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«IS» bekennt sich zu Anschlag bei Schiiten-Schrein in Damaskus – mindestens 45 Tote

31.01.16, 13:08 31.01.16, 16:16


Bei drei Anschlägen im grössten Schiiten-Viertel von Damaskus sind nach amtlichen Angaben mindestens 45 Menschen getötet worden. Die sunnitische Terrormiliz «Islamischer Staat» (IS) bekannte sich zum Anschlag nahe der schiitischen Pilgerstätte der Sajida-Seinab-Moschee.

Etwa weitere 110 Menschen seien verletzt, teilte das syrische Innenministerium am Sonntag mit. In einer gleichentags im Internet verbreiteten Erklärung der sunnitischen Fanatiker vom so genannten Islamischen Staat hiess es, zwei «Soldaten des Kalifats» des «IS» hätten bei einem «Märtyrer-Einsatz in einem Nest der Ungläubigen» in Sajida Seinab fast 50 Menschen getötet und 120 weitere verletzt.

Nach Angaben der amtlichen syrischen Nachrichtenagentur Sana war nahe dem schiitischen Schrein von Sajida Seinab im südlichen Damaskus eine Autobombe explodiert, gleichzeitig sprengten sich zwei Selbstmordattentäter in die Luft. Laut Sana wurden mindestens 45 Menschen getötet und 110 weitere verletzt.Im befindet sich der Schrein der Tochter des Mohammed-Cousins Ali ibn Abi Taleb, den die Schiiten als rechtmässigen Nachfolger des Propheten erachten.

Pilgerstätte für Schiiten aus aller Welt

Das Heiligtum ist eine Pilgerstätte für Schiiten aus aller Welt. Der Nachfolge-Streit ist der Grund für die Spaltung des Islams in Schiiten und Sunniten.

In den ersten Jahren des syrischen Bürgerkrieges war Sajida Seinab Schauplatz heftiger Kämpfe. Diese liessen nach, seit die syrische Armee und Schiiten-Milizen unter Führung der libanesischen Hisbollah den Stadtteil absichern. (egg/sda/reu/afp)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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    Alle Leser-Kommentare
  • NWO Schwanzus Longus 31.01.2016 14:24
    Highlight Zainab, die Tochter vom Vierten Kalifen Ali soll laut Schiiten in Damaskus gegraben sein. Die Sunniten glauben aber das Grab liegt in Kairo. Der Schrein in Damaskus ist 1990 fertig gebaut worden mit Iranischer Hilfe. Zumal der Iran der Todfeind der Wahabiten ist.
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    • Domino 31.01.2016 16:24
      Highlight Was übertragen heisst: liegt mein protestantischer toter Vater auf einem Friedhof im katholischen Kanton Luzern, so jage ich einen Luzerner Stadtteil in die Luft, obwohl ich mir nicht sicher bin? Ich bin entsetzt viel so viel Hass, unglaublich.
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    • NWO Schwanzus Longus 31.01.2016 16:37
      Highlight Domino, ich habe vergessen zu Erwähnen, das die Terroristen Gräber im Allgemeinen verachten, auch Sunnitische! Die Wahabiten akzeptieren keine Schreine selbst die der Sunniten! Es liegt daran das sie Gräber als Götzendienst erachten weil sie meinen sie würden dazu führen das man das Ding anbetet und nicht Gott.
      0 1 Melden
  • NWO Schwanzus Longus 31.01.2016 14:18
    Highlight Sayeeda Zainab ist ein Schrein des Zainabs, Sunniten glauben aber Zainab ist in Kairo begraben deshalb bombardieren sie Sayeeda Zainab in Damaskus.
    1 1 Melden

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