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Beat Brechbuehl, Verwaltungsratspraesident, Marc Luethi, CEO und Rolf Bachmann, COO, von links, vom SC Bern sprechen an einer Medienkonferenz, am Mittwoch, 4. September 2019, in Bern. (KEYSTONE/Peter Schneider)

VR-Präsident Beat Brechbühl, CEO Marc Lüthi und COO Rolf Bachmann. Bild: KEYSTONE

Eismeister Zaugg

Die SCB-Sportabteilung sprengt alle Dimensionen – sie spielt Lotto

Selbst hochprofessionelles Vorgehen bei der Trainerwahl garantiert den Erfolg nicht. Doch der SC Bern spottet bei der Verpflichtung von Don Nachbaur aller gängigen Regeln der Branche. Eine Polemik.



Wer sind wir? Was wollen wir? Welchen Weg wollen wir gehen? Welcher Trainer passt zur DNA unseres Klubs? Zu unseren Spielern? Zu unserem Potenzial? Wer sich diese Fragen stellt, hat bei der Anstellung des Trainers gute Aussichten auf Erfolg. Dafür gibt es ein paar Beispiele aus jüngster Zeit.

Raeto Raffainer holt als Verbandssportdirektor mit Patrick Fischer den passenden Trainer zur Philosophie der «Swissness».

Chris McSorley macht bei der Verjüngung seines Teams konsequenterweise seinen erfolgreichen Juniorentrainer zum Chefcoach und Servette wird unter Patrick Emond wieder zum Spitzenteam.

Geneve-Servette's Head coach Patrick Emond reacts, during a National League regular season game of the Swiss Championship between Geneve-Servette HC and HC Ambri-Piotta, at the ice stadium Les Vernets, in Geneva, Switzerland, Sunday, January 5, 2020. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Servette-Trainer Patrick Emond. Bild: KEYSTONE

Sven Leuenberger holt nach dem Scheitern eines schwedischen und eines kanadischen Coaches mit dem weltmeisterlichen Rikard Grönborg einen Trainer, der skandinavische und nordamerikanische Philosophie verbindet, und die ZSC Lions verbessern sich von Rang 9 auf den 1. Platz.

Präsident Filippo Lombardi setzt auf die eigene Kultur. Paolo Duca wird Sportchef und macht Luca Cereda zum Cheftrainer. Seither ist Ambri erstaunlich erfolgreich und hat seine Magie wiedergefunden.

Raeto Raffainer wechselt zum HC Davos und nimmt mit Christian Wohlwend den passenden Trainer mit, der die von Arno Del Curto geprägte sportliche Kultur weiterführt. Die Mannschaft steigt aus dem Ranglistenkeller wieder in die Spitzengruppe auf.

Beispiele, die uns zeigen, wie der Erfolg durch sorgfältiges, professionelles Vorgehen bei der Trainerwahl machbar ist.

Aber eine Garantie gibt es in einem so unberechenbaren Spiel auf rutschiger Unterlage nie. Die ZSC Lions machen alles richtig, als sie einen Nachfolger für Marc Crawford verpflichten: Sie setzen auf eine neue, skandinavische Philosophie und holen mit Hans Wallson den nach menschlichem Ermessen bestmöglichen Trainer. Der Schwede scheitert. Meister wird schliesslich Nottrainer Hans Kossmann.

Zuerichs Trainer Hans Kossmann im vierten Eishockey Playoff-Halbfinalspiel der National League zwischen den ZSC Lions und dem SC Bern, am Montag, 2. April 2018, im Zuercher Hallenstadion. (KEYSTONE/Melanie Duchene)

Hans Kossmann führte die Lions als Notnagel zum Titel. Bild: KEYSTONE

Zwei seiner letzten vier Titel verdankt der SCB spontanen Entscheiden und nicht einer langfristigen Strategie. Antti Törmänen und Lars Leuenberger holen als Assistenten für ihre gefeuerten Chefs Larry Huras (2013) bzw. Guy Boucher (2016) die Meisterschaft.

Glück gehört eben auch dazu. Der grosse Napoléon wusste schon, warum er vor den Beförderungen zum General oder zum Marschall stets fragte: Aber hat der Mann auch Glück?

