!
      Er versucht teilweise mit Provokation und Ironie eine Diskussion zu lancieren und manche Gutglaeubige damit zum Denken anzuregen.
      Ist bei Ihnen bis jetzt noch nicht angekommen.
      2 2 Melden
    • lilie 07.06.2018 06:56
      Highlight @Pasionaria:
      "Er versucht teilweise mit Provokation und Ironie eine Diskussion zu lancieren und manche Gutglaeubige damit zum Denken anzuregen.
      Ist bei Ihnen bis jetzt noch nicht angekommen".

      Es ist offenbar noch bei überhaupt niemandem angekommen.

      Vielleicht sollte er seine Taktik mal ändern. ;)
      2 2 Melden
    • Anam.Cara 07.06.2018 07:41
      Highlight @Pasionaria: ich finde, lilie hat sehr gut und mit menschlicher Wärme auf deine Kritik reagiert. Deine Antwort darauf klingt jedich verbissen und feindselig. Das halte ich in diese Diskussion für unangemessen.
      Es gibt Menschen, die dir eine Grimasse zeigen, oder die Zunge raus strecken, wenn du sie anlächelst. So ähnlich hat das hier auf mich gewirkt...

      @lilie: danke für deine angenehme Art des Kommentierens. Du bleibst schlich und höflich, auch wenn das Thema hochkocht. Ich lese dich immer gerne...
      2 3 Melden
  • Beteigeuze 03.06.2018 12:57
    Highlight Also für mich ist Stamm ein Genie. Wenn es einer schafft aus Gott ja/nein, Bibel wahr/nicht, Religion gut/schlecht JAHRELANG ein Blog-Vehikel zu betreiben, welches Woche für Woche zu einem Renner wird, das ist schon mehr als gut. Ob das nun an der Qualität der Blogger liegt bleibt dahingestellt.

    Und dann sind da noch seine Assistenten die, wenn die Themen allzu seicht werden, mit Klassiker wie Goethe diesem banalen Mist einen intellektuellen Touch geben.

    Und selbst wenn es einem wurscht ist, ob diese Eva in einen Apfel oder in eine Zitrone gebissen hat, macht das Eindruck, keine Frage.

    12 9 Melden
    • Alienus 03.06.2018 19:07
      Highlight Betsy

      .... mit KlassikerN ....!
      5 6 Melden
  • vera.vox 03.06.2018 10:38
    Highlight Wer das Grab des Propheten Adam besuchen möchte, kann den Ali-Schrein in Nadschaf besuchen.

    Christen werden allerdings enttäuscht sein;
    im Nekropol befinden sich keine Knochen die während 960 Jahren belebt waren.

    Welches wohl die wahre Religion ist ?

    Jene die in Adam Ihren ersten Propheten erkennt ?

    Oder jene die behauptet, dass Adams Alter ward 962 Jahre ?
    (1. Mose 5)

    .
    5 12 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 03.06.2018 12:17
      Highlight @vera.vox

      Die wahre Religion behauptet also, 6000 Jahre alte Gebeine zu besitzen und diese gezielt jemandem zuordnen können? Sehr gewagt. Was wenn jemand mit der selben Analysemethode Knochen findet die älter sind?

      Ich vergass, dies ist ja schon oft vorgekommen.





      16 2 Melden
    • vera.vox 03.06.2018 12:50
      Highlight Genau

      Bestätigt es nun, wie die Bibel suggeriert, dass sich die Lebenserwartung der Menschen von 960 Jahren auf das heutige Niveau drastisch gesenkt hat?
      6 5 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 03.06.2018 14:23
      Highlight @vera.vox

      Köstlich. Wer analysieren kann, dass dies die Gebeine von Adam sind, kann auch bestätigen, dass es ältere Funde gibt oder er ist ganz einfach ein Lügner. Ich hoffe es war nicht zu kompliziert formuliert.
      8 1 Melden
    • vera.vox 03.06.2018 21:54
      Highlight @Djinn

      Lügner tönt etwas hart,
      ich glaub das heisst Kreationist.

      .
      4 4 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 04.06.2018 01:47
      Highlight @vera.vox

      Soso.
      1 0 Melden
    • Agnos ~ 04.06.2018 21:48
      Highlight Die Anzahl Jahre für Monate gerechnet, würden ganz andere Altersjahre ergeben, die mir plausibler wären. Also keine Recherchen sondern Fakten.
      0 0 Melden
    • vera.vox 04.06.2018 22:28
      Highlight @Djinn

      Xhosa
      Da muss ich einfach an eine grosse Religion denken, die Selbstmord vollzog.
      Obwohl sie doch nur gut meinte und nur alle verhexte Materie vernichten wollte.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Viehtötung_der_Xhosa
      2 2 Melden
    • Agnos ~ 05.06.2018 11:17
      Highlight Vera.vox
      Wenn ein 962 Jahre durch 12 Monate berechnet wird, kommt das Alter auf 85 Jahre, das ist eine plausibles Resultat. Wenn wir auf Hundejahre den Menschen berechnen würde, wie alt wurden dann unsere Urväter?
      2 1 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 05.06.2018 16:06
      Highlight @vera.vox

      Wer nicht merkt, wann etwas ein Witz ist, der sollte nicht nicht zu ernst genommen werden.

      Ich vermute, wer die einzige Wahrheit kennt, hat einfach nichts mehr zu lachen. Humor ist die Möglichkeit der Menschen mit ihren Unzulänglichkeiten umzugehen. Wer denkt perfekt zu sein und über allem zu stehen, hat die Empathie verloren. Dieses kleine Etwas, das schmerzt, wenn sich jemand den Fuss am Nachttisch stösst.

      Kurz: Wer lachen kann und dennoch die Schmerzen anderer fühlt, der ist Mensch.

      6 0 Melden
  • Spooky 03.06.2018 06:49
    Highlight Wieso beschäftigen sich Atheisten so verbissen mit Gott, obwohl sie ja gar nicht an ihn glauben?
    19 17 Melden
    • lilie 03.06.2018 08:12
      Highlight @Spooky: Das ist die eigentliche Frage! Vielleicht weil sie als A-Theisten Gott immer noch in ihrem Glauben haben? Und täglich beweisen müssen, dass es ihn nicht gibt, damit ihre Welt in Ordnung ist? Nicht-Glaube ist genauso ein Glaube wie jeder andere auch.
      21 25 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 03.06.2018 10:26
      Highlight @lilie

      "Nicht-Glaube ist genauso ein Glaube wie jeder andere auch." Ganz im Stil von: Kein-Apfel ist genau so ein Apfel wie jeder andere auch.

      Autonome Linke beschäftigen beschäftigen sich ja auch mit Nazis. Vermutlich weil sie das pure Gegenteil der eigenen Weltsicht verkörpern und man nur durch Kenntnis der anderen deren Fehler vermeiden kann.
      19 12 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 03.06.2018 14:37
      Highlight Ich beantworte nur die Frage von Spooky und beschäftige mich nicht mit Gott:

      Atheisten können sich nicht mit Gott beschäftigen, denn Gott gibt es in ihren Augen nicht.

      Die Vorstellung von Gott gibt es jedoch in den Köpfen der meisten Menschen. Sie wurde von den Theisten entwickelt, verbreitet und wird bis heute allen Menschen ungefragt in den Kopf eingepflanzt.

      Man kann die Vorstellung von Gott komplett aus allen eigenen metaphysischen Überlegungen verbannen. Dann kommen aber ständig Theisten und Agnostiker und bauen die Strohmänner auf, die du im Beitrag von lilie nachlesen kannst. ^^
      12 4 Melden
    • blaubar 03.06.2018 16:32
      Highlight Der Apfel fällt eben nicht weit vom... 😇
      1 0 Melden
    • Mutzli 03.06.2018 17:54
      Highlight So lange religiöse versuchen einfluss auf die politik und gesellschaft zu nehmen, muss man sich damit auseinandersetzen. Egal ob gut gemeint oder nicht, ob man gleicher ansicht ist etc. Sobald absolute offenbarte wahrheiten invoviert werden sollen, lohnt es sich aufzupassen.


      ...mal abgesehen von den weniger netten religiösen, deren man sich teils als atheist regelrecht erwehren muss
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    • lilie 03.06.2018 18:22
      Highlight @you will not: Also, ich habe in meinem Umfeld jede Menge gläubige, praktizierende Christen, sowohl reformierte wie auch katholische, und niemand ist dermassen besessen von Gott wie Stamm und ein paar hier, die sich als Atheisten bezeichnen!

      Das ist doch interessant? Warum ist das so wichtig für sie zu beweisen, dass es Gott nicht gibt und dass alle, die das glauben, fehlgeleitet sind?

      Die Christen in meinem Umfeld beschäftigt das weit weniger. Es beunruhigt sie auch nicht, wenn jemand anders etwas anderes glaubt oder andere moralische Massstäbe hat.

      Mit Gott kommen die Atheisten ständig!
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    • You will not be able to use your remote control. 03.06.2018 19:16
      Highlight Sorry lilie, nicht dein Umfeld, sondern du warst gemeint. :)

      Und du baust kräftig an deinem Strohmann:

      Ich habe nicht die Absicht zu beweisen, dass es keinen Gott gibt und hatte noch nie das Bedürfnis dazu. Das wort Gott hat für mich keine konkrete Bedeutung. Darum kann ich nicht mit Gott kommen und auch nicht daran glauben, ob es sowas gibt oder nicht. Lies doch nochmals den ersten Satz des Beitrags, auf den du dich beziehst.

      Zu deiner Information: https://de.wikipedia.org/wiki/Strohmann-Argument

      Es wird euch (auch Spooky) übrigens im ersten Absatz des Artikels geholfen.

      Schönen Abend
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    • Spooky 03.06.2018 21:07
      Highlight Ein echter Atheist würde nie im Leben gegen Leute anschreiben, die an Gott glauben. Wieso sollte er? Reine Zeitverschwendung. Gott existiert ja sowieso nicht.
      6 5 Melden
    • lilie 03.06.2018 21:15
      Highlight @you will not: 🤔🤔🤔

      Wie soll ich einen Strohmann aufbauen, wenn die gesamten Diskussionen hier überhaupt nur stattfinden, weil ein Herr Stamm hier regelmässig beweisen muss, dass es keinen Gott gibt, was beim ihm regelmässig Bottomline seiner Artikel ist, egal, worum es geht?

      Also ist klar, wer "angefangen hat", wenn wir diese Diskussion hier führen wollen. ;)

      Und ich hab ja auch gar nicht dich gemeint, warum fühlst du dich angegriffen? 🤔🤔🤔
      8 8 Melden
    • Maracuja 03.06.2018 22:24
      Highlight @lilie, Spooky

      Irgendwie neben ich es euch beiden nicht ab, dass ihr nicht gemerkt habt, dass es nicht Gott ist, der die Atheisten „auf Trab hält“/bewegt sondern die Gläubigen. Insbesondere diejenigen Gläubigen mit Missionsdrang, mit dem Willen ihre Moral der ganzen Gesellschaft aufzudrängen, diejenigen die ihre „Wahrheit“ sogar den Naturwissenschaften aufdrücken wollen, Glaubensführer, die ihre Anhänger abhängig machen, Ängste und Schuldgefühle auslösen usw.
      9 3 Melden
    • Spooky 03.06.2018 23:09
      Highlight Weil die Realität demokratisch ist, schlägt sich ein echter Atheist immer auf die Seite der Sieger.

      Wenn ich mich als Atheist in einer Mehrheit von Gottesläubigen befinde, dann werde ich mich selbstverständlich selber verleugnen und behaupten, ich sei auch ein Gottesgläubiger. Warum? Damit ich keine Nachteile habe.

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    • Pasionaria 04.06.2018 01:05
      Highlight Spooky
      lilie
      Gegenfrage: warum sollen Nichtglaeubige nicht ueber Gott diskutieren? Oder ist es gar ein Tabuthema? Es wird ja auch ueber den Santiglaus, den Osterhasen, das Christkindlein u.v.m. sehr viel gesprochen.
      Wollt Ihr ihnen gar einen Maulkorb versetzen?
      Zudem gibt es zum allgem. kindlichen Glauben (dabei ist z.B. Maracuja ausgeschlossen) viele Fragen und noch mehr fragendes, unfassbares Laecheln (siehe Alienus!).
      HST wirft eigentlich nur Fragen auf, und dazu muss er, um eine 'spannende' Diskussion zu lancieren, gewisse Thesen aufstellen
      Was offensichtlich zustande kommt!

      4 4 Melden
    • Pasionaria 04.06.2018 01:21
      Highlight lilie
      " und niemand ist dermassen besessen von Gott wie Stamm und ein paar hier, die sich als Atheisten bezeichnen!"
      Wissen Sie, was Besessenheit ist? Manchmal zweifle ich an Ihrerem Wahrnehmungsvermoegen. Auch wie Sie Wissenschaften und Wissenschaftler wahrnehmen. Das hatten wir ja schon.
      lilie, bleib bei deinem Leisten und neuerdings hoechstens noch bei der Ornithologie!



      Spooky
      Dein 23.09h - einfach nur Quatsch mit Buddhasauce.
      5 5 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 04.06.2018 01:27
      Highlight @Spooky

      Solange die Nachteile darin bestehen verstossen oder gar getötet zu werden ist nicht der Atheist das Problem. Er schlägt sich nicht auf die Seite der Sieger, erschlägt sich auf die Seite der nicht toten, was durchaus verständlich ist. Seine Aussagen mögen zwar eine Lüge sein und damit gegen die Zehn Gebote verstossen, aber nicht er hat eine Welt der Unterdrückung geschaffen, es waren die ach so guten frommen Seelen welche ihm die Meinungsfreiheit nehmen. Wer einen "guten" Menschen verstösst, weil er nicht der selben Meinung ist, explodiert auch aus Kritikunfähigkeit.
      3 1 Melden
    • Agnos ~ 04.06.2018 03:11
      Highlight Wie evolutionäre Apfelweisheit versucht das WEF zugunsten für einer globalisierenden Welt, zwischen Gut und Böse zu richten, und zugunsten des stärkeren auszurichten. Das war zu Eva Zeiten auch der Fall. Wer war das stärkere Glied, Adam oder die Eva? Eine Frage, ein Begehren, ein Apelbiss bis heute.
      0 3 Melden
    • lilie 04.06.2018 06:00
      Highlight @Maracuja: Das ist nun auch wieder wahr. Nur finde ich es halt unfair und auch unsachlich, wenn alle über einen Kamm geschoren werden.

      Bei Herrn Stamm fängts schon bei den Begrifflichkeiten an. Regelmässig behauptet er, "die Religionen" postulierten einen Gott, das Paradies oder drohten mit der Hölle, und das ist einfach faktisch falsch, das ist eine rein christlich geprägte Sicht.

      Und trifft nicht einmal auf alle Christen zu, denn in der reformierten Kirche hab ich nie etwas von der Hölle gehört, gedroht wurde auch niemandem.

