Schweiz
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Mit einer vollverschleierten Schaufensterpuppe im Blickfeld wurde debattiert. Bild: screenshot srf

Niqab, Nacktwanderer und Nora Illi als Telefon-Joker –  Zoff um Stoff in der Burka-«Arena»

Die Schweiz wird bald über ein Verhüllungsverbot abstimmen. Die «Arena» zum brisanten Thema blieb erstaunlich zivilisiert – und schweifte thematisch oft von der Burkaverbots-Initiative ab. Schliesslich lässt es auch über Spiderman-Masken, Sprengstoffgürtel und Punks am Zürcher HB trefflich streiten.



Nachdem die «Arena» letzte Woche ausnahmsweise an einem runden Tisch nach gemeinsamen Lösungen suchte, kehrte die Sendung diese Woche wieder zum klassischen Format zurück. Dompteur Jonas Projer lud in die Manege. Thema der Woche war die Gesichtsverhüllung. Den Anlass dazu lieferte die kürzlich eingereichte Initiative des «Egerkinger Komitees», welche bereits hinter der Initiative für ein Minarettverbot stand.

Unter dem Titel «Burka – da sehen wir schwarz!» war im Prinzip alles angerichtet für eine laute Debatte mit begrenztem Erkenntnisgewinn, wie man es aus mancher «Arena»-Sendung zu kontroversen Themen in der Vergangenheit kennt. Im Studio stand eine mit einer Niqab bekleidete Schaufensterpuppe, welche die Regie immer wieder ins Bild setzte. An den Stehpulten hatte sich auf der Befürworterseite eine unheilige Allianz aus SVP-Nationalrat Walter Wobmann und der Politologin Elham Manea von der Universität Zürich gefunden.

Die im Jemen geborene Manea engagiert sich auch im «Forum für einen fortschrittlichen Islam» mit seiner streitbaren Präsidentin Saïda Keller-Messahli – was von den Sendungsmachern der Transparenz zuliebe nicht hätte unterschlagen werden sollen. Als Gegner eines Burkaverbots waren die Aargauer SP-Nationalrätin und Feministin Yvonne Feri sowie FDP-Ständerat und Jurist Andrea Caroni aus Appenzell Ausserrhoden eingeladen.

Vorhang auf also zum grossen Verschleierungs-Fight? Die Tageswoche aus Basel empfahl, dem Seelenfrieden zuliebe dem eigenen Fernsehgerät vorgängig eine Burka überzustülpen. Der Ratschlag stellte sich als übertrieben heraus: Das brachial erwartete Burka-Battle blieb erstaunlich zivilisiert. Die Teilnehmer liessen sich weitgehend ausreden und hatten ihre Lautstärke unter Kontrolle. Zwischendurch schien es fast, als würden die Gäste gemeinsam live im Fernsehen einen Gesetzesvorschlag über das Verbot religiöser Zeichen bei Kindern im Schulalter ausarbeiten.

Plötzlich diese Einigkeit: Harmonie zwischen Gegnern und Befürwortern

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Die Schwierigkeit für Moderator Projer: Wie strikt lässt sich die Debatte auf das Burka-Verbot beschränken, wenn doch selbst Initiant Wobmann eingestand, diese sei als ein Symbol für eine Werteordnung anzusehen? Spricht man auch über diese Werteordnung, über die religiöse Erziehung von Kindern, die Finanzierung von Moscheen aus dem Ausland und die Ausbildung von Imamen? Mal liess Projer die Diskussion laufen, dann versuchte er wieder zur Burka zurückzukehren – wie ein Fussball-Schiedsrichter, der beim Pfeifen nach einer einheitlichen Linie sucht.

In einem waren sich alle einig: Die Burka steht für ein diskriminierendes Frauenbild, an dem niemand Gefallen hat. Der Streit drehte sich um andere Fragen: Bringt ein Verbot etwas? Und ist es nötig? Für SVP-Mann Wobmann war klar: Die Burka als Symbol für eine Wertehaltung, «die wir hier nicht haben wollen», gehört verboten, solange ihre Verbreitung noch überschaubar ist. Laufen erst tausende verschleierte Frauen rum, sei es dafür zu spät.

Wobmann gelang es, mit seinen einfach gehaltenen, sich inhaltlich wiederholenden Statements, das Kernanliegen seiner Initiative verständlich rüberzubringen. Wenig souverän wirkte er dort, wo er das Anliegen als sicherheitspolitisch begründet verkaufen wollte: Wieso sich mit einer Burka besser Sprengstoff transportieren lässt als mit Hilfe eines weiten Mantel oder eines Rucksacks, blieb rätselhaft.

«Verhüllung ist ein Zeichen gegen unsere Gesellschaftsordnung»

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Und Wobmanns Klage, die Medien würden ignorieren, dass sich das Verhüllungsverbot auch gegen Hooligans und Chaoten richte, wischte Projer nach etwas mehr als 15 Minuten zur Seite, indem er auf den grossen Bildschirm im Studio verwies: Dort wurden die Burka-Plakate gezeigt, mit welchen die SVP in der Vergangenheit Abstimmungskämpfe zu Themen wie Minaretten oder Einbürgerungen bestritten hatte. Punkten konnte der Solothurner hingegen, als er auf das Argument der Gegner, eine Kleidervorschrift habe nichts in der Verfassung verloren, mit der Frage konterte, ob sie denn ein Verbot auf Gesetzesebene befürworten.

Einen starken Auftritt zeigte die Politologin Elham Manea. Ihre Voten begann sie jeweils mit den Worten «mit allem Respekt», bevor sie ihren Standpunkt engagiert und klar formulierte – und dadurch gehört wurde. Manea distanzierte sich zu Beginn der Sendung von der «polarisierenden Politik» ihres Nachbarn von der SVP. Sie bedauerte, dass man in Bezug auf die Initiative zu sehr über die Burka und zu wenig über die Gefahr durch islamistisches Gedankengut spreche. SP-Frau Yvonne Feri warf sie vor, die Linke verwechsle Toleranz und Gleichgültigkeit.

«Mit allem Respekt – es geht um die Ideologie hinter der Burka»

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Feri zog einen schwachen Abend ein. Sie bemühte sich zwar redlich, auf die praktischen Mängel eines Burkaverbots hinzuweisen. Doch zur Frage, wie man aus feministischer Sicht Frauen helfen sollte, die zur Vollverschleierung gezwungen werden, blieb sie vage und nannte lediglich Allgemeinplätze wie Integration, Prävention und Aufklärung über Rechte und Pflichten. Einen Widerspruch gab es auch zwischen Feris Argument, wonach man einerseits bereits heute gesetzliche Mittel habe, um gegen den Zwang zur Burka vorzugehen, und andererseits ihrer Befürchtung, bei einem Burkaverbot würden Frauen gezwungen, zuhause zu bleiben.

