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Der fromme Arzt, der kein Schwulenheiler sein will

Der deutsche Arzt Arne Ebsen vertraut der Kraft des Gebets und der angeblichen Heilkraft Gottes. Dass er damit Homosexuelle «heilen» will, streitet er ab. Recherchen zeigen ein anderes Bild.

22.05.18, 06:17


Der Glaube ist oft mit der Hoffnung auf Wunder verbunden. Wir tun uns schwer, Endlichkeit, körperliche Grenzen und die Schwerkraft zu akzeptieren. Manche flüchten deshalb zu Gott: Der Schöpfer soll richten, was die Natur verbockt hat. Wahre Künstler in dieser Disziplin sind Fromme aus Freikirchen, die überzeugt sind, Gott begleite sie wie ein allmächtiger Vater schützend durch die Wirren des irdischen Daseins.

Ein schillerndes Beispiel dieser Spezies ist der deutsche Arzt Arne Elsen. Wo er auftritt, flüchten die Krankheiten angeblich panisch aus den Körpern der Gläubigen. Er tingelt durch die Lande und lässt die Heilkräfte Gottes über die Besucher seiner Heilungssessions kommen.

Arne Elsen (r.) behauptet, er könne Homosexuelle «heilen». screenshot: youtube.com/ard

Er heilt aber nicht nur kranke Gläubige, er versucht sich offenbar auch darin, Schwule zu «bekehren». Oder salopp gesagt: sie umzupolen. Also von der «Krankheit» Homosexualität zu befreien. Das streitet er heute zwar ab, doch deutsche Medien haben ihn bei früheren Recherchen überführt.

Doch schön der Reihe nach. Der fromme Arzt trat am vergangenen Wochenende dreimal im Chesselhuus Pfäffikon ZH auf. Eingeladen hatte ihn Patrick Krähenbühl, Pastor der kleinen Freikirche «Freiheit in Jesus», die zur radikalen Bewegung  «Wort-des-Glaubens» gehört.

Flyer für eine Heilsveranstaltung mit Arne Elsen in Wien. Bild: pd

Trotz heftigen Protesten von Einwohnern, den Jungsozialisten und der Schwulenorganisation Pink Cross sahen die Pfäffiker Behörden keinen Anlass, die kuriosen Veranstaltungen in ihrem Saal zu verbieten. Sie verwiesen unter anderem auf die Religionsfreiheit.

Ein Beispiel mehr, das zeigt, dass diese «Freiheit» nicht im eigentlichen Sinn des Gesetzgebers angewendet wird. Dieser wollte eigentlich sicherstellen, dass alle Bürgerinnen und Bürger ihren Glauben frei wählen können.

Heilung auch von Krebs

Arzt Elsen vertraut weniger den Heilkünsten der Medizin als vielmehr der Kraft des Gebets und der angeblichen Heilkraft Gottes. Dank seiner wundersamen Vermittlerrolle werden die Gläubigen angeblich nicht nur von harmlosen Krankheiten befreit, sondern auch von tödlichen, zum Beispiel dem Krebs. So zumindest behauptet es der Mann Gottes.

Er selbst will Wunderheilungen am eigenen Leib erlebt haben. Ein befreundeter «Gottesheiler» soll ihn innerhalb von drei Tagen von schweren Nebenhöhlenentzündungen, Herpes und einer Überfunktion der Schilddrüse geheilt haben. Krankheiten übrigens, die seine Berufskollegen im Krankenhaus angeblich nicht kurieren konnten.

Bei seinem ersten Auftritt in Pfäffikon hat sich Elsen eine Stunde lang gegen die im Vorfeld erhobenen Vorwürfe gewehrt, Schwule zu «heilen», wie der Zürcher Oberländer schreibt. Er sei kein Schwulenheiler und betrachte Homosexualität nicht als Krankheit, sagte er.

Von Journalisten überführt

Zweifel an dieser Darstellung sind aber angebracht. Ein Journalist des Norddeutschen Rundfunks (NDR) hat 2014 nämlich den Arzt mit einer versteckten Kamera überführt.

Der Reporter wörtlich: «Was ich bei Dr. Elsen im Sprechzimmer erlebt habe, ist für mich bis heute unglaublich: Er betete während der Sprechstunde für mich und versuchte, mir Dämonen auszutreiben, die der Grund für meine Homosexualität seien. Er glaubte sogar an einen Erfolg seiner Dämonenaustreibung: Er habe eine Wolke gesehen, und mindestens ein Geist habe meinen Körper verlassen, so Dr. Elsen. Davon hatte ich nichts bemerkt.»

Die «Schwulenheiler», eine NDR-Doku

Video: YouTube/ARD

Elsen bestreitet diese Darstellung vehement. Die Aussagen des Reporters werden aber von einem schwulen Gläubigen bestätigt, der erklärt, Elsen habe bei ihm ebenfalls Dämonen ausgetrieben.

Hier kommen die Gemeindebehörden von Pfäffikon wieder ins Spiel. Sie sagten, der Pastor von «Freiheit in Jesus» und Elsen hätten darauf hingewiesen, dass der Arzt in Deutschland rechtliche Schritte gegen die Vorwürfe unternommen habe, worauf die Kritiker zurückbuchstabiert hätten.

Auch hier scheint es Elsen mit der Wahrheit nicht so genau zu nehmen. Er wollte den Bericht des NRD mit einer einstweiligen Verfügung verbieten lassen. Doch er zog das Begehren zurück, nachdem ihm die Richter signalisiert hatten, kaum Chancen auf Erfolg zu haben.

Der zweite Teil der NDR-Doku «Schwulenheiler»

Video: YouTube/ARD

Schwulenheilungen haben in Freikirchen eine lange Tradition. Viele Fromme glauben, Homosexualität sei eine Strafe Gottes. Das ist eine Kuriosität.

