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Gott greift aus der Wolke zum Menschen.

Sucht Gott den Menschen oder der Mensch Gott? Bild: shutterstock.com

Sektenblog

Hast du die Tür geöffnet, als Gott anklopfte? Oder sie ihm vor der Nase zugeschlagen?

Zwei Fragen an die Leserinnen und Leser: Wie bist du zum Glauben gekommen? Oder weshalb mutiertest du zum Skeptiker?



Wagen wir ein kleines Experiment: Die vielen Kommentare in diesem Blog zeigen, dass Grundsatzfragen in Sachen Religion und Spiritualität auf grosses Interesse stossen. Trotz der wachsenden Säkularisierung. Das Woher und Wohin, Ethik und Moral, Leben und Tod beschäftigen die meisten Menschen – Gläubige wie Skeptiker.

Diese Phänomene polarisieren, wie die grosse Zahl der Kommentare jeweils zeigt. Deshalb möchte ich alle Leserinnen und Leser einladen, ihre persönliche religiöse Sozialisation in der Kommentarspalte mitzuteilen – auch wenn das in 600 Zeichen etwas schwierig sein mag.

Konkret: Welche religiösen Erfahrungen habt ihr gemacht? Gab es ein Erweckungserlebnis oder ein Moment, der euch zum Skeptiker machte? Welche Bedeutung hat der Glaube für euch? Was gibt euch die religiöse Bindung oder die Befreiung von spirituellen Anforderungen?

Ich gebe euch ein Beispiel. Mein Beispiel. Ein paar Gedanken dazu.

Niemand wird als Gläubiger oder Skeptiker geboren. Wie alles im Leben ist auch die Geisteshaltung eine Frage von Erziehung, Bildung und Lebenserfahrung. Deshalb ein kurzer Blick in meine Biographie.

Der deutsche Theologe Joachim Kahl wurde durch das Theologiestudium zum Atheisten:

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Video: YouTube/omit relgion

Meine Mutter war katholisch, mein Vater reformiert. Obwohl wir im reformierten Schaffhausen lebten, wurde ich katholisch getauft. Die Kirche verlangte es so, mein Vater hat es akzeptiert. Er kam jeden Sonntag mit uns in den Gottesdienst. Ich würde behaupten, er war der bessere Katholik als viele andere Kirchengänger.

Ich habe das Gottesbild verinnerlicht, wie es mir der Pfarrer, meine Eltern und die Erwachsenen allgemein vermittelt haben. Ich hatte als Kind keine andere Wahl. Der Geistliche und die Eltern waren Autoritätspersonen, die aus der kindlichen Perspektive allmächtig und allwissend waren. Und nichts als die Wahrheit erzählten.

Als wir die französischen Existenzialisten – Camus, Sartre, Verleine – behandelten, war ich elektrisiert. Ihre Überzeugung, dass wir bestimmungslos in die Welt geworfen worden sind, war für mich eine Offenbarung.

Dann kam das II. Vatikanische Konzil. Ich war damals 13. Die Nachrichten des Schweizer Radios Beromünster brachten unerwartet die Wende. Mischehen seien weiterhin nur dann toleriert, wenn die Kinder katholisch erzogen würden, sagte der Nachrichtensprecher sinngemäss.

Die Botschaft kam bei mir so an: Der wahre Glaube ist nur in der katholischen Kirche zu finden, und der Glaube meiner Mutter zählt offenbar mehr als derjenige meines Vaters. Diese Haltung erschütterte mein Gerechtigkeitsempfinden.

Ich bin damals ein klein wenig gestorben, um wiedergeboren zu werden. Nicht im metaphysischen Sinn, aber im geistigen. Ein Teil meiner religiösen Überzeugung und Hoffnung war abgestorben. Die allmähliche Wiedergeburt bestand darin, dass ich mit neuen Fragen konfrontiert wurde.

Fasziniert von der Philosophie

Die nächste «Erweckung» holte mich in der Mittelschule ein. Unser Deutschlehrer sah seine Aufgabe vor allem darin, uns geistig zu schulen. Literatur war ihm wichtiger als Grammatik. Er riss für mich ein Fenster auf in die faszinierende Welt der Philosophie. Während die meisten meiner Mitschüler gähnten, hing ich an seinen Lippen.

Als wir die französischen Existenzialisten – Camus, Sartre, Verleine – behandelten, war ich elektrisiert. Ihre Überzeugung, dass wir bestimmungslos in die Welt geworfen worden sind, war für mich eine Offenbarung. Denn genau so empfand ich die erbarmungslose Welt und das oft gnadenlose Leben.

Inzwischen war nämlich das Gerechtigkeitsempfinden zu meiner Richtschnur geworden. Ich begann, die Autoritäten zu hinterfragen. Mein Glaube an die Welt der Erwachsenen war brüchig geworden. Aus meiner jugendlichen Sicht begriff ich nicht, wie sie mit den Ungerechtigkeiten leben konnten.

Fünf Möglichkeiten, Gott zu erleben:

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Fünf Möglichkeiten, Gott zu erleben. Video: YouTube/GVC Global Video Church GER

Zweifel an Gott

Ich begann daran zu zweifeln, dass Gott der allmächtige, gütige Vater ist, der seine Hand schützend über uns Christen hält. Elend, Armut, Gier und Ungerechtigkeit passten schlecht zum Gottesbild, das mir in Hunderten von Gottesdiensten vermittelt worden war.

Ich hatte zwar gelernt, dass Gott die Wahrheit ist und das Licht, doch ich empfand oft mehr Schatten, wenn ich die Zeitung las.

Mein schleichendes Unbehagen wurde zur Herausforderung für meine Mutter. Ich bedrängte sie mit kritischen Fragen, wir stritten heftig über «Gott und die Welt». Das zwang mich, immer bessere Gegenargumente zu suchen. Diese fand ich in grosser Zahl. Der Glaube säte Zwietracht in unserer Familie.

Die Überzeugung, dass es die religiöse Wahrheit an sich nicht gibt, veränderte meine Sicht auf die Welt radikal. Ich hatte zwar gelernt, dass Gott die Wahrheit ist und das Licht, doch ich empfand oft mehr Schatten, wenn ich die Nachrichten hörte und Zeitung las.

Akt der Befreiung

Meine geistigen Erfahrungen liessen sich nicht mit den Glaubensbildern im Kopf in Einklang bringen. Ich versank aber nicht in einer Depression, weil mir Gott und der Glaube zu entgleiten drohten. Selbst die Vorstellung, dass das Leben lediglich ein kurzes Gastspiel auf der Erde sein könnte, löste keine Angst aus.

Im Gegenteil: Das Gefühl der Freiheit wirkte erlösend. Mir war, als könnte ich Ballast abwerfen. Nun tat sich der «geistige Himmel» auf. Mein Blick prallte nicht mehr am nächsten Dogma ab, die Gedanken kannten keine Grenzen mehr. Vor allem: Ich wurde viele Schuldgefühle los, die mir durch den Glauben eingeimpft worden waren. Das war befreiend.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Saerd neute 24.06.2020 08:59
    Highlight Highlight Ich glaube dass es Gott gibt und ich glaube auch an ein Leben nach dem Tod. Es gibt für mich keinen Grund daran zu zweifeln. Das gibt mir Kraft und lässt mich ob den vielen weltlichen Lügen und der allgegenwärtigen Gewalt nicht verzweifeln.
    Auch ich versuche den Glauben so vorzuleben dass meine Kinder ihn als etwas Gutes und Schönes erleben.
  • Saerd neute 24.06.2020 08:51
    Highlight Highlight Auch ich wuchs katholisch auf. Meine Eltern gingen jeden Sonntag zur Kirche und wir Kinder waren immer dabei. Anders als bei anderen Kommentatoren hier lebten meine Eltern aber den Glauben auch im Alltag, sie gingen immer ehrlich durch die Welt auch wenn das manchmal Nachteile brachte. Das hat mich geprägt.
    Als Erwachsener lernte ich einen jungen kath. Priester kennen der wirklich den realistischen kath. Glauben lebte und predigte ( davon gibt es leider nur sehr wenige). Lol
    Wenn ich die heutige kath. Kirche Schweiz sehe fehlen mir die charismatischen Köpfe, Anpassertum anstatt Mut herrscht
  • Nonbeliever 23.06.2020 22:14
    Highlight Highlight 3. Seit Jahren sehe ich mich als gemässigten Atheisten oder von mir aus auch als starken Agnostiker. Die Existenz eines personalen Gottes oder im weiteren Sinne "höchsten Geistwesesens" ohne Körperlichkeit, schliesse ich aus, jegliche Logik verbietet das einfach. Es bleiben aber die Rätsel unserer Existenz, v.a unserer ganz eigenen individuellen Bewusstseins, die m.E. auch die Neurobiologie (Hirnforschung) nicht zu lösen vermag. Für mich ist aber ziemlich sicher, dass wir nach dem Tode aufhören zu existieren. Alles andere wäre total überraschend. Religiöse Überzeugungen lehne ich ab.
    • Theodorli 24.06.2020 01:36
      Highlight Highlight Vielleicht sind es die Millionen von Neutrinos
      welche Sekündlich uns durchströmen,sowohl auch im Moment des Todes die unsere Persönliche Individualität ins große Meer der
      verblichenen Seelen schwemmt. Quasi in eine andere andere Dimension ???
      Man weiß es nicht,doch spekulieren darf man.
      Die Hoffnung stirbt zuletzt.
  • Nonbeliever 23.06.2020 22:04
    Highlight Highlight 2. Später als junger Erwachsener befasste ich mich v.a. mit Alternativwissenschaften, Präastronautik, UFOS, Parapsychologie. Sozusagen als Gegengewicht zum kath. Erziehungsmief. Stiess damit bei meinen Eltern auf Ablehnung. Jahre später nach intensiverem Nachforschen merkte ich selber, dass das meiste pseudowissenschaftlich ist und genauso "fantasy" wie der kath. Katechismus. Noch später mit über 40 Hobbyphilosoph und Interesse an Neurobiologie, Philosophie des Geistes (Chalmers, Dennet, Nagel, Metzinger etc.) Bewusstseinsexperimtente mit LSD, die mich fast in die "klappse" brachten..
  • Nonbeliever 23.06.2020 21:53
    Highlight Highlight 1. Wens interessiert: aufgewachsen im AG. Eltern katholisch, fromme Kirchengänger. Hang zum "stündelen" da bei uns zuhause 1 mal im Monat eine sog. BiDiRu (Bibeldiskussionsrunde) stattfand, wo die geladenen Verwandte & Bekannte (Katholiken) sich selber im Glauben bestätigten. Zwang jeden Sonntag in die Messe gehen zu müssen für uns Kinder. (noch 2 Brüder) Ich empfand es als exteme Langeweile. In der Pubertät immer wieder Diskussionen und Streit, weil ich merkte, dass meine Eltern "Wasser predigten und Wein tranken". Als ich 12 war, machte meine Mutter eine Ausbildung als Katechetin.
  • Ein Biss~Loin 23.06.2020 21:46
    Highlight Highlight Hat mir einer mal gefragt, ob ich den Ruf Gottes schon mal gehört hätte, und redete u. redete, u. abermals fragte er, ob ich den Ruf Gottes gehört hätte.

    Er meinte auch, dass er Gottes sei, u. hatte gleich den Eindruck, dass dieser ein religiöser Psychopath ist.

    Benutzer Bild
  • SyWe 23.06.2020 15:07
    Highlight Highlight Bei mir hat sein Bodenpersonal schon 7mal geklopft!
    Aber es sollte nicht sein...
    Bewirkte genau das Gegenteil als er meinte...
  • Michael Bamberger 23.06.2020 10:15
    Highlight Highlight bbelser: "Vermutlich meinst du tatsächlich, dich hier über irgendjemandes "Gott" lustig zu machen."

    Sich selber als ultimativer Münchhausen lustig zu machen, schafft jener Gott spielend alleine, da braucht er nicht die geringste Schützenhilfe.

    Zum Beispiel in dieser Kabarett-Szene mit der plaudernden Eselin:

    "Da tat der Herr der Eselin den Mund auf, und sie sprach zu Bileam: Was hab ich dir getan, dass du mich nun dreimal geschlagen hast?" (4.Mose 22,28)
  • Lucida Sans 23.06.2020 10:04
    Highlight Highlight Schule, Sonntagsschule, beten mit Oma vor dem Essen. Irgendein hinterhältiges Wesen mit Namen Gott, das nichts anderes zu tun hat, als mich persönlich permanent zu bespitzeln, welches ich jedoch mit Wohlverhalten und Gebeten davon abhalten soll, mich zu strafen.

    Dagegen hat bereits mein kindlicher Verstand rebelliert. Wirklich, ich soll all das abstruse Zeug, das in einem dicken Buch steht, einfach glauben, nur weil ihr mir das sagt? Nein, ich war in keiner Sekte, ich war reformiert und ich danke allen Verantwortlichen, dass sie alles getan haben, um mich vor dem „Glauben“ zu bewahren. Merci
    • rodolofo 24.06.2020 08:32
      Highlight Highlight Dann macht ja die religiöse Erziehung, kombiniert mit dem Einreden von Schuldgefühlen doch Sinn!
      Allerdings nicht im Sinne der Erziehenden, sondern im Sinne der Selbstbehauptung und Widerstandskraft des Natürlichen.
      So beeindruckend die geometrischen Formen des Parks und die prachtvolle Architektur von Schloss Versailes auch sind, Schneewittchen und die sieben Zwerge sind tausendmal schöner als Ihr!
  • Turtlenigma 23.06.2020 06:32
    Highlight Highlight Als Kind wurde ich muslimisch erzogen, ich mochte das Gefühl in den Moscheen sehr, wenn man sich Gott hingibt, das war ein sehr schönes, privates, heiliges Gefühl.
    Ich hatte jedoch Fragen, die ich beantwortet haben wollte, die man mir damals jedoch nicht so richtig beantworten konnte. Dies löste Zweifel in mir aus. Somit wurde ich zum antiautoritären Freidenker, der seine Spiritualität entwickeln wollte.
    Am Ende meiner Teenager-Jahre kam ich jedoch an einen Punkt, an dem ich merkte, dass die ultimative Einheit, und die Quelle des Universums, die Wahrheit die ich suchte, schon immer Allah war.
    • Oxymora 23.06.2020 22:34
      Highlight Highlight Die Geschichten vom Reittier des Propheten (Buraq), das seinen Huf bei jedem Schritt so weit setzt, wie sein Blick reicht fand ich auch toll.

      Münchhausen hatte nur eine Kanonenkugel
      anstatt einen fliegenden mythologischen Vierfüssler.
      Benutzer Bild
  • Ein Biss~Loin 23.06.2020 05:38
    Highlight Highlight Ich habe dich bekehrt, oder zum Glauben genötigt,

    so erlebte ich wie man mich zum Glauben drangsalierte, u. Dinge anzunehmen, die auf Dauer mir keinen Halt geben konnten, sondern nur mich verunsicherte,

    u. dann hinterfragte ich diesen Glauben; WAS IST WAHRHEIT, u. Wahrheit oder Irrglauben!?

    Zum Bekehren genötigt mit so viel gerissenen rhetorischen Gewandtheit, da kann ja nichts schief gehen, u. vor allem wenn durch Bibelschule aufgerüstete Redekünstler ihren Schäflein beibringen, wie zu missionieren ist.



    • Ein Biss~Loin 23.06.2020 10:04
      Highlight Highlight Rhetorik kommt vor dem theologischen Fach bei Bibelforschern an erster Stelle, da man damit als Lektor u. beim Missionieren, den nötigen Erfolg verbuchen kann, dann sekundär folgen die Bibelzitate, die vereinzelnd ihre biblischen Paragraphen entsprechend der Lehre abzudecken, und danach wird unmerklich die esoterische Philosophie abdeckend als ganzes vereinheitlicht, u. so entsteht die unfehlbare Eingabe als Kontext, der vermeintlichen fundamentalistischen Heilslehre.

      Darum nennt man das eine untergejubelte Irrlehre!!
    • Ein Biss~Loin 23.06.2020 20:20
      Highlight Highlight Zuerst kommt bei den Bibelforscher das Fach der Überredungskunst, gleich eines Hausierers, dann das religiöse Zusammenflicken von fremden geistlichen Stoff-Plätzen, auf die zerlöcherten geistlichen Hosen, dass das ganze Geflickte, keinem Kontext, verständlich keiner schönen Hose mehr hergibt.
  • Musikuss 23.06.2020 02:47
    Highlight Highlight Gott ist Liebe. Er liebt uns und hofft auf unsere Gegenliebe. Liebe ist freiwillig, sonst wäre es keine Liebe, sondern Zwang. Das haben die Religionen bis heute nicht verstanden. Religionen sind Versuche, sich die verschiedenen Aspekte von Gottes Liebe bewusst zu machen, durch Inspiration resp. Intuition. Das ist der ursprüngliche Sinn des Wortes Religion, die Wiederverbindung des Menschen mit Gott, religere. W
    • Wunderplunder 23.06.2020 11:52
      Highlight Highlight Wenn Gott Liebe ist, warum zeigt er uns diese nicht? Und nein, ein gutes Gefühl beim Musizieren oder beim Staunen über einen schönen Sonnenuntergang ist keine Liebe.
      Liebe ist, dafür zu sorgen, dass es dem Geliebten gut geht. Sich kümmern, Anteil am Leben des Geliebten nehmen, das ist Liebe. Liebe darf man sich niemals verdienen müssen - man muss sie gegenseitig pflegen, aber nicht verdienen.

      Wie andernorts erwähnt, warum lässt ER, der angeblich Allmächtige, wenn er uns so sehr liebt, das Elend dieser Welt zu? Das Sterben und Leiden Unschuldiger? Was hat das mit Liebe zu tun?
    • Oxymora 23.06.2020 22:21
      Highlight Highlight @Wunderplunder

      Was für Unschuldige?