Zu Hochform lief hingegen FDP-Ständerat Andrea Caroni auf. Zum Einstieg wies er darauf hin, dass es in der Schweiz wohl mehr Nacktwanderer als Burkaträgerinnen gebe. Smart kombinierte er liberales Pathos mit pragmatischen Einwänden: Was ist, wenn sich jemand für eine PR-Aktion als Spiderman verkleidet? Für seine Kritik an der ausufernden Symbolpolitik gab es nach rund 25 Minuten den ersten Szeneapplaus.

«Mit dem Burkaverbot geben wir zahlreiche unserer Werte auf»

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Es stehe der Schweiz gut an, auf Provokationen durch Burkaträgerinnen und Andere mit Gelassenheit zu reagieren. Mit den Werten von Punks, welche sich neben dem Hauptbahnhof Zürich aufhalten, sei er auch nicht einverstanden – und die Punks wiederum betrachteten ihn als Krawattenträger wohl als «Symbol des überbordenden Kapitalismus». Das müsse eine freie Gesellschaft aushalten können, meinte Caroni.

Bizarres Highlight der Sendung war die Telefon-Liveschaltung von Nora Illi ins Studio. Sie ist die Frauenbeauftragte des «Islamischen Zentralrats der Schweiz» (IZRS) und die bekannteste Burka-Trägerin des Landes. Moderator Projer stellte ihr zwar kritische Fragen. Doch Illi nutze ihren rund sechs Minuten langen Auftritt – bei dem keine andern Gäste zwischendurch zu Worten kamen – für ungefilterte IZRS-Werbung: Sie interpretierte Projers Fragen ganz nach dem eigenen Gusto, beklagte die «wachsende Islamophobie» und begründete ihr Recht aufs Burkatragen mit dem Verweis auf die Existenz von Transgender-Menschen.

Der Schleier spricht: Telefonschaltung zu Nora Illi, die sich frei bewegen will

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Auf ihre Vergangenheit als Punkerin angesprochen, meinte Illi, sie trage die Burka nicht als Provokation. Stellvertretend für die laut eigenen Angaben «vollständig in die Gesellschaft integrierte» Konvertitin rückte die Regie die vollständig verhüllte Schaufensterpuppe ins Bild. Auf dieses Schauspiel folgte noch eine Diskussion über die Auswirkungen eines Burkaverbots auf den Tourismus. Dann fiel in der «Arena» der Vorhang – und wir sahen wieder schwarz.

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Video: srf

Eine Burka für alle Fälle – Abstimmungsplakate der SVP

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  • häfi der Spinat 08.10.2017 20:55
    Highlight Highlight Einverstanden.
    Keine Symbolpolitik

    Besser wäre es Migranten eine Vertrag unterschreiben zu lassen.
    Mit Punkten über die bei uns Konsens herrscht.
    Z,B. , bei uns geht dein Mädchen in den Schwimmunterricht.
    Wenn er nicht unterschreibt:
    raus.
    Wen er unterschreibt, sich aber nicht daran hält:
    raus.

    Dies wäre effizient, und wohl besser als ein zaghaftes, "wir wollen (möchten) eigentlich keine Burka".

    Aber wer würde sich gegen so etwas wehren?
    Ja genau. Dieselben, die heute gegen ein Burkaverbot sind weil es reine Symbolpolitik sein soll.
  • Wehrli 08.10.2017 10:41
    Highlight Highlight Burkaverbot? Zu viel Gurkensalat am Stammtisch gelöffelt ... simpel: So ein Seich!
    Als nächstes kommt die Sockenfarbe in die Verfassung!
    Falls das durchgeht, kauf ich mir eine Burka, alleine nur um diese Idioten zu nerven.
  • frä. 08.10.2017 00:07
    Highlight Highlight ich sehe das gsnze aus einer anderen sicht: war schon mal einer von euch in der jungfrauregion? es wimmelt dort von arabischen touristen..und viele der frauen sind komplett verschleiert. was würde mit denen (sehr gut zahlenden) ggästen passieren? denkt ihr die würden noch ins schöne berner oberland reisen wenn sie die burka ablegen müssten?
    • Spooky 08.10.2017 08:03
      Highlight Highlight @frä
      Ich Gegenteil, Beispiel Tessin:

      "Hat das Verhüllungsverbot zu Einbrüchen im Tourismus geführt? Nein. Die Zahl der Touristen aus arabischen Ländern ist gegenüber dem Vorjahr um zwei Prozent gestiegen, wie Tessin Tourismus berichtet."
    • Gummibär 08.10.2017 12:36
      Highlight Highlight Ganz richtig. Sie gingen anderswo hin.
      Genau so wie Touristen, die ihr Schinkenbrot und ihr Bier im Straßencafé geniessen wollen, in Dubai fehl am Platz sind und Anhänger der Freikörperkultur besser nach Sylt als nach Malaysia reisen.
      Arabische Kultur in Arabien = sehr gut.
      Schweizer Gewohnheiten in der Schweiz = ebenso gut.
      Das eine dem anderen in seinem eigenen Kulturkreis aufzwingen wollen = unanständige Rücksichtslosigkeit, die nicht toleriert werden muss.
    • Starfox 08.10.2017 13:45
      Highlight Highlight jetzt kommt auch noch das Thema Geld ins Spiel. Was würdest du denn höher gewichten, die Werte der Schweiz, oder die Einnahmen von verschleierten Touristinnen aus dem arabischen Raum? Die Frage müsste vielmehr lauten, wollen wir komplett verschleierte Touristinnen (ob sie hier viel Geld ausgeben hin oder her) Meine Antwort dazu lautet: nein.

      Weiter unten in den Kommentaren hat es schon jemand sehr treffend geschrieben: es kommt wie es kommen muss, das Resultat einer allfälligen Volkabstimmung zu diesem Thema ist absehbar.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sapere Aude 07.10.2017 19:36
    Highlight Highlight Warum gibt man dem IZRS noch eine Plattform? Tschudligung aber Illi sollte man nicht mehr zu Wort kommen lassen.

    Trotz allem, halte ich wenig von einem Burkaverbot. Spielt keine Rolle ob Verfassungsebene oder Gesetzesebene. Klar ist es ein Symbol der Unterdrückung, mit einem Verbot werden aber die Unterdrückten bestraft und nicht die Unterdrücker. Und Gesetze bzw. Verbote sollten sich gegen Täter und nicht Opfer richten.
    • Rabbi Jussuf 07.10.2017 20:44
      Highlight Highlight Ich frage mich auch, warum die Illi schon wieder zu Wort kommen kann. Das ist äusserst schwach!

