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Auch diese englischen Fans müssen weiter auf den grossen Erfolg warten. Bild: AP/AP

Football is not coming home (yet) – und das ist gut so

Das Warten geht weiter: England scheitert im WM-Halbfinal an Kroatien und muss seine Titelträume vorerst begraben. Das ist hart für die Fans, aber wichtig für den Fussball.

12.07.18, 11:10


Sie haben gehofft, geträumt, gezittert und gelitten, doch am Ende wurden sie einmal mehr enttäuscht. Die englischen Fans mussten mit ansehen, wie ihr Nationalteam an einem grossen Turnier vor dem Endspiel scheitert (1:2 im Halbfinal gegen Kroatien). So knapp wie dieses Jahr in Russland war es schon lange nicht mehr.

Die Stimmung auf der britischen Insel begeisterte bis hierhin, mitten im europäischen Festland. In den englischen Public Viewings gab es keine Bierduschen, sondern regelrechte Bier-Platzregen. Vielerorts hätte man den «Three Lions» die Erlösung gegönnt – den zweiten WM-Titel, den ersten seit 1966. Aber es kam anders.

Und das ist gut so.

Denn nach der Niederlage gegen Kroatien bleibt England weiterhin England. Ein Mythos. Ein Team, das im Vorfeld jedes Turniers immer zu den Mitfavoriten zählt und letztlich doch scheitert. Einer der Gründe, weshalb sie überhaupt so viele Sympathien haben.

Irgendwann wird die Erlösung kommen. Dann werden die grossen Erwartungen in der Heimat bestätigt. Den standesgemäss übertriebenen Statements der englischen Medien wird Rechnung getragen. Und das Gefühl des Erfolgs wird süsser sein für jedes Jahr, das man zusätzlich leiden musste. Fragt mal die Fans der Young Boys, die können ein Lied davon singen.

Was heisst hier können? Die Fans von YB haben mit Züri Wests «Irgendeinisch fingt ds Glück eim» tatsächlich ein Lied gesungen. Ähnlich wie England mit «Football's coming home». Video: YouTube/BSC Young Boys

Will England vom ständigen Warten endlich erlöst werden, muss dies verdient sein – genau wie bei YB in der vergangenen Saison. 

Denn verdient wäre es dieses Jahr noch nicht gewesen. Klar, die junge Mannschaft von Trainer Gareth Southgate stand im Halbfinal und so etwas kommt nicht von ungefähr. So richtig überzeugt haben sie im ganzen Turnier allerdings höchstens zwei Mal. Beim Schützenfestival gegen Panama und beim souveränen Sieg gegen Schweden im Viertelfinal.

Ansonsten resultierte ein knapper Last-Minute-Sieg gegen Tunesien. Eine Niederlage gegen Belgien. Ein (historischer) Sieg im Penaltyschiessen gegen Kolumbien, obwohl dort laut englischen Medien 70 Prozent der Leistung hätten reichen müssen. Und nun die Niederlage gegen Kroatien. 

England's going home: Enttäuschte Gesichter der England-Fans

Das Einzige, was bei den «Three Lions» restlos überzeugt hat, waren die Standardsituationen. 75 Prozent ihrer Tore erzielten sie nach einem ruhenden Ball. Der Turnierdurchschnitt liegt bei 43,5 Prozent. Im Spielaufbau und im defensiven Stellungsspiel gab es aber immer noch gewisse Mängel. 

Mängel, die sie bis zu den nächsten wichtigen Auftritten nun korrigieren können. Denn England ist die Mannschaft der kommenden Jahre. Jesse Lingard, Dele Alli, Raheem Sterling, Harry Kane und Marcus Rashford sind allesamt 25 Jahre oder jünger und werden noch einige Turniere bestreiten können.

Zudem stehen weitere Talente für die nächsten Jahre bereit: Youngsters wie Ryan Sessegnon, Jadon Sancho oder Tom Davies, die sich bereits in Profiligen bewiesen haben, oder Spieler aus den U20- oder U17-Nationalmannschaften, die vergangenes Jahr beide zum ersten Mal überhaupt den Weltmeistertitel feiern durften.

Sie wollen dafür sorgen, dass die A-Mannschaft bald nachzieht. In der Gegenwart stehen Kroatien und Frankreich im Rampenlicht. Doch die Zukunft gehört England.