      (1/2)
      4 2 Melden
    • lilie 04.06.2018 06:07
      Highlight @Maracuja: (2/2) Und klar nerven diejenigen, die missionarisch tätig sind. Aber denen kommt man nicht bei, indem man ihnen beweist, dass Gott ja gar nicht existiert oder sonst einer Diskussion über den Glauben. Denn dort sind sie ja unangreifbar.

      Da ist es mE zielführender, wenn man ihnen bedeutet, dass sie ihre Überzeugung im Privaten ausleben sollen. Je weniger Aufhebens man darum macht, desto weniger können sie tun.

      Diese Beweisführungen, dass es Gott nicht gebe, gibt doch genau diesen Menschen Macht - denn damit ist ihre Überzeugung ja Gegenstand wissenschaftlicher Forschung geworden.
      4 2 Melden
    • lilie 04.06.2018 06:25
      Highlight @Pasionaria: Doch, unbedingt! Nur leider kann man mit jemandem, der nur daran interessiert ist zu beweisen, dass es Gott nicht gibt, keine Diskussion über Gott führen!

      Dazu braucht es eine gewisse Offenheit und Gelassenheit, um anzuerkennen, dass es Leute gibt, für die ein Gotteskonzept hilfreich ist.

      Genauso wie man nicht an den Osterhasen oder an den Samichlaus glauben muss und trotzdem anerkennen kann, dass sie eine gewisse Funktion erfüllen können. Und die Funktion #1 sollte sein, dass sie Spass machen!

      Und so bleib ich bei meinen Leisten: Religion sollte Spass machen! Darum gehts.
      6 3 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 04.06.2018 10:01
      Highlight > Nur leider kann man mit jemandem, der nur daran interessiert ist zu beweisen, dass es Gott nicht gibt, keine Diskussion über Gott führen!

      Niemand will hier etwas beweisen, auch nicht Herr Stamm. Wirklich, das ist dein Strohmann.

      > Also ist klar, wer "angefangen hat", wenn wir diese Diskussion hier führen wollen. ;)

      Ehm, das ist nicht dein Ernst? Oder war das jetzt Spass? Du unterstellst den Atheisten, dass sie Gott erfunden haben?
      4 7 Melden
    • Spooky 04.06.2018 12:08
      Highlight @Djinn 01:27
      Na ja. Du sagst das Gleiche wie ich, ungefähr 👀.
      2 2 Melden
    • lilie 04.06.2018 12:09
      Highlight @You will not: Ja stimmt, in diesem Blog wars nicht die Bottomline, aber ich lese Herrn Stamm ja schon länger (wobei man seinen letzten Satz schon so deuten kann, wenn man seine sonstigen Argumentationslinien kennt).

      Da ich neu bin im Strohmann-Business, bin ich noch nicht so gut darin, aber ich glaube, der grosse Strohmann-Bastler bist du. ;)

      Du sagtest, die Gläubigen kämen dauernd mit Gott angerannt, nicht die Atheisten. Stimmt aber eben gerade in diesem Fall nicht, ausser du unterstellst Herrn Stamm, gläubig zu sein. Denn er hat ja hier eine Diskussion über Gott angestossen. ;)
      5 4 Melden
    • Spooky 04.06.2018 12:11
      Highlight @Pasionaria
      "Dein 23.09h - einfach nur Quatsch mit Buddhasauce."🍎
      4 1 Melden
    • Pasionaria 04.06.2018 23:23
      Highlight Dein 12.11h v. 4.6.
      …...sorry > Quatsch mit paradiesischem Apfelmus! Sollte es natuerlich heissen.
      1 3 Melden
    • Pasionaria 04.06.2018 23:46
      Highlight lilie
      "Religion sollte Spass machen! Darum gehts"
      Das aber ist nun nicht Ihr Ernst?
      Also fuer mich ist die christliche Lehre voller Gewalt, Leid und Trauer. Wo erleben Sie da Humor/Froehlichkeit? Sie duerfen mich gerne eines anderen belehren.

      Da sieht es bei den Juden etwas anders aus, deren Humor teilweise (!) unbestreitbar ist. Nicht wahr Rabbi?
      Die Bibel und Humor sind Erzfeinde. Dabei ist Humor die Sprache des Herzens.
      Nun, um Macht auszufuehren, bedarf es nur Zucht, Ordnung und Gebet…..
      Der Stammblog hingegen bietet doch, wenn auch allzu selten, hie und da mal etwas Froehlichkeit.
      1 4 Melden
    • lilie 05.06.2018 06:08
      Highlight @Pasionaria: "Also fuer mich ist die christliche Lehre voller Gewalt, Leid und Trauer".

      Das kann jetzt nicht DEIN Ernst sein??? Die christliche Lehre ist eine der Hoffnung, der Liebe und der Vergebung.

      Dass dann die Kirchen Gewalt angewendet haben, um ihre Macht zu zementieren, ist einfach eine Perversion. Mit der Lehre hat das nichts zu tun.

      Geh mal in einen Gospelgottesdienst, da hat man Spass, da wird getanzt, gelacht und geklatscht! Dass unsere Gottesdienste eher Trauerspiele sind, ist ja unsere eigene Wahl.

      Gerade Stamm erlebe ich als sehr verbissen. Wo siehst du da Humor?
      4 3 Melden
    • Maracuja 05.06.2018 06:27
      Highlight @Pasionaria: Wo erleben Sie da Humor/Fröhlichkeit?

      Es sind doch längst nicht alle Christen so steiff und andächtig im Gottesdienst wie die Europäer. In afrikanischen Kirchen werden durchaus Scherze gemacht, wird gelacht und getanzt. (Aber Achtung: fröhliche Gottesdienste bedeuten nicht zwingend eine modernere Bibelauslegung - Bischof Tutu ist leider eine Ausnahme). Wie sieht es denn bei dir in Mexiko aus? Lebt man dort das Christentum nicht fröhlicher als in Europa?
      3 1 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 05.06.2018 09:04
      Highlight lilie: Diese Lehre ist nicht zu erkennen, wenn man kein Christ ist:

      Atheisten gibt es nicht: 'Nicht-Glaube ist genauso ein Glaube wie jeder andere auch.' Atheisten dürfen ihre Position nicht beschreiben: 'Sie kommen ständig mit Gott'.

      Im Artikel wird der schlechte Einfluss der christlichen Gottesvorstellung auf Moral und Psyche dargelegt. Und dies scheint nötig, denn mit Liebe und Spass andere zu stigmatisieren habt ihr wirklich perfektioniert.

      Ich war mal an einem afrikanischen Gottesdienst. Stimmt alles, was ihr sagt, aber was der Pfarrer da predigte, war unglaublich menschenverachtend.
      3 2 Melden
    • Agnos ~ 05.06.2018 12:03
      Highlight Pasionaria, rel. sollte spass machen, da liest man heraus, rel. sollte dich scharf machen? Wie im Bienenhaus, ohne dass sonst niemand in diesem Blog schreiben würde, und da verstehe ich Hugo Stamm sehr wohl, wenn er die Sache so schreibt, wie im vorgetragen wird. Wer nicht aushalten kann, kaufe sich einen Mückenspray!
      2 2 Melden
    • lilie 05.06.2018 16:17
      Highlight @You will not: Ich weiss jetzt ehrlich gesagt nicht, wovon du sprichst. Ich bin vor über 20 Jahren aus der Kirche ausgetreten und lebe seither ein (noch) unbeschwerte(re)s Leben als Agnostikerin, religiöse Eklektikerin und Teilzeit-Helferin für sprituelle Notfälle (oder so ähnlich 😅).

      Es steht jedem frei, ob gläubig oder nicht, in seinem selbstgemachten Elend zu verharren. Es steht auch jedem frei, gläubig oder nicht, sich eine Philosophie zusammenzuzimmern, die ihn glücklich und frei macht.

      Aber ich unterstütze niemanden darin, seinen Hass auf wen oder was auch immer zu schüren.
      3 2 Melden
    • lilie 05.06.2018 16:28
      Highlight @You will not: "Im Artikel wird der schlechte Einfluss der christlichen Gottesvorstellung auf Moral und Psyche dargelegt".

      Der Artikel ist so voller falscher Fakten, dass er nur die Animositäten gewisser Leute gegenüber Glaube/Kirche bedient, aber nichts zur Klärung oder Heilung beiträgt.

      Es mag hilfreich sein, sich gegenseitig in seinen Verletzungen zu bestätigen, aber mit einem sachlichen, für alle lesenswerten Beitrag hat das dann eigentlich nichts zu tun.
      2 1 Melden
    • Spooky 05.06.2018 20:03
      Highlight Ich selber bin Hindu.

      Wir Hindus haben das Motto: "Jede Religion hat ihre Wahrheit, und jede Wahrheit hat ihre Religion."

      Darum dürfen wir Hindus nicht missionieren.

      Ich verstehe das Problem der Atheisten echt nicht. Wieso kämpfen sie gegen einen Gott, den es ihrer Ansicht nach nicht gibt?

      Wenn ich Atheist wäre, und ich würde von irgendwelchen Gottesgläubigen an an Leib und Leben bedroht, dann würde ich jedes Glaubensbekenntnis ablegen, das von mir verlangt würde - auch das absurdeste. Ich würde vor den Gottesgläubigen lügen, dass sich die Balken biegen.
      4 2 Melden
    • Pasionaria 05.06.2018 23:13
      Highlight Maracuja
      "Wie sieht es denn bei dir in M. aus? Lebt man dort das Christentum nicht fröhlicher als in Europa?"
      Da bin ich 'leider' ueberfragt, denn ich nehme weder hier noch dort…. am christlichen Leben teil! Ich nehme NUR am Leben teil :-)
      Nun, ich weiss doch, was Du meinst. Hier ist man generell froehlicher, wenn man wenigstens irgendwie ueber die Runden kommt.
      Bis jetzt habe ich erst an einer langweiligen, wie eh und je, kirchl. Hochzeit teilgenommen. So kann ich fuer andere Gottesdienste nicht sprechen.
      Aber ich glaube, leider nichts NEUES in der RKK im Westen: aburrimiento tradicional!
      2 2 Melden
    • Pasionaria 06.06.2018 00:11
      Highlight lilie
      "Das kann jetzt nicht DEIN Ernst sein??? Die christliche Lehre ist eine der Hoffnung, der Liebe und der Vergebung."
      Haben Sie unterdessen schon begriffen, was Ironie ist? Oder verstricken Sie sich eher weiterhin in Fantasie….?
      Jetzt dachte ich mir, Sie gehoeren neben wenigen hier in diesem Blog zu denen, die die Bibel gut kennen und nun das!!
      Ich wiederhole ueberzeugt: die christl. Lehre strotzt vor Gewalt, Leid und Trauer.
      Fuer Beisiele wenden Sie sich ungeniert @ die Bibelkenner > M. Bamberger, Rabbi Y., Nonbeliever, kl. Schurke u.a. - zudem zu Risiken und Nebenwirk @ Alienus!



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    • Pasionaria 06.06.2018 00:16
      Highlight lilie
      heute werden ich von Ihnen noch (alb-)traeumen…., hoffentlich bleibe ich davon verschont!

      "Der Artikel ist so voller falscher Fakten…" bitte um Korrekturen mit Rotstift!
      Wollten Sie nicht einmal selbst einen Blog schreiben, oder sehen Sie sich eher bei >
      E. Amour zu Hause?
      0 4 Melden
    • lilie 06.06.2018 06:12
      Highlight @Pasionaria: Finde ich sehr lustig, dass du zwar selber deine Position nicht ausführst, sondern mich an andere verweist, während du selber von mir verlangst, meine Positionen darzulegen, obwohl die gesamte Kommentarspalte voll ist mit Klagen über die falschen Faktendarlegung von Herrn Stamm.

      Aber da du das ja sowieso nur als Ironie und Provokation meintest, muss ich ja eh nicht drauf antworten. 😉

      Hoffe du hast schön geträumt (von was auch immer - ich glaube, ich tauche selten in den Träumen irgendwelcher Leute auf, von daher fühle ich mich natürlich geehrt, wenn ich in deinen auftauche!).
      2 0 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 06.06.2018 09:13
      Highlight > aber nichts zur Klärung oder Heilung beiträgt

      Dein Strohmann lässt sich nicht mehr heilen.

      @Spooky
      > Ich verstehe das Problem der Atheisten echt nicht.

      Z.B. die Kinder sollten einfach nicht missioniert werden, aber heute werden hier trotzdem alle getauft.

      Mein Problem mit lilie (und mit dem Motto der Hindus) ist, dass beide Atheismus ausschliessen.

      Atheismus ist nicht Opportunismus. Auch Gläubige unter Atheisten, können wie beschrieben handeln.

      Aber wenn du sagst 'jede Wahrheit hat ihre Religion' fühle ich mich beleidigt. :) Dann schreibe ich dies und kämpfe dabei nicht gegen Gott.
      2 0 Melden
    • Spooky 06.06.2018 10:55
      Highlight @You will not be able to use your remote control.

      "Aber wenn du sagst 'jede Wahrheit hat ihre Religion' fühle ich mich beleidigt. :)"

      Das tut mir Leid. Es war nicht meine Absicht, dich zu beleidigen.

      Ich habe Herrn Stamm ein bisschen gegoogelt und gesehen, dass er in Indien herumgereist ist. Anscheinend sogar als Backpacker.

      Herr Stamm ist ein intelligenter Mensch. Seine Sicht auf den Hinduismus würde mich interessieren. Ich hoffe, er schreibt hier auf Watson einmal darüber. Es darf - von mir aus - kritisch oder sogar vernichtend sein.

      0 1 Melden
    • Spooky 06.06.2018 13:46
      Highlight @You will not be able to use your remote control.

      "Mein Problem mit lilie (und mit dem Motto der Hindus) ist, dass beide Atheismus ausschliessen."

      Das stimmt nicht.

      Als Atheist bist du bei uns Hindus herzlich willkommen.

      Unser schöner Gott Shiva ist der Gott der Zerstörung. Er zerstört einfach alles, was ihm unter die Räder kommt. Inklusive den Hinduismus und den Atheismus.
      0 2 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 06.06.2018 19:11
      Highlight > Das tut mir Leid.
      Gar nicht schlimm.

      > Als Atheist bist du bei uns Hindus herzlich willkommen.
      Ich weiss.

      > Das stimmt nicht.
      Stell dir vor ich behaupte es gibt keine Wahrheit. Dann folgt doch aus dem Motto, dass es keine Religionen gibt?

      Was würdest du sagen, wenn ich auf dieser Interpretation beharre und gleichzeitig behaupte, ich bin sehr offen gegenüber allen Denkweisen?

      Ohne dir das vorwerfen zu wollen, ist das nicht etwas un­ver­schämt?

      Ich meine, ich denke nicht, dass es Wahrheit gibt, aber ich verstehe, wenn jemand an eine oder mehrere glaubt.
      3 0 Melden
    • Spooky 06.06.2018 22:26
      Highlight Im Hinduismus gibt es 300'000 Wahrheiten.
      2 1 Melden
    • Spooky 07.06.2018 05:20
      Highlight @You will not be able to use your remote control.