      Das Verbot, so wenig es für sich alleine bringen wird, so ist es ein kleines Puzzesteilchen in einer Reihe von Massnahmen, die noch kommen sollten.
      Es trifft kaum Opfer, sondern Täterinnen.
      Ich wage die Behauptung, dass die meisten Hijab-, Niqabträgerinnen dies in der Schweiz freiwillig tun.
      Es ist auch wichtig, dass dieser Mode frühzeitg ein Riegel geschoben wird - bevor wir Zustände wie in GB haben, wo es schon Schulen mit Kopftuchzwang gibt.
    • Maracuja 07.10.2017 22:48
      Highlight Highlight @Rabbi Jussuf

      Hätte Projer Frau Manea nicht gleich abgeklemmt, hätte sie vielleicht ein bisschen mehr ausführen können, was denn dahinter steht. Dann wäre auch klar geworden, dass es ganz andere Massnahmen braucht, um mit dem radikalem Islam fertig zu werden, Verhüllungsverbot macht das Problem nur weniger sichtbar. Extremisten schränkt es kaum ein, wenn die Ehefrauen halt nur mit Hijab rauskönnen oder ganz zuhause bleiben.
      srf betreibt Desinformation und gibt Frau Illi Gelegenheit sich als Vertreterin der Muslime darzustellen. Staatliches Fernsehen soll aber Info und Bildung vermittel.
    • Sapere Aude 08.10.2017 04:03
      Highlight Highlight Nun wenn es wirklich um die extremistische Symbolik gehen würde, gäbe es noch einiges anderes was auf die Liste kommen müsste.
      Diejenigen, die es freiwillig machen, die wirst du mit dieser Massnahme nicht deratikalisieren. Insofern trifft es diejenigen die gezwungen werden am härtesten, die sind die richtigen Opfer.
      An welcher Schule in GB gibt es bitteschön Kopftuchzwang?
      So oder so wäre dieser Zustand in keiner Weise erreicht, denn die einzigen Burkas die ich bis jetzt in der Schweiz gesehen habe, sind jene auf den SVP Plakaten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chrigi-B 07.10.2017 17:45
    Highlight Highlight BV mit Kleidervorschriften? Übertrieben! Da die Politiker einmal mehr pennen, ist das die logische Konsequenz. Wir haben ein Vermmumungsverbot! Durchsetzen liebe Sesselkleber und Gut ist😩.
  • Angelo C. 07.10.2017 16:25
    Highlight Highlight Was soll man sich hier auch noch lange über das dafür oder dawider den Mund fusselig reden, dies über etwas das nicht nur in Frankreich, Belgien, Österreich und bald auch in Deutschland (auch gemäss Urteil des EGMR) gesetzeskonform und ab 2018 mit jedwelcher Garantie auch in der ganzen Schweiz Standard sein wird 🤔?!

    Auch wenn manche Linke dann zur Unterstützung der Burkaträgerinnen mit schwarzer Roger-Staube-Mütze zur Urne schreiten werden 😐.
    • Sapere Aude 07.10.2017 19:40
      Highlight Highlight Frankreich und Belgien zeigt ja gerade wie wenig Wirkung das Verbot in der Realität hat. Entweder kommt es zu Ausweichhandlungen, die Frauen tragen einfach Hüte, Sonnenbrillen und Mundschütze. Oder die Bussen werden von einem katharischen Geschäftsmann bezahlt. Die Polizisten ziehen oft die Busse gar nicht mehr ein, weil sie immer die gleichen wenigen Frauen erwischen.

      Gibt zwar Geld für die Staatskasse, sonst erreicht man mit einem Verbot aber wenig.
    • Angelo C. 07.10.2017 21:27
      Highlight Highlight Ganz im Gegensatz zum Tessin, wo sich gemäss SF praktisch alle Ausländerinnen ans neue Gesetz halten sollen. Und auch in Oesterreich und Dänemark will man rigoros umsetzen, es passe nicht ins Bild unserer Kultur, wo man sich ins Gesicht schaue. Eine Ansicht die in Europa Schule macht.

      A propos dem Millionär der in Frankreich und in der Schweiz Bussen zahlen will : im Kanton TI erwägt man ihn wegen Vorschubleistung einer Straftat zu belangen.

      Doch wie schon erwähnt : unnütz weiter darüber zu streiten, es kommt wie es kommen muss - das Ergebnis ist absehbar...
    • Makatitom 08.10.2017 20:39
      Highlight Highlight Und gerade in Österreich funktioniert das ja sehr gut. So gut, dass Werbemaskottchen gebüsst werden und ihren Hai-Kopf abnehmen müssen. Ich hoffe, jeder der hier für ein Burkaverbot weibelt wird an fasnacht gebüsst
  • Der Tom 07.10.2017 14:44
    Highlight Highlight Ich verstehe das so... man will verhüllung nich verbieten weil die Frauen sonst zuhause eingesperrt würden. Das wäre aber illegal und man müsste etwas unternehmen.
  • Lowend 07.10.2017 14:40
    Highlight Highlight Ich kaufe mir jetzt absichtlich eine Roger Staub Kappe, obwohl die Dinger ultrahässlich sind, aber schön warm geben, weil sie im Winter das Gesicht komplett einhüllen!

    Die Freiheit nehme ich mir, auch wenn der aufgehetzte Pöbel hier mich dafür steinigen wird!
    • Flughund 07.10.2017 17:05
      Highlight Highlight Ich denke die Mütze wird dir stehen Lowend. Passt gut zu dir. Bitte mal ein Selfie posten.🤣🤣
    • Skip Bo 07.10.2017 18:30
      Highlight Highlight Lowend, ich finde das sehr vorbildlich von dir, als Gesichtsverhüllungsbefürworter selber die Vorzüge einer Gesichtsverhüllung austzutesten. Bin gespannt auf deine Erfahrungsberichte nächsten Sommer (du ziehst das doch durch?).
      Bedenke, du machst das freiwillig, andere nicht. Du wirst nicht ausgepeitscht, wenn du die Verhüllung ablegst, andere schon.
    • Firefly 07.10.2017 21:35
      Highlight Highlight Du wirst hier nicht gesteinig, jedoch geblitzt, die symbolische Steinigung der Neuzeit.
  • Der Tom 07.10.2017 14:34
    Highlight Highlight Das Gesicht muss sichtbar sein. Da gibt es eigentlich gar nichts zu diskutieren.
  • -woe- 07.10.2017 14:29
    Highlight Highlight Ich bin hin- und hergerissen. Einerseits gehört das Verhüllen des Gesichts wirklich nicht in unseren Kulturkreis, andererseits glaube ich nicht an einen Erfolg der Zwangsemanzipation der Musliminnen nach der Wobmann-Methode.
    Jedenfalls müssen wir nach der Minarettfrage nun mit dem Verhüllungsverbot schon wieder ein Problem lösen, das wir ohne Egerkinger Kommitee gar nicht hätten.

