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Nintendo rechnet wegen Chipmangel mit weniger Switch-Verkäufen.
Nintendo rechnet wegen Chipmangel mit weniger Switch-Verkäufen.Bild: keystone

Die Chip-Krise trifft Nintendo – die Switch dürfte bald knapp werden

04.11.2021, 14:5504.11.2021, 14:58

Nintendo wird von der weltweiten Mikrochip-Knappheit gebremst und muss die Absatzprognose für seine Spielekonsole Switch senken. Der japanische Spiele-Spezialist rechnet nun mit 24 Millionen verkauften Geräten in dem noch bis Ende März laufenden Geschäftsjahr anstatt bisher 25.5 Millionen, wie Nintendo am Donnerstag mitteilte.

Schon im Ende September abgeschlossenen ersten Geschäftshalbjahr gingen die Switch-Verkäufe deutlich zurück – auf 8.3 Millionen Konsolen von 12.5 Millionen ein Jahr zuvor. Im vergangenen Geschäftsjahr konnte Nintendo noch 28.8 Millionen Switch-Geräte absetzen, was ein neuer Rekord für die Switch war. Die Hauptgründe für das starke Vorjahr waren die Coronapandemie und das Spiel «Animal Crossing: New Horizons», das sich bis heute fast 35 Millionen Mal verkauft hat.

Die neue Switch OLED.
Die neue Switch OLED.Bild: Nintendo

An der bisherigen Umsatzvorhersage hielt Nintendo aber nach dem Start einer modernisierten Switch mit verbessertem OLED-Display fest.

Aktuell gebe es keine Hinweise auf eine Entspannung der Bauteile-Engpässe, sagte Nintendo-Chef Shuntaro Furukawa. Er schloss nicht aus, dass die Absatzprognose weiter gesenkt werden könnte, wenn sich die Situation verschlechtere.

Chipmangel belastet Spielkonsole-Produktion

Konsolen sind für die traditionsreiche Firma eine tragende Säule des Geschäfts: Je mehr davon in den Haushalten sind, desto mehr Spiele kann Nintendo verkaufen. Insgesamt lieferte der Konzern seit März 2017 knapp 93 Millionen Switch-Konsolen aus. Die Erfolgs-Konsole wird somit demnächst die Wii als erfolgreichste Heimkonsole von Nintendo ablösen.

Die meistverkauften Switch-Spiele bis September 2021.
Die meistverkauften Switch-Spiele bis September 2021.tabelle: gamingbolt

Auch die Konkurrenten Sony und Xbox haben derzeit schwer mit der Chip-Knappheit zu kämpfen. Die neuen Generationen ihrer Konsolen Playstation und Xbox sind auch Monate nach der Markteinführung schwer zu bekommen.

Der Rückgang beim Switch-Absatz schlug sich bei Nintendo auch in den Geschäftszahlen nieder. Der Umsatz sank im ersten Geschäftshalbjahr um rund 19 Prozent auf 624.3 Milliarden Yen. Das sind umgerechnet knapp 5 Milliarden Franken. Der Gewinn ging in ähnlicher Grössenordnung auf 171.8 Milliarden Yen (1.37 Mrd Fr.) zurück.

Für das gesamte Geschäftsjahr erwartet Nintendo einen Umsatz von 1.6 Billionen Yen. Die Gewinnprognose wurde unter anderem angesichts günstigerer Wechselkurse von 340 auf 350 Milliarden Yen angehoben.

(oli/sda/awp/dpa)

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