Zuerst bestraft Gott die Betroffenen für ihre Sünden mit der Homosexualität, damit sie dann erst recht sündig werden? Die einzige Lösung wäre demnach für Homosexuelle, keusch zu leben. Oder so zölibatär wie Geistliche, die ihre homosexuellen Neigungen im Schoss der Kirche ausleben oder sich an Knaben vergangen haben.

Elsen sieht sich von Gott geführt

Ursprung der Stigmatisierung ist in den Augen vieler Frommen ebenfalls Gott. Für sie ist die Bibel das authentische Wort des Herrn. Dort heisst es unter anderem: «Wenn jemand bei einem Manne liegt wie bei einer Frau, so haben sie getan, was ein Gräuel ist, und sollen beide des Todes sterben» (3. Mose 20, 13).

Inzwischen haben aber die meisten Freikirchen erkannt, dass sie mit dieser Haltung radikal gegen zivile ethische und moralische Werte verstossen und sich Schwule weder durch «Therapien», Gebete noch Teufelsaustreibungen umpolen lassen. Deshalb sind sie von ihrer rigiden Haltung abgekehrt. Zumindest nach aussen hin.

Diese Einsichten scheinen noch nicht bei Elsen angekommen zu sein, denn er sieht sich eng von Gott geführt. Wörtlich sagte er: «Ich bin gewiss, als Gläubige dürfen wir sagen, dass du oh Herr einen vollkommenen Plan für mich hast, wo ich optimale Frucht für die Ewigkeit bringen darf. Dir zu Ehren, in Deiner Kraft.»

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117Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Michael Bamberger 24.05.2018 08:03
    Highlight Maracuja: "Zu diesem Zeitpunkt hatte sich Judas gemäss NT bereits erhängt."

    Wie so oft widerspricht sich auch hier das NT diametral, denn:

    "Der erwarb einen Acker von dem ungerechten Lohn und stürzte vornüber und barst mitten entzwei, und alle seine Eingeweide quollen hervor." (Apg 1,18)

    "Und er warf die Silberlinge in den Tempel, ging davon und erhängte sich." (Mat 27,5)
    1 0 Melden
    • Maracuja 24.05.2018 20:58
      Highlight @Michael

      Die Autoren des NT widersprechen sich so oft, dass auch ich längst den Überblick verloren habe und mich meist nur noch an eine Version erinneren kann. Daran wird sich wohl auch in Zukunft nichts mehr ändern, denn es gibt noch sehr viele spannende Bücher, die ich gern lesen möchte, da bleibt mir keine Zeit die Bibel auswendig zu lernen.
      3 2 Melden
  • Oxymora 21.05.2018 09:03
    Highlight Ein Gräuel,
    wie falsche Christen selbst die Homosexualität von Jesus Christus leugnen.

    Wer die Bibel aufmerksam und mit Ernsthaftigkeit gelesen hat, weis dass die einzigen menschlichen Erbfaktoren, die bei der Zeugung des Christkindes zum Zuge kamen von Maria/weiblicher Natur waren.
    Da kein Mann an der Zeugung des Christi beteiligt war, ist seine männliche Leibeshülle ein göttliches Wunder und die weibliche Beseelung ein weiterer Beweis für die Authentizität der Bibel. Kein Wunder hat Rabbi Jesus nicht geheiratet und wurde Jüngern umschwärmt, denen Liebe ein wichtiges Thema war.
    20 14 Melden
    • infomann 23.05.2018 16:56
      Highlight Schöne Geschichten!!!
      3 0 Melden
    • pablo' 24.05.2018 11:40
      Highlight Mir ist nirgends aufgefallen, dass Jesus ein Single auf Lebzeiten war, und es wird immer viele Single ohne Beziehungen geben. Beim Bild vom letzten Abendmahl von Michel Angelo, wird neben ihm eine Frau gesehen, ob sie nun seine Frau-Gemahlin oder ein Jünger war weiss niemand, über das wird spekuliert. Eigentlich bleibt alles was nicht bewiesen ist eine Spekulation.
      1 0 Melden
    • pablo' 24.05.2018 11:44
      Highlight Von Leonardo da Vinci wurde das letzte Abendmahl erstellt.
      0 0 Melden
    • pablo' 24.05.2018 13:13
      Highlight Aus dem "Da Vinci Code" im Bild; "das letzte Abendmahl," wird von diversen Buchautoren, auf die Gemahlin von Jesus hingedeutet.
      2 1 Melden
  • rodolofo 20.05.2018 08:08
    Highlight ...
    Damit übernimmt der "Sünder" die Interessen und Geschichten des "Heilers", der damit die Führung über sein Opfer übernimmt und diese "Arglistige Übernahme" als allerbestens gemeinte "Entwicklungshilfe" tarnt.
    Ist eine solche Fremdherrschaft erst einmal etabliert, kann der "Guru" daran gehen, seinen "Jünger" systematisch auszunehmen und gleichzeitig noch zu demütigen und in grausamster Weise psychisch und auch körperlich zu misshandeln.
    Dieser sadistisch-masochistische Teufelskreis dreht sich so lange, bis der vom "Heiler" befallene Wirt stirbt, oder in den Suizid getrieben wird...
    14 2 Melden
  • rodolofo 20.05.2018 07:58
    Highlight Ich möchte für einmal vom Scharlatan als Bösewicht und dem selbstgerechten "Auf dem Bösewicht herum prügeln" wegkommen und seine Techniken wissenschaftlich (also nicht moralisierend) analysieren:
    1. Wie alle Hochstapler bedient er das Wunschdenken seiner Fan-Gemeinde, indem er seinen Anhängern genau das sagt, was diese von ihm hören wollen.
    2. Bei der "Dämonen-Austreibung" geht es darum, dass der "zu heilende Patient" nicht mehr von sich selbst aus denkt, sondern dass er sich vom Standpunkt des "Heilers" aus denkt. So ist er nicht mehr "bei sich", sondern "ausser sich".
    ...
    9 2 Melden
    • pablo' 25.05.2018 07:15
      Highlight @rodolofo,
      diabolisch sind Arne Else wie er durch den Evangelikalen Befreiungsdienst seine Einnahmequelle sich bedient. Den Freunden des Befreiungsdienstes, finden es als verwerflich, inakzeptabel, wenn die Andersartigen nicht verändert in ihrer Fangruppierung verweilen. Da fallen nicht nur Schwule und Zwitter zum Opfer, sondern auch Menschen Behinderungen, die laut tatsächlichen Begebenheiten, von denen niemanden Notiz genommen hat.
      1 1 Melden
  • vera.vox 19.05.2018 20:02
    Highlight Aufgepasst vor Quaksalbern!