      Die sind alle pumpenvoll mit Erbsünde.
    • Wunderplunder 24.06.2020 08:29
      Highlight Highlight @Oxymora
      Stimmt, hab ich doch glatt vergessen! Steinigt mich!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Musikuss 23.06.2020 02:26
    Highlight Highlight In unserer wissenschaftsgläubigen Welt glauben wir, alles und jedes erklären zu können. Das ist zu einer richtigen Sucht ausgeartet: was nicht ins rationale Weltbild passt, wird einfach weg-erklärt. Damit machen wir unser Leben langweilig. Um das zu überdecken, brauchen wir eine riesige Unterhaltungsindustrie usw. Man kann Liebe nicht erklären...aber man sie fühlen! Es macht keinen Sinn, krampfhaft Gottes Existenz beweisen zu wollen, denn man kann seine Liebe fühlen...doch Gott respektiert unseren freien Willen, wer seine Liebe nicht will, dem wird er sie nicht aufzwingen.
  • Musikuss 23.06.2020 01:51
    Highlight Highlight Auch wenn sich das wie ein Widerspruch anhört: ich bin über den Atheismus zur Gotteserfahrung gekommen: während des Musikstudiums, als ich noch glaubte, dass Gott eine Erfindung der Bourgeoise sei, stellte ich fest, dass ich meine Musikbegabung verliere! Das war ein Schock, ich konnte das nicht verstehen. Da beschloss ich, den Gedanken an Gottes ev. Existenz wieder zuzulassen und alles um mich herum zu beobachten, ob eine ev. Führung Gottes zu erkennen sei. Der Gedanke machte mir Freude, dass alles einen Sinn haben könnte. Das hat sich in meinem Leben als Musiker x-mal bestätigt!✌️
  • Prozessionsspinnerin 23.06.2020 00:08
    Highlight Highlight Mein halbes Leben war völlig sinnlos, als Atheistin vegetierte ich mit einer inneren Leere dahin. Bis ich mir so ein modernes Telephon ohne Leitung kaufte.

    Und siehe da, Gott gab mir ein Zeichen.

    So fand ich vom Atheismus zum Glauben.

    Die KdFSM gibt meinem Leben Sinn und Orientierung.
    Benutzer Bild
    • Oxymora 23.06.2020 22:50
      Highlight Highlight @ Prozessionsspinnerin

      Was passiert eigentlich nach dem Tod, wenn man das FSM geleugnet hat?

      Wird man dann zu Spaghettisauce verarbeitet?
  • Robba 22.06.2020 23:03
    Highlight Highlight Nachtrag:

    Wäre ich als Soldat gezwungen Menschen zu töten und wäre ich überzeugt Unrecht zu tun, würde ich Selbstmord begehen.
    Bis heute haben Deutsche keine wirklichen Ausgleichszahlungen an die Polen gezahlt, welche sie extrem feige überfallen haben.
    Sie behandeln sie immer noch von ober herab.
    So wie andere Völker ihre Nachbarn.
    Das werde ich so schnell nicht verstehen, vielleicht auch nie.
    • rodolofo 23.06.2020 08:23
      Highlight Highlight Das mit dem Selbstmord verstehe ich nicht.
      Wenn schon, dann müsste man doch versuchen, Hitler unschädlich zu machen, oder?
  • Robba 22.06.2020 23:01
    Highlight Highlight Zu: Katholische Kirche: "Ihr Kinderlein kommet....."
    Zu: Faszination: Wo ist der Weltraum zu Ende? - Wenn man lange genug darüber nachdenkt kann man den Verstand verlieren.
    Zu: Sinn des Lebens: Die Erde ist ein Schiff mit immer gleicher Anzahl an Seelen, im Augenblick vor Allem Menschen, eigentlich viel zu viele, mit zu wenig Tieren. Das aber mach Sinn wenn man den Budhisten glaubt, dass der Mensch einer der höchsten Daseinsformen ist und wir aufsteigen sollen.
    Zu: Gerechtigkeit: Zeugen Jehovas glauben dass es Dämonen auf der Erde gibt (Hitler, Stalin, ...)
    • Ein Biss~Loin 23.06.2020 05:11
      Highlight Highlight Den Dämonenglauben hat sich weithin in fast allen Kirchen niedergeschlagen, u. besonders in den Freikirchen, wo Mitglieder denunziert wurden, u. dazu unterandern mobben stalken einhergeht.

      Durch den Exorzismus genötigten, mit zerstörerischen Wut, auf das Opfer mit psychischer Methoden einzuwirken, u. sadistisch seine Machtbedürfnisse die er so in seiner Sucht vermisst, so für sich zu kompensieren praktiziert.

      Leider werden immer andere Schuldige gesucht, um seine Mitschuld an der Misere zu verbergen, u. abzuleugnen, dass auch Querulanten selbst über solche Missstände ausruft, aber nur um von von sich abzulenken.
    • Ein Biss~Loin 23.06.2020 06:11
      Highlight Highlight Wenn zum Exorzismus genötigt wird, durch die Dämonenpredigten, wo jeder ein Besessener ist, der ein gesundheitliches Leiden hat, u. da sich schon lange zuvor ein gesundes Leben wünscht, findet sich die Kranken selbst mitschuldig, wegen seinem schlechten Lebenswandel, u. um von dem Dämon des Kranken sich zu befreien, lässt sich der zum Aberglauben zugewandten, sich gleich exorzieren, u. ob dann ein besseres Leben hat, das sei dahingestellt.
    • rodolofo 23.06.2020 08:32
      Highlight Highlight In einem Esoterik-Laden fand ich zufällig ein tibetisches Büchlein, in dem die Empfehlung drinstand, man solle die Dämonen ehren, damit sie sich beruhigen würden und Einem am Ende sogar nützen und beschützen würden.
      Ich las die Passagen im Buch immer wieder, ohne dass ich etwas verstand.
      Aber irgendwann machte es bei mir "Kilck!":
      Du musst das Leben als GANZES annehmen und akzeptieren, also auch die "negativen" Dinge, wie das Sterben und den Tod, Krankheiten und Katastrophen!
      Und dazu gehört auch, die Gefühle und Ausdrucksweisen von Trauer und Wut anzunehmen und zu leben, wenn sie auftauchen.
  • achsoooooo 22.06.2020 15:11
    Highlight Highlight Bis ugefähr zur 5. Primar war ich sehr gläubig, habe oft auch gebetet.
    Dann fing ich an, die Bibel zu lesen und wurde Atheistin 😅
    • Turtlenigma 23.06.2020 06:37
      Highlight Highlight Der Qur'An zeigt viele Dinge auf, die in der Bibel keinen Sinn machen. Dies hat damit zu tun, dass die Bibel nicht die Aramäische von Jesus selbst ist, sondern von John Matthäus etc. geschrieben wurden, welche historisch gesehen nicht identifizierbare Personen sind.
    • Rabbi Jussuf 23.06.2020 08:32
      Highlight Highlight Turtl
      Umgekehrt wird ein Schuh draus: Viele Stellen im Koran bekommen erst einen Sinn, wenn man die biblischen Geschichten kennt. Manchmal reicht aber auch das nicht.
      Dies hat damit zu tun, dass der Koran ursprünglich nicht arabisch geschrieben war, sondern teilweise aus dem Aramäischen stammt und nicht von Mohammed oder Allah selbst, sondern von sonstigen historisch nicht identifizierbaren Personen geschrieben wurde.

      " John Matthäus"? Ist das nicht ein Fussballer?
      Und heisst der nicht Lothar zum Vornamen?
    • achsoooooo 23.06.2020 10:57
      Highlight Highlight Es sind nicht nur Dinge, die mir unlogisch erscheinen. Was mich insbesondere störte, waren gewisse Aussagen über Frauen, Homosexuelle und gewisse andere Randgruppen.
      Mir ist bewusst, dass bei der Übersetzung Fehler entstehen können. Aber Widersprüche und Aufrufe zu Intoleranz in diesem Ausmass sind wohl kaum alle so entstanden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wunderplunder 22.06.2020 13:14
    Highlight Highlight Meine Eltern sind nicht religiös und haben mich nicht taufen lassen. Ich bin jedoch ab und zu mit Nachbarskindern mit in die Sonntagschule oder in den Gottesdienst. Im Primarschulalter habe ich mich eigenständig mit dem Christentum auseinandergesetzt, die Bibel gelesen und auch gebetet. Schnell sind mir jedoch Ungereimtheiten und Ungerechtigkeiten aufgefallen. Nebst den offensichtlichen wissenschaftlichen Fakten für mich prägend: Ich kann und will nicht an einen Gott glauben, der so viel Elend auf der Welt zulässt.

    Also bin ich überzeugte Atheistin. Lass mich in Ruh - ich lass dich in Ruh.
    • rodolofo 23.06.2020 08:41
      Highlight Highlight Aber für alles Schlechte und Unangenehme gibt es doch einen Sündenbock: Der Teufel!
      Darum ist für mich das Christentum auch kein "Monotheismus", sondern ein "Duotheismus".
      Und genau diese Spaltung der Götter-Welt in einen "Ober-Guten" und einen "Ober-Schlechten" wirkt sich eben fatal auf das menschliche Denken aus!
      Alle die politischen Polarisierungen, die Entmenschlichung des Gegners und damit die Senkung natürlicher Hemmschwellen, der Rassismus, das Schwarz-Weiss-Denken, Extremismus und Fanatismus, lassen sich zurückführen auf den Duo-Theismus...
    • Wunderplunder 23.06.2020 11:33
      Highlight Highlight @rodolfo
      Mag sein, dass dies im Theismus allgemein einen gewissen Einfluss hat. Oder es liegt halt einfach in der Natur des Menschen, dass es einen Schuldigen braucht. Wir Menschen sind ja allgemein sehr bequem, was das angeht. An einen Gott oder Götter zu glauben macht es einfacher, weniger Eigenverantwortung zu übernehmen. Es ist halt SEIN/IHR Wille... "schulterzucken"

      Würden die Menschen in erster Linie eigenverantwortlich - ohne den praktischen Rückhalt durch eine Religion - handeln, würde manch einer seine Entscheidungen wohl vor der Umsetzung nochmals hinterfragen.
    • rodolofo 23.06.2020 15:37
      Highlight Highlight @ Wunderplunder
      Wenn ich im Garten jäte und Schneckenkörner streue, dann tue ich das, weil ich meine essbaren Kulturpflanzen schützen möchte und weil diese Kulturpflanzen mich (mit Essbarem als Bestechung) dazu erzogen haben, ihnen die Wildkräuter-Konkurrenz und Schnecken vom Leib zu halten.
      Nun habe ich zwei Möglichkeiten:
      1. Ich kann meine agrikulturellen Aktivitäten einfach hinter mich bringen, weil es nicht anders geht.
      2. Ich veranstalte ein riesiges Lamento und verfluche die Beikräuter, die ich UN-Kräuter nenne und die Schnecken, die ich Schädlinge nenne, als "mit dem Teufel im Bunde"...
  • Michael Bamberger 22.06.2020 12:33
    Highlight Highlight Der "liebe" Gott scheint nicht übermässig begeistert zu sein, wenn seine Geschöpfe in seinem Namen Taufen veranstalten, denn:

    "In Guinea sind während einer Taufe fünf Kinder und Jugendliche durch ein schweres Gewitter getötet worden...Unter den fünf Toten war laut der Regierung eine schwangere 16-Jährige, zudem seien sieben Menschen verletzt worden."

    Quelle: https://orf.at/stories/3170211/
    • bbelser 22.06.2020 17:01
      Highlight Highlight Vermutlich meinst du tatsächlich, dich hier über irgendjemandes "Gott" lustig zu machen.
      Stattdessen missbrauchst du den tragischen Unfalltod von Kindern für einen billigen Gag.
      Lässt tiefer in deinen Charakter blicken als jede Literatur-Liste...
    • Michael Bamberger 22.06.2020 18:22
      Highlight Highlight Siehe da, bbelser ist mit erhobenem Zeigefinger und sichtlich moralinsauer in die Falle getappt:

      Da theologische Apologie die Gehirnwindungen anscheinend überstrapaziert, ist das Ausweichen auf ein argumentum ad hominem bekanntlich die präferenzielle Patentlösung.

      Da kann ich aber wahrhaftig von Dusel reden, dass die klerikalen Scheiterhaufen inzwischen etwas aus der Mode gekommen sind.
    • bbelser 22.06.2020 20:15
      Highlight Highlight Den tragischen Unfalltod von Kindern für einen billigen Gag zu missbrauchen, willst du uns nun als Falle verkaufen.
      Für mich ist es weiterhin geschmacklos.


    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 22.06.2020 07:35
    Highlight Highlight Letzthin habe ich zufällig auf einem hässlichen Block in einer hässlichen Agglomerations-Überbauung in grossen Leucht-Lettern den Spruch "Gott sucht Dich" gesehen.
    Religiöse werden hier vielleicht sagen, das sei KEIN ZUFALL gewesen.
    Jedenfalls ist es kein Zufall, dass Gott mich so lange nicht gefunden hat, wenn er mich in einer so hässlichen Gegend sucht...
  • Ein Biss~Loin 22.06.2020 06:54
    Highlight Highlight Ob ich die Tür geöffnet habe, als Extremisten alias Gott, bei mir anklopfte, oder nicht reingelassen habe, da mir mit seiner Bibel ins Haus fallen wollte!?

    Da habe ich den Leibhaftigen gesehen, u. nicht Gott, den mir die Schwärmer andrehen wollen, ihren Gott kann laut den Gotteshausierer niemand sehen!

    Es gibt verschiedene christl. Wahrheiten, u. verschiedene Freikirchen, die je nach örtlichen Gemeinde, ihre eigene Wahrheit verkünden, u. die Mitglieder dieser christl. Versammlung, haben sich unter die dogma. fundament-lichen Lehren, sich zu ducken, u. zu gehorchen, ohne kritisieren, da ist der Glaube keine Privatsache mehr.
    • Ein Biss~Loin 22.06.2020 19:04
      Highlight Highlight Mein Pech ist, dass schon eine ganze menge Bibelschwärmer mich in ihre Konserven zwingen wollten, u. die Pasta in die Tube reindrücken wollten.

      Doch da hat doch etwas fehlgeschlagen, denn ich bin des einen Homosapiens, der genug weiter entwickelt ist, dass er solchen unterentwickelten Thesen, beim ihm keinen Platz haben.

      Jede Freikirche hat sein eigenes Evangelium, u. seine Anhängsel drumherum, u. die Tinte nimmt alles an, u. der Drucker druckt aus, was geschrieben wurde, u. so entstehen immer neue Evangelium, jedes nach seinem Geschmack, angepasst an die entsprechende Freikirche.



    • Ein Biss~Loin 22.06.2020 19:17
      Highlight Highlight So hat jede Freikirche ihre Konkurrenz, dass man freien Glaubens entscheiden kann, welchen dieser Evangelien auf ihn am besten zugeschnitten ist, doch wenn dem schlussendlich Freiheit nennen darf, merkt niemand dass er freiwillig in die Sklaverei verschworen hat, u. kein eigenes freies entscheiden zugelassen wird, weil die Vorschriften u. Gebote das Leben bestimmen, u. das ohne jegliche Toleranz, u. ohne Nachgiebigkeit, wie sturer es nicht sein kann, einfach am stursten, mit voller Unnachgiebigkeit, fundamentalistische Gesetzlichkeit, ohne Erbarmen.
    • Ein Biss~Loin 22.06.2020 19:37
      Highlight Highlight Wenn dem so ist, werden jene die nach der Konkurrenz bibl. Lehre hineinschauen, von der so scheinheilig bibeltreuen christl. Gemeinde, gleich ausgeschlossen, nur weil etwas entsprechend der Lehre, sich informieren wollte, von dem was ihm der Prediger so viel erzählt hat, denn doch da hat dieser Geistl. nicht das Recht alles für sich zu behalten, u. bequem zu verschweigen was er weiss, u. dem so treuen Wissensdurst, seiner Mitgliedschaft, auf der Stelle kündigt, u. ihn als abgefallenen untreuen, dem Antichrist dienenden, einer anderen Glauben angehörend, sich den Ab Götzen anderen Kirchen dienen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nurmalso 22.06.2020 02:22
    Highlight Highlight Wenn ich tot bin werde ich Gott treffen und dann können wir gerne über meine Lebensführing reden.

    Aber so lange ich lebe hat er mir gefälligst nicht in die Suppe zu spucken und wenn er es doch tun muss dann soll er/sie wenigstens soviel Anstand haben persönlich kommen und sagen was los ist.

    Seinen Fans aber traue ich nicht weiter als ich sie werfen kann. Den meisten von ihnen würde ich mir sowieso mal greiffen wenn ich ihr Gott wär.
    • bbelser 22.06.2020 17:04
      Highlight Highlight Schön, konntest du ein wenig Dampf ablassen. Aber wie ging denn nun dein Entwicklungsweg?
    • Nurmalso 22.06.2020 19:08
      Highlight Highlight Ach ich hab schon recht früh eine eigenständige Meinung zu dem Thema entwickelt so ungefähr mit 8 in der ersten Religionsstunde.
      Dieser Weg ist bus heute eigentlich Kurvenfrei.
    • Turtlenigma 23.06.2020 06:39
      Highlight Highlight In die Suppe zu spucken? Er war der der die Suppe überhaupt konzipiert, realisiert und serviert hat. Da du selber reinspuckst musst du dich nicht wundern, dass sie etwas komisch schmeckt.
  • ensamvarg 22.06.2020 01:00
    Highlight Highlight Ich bin in einer "bibeltreuen" Familie aufgewachsen, in der Gewalt und Intoleranz an der Tagesordnung war. Trotzdem bin ich lange im Christentum geblieben und war überzeugt davon. Erzählte von Bekehrung und Wiedergeburt, machte mit bei Straßenmission und mehr. Irgendwann hatte ich genug von all der Gewalt und Intoleranz und bin ausgestiegen. Erst aus der Sekte, der wir angehörten (eine von H. Stamm's "Lieblingssekten"), dann komplett aus dem Glauben. Nach reichlich Entwicklungs- und Evolutionsbiologie und Holobiontenkonzept vom Prof. gibt es auch kein Zurück mehr.
  • Major Tupperware 21.06.2020 22:57
    Highlight Highlight Da elterliche Autorität in meiner Erziehung grossgeschrieben wurde, fehlte mir lange das Rüstzeug, um für meine eigenen Ideen einzustehen. Es brauchte daher noch einige schmerzhafte Jahre Einsicht, bis ich den gröbsten Religionsballast über Bord werfen konnte. Die Demontage des Glaubens läuft nun auf kleiner Flamme fröhlich weiter und in der Zwischenzeit bin ich via "Christentumlight" beim Agnostizismus angelangt.