      "Was würdest du sagen, wenn ich auf dieser Interpretation beharre und gleichzeitig behaupte, ich bin sehr offen gegenüber allen Denkweisen?"

      Ich habe damit kein Problem: Ich würde sagen, dass du ein sehr offener Mensch bist. Es sollte mehr von deiner Art geben.

      Die Wahrheit, von der ich rede, ist nicht statisch/unbeweglich. Sie verändert sich dauernd.

      Ich behaupte: Niemand kennt die Wahrheit. Aber dann kommt natürlich sofort die Frage: Warum nicht?

      Über die Wahrheit kann man nur in Widersprüchen reden, denke ich.
      2 1 Melden
    • Agnos ~ 07.06.2018 09:04
      Highlight Pasionaria aus 6.6. Mitternacht,

      Wissen sie weshalb ich bewusst keinerlei rel. Numerus clausus zitiere, damit mir keiner mit selbst zusammengeschusterten faulen Gegenzitaten kommt. Das ist unmöglich das Agnostiker keine Ahnung haben, denn die halten sich von zwitterhaften Zitaten fern. Wenn ihnen ihren Zitaten nicht Gehör finden, dann liegt wohl daran, dass es sich nicht lohnt, einen rutschigen Frosch zu fangen.
      1 2 Melden
  • Pasionaria 03.06.2018 00:24
    Highlight Wenigstens weiss ich jetzt, warum Eva in den Apfel biss. Um:
    a) einem versierten, couragierten Blogautor die Gelegenheit zu geben, provokativ aufzuklaeren resp. aufklaerend zu provozieren. Mit Betonung auf > Aufklaerung
    b) Leuten wie Mme lilie, Waldorf, cero, mutzli u.a. die Moeglichkeit zu geben, sich im Sektenblog mit theolog. (Besser-)Wissen zu brillieren.

    Da lob ich mir die gemaessigten gut inform., stets hoeflichen NachfolgerInnen von A. und E., wie Maracuja, Bamberger, Rabbi etc.!
    V.a. auch Aliens, mit ihrem Allgemeinwissen und gewandter Ironie, das Tuepfchen auf's 'i' zu setzen!
    9 14 Melden
    • cero 03.06.2018 21:28
      Highlight Liebe(r?) Passionara
      Ich geb's zu, manchmal schiesse ich über's Ziel hinaus - versuche mich zu mässigen - aber eben...
      Ich vertrete schlicht die These, dass das Christentum vielfältiger und farbiger ist (bei allem Schrecklichen und Unschönen, das zweifellos auch dazu gehört), als das oft in diesem Blog imho daherkommt.
      Und wenn Fehlinformationen da stehen, ist es doch gerade im Sinne der Aufklärung darauf hinzuweisen... da nehme ich den Besserwisser-Vorwurf in Kauf.
      Wünsche Ihnen eine gute Woche :-)
      4 1 Melden
    • Pasionaria 04.06.2018 06:59
      Highlight cero
      ein Herzchen kann ich Ihnen mit bestem Willen nicht spenden (ist schon vergeben), aber Ihre Stellungnahme kann ich durchaus respektvoll akzeptieren.

      Solange man 'nur' Thesen aufstellt und dabei noch auf logischer Konsistenz aufbaut, sind sie sehr willkommen und koennen auch spannend sein, siehe dieser Blog.
      1 4 Melden
  • Maracuja 02.06.2018 22:40
    Highlight <Gott wollte offensichtlich verhindern, dass sich Adam und Eva Wissen aneigneten>

    Der Baum hiess doch nicht „Baum der allgemeinen Erkenntnis, sondern „Baum der Erkenntnis von Gut und Böse“, es handelt sich also um sehr spezifisches Wissen. Die Erkenntnis von „gut“ und „böse“ bedeutete für die putzigen Trockennasenäffchen der Abschied vom diesbezüglich unbeschwerten Säugetierdasein. Wobei in der Jahrtausenden dauernden Phase der Jäger und Sammler noch nicht gross über moralische Fragen sinniert werden musste. Diese wurden erst drängend mit der neolithischen Revolution (Eigentum an Boden usw.)
    22 2 Melden
    • lilie 05.06.2018 07:52
      Highlight @Maracuja: Das ist sehr gut ausformuliert.

      Ich würde sogar noch einen Schritt weitergehen und sagen, es ging überhaupt nicht um Wissen, sondern um Urteilsfähigkeit. Zuvor waren die Menschen wie Kinder, sie urteilten nicht.

      Aber als sie vom Baum der Erkenntnis assen, fingen sie an zu urteilen: Wir sind nackt, das ist peinlich, wir müssen uns sofort bedecken!

      Und wenn man so überlegt, ist das ja wirklich erstaunlich, dass irgend ein Urzeitmensch auf einmal auf die Idee kam, man müsse (mindestens) seine Scham bedecken. Und das weltweit mit wenigen Ausnahmen!

      Ich finde das bemerkenswert.
      3 0 Melden
  • Share 02.06.2018 22:03
    Highlight Ich finde auch, dass es Gott war. Ganz klar. War auch sein Apfel. Das finde ich nur logisch. Was bleibt? Bewusstsein. Emotionen. Reflexion. Wandlung. Zum Hier und Jetzt. Wandlung zum Dort und Danach. Wer schreibt das naechste Prequel?
    1 3 Melden
  • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 02.06.2018 21:33
    Highlight Schon Neandertaler haben ihre Toten bestattet und auch nützliche Gegenstände als Grabbeigaben in die Gruben gelegt. Die Wichtigkeit solcher Werkzeuge steht ausser Frage, denn sie sicherten das Überleben der Sippe. Es gibt nur eine logische Erklärung diese einem Toten zu überlassen. Er braucht sie selbst noch. Was wiederum bedeutet, dass sie an eine Art Jenseits oder besser an ein Leben nach dem Tod glauben mussten. Wer schöne Dinge hinein legt, zeigt oft "nur" seine Verbundenheit mit dem Toten.
    15 0 Melden
  • Alienus 02.06.2018 21:14
    Highlight Huch, biblische Frugalitäten.

    1/2

    Betrachtet man den Begriff „Äpfel“, den hier Herr Stamm aufführt, so kann man ihm unterstellen, unbewusst richtig diesen Begriff verwendet zu haben.

    Denn von Mittelalter bis in die Zeit von Goethe meinten „Äpfel“ im biblischen sowie galanten Sinne verkappt eigentlich weibliche knackige Brüste.

    Auch in der Antike mit Paris und den drei Grazien sowie in der eidgenössischen Legende bildet der Apfel ein wichtiges Element.

    Nun, heurig scheint die männliche Größenwahnerwartungsphantasie mehr zu den Melonen hin zu tendieren.

    Oh Gott, was steht noch an.
    9 6 Melden
    • lilie 03.06.2018 07:07
      Highlight @Alienus: Der nächste Schritt ist die Umschreibung der Bibel nach feministischer Weltsicht. Da überreicht dann Adam der Eva im Garten der Göttin eine Gurke, worauf er aus dem Garten geworfen wird und sie #metoo twittert. 😛
      10 4 Melden
    • Alienus 03.06.2018 14:59
      Highlight Huch, lilie.

      Sie auch wissenschftsfern?

      Evchen konnte 4004 v. Chr. noch nicht twittern.

      Man hatte im Paradies und ff damals doch nur die göttliche Taubenpost.

      Na ja, mindesten bis zu Christi Geburt.
      6 2 Melden
    • lilie 03.06.2018 15:49
      Highlight @Alienus: "Göttliche Taubenpost"... Dann schau dir mal das Logo von Twitter an. 😉

      Tja, und ab Christi Geburt musste man sich mühsam mit Briefen verständigen. Was für ein Rückschritt!
      2 1 Melden
    • Alienus 03.06.2018 19:56
      Highlight lilie

      Huch, aber der Vogel bei witter ist der Silhouette nach doch ein dicker fetter Spatz, der da sinnlos zwitschert.

      Nun, ob das Ding ne Taube ist … na ja …. zweifel, zweifel.... und die tun auch nur gurren.

      Bei nordamerikanischen präsidialen Goldhamstern dürfte es sich bei twitter eher um die Silhouette eines Aasgeiers handeln.
      4 1 Melden
  • Alienus 02.06.2018 21:10
    Highlight 2/2

    Somit dürfte es bei der verbotenen Frucht um den Apfel gehandelt haben. Zusätzliches Gewicht bekommt es noch, da er pflanzengeschichtlich aus der Gegend des möglichen echten Paradieses stammt.

    Hier zwei verkappte Männerträume:

    - Kostprobe des Goethe um die Äpfelchen:

    Warum auch schlich er diese Wege
    nach einem solchen Äpfelpaar,
    das freilich schon im Mühlgehege,
    so wie im Paradiese war.

    - Hier über Faust:

    Einst hatt ich einen schönen Traum,
    da sah ich einen Apfelbaum,
    zwei schöne Äpfel glänzten dran,
    sie reizten mich, ich stieg hinan.

    Der Goethe, dieser olle Schwerenöter.
    13 5 Melden
    • Agnos ~ 04.06.2018 22:19
      Highlight ….gönnte dann sich einen Apfelkuchen!
      0 0 Melden
    • Agnos ~ 06.06.2018 12:37
      Highlight Es gibt wohl zwei Äpfel, der eine den Gwunderligi , und den andern der Versuchung, welches der beiden Äpfel im Baum war schuld an der Misere?
      0 0 Melden
  • Agnos ~ 02.06.2018 19:12
    Highlight Die Eva ist die Krönung der Schöpfung, was war denn der Adam? ...
    3 0 Melden
    • Agnos ~ 02.06.2018 20:46
      Highlight war er der Adam ein Prototypen aus erster Hand, oder nur ein Protagonist? Fragen um Fragen, was für eine Rolle der Mensch in der Schöpfung Gottes wirklich einnimmt, da ja vor ihm alles andere schon existiert hat.
      3 0 Melden
    • Maya Eldorado 02.06.2018 21:30
      Highlight Das hast Du nicht ganz richtig in Deinem Gedächtnis.
      Der Mensch ist die Krone der Schöpfung. Der erste Mensch war Adam. Und aus einer Rippe von Adam wurde Eva geformt.
      5 0 Melden
    • Agnos ~ 02.06.2018 23:15
      Highlight Maya Eldorado,
      Dann fehlen dem Adam einige Rippen, also eine fehlerhafte Anatomie, es sei denn dass es nur sinnbildlich gemeint ist!
      3 1 Melden
    • lilie 03.06.2018 07:08
      Highlight @pablo: Der Mann hat tatsächlich eine Rippe weniger als die Frau, da haben die alten Juden richtig gezählt. ;)
      3 2 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 03.06.2018 10:47
      Highlight @lilie

      Die Nachkommen einer Person sind von Amputationen oder dergleichen nicht betroffen, da sich solche Eingriffe nicht auf die Gene auswirken. Wäre auch ganz schön ärgerlich.
      9 0 Melden
    • Agnos ~ 03.06.2018 11:45
      Highlight Lilie,
      Fühlt sich der Adam der Eva hingezogen, weil ihm seine Rippe fehlt? War ja nur eine Frage!
      4 0 Melden
    • lilie 03.06.2018 12:10
      Highlight @Djinn: Da lag ich wohl falsch mit den Rippen. Ich dachte echt, wir hätten sowas mal im Anatomieunterricht gehabt. 🤔

      Läuft wohl unter Mandela-Effekt... 🙄
      4 0 Melden
    • lilie 03.06.2018 12:28
      Highlight @pablo: Nein, der Adam fühlte sich allein, deshalb hat ihm Gott eine Gefährtin geschaffen.

      Da war der Mensch (Mann) wohl doch nicht so vollkommen, wie Gott sich das erträumt hatte. 😉
      3 0 Melden
    • Agnos ~ 03.06.2018 12:50
      Highlight Djinn, nur fröhliche Geber hat Gott lieb, oder fühlst du dich davon ausgeschlossen!? Für Operationen am Menschen, braucht es Blut vom Spender, und wer wäre da froh wenn da sein Leben gerettet wird? Laut Anatomie aus unsern Vorfahren, gebe es ohne eine Eva keine Menschen, da der Adam nur ein Prototyp geblieben wäre.
      4 0 Melden
  • Waldorf 02.06.2018 15:40
    Highlight Ach und übrigens: der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.
    #badabummtsssss
    27 2 Melden
  • Klaus07 02.06.2018 15:09
    Highlight Herr Stamm. Warum wenden Sie diese Fragen und Erkenntniss nur auf den Christlichen Glauben an? Das Bewustsein des Totes und das nicht wissen was danach passiert ist die grundlegende Basis jeglicher Religionen. Im Judentum gibt es keinen Himmel, jedoch das ewige Leben. Islam - Paradiesgarten. Hindu - Reinkarnation, Buddhismus - Wiedergeburt. Altes Ägypten - königlicher Himmelsaufstieg, Schattenreich, Babylon - mehrere verschiedene Himmel. Griechen - Unterwelt, Römer - Insel der Glückseeligkeit. Jede Religion ist auf dem Totesglauben aufgebaut.
    19 4 Melden
    • Agnos ~ 03.06.2018 12:18
      Highlight In der westlicher Himmelsphäre ist der Kapitalismus bis über dem Tod, ein Erbteil unserer Zivilisation, dem himmlischen Frieden.
      5 1 Melden
  • Granini 02.06.2018 12:52
    Highlight Sie beginnen mit dem Sündenfall der Menschen (den Sie hier literarisch faktisch aufschlüsseln), um dann Gott als Erfindung des Menschen zu präsentieren. Ihre Logik scheint mir kaum besser zu sein als unserer Ahnen. Sehen Sie, schon nur die Natur als System in sich selber ist für den Menschen nur sehr schwer zu verstehen und bringt immer wieder interessante Rätsel zu Tage. Wie wollen Sie dann auf so plumpe Art den Theodizee erklären? Sie entzieht sich unserer Menschlichen Logik wie auch das Wunder der Natur.
    18 10 Melden
    • mogad 02.06.2018 14:27
      Highlight Und daran wird keine wissenschaftlich Erkenntnis etwas ändern. Denn die Wissenschaft kann nur Prozesse analysieren und verändern, die nicht sie erfunden hat. Hinter diese Tatsache kann keine Wissenschaft zurück.
      9 3 Melden
    • Mutzli 02.06.2018 16:29
      Highlight @Granini Wieso sollte sich jemand ausser Gläubigen um die Klärung der Theodizee bemühen? Wenn man nicht an einen allmächtigen und allgütigen Gott glaubt, muss man auch nicht versuchen die Existenz von Leid zu rechtfertigen. Was genau Sie mit "Wunder der Natur" meinen, weiss ich jetzt auch nicht gerade.
      12 1 Melden
    • Granini 02.06.2018 19:03
      Highlight @mutzli
      Dann würde ich dir empfehlen, sich mehr damit auseinandersetzen.
      Wussten Sie, dass viele Pflanzen einen bestimmten medizinischen Zweck erfüllen? Hast jemals darüber nachgedacht wie extrem clever der Kreislauf des Wassers ist? Das Polarlicht? Die Symmetrie in der Natur? Ist für dich das ganze Ökosystem für dich selbstverständlich? Für mich nicht.