«It's NOT coming home»

Video: watson

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

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31
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    Alle Leser-Kommentare
  • Pana 12.07.2018 19:33
    Highlight Ich hätte mich sehr für England gefreut. Trotzdem, der muss sein:
    2 1 Melden
  • icarius 12.07.2018 17:36
    Highlight Vielleicht ist England einfach nicht so stark, wie es seine Fans meinen? Zusammengefasst hatten sie drei Siege in der regulären Spielzeit, einen Sieg im Penaltyschiessen und zwei Niederlagen. Ihre drei regulären Siege waren gegen eher kleinere Teams, gegen Kolumbien hatten sie schon ziemlich Mühe und gegen die beiden starken europäischen Teams waren sie spielerisch schlussendlich unterlegen. England hatte Glück sind sie in der deutlich schwächeren Tableau-Hälfte gelandet, scheiterten aber am ersten Gegner von Weltniveau. Sie sind zurecht nicht im Final.
    10 3 Melden
  • panaap 12.07.2018 16:15
    Highlight Komischerweise höre ich nie einen Gewinner der sagt: Wir hätten lieber verloren, dass wäre nachhaltiger gewesen....
    11 0 Melden
  • Namenloses Elend 12.07.2018 15:49
    Highlight 😂
    22 6 Melden
  • Einloz 12.07.2018 15:34
    Highlight England war noch nicht reif. Und: auch Belgien steht noch vor England in der Schlange.
    11 15 Melden
  • DerRaucher 12.07.2018 15:18
    Highlight So eine Chance werden die drei Kätzchen in Jahrzehnten nicht mehr bekommen. Der Turnierbaum hätte nicht besser sein können. Erst im Finale hätte nun ein wirklich grosser gewartet. Das ist schon eine richtige Katastrophe für den englischen Fussball. Noch zwei Spiele und dann ist diese mehrheitlich sehr langweilige WM endlich vorbei. Ganz nach dem Motto der NFL, Offense wins Games, Defense wins Championships waren die Spiele mehrheitlich. Wer hinten solider stande, kam weiter.
    20 30 Melden
  • TodosSomosSecondos 12.07.2018 14:30
    Highlight Die Chance für England jemals wieder einen Titel zu gewinnen sind relativ klein. Das heimische Spielermaterial reicht in Volumen und Qualität einfach nicht.

    Die neuen absurden TV-Deals haben allfälligen englischen Ambitionen auf einen Titel auf die nächsten 15-20 Jahre hinaus erst recht den Todesstoss versetzt. In einer Liga, wo jeder das Geld zum ausem Fenster schmeissen hat, wird sich die Nachwuchsförderung ganz sicher nicht positiv entwickeln und das hätte England bitter nötig, will man Titel gewinnen...

    Shit ain't coming home boys...
    15 63 Melden
    • TodosSomosSecondos 12.07.2018 15:14
      Highlight Bitte mehr Blitze, ändern tut das an Tatsachen wenig.

      Man muss nur gucken, wieviele Engländer bei Man City, United oder Chelsea spielen und das vergleichen mit der Anzahl Deutschen, Italienern und Spaniern, die bei Bayern, Dortmund, Juve, Real oder Barca spielen und dann ist ziemlich klar, wo die Krux beim Englischen Nationalfussball liegt...

      und das ändert sich nun mal nicht, nur weil ihr das gerne hättet. Englands Chancen auf einen grossen Titel sind realistisch nicht viel grösser als jene der Schweiz oder Belgien. Eher werden Portugal oder Holland in den kommenden Jahren Weltmeister.
      19 44 Melden
    • fcsg 12.07.2018 15:59
      Highlight Wenn der Nachwuchs in England so schlecht ist, wieso wurden sie dann 2017 U17 und U20-Weltmeister? Wieso hat dann die aktuelle Nationalmannschaft einen Altersdurchschnitt von gerade einmal 25 Jahren und kam damit immerhin in einen WM-Halbfinal?
      Haters gonna hate...
      39 1 Melden
    • TodosSomosSecondos 12.07.2018 16:22
      Highlight Die Schweiz wurde auch U-Dingsbums Weltmeister.. das ist leider selten aussagekräftig für entsprechende Leistungen im Erwachsenensegment.

      Und ja klar, den Halbfinaleinzug kann ihnen keiner nehmen.. aber man muss das dann schon realistisch einschätzen:

      - 2 Gruppenspiele ausser Konkurrenz, und ein Freundschaftsspiel gegen Belgien in dem man keineswegs brillierte...

      - Achtelfinal knapp im Elfmeterschiessen gewonnen..

