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Über 2,5 Millionen Likes: Dieser emotionale Facebook-Post einer Bataclan-Massaker-Überlebenden geht um die Welt

Die Terroranschläge in Paris versetzen die Menschen in ganz Europa in eine Schockstarre. Dabei gehen einem Geschichten von Einzelpersonen besonders unter die Haut: Vier Berichte aus dem traumatisierten Paris.



Isobel Bowdery

Isobel Bowdery erlangt mit ihrer Schilderung des Terroranschlages auf ein Konzert in der Pariser Konzerthalle Bataclan traurige Berühmtheit. Sie erzählt in einem Facebook-Post, wie sie sich angeblich über eine Stunde tot stellte, um dann zu entkommen. Die ganze Geschichte findest du im Facebook-Post von Isobel oder auf Buzzfeed.

In den französischen Medien kursieren unzählige weitere nicht verifizierte Berichte aus dem Bataclan. «Sie töteten, töteten, töteten. Ich war von Toten umgeben. Ich weiss nicht, wie ich überlebt habe», übersetzt die «Aargauer Zeitung» aus einem Bericht. Eine Zusammenfassung findest du hier.

Ein anonymes Paar aus einem Pariser Restaurant

epaselect epa05026286 A man looks at the flowers and candles placed in front of the Carillon restaurant, in Paris, France, 15 November 2015. More than 120 people have been killed in a series of attacks in Paris on 13 November, according to French officials. Eight assailants were killed, seven when they detonated their explosive belts, and one when he was shot by officers, police said. French President Francois Hollande says that the attacks in Paris were an 'act of war' carried out by the Islamic State extremist group.  EPA/IAN LANGSDON

Bei den Attacken in Paris wurden Restaurants von einem vorbeifahrenden Auto aus beschossen. Dabei kamen zahlreiche Menschen ums Leben.
Bild: IAN LANGSDON/EPA/KEYSTONE

Vice zitiert ein Paar, dass eigenen Angaben zufolge in einem Pariser Restaurant sass, als dieses von einem Auto aus beschossen wurde. Als der Kugelhagel geendet hatte, flohen die beiden. «Ich wusste nicht, was ich tun sollte. Ausser aufstehen und rennen», so die Augenzeugen zum Onlineportal. 

«Er lag in meinen Armen»

Helen Wilson besuchte mit ihrem Ex-Freund Nick Alexander das Konzert der «Eagles of Death Metal» im Bataclan. Sie berichtet, wie Nick vor ihr tödlich getroffen wurde und in ihren Armen verstarb. Die ausführliche Geschichte findest du hier.

Helen Wilson und Nick Alexander.

Zwei Mal Glück im Unglück

Doppeltes Glück im Unglück für den Italiener Massimiliano Natalucci: Der heute 45-Jährige hat nach Angaben seiner Familie nicht nur den Anschlag auf die Pariser Konzerthalle Bataclan knapp überlebt, sondern vor über 30 Jahren bereits das Unglück im Heysel-Stadion in Brüssel.

File - In this May 29, 1985 file photo, Belgian riot police stand in a line in front of debris littered stands, after a disastrous clash between rival soccer fans during the European Cup Final at the Heysel Stadium in Brussels. Local authorities, families of victims and survivors marked the 30th anniversary of the Heysel stadium tragedy Friday, May 29, 2015 to commemorate the 39 football fans who died during hooligan riots at the 1985 European Cup final between Liverpool and Juventus. (AP Photo, File)

Im Heysel-Stadion in Brüssel kam es 1985 zu einem verheerenden Unglück, als Anhänger Liverpools in den neutralen Sektor stürmten und eine Panik ausbrach. Eine Wand stürzte ein und 39 Menschen kamen ums Leben, 454 wurden verletzt.
Bild: /AP/KEYSTONE

Wie die italienische Zeitung «Corriere Adriatico» berichtete, konnte Natalucci während des Attentats und der Geiselnahme im «Bataclan» in der Nacht zum Samstag fliehen und trug nur einige Kratzer am Bein davon. Natalucci war mit einem Freund bei dem Konzert der US-Band «Eagles of Death». Der Freund überlebte den Anschlag ebenfalls, musste aber operiert werden. «Die Terroristen waren die ganze Zeit nur drei Meter von ihnen entfernt», sagte der Vater des Italieners der Zeitung. (lhr/sda)

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