    Betriebe die Homosexualität heilen können, sind in der Regel vom Kanton anerkannt und werden für ihre wertvollen Dienste an der Gesellschaft subventioniert.





    20 13 Melden
    • Oxymora 21.05.2018 10:56
      Highlight Da haben Sie glatt vergessen zu erwähnen, dass religiöse Organisationen der Schwulenheiler im schweizerischen System oft als gemeinnützig gelten und keine Steuern bezahlen.

      Wenn die Geheilten dann an Depressionen, Selbstwertkrisen, Suizidal Gedanken leiden brauchen Sie wieder seelsorgerische Hilfe.

      Mich würde es nicht wundern, wenn die Kosten den Krankenkassen angehängt werden.

      Dreifach verdient:

      Steuerbefreiung
      Schwulen/Lesbenheilung
      Psychotherapie

      Evangelien und Politik sei Dank!

      11 6 Melden
    • Rabbi Jussuf 21.05.2018 11:25
      Highlight Jajaja,
      Um welche, staatlich anerkannten Betriebe handelt es sich?

      Das war wieder mal ein Vera.vox Spruch!! 😁
      6 2 Melden
    • vera.vox 21.05.2018 18:27
      Highlight Lieber Rabbi vielleicht hast du auch schon bemerkt,
      dass die rkK von vielen Kantonen anerkannt wird und uns allen -Dank staatlichen Mitteln- hoffentlich noch für alle Ewigkeit erhalten bleibt.

      Ihr Barmherzigkeit versprühender Schwulenexperte macht im Video gleich selber Reklame für das gute Werk:

      “Angesicht des Ernstes des Wort Gottes zu dieser Thematik (Homophobie) brauchen diese Menschen (Homosexuelle) eine gute Seelsorgerische Begleitung so wie es im auch im katholischen Katechismus festgehalten ist.“





      5 1 Melden
    • Maracuja 21.05.2018 20:04
      Highlight @vera.vox: “Angesicht des Ernstes des Wort Gottes zu dieser Thematik (Homophobie)

      Welche Special Edition des „Wort Gottes“ besitzen Sie denn? In den mir bekannten handelsüblichen Ausgaben finden sich keine Aussagen zur Homophobie.

      Oder ist Ihnen eine Verwechslung unterlaufen, weil Sie die Worte von Huonder insgeheim mit dem Begriff „Homophobie“ assoziieren?
      2 0 Melden
    • vera.vox 21.05.2018 22:26
      Highlight @Maracuja
      Da hast du völlig recht, im Wort Gottes finden wir das Wort “Homophobie“ nicht.
      Was lernen wir daraus?
      Der Liebe Gott kann sogar Dinge schöpfen für die er keine Worte hat, so unermesslich ist seine Macht.


      Ich fühlte die Gedanken und die aufrichtige Reue des Bischofs, dafür dass ihn die Ungläubigen immer missverstehen. Und die Gedanken des Herrn Dr. Huonder waren in diesem Moment bei Homophobie, er heuchelt nichts vor und so hab ich das Wort dann auch geschrieben. Ich konnte es fühlen, ganz real und deutlich, so wie die Liebe von Jesus Christus.
      2 8 Melden
  • Husar 19.05.2018 12:58
    Highlight Hier geht es um eine besondere Form der Verhaltenstherapie, welche sehr erfoglreich das Verhalten umprogrammieren kann. Wer das will, soll's nehmen.
    4 69 Melden
    • kleiner_Schurke 19.05.2018 14:56
      Highlight Ist nachweislich falsch!
      41 15 Melden
    • gelesen 19.05.2018 15:05
      Highlight Haben eigentlich so von Gott gesandte Heiler schon versucht heterosexuelle Menschen von ihrem sexuellen Leiden zu befreien? (>Gemäss Husar, eine besondere Form der Verhaltenstherapie.)

      Gläubige VERURSACHEN vor allem sexuelles Leid. Da wäre Verhaltenstherapie bzw. Umprogrammierung sehr hilfreich.
      40 5 Melden
    • Chris Olive 20.05.2018 16:17
      Highlight Diese Therapien sind gefährlich. Sie können nachweislich grossen Schaden anrichten und Menschen komplett zerstören. Nicht ohne Grund werden die Reparativtherapien von allen Fachgesellschaften kategoriesch abgelehnt.

      Es gibt hier auch nichts zu heilen.
      32 0 Melden
    • kleiner_Schurke 20.05.2018 17:26
      Highlight @gelesen
      In Freikirchen gilt ja oft das Gebot der Jungfräulichkeit vor der Ehe. Natürlich sind die Männer dort, wie sonst überall auch, spitz auf Girls. Und so wird z.b. versucht die Spitzheit weg zu beten. Das funktioniert, wie mir ein Freund, der in einer Freikirche ist, überhaupt nicht.
      20 9 Melden
    • Rabbi Jussuf 21.05.2018 11:28
      Highlight An anderen Orten wird versucht den Sexualtrieb zu „sublimieren“.

      Funktioniert auch nicht
      7 1 Melden
    • Oxymora 21.05.2018 20:22
      Highlight Genau „sublimieren“ funktioniert nicht.