    Das Thema wird mich sicherlich noch bis zur Bahre begleiten, die grundsätzliche Richtung jedoch ist wahrscheinlich unverrückbar. (2/2)
  • Major Tupperware 21.06.2020 22:54
    Highlight Highlight Ich wuchs in einer konservativen, katholischen Familie auf. Obwohl ich schon als Kind kein begeisterter Kirchgänger war, konnte ich mir lange, mangels alternativer Ansichten, ein Leben ohne christliche Religion nicht vorstellen.

    Vermutlich auch um mich von meinen Eltern abzunabeln, suchte ich ab der Pubertät alternative Wege zu den religiösen Ansichten meines Umfeldes. Meine Eltern waren jedoch mit meinen neuen Ideen eher überfordert, sodass dies meist im Streit endete. Die Mutter versuchte jeweils zu beschwichtigen, der Vater drohte mit Sünde, Feg- und Höllenfeuer.

    (1/2)



  • Miracoolix 21.06.2020 20:26
    Highlight Highlight Meine Mutter ist Reformiert und mein Vater Muslim. Für mich waren diese Geschichten, sei es die Weihnachtsgeschichte in der Schule oder diverse Erzählungen, welche mir mein Vater aus dem Koran erzählte, immer spannende Geschichten mit Helden, Monstern, Gut und Böse, also einfach ein Märchen wie die unendliche Geschichte z.B.. Für mich gab es da keinen Unterschied, heute halte ich gundsätzlich nichts von dem Konzept der Religion oder des Glaubens, für mich ist alles wissenschaftlich erklärbar, oder wird mal erklärbar sein, übernatürliches und spirituelles existiert bei mir nicht.
  • Jörg Wirz 21.06.2020 15:06
    Highlight Highlight Als Teenager habe ich die Doppelmoral der Kirche durchschaut und mich dank dem ablehnenden Atheismus von der Kirche getrennt. - Danach realisierte ich, dass das Leben viel mehr ausmacht, als das, was mit Augen, Ohren und Nase beweisbar ist und der Atheismus wohl in der Lage ist, die Manipulationen der Kirchen zu durchschauen, aber unfähig die zentralen unterschiedlichen Ebenen des Lebens zu erkennen. Die feinstofflichen Dimensionen sind die Wichtigsten. Da sie nicht beweisbar sind, verweigert der Atheismus deren Existenz extrem radikal. Darum ging meine Reise dann schnell weiter...
    • Michael Bamberger 21.06.2020 16:35
      Highlight Highlight Jörg Wirz: "Die feinstofflichen Dimensionen sind die Wichtigsten. Da sie nicht beweisbar sind, verweigert der Atheismus deren Existenz extrem radikal."

      Da auch Zahnfeen, rosa Einhörner und andere Feinstofflichkeiten nicht beweisbar sind, verweigert Jörg Wirz deren Existenz "extrem radikal"...
    • Alienus 21.06.2020 19:08
      Highlight Highlight Jörg Wirz

      > Darum ging meine Reise dann schnell weiter < ... wieder zurück ins 18. Bzw. 19. Jahrhundert?

      Nun, die Wissenschaft geht davon aus, dass Ihre „feinstofflichen Dimensionen“ ein ausgemachter grandioser Nonsens ist.

      Als Agnostiker und Baumensch, also ein Mesozonaler, frage ich Sie und bitte seeeeehr ernsthaft, wie sich die drei Dimensionen und die Zeit darin modellmäßig denken lassen.

      Denn auch in der angenommenen Feinstofflichkeit gibt es einen Raum-Massen-Bezug. Und dann ist das Ding halt keine Feinstofflichkeit.

      Oder es gilt im Hirn explizit auch eine Feinstofflichkeit
    • rodolofo 22.06.2020 07:51
      Highlight Highlight In diesem Zusammenhang empfehle ich eine Filmreihe auf "arte":
      Play Icon

      Darin kommen immer wieder mal Astrophysiker zu Wort.
      Wenn sie ihre Überlegungen und Entdeckungen so darlegen, dann wirken sie auf mich erst mal komplett übergeschnappt.
      Die "Schwäbische Hausfrau" in mir rechnet dann nach, was dieser Teilchenbeschleuniger bei Genf gekostet hat und wie viele Bio-Eier man mit diesem Geld ausbrüten lassen könnte.
      Ein doppelter Wahnsinn also.
      Aber ohne diesen Teilchenbeschleuniger würden wir immer noch an Rassentheorien glauben!
      Wahnsinnig, und doch genial...
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  • Chris Rieser 21.06.2020 15:05
    Highlight Highlight Ich kann nur jedem sagen : Suche Jesus und Du wirst ihn finden ! Und Du wirst dieselbe Erfahrung machen wie Milliarden von Christen vor Dir in den letzten 2000 Jahren : Jesus ist THE ONE AND ONLY ! ❤️ Er ist der Weg, die Wahrheit und DAS LEBEN ! Joh 14,6 - Und ER lässt uns NIE im Stich !
    • bbelser 21.06.2020 18:03
      Highlight Highlight Eigentlich war hier aber nicht nach irgendeinem Weg, Wahrheit und Leben gefragt, sondern nach deinem ganz konkreten Weg. Schade, kommt von dir nur recht inhaltsloses Missionieren.
      Die eigene Geschichte wäre sehr viel überzeugender...
    • Ein Biss~Loin 22.06.2020 07:39
      Highlight Highlight Chris Rieser,

      u. viele Wege führen nach Einsiedeln, Zürich u. Lausanne, u. ich nehme über niemand, also keinen Weg, über niemand!!

      Gelogen wurde schon viel, u. das im Namen der Bibel, durch die Bibel!
    • Greebo 22.06.2020 10:24
      Highlight Highlight Und was ist mit den Menschen (darunter Kinder, die wohl kaum grosse "Sünden" begangen haben), die auf der Flucht über das Meer ertrinken? Hat er die auch nicht im Stich gelassen? Oder waren die nicht rettenswert, weil sie nicht den "richtigen" Glauben gehabt haben? Ich glaube sehr wohl, aber nicht an ein so egoistisches, selbstsüchtiges und racheversessenes Wesen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hanna B. 21.06.2020 12:19
    Highlight Highlight Glaubensweg: Weil ich durch Op Folgen, unterversorgt war, kam meine Tochter untergewichtig zur Welt. Das kesb nahm aufgrund meiner Vergangenheit Drogen an. Ich gab meine Tochter in Kurzpflege. Ich hatte sie 72std/Wo. Schnell verliess mich ihr Vater. Der kesb Kampf war hart/einsam. Man hat genug geredet, findet keine Kraft.
    Ich ging in die Quartiers Kirche. Man hat gesungen, gelacht, es war chaotisch. Die Predigt war unkonventionell, menschlich. Gott hat für mich keine Wunder vollbracht. ER gab mir Licht, Familie, HOFFNUNG. Um zu überleben und meine Tochter vollständig zugesprochen zu kriegen.
  • John316 21.06.2020 11:37
    Highlight Highlight Der Bibelraucher:
    Play Icon


    Diese und viele andere Begebenheiten wie Menschen zu Jesus Christus als den einzigen, wahren und lebendigen Gott gefunden haben findet ihr auf dem entsprechenden Kanal.
    • bbelser 21.06.2020 18:11
      Highlight Highlight Da glaub ich ja noch lieber das US-Märchen, dass es jeder vom Tellerwäscher zum Millionär schaffen kann...
    • rodolofo 22.06.2020 07:58
      Highlight Highlight @ bbelser
      Ich lernte mal einen Tellerwäscher kennen, der es bis in die "special force" der US-Armee schaffte.
      Irgendwann landete er dann in einer psychiatrischen Klinik in der Schweiz.
      Aber seinen Freiheitsdrang behielt er!
      Der Securitas kam gehörig ins Schwitzen, denn der "American Cowboy" blieb auch nach 22 Uhr draussen vor dem hässlichen Klinik-Plattenbau sitzen und sinnierte über sein Leben nach, in dem er so viel Tod und Tödliches gesehen und erlebt hatte...
    • Ein Biss~Loin 22.06.2020 23:09
      Highlight Highlight rodolofo, das vom American Cowboy soll ein Witz sein!?

      Zynismus ist nicht fremdes, doch manchmal einfach nicht angebracht.

      Schon manchen Bibelübersetzter hat sich als den einzig Wahren ausgegeben, u. unterandern gibt es auch Evangelikale Militärgeistliche, die Seelsorge im Wehrdienst praktizieren, u. ihnen bei Einsätzen moralisch Unterstützen, dass die weiterhin ihre Einsatzbefehle nachkommen können, u. Kampfjets besser fliegen können.
  • Pixelmator 21.06.2020 10:28
    Highlight Highlight Ich bin mit Sonntagschule, reformierter Kirche und einem naturwissenschaftlichen Studium aufgewachsen. Heute kann ich nicht ausschliessen dass es (einen) Gott gibt – und auch nicht, dass es keinen gibt. In diesem Spannungsfeld bewege ich mich, und bin so ständig herausgefordert, *alle* meine Überzeugungen immer wieder zu hinterfragen.

    Yuval Noah Harari hat es so ausgedrückt: „Nationen und Religionen sind Fussballklubs auf Steroiden.“

    aus Yuval Noah Harari: ‘Humans are a post-truth species’

    https://www.theguardian.com/culture/2018/aug/05/yuval-noah-harari-extract-fake-news-sapiens-homo-deus
  • Aeschiii 21.06.2020 10:13
    Highlight Highlight Ich selbst bin protestantisch aufgewachsen. Ich wurde getauft, hatte meine KUW's (Kirchliche Unterweisung) und hatte meine Konfirmation. Meine Eltern haben einen "schwachen" Glauben vorgelebt - 2x pro Jahr in die Kirche "das längt".
    Ich war nie religiös, aber ab der 7ten Klasse habe ich das ganze Religiöse hinterfragt und liess mich nur dem Frieden zuliebe konfirmieren. Keine zwei jahre danach bin ich aus der Kirche ausgetreten, da diese für mich Werte lobt, die für mich nicht akzeptabel sind. (Nächstenliebe für Alle, ausser Homosexuelle, andere Religionen...)

    Das brauche ich definitiv nicht.
  • tuco 21.06.2020 09:40
    Highlight Highlight HEIL JOSEPH BENEDICTUS & MALEDICTUS :-) IN ETERNUS...RATZINGER...:-) HEIL ADOOOOOOOLF....

    BIST DU BEREIT FÜR DEINE REISEEEEEEEEEE:-)

    ABER NUR EINFAAAAAAAAAAAAAAAAACH:-))))))))))))))))))

    GRÜSSE MIR DEIN WITZIGER GOTT:-))))))))))))))))))))))))))

    GRÜSSE UNS ALLEN DEN BASTARDEN ÖSTERREICHER ADOLF...:-)



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  • Maesonator 21.06.2020 09:23
    Highlight Highlight Glaube oder Religion machen nur dann einen Sinn, wenn sie einer Person helfen, ein besserer Mensch zu werden und mehr nach der goldenen Regel zu leben: „Versuche immer alle anderen so zu behandeln, wie du selbst in der gleichen Situation auch behandelt werden wolltest. Und gib dir dabei aufrichtig Mühe, die Situation des anderen tatsächlich zu verstehen.“ Die grosse Herausforderung bei dieser Regel besteht darin, zu versuchen, sie auf alle Menschen auf diesem Planeten anzuwenden. 4/4
    • Heidi Weston 21.06.2020 11:36
      Highlight Highlight @Maesonator
      Um ein besserer Mensch zu werden und ihre „goldene Regel“ zu leben, braucht es weder Gott noch Jesus noch irgend eine andere Religion.
    • Maesonator 22.06.2020 08:02
      Highlight Highlight Das stimmt, deshalb bin ich misstrauisch gegenüber Menschen, die sich als religiös bezeichnen, nicht aber gegenüber Menschen, die ich als gläubig erfahre (siehe meinen vorherigen Post).
  • Maesonator 21.06.2020 09:23
    Highlight Highlight So habe ich z.B. bei einem Unfall am 1.11.2011 den BWK 11 gebrochen und habe an einem 11. Geburtstag. Oder letztes Jahr erhielten mein Bruder und mein Stiefvater am gleichen Tag die Diagnose, dass sie Krebs hätten. Gerade in dunklen Zeiten passieren mir manchmal solch beinahe unglaublichen Zufälle, die mir zeigen „Hey, du bist nicht alleine. Du bist geborgen. Irgendwann und irgendwie wird alles gut.“
    Ich habe mir vorgenommen, das Buch „Synchronizität, Akausalität und Okkultismus“ von Carl Gustav Jung noch einmal zu lesen, wo er versucht, solche akausalen Zufälle empirisch zu untersuchen. 3/4
    • Heidi Weston 21.06.2020 11:41
      Highlight Highlight Mein Schwiegervater und meine Mutter erhielten fast gleichzeitig die Diagnose Krebs. Mein Schwiegervater im Dezember 2016, meine Mutter im April 2017. Beide verstarben im Jahr 2019. wieso waren diese Ereignisse nicht Synchronisiert? Hmmm ist das auch wieder nur ein Haufen dampfende Scheisse um Menschen wie Ihnen das Hirn zu vernebeln? Anscheinend funktioniert es.
    • Maesonator 22.06.2020 07:55
      Highlight Highlight Bitte lesen Sie nach, was mit dem Begriff Synchronizität gemeint ist. Solche Ereignisse haben immer "nur" eine individuelle, subjektive Bedeutung. Es kommt also nicht darauf an, wie andere diese Erlebnisse interpretieren. Vielleicht gab es in Ihrem Leben Erlebnisse mit anderen akausalen Zusammenhängen? In meiner Lebensgeschichte sind mindestens viele solche Dinge passiert, von denen ich hier nur zwei geschildert habe.
    • Rabbi Jussuf 23.06.2020 08:59
      Highlight Highlight Maesonator
      "Synchronizität" ist Eso-Kram. Kann man sich getrost sparen und die Zeit besser verwenden.
  • Maesonator 21.06.2020 09:22
    Highlight Highlight Ich denke, es ist unwichtig, wie diese gläubigen Menschen eine höhere Macht nennen: Gott,das Universum, das Leben oder wie auch immer. Wichtig ist alleine, was sie mit diesem Begriff verbinden.
    Ich selbst habe mich immer als Agnostiker bezeichnet. Wobei ich als junger Mann der Meinung war, es gäbe höchstwahrscheinlich keinen Gott, keine Magie und keinerlei übernatürlichen Ereignisse. Aufgrund persönlicher Erlebnisse denke ich jedoch heute, dass es höchstwahrscheinlich doch ein höheres Wesen gibt, das in irgendwelcher Form über uns wacht. 2/4
  • Maesonator 21.06.2020 09:22
    Highlight Highlight Ich unterscheide zwischen religiösen und gläubigen Menschen. Religiöse Menschen machen sich ein Bild von Gott und versuchen ihn abschliessend zu definieren. Was ja zumindest zum Koran oder der Bibel im Widerspruch steht.
    Gläubigen Menschen ist es bewusst, dass sie zwar neugierig sind und verstehen wollen, sie aber in ihrer menschlichen Begrenztheit gleichsam immer nur einen kleinen Teil eines riesigen Mosaiks sehen können. Und dass die Aussage des Bildes vielleicht eine ganz andere wäre, könnte man das ganze Mosaik betrachten. 1/4
    • Heidi Weston 21.06.2020 11:42
      Highlight Highlight Aha und Sie kennen das ganze Mosaik? Dann erhellen Sie doch die Menschheit mit ihrem Wissen!
    • Maesonator 22.06.2020 07:58
      Highlight Highlight Ich weiss, dass ich nichts weiss. Und je mehr man weiss, umso mehr ist einem das bewusst. Weil der Horizont grösser wird und damit auch der Bereich des Unbekannten hinter dem Horizont. Hinter jeder Antwort türmen sich neue Fragen auf. Genau das macht das Leben spannend.
    • Turtlenigma 23.06.2020 06:43
      Highlight Highlight Wer den Koran liest, weiss, dass man sich kein Bild von Gott machen soll, da unser Verständnis limitiert ist. Wer sucht, der findet. Öffne mal eine beliebige Seite des Buchs und lies rein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Spooky 21.06.2020 07:57
    Highlight Highlight Da brüsten sich viele User damit,
    dass sie nicht an Gott glauben.