    PS: Das Telefonat mit Nora Illi war genauso überflüssig und nötig, wie ein Pickel am A...
    • Maracuja 07.10.2017 18:27
      Highlight Highlight Bezweifle, dass es bei dieser Initiative um Emanzipation der Musliminnen geht (1. tragen vor allem Konvertitinnen wie Frau Illi dieses Kleidungsstück freiwillig, 2. wird ein Teil der Extremisten den Frauen einfach Ausgangsverbot erteilen). Es scheint mir eher darum zu gehen, den radikalen Muslime klar zu machen, dass Ihr Scharia-Lifestyle hier nicht mehr erwünscht ist. Bisher konnten die sich hier ja so frei wie die Fische im Wasser bewegen. Sehr wirkungsvoll scheint mir das Verbot nicht zu sein, ausländerrechtliche Massnahmen wie Entzug Aufenthaltsbewilligung wären zielführender.
  • AlteSchachtel 07.10.2017 13:23
    Highlight Highlight Ich habe in der CH gar noch nie eine Burka gesehen. Die einzige, die ich jeweils mit Niqab (!) im TV sehe, ist die unsägliche Konvertitin Illi.

    Kopftücher, Turban, Zylinder oder Wollmütze stören mich nicht. Ich mag sogar sehr, wenn die Kleidungstyle der Passanten bunt durchmischt sind.
    Dennoch:
    Bis auf Fasnacht, Minustemperaturen oder im OP-Saal, möchte ich Gesichter sehen.
    Töfffahrer dürfen schliesslich auch nicht mit Helm, Brille und Mundschutz in eine Poststelle oder ein Gemeindehaus.
    Statt Burkaverbot sollte doch ein allgemein gültige Regel zu finden sein.
  • solomon london 07.10.2017 13:04
    Highlight Highlight Wenn sich unsere Konservativen doch nur ausserhalb der Burkadebatte so für die Frauen einsetzten würden.
    • häfi der Spinat 07.10.2017 14:00
      Highlight Highlight solomon

      Darüber sollten sich die Linken aber NICHT beklagen.
      Viel eher sollte die SP/ GRÜNEN endlich mit dieser Kritik beginnen.

      Warum argumentieren diese nicht SELBSTmit Frauenrechten???
    • solomon london 07.10.2017 14:26
      Highlight Highlight Weil es jeder Frau freigestellt ist anzuziehen was sie will wann sie will. Genau wie für Männer auch. Zudem ist die Burka ein Symbol nicht die Ursache.
    • häfi der Spinat 07.10.2017 15:31
      Highlight Highlight solomon
      Nein eben nicht. Bei der Burka ist leider allzu oft Gewalt im Spiel. Bei einem Verbot geht es darum die Frau zu schützen.
      Hören sie dazu mal
      Saïda Keller-Messahli vom Forum für einen fortschrittlichen Islam.
      Sie sagt im Interview weshalb es wichtig ist, die Vollverhüllung zu verbieten (auch als SymbolischeGeste):

      „Die Burka ist dazu da, die Frau aus dem öffentlichen Raum verschwinden zu lassen. Dahinter steckt eine frauenverachtende Haltung“

      (ca. ab der min. 30):

      http://www.srf.ch/sendungen/musik-fuer-einen-gast/saida-keller-messahli-menschenrechtsaktivistin-2 http://ützen
    Weitere Antworten anzeigen
  • dracului 07.10.2017 12:56
    Highlight Highlight In einer Gesellschaft geht es um die Grundsätze des Zusammenleben und erst auf diesen elementaren Grundsätzen, entsteht Religions- und andere Freiheiten. Da Roma, Judentum, Islam, Christentum (!) und alle Religionen (Gottes)Gesetze kennen, ist multikulturelles Zusammenleben nur möglich, wenn jeder allgemeine Grundregeln (religionsunabhängig) akzeptiert. Es muss dann der Politik letztlich egal sein, wie Menschen leben wollen, solange die Grundregeln des Zusammenlebens eingehalten werden. Ein allgemeines Vermummungsverbot in der Öffentlichkeit könnte so ein Lendenschurzgrundsatz in der CH sein.
  • häfi der Spinat 07.10.2017 12:35
    Highlight Highlight "Diese nichtweißen Mädchen dürfen als Kinder verheiratet und in Stoffgefängnisse inmitten dieser Republik eingewickelt werden. Statt eines gellenden Aufschreis vieler sonst wenig leiser Frauenrechtlerinnen wird auf eine (noch) kleine Zahl von öffentlichen Burka-Trägerinnen und auf soziale Aspekte von in Sexsklaverei gezwungenen Mädchen verwiesen"

    Gunter Weißgerber (SPD)
    Im Artikel:
    Rassismus von links

    http://www.achgut.com/artikel/rassismus_von_links_alles_halb_so_wild_mit_kinderehe_und_burka
  • stamm 07.10.2017 12:29
    Highlight Highlight Mal ganz ehrlich: wer möchte ein solches Paar bei sich im 2-Familienhaus? Eine Burka zeigt mir, dass die europäischen Werte ganz klar abgelehnt werden. Sie werden niemals eine Arbeitsstelle finden und möchten mit uns rein gar nichts zu tun haben. Bei einer solchen unterschiedlichen Kultur nützt auch Integration rein gar nichts.... doch, Sozialdienstmitarbeiter haben eine Arbeit.... Und was Wobmann sagte, ist schon richtig: jetzt haben wir noch 130 von ihnen, aber das wird ganz bestimmt nicht bei den 130 bleiben! Also besser jetzt schon mal Gedanken machen darüber! Ja zum Burkaverbot!
    • stamm 07.10.2017 21:15
      Highlight Highlight Ja Rendel, psychologisch hat dein Glaube daran bei mir nicht grad Bäume versetzt. Du denkst also, dass eine Burka schweizerisch ist, oder zumindest sein soll? Oder gibt es auch keine schweizerischen Werte?
    • Firefly 07.10.2017 23:11
      Highlight Highlight Was ist denn schweizerisch? Den anderen helfen in ihren Staaten Steuern zu hinterziehen?
    • stamm 08.10.2017 08:19
      Highlight Highlight Rendel, dann gibt es also doch schweizerische Werte? Weisst du, dass 80% unserer Gefängnisse durch aufgenommene Kriegsopfer und Menschen in Not besetzt sind? Das sind alles Menschen, die du gerufen hast. Und anstatt dich um diese zu kümmern, sitzt du zu Hause und schreibst wild um dich! Ich hab sie nicht gerufen, ich darf hier sitzen und schreiben.....
    Weitere Antworten anzeigen
  • Grundi72 07.10.2017 12:25
    Highlight Highlight Eine wichtige Initiative! Endlich wird etwas unternommen, wir haben zu lange zugeschaut und auf die Gutmenschen gehört. Das Resultat kennen wir alle.

