DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Thomas Rüfenacht und Mark Arcobello haben die letzten Saison geprägt.
Thomas Rüfenacht und Mark Arcobello haben die letzten Saison geprägt.
Bild: PPR

Hockey Award für Nico Hischier – Rüfenacht und Arcobello die MVPs der letzten Saison

Der grosse Gewinner der Swiss Ice Hockey Awards heisst SC Bern. Thomas Rüfenacht und Mark Arcobello erhalten in Bern die Auszeichnungen als wertvollste Spieler (MVP) der letzten Saison.
04.08.2017, 22:3605.08.2017, 16:50

Erstmals vergab Swiss Ice Hockey zwei MVP-Auszeichnungen. Und gleich bei beiden Preisübergaben stieg ein Vertreter des Meisters als Sieger auf die Bühne. Rüfenacht setzte sich bei der Wahl des Playoff-MVP gegen seine Teamkollegen Mark Arcobello und Leonardo Genoni durch.

Leonardo Genoni darf zum dritten Mal jubeln.
Leonardo Genoni darf zum dritten Mal jubeln.
Bild: KEYSTONE

Arcobello wurde dafür als MVP der Qualifikation geehrt, vor Julien Sprunger (Fribourg-Gottéron) und Lino Martschini (Zug). Der Amerikaner war im Februar bereits als PostFinance-Topskorer ausgezeichnet worden, was dem Award «Stürmer des Jahres» entspricht. Aber auch Genoni durfte einen Preis entgegen nehmen, und zwar zum dritten Mal nach 2011 und 2015 jener für den Torhüter des Jahres.

Gilles Senn bester Youngster

Vor einem Jahr waren die Berner Spieler leer ausgegangen, nachdem sie nach einer schwachen Qualifikation (8. Rang) noch den Pokal geholt hatte. Stattdessen hatte die Jury, bestehend aus Vertretern der Medien und des Verbandes sowie der Klubs (je 50 Prozent), Perttu Lindgren vom HC Davos zum MVP bestimmt.

Bild: KEYSTONE

Awards erhielten Vertreter des HCD auch in diesem Jahr. Gilles Senn, der Nachfolger von Genoni im Tor der Bündner, wurde «Youngster of the year», Andres Ambühl von den Fans in einer Internetwahl zum vierten Mal in Folge zum beliebtesten Spieler der Liga gewählt. Weitere Awards gingen an Nico Hischier (Hockey Award), Simon Schenk (Special Award) und Lara Stalder (Spielerin des Jahres).

Bild: KEYSTONE

Auch Furrer verabschiedet

Die Gala im Berner Kursaal mit rund 350 Gästen stand ganz im Zeichen von Ehrungen und Verabschiedungen. Nebst dem ehemaligen Nationaltrainer und GCK-Lions-Sportchef Simon Schenk, der für seine Verdienste im Schweizer Eishockey den Spezialpreis erhielt, würdigte der Verband weitere Persönlichkeiten.

Den langjährigen Schiedsrichter Danny Kurmann (neu Schiedsrichterchef beim internationalen Verband IIHF) verabschiedete er ebenso wie den abtretenden Verbandspräsidenten Marc Furrer. Furrer ist im Juni zurückgetreten und hat im Vorfeld der Gala seine letzte Generalversammlung geleitet.

Hischiers Strahlkraft

Erst am Beginn seiner (Spieler-)Karriere steht Ausnahmetalent Nico Hischier, der im Juni im NHL-Draft von den New Jersey Devils als Nummer 1 gezogen worden ist. Dem 18-jährigen Walliser wurde mit dem Hockey Award jener Preis überreicht, der an Eishockey-Vertreter geht, die auf internationaler Ebene für Aufsehen gesorgt haben.

Hischier sorgte diesen Frühsommer für mehr als nur Aufsehen. Der Nummer-1-Pick löste eine so grosse Strahlkraft aus, dass die Jury gar auf weitere Nominationen verzichtete. An anderen Kandidaten, zum Beispiel Mark Streit als Gewinner des Stanley Cups, hätte es nicht gemangelt. (sda)

Dinge, die Hockey-Fans niemals sagen würden

Video: Angelina Graf

Witziges zum Eishockey

Alle Storys anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Das wären die Logos der Schweizer Klubs, wenn sie NHL-Teams wären

Die Eishockey-Sprache ist englisch: Crosscheck, Slot und Butterfly-Goalie, Boxplay, Icing und Emptynetter. Auch die Schweizer Ligen heissen nicht mehr Nationalliga A und B, sondern National League und Swiss League. Nur die Klubs haben immer noch ihre alten Namen.

Höchste Zeit, dass auch sie sich wandeln upgraden und ihre HC, SC und EV durch zeitgemässe Namen ersetzen!

* Update: User weisen darauf hin, dass der richtige Plural «mice» lautet. Das ist natürlich korrekt. Da ein kleiner Fehler zum …

Artikel lesen
Link zum Artikel