      Das mussten Gläubige schon durch die Pädophilen erfahren; am Schluss wird ihre Religion missbraucht.
      Ich könnte mir vorstellen, analog dazu würde die Religion auch noch homosexuell werden, würden die Sekten nochmal die selben Fehler im Umgang mit Homosexuellen machen.

      4 2 Melden
  • kleiner_Schurke 19.05.2018 11:26
    Highlight Ich mache es ganz anders, ich vertraue auf die Kraft des Schwul Seins um Evangelikalen Frömmer das missionieren "auszutreiben".

    Wenn mich einer diesen Typen vor dem Coop wieder mal fragt ob ich mit ihm über Jesus sprechen möchte, dann sage ich immer gleich ich wäre extrem schwul und würde das auch immer voll ausleben wollen. Die wirken dann immer gleich sehr distanziert du wenden sich andern potenziellen Opfern zu.

    Fakte Homosexualität treibt Evangelikale aus.
    71 22 Melden
    • ChumaniNaima 20.05.2018 19:10
      Highlight best one 👌🏼😂🏳️‍🌈
      11 6 Melden
    • pablo' 22.05.2018 13:13
      Highlight Ausgrenzen von Dritten,ist unter rel.Fan-tasten üblich wenn's nicht in ihrer Norm hineinpasst,da sonst ihren Gemeinschaftsleben schaden würde.Unter strenger Sittenführung kann es vorkommen,dass zum H-s geneigt wird,wenn nicht mal gegenseitig bei der Geschl. einander in die Augen sehen dürfen.Das zwanghafte entbehren zum andern Geschlecht, wo Neigung unterbunden wird,muss ein Ersatz die Lücke füllen,um den fehlenden Kontakt ergänzend wiederherzustellen.Dass in strengen Rel.Gem.auch H-s.gibt,ist nicht von der Hand zu weisen,u.um die Angst als H-s.entdeckt zu werden,meidet man bewusst andere H-s
      3 1 Melden
    • pablo' 23.05.2018 04:26
      Highlight Sicher gibt es Prediger aus Jungend-Bewegungen, wie die der übrigen Fangruppierungen, die homosexuell wurden, aus lauter Entbehrung menschlichen Bedürfnisse, die mit übertriebenen Enthaltsamkeit sich schädigen, indem folgentlich zu EROS abkippen.
      2 1 Melden
  • spyro 19.05.2018 10:24
    Highlight Herr Stamm, grundsätzlich schätze ich Ihre Einschätzungen, doch habe ich hier eine leise Kritik anzubringen, auch wenn ich glaube, dass die betroffene Stelle von Ihnen nicht so gemeint war: [...] Ihre homosexuellen Neigungen im Schoss der Kirche ausleben oder sich an Knaben vergangen haben [...] Das mag für gewisse Geistliche tatsächlich gelten, doch bitte ich Sie, Homosexualität nicht mit Pädophilie in einem Atemzug zu nennen, denn vermischen das noch immer viel zu viele Menschen, da sollte man den Unwissenden nicht noch Nährboden dafür bieten.
    178 11 Melden
  • Maracuja 19.05.2018 10:09
    Highlight „Er wollte den Bericht des NRD mit einer einstweiligen Verfügung verbieten lassen. Doch er zog das Begehren zurück“

    Schade, wäre doch schön gewesen, zu erfahren, ob er sich in einer Verhandlung an das Gebot „Du sollst nicht falsch gegen deinen Nächsten aussagen“ hielte.
    28 3 Melden
  • Nickname_499 19.05.2018 09:46
    Highlight @Herr Stamm

    Sie hacken meiner Meinung nach immer nur auf den 0.01% radikalen Gläubigen herum und stellen anhand von solchen Beispielen unser ganzer Glaube in Frage! In Ihrem Blog verstecken sich so viele Vorurteile und zynische Aussagen gegen Gläubige Menschen. Ich frage mich: Ist dies nicht auch eine Art intoleranz? (Wie sie ja von Christen immer behaupten, dass Sie unglaublich intolerant sind)
    40 83 Melden
    • kleiner_Schurke 19.05.2018 11:33
      Highlight 0.01% wie kommen sie auf diese Zahl? Quellen?

      Im übrigen sind ein Fall eines Homosexuellen persönlich bekannt, der aus einer FEG herausgemobbt wurde. Als er sich zu seiner Homosexualität offen bekannte sprach man einfach nicht mehr mit ihm. Stelen sie sich das mal vor. Der arme war sein Leben lang in dieser FEG, hatte die Familie und Freunde dort und dann hat man ihn einfach geghosted. Das ist unglaublich brutal. Wohlgemerkt ich spreche hie nicht von einer extremen Gruppe, sondern von einer stinknormalen FEG, Menschen wie sie und ich.
      50 23 Melden
    • Nickname_499 19.05.2018 14:27
      Highlight Mir ist der Fall leider nicht bekannt! Es tut mit aufrichtig leid, wenn dies stimmt und ich schäme mich für solche Taten einer christlichen Gemeinde! Aber diese Fälle wiederspiegeln noch nicht einen hohen %-Satz von solchen „Christen“!
      Ich frage mich, wie viele Freikirchen in der Schweiz du wirklich beim Namen kennst;) In einer EMK zum Beispiel wäre eine solche Tat (wie von dir geschildert) völlig undenkbar! In dieser Kirche gibt es einige Pfarrpersonen, die für Homosexualität einstehen würden.
      5 25 Melden
    • kleiner_Schurke 19.05.2018 14:55
      Highlight Ja das ist die Standard Antwort, in meiner Freikirche wäre hätte Fahrradkette.

      Ich kenne allein 86 Sorten evangelikale Freikirchen im Kanton Bern. Angefangen bei der FMG, FEG, ICF, Bewegung Plus, Pfimi, EGW, Chrischona, Jesus Freaks, JMEM, Neues Land, Vineyard, Lighhouse Chapel, Brüderverein, Bern International Evangelical Church, Christliche Gemeinde Heimberg, Christliche Hausgemeinde Herzogenbuchsee, Christliche Vereinigung Methernitha, Christliche Versammlung
      Christliches Zentrum Thalgut, Die Gemeinde in Thun.