Einen «Nobody» zum General oder zum Marschall zu machen, war also immer schon ein wenig Glückssache. Aber es zieht sich eben auch ein roter Faden durch all die Beförderungen von Nobodys zu Trainern. Sie sind jung und stehen am Anfang ihrer Karriere. Arno Del Curto wird mit 40 Trainer in Davos, Bill Gilligan mit 34 Cheftrainer in Bern. Luca Cereda ist bei der Ernennung zum Cheftrainer in Ambri 37. Patrick Emond ist zwar schon 54, als er zum ersten Mal Cheftrainer wird – aber er hat zuvor zehn Jahre lang als Nachwuchstrainer gearbeitet und die DNA von Servette verinnerlicht. Kevin Schläpfer wechselt in Biel mit 41 vom Büro des Sportchefs an die Bande. Larry Huras kommt im Alter von 30 Jahren zum ZSC.

Und noch etwas ist all diesen Nobodys eigen: Sie wissen bereits, wie man gewinnt. Bill Gilligan holt vor seinem Engagement beim SCB in Klagenfurt viermal hintereinander den Titel. Bevor Arno Del Curto Davos übernimmt, hat er mit dem ZSC den Titanen Lugano aus den Playoffs gekippt und Luzern in die NLB geführt.

ARCHIVBILD ZUM KEYSTONE-SDA-TEXT ZUM JUBILAEUMSJAHR 1990 --- Der Amerikaner Bill Gilligan steht am 28. Februar 1991 in Zug im Play-Off Eishockey Spiel des EV Zug gegen den SC Bern als SCB Trainer an der Bande. Verantwortliche des SC Rapperswil-Jona geben am Mittwoch, 19. Januar 2005 bekannt, dass Gilligan ab der Saison 2005-06 als Nachfolger des Finnen Kari Eloranta Trainer des SCRJ wird. Rapperswil und Gilligan einigten sich auf einen Vertrag fuer ein Jahr. Gilligan war von 1988 bis 1992 Trainer des SC Bern, wo er in vier Jahren dreimal Meister wurde und einen Playoff- Final gegen Lugano verlor. Gilligan wurde zudem als Schweizer Trainer des Jahres 1992 ausgezeichnet. (KEYSTONE/Str) === ===

Bill Gilligan 1991 als SCB-Trainer. Bild: KEYSTONE

Christian Wohlwend ist erfolgreicher U-20-Nationalcoach (Halbfinal U-20-WM), bevor er nach Davos zügelt. Patrick Emond gewinnt vor seiner Beförderung zum Cheftrainer zweimal hintereinander die Elite-Juniorenmeisterschaft. Kevin Schläpfer hat sich vor seiner Ernennung zum Headcoach bereits zweimal unter maximaler Belastung in der Liga-Qualifikation als Nottrainer bewährt. Larry Huras gewinnt vor seinem Wechsel in die Schweiz als Spielertrainer dreimal die französische Meisterschaft.

Aber noch nie hat ein Hockeyunternehmen von der Bedeutung des SC Bern einen «Nobody» als Trainer für zwei Jahre engagiert, der in mehr als 30 Jahren an der Bande nie irgendwo etwas gewonnen hatte, der die DNA des Klubs nicht kennt, der keinerlei Kenntnisse unserer Hockeykultur hat und mit 61 im späten Spätherbst seiner Karriere steht. Diese Trainerwahl widerspricht jeder Logik der Branche.

Aber gibt es bei einem Lottogewinn eine Logik? Nein. Die Chancen, dass Don Nachbaur ein grosser SCB-Trainer wird, sind ungefähr gleich gross wie die Aussichten auf einen siebenstelligen Lottogewinn. Wenn der kanadisch-österreichische Doppelbürger Meister wird, werde ich SCB-Manager Marc Lüthi darum bitten, mir einen Lottoschein auszufüllen.

