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epa04912038 A Thai street vendor lifts deep fried fish balls out of a pot of oil on the side of a road in Bangkok, Thailand, 04 September 2015. Thailand's headline inflation on food prices in August 2015 edged up 0.09 per cent from July, mostly on food for consumption like fresh vegetables, eggs, fish and dairy products, according to latest report of the Thai Commerce Ministry.  EPA/Stev Bonhage

Bangkoks Gouverneur, Wanlop Suwandee, verbannt Strassenhändler von der Haupstrasse. Er will Thailand ein «sauberes Image» verpassen.  Bild: Stev Bonhage/EPA/KEYSTONE

Kein Schlemmen und Shoppen mehr – Bangkoks Regierung verbannt Strassenhändler



Die Stadtverwaltung von Bangkok geht gegen die zahlreichen Strassenhändler vor – zum Missfallen derselben und vieler Touristen.

Der Chefberater des Gouverneurs von Bangkok, Wanlop Suwandee, sagte der Nachrichtenagentur AFP am Dienstag: «Alle Arten von Ständen – für Kleidung, gefälschte Markenware oder Nahrungsmittel – werden von den Hauptstrassen verbannt.» Damit reagiere die Verwaltung auf Beschwerden wegen Ordnungsverstössen und mangelnder Hygiene.

epa05913178 Women walk past a clothing store in Bangkok, 18 April 2017. Thailand's economy is expected to grow at 3.2 percent in 2017 according to a report released by the World Bank, driven primarily by private consumption and public investment.  EPA/DIEGO AZUBEL

Auch Kleider und gefälschte Markenware sollen von der Hauptstrasse Bangkoks verschwinden.  Bild: DIEGO AZUBEL/EPA/KEYSTONE

Gerade die kleinen Essstände erfreuen sich grosser Beliebtheit: Eine Schale Nudeln mit Huhn kostet gerade mal 35 Baht (gut einen Franken), und ein Schweinespiess ist schon für 10 Baht zu haben. «Alle Strassenhändler zu verbannen ist so, wie sich unserer Kultur an sich zu entledigen», sagte die für ein Bangkoker Tourismusbüro tätige Chiwan Suwannapak.

Doch die Verwaltung bleibt hart. Fast zwei Drittel der 30'000 Strassenhändler wurden ihren Angaben zufolge bereits «entfernt oder umquartiert», weil sie den Verkehr oder Fussgänger behinderten. Die Kampagne «Bürgersteige zurück an die Passanten» reiht sich ein in die nach dem Militärputsch vom Mai 2014 verfolgte Politik, Thailand ein «sauberes Image» zu verschaffen. (sda/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • David1980 19.04.2017 16:53
    Highlight Highlight Mal aus Öebensmittelhygienischer Sicht schon längst fälliger Schritt!!! Wenn ihr wüsstet was da alles schlummert.
    0 13 Melden
    • Bene_ 19.04.2017 18:36
      Highlight Highlight Nein, weiss ich nicht. Erleuchtest Du uns bitte? Mir ist nämlich nicht bekannt, dass die Personen, die sich an Strassenständen verpflegen reihenweise krank umfallen.
      8 0 Melden
    • Schoff 19.04.2017 23:52
      Highlight Highlight Mal ehrlich. Ich will nicht wissen was in "sauberen" westlichen küchen alles schlummert. Wenigstens kann man in süd-ostasien bei diesen küchen zuschauen wie und was gekocht wird. Ich lebe übrigens auch nach monaten solcher ernährung ohne beschwerden!
      4 1 Melden
  • Ökonometriker 19.04.2017 06:17
    Highlight Highlight In China sperrt man einfach gewisse Strassen an manchen Zeiten, sodass die Strassenhändler Platz haben.
    In Hongkong müssen sie zudem eine Lizenz haben, welche bei Hygieneverstössen weggenommen wird (auch wenn Hongkong die Garküchen nun ebenfalls verbannen will und keine neuen Lizenzen mehr ausstellt).