      Stamm beschäftigt sich im übrigen hie und da mit der Theodizeefrage.
      4 8 Melden
    • Mutzli 02.06.2018 23:19
      Highlight @Granini Das ist ja alles sehr nett, aber sämtlich alles wissenschaftlich erklärbar und damit gut greifbar für den menschlichen Geist. "Clever" ist so etwas wie der Wasserkreislauf zudem nicht, da die Wortwahl ein bewusstes Design impliziert und falls den die Natur designt worden wäre, müsste man trotz ihrer Pracht den Designer ziemlich gehörig wegen schludrigen Design einklagen. Krebs braucht jetzt nun wirklich niemand.

      Stamm befasst sich übr. wenn schon mit der Theodiz. weil sie ein Hindernis für Gläubige darstellt, wieso sich das derLogik entziehen soll, haben Sie immer noch nicht gesagt
      7 1 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 03.06.2018 11:17
      Highlight @Granini

      Der Nutzen von Symmetrie ist einfach erklärt. Tiere und Menschen würden bespielsweise ständig im Kreis gehen oder gar umfallen. Pflanzen sind nur aufgrund ihres unveränderlichen Standorts asymmetrisch. Sie wachsen verstärkt dort hin wo es für sie besser ist. Auch wenn Blätter Symmetrisch sein können ein Baum ist es nicht.

      Abschliessend möchte ich sagen. Nur weil man die richtige Frage nicht kennt, ist Gott nochlange nicht die korrekte Antwort.
      4 2 Melden
  • mogad 02.06.2018 12:51
    Highlight "Gott wollte .....verhindern, dass sich Adam und Eva Wissen aneignen. Wie heisst es doch in der Bibel. Selig sind die Armen im Geiste."

    Weit voneinander entfernte Gedankenbrocken können mühelos miteinander verbunden werden, weil sie im Gegensatz zu andern Brocken nicht dem Gesetz der Schwerkraft
    unterliegen. Ende Ironie.
    24 5 Melden
    • Phrosch 02.06.2018 15:54
      Highlight Interessanterweise ging es nicht um Wissen oder Erkenntnis an sich. Verboten war die Frucht des „Baumes der Erkenntnis von gut und böse“. Wie wäre es, wenn Gott unsere Ureltern nur vom Bösen fernhalten wollte?
      11 2 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 03.06.2018 11:26
      Highlight @Phrosch

      Sprach Gott und ertränkte alles Leben.

      Der Garten Eden war doch eher übersichtlich. Ich würde es merken, wenn mir jemand eine Schlange ins Terrarium steckt.
      4 1 Melden
  • me myself 02.06.2018 12:48
    Highlight Existence is pain!
    6 5 Melden
    • rodolofo 03.06.2018 07:13
      Highlight Please not, if possible!
      3 1 Melden
  • mogad 02.06.2018 12:46
    Highlight H.S. fragt, ob der kurze Auftritt des Menschen auf der Erde überhaupt einen Sinn habe. Und ob: die kurzen Auftritte haben die Evolution vorangetrieben und das Leben in seiner ganzen Vielfalt und Entwicklung überhaupt erst ermöglicht. Und es ist der Tod, der uns ins Leben treibt. Weil wir wissen, dass die Zeit beschränkt ist suchen und finden wir die ganze Fülle des Lebens.
    15 8 Melden
    • Klaus07 02.06.2018 15:13
      Highlight Zur Zeit ist der Mensch eher der Totengräber der Vielfallt und Entwicklung. Eigentlich macht das Menschliche Leben genau so viel Sinn wie das Leben jedes Lebewesens auf der Erde. Es geht nur um den Erhalt der Spezies.
      13 5 Melden
    • rodolofo 03.06.2018 07:13
      Highlight @ Klaus07
      Das ist mir zu radikal gesagt!
      Klar geht es im Kern um den Erhalt der Spezies.
      Aber bereits da tauchen Fragezeichen auf.
      Bin ich bereit, mich selbst für die "Grosse Sache" der Spezies zu opfern?
      Wohl nur in Ausnahme- und Spezialfällen.
      Ausserdem lebe ich mit anderen Lebewesen in Symbiotischen BEZIEHUNGEN des Gebens UND Nehmens. Solche Symbiosen gehen Menschen sowohl mit unterschiedlichen anderen Menschen ein, als auch über die Grenzen der eigenen Spezies hinaus mit Pflanzen, Tieren und Pilzen.
      So wollen wir also das ganze Ökosystem erhalten und seine Fruchtbarkeit steigern!
      3 0 Melden
    • Klaus07 03.06.2018 14:38
      Highlight In wie fern gehen Menschen eine Symbiose mit anderen Lebewesen ein? Eine Symbiose ist eine Win Win Situation für beide. Bis auf einige Haustiere haben andere Spezien meistens eine Win Lose Situation. Der Raubbau der Welt hat nichts göttliches an sich. Der Mensch ist nur ein Virus der ohne Natürlichen Fressfeinden sich ungehindert ausbreiten kann und bis so seinem Verschwinden die Erde ausbeudet und zerstört.
      4 4 Melden
    • rodolofo 03.06.2018 15:37
      Highlight @ Klaus07
      Offenbar bist Du ein Landwirtschaftlicher Anfänger.
      Win-Lose?
      Für wen was?
      Ich gehe jetzt dann bald melken.
      Die Kühe sind dann bereits von der Weide zurück im Stall, der von einem riesigen Ventilator angenehm gekühlt wird und erhalten eine Zusatz-ration Kleegras und Mineralsalz+Salz.
      Das meine ich ja mit Symbiose: Die Kühe geben uns was, das nur sie uns liefern können.
      Und wir geben unseren lieben Kühen das, was wir ihnen geben können.
      Alles klar?
      1 3 Melden
    • Klaus07 03.06.2018 19:50
      Highlight Ein romantiker und Landwirt? Überzüchtete Milchkühe, Kälber werden geschlachtet. Wo bitte ist hier der Gewinn für die Kühe. Und dann von Gott und Barherzigkeit labern. Genau diese heuchelei finde ich zum Kotzen.
      4 3 Melden
    • rodolofo 03.06.2018 21:50
      Highlight @ Klaus07
      Merkst Du nicht, wie Deine Alles vernichtende Sprache zum Kotzen ist?
      Natürlich hast Du recht, dass die Massentierhaltung und die Agro-Industrie keine Symbiosen im ursprünglichen und natürlichen Sinn generiert, sondern Ausbeutungs- und Versklavungs-Verhältnisse.
      Aber davon spreche ich nicht!
      Ich spreche von einer nachhaltigen und natürlichen BIO-Landwirtschaft, aber auch von allen anderen fairen Zusammenarbeits- und Zusammenlebens-Beziehungen!
      Hier geht es vor allem um die BEZIEHUNGEN, also um die soziale Qualität.
      Aber vielleicht kennst Du das eben (noch) nicht.
      Armer Klaus...
      1 4 Melden
    • Agnos ~ 05.06.2018 19:45
      Highlight Zur Landarbeiter verdingt ohne Lohn ist die eine Sache, zum Golfplatz entfremdetes Weideland verkauft die andere Seite. Auch Agrarland wird aus niedrigen Bedürfnissen verkauft, zum finanzieren seines Hobbys, dem Tracker Rennen.
      0 0 Melden
    • rodolofo 06.06.2018 06:56
      Highlight @ Pablo
      So lange kein Donald Trump auf ihm herumtrampelt, schreien Golfrasen nicht um Hilfe.
      Aber ich befürchte, sie schreien auch dann nicht, wenn ein solches Übel trotzdem mal passiert...
      1 0 Melden
    • Agnos ~ 07.06.2018 08:15
      Highlight Anstelle von Golfplätzen sollten landwirtschaftliche Strukturen geschaffen werden, wir Steuerzahler sind nicht bereit, für Zonenändern und Verkauf des Eigentums, noch zusätzlich die Unkosten dieser Umtriebe aufzukommen.
      0 1 Melden
  • vera.vox 02.06.2018 12:45
    Highlight Mögen Gottes Frieden und Segen auf Hugo Stamm sein,
    dass er Adam und Eva auch mal zum Thema gemacht hat.

    Welche Religion Adam und Eva wohl hatten?

    Sehr interessant,
    dass die ersten zwei Menschen auf Erden Muslime waren.
    Zeigt uns doch deutlich welche Religion die wahre ist.

    Das wird hier leider Gottes nicht erwähnt.
    8 44 Melden
    • Granini 02.06.2018 13:00
      Highlight Steht das so im Koran, dass Adam und Eva Muslime waren? (Bitte Sure und Vers angeben)
      16 3 Melden
    • AdiB 02.06.2018 13:28
      Highlight das liegt daran das die wenigsten, ja sogar unter muslimen, nicht wiessen was muslim bedeutet. es beudet gott ergeben und zwsr nur gott ergeben. ergo wäre jeder der sich gott ergeben fühlt ein moslem, ob er sich jetzt als christ oder jude fühlt. dies wäre aber ein anderes thema. wär doch was für denn herr stamm.
      14 2 Melden
    • Roman h 02.06.2018 13:51
      Highlight Eva war nackt daher kann sie wohl keine Muslime sein.

      Beide und das ganze Paradies wurden von Gott erschaffen und nicht von Allha.
      Engel haben das Paradies bewacht und ich glaube Luzifer hat Eva verführt.

      Also Muslime waren sie sicher nicht.
      Christen auch nicht da es Christus noch nicht gab.
      Daher waren sie wohl Juden.
      16 15 Melden
    • Maracuja 02.06.2018 14:05
      Highlight Ihr Profilbild passt wieder mal überhaupt nicht zu Ihrem Beitrag.

      Hätten Sie sich vor dem Abschicken Ihres Posts an eine Trollberatung Ihres Vertrauens gewandt, dann hätte man Sie mit Sicherheit darauf aufmerksam gemacht, dass das Abbild eines Kreuzritters zum Bekenntnis, dass
      der Islam die wahre Religion sei, Ihrer Glaubwürdigkeit schadet.
      21 4 Melden
    • mogad 02.06.2018 14:31
      Highlight @Roman h.Eva war eine Muslima, die das Verschleierungsverbot im Garten Eden wohl etwas zu genau genommen hat. Na ja, wenn sowieso alles nur ein Märchen sein soll, darf wohl auch ein bisschen rumfabulieren. Ende Ironie.
      3 5 Melden
    • olive 02.06.2018 15:05
      Highlight Da können wir ja beruhigt sein.
      4 0 Melden
    • Klaus07 02.06.2018 15:19
      Highlight @vera.vox. Der Tanach und die Geschichte von Adam und Eva entstand ca. 2000 Jahre vor Christus. Der Islam wurde von Mohammed ca. 600 nach Christus erfunden. Was für einen krummen Geist müssen Sie haben um diese zwei zeitlich getrennte Geschichten zu verbinden. Einfach nur Krank!
      14 7 Melden
    • Phrosch 02.06.2018 15:58
      Highlight Vera.vox, wieso sollen die beiden Muslime gewesen sein? Die Geschichte stammt aus der jüdischen Bibel, der Begriff Muslim aus dem Koran. Der Koran entstand aber erst viel später als die Geschichte von Adam und Eva.
      3 4 Melden
    • satyros 02.06.2018 16:33
      Highlight @Roman h: Allah ist das arabische Wort für Gott. Das ist der selbe in beiden Büchern.
      11 4 Melden
    • Ökonometriker 02.06.2018 16:43
      Highlight Das Judentum als Religion des hebräischen Volkes ist ja de facto erst mit Moses und den 10 Geboten entstanden. Vorher waren es ein paar Auserwählte die Gottes Willen auf Erden folgten, aber kein auserwähltes Volk, keine Massenbewegung.
      6 3 Melden
    • vera.vox 02.06.2018 23:16
      Highlight Adam + Eva durften von allem essen ausser von einem Baum, weil Allah das so wollte.

      Beide sollten ihren Willen, dem Willen Gottes unterwerfen. Das war ihre Religion, das war was der Glaube von Ihnen verlangte.

      Sich dem Willen Gottes zu Unterwerfen nennt man auf Arabisch Islam.

      Der Koran ist nur die Abschliessende Botschaft des Islams und wurde uns durch Mohammed überbracht. Er enthält nichts was Adam, dem Ersten Propheten, wie auch den anderen Propheten vor Mohammed widerspricht.

      Möge Frieden und Allahs Segen auf euch sein,
      damit ihr begreifen könnt, dass Adam + Eva Muslime waren.
      8 12 Melden
    • rodolofo 03.06.2018 07:05
      Highlight @ vera.vox
      Die ersten Menschen waren ... MENSCHEN!
      Eigentlich banal.
      Aber bei Ihnen muss man wirklich nochmals GAANZ VORNE anfangen...
      8 3 Melden
    • Klaus07 03.06.2018 07:42
      Highlight Das arabische Wort Islām ist ein Verbalsubstantiv zu dem arabischen Verb aslama. Es bedeutet wörtlich das „Sich-Ergeben“ (in den Willen Gottes), „Sich-Unterwerfen“ (unter Gott), „Sich-Hingeben“ (an Gott).

      Die Bezeichnung für denjenigen, der dem Islam angehört, ist Muslim, grammatisch das substantivierte Partizip Präsens Aktiv zu dem Verb aslama. Die wörtliche Übersetzung von Muslim und Muslima ist also „der/die sich Gott Hingebende“ oder einfacher „der-/diejenige, der sich (Gott) hingibt“.

      Also doch nur ein Arabisches Märchen das niemand braucht.