Die SCB-Sportabteilung sprengt alle Dimensionen. Sie fordert die Hockey-Götter in unverantwortlicher Art und Weise heraus und spielt Lotto. Ende der Polemik.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Lars mit Mars 16.06.2020 23:36
    Highlight Highlight Wo kann man wetten, dass Nachbaur und Schelling Ende Saison noch im Amt sind? Müsste ja eine Riesen-Quote sein.
  • BOSELLI 16.06.2020 21:45
    Highlight Highlight 21-15-Mister X...23-90-88....10-81-41...71-44-40....dazu Sopa,Berger
    Lässt die kanadische Dampfnudel diese Reihen mit gut verteilter Eiszeit laufen hab ich da gar keine Angst.
    Welche Mittelachse in der Liga ist besser besetzt?
    Ich mag es dass uns alle abschreiben....kann so nur gut kommen.
  • unverständliche Vollkaskomentalität 16.06.2020 20:52
    Highlight Highlight Herrn Zaugg kann man schon nichts recht machen. Sind dem Eismeister nur Trainer recht, die unter den Arrivierten gefunden werden? Propagiert der Eismeister also eine geschlossene Eishockeygesellschaft? Es ist doch erfrischend, dass da jemand kommt, den niemand der Chronisten auf der Rechnung hatte. Gebt dem neuen Trainer zumindest eine reelle Chance. In einer Hinsicht ist der Eismeister aber klüger geworden. Er wettet nicht mehr mit CHF pro Wort oder Buchstabe.... Haben Sie übrigens Ihre Wettschuld beim EVZ mittlerweile eingelöst, Herr Zaugg?
  • Porcupine Tree 16.06.2020 18:59
    Highlight Highlight cool, wenn einem niemand kennt, aber schon jeder weiss, dass man nichts kann. ihr seid alle zu gut um nicht sportchef zu sein. bitte bewerbt euch bei eurem club um den job, die meisten könnten euch gut brauchen!
    • SGR 16.06.2020 22:19
      Highlight Highlight wie recht du hast 👍
  • tr3 16.06.2020 13:58
    Highlight Highlight Wenn am Schluss nicht jeweils "Ende der Polemik" stünde: wie hoch wäre der Anteil der Leserschaft, der denkt, der Artikel geht irgendwo noch weiter? Könnte man das mal untersuchen?
  • marak 16.06.2020 13:25
    Highlight Highlight Mit dem Risiko als Oberlehrer zu gelten. Hurras war mit 30 Jahren (1985) in Gap. Auch wenn sein Leben noch nicht anfängt (66 wird er erst nächstes Jahr), war er doch ein wenig ältern beim Z.
    In der Schweiz hat er aber schon recht jung angefangen. So Anfang 40 war er dann.
  • Ich hol jetzt das Schwein 16.06.2020 12:54
    Highlight Highlight Chlöisu, da du so gut in die Zukunft siehst, darf ich dich das nächste Mal im Stadion etwas zu meinen Zukunftsperspektiven fragen? Möchte gerne wissen, ob sich die Weiterbildung für mich lohnt. Und 4.50/Min. für Mike Shiva kann ich mir nicht leisten.
    • mukeleven 16.06.2020 14:26
      Highlight Highlight ... fuer dich mach ich es fuer 2.25/Min. du schnügel 😘
      Benutzer Bild
  • Sir Albert 16.06.2020 12:05
    Highlight Highlight Ich verstehe diese "Polemik" nicht. Glaubt man den meisten SCB-Fans auf diesem Portal, ist ja der wahrscheinlich reichste Eishockey-Klub dieses Landes eigentlich ein Verein des "kleinen ehrlichen Mannes" und nicht so ein Bonzen-Verein wie der EVZ. Also ist die Wahl folgerichtig.
    • SGR 16.06.2020 22:13
      Highlight Highlight ja, und passend dazu, sind zwei "kleine ehrliche Männer" vom EVZ zum SCB übergelaufen 😁
  • Playoffbart 16.06.2020 11:14
    Highlight Highlight Es scheint so, als sei der Eismeister lernfähig.
    Er lehnt sich nicht mehr so weit aus dem Fenster: Statt das seine Worte bei einem Titelgewinn zu Zweifränkler in der Mannschaftskasse werden sollen, will er sich dieses Mal nur einen Lottoschein ausfüllen lassen.

    Sicher ist halt sicher...
    • pun 16.06.2020 12:22
      Highlight Highlight Aber sicher wird der Eismeister auch dann eine passende Ausrede finden.
  • murrayB 16.06.2020 11:07
    Highlight Highlight Zuerst Schelling, dann Nachbaur- welche Strategie wird hier verfolgt?

    Verpflichte günstig nobodies, die in der jeweiligen Position nicht gemacht sind dafür?
  • TodosSomosSecondos 16.06.2020 11:04
    Highlight Highlight Der SCB wird jetzt 2-3 Jahre darauf verwenden müssen, eine Mannschaft aufzubauen, die zwischen 2023 und 2030 wieder 4 oder mehr Titel holt.

