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Zum Pancake Day mein PERFEKTES Pancake-Rezept ... und 4 weitere klassische Varianten

Bild: shutterstock
13.02.2018, 09:0916.02.2021, 13:44

Nicht gewusst? Fastnachtsdienstag nennt man in Grossbritannien und Commonwealth-Ländern Pancake Day!

Dann nämlich gedenkt man dem Märtyrium von Saint Pancake of Antioch, der in einer Pfanne gebraten und mit einem geschickten Schwung gewendet wurde ...

screenshot: thedailymash.co.uk

... okay, hör' auf zu blödeln, Baroni!

Trotzdem die Frage: Weshalb soll Shrove Tuesday, Faschingsdienstag, Fat Tuesday oder Mardi Gras nun ausgerechnet Pancake Day sein? Nun, offenbar geht die Christliche Tradition, am Tag vor Aschermittwoch (dem Beginn der Fastenzeit) Pfannkuchen zu essen, bis ins 16. Jahrhundert zurück: Butter, Eier, Zucker mussten aufgebraucht werden, bevor man vierzig Tage lang davon die Finger lassen musste. Deshalb, also.

Und heute noch finden Pancake Races statt, wo die Teilnehmer während des Rennens ihre Pfannkuchen wenden müssen. Ein grosser Spass, übrigens:

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Pancake Day Race
quelle: mylittleworldinuk.blogspot / mylittleworldinuk.blogspot
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Hey, falls ihr zufällig in London seid, hier einige der wichtigsten Pancake Races ... aber ich schweife ab: Hier kommen 5 klassische Pancake-, Omelette, Crêpes- oder Wie-auch-immer-ihr-sie-nennen-wollt-Rezepte, angefangen mit diesem HAMMER hier:

Fluffy Canadian Pancakes

Seit ich kochen kann, gibt's die hier bei mir regelmässig. Mit oder ohne Blueberries, mit oder ohne Speck – aber IMMER mit Ahornsirup!

Bild: Shutterstock

Zutaten

  • 3 grosse Eier
  • 4 gehäufte EL Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1,5 dl Milch
  • 1 Prise Salz
  • Ahornsirup
  • bei Bedarf Blueberries oder Erdbeerstücke o.Ä.

Zubereitung

  • Eier trennen: Eiweisse in eine mittelgrosse Schüssel, Eigelbe in eine andere. Mehl, Backpulver und Milch zu den Eigelben geben und mit dem Schwingbesen zu einem glatten Teig verarbeiten.
  • Die Eiweisse inkl. einer Prise Salz mit dem Mixer steif schlagen (so, dass sich feste Spitzen formen – ihr wisst schon). Danach vorsichtig unter den Teig heben und verrühren.
  • Eine beschichtete Pfanne auf mittelhohe Temperatur erhitzen. Ganz wenig Öl oder Butter hineingeben. Mit einer Suppenkelle etwas Teig hineingiessen (eine volle durchschnittlich grosse Schweizer Schöpfkelle ergibt einen ordentlich grossen Pancake). Wenn man Blueberries oder Erdbeerstücke oder wasauchimmer dazugeben möchte – now is the time.
  • Ein paar Minuten lang backen, bis die gebackene Seite golden, gar leicht angebräunt, ist und fest aussieht. Mit der Bratschaufel lösen und wenden (in der Luft, wenn du das beherrschst) und kurz weiterbacken, bis auch die andere Seite goldbraun ist.
  • Sofort servieren – mit ordentlich Ahornsirup.
  • Geht auch: Flüssiger Honig, Crème Fraîche, Frühstücksspeck oder Pancetta, Bananen, gedünsteten Äpfeln, geriebener Schokolade und so ziemlich alles, was einem in den Sinn kommen könnte.
Bild: shutterstock

Gern geschehen!

Crêpes françaises

Hier die ultimativen Klassiker ...

Bild: shutterstock

Zutaten

  • 50g Butter
  • 5 gehäufte EL Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eier
  • 3 dl Milch
  • Bratbutter

Zubereitung

  • Butter bei kleiner Hitze schmelzen.
  • Mehl und Salz in einer Schüssel mischen, eine Mulde formen.
  • Eier und Milch verrühren, in die Mulde giessen. Vorsichtig mit einem Schwingbesen rühren.
  • Geschmolzene Butter nach und nach dazugeben. Rühren, bis ein glatter Teig entstanden ist. Zugedeckt 30 Minuten stehen lassen.
  • Pro Crêpe ein wenig Bratbutter in der Pfanne erhitzen. Eine Suppenkelle voll Teig unter Schwenkbewegungen in die Pfanne giessen, sodass der ganze Pfannenboden gleichmässig dünn mit Teig überzogen ist. Crêpe hellbraun backen.
  • Mit der Bratschaufel oder in der Luft wenden. Zweite Seite kurz fertig backen. Bei Bedarf im vorgeheizten Ofen (80 Grad) warm stellen, bis alle Crêpes gebacken sind.
  • Für süsse Crêpes 2 EL Zucker dem Mehl beigeben.
  • Crêpes nach Belieben bestreichen oder garnieren – etwa mit Zucker, Nutella, Beeren mit Rahm, Bananenstücken, Confitüre etc.
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English Pancakes with Lemon and Sugar

Nochmals ein Klassiker: Irgendwo in der Mitte zwischen den dicken kanadischen und den dünnen französischen Crêpes ...