    Und da kommt ein kleiner Virus daher und schon huldigen sie ihm und fürchten ihn mehr als alles andere und bleiben schön brav zu Hause und glauben alles, was ihnen die Politiker und die Virologen erzählen. 🙈
    • Alienus 21.06.2020 10:09
      Highlight Highlight Spooky

      Gerne möchte man von ihnen die Fundstellen ihrer These lesen, wo, wann und wer solch ein dümmliches Zeugs geschrieben hat, dass „viele“ nicht an Gott glaubende User beim kleinen Virus alles glauben, was ihnen die Politiker und die Virologen erzählen.
    • Heidi Weston 21.06.2020 11:44
      Highlight Highlight @Spooky
      Virus = Real
      Gott = Imaginär
    • Spooky 22.06.2020 03:04
      Highlight Highlight Alienus

      Glaubst du an Gott? Nein!
      Ist für dich Sucharit Bhakdi ein Verschwörungstheoretiker? Ja!
    Weitere Antworten anzeigen
  • PeteZahad 21.06.2020 07:17
    Highlight Highlight Ich glaube dass sich positive Gedanken positiv auf mich und die Umwelt auswirken. Wir können im Alltag etwas bewirken aber nicht wenn wir zweifelnd denn Sinn des Lebens suchen.
    • Ein Biss~Loin 21.06.2020 10:07
      Highlight Highlight Da könnte man Peter Pan zu rate ziehen, vielleicht weiss er dafür eine Antwort, denn den Sinn des Lebens liegt an mir selbst, den brauche ich nicht zu suchen, den hab ich schon, da ich an mir selbst glaube, u. keinen andern Götzen neben mir haben will !
      Play Icon
    • Ein Biss~Loin 21.06.2020 11:10
      Highlight Highlight So verstehe ich deinen kindlichen Glauben, Pete Zahad, wie es in deinem Heimkino ist, wo alles andere von aussen böse ist, u. nur sich selbst als gut definiert, um das glaubwürdig zu machen, muss ein Erlöser hinhalten, der sie Pete Z. von den Bösen, mit andern Auffassungen erlösen soll.
    • PeteZahad 21.06.2020 12:12
      Highlight Highlight @Lion Lies meinen Kommentar: "... NICHT nicht wenn wir zweifelnd denn Sinn des Lebens suchen."
      Ich suche nichts, ich habe alles in Mir gefunden was ich brauche.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ein Biss~Loin 21.06.2020 04:04
    Highlight Highlight Betreff der ethnischen Minoritäten, von denen Freikirchen sich selbst nennen, item;

    Zum Bekehren können braucht es viel mehr dazu, vor allem kein Hebräischen Beinahmen dazu, u. das Namensende *mann darf auch nicht sein, damit zum Club sich bekehren, nur dann in der Gemeinschaft aufgenommen werden kann, denn nur so ist sein HEIL gewiss.

    So zu einem Teil des Glaubensbedingung für die Heilsgewissheit!

    Diese Marge den Heilsglauben- Zugehörigkeit der Sekte zu erlangen, muss also zuerst eine Namensänderung gemacht werden, und zwar offiziell, nicht wie bei den Nonnen, die im geistlichen Beinahmen angesprochen werden.
  • Ailton 21.06.2020 02:05
    Highlight Highlight "Der Glaube säte Zwietracht in unserer Familie"
    Diese Aussage ist an sich falsch.. Er redet von Religion, aber gibt dem Glauben die Schuld... Offensichtlich einer mehr, den Unterschied darin nicht kennen lernen durfte... Habe ja nichts dagegen, wenn Menschen der Religion schuld geben würden, aber zwischen Glaube und Religion ist halt doch ein unterschied, der aber vielen wohl nicht geläufig ist und die Kirchen-/ Religionsgeschichte über die Jahrhunderten oft verdreht hat leider..
    • Oxymora 21.06.2020 10:23
      Highlight Highlight @Ailton

      Denken Sie wirklich, dass jemand an Jesus gehört hätte, wenn die Kirchenmänner die Bibel nicht zusammen fantasiert hätten?

      Glaube basiert auf Religion.
    • Ro Viking Ger 21.06.2020 14:57
      Highlight Highlight Sie verteidigen hier in den Kommentarspalten sehr eifrig ihren Glauben, angehängt noch den "Missions-Asapekt". Dürfen wir erfahren, wie sie selbst zu ihrem Glauben gekommen sind und in welcher Freikirche sie dabei sind?
    • Ro Viking Ger 21.06.2020 15:13
      Highlight Highlight Korrektur:
      Missions-Aspekt.
      (Blickwinkel)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Waseli 21.06.2020 00:08
    Highlight Highlight Ich bin freikirchlich aufgewachsen.
    Mit der Zeit musste ich feststellen, dass sich Wissen, Moral und Glauben immer mehr bissen.
    Was mich noch hielt waren "Erlebnisse" des Umfeldes sowie der Gedanke es gäbe dennoch überirdische Gerechtigkeit verbunden mit einem Flehen Gott soll doch mir meinen Fehler zeigen. Mit dem weiteren Lesen der Bibel tauchten jedoch immer mehr Ungreimtheiten auf. Ein Blick über den Tellerrand ergab - auch in anderen Kirchen und Religionen gibt Berichte über Erlebnisse über das Jenseits, Heilungen etc. und alle beanspruchen für sich.

    So wurden mein Gedanken frei
  • ThisNameWasTaken 20.06.2020 21:17
    Highlight Highlight Mich haben als Kind diese Erzählungen schon irritiert, später habe ich über meine Bildung die Naturwissenschaften stärker gewichtet und Logik hat halt bei Religionen einen Exotenstatus. Ich habe dann lang Kirchensteuern bezahlt, bis mich das Schicksal von Piergiorgio Welby so aufgeregt hat, dass ich aus der katholischen Kirche ausgetreten bin.

    Ich habe festgestellt, dass ich so gut wie nie eine Brücke zu Gläubigen beim Thema Religion schlagen konnte, ganz einfach, weil man keine gemeinsame Fakten finden kann. Ausserhalb dieses Thema habe ich keine Probleme mit denselben Leuten.
  • Rick Sanchez 20.06.2020 21:02
    Highlight Highlight Religionen sind für so viel Leid auf dieser Welt verantwortlich. Ich könnte das nie mit meinem Gewissen vereinbaren.

    Ich denke das Leben auf unserer Erde ist aus purem Zufall entstanden. Was daraus geworden ist, ist ein Wunder.
    Wir sollten dieses Wunder jeden Tag bestaunen und schätzen.
    • Markus Schneider 743 20.06.2020 22:50
      Highlight Highlight Ja, Religionen sind eine Seuche! Insbesondere wenn man diese Mythen allzu wörtlich nimmt. Viele Kriege sind letztlich Religionskriege.

      "Staunen und schätzen"! Schön! 💖
    • Ailton 21.06.2020 02:17
      Highlight Highlight Die Religion ist verantwortlich für das Leid auf dieser Welt?? Nein, das ist der Mensch selbst, weil jeder einzelne sich über dem Anderen stellen möchte... Die Religion ist nur der Käfig, um die Menschen zu steuern... Es braucht keine Religion, um anderen zu schaden, das schaffen auch die, die keine Religion angehören.. Überlege lieber weiter und tiefer, wem oder was du die Schuld zuweisen willst
    • Oxymora 21.06.2020 10:23
      Highlight Highlight @Ailton

      “Es braucht keine Religion, um anderen zu schaden, das schaffen auch die, die keine Religion angehören.“

      Da haben Sie völlig recht. Aber Religionen bieten prima Rechtfertigungen und potentielle Mittäter sind oft schon von Kindesalter her passend dazu eingestimmt worden.

      z.B.

      Homosexualität – laut Bibel falsch – Bibel ist Wort Gottes – Gott will, dass..
  • DrDeath 20.06.2020 19:42
    Highlight Highlight Ich habe für mich zu der Erkenntnis gefunden, dass Religion in erster Linie aus der Durchsetzung moralischer Werte "...sonst kommst du in die Hölle" und der Beruhigung von Menschen besteht, die mit ihrer eigenen Vergänglichkeit bzw. der ihrer Mitmenschen nicht klar kommen. "Jesus wird dich vor dem Tod retten".

    Mit meiner Vergänglichkeit habe ich kein Problem, der Tod schreckt mich nicht. Und ich habe mir schon vor langer Zeit mein eigenes Moralsystem geschaffen, an das ich mich halte. Nicht weil mich ein strafender Gott dazu treibt, sondern weil ich es WILL.
    • Ailton 21.06.2020 02:19
      Highlight Highlight Was ist der Unterschied, etwas zu Glauben und sich einer Religion anzuschliessen? Wirst staunen, dass die Antwort simpel ist, und doch nicht das, was du als erstes denkst
    • Oxymora 21.06.2020 10:27
      Highlight Highlight @Ailton
      Klären Sie bitte auf, anstatt nur Behauptungen in den Blog zu setzen.
    • Ailton 23.06.2020 23:44
      Highlight Highlight Für mich bedeutet Glaube, dass ich mit dem Herzen weiss eine Zuversicht habe und Hoffnung, wo mein Kopf nicht mehr zustimmen kann oder nicht möchte. Die Religion aber ist für mich, das mir ein jemand vorschreibt, was und wie ich glauben MUSS.. Der Glaube ist freiwillig, die Religionen häufig mit Ritualen bestückt, die nicht sein sollten..
  • Spooky 20.06.2020 19:27
    Highlight Highlight "Hast du die Tür geöffnet, als Gott anklopfte?
    Oder sie ihm vor der Nase zugeschlagen?"

    Gott hat nie an meine Tür geklopft.
    Also habe ich sie auch nicht aufgemacht.
    • Ein Biss~Loin 20.06.2020 21:15
      Highlight Highlight Spooky, so wird beim Bekehrungsversuch, beim ersten Dating, zum bekehren, das mit der Tür thematisiert, u. das gleich beim ersten mal, in dafür aufgestellten Einrichtungen, die fürs Missionieren gedacht sind. Auf der Strasse wird in eine Einrichtung abgeholt, um dann entsprechend die Person zur Bekehrung zu bearbeiten.
    • Ailton 21.06.2020 02:27
      Highlight Highlight @spooly: Ich denke, er hat mehrfach angeklopft, du hast es vielleicht nur nicht bemerkt oder es ignoriert..

      @Ein Biss~Loin: deine Ansicht von bekehrung ist irgentie zwar verständlich, da dir offenbar nur diese bekannt ist, doch die Bekehrung ist etwas privates- eine persönliche Entscheidung das nur du für dich alleine bestimmen kannst und auch nur, wenn du an etwas glauben kannst, das du erfahren hast.. alles andere ist sonst schwachsinnig. mein Rat, suche mit dem Herz, wünsche dabei viel erfolg
    • Ein Biss~Loin 22.06.2020 06:11
      Highlight Highlight Ailton, quo vadis, das zu Glauben, dass also den Glauben etwas privates ist, das ist u. kann ich, nie u. niemals, einfach nicht nachvollziehen, denn jeden von Ihnen, die zum Glauben rekrutiert werden, müssen sich der dogmatischen Lehre einer Freikirche unterordnen,

      sonst wird niemand aufgenommen, u. als Aussenseiter angesehen, den werden als den Ungläubigen abgetan u. wird deshalb weggewiesen, also rausgeschmissen, weil er eben einen wirklichen privaten Glauben hat.

      Ich bin rausgeschmissen, also rausgeworfen worden, u. wegen nachforschen u. lesen der Extremisten befremdeten Bücher!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Peter A. 20.06.2020 19:16
    Highlight Highlight Meine Jugend erlebte ich christlich (Evang.Taufgesinnte) in einer kleinen Landgemeinde - es war einfach so. Als Lehrling traten andere, viel wichtigere Dinge in den Vordergrund und in mein Leben. Gott und die Religion entfernten sich weiter und weiter. 2016 oder 40 Jahre später erlitt ich einen schweren, unverschuldeten Motorradunfall. Es stand ganz schlecht um mich und bereits 6 Monate später war ich wieder zu Hause und bin mehr oder weniger unversehrt. Heute bin ich überzeugt davon, dass es eine höhere Macht geben muss. Das Gebet und mein täglicher Dank an Gott wurde zum Ritual.
    • Ailton 21.06.2020 02:32
      Highlight Highlight Ich finde dein Post super:) versuche den Glauben an Gott nicht zu sehr als Religion zu sehen, denn Religion ist nocht ein Unterschied zum Glauben. Suche deine eigene Beziehung mit Gott und du wirst verstehen was ich meine
  • Ein Biss~Loin 20.06.2020 19:11
    Highlight Highlight Menschen streben von Natur aus, sich selbst zu einem Gott zu machen, weil in jedem den Alpha-trieb in sich trägt, um sich an erster Stelle, als den Leithammel, über andere zu stellen.

    Als dem Alpha-M unterworfen, muss jeder von sich abgeben was verlangt wird, manchmal auch sein Selbstwertgefühl, da das A-Ti. ihn unterworfen hat, u. in der Gruppe, nur die ihm zugewiesenen Ort, seine Rolle einzunehmen hat.

    Jeder muss sich seinem zugewiesenen Aufgabe sich unterordnen, u. seine Pflicht nachzukommen, denn so funktioniert die Gruppendynamik, wo Aussenseiter unerwünscht sind.

    • Ein Biss~Loin 20.06.2020 19:49
      Highlight Highlight Aus diesem Grund, eines Aussenseiters wurde ich aus der Gemeinschaft ausgeschlossen, weil man mich verdächtigte, dass ich die Ideologien der Konkurrenz übernommen habe, u. das nur wegen meinem Wissensdrang, über alles mich zu informieren, was mein Forschungsdrang verlangte.

      So bin ich auch zu sehr unangenehmen Informationen gelangt, was für die Leitung zu gefährlich ist, u. um dass nicht noch mehr ans Tageslicht kommt, wurde ich gestraft, u. meiner Anstellung in einer Firma gekündigt, wo man mich in ein Heim zum Schweigen bringen wollte, doch wie es so wollte, bin ich ins Ausland zu einer passenden Ausbildung abgehauen.
    • Ein Biss~Loin 20.06.2020 20:33
      Highlight Highlight Da ich unfähig bin unter einer Diktatur zu leben, ziehe ich es vor, lieber in Freiheit zu leben, statt mich einer autoritären Gesellschaft mich zu unterstellen.

      Die Scheinfreiheit in autoritär geführten Gemeinschaften, ist wie in gewohnter Umgebung, in seinem zugewiesenen Laufgitter, sich frei zu bewegen.

      Also ein Laufgitter- Glauben, das eingeschränkten freien Glauben zulässt, dessen Freiheit in seinen Territorium, das frei glauben darf, was ihm zum Glauben befohlen wird.
    • Ein Biss~Loin 20.06.2020 20:45
      Highlight Highlight Vor sechs Jahren, u. drei Monaten, u. sieben Tagen, wurde ich wegen meinen eigenwilligen Einstellung zusammengeschlagen, weil ich mich nicht mehr zur Glaubensgemeinschaft zurückkehren wollte, u. meiner Ansichten freien Glaubens u. Meinungsfreiheit absagen soll, damit ich mich wieder unterwürfig den Schikanen zu stellen habe, was natürlich zum voraus scheitern wird, da ich ein Freiheitliebender bin, der an nichts glauben will, was mit unterwerfen zu tun hat.
  • KnolleBolle 20.06.2020 18:43
    Highlight Highlight Warum haben wir so viel Kriege und Elend wegen den Religionen wenn es doch einen Gott geben soll ❓ Ich denke es gibt keinen Gott ❗
    • Ailton 21.06.2020 02:36
      Highlight Highlight Kriege und Leid verursacht der Mensch, die Religion ist nur der Deckmantel für die Taten.. Wenn Gott frieden möchte, aber der Mensch im Namen der Religion Krieg führt, wer ist da doch nochmals für das Leid verantwortlich?
    • Oxymora 21.06.2020 10:33
      Highlight Highlight @Ailton

      Gott, angeblich hat er die Menschen doch geschöpft.

      Der Allwissende hat mangelhafte Menschen gebastelt, repariert sie nicht und greift nicht in Ihr Handeln ein. Trotz Allmacht ist er offenbar in Lethargie erstarrt.
    • Ailton 23.06.2020 23:54
      Highlight Highlight @ Oxymora
      Hmm, Gott hatt schon mal die fast die gesamte Menschheit ausgelöscht, weil er über ihr verhalten verägert war.. danach versprach Gott, er würde das nicht noch einmal in gleichen Masse tun. Jesus kam auf die Welt, um den Menschen zu zeigen, wie sie leben sollten. Aber haben die Menschen etwas gelernt von all dem? Die einen ja, die anderen nein
  • Georges Sugarless 20.06.2020 18:39
    Highlight Highlight Ich kann Skeptiker gut verstehen, war ich doch selbst einer. Doch ich wollte mehr wissen über diesen Gott aus der Bibel. Dabei stellte ich fest, dass es keine überlieferten Schriften gibt, welche mehr wissenschaftlich untersucht wurden als die Bibel. Diese wurde innerhalb von ca. 2000 Jh. Geschrieben von über 40 Autoren, welche sich nicht kannten und trotzdem widerspricht sich die Bibel nicht. Im AT gibt es über 100 Prophetien welche Jesus erfüllt hatte. Religionen und ihre Dogmen sind menschlich irritierend. Jesus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Nun bin ich ein Nachfolger Jesus.
    • Oxymora 20.06.2020 19:55
      Highlight Highlight @Georges Sugarless

      Über 100 Prophetien in Teil 1 (AT), welche Jesus in Teil 2 (NT) erfüllt hatte!

      Das ist rechtviel.

      Im Vergleich zu anderen Romanen.