    Dass Nachbaur dafür der richtige Trainer ist, kann ich mir durchaus vorstellen.
  • Chris69 16.06.2020 10:54
    Highlight Highlight Wir der Zaugg zahm oder ist er einfach ein Gentlemen, dass er die Polemik an Marc Lüthi auslässt und die eigentlich federführende Dame in der Kritik schont?

    Aber vielleicht zeigt sie es uns allen und der Trainer ist eine Bombe...wer weiss
  • Hoopsie 16.06.2020 10:50
    Highlight Highlight Eine Sportchefin, die ihr Amt zuerst lernen muss und ein Trainer der keine Ahnung vom Schweizer Eishockey hat. Mol gelungen, würde mich enorm freuen in so einem Team zu spielen. Deutlicher kann die Clubleitung nicht mehr signalisieren, dass der Erfolg nicht wichtig ist.

    Ausserdem, wenn der Coach gleich mal doppelt so alt ist, wie der Stift im Sportchef Büro, der Respekt wird riesig sein. Die Kanadier respektiert im Eishockey sowieso nur Kanadier und dann noch ein "Schweizer Mädchen". Der Eismeister droht im Stoff zu ertrinken ...
  • maylander 16.06.2020 10:45
    Highlight Highlight Sean Simpson ging in der Aufzählung vergessen.
    Für den krebskranken Jim Koleff auf den Chefposten nachgerückt, erreicht er erstmals in der Klubgeschichte des EVZ den Playofffinal. 1998 holt er den bislang einzigen Titel für die Zuger. 2013 dann den WM Silbertitel mit den Eisgenossen.
  • Jumbo Joe 16.06.2020 10:41
    Highlight Highlight Wie es scheint, möchte der SCB in den nächsten beiden Saisons gar nicht Meister werden und/oder er spart Kapital, um noch einen unvorstellbar teuren Import-Player zu engagieren...? Viel Zeit (und Spieler) für einen solchen Transfercoup bleibt aber nicht mehr.
  • Apfel Birne 16.06.2020 10:40
    Highlight Highlight Nachbaur ist für einen Umbruch und den Einbau von Jungen womöglich genau der Richtige. Ausserdem erwartet jetzt eh niemand den Titel von ihm, was ihm ermöglicht in Ruhe Junge zu fördern. Und in 2 Jahren kann dann Sam Hallam von Växjö kommen, der alles für weitere Titel mitbringt.
  • RedCloud 16.06.2020 10:37
    Highlight Highlight Der SCB ist zu einer Mickey Mouse-Organisation verkommen. ML scheint momentan nur noch eines im Kopf zu haben: mediale Aufmerksamkeit und Geld sparen. Anders sind die Verpflichtungen von Schelling, Streit, Josi und nun vom neuen Trainer nicht zu verstehen. Man soll mich bitte nicht falsch verstehen. Es ist durchaus gut, erfrischend und erfolgreich wenn man Neulingen Chancen gibt.Aber der FC Basel hat damals gezeigt, was geschieht wenn krampfhaft auf zu viele Unerfahrene gesetzt wird. SCB hat Entwicklung verschlafen. Will nun mit der Brechstange nachholen. Funktioniert nicht.Ist ML das Problem?
    • RedCloud 16.06.2020 10:51
      Highlight Highlight Noch vergessen: Daniel Koch gehört auch in diese Aufzählung.
  • Sir Albert 16.06.2020 10:21
    Highlight Highlight Ach was. Was soll schon passieren? Zum zweiten Mal hintereinander Playouts ist das schlimmste was dem SCB passieren kann. Und selbst wenn der Abstieg theoretisch möglich wäre, würde der SCB nicht absteigen.