      - Die einzige gute Partie im ganzen Turnier war das Spiel gegen Schweden..

      mit einer einzigen guten Leistung ins Halbfinal gekommen.. das wird's wohl so nicht mehr geben
      12 22 Melden
    • kupus@kombajn 12.07.2018 16:33
      Highlight @fcsg: den Blitzern zum Trotz hat er nicht ganz unrecht. Diese Umstände kritisieren auch viele in England selbst.

      btw: die Schweiz war auch schon U-irgendwas-Weltmeister. Und nun?
      10 9 Melden
    • TodosSomosSecondos 12.07.2018 16:55
      Highlight und damit wir uns nicht missverstehen... ich habe überhaupt nichts gegen die Engländer.. von allen Viertelfinalisten hätte ich ganz klar die Engländer am liebsten das Turnier gewinnen sehen..

      Aber darum geht es nicht. Es geht darum, wie die Realitäten im Profifussball und an internationalen Turnieren aussehen und da spricht wenig für einen baldigen Sieg der Engländer (oder Belgier oder Schweizer) Ich würd mein Geld ganz sicher auch nicht auf Kroatien setzen am Sonntag. Aber wenn alles an einem einzigen Spiel hängt, dann ist vieles möglich.
      8 4 Melden
  • jMe 12.07.2018 13:49
    Highlight Ich muss vorwegnehmen, dass ich als Doppelbürger ein grosser Englandfan bin. Dennoch haben die Kroaten den Finaleinzug verdient. Wer defensiv so agiert, wie England, darf sich glücklich schätzen, überhaupt im Halbfinal gestanden zu haben. Schon mal was von Pressing gehört? England hat den Gegner nach einer guten, wenn auch nicht effizienten 1. Hz, nur noch bis tief in die eigene Zone "begleitet". Die Kroaten hingegen haben stets früh gepresst, Fehler erzwungen und so den Ball zurückgewonnen. Wenn Southgate, mir sonst äusserst sympathisch, damit durchkommt, versteh' ich die Welt nicht mehr!
    16 6 Melden
  • stef2014 12.07.2018 12:43
    Highlight Ich sehs genau andersrum. Die WM gehört seit Jahrzehnten den gleichen Ländern. Ob nun Kr oder Eng, beide wären oder könnten erfrischende Weltmeister sein. Im Falle von England wäre es umso mehr feierlich gewesen. Einerseits die Mutter des Fussballs und andererseits mit diesem neuen und jungen Team WM zu werden, das hätte schon was. Und dann halt auch nach all diesen Jahren den Fussball homebringen, hätte ich sehr cool gefunden. Darum sage ich, es ist nicht gut so, dass sie raus sind. Aber angesichts des Einzugs eines anderen "Aussenseiters" oder Geheimfavorit, auch kein Drama.
    25 19 Melden
  • MARC AUREL 12.07.2018 12:19
    Highlight England wird schon lange völlig überschätzt! Klar sie haben jetzt junge Spieler mit viel Potenzial und trotzdem würde ich in Zukunft kein Franken auf sie wetten!
    34 63 Melden
  • Connor McSavior 12.07.2018 12:04
    Highlight Diese Frage ob etwas "verdient" ist, ist langsam echt alt. Genau so gut könnte man sagen Frankreich und Kroatien hätten es nicht verdient, im Finale zu stehen, da sie auch nicht in jedem Spiel restlos überzeugt haben.
    Letztendlich hat es sich jedocj jedes Team, welches am Ende gewinnt auf seine Art verdient, denn es zählt in der KO-Phase der Sieg und nicht mehr.
    182 4 Melden
  • Repplyfire 12.07.2018 12:04
    Highlight Naja, in Zukunft werden dann auch wieder Gegner wie Italien, Holland, Deutschland und Spanien in den Viertelfinals stehen. Einfacher wirds nicht mehr.
    117 14 Melden
    • Sir Konterbier 12.07.2018 13:48
      Highlight Viertelfinals bestimmt, potenzielle Turniersieger sehe ich aber in diesem Teams noch nicht. Ausser Deutschland macht einen radikalen Umbruch auf die Euro, dann sind sie in 4 Jahren bereit.
      3 5 Melden
  • Luca Brasi 12.07.2018 11:27
    Highlight Gehört die Zukunft wirklich England? Die Spieler werden jetzt auf der Insel wie Helden gefeiert. Die grossen Clubs werden sich wahrscheinlich viele Spieler dieser Mannschaft schnappen und vielleicht werden dann auch viele wiederum die Ersatzbank kennenlernen und in ihrer Entwicklung gestoppt. Auch an der EM 2004 waren die Medien voll des Lobes für den jungen Rooney und Gerrard...