      Noch mehr? Es dürfte weltweit etwa 3000 Christliche Denominationen geben.
      31 17 Melden
    • Klaus07 20.05.2018 00:54
      Highlight Es geht grundsätzlich doch nicht um 0,01% radikale Gläubige. Es geht darum, das 99,999% immer noch an einen alten Herrn mit einem langen Bart glauben, der die Welt und Adam aus einem Lehmklumpen erschaffen hat sowie Eva aus einer Rippe von Adam. Es geht darum, dass auch 4000 Jahre seit die Juden den Monotheistischen Gott erschaffen haben immer noch erwachsene und Logisch denkende Menschen an diese Falsche Ideologie glauben. Die Intolleranz gegenüber andersdenkenden ist nur eine Nebenerscheinung.
      24 5 Melden
    • kleiner_Schurke 20.05.2018 07:34
      Highlight Ja und die 0.01% sind immer noch unbegründet und mit keiner Quelle belegt.

      So nach meiner persönliche Erfahrung mit unseren freikirchlichen Mitmenschen, dürfte die Zahl an problematischen Freichristen auch wesentlich höher als 0.01% sein. Dafür spricht auch die Statistik von Infosekta in welche z.b. die ICF stets eine führende Rolle bezüglich Anfragen von Opfern oder deren Freunde und Angehöriger einnimmt. Die stetig wachsende Anzahl von Anfragen ist gut belegt und kann in den Geschäftsberichten eingesehen werden http://www.infosekta.ch/wer-wir-sind/jahresberichte/
      15 13 Melden
    • Nickname_499 20.05.2018 08:46
      Highlight Das ICF als Sekte ist bei Ihnen so etwas wie die Standart-Antwort;) Auf diesen standpunkt will ich gar nicht mehr eingehen, weil diese Diskussion über das ICF nichts bringt!

      Meiner Meinung nach sind gewisse Kommentare genauso intolerant, wie ihr das in der christlichen Allgemeinheit seht!

      Zitat @Klaus07: „immer noch an einen alten Herrn mit einem
      langen Bart glauben, ..... .....immer noch erwachsene und logisch denkende Menschen an die falsche Ideologie glauben“!

