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Wer dieses Jahr in Berlin zur Abschlussprüfung in Mathe musste, hat so richtig Schwein gehabt. bild: shutterstock

Diese Mathe-Aufgabe für 10. Klässler ist Pipifax – wurde aber genau so an der Abschlussprüfung gestellt



Normalerweise geht nach der Abschlüssprüfung in Mathe das grosse Jammern los: «Unlösbar», «zu wenig Zeit» und «viel schwieriger als im Vorjahr», klagen dann die mit mathematischem Talent weniger Gesegneten. Ganz anders ist es dieses Jahr in Berlin herausgekommen. Im Juni fanden die zentralen Mathematikprüfungen für Zehntklässler statt. Sie entscheiden in Deutschland darüber, ob man den Schulabschluss schafft – oder eben nicht.

Die Abschlussprüfung war dieses Jahr auffallend leicht zu bestehen, schreibt der Tagesspiegel. «Schon beim Öffnen der Aufgaben haben die Mathematiklehrer gesagt, dass das dieses Jahr Pillepalle ist», fasst der Konrektor einer Sekundarschule, der nicht genannt werden möchte, die Reaktionen zusammen.

Eine Mathe-Aufgabe auf dem Niveau der dritten Klasse

Viele Aufgaben für die Zehntklässler waren offenbar auf dem Niveau der siebten Klasse. Den Vogel abgeschossen hat die Berliner Bildungsverwaltung mit dieser viel zu leichten Aufgabe: Die Schüler sollten die aus den Ziffern 2, 3 und 6 grösstmögliche dreistellige Zahl bilden und das Ergebnis aufschreiben (Lösung am Ende des Artikels). Bei dieser Aufgabe hätten sich ihr die «Zehennägel hochgekrümmt», zitiert der Tagesspiegel eine Gymnasiallehrerin. 

«Die Zahlen der Schüler mit ungenügenden Noten haben sich in diesem Jahr an meiner Schule fast halbiert.  [...] Es gab eine grosse Anzahl einfacher Aufgaben. [...] Einige Schüler haben sich veralbert gefühlt.»

Berliner Lehrer und Schulleiter

Grund für die leichteren Aufgaben könnte gewesen sein, dass im vergangenen Jahr jeder neunte Schüler keinen Schulabschluss schaffte: 10,9 Prozent der Schüler fielen durch. Dies hat man dieses Jahr wohl verhindern wollen und mit viel zu leichten Aufgaben übers Ziel hinausgeschossen. Verantwortlich für die Abschlussprüfung ist die Berliner Bildungsverwaltung. Dort will man bei der Vorprüfung der Mathe-Aufgaben jedoch keine Häufung allzu einfacher Aufgaben festgestellt haben. Ganz anders sehen das die Lehrer-Kollegen in Bayern. Bei ihnen wäre eine derartige Abschlussprüfung «undenkbar», sagt der bayerische Realschullehrerverband.

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Wir fragen jetzt nicht, ob du auf die Lösung gekommen bist ;)
bild: shutterstock

(oli)

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    Alle Leser-Kommentare
  • maljian 28.06.2016 16:50
    Highlight Highlight Bin ich froh, dass erst ein Jahr nach meinem Abgang 10. Klasse, die Abschlussprüfungen an den Schulen in Berlin eingeführt wurden.

    Ich hätte das doch niemals geschafft. 😏😂😂😂
  • Dysto 28.06.2016 01:02
    Highlight Highlight Für mich war die Frage logisch. Aus Ziffern eine Zahl bilden ist dasselbe Prinzip wie aus Buchstaben ein Wort bilden.
  • moh 23.06.2016 18:45
    Highlight Highlight Wie wärs mit 2^(3^6)
    • Vic Damones Sohn 24.06.2016 13:02
      Highlight Highlight Leider durchgefallen. Verlangt wurde eine dreistellige Zahl.
    • http://bit.ly/2mQDTjX 25.06.2016 00:49
      Highlight Highlight "aus den Ziffern 2, 3 und 6 grösstmögliche dreistellige Zahl bilden"

      ich komme auf 731, gebildet aus 3^6+2;
      oder gar 732, aus 6! + 3! * 2.