    Man sollte es einfach einsehen: Die Wachablösung durch den EV Zug ist vollzogen. Es sei denn, Corona funkt, wie diese Jahr schon, dem EVZ wieder dazwischen.
    • Das etwas 16.06.2020 10:58
      Highlight Highlight schon ein bsicher voreingenommen der komentar wen man die chancen/titel bilance von zug ankuckt.

      keine frage in den letzten 10-15 jahren hat sich der evz zu einer gutn manschaft entwickelt die ein schönes eishockey spielt aber noch reichen die nerven nicht für den grossen topf.
      nur weil der scb weg ist wäre zug längst noch nicht meister, da die zsc lions und das wieder erstarkte davos mit um die spitze kämpfen.

      aber hey ich würde zug ja den kübel für 2019/20 geben (damit der andere pot aus den 90er ned so einsam ist). wer weiss wan ihr einen neuen wirklich erspieln könntet ;)
    • TodosSomosSecondos 16.06.2020 11:06
      Highlight Highlight Vielleicht mal erst was gewinnen, bevor man von Wachablösung schwafelt...
    • Mia_san_mia 16.06.2020 11:33
      Highlight Highlight Wachablösung 🤦‍♂️ Zug kann ja nicht mal Meister werden. Das hätte auch ohne Corona nicht gereicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Walter Sahli 16.06.2020 10:19
    Highlight Highlight Der SCB braucht in den nächsten zwei Jahren keinen Titel, sondern einen radikalen Umbau von alt zu jung. Normalerweise verläuft die Verjüngung kontinuierlich, beim SCB aber wurde sie vom titelgeilen Jalonen komplett unterbunden, weswegen jetzt grosser Nachholbedarf besteht. Umbau ist undankbare Knochenarbeit und Titel dürfen, wie beim Lotto, in so einer Phase kaum erwartet werden. Nachbaur hat Erfahrung mit Jungen und wenn der Verjüngungsprozess implementiert ist, kann Leuenberger übernehmen, den man für den Umbau, der ja auch schiefgehen kann, nicht opfern will.
    • Hangover 16.06.2020 10:27
      Highlight Highlight Richtig erkannt.
      Aber Lars L. ist eine Luftnummer, aber ganz sicher keine Headcoach!
    • bubu_BE 16.06.2020 10:59
      Highlight Highlight Lars wird von vielen so etwas von überschätzt...ist mehr als nur eine Luftnummer...
    • Eau Rouge 16.06.2020 13:54
      Highlight Highlight @Hangover
      Verstehe nie in meinem Leben, wieso einige immer wieder behaupten oder glauben, Laser wäre der richtige Headcoach.... Wie mancher Trainerstuhl wurde in der Schweiz seit dem Entzug des Trainerpostens von Lars in der Schweiz besetzt?!
      Unzählige......
      Wenn er wirklich gute Arbeit verrichten würde, wär er längst irgendwo in den beiden obersten Eishockey-Stufen Trainer.

      Insider-Informationen an dieser Stelle bewusst nicht erwähnt....😉😅
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sapperlot! 16.06.2020 10:14
    Highlight Highlight Ich habe auch nicht schlecht gestaunt als ich das gelesen habe. Zwerger welcher ihn als Trainer hatte spricht sehr gut von ihm. Wir werden sehen.
    Lars hätte es auch verdient gehabt - wer weiss vielleicht ist das ja der Plan, ihn über die Hintertür zum Headcoach zu machen - das gibt Stoff für Polemik ^^
  • Tikkanen 16.06.2020 10:09
    Highlight Highlight ...Chlöisu, für diese epochale Fehlbesetzung hat der Lüthi noch einige Polemiken verdient! Dem Nachbaur seine Haltbarkeitszeit in Bern wird unwesentlich länger dauern als sein im YT festgehaltener Möchtegern-Fight vs. den einst in Toto's Chur ausgebildeten "Bomber" Ken Baumgartner. Scheitern vorprogrammiert!
    Auch nach reiflicher Überlegung ist der Entscheid, dass der unerfahrene Loser-Don den SCB zum Erfolg führen soll, kaum zum glauben. Interessieren würde, wie sich FS in dem Klamauk verhalten hat? Hat am Ende gar FS den Plagöri Loser-Don dem VR empfohlen?

    Item, üsereim isch entsetzt!
    • RedCloud 16.06.2020 10:38
      Highlight Highlight Glaube ich auch. Das hat sehr viel Ähnlichkeit mit Glen Hanlon, der damals für die CH-Nati coachte...
    • Ranger55 16.06.2020 10:46
      Highlight Highlight Es herrscht blankes Entsetzen im Bärengraben und es herrscht Krisen Modus.

      Daniel Koch - bitte übernehmen Sie!