    Als nächstes bitte eine Initiative zur Offenlegung von Moscheen aus dem Ausland. Das findet Frau Sommaruga ja auch nicht nötig, daher sollte sich das die SVP wohl auch mal genauer anschauen.
    • SemperFi 07.10.2017 19:06
      Highlight Highlight @Grundi72: Ich bekenne mich schuldig. Auch wegen mir fluten Burkaträgerinnen unsere Strassen.
    • Pisti 07.10.2017 21:32
      Highlight Highlight Man sollte jegliche Finanzierungen für Moscheen aus dem Ausland verbieten. Moscheen die sich nicht daran halten schliessen. Ausserdem keine ausländischen Imane mehr zulassen.
    • SemperFi 08.10.2017 08:50
      Highlight Highlight @pisti: Das kann man gut, aber dann muss man konsequenterweise in der Schweiz Imame ausbilden und den Islam als Staatsreligion anerkennen, damit er Korchensteuern erheben kann.
    Weitere Antworten anzeigen
  • luke96 07.10.2017 12:05
    Highlight Highlight Staatskunde Lektion Nr. 2: Auf Verfassungsstufe gehören die wichtigsten und obersten Rechtsquellen. Zudem dürfen die verschiedenen Normen nicht im Widerspruch zueinander stehen. Das Verhüllungsverbot erfüllt beide Vorraussetzungen nicht:
    Einerseits steht es im Widerspruch zur Religionsfreiheit. Andererseits gehört ein Verbot für rund 130 Betroffene wenn überhaupt auf Gesetzesstufe.
  • Pitsch Matter 07.10.2017 11:53
    Highlight Highlight Also wo Wobmann einen Test von RTL Exklusiv erklärte, hat er seine Glaubwürdigkeit komplett verloren!
  • demokrit 07.10.2017 11:26
    Highlight Highlight Ich hoffe Frau Elham Manea in Zukunft öfters in der Arena zu Religionsfragen zu sehen. Die hochkarätige Dame hat mit ihren erweiterten Betrachtungen klar Carroni's formaljuristische "Fachidiotie" und Ferris Naivität m.M. ziemlich bloss gestellt.
  • Lowend 07.10.2017 11:12
    Highlight Highlight Die Schweiz muss ein schwer bedrohtes Land sein, wenn sich die wutbürgerliche Kommentarelite an einem schönen Samstagmorgen mit solcher Vehemenz für die Abschaffung der freien Kleiderwahl einsetzet!

    Dabei geht es doch wie immer bei der SVP nur darum, die Menschen in wir die Guten und die die bösen, sich vermummenden zu spalten.

    Probleme löst diese Initiative jedenfalls keine, denn sie schafft vielmehr neue und nur darum geht es den rechten Freiheitsverächtern.
    • mogad 07.10.2017 11:41
      Highlight Highlight und Sie sitzen sicher grad in der Rhätischen Bahn und geniessen die Aussicht auf den Albula-Pass, während Sie hier die Kommentatoren kommentieren.
    • Lowend 07.10.2017 12:21
      Highlight Highlight Ihr müsst auch für andere Kommentare voten, denn wenn die Summe der abgegebenen Stimmen derart in den Himmel schiesst, zeigt dass nur, das Betrüger am Werk sind, was erstens von deren antidemokratischer Gesinnung zeugt, aber auch zeigt, dass ich offenbar voll in‘s Schwarze treffe, oder warum sind diese Burkahasser sonst so betroffen, dass sie lügen und betrügen müssen?
    • Richu 07.10.2017 13:20
      Highlight Highlight @Lowend: Seit letzten Sonntag gilt auch ein Burkaverbot in unserem Nachbarland Österreich. Beispielsweise in Frankreich und Belgien wurde das Burkaverbot bereits im Jahre 2011 eingeführt und Dänemark wird ebenfalls bald die Gesichtsverschleierung untersagen. Deine Behauptung, dass ein Verhüllungsverbot keine Probleme löst und vielmehr neue schafft, zeigt, dass du die Problematik einer Gesichtsverschleierung nicht begriffen hast!
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  • abettertomorrow 07.10.2017 10:39
    Highlight Highlight Frau Illi ist die gewaltlose Form des IS. Sie will provozieren, sie will, dass der Westen den Islam noch stärker ablehnt, sie will, dass moderate Muslime unter Generalverdacht gestellt werden. Sie will dem Islam im Westen schaden. Zeigt sie sich auf der Strasse, denkt jeder: "Diese Muslime wieder." Sie schürt den Hass untereinander. Sie, und viele andere Konvertitinnen sind die Speerspitze des IS, die hier scheinheilig Toleranz propagieren, aber bewusst die Reaktionen des Westens provozieren. Ihre gefährlichste Aussage: Ich stehe für das Recht aller Muslimas...
    • blaubar 07.10.2017 12:21
      Highlight Highlight Frau Illi war früher Punkerin. Und das ist sie auch heute. Nicht mehr und nicht weniger. Für mich hat sie mit dem Islam eigentlich nichts zu tun.
      Und für Illi ändern wir sicher nicht die Verfassung.
    • FrancoL 07.10.2017 14:18
      Highlight Highlight @Wieso soll Frau Illi sich nicht ändern können, zum Bessern oder gar zum Schlechteren?
      1 x Punk immer Punk . . . .
  • mogad 07.10.2017 10:37
    Highlight Highlight Wenn Frau Feri sagt, bei einem Burka-Verbot dürften die Frauen dann gar nicht mehr allein auf die Strasse, zeigt das doch, dass die Burka in der CH gegen die verfassungsmässige Gleichstellung der Geschlechter verstösst. Mit dem Verbot hätten die Frauen ein Argument gegen jene, die ihnen die Burka "aufzwingen" wollen oder müssen (auch die Männer stehen unter Zwang, bekommen Probleme, wenn sie die Frauen nicht verhüllen). Und es gäbe die Möglichkeit sich auf ein Kopftuch zu einigen.
    • Roterriese 07.10.2017 11:15
      Highlight Highlight Mich stört auch das Kopftuch. jegliche Symbolik dieser gefährlichen Idelogie muss verboten werden
    • luke96 07.10.2017 11:35
      Highlight Highlight In der Schweiz ist es bereits jetzt verboten, jemandem aufzuzwingen, dass er ein bestimmtes Kleidungsstück trägt. Somit könnte eine Frau, welche sich nicht aus ihrem freien Willen verhüllt, Anzeige erstatten.
    • mogad 07.10.2017 11:40
      Highlight Highlight @roterriese. Einverstanden. Aber vielleicht müssen wir froh sein, wenn wir mit "kleinen" Schritten vorwärtskommen. Ich denke auch an die Frauen, die ev. nicht von einem Tag auf den andern eine 180 Grad Umdrehung schaffen. Das Kopftuch wär ein Kompromiss.
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  • Starfox 07.10.2017 10:34
    Highlight Highlight Eine Burka sendet irritierende und verstörende Botschaften aus: haltet euch bedeckt, gebt nichts Preis. Ablehnend, bedrohlich und undurchsichtig. So etwas hat in der Schweiz wirklich nichts verloren. Walter Wobmann war der einzige gestern, der das begriffen hat. Wer sein Gesicht aus religiösen Gründen nicht zeigen will, hat bei uns nichts zu suchen. Das gilt auch für arabische Touristinnen, solche Touristinnen wollen wir nicht in unserem schönen Land. Das Argument, jeder darf so rumlaufen wie er will, zieht hier nicht mehr. Gratulation an die SVP, dass die Initiative überhaupt zustande kam
    • FrancoL 07.10.2017 12:57
      Highlight Highlight Ich muss Dir ehrlich sagen dass ich weit mehr Bedrohung empfinde wenn einige Skinheads (einer alleine macht nichts, einer ist kein Problem) auf mich zulaufen als bei einer oder mehreren Burkaträgerinnen.