      4 3 Melden
    • rodolofo 03.06.2018 08:53
      Highlight @ Klaus07
      Der Anfang Ihrer Erläuterungen war lehrreich, die Schlussfolgerung aus dem Gesagten dagegen wurden leider wieder einmal von einem ideologischen Brett vor dem Kopf verursacht...
      Gibt es etwas Befreienderes, als sich dem "Willen Gottes" hinzugeben?
      Den Willen Gottes kennt NIEMAND, denn er ist gleichbedeutend mit "dem Schicksal".
      Was das Schicksal täglich für uns bereit hält, steht auch in keinem, noch so sehr als "Heilig" angepriesenen Buch!
      Wer aber mit dem Schicksal (Gottes Wille) hadert, hat im Grunde bereits verloren.
      Gruss von Einem mit einigen Muslimen verwandten "Öko"
      2 4 Melden
    • Phrosch 03.06.2018 09:25
      Highlight Dann würde der Ungehorsam der beiden bedeuten, dass sie sich gerade nicht dem Willen Gottes unterwarfen, also nicht Muslime waren. Hätten sie sich Gottes Willen gehorsam unterworfen, hätte es keine Vertreibung aus dem Garten Eden gegeben und die Menschheitsgeschichte wäre ganz anders verlaufen.
      4 1 Melden
    • AdiB 03.06.2018 10:29
      Highlight @roman. weisdt du wieso alleh besseres wort für gott ist. es ist geschlächtsneutral. die muslime wiessen nicht was oder wer gott ist. deshalb ein neutrales wort. gott dagegen ist männlich und weibliche form wäre ja göttin. das ist schwachsin, so masst man sich an genau zu wiessen welches geschlecht "gott" hat. schon jesus benutzte das wort allah. den jesus redete arabisch/ hebräisch und bestimmt nicht latain oder deutsch. bevor du andere wegen glauben anschnautzst lerne deinen zu erst.
      5 6 Melden
    • AdiB 03.06.2018 10:51
      Highlight @phrosch, gott ergeben, kann man auch fehler machen. gott ist nicht so grausam solange du an ihn glaubst. vorallem im islam hat gott viele facetten. kein mensch ist barmherziger als er und keiner ist grausamer als er. die meisten europäer lernen nach soviel jahren des gemeinsamen lebens und handeln erst jetzt den islam. leider wurden in den letzten jahren viele dinge aus dem kontext geriessen und zur propaganda zwecken ins falsche licht gerückt.
      was vera.vox sagen möchte ist wer gott ergeben ist, ist auch moslem. adam und eva waren auch nach dem rauswurf, gott ergeben.
      4 2 Melden
    • satyros 03.06.2018 12:09
      Highlight @AdiB: Jesus sprach Aramäisch. Das Wort für Gott ist je nach Dialekt alah, alaha oder aloho. Auf Hebräisch ists eigentlich Eloha, wird in Bezug auf den Gott Israels aber in der Pluralform Elohim (Verb bleibt im Singular) gebraucht. Laut biblischer Überlieferung sprach Jesus von Gott allerdings als Vater (aram.: Abba).
      4 1 Melden
    • Klaus07 03.06.2018 14:34
      Highlight @rodolfo
      Gott ist weder Schicksal, noch ist das Schicksal Gott. Ob es befreiend ist, sich jemanden der nicht existiert zu unterwerfen, ist fragwürdig.
      3 3 Melden
    • rodolofo 03.06.2018 15:44
      Highlight @ Klaus07
      Erstens unterwerfe ich mich einem Fluss nicht, wenn ich mich in ihm treiben lasse, und zweitens ist das Wort "Gott" nur ein Wort für das "Unfassbare Ganze". Das "Unfassbare Ganze" (ohne Anfang und Ende) gibt es doch zweifellos, oder?
      Es spielt aber keine Rolle, was für ein Wort Du diesem "Unfassbaren Ganzen" geben willst.
      Du kannst auch gar kein Wort dafür sagen.
      Dem "Unfassbaren Ganzen" ist das nämlich ziemlich egal (nehme ich jetzt einfach mal an)...
      2 3 Melden
    • Klaus07 03.06.2018 18:53
      Highlight Was interessiert mich das unfassbare Ganze? Ich lebe wenn es gut läuft 85 Jahre. Dem unfassbaren Ganzen ist es völlig egal was ich tue, was ich denke oder wie ich mich fühle. Warum nur, gibt es so viele erwachsene und eigentlich intelligente Menschen, die sich diesem unfassbare Ganzen unterordnen und dabei ihr eigenes Leben vergessen. Warum gibt es so viele Memschen die versuchen Menschen wir mir ihre idiotische ideologie aufzuzwingen. Sei dies direkt durch Missionierung oder indirekt durch die Beeinflussung der Politik. Das unfassbare Ganze oder Gott ist für ein glückliches Leben unwichtig.
      3 2 Melden
    • rodolofo 03.06.2018 23:13
      Highlight @ Klaus07
      Hörst Du mir zu, oder fechtest Du hier gegen Deine eigenen Geister?
      Ich habe doch gesagt, dass ich mich NICHT unterwerfe, wenn ich die Naturkräfte in mir und um mich herum wirken lasse!
      Wieso musst Du immer Hierarchien konstruieren?
      Das unfassbare, Alles umfassende Ganze wirkt zum Beispiel durch die Sonnenschein-Dauer!
      Die sorgt zur Zeit dafür, dass wir zur ein geradezu mediterranes Lebensgefühl haben!
      Das ist dann eben das Zusammenspiel von Sonne und Wolken.
      Und dem Wetter unterwerfe ich mich ja auch nicht!
      Ich geniesse dieses Wetter, oder nehme es so, wie es ist.
      2 3 Melden
    • satyros 04.06.2018 01:11
      Highlight Die Sonnenscheindauer dünkt mich jetzt nicht wirklich unfassbar. Die ist relativ gut mit der Neigung der Erdachse in Kombination mit der geographischen Breite, in der wir leben, erklärbar. Das gleiche Phänomen führt übrigens dazu, dass im Winter die Sonne weniger lang scheint und es kälter ist.
      0 0 Melden
    • rodolofo 04.06.2018 08:05
      Highlight @ satyros
      Das "Unfassbare Ganze" kann ja auch in Teilen erklärbar sein.
      Das ist eben KEIN Widerspruch (auch wenn es zuerst so scheint...).
      2 1 Melden
    • satyros 04.06.2018 10:47
      Highlight Ich finde einfach, wir sollten mittlerweile soweit sein, dass wir Phänomene wie Wetter und Jahreszeiten nicht mehr metaphysisch als Teil eines "unfassbaren Ganzen" verstehen, sondern als das was sie sind. Wir wissen um die Erdneigung und müssen nicht mehr zu FruchtbarkeitsgöttInnen beten, sie sollen doch dafür sorgen, dass es wieder wärmer wird. Wir brauchen keine Demeter mehr, die jedes Jahr vier Monate lang traurig ist, weil ihre Tochter im Hades leben muss und deshalb nichts mehr wachsen lässt. So schön die Geschichte ist.
      2 1 Melden
    • rodolofo 04.06.2018 22:21
      Highlight Nein wir brauchen keine Götter.
      Wir können ihnen auch Wetter sagen, oder Meer, oder Berg, oder Sonne, usw.
      Aber auf der Beziehung-Ebene bleiben diese Naturgewalten trotzdem Götter, launisch und unberechenbar, wie die Menschen...
      1 1 Melden
    • Agnos ~ 07.06.2018 10:29
      Highlight rodolofo, das Buch der Zitaten, ist mit sieben Siegel versehen, weil jeder wie es so will, für sich auslegt. Darum auch die vielen Namen so vielfältig wie ihre Meinungen.
      0 0 Melden
  • mogad 02.06.2018 12:39
    Highlight Ich hab eine Filmszene im Kopf: Der Urmensch sieht sich plötzlich einem riesengrossen, wütenden Tier gegenüber. Er reisst ein Grasbüschel aus dem Boden und hält es dem Tier hin. Das Tier nimmt die Gabe entgegen und beruhigt sich. Meine Schlussfolgerung: der Mensch lernt, dass es Kräfte gibt die grösser sind als er selber, und dass diese Kräfte mit Opfergaben beruhigt werden können. Da eröffnet sich ev. schon der Weg zum Glauben an Götter.
    11 3 Melden
    • Share 02.06.2018 20:51
      Highlight Schlussfolgerung: der Mensch lernt dass es Kräfte gibt, die kleiner sind als er selber, und dass diese Kräfte sich ungern hin- und herschieben lassen.
      2 1 Melden
    • Ökonometriker 03.06.2018 11:04
      Highlight Wie hat der Urmensch wohl herausgefunden, dass man Kuhmilch trinken kann?
      0 1 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 03.06.2018 11:48
      Highlight @Graustufe Rot

      Das war die Szene mit den Mammuts aus am Anfang war das Feuer.
      0 0 Melden
  • Maracuja 02.06.2018 12:38
    Highlight <Mit dieser Gottesidee fanden unsere Vorfahren auch gleich eine Erklärung für das Leiden auf der Erde>

    So ruckzuck ging die Entwicklung nicht. Gerade im AT findet sich lange kaum etwas zum Thema Tod/Jenseits. Eigentlich erstaunlich, gab es doch in relativer Nähe (z.B. Ägypten) Kulturen mit Vorstellungen zu Totenreichen. Jahwe als typischer Stammesgott beschäftigt gemäss AT lange nur der Fortbestand seines Volkes und nicht der Fortbestand des Individuums. Erst im Buch Daniel taucht die Vorstellung von Jenseits/Auferstehung auf. Buchtipp: Das Tagebuch der Menschheit (Schaik/Michel rororo).
    15 1 Melden
    • Klaus07 02.06.2018 15:23
      Highlight Auch wenn im Tanach nur wenig über den Tod/Jenseits steht, wird sich das Jüdische Volk von Anfang an damit auseinander gesetzt haben. Auf den Tanach haben nachweisslich verschiedene Kulturen Einfluss gehabt, unter anderem Ägypten oder Babylonien dass zum Beispiel an die Auffahrt in mehrere Himmel (Je nach Sozialem Stand) kannte.
      3 0 Melden
  • Regentrockner 02.06.2018 12:31
    Highlight Das Bild von Adam und Eva kann unmöglich Adam und Eva zeigen: Sie haben beide einen Bauchnabel!
    40 1 Melden
  • Agnos ~ 02.06.2018 12:21
    Highlight Das andere Scheinparadies wird von Sekten mit einem neuen Apfel angepriesen, das vieles verspricht und nichts hält. Den Sex zu geniessen war vorher Sünde, nach dem Motto: Seit Fruchtbar und vermehret euch. Da ist der Spruch, "das Sex ist Sünd," eigentlich lächerlich!
    17 3 Melden
    • Agnos ~ 02.06.2018 13:01
      Highlight *War vorher nicht Sünde,
      11 0 Melden
    • mogad 02.06.2018 13:06
      Highlight Beten wir nicht schon lange den Apple an? Unsere neue, allmächtige, allwissende Gottheit? Ende Ironie.
      14 2 Melden
    • Ökonometriker 02.06.2018 16:49
      Highlight War Sex nicht nur ausserhalb der Ehe sündig? Kenne die Bibel nicht so gut, aber ich kenne keine Stelle die Sex per se verurteilt
      Und man muss verstehen: damals gab es keine Verhütung und kein Sorgerecht. Wer eine Frau mal eben geschwängert hat und danach abgehauen ist, hat quasi ihr Leben zerstört. Daher war Sex ausserhalb der Ehe sündig.
      1 0 Melden
    • Agnos ~ 03.06.2018 19:08
      Highlight Ökonometriker,
      Nach dem Motto; einen Bruder im Herrn, rief auf dem Platz: Sex ist Sünd, Sex ist Sünd, und das immer wieder, darauf sprach er einen Passant an; was er sich denn gedacht habe, so wie ich hat keiner mehr an fünfzehn Kinder gezeugt. Der Betroffene meinte fragend; wieviel Sex er denn hatte!?
      1 1 Melden
  • Waldorf 02.06.2018 12:10
    Highlight Ohne dem religiösen Gedöns mehr Wert beimessen zu wollen... aber dieser Text ist schlicht eine undifferenzierte, einseitige Simplifizierung einer sehr komplexen Geschichte! Ich traue Herrn Stamm eigentlich mehr zu. Der Text ist höchstens gut genug als Backup eines Hobbyatheisten, um Gläubige zu bashen.
    140 64 Melden
    • Waldorf 02.06.2018 12:23
      Highlight Und sorry Herr Stamm für diese harsche Kritik. Ich bin an sich sehr pro Aufklärung.
      12 3 Melden
    • mogad 02.06.2018 12:55
      Highlight Der Artikel amüsiert mich mehr, als er mich ärgert. Hr.S. kommt mir vor wie ein Gymischüler in der Gruppenarbeit: Er wirft ein paar Brocken in die Runde und freut sich dabei im voraus auf die leidenschaftlichen Reaktionen. Ein Erfolgsrezept wie sich hier immer wieder zeigt
      18 3 Melden
    • mogad 02.06.2018 13:09
      Highlight @Waldorf. Herr Stamm frönt mit seinem heutigen Blog offensichtlich der Lust an der Provokation. Und wir steigen gerne ein, wie sich an den vielen Kommentaren zeigt.
      10 1 Melden
    • Waldorf 02.06.2018 14:31
      Highlight Das wird wohl so sein. Schliesslich dient watson ja primär der Unterhaltung.
      16 0 Melden
    • blaubar 05.06.2018 13:53
      Highlight Was würde Stamm nur ohne Gott machen? Hihi.
      2 2 Melden
  • Sebii 02.06.2018 12:00
    Highlight Nur eine kleine theologische Anmerkung:
    Das Judentum glaubt nicht zwingend an ein Leben nach dem Tod. Die christliche Tradition ist aus der jüdischen entstanden. Somit kann die ,,Erfindung'' der Religion nicht Konfrontation mit dem Tod entstanden sein. Für weitere Punkte fehlt es an Platz.

    PS: Ich als bekennender Christ schätze Ihre religionskritischen Texte sehr. Sie bieten mir einen differenzierten Blick auf meinen Glauben. Sie sollten nur aufpassen, das sie nicht vom A-Theismus, zu einem Anti-Theismus ausschweifen. Es ist nicht alles Gold was glänzt ja; und nicht nur Scheisse die stinkt.
    18 5 Melden
    • Michael Bamberger 02.06.2018 12:32
      Highlight Sebii: "Das Judentum glaubt nicht zwingend an ein Leben nach dem Tod."

      Falsch!

      „Viele, die unter der Erde schlafen liegen, werden aufwachen, die einen zum ewigen Leben, die andern zu ewiger Schmach und Schande“ (Daniel 12,2)

      und

      "Heute ist die Überzeugung, dass es eine Auferstehung der Toten gebe, im Judentum üblich. Insbesondere im orthodoxen Judentum gibt es auch die Vorstellung einer Reinkarnation." (Wikipedia)
      9 3 Melden
    • Sebii 02.06.2018 13:25
      Highlight @Michael Bamberger:
      Das stimmt, allerdings wurde Daniel erst zur Zeit des Babylonischen Exils (ca. 500 v.Chr.) verfasst. Das bedeutet, dass bis zu dem Zeitpunkt das Leben nach dem Tod nicht erwähnt wurde. Ich nehme an, dass es nach der Verfassung lange dauerte, bis die Menschen diese Aussagen für richtig hielten. Es ist ja nicht so, dass am nächsten Tag der Verfassung diese Geschichte in der Bibel standen.
      Zudem ist das Judentum eine Religion, welche diverse Strömungen zulässt. So gab es sicherlich auch eine Strömung, welche für ein Leben nach dem Tod plädiert hat.
      4 1 Melden
    • Maracuja 02.06.2018 14:40
      Highlight Sebii, Michael

      Bei diesem Punkt muss man zwischen heutigem und historischem Judentum unterscheiden. Dass im historischen Judentum z.B. die Sadduzäer nicht an eine Auferstehung glaubten, ist bekannt. Ebenso dass die Tora diesem Thema keine Aufmerksamkeit schenkte und dieses erst in späten Texten (Daniel) Bedeutung gewann. Letztlich haben sich aber im Judentum die Pharisäer durchgesetzt, die an die Auferstehung glaubten: http://www.hagalil.com/2013/11/leben-nach-dem-tod/
      5 0 Melden
    • Maracuja 02.06.2018 17:10
      Highlight Wie ungefestigt die Jenseitsvorstellungen der Juden vor 2000 Jahren noch waren, zeigt sich daran, dass zumindest in einem jüdischen Grab aus dieser Zeit als Grabbeigabe ein Obolus für Charon gefunden wurde: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Kajaphas
      3 0 Melden
  • lilie 02.06.2018 11:45
    Highlight Ach, Herr Stamm, würden Sie nur einmal ein religionswissenschaftliches Buch zur Hand nehmen! Sie würfeln einfach Halbwahrheiten nach Lust und Laune zusammen. 🙈

    Der jüdische Gott war doch eine Reduktion von der Vielgötterei mit Götzenanbetung, wie sie damals ausschliesslich praktiziert wurde, zu einem einzigen, unsichtbaren Gott.