    Die anderen Nationen, die an diesem Turnier oder in der Quali versagt haben, schlafen nicht. Der Fussball entwickelt sich schnell und jedes Turnier hat seine eigene Geschichte.
    90 50 Melden
    • Macto 12.07.2018 12:08
      Highlight Die spielen doch alle schon in grossen Clubs ;)
      57 4 Melden
    • dave1771 12.07.2018 12:42
      Highlight Ja und sie holten viele Titel die Junioren! und es gibt viel mehr als 2004!
      14 4 Melden
    • El_Guero 12.07.2018 13:41
      Highlight "Die grossen Clubs werden sich wahrscheinlich viele Spieler schnappen". Wen denn? Lingard, Rashford, Young (ManU), Stones, Sterling, Walker (ManCity), Henderson (Liverpool), Ali, Kane, Dier, Rose, Trippier (Tottenham). Alles Top 6 Clubs in der Premier League. Also ausser Maguire (Leicester) und Goalie Pickford (Everton) seh ich keinen der bald wechselt. Ausser von einem Top-Club zum andern.
      25 0 Melden
    • Nelson Muntz 12.07.2018 13:51
      Highlight Man City, Man Utd, Spurs, Liverpool... mit wenigen Ausnahmen spielen sie schon bei grossen Clubs. Also wieso wechseln?
      14 0 Melden
    • L4Y3RC4K3 12.07.2018 14:11
      Highlight "Die grossen Clubs werden sich wahrscheinlich viele Spieler schnappen"... der war gut :-D
      14 0 Melden
    • rudolf_k 12.07.2018 15:02
      Highlight Genau so ähnlich hat es Roy Keane gestern auf ITV auch kommentiert. England hat eine einmalige Chance, ein Finale zu erreichen, verpasst.
      2 2 Melden
  • Zaungast 12.07.2018 11:17
    Highlight England hatte an dieser WM schlicht ein zu wenig gutes Team, als dass sie Weltmeister hätten werden können/sollen.
    25 38 Melden
    • stef2014 12.07.2018 12:53
      Highlight Ich denke das Team war sogar sehr gut. Im Sinne einer Teamleistung, einer Einheit. Was ihnen gefehlt hat war die nötige Abgebrühtheit und ein zwei Einzelspieler mehr, die den Unterschied machen können. Ein Superknipser Kane reicht halt noch nicht. Ein routinierter Verteidigungsstratege und ein Mittelfeldregisseur und die Achse des Erfolgs wäre vorhanden gewesen.
      17 2 Melden
    • Relativist 12.07.2018 14:06
      Highlight Stef2014: Das Team war super, ausser dass ein Drittel des Teams ausgewechselt werden muss. .... Yup, das macht sehr viel Sinn.
      England ist mit einer Ausnahme geprägt von Wasserträgern für Superstars. 10 Wasserträger reichen nicht. Der eine Superstar hat dafür gesorgt, dass dies nicht schon von Anfang weg (für alle) offensichtlich wurde und man ein peinliches Ausscheiden in der Gruppenphase verhindern konnte.
      1 16 Melden
    • fcsg 12.07.2018 14:38
      Highlight @Relativist
      Genau, alles Wasserträger und trotzdem sind praktisch alle Spieler Stammspieler bei den besten Vereinen in der Premier League... Sterling oder Henderson als Wasserträger zu bezeichnen ist einfach nur noch peinlich.
      13 1 Melden
    • stef2014 12.07.2018 16:25
      Highlight fcsg, klar, Wasserträger ist überspitzt. Mir gefallen die jungen Engländer ausgesprochen gut. Aber da du schon Henderson ansprichst, genau ihn habe ich in meinem Kommentar u.a. gemeint. Er hat gefühlt 90% der Bälle nach hinten oder bestenfalls quer gespielt. Da kam einfach zu wenig Zug nach vorne. Öffnende Pässe oder so? Nix. Stell da mal einen Modric, Iniesta, Pirlo, Gerrard oder sonstige von diesem Schlage hin und dann siehst du was ein Sterling über aussen wirklich könnte. Dass 75% der Tore über Standards erfolgen, ist dann eben auch kein Zufall mehr...
      1 1 Melden
    • Relativist 12.07.2018 17:26
      Highlight @fcgs: stef2014 erläutert das gut. Zu viele EPL Zuschauer sehen nicht, dass in einem Team mit drei oder vier Weltklassespielern die anderen 6 oder 7 Spiel viel besser erscheinen als sie wirklich sind. Nochmals: diese WM hat das eigentlich wunderbar veranschaulicht. Aber die Engländer (und die Fans der EPL) haben einen Hang die Qualität der Three Lions verklärt zu analysieren.
      1 1 Melden

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