Bild: shutterstock

Zutaten

  • 4 gehäufte EL Mehl
  • 2 grosse Eier
  • 3 dl Milch
  • 1 Prise Salz
  • 1 EL Sonnenblumenöl, plus ein wenig extra zum Braten
  • Zitronenschnitze
  • Puderzucker

Zubereitung

  • Mehl, Eier, Milch, 1 EL Öl, sowie eine Prise Salz in einer Schüssel mischen, bis ein glatter Teig entstanden ist. Zugedeckt 30 Minuten stehen lassen, wenn man Zeit dafür hat.
  • Eine beschichtete Pfanne auf mittlere bis hohe Temperatur erhitzen, ein wenig Öl hineingeben und mit einem Stück Küchenpapier verreiben
  • Eine Suppenkelle voll Teig unter Schwenkbewegungen in die Pfanne giessen, so dass der ganze Pfannenboden gleichmässig dünn mit Teig überzogen ist.
  • Pancake hellbraun backen. Mit der Bratschaufel oder in der Luft wenden. Zweite Seite kurz fertig backen. Bei Bedarf im vorgeheizten Ofen (80 Grad) warm stellen, bis alle Pancakes fertig sind.
  • Zum Servieren etwas frischen Zitronensaft beigeben, mit Puderzucker bestreuen und mit einem Zitronenschnitz garnieren.

Blinis

Klein und fein ...

Bild: obi/watson
Bild: obi/watson

Zutaten

  • 4 gehäufte EL Mehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 1 grosses Ei
  • etwas Olivenöl
  • 2,25 dl Milch-Drink
  • Butter

Zubereitung

  • Mehl, Backpulver und Salz in einer Schüssel mischen, eine Mulde formen.
  • Ein Ei in die Mulde aufschlagen, etwas Olivenöl dazugeben und nach und nach Milch beigeben und dabei vorsichtig mit einem Schwingbesen verrühren, bis ein glatter Teig entstanden ist.
  • Eine beschichtete Pfanne auf mittlere bis hohe Temperatur erhitzen, ein wenig Butter hineingeben.
  • Pro Blini 1 EL Teig in die Pfanne geben, zirka 1 Minute braten, bis sich Bläschen auf der Oberseite formen. Wenden und kurz weiter backen.
  • Blinis können warm oder kalt gegessen werden.
  • Belegen nach Belieben – zum Beispiel mit Rauchlachs, ein wenig Meerrettichschaum, etwas frischem Dill, fein geschnittenen Frühlingszwiebeln und etwas frisch gemahlenem Pfeffer.

Uttapam

Die indische Variante – erwartungsgemäss grossartig ...

Bild: shutterstock

Zutaten

  • 150g Reismehl
  • 75g Dhalmehl (gibt's im Asia-Supermarkt, man kann auch rote Linsen durch die Getreidemühle lassen)
  • 1 TL Zucker
  • etwas Salz
  • 1 TL Backpulver
  • etwas Wasser
  • 2 EL Joghurt
  • 3 Tomaten
  • 1 kleine Zwiebel
  • einige Zweige Koriander
  • 3 grüne Chilis
  • Ghee oder Rapsöl zum Braten

Zubereitung

  • Tomaten fein würfeln. Zwiebel schälen und fein hacken. Chilis fein hacken; vom Koriander die Blättchen abzupfen und diese ebenfalls fein hacken.
  • Beide Mehlsorten in eine Schüssel geben, Salz und Zucker zugeben. Nach und nach unter Rühren kleine Mengen Wasser zugeben, bis ein glatter, dicker Teig entsteht.
  • Joghurt und Backpulver gründlich unterrühren, Koriander, Chilis und Zwiebeln einrühren und danach den Teig 10 Minuten ruhen lassen.
  • Eine beschichtete Pfanne erhitzen und mit Ghee oder Öl bepinseln.
  • Jeweils 4 EL Teig in die Pfanne geben und zu kleinen dicken Küchlein ausbacken, bis sich an der Oberfläche Blasen bilden. Wenden und kurz weiterbraten.
  • Uttapams mit Mango- und/oder Kokos-Chutney servieren.
Dieser Artikel erschien bereits 2018, wir haben ihn aus aktuellem Anlass nochmals überarbeitet und neu publiziert.

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