    Der eine Gott geleitete auch nicht ins Paradies, für Juden ist es verschlossen. Das ist eine christliche Erfindung. Der jüdische Gott diente dazu, das jüdische Volk zu einen - es ging um Identität.

    Die menschliche Fantasie ist tatsächlich grenzenlos. 🙈
    12 4 Melden
    • lilie 02.06.2018 14:28
      Highlight @Hosch: Ach so? Kannst du denn Beispiele nennen? Ich dachte, Echnaton hätte die erste monotheistische Religion "erfunden" neben dem Judentum. Und der Zoroastrismus ist ja nicht eigentlich monotheistisch, sondern stellt zwei Mächte ins Zentrum.
      2 2 Melden
    • Mutzli 02.06.2018 16:24
      Highlight Echnaton wäre ja auch wahrscheinlich um einiges früher gewesen als der Monotheismus der späteren jüdischen Religion. Es gab auch in anderen eig. polytheistischen Religionen wie dem Hinduismus und der alten griechischen Religion Bewegungen, die sich für einen Monismus oder sogar Monotheistische Interpretation einsetzten. Ob Zoroastrismus monotheistisch ist oder nicht ist debattierbar, aber falls man dies verneint, müsste dies eigentlich auch für das moderne Christentum mit seinem Trinitätsmodell und Satan als Antagonisten gelten.
      5 1 Melden
    • lilie 02.06.2018 18:31
      Highlight @Mutzli: Echnaton war im 14. Jh. v. Chr., also deutlich nach der Entstehung der jüdischen Religion. Zarathustra lebte vermutlich um 1600 v. Chr. Also ebenfalls später.

      Das stimmt, man kann natürlich argumentieren, ob das Christentum streng monotheistisch ist, v.a. mit der Marienverehrung etc.

      Auf Wikipedia habe ich gelesen, dass Religionswissenschaftler auch anzweifeln, dass das frühe Judentum monotheistisch im engeren Sinne war. Viel eher rief man Jahweh nur im Falle von Krieg an, in Friedenszeiten verehrte man auch andere Götter.

      Das ist alles sehr spannend. 😊

      1 1 Melden
    • Maracuja 02.06.2018 18:49
      Highlight @lilie, Mutzli

      Müsste bei den älteren* Texten des AT nicht eher von Monolatrie sprechen: „Kam es nach Deuteronomium 6,4 nur darauf an, dass Israel keine anderen Götter verehrte – unbeschadet ob andere Völker andere Götter haben –, bedeutet die Weiterentwicklung der Monolatrie zum Monotheismus die kategorische Leugnung der Existenz anderer Götter. Nur wenige späte Texte der hebräischen Bibel sind in diesem Sinn monotheistisch, z. B. Jes 45,4–7 EU.“ (Wikipedia)
      *nicht zu vergessen, dass diese im babylonischen Exil stark redigiert wurden.
      2 0 Melden
    • Mutzli 02.06.2018 19:15
      Highlight @Maracuja Ja, das war eigentlich meine Absicht mit der Formulierung "der Monotheismus der späteren jüdischen Religion". Ich entschuldige mich für die offensichtlich verwirrende Formulierung. Ich sehe das gleich wie Sie, was so weit ich weiss, auch der Konsens in der Forschung ist.

      Anzeichen für den noch lange vorhandene Polytheismus im Protojudaismus sind ja auch Formulierungen wie "Elohim", welche eigentlich Plural ist, Versatzstücke aus Sumerischer Mythologie oder das Jehova def. nicht als allmächtig dargestellt wird in Teilen. Wie etwa in RIchter 1:19
      3 1 Melden
    • Gummibär 02.06.2018 20:25
      Highlight Danke für den Hinweis auf den Zoroastrimus, dessen Elemente des dauernden Zwiekampfs zwischen Gut und Böse (Gott und Satan), des Gerichts nach dem Tod, des Himmels und der Hölle, des freien Willens, der Erzengel, allesamt von Judaism, Christentum und Islam übernommen wurden.
      3 0 Melden
  • Maya Eldorado 02.06.2018 11:02
    Highlight Menschliche Logik
    6 3 Melden
  • Slant 02.06.2018 10:48
    Highlight Im Buch Genesis steht nichts von einem Apfel. Lediglich von einer verbotenen Frucht. Wieso erwähnst du den Apfel?
    80 29 Melden
    • Musterschüler 02.06.2018 12:09
      Highlight Daran merkt man die genauigkeit von Herr Stamms Artikeln...
      22 6 Melden
    • Hugo Stamm 02.06.2018 12:51
      Highlight Niemand kennt die Urform der Genesis. Sie wurde mehrfach abgeschrieben, übersetzt und sicher modifiziert. Ausserdem ist sie völlig absurd und konstruiert. Da darf man doch aus einer Frucht einen Apfel machen, wie das die meisten Künstlern tun. Man denke nur, dass es 2 Genesis-Versionen gibt. Das sagt alles über die Authentizität. Wer keine stichhaltigen Gegenargumente hat zum eigentlichen Thema hat (Erbsünde und Kollektivstrafe), klammert sich an unbedeutende Details.
      19 25 Melden
    • Rabbi Jussuf 02.06.2018 13:00
      Highlight Der Apfel als Frucht der Eva hat schon seine tiefere Bedeutung und die kommt aus dem Latein. Dort ist Malus der Apfel, aber auch das Schlechte/Böse.
      Alles klar?
      10 3 Melden
    • mogad 02.06.2018 13:13
      Highlight Herr Stamm. Die Bibel ist ein Glaubensbuch und kein Wissensbuch. Ich versteh den Zorn der Atheisten und Agnostiker: ein "Märchen" wurde erfunden und als Wahrheit hingestellt, um die Menschen zu unterdrücken und gefügig zu machen.
      5 2 Melden
    • Granini 02.06.2018 13:13
      Highlight Bei der Schöpfungsgeschichte war ja auch Niemand dabei. Sei es Schöpfung oder Evolution. Was Genesis hervor hebt ist, dass die Chaosmächte, Lebensleere Räume (Meer, Wüste) durch Gott zum Lebensraum des Menschen geschaffen wurde.

      Und ja - es klingt absurd und konstruiert Herr Stamm. Sie ist aber genauso absurd und konstruiert wie die Idee dass das All aus dem Nichts durch einen gewaltigen "Chlapf" entstanden ist. Es ist lediglich etwas mehr dem Zeitgeist angepasst.
      Welches ad absurdum gefällt Ihnen nun besser?
      3 12 Melden
    • lilie 02.06.2018 13:56
      Highlight @Hugo Stamm: Schon wieder falsch. 🙈

      Es gibt nur eine Genesis, und sie wurde in Althebräisch geschrieben.

      Es stimmt, dass sie mehrfach überarbeitet wurde, aber die letzte Überarbeitung ist ein paar Tausend Jahre her.

      Natürlich wurde die Genesis übersetzt, und einer der Übersetzer schrieb "Apfel" statt "Frucht". In der Genesis wird aber nur Frucht genannt.

      Was Sie meinen ist, dass es zwei Schöpfungsgeschichten gibt. Diese sind sehr ähnlich.

      Und die Kritik ist dürftig, als ob man die ganze Physik in Frage stellen müsste, nur weil es eine String- und eine Schleifengravitationstheorie gibt...
      10 7 Melden
    • mogad 02.06.2018 14:37
      Highlight @lilie. Die 4 Evangelien widersprechen sich in Teilen auch. Alle 4 Evangelien haben eine gemeinsame Quelle und je eine separate. Was wir heute als widersprüchlich bezeichnen wurde in der Antike anders gesehen, wenn nicht hätte man die Widersprüche wohl nicht stehen lassen, sondern zugekleistert.
      4 3 Melden
    • Mutzli 02.06.2018 16:14
      Highlight 1/2@lilie Da die älteste erhaltene Version des alten Testaments bzw. des Tanach nicht mehrere tausend Jahre alt ist, ist ihre Behauptung an und für sich schon mal nicht belegbar. Dazu kommt, dass die kritische Forschung inzwischen davon ausgeht, dass die prot-jüdische Religion im Babylonischen Exil einen markanten Wandel durchgemacht hat. Manche ForscherInnen gehen sogar davon aus, dass sich der Kanon erst im 2. Jh. n.d.Z. gefestigt hat.

      Im Gegensatz zu einer Offenbarungsreligion hat die Physik nicht den Anspruch die ewige und unumstössliche Wahrheit abzubilden.
      4 1 Melden
    • Mutzli 02.06.2018 16:17
      Highlight 2/2 Als wissenschaftliche Disziplin lebt sie sogar vom Dialog und kann deshalb gut mit konkurrierenden Theorien existieren, die zudem auf empirischen Beobachtungen beruhen.

      Eine religiös offenbarte Wahrheit, die für sich in Anspruch nimmt, das unverfälschte Wort Gottes zu sein, hat diesen Luxus nicht. Allein die Existenz zweier Versionen straft diesen Anspruch der unverfälschten Wahrheit Lügen, da nicht beides gleichzeitig wahr sein kann. Dies da es sich ja eben nicht um Theorien handeln soll, sondern um Tatsachenberichte.
      2 1 Melden
    • lilie 02.06.2018 16:20
      Highlight @Graustufe: Ganz recht. Sowohl das alte wie auch das neue Testament sind nicht Schöpfungen eines einzigen Autors, der eine in sich schlüssige Weltsicht darlegen wollte.

      Viel mehr sind es Textsammlungen von diversen Autoren, teilweise mehrfach überarbeitet, wobei die Quelle dieser Texte über Jahrhunderte gesammelte mündliche Überlieferungen und Traditionen darstellen.

      Sie können gar nicht einheitlich sein, sie wollen es auch nicht. Sie wollen auch nicht alle Fragen beantworten. Sie wollen inspirieren.

      Und das gelingt ihnen gut, selbst noch nach Jahrtausenden, wie Herrn Stamms Texte belegen.
      3 4 Melden
    • lilie 02.06.2018 17:51
      Highlight @kleiner Schurke: Ich glaube, was Granini meinte, war, dass eine Idee nicht zwingend falsch ist, nur weil sie absurd klingt.

      Die Vorstellung eines Gottes (was ist das?), der die Welt erschaffen hat, erscheint absurd.

      Aber auch die Vorstellung, dass das gesamte Universum in einem einzigen Augenblick aus dem Nichts entstanden ist, ist absurd. Denn woher kamen alle diese Teilchen und die Energie?

      Vor 5000 Jahren schien es durchaus plausibel, dass ein Gott alles erschaffen hatte. Heute scheint es plausibel, dass alles aus dem Nichts entstanden ist. Und was werden wir in 1000 Jahren denken?
      2 4 Melden
    • lilie 02.06.2018 18:56
      Highlight @kleiner schurke: Das, was du sagst, macht nur aus heutiger Sicht einen Sinn. Vor 5000 Jahren hatte man die Möglichkeit der heutigen Technik etc. nicht. Aber schon immer hat der Mensch gefragt, wie er sich die Welt erklären kann.

      Und bedenke, dass die gleiche (jüdisch-christliche) Kultur, welche den Schöpfungsmythos hervorgebracht hat, auch die wissenschaftlichen Erkenntnisse über die Entstehung des Universums entdeckte.

      Es muss also heissen:

      0 Gott hat die Erde erschaffen
      1000 Gott hat die Erde erschaffen
      2000 Urknalltheorie
      3000 (wissen wir noch nicht)
      1 6 Melden
    • Granini 02.06.2018 20:12
      Highlight @kleiner Schurke. Respekt. Du weisst wovon du redest und bist überzeugt in deiner Sache.
      Lass mich meine Erkenntnis aus deiner Ausführung kundig tun.
      Bei der Wissenschaft werden Theorien entworfen und verworfen. Im Theismus aber, wie du selbst sagst, hat Gott 3018 die Welt erschaffen. Das klingt vielleicht durch die Wissenschaftliche Brille als dumm und veraltet - für mich aber ist es ein Zeichen von Beständigkeit und gibt meinem Leben festen Boden unter den Füssen.
      1 9 Melden
    • Rabbi Jussuf 02.06.2018 23:02
      Highlight Granini
      Dein gutes Recht. Nur sollte dir bewusst sein, dass sich die Realität dauernd ändert und darum auch unsere Stellung darin. Das kann ein Theismus nicht auffangen oder erklären. Da passiert es dann schon mal, dass man plötzlich die Welt nicht mehr versteht.
      Oder sagen wir es anders:
      Die Wirklichkeit ist in der Realität ganz anders.
      4 2 Melden
    • Maracuja 03.06.2018 00:08
      Highlight @Rabbi Jussuf: und die kommt aus dem Latein. Dort ist Malus der Apfel

      Beherrsche kein Latein, aber hiess der Apfel bei denen nicht malum? Und wurde diese Bezeichnung nicht auch für den Pfirsich = malum persicum verwendet? Ansonsten liegst natürlich richtig, die ominöse Frucht wurde zum Apfel, weil malum und malus so nah beieinander liegen.
      6 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 03.06.2018 00:31
      Highlight hast mich erwischt
      Klar heisst es malum, sowohl Das Schlechte, das Übel, als auch der Apfel.


      malus heisst schlecht, oder der Apfelbaum.

      Pfirsich weiss ich nicht, nur spanisch: durazno, oder melocotón. (viell. scheint hier das malum noch durch?)
      1 1 Melden
    • Maracuja 03.06.2018 00:39
      Highlight @Kleiner Schurke: erscheinen mir intellektuell nicht redlich zu sein

      Wieso ist es unredlich sich in zwei Kulturen zuhause zu fühlen? Wenn es z.B. um den Bio-Unterricht geht, dann will ich, dass dort zum Wohle der Schüler ausschliesslich Naturwissenschaft gelehrt wird und Gott/Kreationismus draussen bleiben. Wenn es ums Fliegen geht, dann bete ich zu meiner Beruhigung (nicht weil ich Zweifel an den physikalischen Grundlagen habe, sondern wegen meiner überbordenden Phantasie). Aufklärung sei Dank darf man heute in beiden „Welten“ leben, mit dem Vorwurf intellekt. Unredlichkeit kann ich leben.
      5 0 Melden
    • lilie 03.06.2018 06:49
      Highlight @kleiner Schurke: Die Amis haben eine Kultur des Glaubens. Kreationismus und Verschwörungstheorien haben dort drüben Hochkonjunktur.