      Von Kassandra Trelawney sind z.B. nur zwei Prophetien bekannt, die Harry Potter erfüllt hat.
    • PeteZahad 21.06.2020 07:23
      Highlight Highlight Gebrüder Grimm haben das auch alles 😉
  • Faethor 20.06.2020 18:38
    Highlight Highlight Also bei mir hat er nie geklopft
  • Ursus der Rächer 20.06.2020 18:23
    Highlight Highlight Ich bin katholisch geboren und hatte das „grosse Glück“ zwei katholische Pfarrer als Onkel zu haben, oder sagen wir lieber Schläger! Der Rest der Verwandtschaft war auch alles andere als christlich eingestellt und der Neid gegenüber Anderen zerfrass sie richtiggehend. Nur mein Vater war nicht so religiös, dafür war er sehr anständig. Was ich sicher nicht mehr erwähnen muss: Ich bin vor 30 Jahren aus dem Schlägerverein ausgetreten!
    • Ailton 21.06.2020 02:41
      Highlight Highlight Glückwunsch, dass du aus dem rausgefunden hast.. Schade, dass du solch eine Verganheit hast, hoffe aber, dass du eines Tages doch Vergebung aussprechen kannst, auch wenn du nicht vergessen sollst. Vergebung kann erleichterunh bringen, aber es ist auch ein schwieriger Prozess manchmal. Wünsche alles Gute dabei
  • SyWe 20.06.2020 18:10
    Highlight Highlight Je mehr ich mich mit den Religionen befasste,entfernte ich mich von diesen!
    Bis mir definitiv klar wurde,das dies kranke Glaubenskonstrukte sind!
    Wenn man die Religionen verlieren will,muss man nur die Bibel/Koran lesen!
    Weil dann klar sein sollte,das diese Bücher Märchenbücher sind!
    Menschen die das nicht wahrhaben wollen/können,haben u.a. Angst das es nach dem Tod nicht weitergeht!
    Dieser Wahrheitsanspruch z.b.der Christen war mir schon immer zuwider!
    Hab ich aber Glück das ich als Christ getauft wurde...
    Diese Stahlharten Regeln der Bücher kann man nicht Ernst nehmen und sogar so Leben!?

  • Lilamanta 20.06.2020 17:56
    Highlight Highlight Sonntagsschule, damit die Eltern ausschlafen konnten. Kinderstunde, damit meine Mutter am Mittwochnachmittag frei hatte. Danach ist sie wirklich freikirchlich geworden. Das hiess weiter Sonntagsschule, Jungschar etc. Ich hab es versucht, ich konnte einfach nicht wirklich tief daran glauben. Dann verteufelte der Leiter der Jugendgruppe die Musik, die ich hörte und wollte dort missionieren, wo ich mit meinen Freunden abhing. Das war mir zu riskant, also legte ich das Freichristentum ad acta.
    Ethik, Grundwerte und Hilfsbereitschaft sind mir noch immer wichtig. Was nach dem Tod ist? Weiss nicht.
    • Georges Sugarless 20.06.2020 20:58
      Highlight Highlight In der Bibel findest du Antworten.

      Und wo in der Bibel findest du hier.
      https://m.jesus.ch/themen/glaube/glaube/232451-was_jesus_uns_ueber_den_himmel_verraet.html
    • Oxymora 20.06.2020 21:50
      Highlight Highlight @Georges Sugarless

      Zu Ihrem Link

      Haben Sie “Unser Körper nach dem Tod“ studiert. Offenbar gibt’s dort keinen neuen Körper, nur eine neue Wohnung.

      Angenommen ich werde von einer schweren Betonplatte vermanscht, so wär ich für immer und ewig lebendige Fleischsauce.

      Da machen andere Religionen eindeutig bessere Angebote.
    • Ailton 21.06.2020 02:49
      Highlight Highlight @Oxymora

      Haben Sie villeicht daran gedacht, dass wir dann nicht den Körper von der Erde da brauchen, sprich: Wir brauchen das Irdische nicht, also spielt es keine Rolle wenn der Körper auf der Welt vergeht und vermantscht wird.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ⚡ ⚡ ⚡☢❗andre ☢ ⚡⚡ 20.06.2020 17:55
    Highlight Highlight Junge Dame kennengerlernt, viel Zeit verbracht, sie war Muslima und brauchte eine Heirat um in der Schweiz zu bleiben. Ging zum Islam Lehrer und konvertierte nach einem Jahr. Gleichzeitig wurde mein Leben durch andere Umstände immer dramatischer und ich ging als Moslem einmal in eine Freikirche und hatte ein starkes Emotionales Erlebnis das Jesus mich liebt. Fast forward 20 Jahre, Gebet hilft wenig, meine Frau und ich sind klinisch depressiv, praktisch alle Mitkirchgänger von danals geschieden oder nicht mehr gläubig. Ich glaube, aber ja. Evangelisiere niemanden.
    • Ailton 21.06.2020 02:52
      Highlight Highlight Was war der Beweggrund, als du in die Kirche gingst und dort bemerken durftest, dass Jesus dich liebt? Wenn du den Grund noch kennst, dann suche damit Jesu nochmals:)
    • ⚡ ⚡ ⚡☢❗andre ☢ ⚡⚡ 21.06.2020 14:11
      Highlight Highlight Neugier, keine speziellen Hintergedanken. Ich denke ein grosser Unterschied war, dass der Islam mir stark Intellektuell nah gebracht wurde, die Freikirche aber viel mehr auf Empathie gesetzt hat. Ich glaube das Jesus für meine Schuld bezahlt und sehe mich als Wiedergeboren. Fasten, Beten, auf Gnade hoffen, Vertrauen und Bibelstudium haben mir geholfen bis zu einem Punkt. Dann nicht mehr.
    • Georges Sugarless 22.06.2020 06:10
      Highlight Highlight Wieso auf Gnade hoffen? Jesus ist für dich gestorben und wenn du das annimmst, dann ist dir das Geschenk seiner Gnade für immer gewiss. Fasten, Beten oder auch still in seiner Gegenwart sein, ist sinnvoll wie auch in der Bibel lesen (hören). Doch beeinflusst diese keinesfalls die Gnade Gottes. Sonst wäre seine Gnade von unseren „Werken“ abhängig und wir haben immer das Gefühl zu wenig zu tun. Er liebt dich, so wie du bist. Du kannst nichts tun, damit er dich mehr (oder weniger) liebt. So wie du bist ist gut genug.
  • Sarkasmusdetektor 20.06.2020 17:26
    Highlight Highlight Ich glaube, ich bin durchaus als Skeptiker auf die Welt gekommen. Ich erinnere mich jedenfalls, dass ich schon die frühesten Erklärungen, was Gott ist, nie überzeugend fand. Ich fragte schon als Kind, warum ich etwas glauben solle, was kein Mensch je gesehen hat, und bekam nie eine überzeugende Antwort darauf. Entsprechend hat mich das Konzept „Gott“ von Anfang an nicht überzeugt.
    • Ailton 21.06.2020 02:59
      Highlight Highlight ^^ Glauben bedeutet ja, etwas vom Herzen aus zu wissen obwohl du es villeicht nicht sehen kannst. Daher, versuche es für dich selbst, gott noch einmal zu suchen, und nicht für andere.. Viele suchen die Perfekte überzeugen im Sichtbaren, doch manchmal sind es eher die kleinen unscheinbaren Dinge, die überzeugen können ohne das andere daran beteiligt waren
    • Oxymora 21.06.2020 10:36
      Highlight Highlight @Ailton

      Fakt

      Schweine, Hunde, Ratten, etc. haben auch ein Herz.
      Falls ihre Herzen in Takt sind, sind Tiere also auch Glaubende?
    • RicoH 21.06.2020 13:21
      Highlight Highlight @ Ailton

      Du verstehst es einfach nicht.

      Wenn das Konzept "Gott" nicht überzeugt, ist es absolut sinnlos zu fordern, es nochmals mit "Gott" zu versuchen.

      Und nein, Glauben heisst nie, etwas zu wissen. Was du als "vom Herzen aus zu wissen" bezeichnest, verwechselt du mit dem Begriff Intuition – also unserem "Bauchgefühl". Das hat vielmehr mit unseren Erfahrungen, aber ganz sicher nichts mit "Glauben" zu tun.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Käsekuchen1234 20.06.2020 17:04
    Highlight Highlight Dank meines südamerikanischen Migrationshintergrund wurde ich sehr katholisch aufgezogen.
    Im Alter von 12, 13 Jahren erwog ich es sogar priester zu werden und fing an die bibel zu lesen.
    Da kam mein Erweckungsmoment
    In der Bibel steht zwar sehr viel gutes
    Aber unheimlich viel schwachsinn
    So wurde ich dank der Bibel zum Atheisten.
  • Lukas Morger 20.06.2020 16:58
    Highlight Highlight Mit Eltern (Vater evangelisch und Mutter als Mennonit) die vom christlichen Glauben überzeugt sind, wars für mich normal am Sonntag in die Kirche zu gehen.
    Ich hab da auch viele Freunde gefunden, jedoch war für mich die Gestaltung der Kirche oftmals nicht zeitgemäss.

    Hab mir dann eine andere Kirche gesucht, neuen Anschluss gefunden, und so wieder neuen Halt und Überzeugung im Christlichen Glauben gefunden.

    Schliesse jetzt im Juli mein 3-jähriges Theologie Studium in Sydney ab; hat mich positiv geprägt und wäre durchaus mal dabei, mit Herrn Stamm diverse Ansichten zu diskutieren :)
    • Ailton 21.06.2020 03:00
      Highlight Highlight Wäre gerne dabei :D
  • Hypatia 20.06.2020 16:15
    Highlight Highlight Die kath. Kirche gehörte zum Dorf wie die Eintracht, wo der Pastor seinen Römer trank, und über all dem dörflichen Gezänk und Gestank thronte das verfallene "Lustschlössli" oben auf dem Hügel, das ein Abt im 17. Jh. erbaut haben soll.

    Meine Mutter liess mich mit 10 Jahren eine Verfilmung der Nürnberger Prozesse sehen. Sie selbst sah mit 7 Jahren in ihrer Heimat eine Hitlerpuppe brennen - und wie die Leute jubelten! Siehst du? Da war kein Gott.

    "Gott" war nur ein Wort, um zu fluchen. Da war keine Tür, nur eine leere, kalte Langeweile, wo man das "Vater unser" auf- und "Amen" zu sagen hatte.
    • Raphael Bühlmann 20.06.2020 23:43
      Highlight Highlight Zum Inhalt sage ich nichts, aber wow, ist das gut geschrieben!
  • Markus Schneider 743 20.06.2020 16:05
    Highlight Highlight Ich habe heute schon um 12:55 ein paar Worte zum Thema gesagt und mittlerweilen habe ich viele Kommentare gelesen.

    Wie kann man leben ohne Bezug zu Gott? Wurden wirklich so viele noch nie von Gott gerufen? Wenn du abends einschläfst, wem übergibst du dich dann, wenn nicht Gott? Wem dankst du, falls du wieder aufwachst? Wem singst du ein Lied, wenn die Sonne aufgeht? Wo gehst du hin, wenn du gerade nirgends wohin gehst? Ich meine sich ganz zu Hause fühlen, alles aufgeben und das spüren was ist (Gott)? Hat man keine Herzenserfahrungen, keine Ekstasen welche alle Worte sprengen?
    • Heidi Weston 20.06.2020 18:02
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • sickkicks21 20.06.2020 19:32
      Highlight Highlight Naja Abends übergebe ich mich in die Toilettenschüssel,am Morgen danke ich meinem gesunden Lebensstil das ich wieder aufwache, singen möchte ich nicht und wenn ich nirgends wohin gehe schaue ich Netflix
    • Markus Schneider 743 20.06.2020 21:51
      Highlight Highlight Danke für die zwei Antworten! Es scheint wirklich so zu sein, wie ich befürchtet habe.

      Ich wünsche allen hier trotzdem noch einen schönen Abend. Was immer das für jeden bedeuten mag. 💖🙋‍♂️💐🍾🕺💃🧘‍♂️🤸‍♂️🤸‍♀️🎈
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rosesarered 20.06.2020 15:59
    Highlight Highlight Ich bin auf lockere und liebevolle Art und Weise mit Gott aufgewachsen. Mein Grosmueti hatte in seinem Leben wirklich viele unschöne Dinge durchgemacht und trotzdem nie Gott die Schuld gegeben. Das hat mich extrem fasziniert, wie mein gescheites Grosi „jemandem“ trotzdem alles anvertrauen kann, nicht verbittert idt - obwohl es so viel trauriges erlebt hat. Heute lebe ich den Glauben zu Gott meinen Kindern so vor, wie es mein Grosmueti gemacht hat. Mit Liebe, Rücksicht nehmen zu schwächeren, dankbar sein und benutze - trotz Gott im Herzen, immer noch deinen gescheiten Kopf 😊!
    • bbelser 20.06.2020 18:02
      Highlight Highlight Eine meiner Grossmütter hatte auch diese humorvolle, intelligente Frömmigkeit, ein riesiges Herz und eine selbstverständliche soziale Verantwortung. Habe ihr stundenlang zuhören können, wenn sie von früher erzählte (geboren 1886!). Da durfte ich wahnsinnig viel darüber lernen, was Güte und gewitzter Humor bewirken können. Bin heute noch dankbar um jede Minute, die ich bei ihr verbringen durfte. Da gabs nämlich auch (sonst verbotenen) Kaffee und die besten "Plätzkes" (Guetzli) der Welt. Danke, dass du mich daran erinnert hast.
  • Sam Regarde 20.06.2020 15:43
    Highlight Highlight Wenn man angeblich mit der Todsünde zur Welt kommt muss man sich gewaltig freischaufeln, um sich die Freiheit zu erkämpfen, selbst denken und handeln zu können.

    Die Schuldzuweisung an die "Gläubigen", dieses ewige "Vergib mir meine Sünden" hat sowas von Gemeines. Viele sind daran zerbrochen.

    Ich lobe mir ein Leben, das auf sozialen Grundsätzen und Nächstenliebe beruht.
    • bbelser 20.06.2020 22:27
      Highlight Highlight Was soll der dämliche Kommentar, Sharadchandra?
    • Ailton 21.06.2020 03:16
      Highlight Highlight Es steht ja geschrieben, dass Jesu für jeden den Preis der Sünde auf sich genommen hat. Fragt sich ja nur, ob jeder dieses Geschenk annimmt und dankt.. das Verständniss für diese Tat ist bei vielen zunichte gemacht worden, durch religiöse Unttaten oder aber auch durch falsche erklärungen.. ist man nämlich einmal davon befreit, und man wird das spührbar merken, sollte man ach nicht mehr nach hinten schauen und bangen, sondern nach vorne schauen und das beste ersuchen
    • Oxymora 21.06.2020 10:39
      Highlight Highlight @Ailton

      “Es steht ja geschrieben, dass Jesu für jeden den Preis der Sünde auf sich genommen hat.“

      Hier beruft sich Ihr Glauben auf Religion, aber Glauben und Religion sind doch nach Ihnen gänzlich unterschiedliche Dinge.

      Sie argumentieren völlig unredlich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Atavar 20.06.2020 15:35
    Highlight Highlight Grundsätzlich zum eigentsändigen Denken und Handeln erzogen. Verantwortung übernehmen.

    Da passt Glaube nicht rein. Sonst sähe ich Gewisses als vorherbestimmt an und würde keine Verantwortung übernehmen.

    Und scglechte Erfahrungen mit Esoterikerinnen und einem Esoteriker
    • Ailton 21.06.2020 03:21
      Highlight Highlight Der Glaube an was würde passt nicht rein? Das alles vorherbestimmt ist glaube ich auch nicht, aber ich bin Gläubig
    • Atavar 22.06.2020 13:30
      Highlight Highlight Glaube als Konzept.
  • Merida 20.06.2020 15:31
    Highlight Highlight Viele meiner Vorfahren waren Siegriste, mütterlicherseits katholisch, väterlicherseits reformiert. Ich selber bin katholisch aufgewachsen und habe jahrelang ministriert. Ich mochte diese Rituale und die Ruhe der Kirche. Ich mochte auch den Gesang und die Akustik.
    Ich habe mich schon sehr früh für Naturwissenschaften interessiert, für die Entstehung der Erde und des Lebens. Ich sah darin keinen Widerspruch. Für mich war die Bibel einfach ein Buch mit Erzählungen. An Jesus habe ich nie geglaubt. In die Kirche gehe ich heute nur noch zum singen. Ob es einen Gott gibt? 🤷‍♀️
    • bbelser 20.06.2020 16:00
      Highlight Highlight Da ich die Bibel auch nie für ein wissenschaftliches Buch gehalten habe noch für das ultimative göttliche Regelwerk, bestand nie ein Widerspruch zum naturwissenschaftlichen Weltbild.
      Einer der grossen Fehler christlicher Religionen ist es, von den Menschen zu verlangen, an Jesus zu glauben. Es würde eigentlich vollauf genügen, davon zu erzählen, wie er gelebt und gehandelt hat, welche Ausstrahlung er hatte, dass Menschen Befreiendes mit ihm erlebten und dann wieder aufrecht durchs Leben gehen konnten. Also seine Menschlichkeit verbreiten statt einer Göttlichkeit.
    • Ailton 21.06.2020 03:28
      Highlight Highlight @bbelser

      In der Bibel sagt jesu, dein Glaube hat dich gerettet.. Der Glaube, dass jesus die Wahrheit sagte, als er davon sprach, dass er Gottes Sohn ist, und Er frieden (in seiner definition, nicht unserer) bringt. Der Glaube, das wer an Jesu glaubt, glaubt auch an Gott, und das es dieser Glaube ist, der Rettet und hilft - das steht in der Bibel.. Jesus wollte ganz bewusst an den Glauben appelieren, nicht sich selbst als Helden aufspielen
    • rodolofo 21.06.2020 09:20
      Highlight Highlight Jede Zeit hat ihre Gurus.
      Jesus entsprach halt genau der damaligen Guru-Mode!
      Heute haben wir einen Donald Trump...
      Und nun kommt die Preisfrage:
      Ist die Menschheit in 2000 Jahren Entwicklungsgeschichte wesentlich weiter gekommen, oder wissen sie immer noch nicht, was sie tun (wie Jesus zu sagen pflegte)?
      Jein.
      5G, Tesla-Satelliten und Kernforschungszentrum CERN sind schon sehr beeindruckend!
      Sogar noch beeindruckender, als der Petersdom.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Denverclan 20.06.2020 15:26
    Highlight Highlight Ich habe eines Tages gelernt, Selbstverantwortung zu übernehmen und nicht alles an "Gott" zu delegieren. Nicht Gott sollte mein Leben leben, sondern ich. Es ist der Mensch, der Gutes oder Schlechtes tut. Im tiefsten Innern weiss wohl jeder Mensch was richtig oder falsch ist, nur sind die Einflüsse von aussen so vielfältig wie das Leben selbst. Der Versuchungen gibt es eben viele und wir haben ja die Gabe, alles schön oder alles schlecht zu reden. Ob es einen Gott gibt oder nicht, wir werden geboren und wir werden sterben, diese zwei Tatsachen können wir nicht verbiegen oder verhindern. Friede!
    • äti 20.06.2020 16:56
      Highlight Highlight Man sagt ja auch 'hilf dir selbst, so hilft dir Gott'. Habe mich immer gewundert, denn exakt dann brauchts ihn nicht. Und umgekehrt will er nicht. ;)
    • RicoH 20.06.2020 18:37
      Highlight Highlight @äti

      auf den bin ich nicht gekommen...
      Alle Achtung 👍
    • Ailton 21.06.2020 03:33
      Highlight Highlight @ favez

      Ewiges Leben versucht die Menscheit seit jeher zu erlangen / erzwingen, aber wie sollen die Menschen das schaffen, wenn sie den Kern des Lebens nicht kennen? Daher werden alle früher oder später sterben.. Die Wissenschaft kann höchstens die Lebensspanne bedingt erweitern oder erhalten, nicht aber das Zeitlich stoppen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Michael Bamberger 20.06.2020 15:20
    Highlight Highlight Als Jugendlicher stöberte ich gerne in den Werken etlicher Denker herum. Heute faszinieren mich insbesondere Kapazitäten wie die folgenden immer wieder (ohne dass die Liste auch nur annähernd vollständig wäre):

    Xenophanes, Empedokles, Demokrit, Epikur, Protagoras, Lukrez, Cicero, Giordano Bruno, Descartes, Diderot, d’Holbach, Hume, Kant, Goethe, Lessing, Schleiermacher, Fichte, Hegel, Comte, Schopenhauer, Feuerbach, Marx, Nietzsche, Freud, Darwin, Russell, Popper, Albert, Sartre, Camus, Hitchens, Harris, Dawkins, Dennett, u.s.w…

    Fragen zu meinem Weltbild sind damit wohl hinfällig.