      Aber die Ängste scheinen da bei der SVP eher vor dem Verhüllten zu sein.
    • häfi der Spinat 07.10.2017 14:06
      Highlight Highlight FrancoL
      Für mich tönt deine Aussage erstaunlich naiv.

      Das Problem ist doch, wieso nicht endlich die SP ihren Job macht, und mit der Kritik an dieser Religion beginnt.
      Statt diese noch zu Supporten.
    • FrancoL 07.10.2017 15:30
      Highlight Highlight @häfI; und wieso genau hat dies etwas mit der Burka zu tun? Genau das ist doch die Heuchelei. Burka weg Religion weg! Das ist doch das Lächerliche.
      Noch mehr wundert es mich dass man immer auf die SP zeigt wenn es darum geht den Islam zu stoppen. Erstaunlich weil die SP an vorderster Front war um Staat und Kirche zu trennen, um RELIGION in die PRIVATE Sphäre zu verbannen, aber klar da war man nicht so einverstanden mit der SP und jetzt will man dass die SP sich nochmals äussert? Die SP ist der Meinung dass alle Religionen Privatsache sein sollen, genügt das nicht?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Roterriese 07.10.2017 10:03
    Highlight Highlight Das Argument, dass eine Kleidervorschrift nichts in der Bundesverfassung verloren hat, zieht nicht. Der Ständerat hat mit Wissen um die Initiative darauf verzichtet, die Kleidervorschrift gesetzlich zu regeln. (https://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Staenderat-versenkt-das-Burkaverbot/story/24647966). Die Verfassungsinitiative ist die einzige Möglichkeit die das Volk hat. Dass das Burkaverbot kommt, ist fast so klar wie das Ahmen in der Kirche. Ich freue mich.
    • Sauäschnörrli 07.10.2017 10:36
      Highlight Highlight Wenn wir schon Bauvorschriften in die BV schreiben, können wir also auch Kleidungsvorschriften mit aufnehmen? Und sollen wir es nicht den Kantonen überlassen? Föderalistisch, wie es sonst auch immer passiert?
    • Serjena 07.10.2017 10:59
      Highlight Highlight Eigentlich heisst es doch die Initiative "Verhüllungsverbot" . Somit gilt das für den Karneval wo man dann keine Masken mehr tragen kann, alle die traditionellen Volksfeste wo Masken getragen werden, Halloween wo man sich verhüllt usw.. Denn die Befürworter sagen "Ich will im öffentlichen Raum das Gesicht der Menschen sehen" . Wenn nun nicht alle die oben genannten Anlässe und weitere mehr, ebenfalls unter das Verbot fallen ist es schlicht und einfach wieder eine neue Lüge der SVP.
    • Roterriese 07.10.2017 11:06
      Highlight Highlight Serjena, lies zuerst den Initiativtext bevor du irgendwas behauptest und selber Lügen verbreitest. Ich hab dir sogar extra den Link rausgesucht: https://www.admin.ch/ch/d/pore/vi/vis465t.html
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  • ybfreak 07.10.2017 10:01
    Highlight Highlight Burkaverbot steht auf meiner persönlichen politischen Agenda nicht weit oben. Werde aber mit Ja abstimmen, weil die Komplettverhüllung Zeichen eines sehr konservativen Islams ist und ich das in der Schweiz nicht will.
    Schade ist nur, das jetzt wieder Scheindebatten geführt werden und man sich mehr um die wirklichen Probleme des Islams im Zusammenhang mit der Schweiz kümmern sollte. Stichwort radikale Imane als Beispiel...
    • Sauäschnörrli 07.10.2017 10:40
      Highlight Highlight Ihnen wird wohl erst ein Licht aufgehen, wenn die Polizei beginnt Communiqués bezüglich des tragen von Schals zu veröffentlichen und jede Dorffasnacht eine Ausnahmebewilligung des Bundesgerichts braucht.
    • mogad 07.10.2017 10:40
      Highlight Highlight Sie bringen es auf den Punkt.
    • Roterriese 07.10.2017 11:38
      Highlight Highlight Auch Sauäschnörrli (Name ist Programm) hat den Initiativtext nicht gelesen und verbreitet Fake News. Hopp Hopp, zurück auf das Anfangsfeld! https://www.admin.ch/ch/d/pore/vi/vis465t.html
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  • Moti_03 07.10.2017 09:59
    Highlight Highlight Was mich an der Diskussion nervt ;
    Wieso wird dies als Kleider Debatte hochgeschaukelt? Es geht nicht um die Kleidung. Es geht einzig darum ob man das Gesicht verdecken darf oder nicht. Dies gilt nicht nur für burkas, auch gegen hooligans und Chaoten. Was ist hier dagegen einzuwenden? Alle länder rundherum haben ein solches Gesetz oder wird nächstens eingeführt. Somit kann diese Initiative gar nicht so abwägig sein wie viele behaupten.
  • Simi17 07.10.2017 09:58
    Highlight Highlight Es geht einfach nicht, dass wir eine Gesellschaft in unserem offenen Land gedeihen lassen, welche unsere Werte nicht teilt (Frauenrechte, Homosexuelle, etc.) und sich mit diesem Kleidungsstil auch nicht integrieren will. Es ist ein klares Zeichen gegen aussen, für welche mittelalterlichen Werte diese Menschen stehen. Der Druck der Familien und Clans auf die Frauen hier in der Schweiz wird immer stärker, dass sie Kopftuch tragen. Dabei wird das Gesicht immer kleiner. Es muss mir niemand erzählen, dass ein in der Schweiz geborenes Mädchen freiwillig mit 11 oder 12 Jahren ein Kopftuch trägt.
    • mogad 07.10.2017 10:41
      Highlight Highlight Danke für diesen Kommentar.