      Es steht doch deutlich, es sei eine Matheaufgabe. Also kann das kein Kinderspiel sein, sonst wär's ja keine Mathe. Daher kann 632 nicht die Lösung sein, weil das wäre zu einfach, um als Mathe-Aufgabe durchzugehen. Das steht auch im Artikel. ;)
  • stud90 23.06.2016 14:08
    Highlight Highlight Da zeigt sich mal wieder das deutsche Bildungsniveau. Und dann fragen sie sich warum sie in der Schweiz kaum nachkommen.
  • Human 23.06.2016 11:25
    Highlight Highlight Also ich sag mal so.... ich hab die 10 Klasse in Berlin abgeschlossen. Mein Notenschnitt in Mathe lag immer bei circa 3-4 (Deutsche Noten - vor der 10 Klasse war ich 9 Jahre in BaWü). Ich bin ein Honk in Mathe... aber die Abschlussprüfungen die, die einem Vorsetzen sind ein Witz. Ich hab Mathe ohne lernen (dachte ich muss sowieso wiederholen da ich erst 2 Monate vor Ende in die Klasse gekommen bin) mit einer 2 abgeschlossen. Auch wir hatten einen der ohne Abschluss abgeangen ist, aber deswegen müssen die, das sicher nicht leichter machen. Der konnte kaum lesen, daran ist es gescheitert!
  • Piwi 23.06.2016 08:15
    Highlight Highlight Ohne weitere Einschränkung in der Aufgabe gege ich nicht davon aus, dass die Abbildung bijektiv sein muss. Mit einer injektiven Abbildung komme ich auf die Lösung 666 (jede Ziffer der Lösung kommt im gegebenen Alphabet vor). Wenn man das Blatt umdreht hat man sogar 999.
    Ich wäre wohl so durchgefallen.
  • Gaspadin 22.06.2016 21:20
    Highlight Highlight Es sollte eigentlich allen klar sein, dass eine Zeugnisnote oder eine Prüfungsnote primär überhaupt nicht den Lernerfolg ausweisen soll. Nein, das wäre systemwidrig. Denn die Noten dürfen keine Rückschlüsse erlauben auf die Qualität des Unterrichts, schon gar nicht die der Lehrerin. Sonst ist es mit der beruflichen Gemütlichkeit bald vorüber. Die Schulnoten dient einzig dem Anschein eines Leistungsausweises, während es in echt nur um Quoten geht, die erfüllt werden müssen. Es schaffen immer soviele das Gymi, wie es Gymi-und Studienplätze hat. Die Notenskala wird nach den Quoten festgelegt.
    • Ruffy 22.06.2016 22:45
      Highlight Highlight Mit Verlaub, dass ist kompletter Blödsinn. Die Notenskala ist eigentlich immer gleich und basiert auf einer Mathematischen Formel.
    • Gaspadin 23.06.2016 00:57
      Highlight Highlight @Ruffy: Die Formel geht so: Ganz egal wie gut die Schüler waren, wird zuerst der Durchschnitt der erreichten Punktzahlen berechnet, z. B. 67 Punkte. Dann wird je nach Quote die man erzielen will festgelegt,dass 67 Punkte z. B der Note 4.5 entspricht. Sollen weniger Schüler genügend sein, dann legt man fest, dass 67 Punkte nur einer 3.5 entsprechen. Die Note 6 legt man bei der theoretisch maximal möglichen Punktzahl fest. Soll die Prüfung schwierig sein, dann stellt man ruhig mehr Fragen, als zu beantworten möglich ist. Dann schafft keiner eine 6. Fertig ist die Beschissformel.
    • meerblau 23.06.2016 07:57
      Highlight Highlight Die Formel für Notenberechnung: Erreichte Punktzahl geteilt durch die maximale, mal 5 plus 1.
      Bsp.: (17÷22)*5+1=4.70, also bestanden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Eduard Laser 22.06.2016 18:39
    Highlight Highlight Bei uns an der Berufsschule drücken die einen Lehrer den Klassenschnitt auf eine 4.5. So hatte ich schon einen 6 wärend jemand in der Parallelklasse mit der gleichen Punktzahl eine 5 hatte. Gibt nicht viel Sinn, mir solls aber recht sein ;)
  • adritschka 22.06.2016 15:23
    Highlight Highlight Bin ich die einzige person, die jeweils bei so mathematik-stock-bildern versucht, auszurechnen und nachzuvollziehen, was dort an der tafel steht?
    • Saegezae 22.06.2016 17:48
      Highlight Highlight p-q Formel zum lösen von Gleichungen 2.grades ;-)
  • Scaros_2 22.06.2016 13:50
    Highlight Highlight Ist aber beim Bachelor genau gleich. Im einen Jahr fallen zu viele durch dafür wird die Prüfung im Folgejahr einfacher. Wir hatten damals in der Mathematikprüfung eine Prüfung bei welcher sämtliche Aufgaben aus den "Einstiegsaufgaben" eines jeden Themas zusammengestellt wurde und während der Prüfung (90min) fragten sich viele nach 50-60min was sie jetzt noch tun sollen und das kann es doch nicht gewewsen sein usw. Der Schnitt der klasse war dann irgendwo bei 5.2 // Dieses jahr soll sie aber wieder verflucht schwer gewesen sein ^^
    • andrin89 22.06.2016 15:21
      Highlight Highlight Wo bitte studierst du?
    • Scaros_2 22.06.2016 16:02
      Highlight Highlight Habe an der ZHAW studiert. Bereich ist unwichtig aber ja ;-) Gemessen daran, das die HSG prüfungsaufgaben von der Uni Zürich kopiert usw. ist dsa ja nichts erstaunliches. Es ist einfach Fakt das eine Schule ein Dilemma hat. Sind zu viele Schlecht, gibt man der Schule die Schuld nicht angemessen zu unterrichten. Ist die Prüfung zu einfach heisst es der stoff sei nicht richtig oder die Prüfung zu einfach. Der Fakt das Schüler schlicht DUMM sind gilt nicht denn es geht ja zeitgleich um das Image und dann habe die schule eben nicht richtig gelernt^^
    • Der Kritiker 22.06.2016 18:17
      Highlight Highlight Scaros_2: nimm's nicht persönlich, aber Deine Rechtschreibung legt effektiv den Fakt nahe, dass (!!!) die ZHAW nicht streng genug aussortiert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • dumpster 22.06.2016 13:17
    Highlight Highlight 632? Das kann nicht sein, viel zu einfach. Ich vermute eine Falle. Vielleicht irgend etwas mit Stringtherorie oder so?
    • Louie König 22.06.2016 14:35
      Highlight Highlight Ich kam auf 42...Seltsam...
    • Phrosch 22.06.2016 21:23
      Highlight Highlight Tja, richtige Antwort auf jene ganz andere Frage, Philo statt Mathe 😀
    • Pingupongo 23.06.2016 07:26
      Highlight Highlight Ich hätte wohl 6x32 gerechnet und wär auf 192 gekommen, weil ich sonst gedacht hätte es wär zu einfach 😅

In Deutschland waren die Flüchtlinge nicht mal willkommen, als es Deutsche waren

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