      Es ist eine Kultur der Faktenverweigerung und des "ich hab Anrecht darauf, mir meine Welt so zusammenzuzimmern, wies mir passt". Trump ist ja die schillerndste "Blüte" dieser Kultur.

      Mit Religion hat das allerdings in meinen Augen gar nichts zu tun.

      Ich habe sehr viel gläubige Freunde, reformierte wie katholische, und nicht jemand davon glaubt, dass die Erde in 5 Tagen geschaffen wurde. Es beschäftigt auch niemanden, weil es keinen Einfluss auf ihr Leben hat.
      4 3 Melden
    • rodolofo 03.06.2018 06:59
      Highlight @ Kleiner Schurke
      Ich lese Deine humorigen Polemiken "gegen die Religiösen" sehr gern!
      Dennoch muss ich jetzt auch mal sagen, dass früher die Klöster eigentliche Vorläufer unserer heutigen Universitäten waren!
      Da wurde nebst dem verordneten Grund-Programm des Betens und Hosianna Singens durchaus sehr viel GEFORSCHT!
      So heisst eine bekannte Bier-Marke "Itinger", genannt nach dem Kloster Itingen, in dem Mönche die Kunst des Bierbrauens weiterentwickelten.
      Bei all der von Gott höchstpersönlich auferlegten Enthaltsamkeit mussten die ja noch was haben zum Trost: Ein himmlisches Besäufnis...
      4 3 Melden
    • lilie 03.06.2018 07:01
      Highlight @kleiner Schurke: Ansonsten hat es Maracuja mE sehr gut zusammengefasst: Bei einem (vernünftig ausgelebten) Glauben geht es um psychologische Apekte, nicht um Physik.

      Und gerade dazu: Klar fliegt das Flugzeug aufgrund der Physik - wenn es aber abstürzt, liegt das sehr oft am Mensch. Die Physik kann uns da auch nicht retten!
      2 2 Melden
    • lilie 03.06.2018 08:56
      Highlight @kleiner schurke: Ich sage nicht, dass es nicht bei uns auch solche gibt. Ich halte es aber für eine Randerscheinung, die kaum über die persönlichen Differenzen hinausgehen. Auch die beiden Grossräte, was können sie ausrichten? Sie müssten ja etwas einbringen, was mehrheitsfähig ist. Das halte ich für extrem unwahrscheinlich (im Unterschied zu den USA, wo solches Zeug ernsthaft diskutiert und teilweise sogar eingebracht wird).

      Der Einfluss der Freikirchen und Sekten ist mE eher auf der persönlichen Ebene zu finden. Und der Kreationismus ist dabei ein vernachlässigbares Problem.
      1 6 Melden
    • Share 03.06.2018 13:33
      Highlight @Lilie
      @KleinS
      Mir war der Gedanke gekommen, dass sich das Sprachverständnis verändert haben könnte. Von der Verkürzung hatten wir bereits gesprochen. Der erste Computer könnte eine Harmonie gewesen sein. Vom Aufgang der Sonne. Logischerweise eine Lochkarte. Wenn der Apfel wieder zu dem Augapfel wird, was in diesem Kontext durchaus Sinn macht, ist es eine echt harte Erkenntnis, die da dahinter steckt. Hinzu kommt die Übersetzungsleistung und Anpassung an aktuelle Schreibweisen. Myon dürfte das verstehen.
      0 3 Melden
    • lilie 03.06.2018 15:06
      Highlight @kleiner Schurke: Ok, davon wusste ich nichts (bin allerdings auch im Ktn. ZH zuhause).

      Schau, ich selbst würde niemanden wählen, der fundamentalistische christliche Werte vertritt. Die Berner aber scheinbar ja auch nicht (oder jedenfalls nicht viele).

      Aber gesetzt den Fall Evangelikale würden gewählt: Was könnten sie anrichten? In Geografie die Erdgeschichte durch den Kreationismus ersetzen? Sie werden null Chance haben. Beten vor jeder Schulstunde? Das wird nicht passieren. Ein Kreuz überall aufhängen? Come on!

      Auch diese "Idealisten" werden an der Realpolitik scheitern.
      1 2 Melden
    • lilie 03.06.2018 18:07
      Highlight @kleiner Schurke: Also, in dem Fall wurde ich ja noch mit den alten Büchern unterrichtet. Aber bei uns war nichts so drin und wurde auch nichts so vermittelt. Von dem her frage ich mich, was denn das für Inhalte gewesen sein sollen?

      Dass das in den USA anders läuft, ist mir durchaus bewusst. Aber ich glaube, es ist besser fürs Gemüt, wenn man feststellt, wieviele Unterschiede es diesbezüglich gibt zwischen den USA und der Schweiz/Europa gibt, anstatt über einer winzigen, unbedeutenden Gemeinsamkeit schlaflose Nächte zu kriegen.

      Das schadet mehr als dass es nützt.
      1 1 Melden
    • Agnos ~ 03.06.2018 18:43
      Highlight Umso mehr man sich fürchtet, und darum aus Angst sich verkriecht, und der Sache nicht stellt, umso mehr gibt man den Platz frei, für seine Interessen, und macht Patz für andere, die Macht der Stimmenüberzahl. "Die Angst ist ein schlechter Ratgeber, und Panik eine schlechte Lösung, denn das löst die Probleme nicht, sondern verhärtet sich. Angstparolen sind keine Lösung!
      2 0 Melden
    • lilie 03.06.2018 20:42
      Highlight @kleiner Schurke: Also, ich habs mal gegoogelt, weil ich absolut nichts in der Richtung mitbekommen habe.

      Gemäss diesem NZZ-Artikel aus dem Jahre 2007 wurde das Buch in einem Berner Lehrmittelverlag herausgegeben.

      https://www.nzz.ch/glaube_der_wissenschaft_gleichgesetzt-1.579375

      Dass es so rasch zurückgezogen wurde, zeigt doch nur, dass bei uns eine andere Haltung herrscht als in den USA.

      Der Verein "Pro Genesis" übrigens, der den Kreationismus in der CH vertritt und gemäss Artikel angeblich auf dem Vormarsch ist, hat seine Website letztmals 2009 (!) aktualisiert:

      http://www.progenesis.ch
      1 1 Melden
    • lilie 03.06.2018 21:26
      Highlight @kleiner Schurke: Ach so, ja dann hast du natürlich die ganze Geschichte ganz unmittelbar mitbekommen und sicher auch hinter den Kulissen gesehen, was abläuft.

      Ich werd sicher die Augen offenhalten, aber beunruhigt bin ich nach wie vor nicht.
      1 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 03.06.2018 21:30
      Highlight Es gäbe da noch "Wort und Wissen" in DE, die es auch zuwege gebracht haben ein Lehrbuch herauszugeben. (7. Auflage 2013).
      Sind aber nicht mehr so umtriebig wie auch schon.

      "Pro Genesis" scheint sowas wie ein Ableger davon gewesen zu sein.
      0 1 Melden
    • Agnos ~ 07.06.2018 11:24
      Highlight Viele Kreationisten glauben die Erde sei eine Erdnuss-Butterbrotscheibe, und das Himmelgewölbe wie die Mücken der Nacht, und die Schweifen die kleinen Feen, die wenn man die sieht sich schnell etwas wünsche, und die Sterne voller Himmelsengel. Göttliche Romantik passt nicht die Gegenwart unseres Universums, und erst gar nicht auf den Plantet Erde, weil Träume nur Schäume sind, von lehren Versprechen, und unerfüllten Wünschen.
      0 0 Melden
  • Follower 02.06.2018 10:44
    Highlight „Sie wollten sein wie Gott“ und haben sich dabei gründlich übernommen. Der Mensch, dem jede Demut fehlt, der alles kann, weiss und dabei Schiffbruch erleidet...
    13 11 Melden
    • Waldorf 02.06.2018 12:11
      Highlight Und 3000 Jahre später kommt ein Dude und sagt zum einen, dass er der Sohn Gottes ist und zum anderen, dass wir alle auch so sein können wie er. Alles easy.
      11 8 Melden
  • Zeit_Genosse 02.06.2018 10:42
    Highlight Gott ist X.
    Eine Unbekannte in der Lebensweltgeschichte der Menschen. Und für viele noch etwas mehr. Irrational, soweit wir Rationalität begreifen können. Und deshalb analytisch nicht beizukommen.

    Menschen suchen Sicherheit, Wahrheit, Orientierung, Zugehörigkeit und Liebe. Einige finden in X den Frieden in ihrer Gleichung.
    8 2 Melden
    • Agnos ~ 02.06.2018 12:59
      Highlight Wie stehts mit der Wahrnehmung die irrrational ist, und sich selbst täuschende Früchte dummer Denkens ist. Es gibt keine Sicherheit, von selbst erschaffenen Gleichungen, von dem nur geschrieben ist, und verplaudert wird, was nicht verhält.
      7 2 Melden
    • Share 03.06.2018 11:54
      Highlight Die Frage lautet doch, wer hat den Primer mit dem Apfel gesetzt? Ich habe da eine Vermutung, da ich diesen Theologen eine Anekdote zum Apfelbaum habe erzählen hören und das Unverständnis, warum diese Metapher denn so schwer zu verstehen ist. Am Priesterseminar. Vielleicht aber war es auch Newton.
      Interessanterweise erlebte ich folgendes: Mein nicht gegessener Apfel wandelte sich zum Apfel der Erkenntnis. Ich fand diese, andere Perspektive bereichernd.
      0 1 Melden
  • amRhein 02.06.2018 10:08
    Highlight Absurde religiöse Vorstellungen werden kein bisschen realistischer, wenn man sie immer wieder wiederholt.

    Um von göttlicher Moral ausgehen zu können, müsste es überhaupt Götter geben.
    13 7 Melden
    • Nominator 02.06.2018 11:52
      Highlight Es ist noch gar nicht solange her, da haben wir auch von Göttern in Weiss gesprochen wenn wir über Ärzte redeten. Warum sollen sie früher nicht auch diesen Begriff für eine Spezies verwendet haben die viel fortgeschrittener war?
      5 6 Melden
    • Sebii 02.06.2018 12:02
      Highlight Wenn man von personifizierten Gottheiten ausgeht schon, nicht aber wenn das Wesen ,,Gott'' als all-umfänglich gilt
      6 1 Melden
    • amRhein 02.06.2018 15:33
      Highlight @Sebii: um über Gottheiten oder ihre Moralvorstellungen konkrete Aussagen machen zu können, müsste man solche „Wesen“ schon etwas konkreter kennen.

      Wie kann man über Gottheiten seriös reden, wenn sie sie blosse Vorstellungen sind?
      4 1 Melden
  • DonChaote 02.06.2018 10:00
    Highlight Schlussendlich kam doch der mensch durch menschliche machtgier zu gott. Vor der monotheistischen zeit wurden in den meisten kulturen verschiedene götter für verschiedene dinge angebetet/-angerufen. Dinge die man sich nicht erklären konnte (feuer, wetter, jahreszeiten, tod/unterwelt usw.). Irgendwann wurden wohl einige der sogenannten irdischen vertreter solcher gottheiten, durch vermutlich geschickte manipulation der ‚armen im geiste‘, zu mächtig, und um noch mehr macht zu erlangen musste eine einzige allumfassende gottheit her. Soweit meine theorie dazu, leider zu wenig platz für genaueres...
    10 9 Melden
    • Sebii 02.06.2018 12:07
      Highlight Sehr spannender Gedanke!
      Ein Punkt haben Sie aber vergessen:
      Gott wird in der Bibel als ein Gott der Armen beschrieben. Gott handelt in den Geschichten stets bei den benachteiligten als Erstes. Es war ja auch die Idee, dass die ,,sein Volk'' genannte Gruppe keinen König hat, weil niemand über den anderen Herrschen soll.
      Dies vermittelt ein etwas anderes Bild als es eine Erfindung von Macht-gierigen Menschen erwartet würde.

      Ich denke das Gegenteil ist der Fall, der Mensch hat sich durch Machtgier von Gott entfernt.
      6 6 Melden
    • lilie 02.06.2018 12:30
      Highlight @DonChaote: Nicht ganz. Die Zivilisationen um das jüdische Volk herum praktizierte weiterhin seine Vielgötterei mit Tempeln etc. Der eine Gott diente in erster Linie dazu, ein paar Nomadenstämme in feindlichem Gebiet zu einen, die sonst nichts miteinander zu tun hatten.

      Man kupferte ein bisschen von den andern Völkern ab (z.B. vom Baalkult, der ein Namensverbot hatte und den Gott daher "Herr" nannte) und erfand ein paar eigene Sachen (z.B. das Götzenverbot, was für ein Nomadenvolk allerdings sehr praktisch war).

      Die Religion wurde immer wieder neu überarbeitet, v.a. im babylonischen Exil.
      4 3 Melden
    • Mutzli 02.06.2018 12:42
      Highlight Einerseits gibt es den Monotheismus ebenfalls bereits sehr lange, sei es der jüdische Glaube oder Zoroastrianismus z.B. und andererseits ist Polytheimus nicht zwangsläufig egalitärer. Ein Pontifex Maximus der römischen Religion z.B. war genauso ein Autoritärer Vertreter einer hierarchischen Religion wie etwa ein Bischof.
      Auch wurde ein Monotheistischer Gott genau gleich als Lückebüsser für unerklärliches eingesetzt wie andere Gottheiten.
      Die Theorie, dass Monotheismus eine logische, zwangsläufige Weiterentwicklung des Polytheismus sei, ist zwar weit verbreitet aber historisch nicht haltbar.
      7 1 Melden
    • Agnos ~ 02.06.2018 13:14
      Highlight Sebii, waren denn die Könige David und Salomo und die geistl. Chef-Vertreter arm?
      7 1 Melden
    • Mutzli 02.06.2018 13:55
      Highlight @Sebii Sie bringen da glaube ich ein bisschen zeitgenössische Auffassungen über die Trinitität mit der Bibel als gesamten Durcheinander. Das Volk Israel hatte ja eben gerade eine Reihe von königen, die auch durch Jehova legitimiert wurden, sei es nun Salomon oder David. Auch im NT wird Jesus ja immer wieder als Herrscher und König beschrieben, egalitär ist was anderes.

      Der alttestamentarische Gott ist auch der, welche das Volk Israel zur Invasion von Kaanan und was man heute wohl Genozid nennen müsste anstiftet. Siehe das Konzept von Herem und das Schicksal der Bevölkerung Jerichos z.B.
      6 0 Melden
    • Sebii 02.06.2018 14:54
      Highlight Das erbitten nach einem König kam vom Volk selber. Im ersten Testament ist der Konflikt zwischen Propheten und Königen gut zu sehen.