    • Sauäschnörrli 07.10.2017 10:42
      Highlight Highlight Ihre Männer zwingen sie die Burka zu tragen, jetzt wollen unsere Männer sie zwingen die Burka auszuziehen.
    • mogad 07.10.2017 11:45
      Highlight Highlight @Sauäschnörrli. Ueber das Verhüllungsverbot wird abgestimmt, und das Stimmvolk besteht aus ca. 50% Frauen und 50% Männern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Maracuja 07.10.2017 09:51
    Highlight Highlight Geh mit Ihnen einig, was den Auftritt von Frau Feri betrifft. 1. Ist es unsäglich, wie Frau Feri meint, alle Probleme 1fach mit Geld (sprich Prävention, Integrationsangeboten) lösen zu können und sich weigert zu Kenntnis zu nehmen, dass es Menschen gibt, die sich gar nicht integrieren wollen, weil sie ihren Lebensstil für überlegen halten. 2. Ist es peinlich, dass Frau Feri, so wenig über Zwang in Abhängigkeitsverhältnissen weiss und behauptet, Frauen und Mädchen könnten ja Anzeige erstatten. Wieso wohl ist häusliche Gewalt heute ein Offizial- und kein Antragsdelikt mehr?
  • mogad 07.10.2017 09:48
    Highlight Highlight 2.2Ein Beispiel, wie mMn am Kern des Themas vorbeigerdet wurde: Als Manea sinngemäss sagte, die Frauen würden gezwungen Burka u.Co. zu tragen, sagte Feri, in der CH könne niemand zu etwas gezwungen werden, das sei gesetzlich verboten. Und niemand entgegnete ihr sofort, dass der Burka-Zwang zu hause, im Privaten ausgeübt wird. Und wenn dann die Frauen gefragt werden, (falls der Mann überhaupt erlaubt, dass sie gefragt werden) weshalb sie die Burka tragen, heisst es, sie täten dies freiwillig, um Gott zu gefallen. Man beweise etwas anderes.
  • mogad 07.10.2017 09:38
    Highlight Highlight 1.2Die Burka ist KEIN religiöses Symbol, sondern ein Symbol für die Unterdrückung der Frau, für die Unfreiheit schlechthin. Nur Wobmann und Manea haben das immer wieder klar gesagt und prompt fuhr ihnen Caroni fast jedes Mal über den Mund, um sich selbst wieder in Pose zu werfen. Die Burka als Symbol der Minderwertigkeit der Frau im Islamismus zu vergleichen mit Leuten die z.B. als Globi verkleidet auf der Strasse Werbung machen, ist ein absolute Verballhornung der Frauen die z.B. in Saudiarabien unter Lebensgefahr für mehr Rechte kämpfen.
    • Sauäschnörrli 07.10.2017 10:43
      Highlight Highlight Also wenn die SVP mit Frauenrechten argumentiert, sollte es dem letzten schalten, dass hier irgendwas im Busch ist.
    • mogad 07.10.2017 11:49
      Highlight Highlight @Sauäschnörrli. Nur kann ich diesmal in Herrn Wobmanns Aussage bezügl. Frauenrechte kein Scheinargument sehen. Die Gleichberechtigung der Geschlechter steht in der Bundesverfassung, für ein Stoffgefängnis für Frauen ist kein Platz.
    • Maragia 07.10.2017 12:00
      Highlight Highlight @sauäschnörrli: Wieder das alte Spiel "bäääh das ist von der SVP, das ist schlecht"
      mimimimi
    Weitere Antworten anzeigen
  • lily.mcbean 07.10.2017 09:35
    Highlight Highlight Ich bin auch jedesmal fassungslos das man dem IZRS immer noch! als ernstzunehmende Institution eine Plattform bietet. Meiner Meinung nach trägt das nichts, aber auch gar nichts dazu bei das Moslems hier besser akzeptiert werden. Die "echten" Moslems die ich kenne verachten den IZRS und sehen diese Leute als das Problem an das sie hier so einen schwierigen Stand haben.
    • häfi der Spinat 07.10.2017 09:50
      Highlight Highlight mcbean
      Kennen sie denn viele "echte" Moslems?
      Von wo ? http://N
    • mogad 07.10.2017 10:26
      Highlight Highlight Der IZRS muss ernstgenommen werden, weil er unsere freiheitlichen Errungenschaften in Frage stellt. Wenn ein Islamist (ich nenn den Namen hier nicht) in einer Fernsehsendung sagt, wer nicht zum Islam übertritt, kommt nach dem Tod in die Hölle, wird mir Angst und Bang. Der Durchschnittsmoslem hat nichts zu tun mit dem IZRS.
    • lily.mcbean 07.10.2017 11:21
      Highlight Highlight @häfi ja ich kenne sogar einige. Einer davon ist mein Lebensgefährte mit Familie- alle Moslems. Wir leben seit fast 5 Jahren zusammen.

      @big pun
      Genaz das sagt mein Freund auch und rollt nur die Augen wenn er von Blancho oder Illi hört. Pseudo Moslems nennt er die.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hugo Wottaupott 07.10.2017 08:53
    Highlight Highlight Was für eine müde Diskussion. Einen bärtigen vom IZRS einladen wäre das minimum gewesen was ich erwartet hätte.
    • atomschlaf 07.10.2017 10:18
      Highlight Highlight Am besten einen top-integrierten Prediger mit arabisch-deutsch Dolmetscher...
  • N. Y. P. D. 07.10.2017 08:07
    Highlight Highlight Ich habe diesen Artikel angeklickt und gleich eine Werbung für 2049 gesehen. Ich habe den Streifen bereits reingezogen. Die düsteren Landschaften, der Sound, die Bilder. Ein echt starker Film. Mann o Mann, den werde ich nochmals schauen gehen.

    Wer nicht zum gefühlt zehntausendsten Mal über Burkas diskutieren will, kann ja einen Kommentar über 2049 schreiben.
    Der Rest soll die ewiggleichen Kommentare über das Burkenthema in die Tasten hauen.

