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Kim Jong Uns General ist auf dem Weg in die USA



In this image made from video, Kim Yong Chol, in white, a former military intelligence chief who is now Kim Jong Un's top official on inter-Korean relations, walks upon arrival at Beijing airport in Beijing Tuesday, May 29, 2018. He was at North Korean leader Kim Jong Un’s side at the table in last weekend’s North-South summit, and had been a prominent senior official in other important talks. It was not possible to confirm the reason for his visit to Beijing, or if he would be traveling on to another destination. (AP Photo)

Kim Yong Chol bei der Ankunft in China. Er wird wohl weiterreisen in die USA. Bild: AP/APTN

Im Rahmen der Vorbereitungen eines Gipfeltreffens zwischen US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un ist ein hochrangiger nordkoreanischer General einem Medienbericht zufolge auf dem Weg in die USA.

Kim Yong Chol sei am Dienstag in Peking gelandet und werde nach Gesprächen mit Regierungsvertretern am Mittwoch nach New York weiterreisen, berichtete die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap unter Berufung auf Diplomatenkreise.

Das Treffen von Trump und Kim Jong Un ist für den 12. Juni in Singapur geplant. Zwar hatte Trump den geplanten Gipfel in der vergangenen Woche zunächst unter Verweis auf «offene Feindseligkeit» Nordkoreas abgesagt. Da sich Nordkorea aber trotz Trumps Absage weiter offen für Gespräche zeigte, änderte Trump seinen Kurs wieder und erklärte, das Treffen sei weiter möglich.

US-Unterhändler unter Leitung des amtierenden US-Botschafters auf den Philippinen, Sung Kim, trafen sich am Sonntag mit nordkoreanischen Vertretern im Grenzort Panmunjom an der innerkoreanischen Grenze. Nach Angaben des US-Aussenministeriums reiste ein zweites Team mit Vertretern des Weissen Hauses nach Singapur, um die Logistik des geplanten Treffens zu klären.

Neben Ivanka Trump in Pyeongchang

Nach Angaben von Chung Sung Yoon, Experte am Korea-Institut für Nationale Vereinigung, ist General Kim Yong Chol der ranghöchste Nordkoreaner in den USA, seitdem Vize-Marschall Jo Myong Rok im Jahr 2000 den damaligen US-Präsidenten Bill Clinton traf. Der General gilt seit langem als rechte Hand des nordkoreanischen Machthabers und war an den jüngsten diplomatischen Bemühungen zu einer Beendigung des Atomkonflikts beteiligt.

In this Monday, March 5, 2018 photo, provided by the North Korean government on March 6, North Korean leader Kim Jong Un, center, his sister Kim Yo Jong, and Vice Chairman of North Korea's ruling Workers' Party Central Committee Kim Yong Chol meet members of South Korean delegation headed by National Security Director Chung Eui-yong in Pyongyang, North Korea. Independent journalists were not given access to cover the event depicted in this image distributed by the North Korean government. The content of this image is as provided and cannot be independently verified. Korean language watermark on image as provided by source reads:

Bild: AP/KCNA via KNS

Bei der Abschlusszeremonie der Olympischen Winterspiele im südkoreanischen Pyeongchang sass er neben der Tochter und Beraterin des US-Präsidenten, Ivanka Trump. Zudem begleitete er Kim Jong Un bei seinen beiden Reisen nach China und traf sich in Pjöngjang mit US-Aussenminister Mike Pompeo, der in den vergangenen Wochen zweimal nach Nordkorea reiste.

«Kims offizieller Gesprächspartner ist Pompeo, aber er könnte auch auf Treffen mit (dem nationalen Sicherheitsberater John) Bolton drängen und wenn möglich sogar Trump», sagte der Politikexperte Chung der Nachrichtenagentur AFP.

General Kim, dessen offizieller Titel stellvertretender Vorsitzender des Zentralkomitees der Nordkoreanischen Arbeiterpartei lautet, kommt vom Geheimdienst. In Südkorea ist er äusserst umstritten.

Seoul macht ihn für den Untergang der südkoreanischen Korvette Cheonan im März 2010 verantwortlich, bei dem 46 Seeleute getötet wurden. Pjöngjang wies jede Verantwortung für den Vorfall von sich. (sda/afp)

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Video: srf

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8Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Noblesse 29.05.2018 15:02
    Highlight Highlight Kim hat eingesehen, dass er so nicht mehr allzuweit kommt. Hoffentlich ist bald Ende mit diesen kranken Militärausgaben in Nordkorea und endlich Hoffnung und Wohlstand für das gebeutelte Volk. Bleibe dabei: Dank den Bernern wurde dem Diktatoren-Söhnchen damals in der Schule hoffentlich der Horizent erweitert????!!!!! Lehrer: Warum haben wir in der Schweiz Frieden? Kim: Dank direkter Demokratie und viel Schokolade...
  • SocialisticCapitalist 29.05.2018 11:16
    Highlight Highlight Ich finde es schön was durch Trump erreicht wurde
    Frieden ist schön
    Danke für einen nicht Trump Bashing Artikel
    In dem er ja alles wie immer Falsche macht
    Sondern einfach Realistisch berrichtet wird
    • Fulehung1950 29.05.2018 13:08
      Highlight Highlight Trump? Trump hat gar nichts, höchstens Öl ins Feuer gegossen. Zu loben sind Moon Kae-In und Kim Jong-Un. Die und niemand anderes sind für die Entspannung zu loben.

      Trump wollte ja nicht an das Treffen vom 12. Juni. Jetzt sah er seine Felle und den Friedens-Nobelpreis davon schwimmen, weil Moon und Kim sich schon wieder Panmunjom getroffen haben, ohne ihn zu fragen. Frechheit, das!

      Trump geht es nicht um die USA, schon gar nicht um die Welt. Trump geht es nur um sich.
    • lilas 29.05.2018 13:51
      Highlight Highlight Ja Frieden ist schön.
      Hat aber mit Trump nun rein gar nichts zu tun
    • SocialisticCapitalist 29.05.2018 14:23
      Highlight Highlight Und warum hat sich Moon den bei Trumo bedankt für die Anstrengungen und ihn für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen
      Trump geht es um Amerika
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