      Für mich klingen solche Aussagen sehr erniedrigend! Da ist kein Hauch von Akzeptanz gegen Menschen, die anders denken!
      6 27 Melden
    • kleiner_Schurke 20.05.2018 11:35
      Highlight Ach so, wenn also Problemfälle über mehr als ein Jahrzehnt gut belegt sind, dann will man nicht darüber sprechen. Wenn mir Fälle persönlich bekannt sind, dann sind es bedauerliche Einzelfälle. Und in der eigenen Freikirche würde das nie passieren. Dann wünsche ich ein schönes weiteres Leben in der Filter Bubble.
      26 17 Melden
    • Nickname_499 20.05.2018 13:28
      Highlight Über den eigenen Hass und Intolerant gegen Gläubige will noch weniger gesprochen werden?! Ich habe ja gesagt, dass ich mich schäme für diese Fälle, die passiert sind! Theologisch sehe ich keinen Grund, Homosexuelle zu hassen und zu verurteilen! Liebe deinen Mitmensch wie dich selbst! Dies gehört zum höchsten Gebot! Dies soll jede Art von Hass, Unterdrückung unf Intolerant überwiegen!
      11 13 Melden
    • Tagedieb 22.05.2018 22:58
      Highlight nickname_499
      Wenn du homosexuell wärst, wüsstest du wovon kleiner Schurke spricht. Ich kann ihm nur beipflichten. Selbe Erfahrung im selbem Biotop (Kanton Bern, Raum Thun). Und wenn du diese Haltung seit Kind mitbekommen hast und an dir und deiner Umgebung siehst was für unnötigen Psychostress Krichen auslösen können (bis zur Krankheit) wirkt dein Gejammer wegen Intoleranz - milde gesagt - einfach nur lächerlich. Und deine Entschuldigung irgendwie auch. Aber schön denkst du nicht so. Ich hoff' das bleibt auch noch im Kreise deiner Mitgläubigen so
      7 0 Melden
  • Herbert Anneler 19.05.2018 09:34
    Highlight „Wir tun uns schwer, Endlichkeit, Schwerkraft und körperliche Grenzen zu akzeptieren.“ Hugo Stamm: Sind wir Menschen Steine? Sie sind im 19. Jh. Jh. bei Marx‘ kruden Materialismus stehen geblieben? Noch nie etwas von Empathie gehört? Die Neurobiologie beschäftigt sich mit diesem Phänomen nun schon seit bald 30 Jahren... Was Sie auf Watson publizieren, ist Eklektizismus! Schade für die vielen jungen Menschen, die Ihnen in ihrer Unerfahrenheit auf den Leim gehen! PS. Mein Post widerspricht keinen Richtlinien, vermute aber, er wird nicht publiziert. Eklektizismus eben - deutsch: Sektiererei.
    14 100 Melden
    • sealeane 19.05.2018 10:02
      Highlight Ehm wet ist hier bitte nicht im 21. Jahrhundert angekommen?🧐
      1. Ist ihr kommentar zimlich wirr und unverständlich.
      2. Leben wor in einem sekulären Staat.
      3. Nach der christlichen Weltanschauung sind Menschen von Gott geschaffen. Ergo sind Homosexuelle auch von ihm grschaffen, denn sie sind ja Menschen....
      4. Gibt es Homosexualität auch im Tierreich.
      5. Gibts neuere studien die Belehen das bei den Tieren in der Umgebung dieser Tiere mehr Junge geboren werden. Weshalb man davon audgeht das Homosexualität sogar einen biolohischen Nutzen hat.
      Willkommen im jahr 2018
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    • Astrogator 19.05.2018 10:48
      Highlight Selten etwas derart konfuses gelesen...
      39 12 Melden
    • Sheldon 19.05.2018 10:52
      Highlight @Anneler: da muss ich schon wieder das neudeutsche Wort Whataboutismus bemühen. Sie argumentieren schon gar nicht und beschränken sich darauf, den Autor zu verunglimpfen. Schwach.
      34 4 Melden
    • Pasionaria 20.05.2018 01:00
      Highlight Entschuldigen Sie, aber was Sie da schreiben, ist einmal mehr total wirrer Humbug.
      Ihr Text laesst sich eher auf Sie umschreiben:
      H. Anneler: Sind wir Menschen ohne Vernunft? Sie sind im Mittelalter bei R. Loewenherz bei der gewaltsamen Christianisierung stehen geblieben? Noch nie etwas von Aufklaerung gehoert? Diese beschaeftigt sich mit der Verblendung schon seit dem 18. Jahrhundert... Was Sie im Stamm-Blog schreiben ist Verklaerung und Hass, schade fuer die vielen guten Kommentare dort.
      Merken Sie etwas? Wohl kaum.
      Ihre Frustration gegenueber HST sollten Sie lieber fuer sich behalten.
      14 3 Melden
  • Butschina 19.05.2018 09:33
    Highlight Ich kenne gläubige Homosexuelle die mit ihrer Gesinnung nicht klar gekommen sind. Die haben auch um Heilung beten lassen. Nur bedeutet Heilung nicht unbedingt, dass die Homosexualität weg geht, sondern dass die betroffene Person diese akzeptieren lernt. Heilung kann ganz vieles sein.
    Zitate aus dem alten Testament verwenden ohne den Kontext des neuen Testament zu nutzen geht gar nicht. Das vermittelt nur ein falsches Bild.
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    • Rabbi Jussuf 19.05.2018 10:54
      Highlight "Heilung" in dem hier verwendetetn Sinn bedeutet ganz genau Umpolung und nicht ein diffuses "Klarkommen mit der Gesinnung".
      Das ist im AT eindeutig und bei den Evangelikalen auch.
      Da kann man beim besten Willen nicht ein Wischiwaschi herauslesen wollen.
      43 5 Melden
    • Butschina 19.05.2018 17:12
      Highlight Ach lieber Rabbi, dass habe ich schon so gelesen. Mein Kommentar bezieht sich auf meine Erfahrung und Meinung. Es stimmt, in gewissen Freikirchen wird Heilung immer nur als das loswerden von etwas definiert. Das ist für mich nicht korrekt. Und zum Glück auch nicht für alle Freikirchen.
      Was mich an den Artikeln von Herrn Stamm nervt ist das «Alles in einen Topf werfen». Ich bin zum Beispiel auch gar kein Fan von übertriebenem Missionieren. Für mich ist wichtig meinen Glauben vorzuleben. Das wichtigste ist die Nächstenliebe und der Respekt. Sich aufzudrängen passt da für mich nicht.
      7 19 Melden
    • Astrogator 20.05.2018 07:35
      Highlight Missionieren ist per se eine Übertreibung und Zumutung. Es bringt nämlich zum Ausdruck, dass man sich überlegen fühlt, und ja, das ist eine Art sich aufzudrängen.
      19 6 Melden
    • Butschina 23.05.2018 13:53
      Highlight @Astrogator: Sich aufzudrängen nützt eh nichts. Da fühlen sich die Leute genervt. Ich hoffe dass dies vielen klarer wird.
      Ich stehe zu meinem Glauben und spreche darüber wenn es Thema wird. Die einzige sinnvolle Art des Missionierens ist für mich, wenn ich das umsetze was ich sage. Wenn der Glauben in einem Gespräch Thema wird versuche ich zu sage wie ich etwas handhabe, aber nicht «man muss» oder «du solltest». Wenn der Gesprächspartner darüber nichts hören will, bringt es auch nichts bei dem Thema zu bleiben. Es kommt jedoch wirklich vor, dass Christen meine Haltung nicht richtig finden.
      2 0 Melden
  • Graustufe Rot 19.05.2018 09:15
    Highlight Der Spruch des Propheten Moses ist etwa dreieinhalbtausend Jahre alt. Damals gab es noch keinen heterosexuellen Imperativ. Männer und Frauen haben sich nicht gefragt, bin ich hetero oder schwul. Man hatte einfach Sex. Nur gibts bei gleichgeschlechtlichem Verkehr keine Nachkommen. Und das Volk Israel sollte gross werden. Darauf baut ja der Bund, den Abraham mit Gott hatte: Du wirst der Srammvater eines grossen Volkes sein.
    28 11 Melden
    • Rabbi Jussuf 19.05.2018 10:57
      Highlight Fertiger Blödsinn.
      Das waren doch keine Affenmenschen damals. Die wussten ganz genau was was ist und hatten nicht einfach so Sex.
      Es stimmt allerdings, dass der Sex religiös instrumentalisiert wurde. Das wurde er aber auch schon lange vor "Abraham".
      21 7 Melden
    • kleiner_Schurke 19.05.2018 11:43
      Highlight Fassen wir also kurz zusammen Graustufe Rot:

      In einer schier unglaubliche Leistung Gott erschuf Gott also das Universum, die Erde und den Menschen und alles war perfekt. Ausser der Menschen, die hat er irgendwie vergeigt, denn die pimperten einfach kreuz und quer wie die Tiere.

      Nun korrigierte der allwissende Gott seinen Patzer und diktierte in verklausulierter und möglichst für alle missverständlichen Weise Regeln in die Bibel, wer mit wem zu pimpern habe.

      Nun sagen sie mir, ist diese Geschichte wirklich glaubhaft?