    Also, ich diskutiere lieber über 2049..
    • trollo 07.10.2017 10:01
      Highlight Highlight 2049 diskutieren wir über die Initiative für ein Kopftuchgebot im öffentlichen Raum für Ungläubige. Da offen getragene weibliche Haare von einem bedeutenden Bevölkerungsteil mittlerweile als sexuell anstössig empfunden werden, wird von Frauen verlangt aus Rücksicht ein Kopftuch zu tragen.
    • atomschlaf 07.10.2017 10:33
      Highlight Highlight trollo, da wird gar nichts diskutiert werden.
      Der Kalif wird dies anordnen, wenn wir so weiter kutschieren wie heute...
    • häfi der Spinat 07.10.2017 11:18
      Highlight Highlight ...und die wenigen, die noch nicht aus Angst zum Islam konvertiert sind, sich nur noch selten auf die Strasse wagen.
  • rodolofo 07.10.2017 07:51
    Highlight Highlight Andrea Carotin von der FDP war für mich das Highlight des Abends!
    Mit sehr viel Engagement und Schalk kämpfte er für eine liberale Gesellschaft und gegen Kleidervorschriften in der Bundesverfassung.
    Insbesondere seine Bemerkung, dass gewisse Schweizer BürgerInnen die Krawatte als Symbol eines überbordenden Kapitalismus sehen- und sich daran stören könnten, werde ich mir merken!
    Übrigens: Ist Euch schon aufgefallen, dass eine solche Krawatte wie ein umgekehrtes... MINARETT aussieht, und damit die Unterdrückung der nicht an Ökonomische Theorien glaubenden Sozialromantiker symbolisiert?!
    • Quacksalber 07.10.2017 08:52
      Highlight Highlight Die Krawatte ist sogar mehr als ein Symbol. Indem sie die Blutzirkulation zum Gehirn einschränkt sorgt sie dafür, dass das Nachdenken nicht überhand nimmt.
    • häfi der Spinat 07.10.2017 09:27
      Highlight Highlight Ich wundere mich immer, wenn ich sehe, wie sich (westliche) Frauen FÜR den Islam einsetzten.
      (Heisst die wirklich Caotin?)
    • Skip Bo 07.10.2017 09:48
      Highlight Highlight Wie geht eine liberale Gesellschaft am besten mit religiösem Fanatismus und intoleranten Ideologien um? Indem man darauf verzichtet Grenzen zu setzen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tapatio 07.10.2017 07:43
    Highlight Highlight Mit Andrea Caroni präsentierte endlich mal jemand sinnvolle Gegenargumente. Er hat mich fast überzeigt...und dann kam Nora Illi und ihre Propaganda. Manchmal habe ich das Gefühl die wird vom Pro Komitee unterstützt..das kann die ja nicht wirklich ernst meinen
    • Quacksalber 07.10.2017 08:53
      Highlight Highlight Das plötzlich berühmt Syndrom sonst nichts.
  • Thomas_v_Meier 07.10.2017 07:26
    Highlight Highlight Hach wieder eine Symbolinitative a la Minarettverbot. Auch damals wurden probleme in die initative projiziert welche mit dem Islam vorhanden sind. Wurde diese gelöst mittlerweile? Nein natürlich nicht. Also wird das nächste Symbol des extremen Islam verboten. Finanzierung, radikale Moschhen, radikale prediger, teilweise fehlender integrationswille etc... alles noch da und die werden sich auch mit dem Verbot eines Kleidungsstück nicht in luft auflösen...

    Betreff Mumnungsverbot in diesen Kantone besteht eines, ZH, BE, BS, SG, Lu, TG und SO. Regelmässig zeigt sich wie gut das funktioniert...
    • Skip Bo 07.10.2017 09:36
      Highlight Highlight Findest du man sollte im öffentlichen Raum Symbole extremer Ideologien erlauben?
    • mogad 07.10.2017 10:11
      Highlight Highlight Aber es wär ein Zeichen: Hier gelten unsere freiheitlichen Regeln. Verweigerung des Händedrucks? Mädchen dürfen nicht in den Schwimmunterricht, wenn ein Bub in der Nähe ist? Väter lassen sich von weiblichen Lehrpersonen nichts sagen? Mädchen dürfen nicht mit ins Klassenlager? Was kommt noch?
    • aglio e olio 07.10.2017 10:16
      Highlight Highlight Skip Bo, in der Schweiz ist es erlaubt das Hakenkreuz der Nazis offen zu zeigen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jein 07.10.2017 06:56
    Highlight Highlight Die offene Gesellschaft ist ein Grundpfeiler der westlichen Gesellschaft. Macht es dann Sinn zum vermeintlichen Schutz dieser sittenpolizeiliche Kleidungsvorschriften vorzuschreiben?

    Meiner Meinung nach handelt es sich bei der Burka-Debatte eher um ein Symptom der Grundsatzdebatte zwischen Befürwortern einer offenen liberalen Gesellschaft und Konservativen, die diejenige Gesellschaft aufrechterhalten möchten in der sie aufgewachsen sind (also inkl. Sittenpolizei, aber ohne Burkas).
    • Keine grösseren Probleme...? 07.10.2017 08:57
      Highlight Highlight Ich weiss nicht, auf was es bei den Jungen in Zukunft ankommen wird. Die Blitze werden's mir zeigen, welche Schweiz ihr für euren Lebenszeitraum wollt. Noch könnt ihr ihn bestimmen, dannach wird das Parlament durch andere Kulturen vermischt und ihr werdet fremdbestimmt od. z.Teil behindert und werdet unangenehme Erscheinungen akzeptieren müssen. Ich lebe in den letzten Metern und sage: Ich bin froh, dass es in allen Belangen gerade noch einigermassen kontrolliert läuft.
    • häfi der Spinat 07.10.2017 09:39
      Highlight Highlight Immerhin muss dazu gesagt werden, das die Tunesierin, Saïda Keller-Messahli ein Burkaverbor empfiehlt.

      Vielleicht gibt es bessere Massnahmen um gegen diese Religion vorzugehen.

      Aber sind es doch dieselben Leute, die gegen ein Verbot sind, die eben auch auch gegen andere, effizientere Mittel sind.

Die Europarat-«Arena» macht auf Bildungsfernsehen – nur SVP-Heer stört die Schulstunde

Fünf Schweizer Politiker versammelten sich am runden Tisch, um den Zuschauern die Funktionsweise des Europarats in Strassburg zu erklären. Weil alle Geladenen Mitglieder dieses Gremiums sind, war die Runde sehr harmonisch. Nur SVP-Schlachtross Alfred Heer störte die Einigkeit.

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