    • bbelser 20.06.2020 16:12
      Highlight Highlight Beeindruckende Literatur-Liste (auch wenn ich nicht ganz nachvollziehen kann, was Dawkins unter diesen Geistesgrössen zu suchen hat ;)
      Und von deinem(!) Weltbild weiss ich nun immer noch nicht viel, du verweist uns ja nur auf sehr unterschiedliche Weltbilder anderer. Oder teilst du die Weltbilder der ganzen unvollständigen Versammlung?
      Und gabs da auch eine Entwicklung bei dir, wie sie so manche hier recht offen und persönlich vorstellen? Welche Einflüsse gabs ausserhalb der Bibliothek?
    • Share 20.06.2020 16:17
      Highlight Highlight Windhauch. Kannst du konkreter werden? Diese Aufzählung verrät eigentlich nur, dass die Abendländische Kulturgeschichte massgebend ist - für dich. Wo, wann und wer durchbricht dieses Weltbild der alten, weissen Männer bzw. der white Supremacy?
    • Michael Bamberger 20.06.2020 19:39
      Highlight Highlight @ bbelser und @ Share

      Na dann ratet mal, i.a.W. setzt Eure Gehirnwindungen phantasievoll in Gang.

      Ich bin sehr gespannt, was dabei rauskommt und freue mich, von Euch zu hören.
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  • Ein Biss~Loin 20.06.2020 15:00
    Highlight Highlight Jede Ideologie, sei es von Darwin, und irgendwelche anderen einflussreichen Philosophen und Wissenschaftler, ist eine neue Religion, die aus Thesen erschaffen wurden, die deshalb unvollkommen sind, u. sich wiedersprechen.

    Der Glaube ist wirklich eine persönliche Angelegenheit, insofern man nicht diktiert wird, wie man zu denken, u. zu tun hat.

    Die gerissen genug sind, sich seine eigenen Ideologien andern glaubhaft zu machen, u. es ihnen missionierend aufzuschwatzen, hat für sich, u. seinem erfolgreichen Missionaren, wenn mit Glück, dank den Zehntenabgabe, sich schon ein Vermögen gemacht.
    • Ein Biss~Loin 20.06.2020 15:49
      Highlight Highlight Zufällig hörte ich mit wie mehrere Fromme Mentoren, sich über Aktien unterhielten, u. wie was wo angelegt werden soll, u. was gekauft oder verkauft werden soll, zur welcher Summe u. in welchem Wert, zur welcher Währung.

      Das was ich da mitbekommen habe, war erschreckend, denn ausgerechnet die sich für Frieden u. Gerechtigkeit propagierten, hatten das gegenteilige zum Eigengewinn geplant u. haben es ausgeführt.

      item;

      Ich bin kein Patriot, u. auch kein Waffennarr, doch gewisse Waffengeschäfte, wo jeder seine Waffen kaufen kann, für sein Hobby, da macht der Verkäufer sein gutes Geschäft.
    • Ein Biss~Loin 20.06.2020 16:37
      Highlight Highlight Welches Lobby man auch folgen mag, von wo und wie die Milliarden wieder kompensiert werden, bleibt eine offene Frage, u. will nicht beantwortet werden, denn über den Wolken wird die Freiheit wohl grenzenlos sein, alle Ängste u. sind dann da unten verborgen u. dann ...
  • Toni.Stark 20.06.2020 14:57
    Highlight Highlight Danke Herr Stamm, das ist nun eine sehr ehrliche Ausführung ihres Weges. Auch wenn ich eine völlig andere Richtung eingegangen bin, muss ich sagen, dass ihre Ehrlichkeit manch einen Christen in den Schatten stellt.
  • Toni.Stark 20.06.2020 14:56
    Highlight Highlight Bevor ich zum Glauben kam, hatte ich eigentlich alles, was man sich im Leben wünschen kann, aber es blieb eine innere Leere. Als dann ein Freund, von dem ich wusste, dass er was mit Gott am Hut hat, in einer Gesprächsrunde jemandem erklärte, wie man ewiges Leben empfangen kann, bewog es mich dies auch zu tun. In einem schlichten Gebet sprach ich Gott mein Vertrauen aus und empfang das Ewige Leben. Seither habe ich in meinem Leben Sinn und Erfüllung gefunden. Durch sehr stürmische Zeiten, durfte ich erleben, wie mir der Glaube starken halt gab.
    • Share 20.06.2020 16:26
      Highlight Highlight Das sagt ein Freund von mir auch. Er redet von Castaneda. Und du?
  • Prometheuspur 20.06.2020 14:37
    Highlight Highlight Nach Feuerbach ist Gott ein Mensch den man in den Himmel projiziert habe, um Wünsche die im Jenseits erwartet werden erfüllt zu wissen - wissen möchte.
    Freud ergänzte die Aussage sinngemäß damit; dass religiöse Erwachsene ”psychisch infantil” geblieben seien, folge dessen nach einer Obrigkeit suchen und meinen diese in Gott gefunden zu haben - also ähnlich wie das Kind nach eines Vaters.
    (Ansonsten äusserte sich Sigi Freud, aus jüdischer Familie und nicht gross mit der Religion verbunden glaub nie besonders über die Göttlichkeit).

    Selber bin ich Gott noch nie begegnet, somit ist alles klar.
    • Michael Bamberger 20.06.2020 15:37
      Highlight Highlight @ Prometheuspur

      "Die Zukunft einer Illusion" erschien 1927 und ist Sigmund Freuds Hauptwerk über die Religion.

      Siehe dazu:

      https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Zukunft_einer_Illusion
    • bbelser 20.06.2020 16:26
      Highlight Highlight Feuerbach, Freud und viele andere Religionskritiker haben auf hilfreiche Weise Gottesbilder(!) kritisiert und entthront. Aber damit keineswegs die Gottesfrage erledigt. Ein leider viel zu häufiger Trugschluss.
      Alle Antworten zur Gottesfrage, alle Gottesbilder sind immer vorläufiges Stückwerk und immer wieder skeptisch und kritisch zu hinterfragen. Dafür sind wir der gesamten Philosophie-Geschichte dankbar, auch Feuerbach und Freud.
    • Prometheuspur 20.06.2020 19:09
      Highlight Highlight Ja, danke für den Link @Michael.
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  • dä seppetoni 20.06.2020 14:31
    Highlight Highlight Meine Grossväter waren beide Pfarrer einer Freikirche. Normal, dass man Sonntags in den Gottesdienst ging. Das Gefühl, dass anderen das Glauben, Bibel lesen usw leichter fällt, hatte ich schon immer. Es fühlte sich meist wie eine lästige Pflicht an.
    Mit dem Teenageralter kamen die "sündigen" Gedanken. Da ich keine Lust hatte, mich dauernd schuldig zu fühlen, distanzierte ich mich immer mehr. Wie bei Herr Stamm war es ein neues Gefühl von Freiheit.

    Meine erste langjährige Beziehung zerbrach schlussendlich wegen des Glaubens. Ich möchte nie mehr eine praktizierede Christin zur Freundin
    • rodolofo 21.06.2020 08:54
      Highlight Highlight Das ist "Kultur-Rassismus"!
      Die Liebe findet nicht an der kulturell-gekünstelten Oberfläche statt, sondern in der Tiefe (der menschlichen Seele, bzw. unter der Gürtellinie).
      Wenn Du da stehen bleibst, dann bin ich mir nicht sicher, ob die Beziehung nur wegen Deiner Freundin zerbrach.
      Zum Scheitern einer Beziehung gehören immer zwei (sture Setzgrinde)...
  • Denk-mal 20.06.2020 14:20
    Highlight Highlight Finger weg von Gott, er machts auch so! Sonst ging es uns allen besser i.B. auf Krieg, Hunger, Idioten von Staatsdienern im Amt lassen u.a.m.
    • bbelser 20.06.2020 16:38
      Highlight Highlight Für Kriege, Hunger, Staatsdiener finde ich jede Menge menschliche Verantwortliche. Wieso machst du "Gott" dafür verantwortlich?
    • Heidi Weston 20.06.2020 18:08
      Highlight Highlight @bbelser
      Die Menschen wurden nach Gottes Ebenbild erschaffen und seien die Krönung der Schöpfung... und dann dass... ja Gott ist Mitverantwortlich am menschlichen Desaster. Wenn es einen gäbe.
    • Amaranth17 20.06.2020 19:37
      Highlight Highlight @bbelser: Guter Punkt. Auf meinem kurzen Weg zum Atheismus (meine Eltern sind nicht religiös, wollten mich aber in Sachen Gott und Religion selbst entscheiden lassen), war genau das eins der ersten Dinge, die mich nervten.

      Warum ist Gott für viele Gläubige immer nur für die guten Dinge verantwortlich? Krieg: Die Menschen sind schuld. Armut: Die Menschen sind schuld. Kind aus brennendem Haus gerettet: Gott sei dank, der Feuerwehrmann kommt erst an 2. Stelle. Von Lawine verschüttetes Haus: Gott sei dank, nicht die Menschen, die die verschärfte Bauvorschrift erlassen und umgesetzt haben. Usw.
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  • Joe Gage 20.06.2020 13:47
    Highlight Highlight Ich bin zum Glück gar nicht religiös erzogen worden und von meinem Vater, der sich selber als Agnostiker bezeichnete, lernte ich früh, Dinge zu hinterfragen. Seit ich denken kann, lehne ich die Existenz von Göttern ab und bin überzeugter Atheist.
    Religionsunterricht fand ich als Kind schrecklich und wenn ich ihn mal nicht geschwänzt habe, malte ich zur reinen Provokation der Lehrerin überall Pentagramme hin. Mit 11 fragte ich dann meine Mutter nach der Unterschrift für den offiziellen Austritt. Mittlerweile sind alle, sogar meine ü80 Grosseltern konfessionslos, was mich sehr Glücklich macht.
    • rodolofo 21.06.2020 08:46
      Highlight Highlight Und ich habe schon befürchtet, Du hättest etwas Anderes als Provokation gezeichnet...
      Pentagramme gehen ja noch.
  • Zeit_Genosse 20.06.2020 13:41
    Highlight Highlight Bei einer mathematischen Formel wäre Gott „X“, das sich nicht auflösen lässt, weil es keine Gleichung dazu gibt. Wir wissen alle schlicht nicht was Gott ist, reden dabei aneinander vorbei, hofften, dass Religionen Antworten geben, stellten aber fest, dass es viel Elend gibt, das eher grösser wird als beseitigt wird. Was also ist Gott für dich? Und wenn du das G-Wort nicht magst, was ist „X“. Für jeden etwas anderes. Das geht von „ist mir egal“, über „hochreligiös„, bis „fanatisch irgendwas“. Also, auf was sollen wir uns einigen, um eine Gleichung zu finden, die Verständigung & Frieden bringt?
    • Share 20.06.2020 16:32
      Highlight Highlight Dass die Unbekannte gerade so gut ‚Y’ oder ‚Z‚ ist.
    • bbelser 20.06.2020 16:59
      Highlight Highlight Wir könnten anfangen uns darauf zu verständigen, dass wir hier ausschliesslich und immer nur mit Gottes-Bildern hantieren, nicht mit der dahinter angenommenen "Wirklichkeit". Das würde so manchen fanatisch vertretenen Absolutheitsanspruch relativieren. Dafür müssten wir aber auch unsere selbst gegebenen Etiketten hinterfragen. Die reichen von A wie Atheist bis Z wie Zen-Buddhist. Welcher Mensch steckt hinter dem jeweiligen Etikett, ist die wesentliche Frage. Welche Erfahrungen, welche Lebenswege, Umwege und Sackgassen?
    • RicoH 20.06.2020 18:45
      Highlight Highlight @ bbelser

      Warum das Ganze nicht einfach "Empathie" benennen? Das würde sehr viel lösen.
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  • talasi 20.06.2020 13:34
    Highlight Highlight Der Stock, den man mir mitgab, brach schon unten im Tal entzwei. Dadurch verlor ich die Angst vor dem Stolpern.
  • Gubbe 20.06.2020 13:33
    Highlight Highlight Bei mir muss niemand anklopfen. Wir haben eine melodiöse Klingel.
    • Toltec 20.06.2020 15:44
      Highlight Highlight hab ich auch. aber ob getrommelt oder geklingelt, ich muss dauernd einfältig dreinblickenden Weibern erklären, dass ich grad keine Zeit für die lautere Wahrheit hätte, weil sonst der Dry Martini warm wird. Echt lästig die Parasiten
  • Mhedi-Jakob_Schlumpftirggel 20.06.2020 13:32
    Highlight Highlight Wäre die Neukirchener Kinder-Bibel in der Sonntagsschule von Carl Barks gezeichnet gewesen, wäre ich heute vielleicht ein gläubiger Mönch. Aber die aufbrausende Ente war immer realistischer, gerechter und menschlicher als die wirren Geschichten von sprechenden Büschen und Wasserläufern.
  • Hoodoo 20.06.2020 13:25
    Highlight Highlight Bin mit der Muttermilch evangelikal-pietistisch imprägniert worden; Indoktrination in Sonntagsschule, Jungschar. Lebensthema: Schuld!
    Während der Mittelschule versuchte ich meine Glaubensvorstellungen mit den natur- und geisteswissenschaftlichen Erkenntnissen auf einen Nenner zu bringen... gleichzeitig als Worshipmusiker tätig, gab mir einerseits Energie, hielt mich aber fest in Selbst- und Massenmanipulation und -psychose.
    Schicksalsschläge, Reflexion, ... bis hin zum Entscheid, mein Leben ohne moralisches Überich leben zu wollen: ich bin so wie ich bin gut genug, selbstverantwortlich, frei!!
    • Hoodoo 20.06.2020 14:31
      Highlight Highlight 600 Zeichen sind für meine Metamorphose vom gläubigen Kind zum erwachsenen Atheisten mit spirituell-mystischen Anwandlungen einfach zu kurz... :-)
    • bbelser 20.06.2020 17:20
      Highlight Highlight Um die Metamorphosen eines Lebens zu skizzieren, reichen auch 600 Seiten nicht aus... 😉
      Ich bin gut so wie ich bin, selbstverantwortlich, frei: ist das nicht, was etliche Menschen seiner Zeit in der Begegnung mit Jesus erlebten? Unter anderem auch eine Befreiung von den Zwängen der damals real praktizierten jüdischen Religion. Fast tragisch und auch paradox, dass viele sich heute wiederum von diesem (fehlinterpretierten?) Jesus emanzipieren müssen, um Freiheit zu finden. Aber Jesus würde es vermutlich freuen.
    • RicoH 20.06.2020 18:55
      Highlight Highlight @ bbelser