      32 26 Melden
    • NWO Schwanzus Longus 19.05.2018 12:13
      Highlight @kleiner_Schurke, nicht das ich daran glaube, aber es gibt zum Beispiel den Glauben der Dinka im Südsudan die sagen Gott habe nach der Erschaffung des Universums sich im Hintergrund begeben und lässt alles seinen Lauf ohne weiteren Eingriffe. Nur mal so das Gottesbilder komplett verschieden sein können.
      7 3 Melden
    • kleiner_Schurke 19.05.2018 12:48
      Highlight Im Artikel ist die Rede von evangelikalen Freikirchen. Die Mitglieder solcher Kirchen haben fast immer eine persönliche Beziehung zu ihrem Gott.
      14 18 Melden
    • My Senf 19.05.2018 14:02
      Highlight Nein @kleiner_Schurke sie ist nicht glaubhaft, denn die „Geschichte“ geht nicht so wie sie von Dir zusammengefasst wurde!🤔
      20 19 Melden
    • kleiner_Schurke 19.05.2018 14:41
      Highlight Wie geht sie dann?
      16 20 Melden
    • My Senf 19.05.2018 23:13
      Highlight Nun die Erde 🌏 ist ja Teil des Universums und wurde nicht danach erschaffen.
      Und es 🤔pimperten🙄was für ein Wort, nicht alle wie die Tiere. Kannst ja mal die Geschichte von Hiob oder Josef lesen.

      Und was ist denn daran missverständlich
      „9 Was? Wißt ihr nicht, daß Ungerechte das Königreich Gottes nicht erben werden? Laßt euch nicht irreführen. Weder Hurer noch Götzendiener, noch Ehebrecher, noch Männer, die für unnatürliche Zwecke gehalten werden, noch Männer, die bei männlichen Personen liegen, ..“

      Manche finden es vielleicht nicht gerecht aber so ist es nun mal. In diesem Sinne
      21 21 Melden
    • kleiner_Schurke 20.05.2018 07:18
      Highlight Entfernt. Bitte formuliere deine Kritik sachlich. Danke, die Redaktion.
    • Astrogator 20.05.2018 07:41
      Highlight @My Senf: Die Bibel ist ein Buch unter vielen, es ist ein Zeichen eines arg beschränkten Horizonts nur danach zu leben, aber jedes eigene Entscheidung. Dummdreist wird es dann, wenn man diese Massstäbe dann auf andere anwendet.

      Zudem wurde die Erde nicht erschaffen, sondern ist nach dem Urknall entstanden. Es gibt da sehr wohl eine Zeitachse was von Menschen die in der realen Welt und nicht in einer Märchengeschichte Leben anerkannt ist.
      18 23 Melden
    • My Senf 20.05.2018 12:53
      Highlight Astrogator
      1. war es die Antwort auf den nicht ganz gefassten Schurken der von Erschaffung schrieb ok?!

      2. bezweifle ich, dass Du die Bibel gelesen hast.
      Sie ist zwar kein Wissenschaftliches Buch 📖. Hält jedoch einer wissenschaftlichen Überprüfung stand! Hiob hät Jahrtausende vor Galileo erwähnt das die Erde 🌏 rund ist und schwebt und er wurde dafür nicht umgebracht...

      3. wenn du Dinge machen willst die du nicht solltest findest du sehrwahrscheinlich jeden beschränkt der dir sagt du solltest es nicht tun. Du bist trotzdem frei es zu tun. Wieso willst du aber noch die Bestätigung dafür??
      19 19 Melden
    • Astrogator 20.05.2018 15:17
      Highlight @My Senf: Ich habe die Bibel tatsächlich gelesen, vom ersten bis zum letzten Buchstaben. Natürlich sind einige Dinge historisch korrekt, erwähnte Städte gab es, Jesus hat nachweislich gelebt.

      Daraus abzuleiten, dass alles korrekt ist, ist ein klares Indiz für mangelnde Intelligenz.

      Wer bestimmt denn was ich nicht tun sollte? Ein zufällig ausgewähltes Buch das irgendwer als heilig deklariert hat? Und welches dieser unzähligen heiligen Bücher gilt denn nun? Die Bibel, der Koran, Thora und Talmud, Shruti und was es sonst noch gibt?
      19 20 Melden
    • My Senf 20.05.2018 16:46
      Highlight Hm 🤔

      Ich dachte immer das erkennen von mangelnder Intelligenz setzt ein Mass von Erfahrung und Intelligenz voraus.

      In dem Sinn ist es für denjenigen der dies hat und natürlich um die Hilfe des Autors bittet, einfach zu erkennen was oder wem er glauben sollte. Zu dem ist manchmal logisches denken wertvoller als Intelligenz!

      Und übrigens, wem soll ich den Glauben, Hawkings letzte Theorie über die Simplitität des Universums, den Urknall-Theorien (welcher denn genau?) oder den neusten Theorien die alles mal „bewiesene“ über den Haufen schmeissen?

      Du kannst ja glauben was Du willst, ich auch
      17 13 Melden
    • Oxymora 20.05.2018 18:25
      Highlight @My Senf

      Scheint als seinen alle Versuche, Ihnen den Unterschied zwischen einem runden Teller und einem kugelförmigen Ball bei zubringen gescheitert.

      Galileo hat es nachweislich gegeben und er ging davon aus das die Erde eine Kugel ist.

      Hiob ist eine Märchenfigur und beschreibt die Erde als runden Teller.

      Er hat einen Kreis abgesteckt auf der Oberfläche der Wasser, zur Grenze des Lichts und der Finsternis. (Hiob26:10)

      dass es die Enden der Erde ergreife, damit die Frevler von ihr abgeschüttelt werden? (Hiob 38:13)

      und so weiter: (Hiob37:3) (Hiob37:18) (Hiob18:24).....................
      13 14 Melden
    • Astrogator 21.05.2018 08:04
      Highlight @My Senf: Wer nichts weiss, muss alles glauben.

      "Ich dachte immer das erkennen von mangelnder Intelligenz setzt ein Mass von Erfahrung und Intelligenz voraus." - das ist korrekt, deshalb sind sie ein gutes Beispiel für den Dunning-Kruger-Effekt.