    Es gäbe so viele Lösungen...
    19 1 Melden
  • Jason84 19.04.2017 05:24
    Highlight Highlight So ein bullshit! Bin gerade selber in BKK und nicht zum ersten Mal. Die Strassenküchen gehören zur Kultur und sind wichtig für die einheimische Bevölkerung!
    50 1 Melden
    • ujay 19.04.2017 15:50
      Highlight Highlight ACH was:Es macht Spass, als Fussgänger sich die Strasse mit Motorrädern und Autos zu teilen weil die Trottoirs (illegal) mit Garküchen, Tischen, Stühlen und Marktständen zugestellt sind. Das hat mit Tourismus zu tun und nicht mit dem Bedürfnis der Einheimischen, sich dort zu verpflegen. Die gehen auf ihre Thai Märkte. Bezeichnenderweise besteht dieses Problem fast ausschliesslich nur in Touristenorten.Wer Thailand kennt, weiss, dass diese Unsitte erst in den 1990er Jahren begann=Massentourismus;nix mit einheimischer Kultur.Viele Thais stimmen der Zurückgewinnung der Trottoirs zu.
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      2 12 Melden
    • Allblacks 19.04.2017 23:40
      Highlight Highlight Jason84,
      Bin voll und ganz deiner Meinung:
      Bangkok ist der Hammer: diese Stadt ist unglaublich spannend und interessant. Ohne die strassenhändler, und dies nicht nur für uns Touristen sondern besonders für die Einheimischen : wäre sehr schade denn es gehört zu Bangkok wie det Eifelturm zu Paris !!!
      4 1 Melden
    • ujay 20.04.2017 04:12
      Highlight Highlight Ich sehe schon. Die Meisten wollen sich ihre Illusion nicht zerstören lassen. Träumt weiter von euren Reisekatalog- Klischees.
      1 2 Melden
  • Yelp 19.04.2017 04:49
    Highlight Highlight Bin gerade selbst in Bangkok. Ich finde die Situationen mit den Hunden kein Problem, da sie praktish nie aggressiv sind (bis jetzt konnte ich jeden streicheln). Die Regierung tötet bereits viele Streuner, sonst hättte es noch viel mehr. Und die Essensstände sind auch für die Einheimischen wichtig und nicht nur für die Touristen. Wenn einem die Hygiene nicht passt, kann man ja in ein Restaurant gehen, aber deswegen muss man sie nicht vertreiben und ihre Existenzgrundlage zerstören.
    38 1 Melden
    • ujay 19.04.2017 06:54
      Highlight Highlight Artikel lesen und verstehen: Es geht in erster Linie um die zugestellten Trottoirs. In 2. Linie um Hygiene und gefälschte Markenartikel. In jedem Quartier hat es Märkte mit Garküchen......da gehen die Einheimischen hin.
      8 4 Melden
  • sharco77 19.04.2017 03:54
    Highlight Highlight "verbannt Strassenhändler von der Haupstrasse", was soll das nun heissen? Ebenfalls in den Sois (Seitengassen) müssen die Händler weichen, ich habe gelesen Sie sollen komplett verschwinden aus der Stadt. Bangkok verändertet sich, die Frage ist zum Guten? Auf den Trottoirs in Bkk, wenn man diese so bezeichnen kann, gibt es ganz andere Probleme zB. Unebenheiten, Strommasten in der Mitte sowie einfach zu eng in den Sois 30cm. Man muss eines sehen, die Strassenküchen sind nicht für die Touris da, sonderen für die Einheimischen.
    20 0 Melden
  • ujay 19.04.2017 03:50
    Highlight Highlight Es ist Touristenromantik, zu meinen, zugestellte Trottoirs mit Strassenküchen und Stände mit gefälschte Markenartikeln seien typisch thailändisch. Dass 2/3 jetzt verschwinden sollen, kommen nur der Hygiene und der Verkehrssicherheit zugute. Ganz zu schweigen von der Rattenplage. Gruss aus Thailand.
    10 13 Melden
    • Pisti 19.04.2017 08:51
      Highlight Highlight Über die gefälschten Kleider kann man sich streiten, wobei der durchschnittliche Thailänder sowieso keine originalen Markenkleider trägt, kann er sich nicht leisten. Die Garküchen sind aber hauptsächlich für die Thai Leute. Und um die Verkehrsicherheit zu erhöhen, sollten die Thai mal lernen anständig zu fahren, sobald die einen Motor unter dem Arsch haben denken sie, sie sind Schumacher. Kaum ein Land verzeichnet mehr Verkehrstote.
      15 1 Melden

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