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Opferzahl nach oben korrigiert: Mindestens 45 Tote bei Angriffen des Regimes in Syrien

13.12.15, 18:27 14.12.15, 07:09


Bei Luftangriffen und Raketenbeschuss des syrischen Regimes sind in Rebellengebieten östlich der Hauptstadt Damaskus mindestens 45 Menschen ums Leben gekommen. In einer ersten Meldung war noch von 28 Toten die Rede. Unter den Opfern sind auch zehn Kinder und vier Frauen. 

Dies erklärte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Sonntag. Es habe auch zahlreiche Schwerverletzte gegeben. Regimetruppen hätten die Orte Duma und Sakba angegriffen. Die Region östlich von Damaskus gehört zu den umkämpftesten Gebieten im fast fünfjährigen syrischen Bürgerkrieg.

Bereits am Samstag waren bei einem Selbstmordanschlag in der von der Regierung kontrollierten Stadt Homs mindestens 16 Menschen getötet worden. Laut den Menschenrechtsbeobachtern sprengte sich in einem vor allem von der religiösen Minderheit der Alawiten bewohnten Viertel ein Attentäter mit seinem Auto in die Luft. Die Terrormiliz «Islamischer Staat» («IS») bekannte sich zu dem Anschlag. (wst/sda/dpa)

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2011 löste ein Graffiti in Daraa den Syrien-Krieg aus – jetzt greift Assad die Stadt an

Ost-Ghuta ist gefallen, nun dürfte Syriens Machthaber Baschar al-Assad die letzten Rebellenhochburgen angreifen: Idlib - und Daraa, wo der Aufstand 2011 begann. Jordanien und Israel sind alarmiert.

Die Schuljungen, die im Februar 2011 in Daraa das Graffiti «Das Volk will den Sturz des Regimes» auf eine Häuserwand sprühten, konnten nicht ahnen, was dieser Satz auslösen würde.

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