      Auf die Schnelle kann ich nur gerade Wikipedia zitieren:

      Es handelt vom ersten Biblischen König Saul
      In der Siegesfreude wurde er anschließend auf der alten Kultstätte Gilgal durch das Volk zum König gewählt, nachdem er zuvor in 1 Sam 10,1 EU vom Propheten Samuel lediglich zum Fürsten (hebr. Nagid) gesalbt worden war. 1 Sam 8 EU enthält eine explizite Kritik am israelitischen Königtum, das mit Saul etabliert wurde.
      (Wikipedia)

      3 0 Melden
    • Agnos ~ 02.06.2018 15:20
      Highlight Sebii,
      Die alttestamentlichen Könige hatten auch ihre Raubzüge durch den nahen Osten, sowie neutestamentlich, stalkbekehrt wird, auf Befehl rel. Chef Vertreter. Missionärrisch mit Irrtümer zu ertrinken, dass mit Wortschwall gefoltert wird, bis das Opfer nachlässt. Bei Adam und Eva war das keine Voraussehung, sondern eine List und Lüge der Schlange, und die Falschheit einer Friedenstaube, die sich ins Feindlager verirrt hat.
      7 0 Melden
    • Mutzli 02.06.2018 16:06
      Highlight @Sebii Wenn man die betreffende Bibelstelle liest, wird allerdings auch klar, dass Jehova selbst die etalblierung des Königtums unter Saul anordnet. Klar war es mehr als Strafe gedacht, doch es geschah im Einvernehmen mit dem heb. Gott. Die Beziehung zwischen Saul und Samuel tut auch nichts zur Sache, wenn es um andere Könige geht, wie etwa David, der direkt von Jehova eingesetzt wird. Sie haben auch unterschlagen, wieso Jehova Saul seine Gunst entzieht und auf David überträgt: Nämlich weil ersterer entgegen dem Befehl die Amalekiten und deren Besitz vollständig vernichtete.
      1 0 Melden
    • Mutzli 02.06.2018 18:03
      Highlight Wuups, soll natürlich "nicht vernichtete" heissen.
      1 0 Melden
  • Cletta 02.06.2018 09:56
    Highlight Sorry, aber das ist Quatsch und schlecht recherchiert. Der biblische Gott hatte lange Zeit nichts mit der Existenz nach dem Tod zu tun. Die Vorstellung, dass es einen Himmel gibt ist eine Folge des Monotheismus, dessen Entwicklung sich in der Bibel schrittweise nachverfolgen lässt. Auslöser war die Frage, wie Märtyrer für ihre Treue belohnt werden können, da dies auf der Erde ja nicht mehr möglich ist.
    Es würde Watson gut tun, neben Stamm noch einen richtigen Religionswissenachaftler und nicht nur einen umgedrehten Evangelikalen im Team zu haben.
    107 39 Melden
    • DomKi 07.06.2018 03:00
      Highlight Interessant Ihr Vorschlag. Habe vor 2 Tagen eine Mail an Watson gesandt und daselbe vorgeschlagen. Der Apfel fällt nicht wir vom Stamm...
      0 1 Melden
  • Agnos ~ 02.06.2018 09:29
    Highlight Das Paradies ist für mich ein Rausch, ein nicht fassbares Göttliches. Die Lust freien Lebens, hat mich schon immer beseelt, zum wirken was glücklich macht, im Malen, Musizieren, und Skulpturen schaffen.
    13 6 Melden
  • cero 02.06.2018 09:22
    Highlight Ich sehe mindestens drei Ungenauigkeiten neben grundsätzlicher Zukleisterung vieler Details:
    Die Vorstellung von Leben nach dem Tod gibt es im Alten Testament so nicht.
    Adam und Eva lebten im Paradied MIT Gott, nicht ohne.
    Die Erbsünde geht auf den Kirchenvater Augustin zurück und ist als solche eine Interpretation von Apostel Paulus, aber nicht die einzige und auch nicht unbedingt die richtige, auch wenn es die ist, die sich kirchengeschichtlich durchgesetzt hat.
    Ein Bitzeli ein Chröisimöisi dieser Blogeintrag, aber mit dieser Mission kommt es auf ein paar Ungenauigkeiten offenbar nicht an.
    23 4 Melden
    • Rabbi Jussuf 02.06.2018 11:53
      Highlight Stimmt wohl.
      Nur ist der Text aus der christlichen Welt heraus geschrieben und da gibt es eben die Zurückdeutungen der Genesis bereits im NT.
      Dass Augustinus auf die Erbsünde kam, war auch naheliegend, denn die Strafe für Adam und Eva war schon in der Genesis eine Kollektivstrafe bis in alle Ewigkeit. Sogar die Schlange wurde bestraft...
      11 0 Melden
    • rodolofo 03.06.2018 06:32
      Highlight Mit dem "Paradies" ist vermutlich das Dasein der Menschen als Jäger und Sammler vor dem Beginn der Ackerbau-Kultur gemeint.
      Ich habe mal einen Indigenen Filipino kennengelernt, der genauso im Dschungel aufgewachsen ist und der seine ursprünglich Philippinische Stammes-Kultur mit grossem Stolz im Herzen trägt, da sie ihm sehr viel bedeutet und ihn stark gemacht hat fürs Leben!
      Meine Frau ist in einem Philippinischen Dorf aufgewachsen, wo es noch viele Fischer und Reisbauern gab. Auch sie trägt ihre Philippinisch-Grossfamiliäre, nun aber Katholisch geprägte, Kultur im Herzen,
      ...
      1 0 Melden
    • rodolofo 03.06.2018 06:40
      Highlight ...
      welche sie so stark gemacht hat, dass sie sogar in der vergleichsweise kalten (und Gefühls-kalten) Schweiz, beinahe auf sich allein gestellt, Fuss fassen konnte!
      Sie ist so Naturverbunden und in einer grossen Gemeinschaft aufgewachsen, wie das "Wir Alternativen (modern gesagt: Permakulturisten)" uns erträumen!
      Und heute lebt UNSERE Familie auf dem Erdball verstreut und ist Teil des modernen, in LA Grossstädtischen Lebens geworden.
      In ihren Herzen tragen sie immer noch den Dschungel!
      Wir kommen aus dem Urwald, und darum wird um uns herum immer eine Art von (Chaos-)Dschungel sein.
      1 0 Melden
    • rodolofo 03.06.2018 07:32
      Highlight Zusatz-Bemerkung:
      Das Chaos ist die höchste Form der Ordnung!
      (Entweder bin ich jetzt komplett übergeschnappt, oder ich bin reif für die Entgegennahme eines Guru-Zertifikats, ausgestellt vom unbestechlichen Sekten-Spezialisten Hugo Stamm...)
      Und, was meinst Du dazu, Hugo?
      Bin ich so weit, die ultimative Prüfungs-Frage zu beantworten?
      2 1 Melden
  • Carlitos Fauxpas 02.06.2018 09:01
    Highlight Täuschen meine Sinne? Befinden sich da tatsächlich Plastikblumen auf dem Kopf der unverschämt wollüstig zubeissenden Eva? Hölle und Verdammnis, wir schaufeln fröhlich umgeben von farbenfrohen Plastik unser eigen Grab.

    Da wird sich Gott aber wundern!
    9 2 Melden
  • Nominator 02.06.2018 08:59
    Highlight Ach Herr Stamm, wenn man die symbolhafte Bildsprache dieser Überlieferungen einfach so übernimmt, kommt tatsächlich nichts Gescheites heraus. Haben Sie schon einmal daran gedacht, dass Adam und Eva vielleicht in einem Gentechlabor arbeiteten und Eva eine Entdeckung in der DNA machte? Diese «Schlange» sie dazu verführte an sich und ihrem Mitarbeiter eine Genmanipulation vorzunehmen?

    Wenn man die Bibel auf diese Weise neu interpretiert kommt man auf ganz erstaunliche Erkenntnisse. Ob die dann stimmen sei dahingestellt. Aber es erübrigt sich dann, die Erzählungen ad absurdum zu führen.
    10 8 Melden
    • Waldorf 02.06.2018 12:14
      Highlight Die Ancient Aliens These würde von Herrn Stamm noch viel lieber zerpflückt werden. Mit wahrscheinlich noch einem süffisanteren Unterton. Fände ich mal spannend.
      10 1 Melden
  • Michael Bamberger 02.06.2018 08:26
    Highlight Hier ein ganz aktuelles Beispiel der menschlichen, allzu menschlichen Phantasie:

    „Hinter jeder Verfolgung – sowohl der Christen als auch der Menschen als solcher – steht der Teufel, steht Satan, der versucht, das Bekenntnis zu Christus in den Christen und das Bild Gottes im Mann und in der Frau zu zerstören. Von Anfang hat versuchte er, dies zu tun..."

    Quelle: Aus der Predigt von Papst Franziskus in Santa Marta am 1. Juni 2018
    8 10 Melden
    • Share 02.06.2018 21:52
      Highlight @Bambi
      Und ich dachte wirklich, du verstehst das Wort Kanonisiert.
      0 0 Melden
    • rodolofo 03.06.2018 06:22
      Highlight @ Michael Bamberger
      Das hat ja auch etwas!
      Ich zum Beispiel habe gegenwärtig gleich mit mehreren "Teufeln" zu tun.
      Sie verhalten sich verlogen, hinterlistig und verfolgen mit der Aufsässigkeit und Hartnäckigkeit von Stalkern ihr Ziel, das daraus besteht, möglichst viel für sich selber herauszuholen und mit diversen Demütigungen eine sadistische Lust zu befriedigen.
      Die Situation mit mehreren Teufeln ist dermassen unübersichtlich und verworren, dass ich selber zum Teufel werden muss, um da wieder heraus zu kommen!
      Das Absingen von Kirchenliedern dürfte jedenfalls nicht viel nützen...
      2 2 Melden
  • rodolofo 02.06.2018 08:16
    Highlight Der Christliche Schöpfungs-Mythos befindet sich bereits bei der Annahme eines Paradieses am Anfang der Menschheits-Geschichte auf dem Holzweg.
    Solche gedankliche Verwirrungen haben auch zu den Romantischen Vorstellungen des "Edlen Wilden" geführt und Öko-Fundis dazu gebracht, das "Verlorene Paradies" auf dem Lande zu suchen.
    Naturmenschen wissen aber sehr wohl, wie gefährlich ihr Leben "draussen" ist! Darum sind sie auch sehr aufmerksam und wachsam!
    Geister sind ihnen nicht unheimlich, da diese für sie ja ganz normal sind!
    Aber Blitze und Donnergrollen deuten sie als Zorn der Götter...
    8 11 Melden
    • Agnos ~ 02.06.2018 14:19
      Highlight Rodolofo, das donnern entspannt mich, es reinigt meine Seele, es schüttet allen Groll aus mir heraus, das ist eigentlich eine gute Sache! Die Blitze beeindrucken mich, über die unendliche Macht der Natur, es erstaunt meine Sinne was belebt, ein Teil davon zu sein, denn das gibt mir den Stolz wieder, die mir durch Willkür beraubt wurde.

      6 1 Melden
    • Agnos ~ 02.06.2018 23:04
      Highlight Adam und Eva und wir Ur-ur-ur-Enkel sind ein Teil der Natur, um auf ihr zu leben, mit ihm zu leben, und aus ihm zu leben. Die Natur ist ein Ganzes, und hätte der Mensch nicht versaut, dann sehe die Welt noch besser aus. Im Auto, von dem Drumherum abgeschottet, in Temposucht durch den Asphalt rasend, bringt sich der Fahrer selbst und auch andere in Todesgefahr. Wer will denn da mir weis machen, in der Natur draussen sei es gefährlich, und im Auto gibts ein Schutzengel im Auftrag von Gott, auf dich behüten, und vom Unglück zu bewahren, wie du es gebeten hast. Welch ein Unsinn!
      4 2 Melden
    • rodolofo 03.06.2018 06:14
      Highlight @ pablo
      Auch wenn WIR Öko-Fundis das nicht so recht wahrhaben wollen: Das auf dem Asphalt rasende Auto ist im Kern genau so natürlich, wie die Gräser und Kräuter, welche längs einer Autobahn wachsen!
      Ein Auto ist bewegte Materie, und es ist die menschliche Form von Leben, welche diese Materie zu einem Auto verarbeitet und dann in Bewegung bringt.
      Die Grenzen zwischen "Leben" und "Tod" sind gar nicht so einfach zu ziehen, als wie es zuerst scheint.
      Vielmehr sind diese nur in der Theorie existierenden Extreme ineinander verschlungen, wie Ying und Yang, oder wie Gott und Teufel...
      3 3 Melden
    • Agnos ~ 03.06.2018 11:32
      Highlight Wer Sonntags zum pünktlich sein, zum Raser wird, und ausser Kontrolle, eine Eva auf dem Trottwar überfährt, der macht sich am Leben der Eva schuldig. Wer in den Kurven zu hohem Tempo fährt, und über den Abgrund fährt, wer kann der Fahrer beschuldigen, statt nur sich selbst, falls er es noch überlebt!? Das Auto ist eine selbstgemachte Materie, gefahren auf eigene Gefahr! Unser Leben ist Teil der Natur, den Rohstoff, von Metall, Früchten, Marmor, Stein, Holz, und das Leben; den Rehpfeffer, Enter Cotes, Weizen, Gemüse, Wein und Kaviar.
      3 0 Melden
    • Agnos ~ 03.06.2018 17:03
      Highlight Auf dem Land hat immer noch die Kuh den Vortritt! Vorallen dem Albaufzug, muss das Auto stehen gelassen werden.
      0 0 Melden
    • Agnos ~ 03.06.2018 17:15
      Highlight Warum ist der Emmentaler der teuerste Käse der Schweiz?
      0 0 Melden
    • Agnos ~ 07.06.2018 10:37
      Highlight Weil er gross ist? Weil für den Emmentaler auch die Luftlöcher dazu bezahlen muss!!!
      0 0 Melden

Das Recht auf eine Waffe kommt von Gott, sagt Trump. Denken wir das kurz zu Ende …

In seiner Rede vor den Waffenfans behauptete der Präsident, Gott habe das Waffengesetz gegeben. Das ist aus verschiedenen Gründen bemerkenswert.

US-Präsident Donald Trump überrascht uns immer wieder mit neuen Eskapaden. Wenn wir glauben, allmählich alle Facetten seiner schillernden und narzisstischen Persönlichkeit zu kennen, verblüfft er uns postwendend mit neuen Einsichten.

Zu seinen grössten Bewunderern gehören die frommen Christen und die Waffennarren. Vergangene Woche nahm er in Dallas die Mitglieder der Waffenlobby NRA an seine Brust.

Unter tosendem Applaus lief er zur Höchstform auf und beschwor den Verfassungszusatz, der das …

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