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#PrayForParis? Dalai Lama meint: «Gott würde sagen, regelt das unter euch» 



Tibetan spiritual leader the Dalai Lama speaks during a conference on Quantum Physics and Madhyamika Philosophical View, in New Delhi, India, Thursday, Nov. 12, 2015. The two-day conference dealt with the relationship between Buddhist philosophy and Quantum Physics. (AP Photo /Tsering Topgyal)

Tenzin Gyatso, der 14. Dalai Lama, an einer Konferenz in Neu-Delhi am 12. November.
Bild: Tsering Topgyal/AP/KEYSTONE

Kurz nach den verheerenden Anschlägen in der Pariser Innenstadt am Freitagabend ging eine Solidaritätswelle durch die sozialen Medien. Unter dem Hashtag «PrayForParis» drückten auf Facebook und Twitter Tausende ihr Mitgefühl für die Opfer der Attentate aus. 

In einem Interview mit der Deutschen Welle hat der Dalai Lama nun dem Aufruf zu religiöser Einkehr eine klare Absage erteilt. 

«Wir können dieses Problem [die Terroranschläge] nicht nur mit Gebeten lösen.»

Was es brauche, seien humanistische Werte wie «Einheit und Harmonie», so der spirituelle Führer Tibets. 

«Lasst uns gemeinsam Frieden in der Familie und in der Gesellschaft schaffen und nicht auf die Hilfe von Seiten Gottes, Buddhas oder der Regierungen warten.»

Es gebe weder Gründe noch Rechtfertigungen, andere Menschen im Namen einer Religion zu töten. Im Übrigen sei es nur ein kleiner Teil der Menschen, die sich diesem gewalttätigen Diskurs verschrieben haben, so der buddhistische Religionsführer. 

Angesprochen auf die Ursachen des Terrors verweist Tenzin Gyatso auf den Blutzoll, den das 20. Jahrhundert gefordert hatte: «Wir erleben jetzt die Auswirkungen dieses Blutvergiessens des vergangenen Jahrhunderts in unserem.» Wenn sich die Menschheit jetzt nicht zusammenraufe, dann erlebe sie im 21. Jahrhundert eine Neuauflage dieser Gewalt. (wst)

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