Sport
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epa06034088 Russian President Vladimir Putin (3-R),  FIFA president Gianni Infantino (2-R) and  Brazilian soccer legend Pele (2-R), Russian Prime Minister Dmitry Medvedev (L) and Brazilian soccer legend Pele (R) during the FIFA Confederations Cup 2017 group A soccer match between Russia and New Zealand at the Saint Petersburg stadium in St.Petersburg, Russia, 17 June 2017.  EPA/ALEXEI DRUZHININ / SPUTNIK / GOVERNMENT PRESS SERVICE POOL

Stehen Fans bei einem Fussballspiel bald nur noch 60 Minuten im Stadion? Bild: EPA/SPUTNIK POOL

Revolutionärer Vorschlag: Dauert ein Fussballspiel bald nur noch 60 statt 90 Minuten? 



Fussballfans aufgepasst: Die Fifa-Regelhüter haben offiziell einige Neuerungs-Ideen eingereicht. Eine davon hat es besonders in sich: Die Spieldauer soll von 90 auf 60 Minuten gesenkt werden.

Die Uhr würde bei jeder Unterbrechung neu aber angehalten werden, schreibt die Zeitung «Bild», die sich auf die englische «Times» bezieht. Die effektive Spieldauer soll dadurch sogar steigen und Zeitspiel wie bei Auswechslungen eingedämmt werden. Ein weiterer sehr revolutionärer Vorschlag hängt mit der Kritik am Schiedsrichter zusammen. Bei deutlicher Kritik am Schiri soll es Punkt- oder Torabzug geben.

Honduras' Bryan Acosta, left, shows an ice cube, thrown by fans, to referee Roberto Garcia, from Mexico, during a 2018 Russia World Cup qualifying soccer match against Panama at Rommel Fernandez Stadium in Panama City, Tuesday, June 13, 2017. (AP Photo/Arnulfo Franco)

Unsortlichkeiten gegenüber dem Schiri führen zu Tor- oder Punktabzug. pBild: Arnulfo Franco/AP/KEYSTONE

Das International Football Association Board (IFAB) hat in in seinem Strategie-Papier namens «Play Fair!» diese weiteren Regeln vorgeschlagen:

Was hältst du von den Änderungsvorschlägen der IFAB?

International Football Association Board (IFAB)

Das IFAB (besteht seit 1882) ist zuständig für Regel-Änderungen im Fußball. Es besteht aus acht Mitgliedern, darunter vier Fifa-Funktionäre. Jeweils ein Mitglied kommt zudem aus England, Nordirland, Schottland und Wales, den sogenannten „Ur-Fußballverbänden“. Das Gremium trifft sich einmal jährlich.

Noch sind diese Änderungen aber nur Fiktion. Bei der nächsten Generalversammlung  der IFAB soll darüber abgestimmt werden. Um eine Mehrheit zu erhalten, müssten sechs von acht Mitgliedern dem Vorschlag zustimmen.  

David Elleray, der technische Direktor der IFAB sagt: «Die Rückmeldungen aller Beteiligten in der Fußball-Gemeinschaft sind bislang wie die Unterstützung sehr positiv». Und Geschäftsführer Lukas Brud ist überzeugt: «Das Strategie-Papier ist ein Meilenstein für den Fußball». (kün/abu)

Was sagst du zu den Änderungsvorschlägen? Schreib uns deine Meinung in den Kommentaren.

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