      Ich will dich nicht manipulieren in deiner Lebensphilosophie.
      Ich selbst brauche nicht Jesus, um zu erkennen, was für mich und für meine Mitmenschen wichtig ist. Für mich ist Akzeptanz und Empathie wichtig. Dafür brauche ich keine Vorbilder.
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  • quallbum 20.06.2020 13:11
    Highlight Highlight Als kleines Kind, habe ich sehr viel über Glaube und Religion nachgedacht. Der christliche Glaube hat mich zutiefst beindruckt, verängstigt und vertstört. Moral war immer ein Leitmotiv in meinem Leben. Und die Christenheit hat so wahnsinnig viel Schuld auf mich geladan, auf einen 6-jährigen.
    Ich meinte früh für mich zu erkennen, dass jeglicher Wohlstand, eigentlich jedes Glück, im Angesicht des Leids, der Armut, die andere erleben müssen, moralsich verwerflich ist. Ich schämte mich also für meinen materiellen Wohlstand und für mein geborgenes Umfeld und für die Liebe, die ich erfuhr.
  • rodolofo 20.06.2020 13:06
    Highlight Highlight Ich besuchte als Kind den konformen Religionsunterricht und wurde dank gütiger Mithilfe des Pfarrers konfirmiert, obwohl bei mir die Taufe fehlte.
    Da ich mich weigerte, die Taufe nachzuholen, schrieb der Pfarrer einfach ins Konfirmationsbüchlein hinein, dass ich bereits getauft worden sei.
    All dieses Entgegenkommen konnte nicht verhindern, dass ich später trotzdem aus der Kirche austrat.
    Damals träumte ich vom Sozialismus. Später zog es mich "Zurück zur Natur", verbunden mit unprofessionell wurstelndem Selbstversorgungs-Trip.
    Aktuell sehe ich mich in einer "Ying-Yang-Phase".
    • Share 20.06.2020 16:45
      Highlight Highlight Ich verstehe diesen ideologischen Überbau nicht. Das sind doch Rituale, die sich dem Weltbild eines Kindes kaum erschliessen. Ich verstehe das Entgegenkommen deines Pfarrers als ein Menschenbild das Güte und Gnade lebt. Dein Glaubensbild zehrt vom Gedanken ‚alles fliesst‘. Wie also steht es um die Generation Hugo Stamm, die Nachkriegskinder, die mit dreizehn am Radio von der Erneuerung des Glaubens durch das Konzil zur Neupositionierung gedrängt, politisiert wurden und sich individualisierten?
    • rodolofo 20.06.2020 18:24
      Highlight Highlight @ Share
      Du sprichst in Rätseln, Orakel von Delphi!
      Aber ich deute das mal so, dass ich auf dem richtigen Weg sein könnte.
    • Share 20.06.2020 20:02
      Highlight Highlight Nun, die Nachkriegsgeneration kennt das Pandemie-Erlebnis in einem anderen Kontext. Alle brav und der Obrigkeit hörig, je nach Sozialisierung Schweizer Radio oder Radio Beromünster, und alles wird gut, zumindest der Wiederaufbau und das Wirtschaftswunder. Andersdenkende und Abweichler wanderten aus oder wurden der Fürsorge übergeben. Dieses gebaren wurde mit dem zweiten vat. Konzil jäh durchbrochen. Die 68 machten den Rest, 1974 kamen die Menschenrechte dazu. Deine Sozialisierung zeigt bereits das Wesen der Toleranz. Davon zehrst du bis heute, so zumindest verstehe ich deinen Kommentar.
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  • Butschina 20.06.2020 12:57
    Highlight Highlight Ich bin Christ. Gottesdienste besuche ich ca alle zwei bis drei Wochen in einer FEG (freie evangelische Gemeinde). Dort helfe ich auch in einem Chor mit. Ich versuche möglichst nicht über andere zu richten. Natürlich gelingt mir dies nicht zu 100%. Ich stehe zu meinem Glauben und rede auch darüber wenn jemand das möchte. Andere krankhaft von meinem Glauben zu überzeugen ist für mich nicht das richtige Vorgehen. Das schreckt nur ab, nervt und bringt nichts. In meinem Umfeld gibt es auch Muslime, Atheisten,Homosexuelle, ... jeder davon ist gleich viel Wert.
    • dä seppetoni 20.06.2020 15:57
      Highlight Highlight Tolle Einstellung Butschina, bravo!

      Mehr kann man nicht verlangen.
      Als ehemaliger, u.a. FEGler, hab ich da beides kennengelernt. Von sehr offen/tolerant bis sehr konservativ/ anklagend/etwas überheblich.

      Lasst doch einfach Gott (sofern es ihn gibt) über die Manschen richten!
    • bbelser 20.06.2020 18:36
      Highlight Highlight Butschina: Danke, dass du mein etwas festgefahrenes Bild von "Freikirchlern" zurechtrückst! 😉
      Habe nämlich fast nur solche kennengelernt, die mich als Katholiken mitleidig belächelten, mir Magie-Gläubigkeit unterstellten oder von mir erwarteten, dass ich jetzt mal mein Herz Jesus übergeben soll. Der Gipfel war einer, der mich wissend lächelnd fragte: "Bist du Christ?", um gleich selbst die Antwort nachzuschieben: "Ach nein, geht ja nicht, du bist ja katholisch..."
      Da sieht man, was Etiketten und Zuschreibungen hüben wie drüben anrichten können. Hoffe, wir können sie immer mehr ablegen. CU.
  • Markus Schneider 743 20.06.2020 12:55
    Highlight Highlight Man kann nur das sehen was einem gezeigt wird. Das nennt man Gnade. Mit "sehen" meine ich auch hören, fühlen, usw. bzw. "wahrnehmen".

    Mir wurde wie so vielen anderen auch bereits in der Kindheit vieles gezeigt und ich konnte mich stundenlang mit den Geistwesen beschäftigen. Diese kindlich naive Haltung blieb ein langes Leben lang bestehen. Ich bin jetzt 63 Jahre alt und staune mehr denn je über diese Welt. Sie ist vielschichtig. In der Tiefe gibt es unzählige Geheimnisse und wunderbare Erlebnismöglichkeiten.

    Das Gefühl von Gott getragen zu werden ist unendlich wohltuend.
    • PeteZahad 21.06.2020 07:43
      Highlight Highlight "Sie ist vielschichtig. In der Tiefe gibt es unzählige Geheimnisse und wunderbare Erlebnismöglichkeiten."
      Das habe ich auch ohne Gott.
  • Oxymora 20.06.2020 12:51
    Highlight Highlight Sieht aus, wie über 200 Jahre kantonale Erlaubnis für die Ehe zwischen kath. und ref. den Religionen unaufhaltsam zu setzt. Auch wenn es Anfangs noch streng geregelt war.

    Beispiel:
    Gesetze und Dekrete des Grossen und Kleinen Raths des Cantons Bern: Bd. Vom 10. Merz 1803 bis 3. Herbstmonat 1804


    https://books.google.ch/books/about/Gesetze_und_Dekrete_des_Grossen_und_Klei.html?id=-1lHAAAAYAAJ&redir_esc=y
    Benutzer Bild
  • Yue 20.06.2020 12:41
    Highlight Highlight Ich bin mit Sonntagsschule, Gutenacht-Gebet aufgewachsen. Religion war zwar da, aber nicht wirklich prägend. Das änderte sich, als wir eine ultrareligiöse Lehrerin erhielten. Für gute Leistungen gabs Bibelzitate und wir lernten, dass Gott ganz traurig ist, wenn wir "sündigten". Das führte bei mir zu wochenlangem schlechten Gewissen, wenn ich einmal einschlief ohne zu beten.
    Mit 15 ging es für mich nicht mehr auf und ich erlebte einen langen Ablöseprozess. Der Verlust war schmerzhaft, aber auch befreiend., denn ich wusste, dass ich jetzt selbst für mein Handeln verantwortlich bin.
  • sikki_nix 20.06.2020 12:34
    Highlight Highlight Bei mir war es ähnlich, Eltern sind Moslems, Grosseltern waren gläubige Christen. Mit beiden hatte ich ein enges
    Verhältnis aber auf einer Spirituellen ebene waren Welten dazwischen. Wahrscheinlich aufgund dieses Settings sind ich und meine 3 Geschwister alle ungläubige (oder haram, je nach perspektive) :)
  • Rene Goeckel 20.06.2020 12:05
    Highlight Highlight Eine meiner ältesten Erinnerungen ist, dass ich als etwa 4jähriger meine Mutter mit endlosen Fragen zum Klapperstorch nervte. Auf einmal musste sie laut über ihre eigenen Antworten lachen und rannte aus dem Zimmer.
    Mir wurde bewusst, dass es nicht stimmte, was sie mir bisher über den Storch erzählt hatte.
    Ich musste lernen zu verstehen, was eine Lüge ist. Nicht einfach für einen 4jährigen.
    Damit starb nicht nur der Storch, sondern auch der Osterhase und Jesulein und alle anderen Unsichtbaren.
    Dabei blieb es bis heute. Ich war bereits ungläubig, bevor man mich gläubig machen konnte.
    • Rosesarered 20.06.2020 16:05
      Highlight Highlight Eigentlich uh traurig, mit erst 4 Jahren eine so einschneidende Erfahrung zu machen... ☹️
    • Rene Goeckel 20.06.2020 19:53
      Highlight Highlight @Rosesarered. Es ist auch nie mehr Gras darüber gewachsen. Je mehr ich meine Mutter zurückwies, desto schlimmer klammerte sie. Mit meiner Volljährigkeit bin ich ausgezogen und habe dann den Kontakt abgebrochen. 2002 rief mich jemand an und teilte mir mit, dass sie verstorben sei. Ich habe dabei empfunden was man eben so empfindet, wenn eine fremde Person verstorben ist. Nichts.
  • nur Ich 20.06.2020 12:00
    Highlight Highlight Ich habe mit 4 oder 5 Jahren zum ersten mal von Gott gehört, von den Nachbarskindern. Und gleich meine Mutter gefragt, wer denn dieser Gott sei. Meine Mutter war etwas perplex, dass das Thema komplett an mir vorbeigegangen ist und hat mir erklärt, dass manche Menschen an Götter glauben. Je nach Religion an einen oder viele und verschiedene Arten der Verehrung ihrer Götter kennen. Ich habe mich später durch heilige Bücher und Religionsphilosophie gelesen, um zu verstehen, was es damit auf sich hat und wozu Götter gut sein sollen. Es ist für mich eine sehr merkwürdige Vorstellung geblieben.
  • ZEWA Wisch und Weg 20.06.2020 11:47
    Highlight Highlight meine mutter reformiert und mein vater katholischer walliser.
    als kind habe ich im alter zwischen 9 und 10 jahren jeden abend gebetet, gott möge mich von meiner mutter befreien (psychische misshandlungen).
    aber es geschah nichts... mit 11 nach dem ersten suizidversuch, hielt mir der arzt auf der intensivstation den vortrag, dass ich eben was ganz, ganz schlimmes gemacht habe und dass dies gott gar nicht gefalle.
    da war mir klar: gott ist nicht lieb und er kümmert sich auch nicht. auf so was konnte ich getrost verzichten.

    kurz darauf die erkenntnis:
    gott ist bloss eine einbildung.

    atheistin
    • Rene Goeckel 20.06.2020 19:39
      Highlight Highlight Ein harter Weg zur Erkenntnis. Hut ab!
    • Ailton 21.06.2020 04:09
      Highlight Highlight Du glaubst nicht an einen Gott, abr gibst Gott die Schuld für deine Vergangenheit? Geht bei mir nicht auf.. Hast mal überlegt, dass der Arzt damit meinte, Gott hätte nicht freude an deinem Suizit weil er dein Leben als Wertvoll erachtet? Das mit den Misshandlungen tut mir natürlich sehr leid. Aber jetzt losgebunden von der Kindheit, da versuche Gott zu suche und zu fragen, warum das alles geschah.. Ich denke, er würde dir dies gerne erklären, auch wenn es alte Wunden aufreissen würde, doch diese würde er auch danach wiederr heilen:);)
    • RicoH 21.06.2020 12:52
      Highlight Highlight @ Ailton

      Das finde ich interessant an diesen Diskussionen.

      Zewa schreibt, Gott hat mich im Stich gelassen (hat mich nicht vor meiner Mutter beschützt).

      Du schreibst: Zewa macht Gott für ihren Suizidversuch verantwortlich (mach sie ja gar nicht).

      Dann kommt aber dein Höhepunkt: "Gott hätte nicht freude an deinem Suizit weil er dein Leben als Wertvoll erachtet" (tut er eben nicht, sonst hätte er Zewa in ihrer Not geholfen).

      Das coole am Glauben ist: man findet immer ein schwachsinniges Argument, warum Gott gütig sein soll.
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  • Thomas Oetjen 20.06.2020 11:44
    Highlight Highlight Ich bin Atheist. Aus einer religiösen Umgebung entstiegen, nachdem mir klar wurde, dass all die Gotteserfahrungen, die gemacht wurden, reine Erfindungen von meist labilen Menschen sind. Und beim genauen hinsehen stellt man fest, dass diejenigen, welche das in irgendwelchen Büchern festgehalten haben, genau so unglaubwürdig sind. Ausser einem meditativem Nutzen gibt Religion leider nichts her.
    • andy y 20.06.2020 13:13
      Highlight Highlight Wobei der Meditative Nutzen für einige Menschen lebensrettend sein kann
    • Ailton 21.06.2020 04:16
      Highlight Highlight Wie kommt es, das Paulus in der Bibel von sich spricht, er war ein Christenverächter, hat Sie verfolgt und ermordet, doch als Gott sich im offenbarte, verstand er was Christen glaubten und fing selbst an, an diesen Gott der Christen zu glauben? Und es gibt viele solcher Lebenserzählungen, die dem von Paulus aus der Bibel gleichen.. Willst behaupten, sie alle können nur gelogen haben, jeder einzelne?
    • Thomas Oetjen 21.06.2020 09:36
      Highlight Highlight Ach Ailton. Die Antwort ist ja, sie haben gelogen, im Falle Paulus bin ich mir sogar sehr sicher, dass er ein Lügner war und zudem sind ja nur ein Teil seiner Briefe aus der Bibel überhaupt echt. Dann gibt es auch zu der ganzem Jesusstory keinen Zeitzeugen. Auch wenn die Evangelien die Namen von angeblichen Zeitzeugen tragen sind das nur Erzählungen aus hundertster Hand.

      Also ja.
  • sowie 20.06.2020 11:40
    Highlight Highlight Ich brachte Naturwissenschaft und die Bibel lange nicht zusammen, machte mir aber über Jahre die Mühe und forschte intensiv im Naturwissenschaftlichen Bereich. Gott als Schöpfer passt, er ist unglaublich kreativ, das Ganze vom kleinsten bis ins Grösste komplex und intelligent designed. Software entsteht ja auch nicht aus Mutation und Selektion, wenn das so wäre, könnten wir bis heute nicht chatten.
    • homo sapiens melior 20.06.2020 12:13
      Highlight Highlight Gott als Software-Nerd. Ich stell mir grad Sheldon vor, der mal kurz ein neues Programm schreibt. Immerhin würde das die mangelnde soziale Kompetenz auf der Welt erklären :-))
    • rodolofo 20.06.2020 13:15
      Highlight Highlight Das knüpft an die Diskussion an, die ich letzte Woche mit jemandem führte, der das Leben als hoch komplexe Bio-Maschine erklärt haben wollte.
      Und tatsächlich scheint es mir ja manchmal so, als müsse alles so kommen, wie es kommt, einem göttlichen Plan folgend, wie bei einer programmierten Maschine.
      Doch all diese Überlegungen gehen nicht auf.
      Dass Naturgesetze so und nicht anders wirken, und das Atömchen so und nicht anders sind und herum schwirren ist ja trotzdem unlogisch.
      Denn woher sollten sie gekommen sein?
      Aus dem Nichts?
      Warum hätte Nichts die Motivation genommen haben, so etwas zu tun?
    • 1of8mio 20.06.2020 13:17
      Highlight Highlight ...das erklärt endlich auch das Vorhandensein des sogenannten „God Mode“ in Windows Systemen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lord Ben 20.06.2020 11:34
    Highlight Highlight Als ich sechs Jahre alt war starb mein Vater. Er hinterliess fünf Kinder.
    Mit etwa vierzehn Jahren bin ich aus der Kirche ausgetreten. Es ergab für mich nunmal keinen Sinn an jemanden zu glauben oder zu ihm zu beten der solches Leid und Ungerechtigkeit zulässt, aber gleichzeitig so mächtig sein soll und die Welt und alles rundum erschaffen hat.

    Ich wage mich auf dünnes Eis und behaupte, dass der Glaube an einen Gott in etwa das selbe ist wie das Stockholm-Syndrom.
    • Ailton 21.06.2020 04:24
      Highlight Highlight Das dein Vater starb, ist als schmerzlicher Verlust nachvollziehbar. Doch deine Behauptung geht doch zu weit und ist auch zugleich eine beleidigung dere, die ein Stockholn-Syndrom erleiden... Deine Aussage über dieses Syndrom lässt erschliessen, dass du keine persönliche Erfahrung damit hast, oder niemanden kennst, der daruntet leidet. Wähle deine Worte mit mehr bedacht, wenn du von anderen willst, dass sie deinen Verlust nicht selbt mit dämmlichen Sprüchen beleidigen
    • RicoH 21.06.2020 13:03
      Highlight Highlight @ Ailton

      Wow, da hast du dich gerade ziemlich aufgeplustert mit deinem "Wissen" über das Stockholm-Syndrom.

      Ben's Vergleich kommt jetzt etwas überraschend, hat aber gleichzeitig auch was. Darauf mit "dämlichen Sprüchen" zu reagieren finde ich jetzt nicht gerade Erwachsen.
    • Ailton 24.06.2020 01:40
      Highlight Highlight Lieber RicoH

      Wenn man solche Menschen kennt, die teils aus näherem Kreise sind, dann geht man ja logischer Weise anderst damit um. Das hat nichts damit zu tun mich aufplustern zu wollen. Daher, wenn so rüber kam und es dich ja so sehr störte, entschuldige ich mich gerne.