      Zum Schluss noch dies:
      Item, Aus nach Regular Season!
    • Patrick59 16.06.2020 13:15
      Highlight Highlight @Tikkanen. Es könnte ja sein, dass der neue Trainer genau das Rädchen im Getriebe ist, das in den nächsten Jahren den Umbruch bewerkstelligen kann. Wenn junge oder jüngere Spieler nicht mehr zu Bern wollten, werden wir vielleicht wieder zu einer atraktiveren Adresse. Dann wäre das Konstrukt wie es ML jetzt abgesegnet hat, ein Weg zu besseren Zeiten. Wer nichts wagt nichts gewinnt. Schabloneneishockey haben wir in den letzten Jahren bemängelt. Das ist definitiv vorbei
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jüre51 16.06.2020 10:07
    Highlight Highlight Also lieber Chlöisu (oder Chronist)! Scheinbar vergisst ein Chronist sehr schnell, was er vor noch nicht so langer Zeit im Hockey-Guide 2019/2020 selbst geschrieben hat nämlich Zitat: Patrick Emond ist ein hochqualifizierter Fachmann, aber halt ein ewiger Juniorentrainer… Ende Zitat. Mit der Anmerkung Genf-Servette käme nicht über Platz 11 der Qualifikation hinaus hat sich der Chronist masslos verschätzt! Mit diesem Leistungsausweis verwirkst du das Recht Don Nachbaur als Clown und die Clubführung als Lottospieler zu qualifizieren!
    • Bruno Wüthrich 16.06.2020 10:56
      Highlight Highlight Ich denke nicht, dass man sich mit einem Irrtum ein "Recht" verwirken kann.

      Bei Emond haben sich noch ganz andere geirrt. Dies hatte jedoch eher mit dem Rückzug des grossen Chris McSorley auf den Posten des Sportchefs als mit den Qualitäten von Emond zu tun. Unter McSorley erreichte Servette mit Ach und Krach gerade noch Rang 8. Danach waren die Abgänge von Almond, Romy und Bezina zu verkraften. Das Kader für die Saison 2019/20 wurde also eher schwächer eingestuft.

      Und natürlich - Emond war zuvor lediglich Juniorentrainer. Auch ich lag damals mit meiner Einschätzung meilenweit daneben.
    • Bassgiegechrigu 16.06.2020 14:56
      Highlight Highlight Genau Bruno - der Unterschied ist, Du gibst es wenigstens zu!
  • Lars mit Mars 16.06.2020 10:07
    Highlight Highlight Für Gesprächsstoff ist gesorgt unter Berns Lauben. Und das wenige Tage vor dem Re-Start der Super League mit Meisterkandidat YB. Respekt Herr Lüthi, alles richtig gemacht.
  • N. Y. P. 16.06.2020 10:04
    Highlight Highlight Der Eismeister hat ein neues Spielzeug*

    Der Sommer ist gerettet.


    *Don Nachbaur


    Nein, ich gehe mit dem Eismeister einig. Es ist nicht mal eine Polemik, sondern schlüssig hergeleitet, wieso das nicht gut gehen kann. Freunde des Eishockeys, es ist jetzt die Zeit, Wetten einzugehen, mit all den Optimisten, die meinen, Don Nachbaur wird die Saison überleben..
  • Bruno Wüthrich 16.06.2020 10:03
    Highlight Highlight Wer einen Lottoschein ausfüllt, wird etwas nie tun:

    Die sechs Zahlen ankreuzen, welche bei der letzten Ziehung gewonnen haben.

    Der Vergleich mit dem Lotto hinkt. Egal, welchen Trainer man wählt.

    Trotzdem scheint an dieser Trainerwahl viel Zufälligkeit zu hängen. Doch ein Punkt widerspricht dieser Zufälligkeits-These:

    Wohl noch nie in den letzten 30 Jahren war es so billig, einen Zweijahresvertrag mit einem Coach aufzulösen. Das wissen beim SCB alle. Auch die Spieler! Dieser Umstand erhöht die Wahrscheinlichkeit einer Entlassung um ein Vielfaches. Auch weil der Assistent übernehmen kann.
  • Hangover 16.06.2020 09:51
    Highlight Highlight Nicht die Vergangenheit bestimmt den zukünftigen Erfolg, sondern das Potential (das noch nicht ausgeschöpft worden ist).

    Nur logisch.

    (Ice-Hockey war noch nie etwas für Angsthasen, Zauderer, HinterdieBandesichduckendewennderPuckRichtungHelmfliegt).

Eismeister Zaugg

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