      "Dämmliche Sprüche" ist in der Tat nicht die Norm der Erwachsen, könnte ich nächstes mal anderst formulieren
  • Gummibär 20.06.2020 11:33
    Highlight Highlight Als 7-jähriger Sonntagsschüler wollte ich nach der Schöpfungsgeschichte wissen, was Gott in der Woche vorher gemacht hatte. Ich wurde mit einem Zettel nach Hause geschickt, den meine Mutter unterschreiben musste. "Stört den Unterricht. Stellt freche Fragen".
    The rest is history ......

    • Rene Goeckel 20.06.2020 12:13
      Highlight Highlight Ist mir auch passiert als ich in aller Unschuld fragte, ob auch Kängurus an Bord der Arche waren. Allerdings wurde mir durch Noah auch klar, welchen bullshit man Kindern erzählt. Ihm ist zu verdanken, dass meine Kinder ungetauft und von Religionslehrern und ähnlichem Abschaum unbehelligt blieben.
    • Paulsson 20.06.2020 13:22
      Highlight Highlight Deine Frage hat mich irgendwie an dieses Plädoyer erinnert:

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    • PeteZahad 21.06.2020 07:56
      Highlight Highlight Genial
  • amRhein 20.06.2020 11:31
    Highlight Highlight Die Natur war meine Lehrmeisterin, speziell Tiere. (Religiöse) Ideen oder Vorstellungen schienen mir zunehmend beliebig, ja willkürlich und zum Teil gar abstrus. Und passten bald gar nicht mehr in mein Weltbild und die Natur, wie ich sie erlebte. Vor allem als ich mich vertieft mit diversen religiösen Vorstellungen (an sich auf der Suche nach Orientierung) auseinander setzte. Ein Augenöffner war die Erkenntnis, wie mich Vernunft, ein konstruktives Miteinander und der Wille, für mein Tun die Verantwortung zu übernehmen leiten können. So fühlte ich mich erstmals im Einklang.
  • Hartmann Stahlberg 20.06.2020 11:11
    Highlight Highlight Ich beschäftige mich seit ein paar Monaten mit der buddhistischen Lehre. Die Texte und Hörspiele sind „glaubwürdiger“ als alles Sonstige womit ich mich beschäftigt habe. Glaubwürdiger weil es auch „erfahrbar“ ist. Ich kriege es aber nicht auf die Reihe regelmässig konsequent zu praktizieren. Abgesehen von ein paar sehr eindrücklichen „blissfull moments“ und besserer Umgang mit Gedanken und Emotionen kann ich von keinen weiteren „Vorteilen“ berichten. Habe mich jetzt tatsächlich für einen Schweigeretreat angemeldet um das Ganze besser erklärt zu bekommen und zu vertiefen.
    • bbelser 20.06.2020 12:20
      Highlight Highlight Rückzug ins Schweigen für 1-2 Wochen habe ich als einen der wichtigsten Wege zur Vertiefung und Klärung wichtiger Fragen erleben dürfen. Ebenso das bewusste Sitzen und Atmen.
    • Hartmann Stahlberg 20.06.2020 14:46
      Highlight Highlight Auch wenn ich glaube, dass an der buddhistischen Praxis was dran ist, ist „Zweifel“ mein ständiger Begleiter bei spirituellen Fragen. Deshalb habe ich mich umso mehr über deine Antwort gefreut, hab Dank! 😀
  • aglio e olio 20.06.2020 11:08
    Highlight Highlight Bin in einem nichtreligiösen Umfeld aufgewachsen. Als ich heranreifte kam irgendwann der Punkt an dem ich Antworten nach Art von "das ist halt so" einfach nicht mehr akzeptieren konnte. Auch der Widerspruch "gütiger liebender Gott" und die Geschehnisse in der realen Welt ist einfach unüberwindbar gross.
  • Ein Biss~Loin 20.06.2020 11:06
    Highlight Highlight Mir wurde von klein auf, die Bibel vorgelegt, doch merkte ich bald, dass alles nur oberflächlich verwirrend ist, und keinen Zusammenhang hat.

    Später versuchten Laientheologen mich von meinem persönliches Leben zu erfahren, u. aus mir heraus zu holen.

    Dann hat man mir alles das was mir lieb war, wie meine Freunde, sowie Familie, u. alles was mir den Sinn des Lebens gibt, dann so schlecht gemacht, als wäre das alles böse, was um mich, u. an mich böse sein soll.

    Dann wurde mir gedroht, dass ich wegen meinem Bösen in die Hölle komme, wenn ich nicht zum Erlöser meiner Angst mich bekehre.
    • Ein Biss~Loin 20.06.2020 14:01
      Highlight Highlight Danach bemühte ich vorbildlich u. streng ein vorbildliches Leben zu führen, was nicht bei allen gut ankam, weil ihnen das einzuhalten nicht genehm ist, u. lieber auf Gut-will des Mentor, sich bei ihm in den Arsch kriechen, um bei ihm die Gunst zu erhalten.

      Dann wurde ihnen für jegliches übertreten, vom Mentor mit Bibelstellen eine Beglaubigung gegeben, dass das alles rechtens nach Gottes Wort ist,

      und dass das alles gut sein soll, aber nur wenn der Befehl des Mentor eingehalten wurde, seine Schäfchen, die Mitglieder im Schach zu halten, u. so der Mentor ihnen als Belohnung Sonderrechte einräumte.
    • Ein Biss~Loin 20.06.2020 14:25
      Highlight Highlight Durch das ständige abändern der verwässerten Bibelaussagen, schön angepasst an die Mentoren u. ihren Minimentoren, ihren Aufpassern, ist schon manche anfangs hoffnungsvolle fundamentalistische Auslegung, zu einer Irrlehre geworden.

      Wahrheit oder Irrglaube,

      das ist die berechtigte Frage, was ist Wahrheit!

      Wenn mir jemand fragt, glaubst du; denn an was soll ich denn da glauben, wenn nur ein Kreuz-Symbol, von mir verlangt, mich selbst aufzugeben, u. meine Persönlichkeit aufzugeben, u. als geistlicher Roboter auf Befehl, zu gehorchen, was zu machen ist, denn da gibt es keine andere Wahrheit mehr, ausser die des Mentor.
    • PeteZahad 21.06.2020 08:00
      Highlight Highlight Sie haben hier bereits 9 Mal die 600 Zeichen ausgenutzt. Was die aber sagen möchten bleibt mir mehr als schleierhaft. Ihr Textfluss erscheint mir manisch.
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  • Oxymora 20.06.2020 11:03
    Highlight Highlight Meine Grosseltern lebten in Religiös gemischten Ehen (damals Zündstoff). Mutter kath, Vater ref. Wegen persönlichen Erfahrungen meiner Mutter wurde ich polyreligiös erzogen; zur Förderung der Überlebens Chancen, zieh die beste Karte um in Konfliktzonen von Gräuel etc. verschont zu werden. Wichtig war nicht der Glaube, sondern in Bedrohungsfall das gesündere Theater auf zuführen.
    Ich wuchs in Gegenden auf, in denen es unterschiedlichste Sekten gab. Wurden Freunde von mir Opfer ihrer religiösen Eltern, sagte mein Vater jeweils:

    “Das gehört halt zu Ihrer Religion.“
  • Tetris 20.06.2020 10:54
    Highlight Highlight Ich bin christlich aufgewachsen, bin nicht getauft, sondern von einer Freikirche, in der meine Eltern waren, „eingesegnet“ worden. War später auch in der Jungschar. Gegen 20 kam das Interesse am Buddhismus. Habe bis heute einen guten Link zu dieser „Erfahrungsreligion“, die mir mit spezifischen Meditationen sehr nützliche Werkzeuge in die Hand gibt, mich weiter zu entwickeln. Und damit den Wesen Liebe und Schutz zu schenken 😉 Mit den Geschichten aus dem nahen Osten und dem bärtigen Mann mit erhobenem Zeigefinger auf der Wolke konnte ich eigentlich schon als Kind nicht viel Anfangen.

  • tuco 20.06.2020 10:50
    Highlight Highlight lieber hugoooooooooooo

    neiiiiiiin als er anklopfte sagte ich zu ihm...:

    ZU SPÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄT...
    ER "TOD" IST DURCH DIE WAND OHNE ANZUKLOPFEN GELAUFEEEEEEEEEEEEEEN...

    I'M SORRY GOTT DU KANNST WIEDER GEHEN...

    CIAO HUGOOOOOOOOOOOOOOO:-)
    GRÜSSE MIR JOSEPH BENEDICTUS & MALEDICTUS :-) IN ETERNUS...RATZINGER...
    DER IST BALD AUCH SOWEIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIT :-)
    AM GEHEN:-) FÜR IMMER...:-) FLYTICKET NUR HIN OHNE ZURÜCK:-)))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))
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    • PeteZahad 21.06.2020 08:03
      Highlight Highlight Einfach nur wirr ...
  • smoking gun 20.06.2020 10:50
    Highlight Highlight Bei mir war es Charles Darwin. Die Erkenntnis, dass es kein übergeordnetes Prinzip braucht um die Welt zu erklären.

    Der Mensch ist keine eigenständige Schöpfung, sondern ein Evolutionsprodukt wie Millionen anderer Arten auch.

    Gott hat also nicht den Menschen erfunden, sondern die Menschen Gott.

    Man kann also sagen, Darwin hat Gott abgeschafft und durch Naturwissenschaften ersetzt. Der Glaube an einen Gott ist der Versuch die Welt ohne Wissenschaft zu erklären.
    • HundBasil 20.06.2020 11:19
      Highlight Highlight Wer bezeichnet hier eigentlich, was ein Highlight ist? Watson oder die Leserschaft?
    • homo sapiens melior 20.06.2020 12:08
      Highlight Highlight @HundBasil
      Das tut der Kommentar-Freischalter und bei Watson sind das nach Möglichkeit meist die Autoren selbst.
    • Butschina 20.06.2020 13:12
      Highlight Highlight Ich glaube an die Evolution genauso wie an Gott. Der Ablauf passt gut zusammen. Die Schöpfungsgeschichte ist für mich bildlich vereinfacht dargestellt.
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  • HundBasil 20.06.2020 10:41
    Highlight Highlight Ich bin von meinen katholischen Eltern liebevoll und christlich erzogen worden. Das hat es mir einfach gemacht, an Gott und seine Liebe zu den Menschen zu glauben. Die Bibel ist heute meine tägliche Begleiterin. Ich zweifle nicht an deren Wahrheitsgehalt. Ich glaube an die Gerechtigkeit Gottes. Und leide manchmal , wie wir alle, an der Ungerechtigkeit von uns Menschen.
    • Oxymora 20.06.2020 11:29
      Highlight Highlight @ HundBasil

      Bei mir ist es gerade Umgekehrt.

      Ich halte die Bibel für ein Märchenbuch.

      Ich finde der angebliche Gott ist nicht gerecht. Erschöpft Krankheiten etc.

      Ich erfreue mich immer wieder an hilfsbereiten Mitmenschen; wobei es auch solche gibt die es wirklich nicht bräuchte. Warum Gott Kriegstreiber, Folterknechte etc, nicht einfach von dieser Welt abberuft ist ein Rätsel.
    • HundBasil 20.06.2020 12:19
      Highlight Highlight Ciao Oxymora - ich respektiere deine Meinung. Ich glaube aber, dass eines für uns alle gilt: Mit Rätseln müssen wir leben. Ob gläubig, skeptisch oder atheistisch.
  • 1of8mio 20.06.2020 10:37
    Highlight Highlight Als ich 8 Jahre alt war, und mein damals bester Freund an einem Hirtumor starb, starb für mich der Glaube an Gott mit. Güte, Barmherzigkeit und Liebe sind für mich nicht vereinbar damit, einen 8 jährigen „zu sich zu holen“, und einer Familie unsägliches Leid zuzufügen. Das macht ein guter, barmherziger Gott nicht - das macht nur ein Sadist. Und an eine Sadisten als oberste moralische Instanz mochte und mag ich nicht glauben.
    • Peugeot 20.06.2020 10:59
      Highlight Highlight Früher hatten die Familien 6 Kinder oder mehr auf die Welt gebracht und überlebt haben vielleicht 4. Wieso soll Gott dafür schuld sein? Wieso haben sie das Recht Gott als Sadist zu bezeichnen? Alle Menschen werden sterben, wieso ist Gott dadurch ungerecht?
      Die Antwort liegt bei Ihnen. Ihr letzter Satz ist der Grund, die Auflehnung des Menschen gegen Gott.
    • 1of8mio 20.06.2020 12:43
      Highlight Highlight Ich habe das Recht, jeden so zu bezeichnen, wie ich möchte. Immer vorausgesetzt, ich komme auch mit der Reaktion klar. Jemand anderem sein Recht zur freien Meinung abzusprechen, und ihm zu sagen das persönlich erlebte dürfe nicht ausreichen um eine wohl fundierte und zahllos reflektierte eigene Meinung zu haben ist schlicht und einfach anmassend.
      Zum Glück hatte ich im ersten Post meine tiefe Abneigung gegen gewisse Exponenten seines Bodenpersonals noch nicht angesprochen. Hole ich hiermit nach, und erlaube Ihnen jederzeit, sich angesprochen zu fühlen.
    • Peugeot 20.06.2020 13:17
      Highlight Highlight @1of8
      leider ist sie in keiner weise fundiert oder sachlich und in keinem Fall fühle ich mich angesprochen. Auch HS hat in seinen Artikeln immer das gleiche Prinzip, immer sind die Anderen schuld. Der 2. Weltkrieg hat mehrer Mio. Opfer gefordert schuld war nur der Mensch. Von woher wollen sie beweisen das der Hirntumor die Schuld Gottes ist? Weil es so einfacher geht, seine eigene Unzulänglichkeit zu entschuldigen.
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  • easy skanking 20.06.2020 10:33
    Highlight Highlight zum titel sag ich nur..
    hab ich wohl das klopfen überhört...
  • Tommy Holiday 20.06.2020 10:29
    Highlight Highlight
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    • Tetris 20.06.2020 11:09
      Highlight Highlight und heute so:
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  • reactor 20.06.2020 10:29
    Highlight Highlight Für mich war die Beziehung mit der Kirche als Jugentlicher zuende, als ich fand, sie hat für mich keine Antworten auf alle brennenden gesellschaftliche Fragen. Sie vertröstet mit einer Fantasie auf ein Paradies. Ich erkannte früh, ich hab ein Leben und es liegt an mir selbst, ob ich es glücklich verbringen will, oder von einer strengen hirarchischen Struktur , mit einem strafenden Gott im Hintergrund geleitet werde. Zumal dieser strafende Gott bloß mich am lustvollen Ausleben behindert, aber die bösen gewähren lässt. Dieses Konzept ging für mich nicht auf. (Zeichenzahl aufgebraucht....)
  • Back in Time 20.06.2020 10:25
    Highlight Highlight Ich bin reformiert aufgewachsen. Habe aber ein grosses Gerechtigkeitsempfinden und da passen schon viele Sachen der Bibel (Auge um Auge vs. rechte Backe...) nicht wirklich. Wenn dann noch unterschiedliche Religionen zusammenkommen, erst recht nicht. Und ich kann immer weniger verstehen, warum sich heute immer noch Menschen wegen unterschiedlicher religiöser Ansichten gegenseitig piesacken und umbringen. Respektiert einander, lebt friedlich zusammen. Wem es hilft, der soll beten und Gottesdienste besuchen. Aber lasst andere in Ruhe, die das nicht wollen oder anders machen.
  • bbelser 20.06.2020 10:25
    Highlight Highlight Bei mir: aufgewachsen in den 60ern im etwas fatalistischen, pragmatischen und lockeren rheinischen Katholizismus.
    "Et kütt wie et kütt", "Et hätt noch emmer joot jejange". Oma exkommuniziert, da Heirat mit evang. Pfarrerssohn. Mutter: kath., Vater: konvertiert für Heirat. Beide begeisterte Sänger, Vater Schlagzeuger in sog. "Beat-Messen". Ich immer dabei auf Orgelempore bei Chor, Gospel. Tolle kath. Jugendarbeit erlebt und mitgestaltet. Diskussionen mit offenen Theologen und Engagierten der Pfarrei. Prägendes Bild: Christusfigur ohne Arme und Beine (= "Gott" wirkt nur durch uns Menschen).
    • bbelser 20.06.2020 11:07
      Highlight Highlight Glaube nie als "Müssen" erlebt, sondern als Angebot und als Urvertrauen in die Sinnhaftigkeit der Welt. Mit ca. 15 durch Begegnung mit Philosophie Verlust aller Gottesbilder. Atheistische Phase, "buddhistische" Phase. Begeisterung für Naturwissenschaften, v. a. Astrophysik + Kosmologie + Evolutionstheorie. Faszination für das "Wunder" dieses unermesslichen Universums. Das bestätigte mein Urvertrauen mehr, als dass es in Frage stellte. Prägend: Hoimar v. Dithfurt. Vorsichtige Wieder-Annäherung an Gottesfrage dank diverser Naturwissenschaftler. Glaube = Prozess des Vertrauens.
    • bbelser 20.06.2020 12:10
      Highlight Highlight Theologisch prägend: Franz v. Assisi, Mevlana Rumi, Giordano Bruno, Dietrich Bonhoeffer, Leonardo Boff, Dorothee Sölle ("Atheistisch an Gott glauben"), Eugen Drewermann. Prägender Satz vom sonst nicht so bevorzugten Hans Küng: "Einen Gott, den es gibt, gibt es nicht." Bin bis heute der Meinung, dass sich ein aufgeklärtes naturwissenschaftliches Weltbild und "Glaube" (= Urvertrauen in Prozess) ergänzen können. Kirche immer stark getrennt in "Ober" (Kleriker, Lehramt, Rom) - und "Unter" - Kirche (reale Pfarreien und engagierte Menschen) erlebt.
      Bin ich naiv?
    • Share 20.06.2020 12:48
      Highlight Highlight @bbelser
      Nein, privilegiert.