      Sie dürfen glauben was sie wollen. Ob es die Bibel ist, das Spaghetti-Monster oder die heiligen Lustigen Taschenbücher von Walt Disney. Das alles ist menschengemacht und absolut gleichwertig. Ob sie daran glauben oder nicht ist eine individuelle Entscheidung aus der sich In einem säkularen Staat keine Verhaltensregeln für Dritte ableiten lassen.
      9 9 Melden
    • Astrogator 21.05.2018 08:17
      Highlight @My Senf: "Zu dem ist manchmal logisches denken wertvoller als Intelligenz!"

      Abzuleiten, dass die Bibel heilige Schrift ist weil es eine darin erwähnte Stadt gibt ist nicht logisch sondern dumm. Beispiel? John Rebus Krimis, wirklich gut. Spielen in Edinburgh, trotzdem sind die Krimis nicht heilig und auch die Figur John Rebus lebt nicht.

      Belustigend nehme ich zudem zur Kenntnis, dass ihr Glaube derart schwach ist, dass Sie ihn nicht gelassen verteidigen können sondern versuchen beleidigend zu werden - momoll, voll supi-dupi ihr Glauben, hält der Realität des Lebens absolut stand.
      8 9 Melden
    • My Senf 21.05.2018 08:53
      Highlight Ok, dein nick sagt ja einiges aus.

      Wenn es den ein Gott gibt, denkst du er „sieht“ das Universum 2-Dimensional? Ein Kreis, im Ernst?

      Also sollte er mal einen seitlichen Blick wagen sieht er alle Planeten als Striche?!

      Ja man kann natürlich auch nur lesen und nicht nachsinnen über das gelesene. Machen übrigens die meisten, keine Sorge.

      Eben, wie hawking meinte, es ist viel einfacher als man meinte.
      Aber wieso einfach wenn es kompliziert auch geht.
      Wer nicht will der hat gehabt 😃

      Ich schau mir das Endspiel jedenfalls an. Bin sicher da werden noch paar andere dabei sein.
      8 6 Melden
    • My Senf 21.05.2018 13:54
      Highlight Astrogator, sorry 😐

      Beleidigend? Ich?

      Mangelnde Intelligenz, ist ein sachliches Argument?

      Lies doch vor dem abschicken deine Kommentare nochmals durch (und nachdenken dabei nicht vergessen).

      Und wieso soll ich meinen Glauben verteidigen? Ich meine stört mich das, wenn du z.B. nicht einverstanden bisst, dass ich Millionär bin?
      Meinst du ich poste noch mein Kontostand für dich? Mir gehts auch ohne dein Glaube blendend!

      Ich kehre nur die ad absurdum Theorien einiger um. Offenbar funktioniert das 😊

      4 6 Melden
    • Pasionaria 21.05.2018 19:57
      Highlight My Senf
      @ Astrogator "... dein nick sagt ja einiges aus"
      und Ihrer erst recht:
      Sie geben nachhaltig Ihren Senf dazu, aber moechten aber nicht, und tun es leider doch, das arme Wuerstchen sein!



      4 6 Melden
    • My Senf 21.05.2018 23:25
      Highlight Wo kommt jetzt der Pasionara in diese Diskussion her?

      Danke 🙏 für den konstruktiven Beitrag. Letztes Mal hab ich so ne Wortwahl in der 1. mitbekommen. Nun ja da waren damals auch wenige die intellektuell mitkamen.

      Übrigens, der nick ging an denjenigen der es weiss. Aber eben, rühig einmal reingrätschen kein Problem

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    • Astrogator 22.05.2018 02:57
      Highlight @My Senf: Ich habe ihnen nie direkt mangelnde Intelligenz unterstellt den Schuh haben Sie dich immer selbst angezogen 😉

      Glauben Sie ruhig weiter an ihre Micky Maus Geschichten, auf Argumente sind sie ja nie eingegangen 😉

      3 3 Melden
  • Klaus07 19.05.2018 09:14
    Highlight Die allergrösste Straffe Gottes (wenn es ihn gäbe) sind all die übereifrigen und verblendeten, die aus Machtsucht und Geldgier diejenigen Menschen ausnützen, die im Glauben nach Frieden, Trost und Schutz suchen. Jegliches Missionieren, vor allem an Kindern, sollte unter Höchststraffen verboten werden.
    94 17 Melden
    • Sheldon 19.05.2018 10:53
      Highlight auch wenn strafen und straffen nicht dasselbe bedeuten, gebe ich ihnen recht.
      26 3 Melden
    • rodolofo 20.05.2018 08:20
      Highlight Da moralisiert der "Sachliche" aber ziemlich, was? ;)
      Wie immer bei solchen Tätern braucht es ein riesiges Netzwerk an Komplizen, die dem Täter seine Schandtaten nicht nur ermöglichen, sondern die ihn dann auch noch in Watte packen und hätscheln: Diese seien doch eigentlich krank und bräuchten unbedingt Hilfe!
      Hinter diesen Tätern stecken aber kaum zu entwirrende Familiengeschichten mit Gruppen-Dynamiken, eigentliche "Büchsen der Pandora"!
      Wenn Du eine solche "Büchse der Pandora" öffnest, dann wirst Du Dich wundern, was da alles raus kommt!
      Ein Psycho-Krimi!
      Vielleicht besser zu lassen...
      7 2 Melden
    • pablo' 24.05.2018 11:17
      Highlight Klaus07, gerade deshalb weil wir in einer Konsumgesellschaft leben, meinen viele man könne die Glückseligkeit aus esoterischen Versprechen kaufen, dass einer "Affäre" zur christl. Lehre bedeutet. Nach dem vermeintlichen schlechten Satz; für Geiz ist Geil, und nur den fröhlich Geber hat Gott lieb, ist für unter Habgier und Völlerei zu verstehen. Einer biblischen Bescheidenheit ist da nichts zu finden.
      0 0 Melden
  • Michael Bamberger 19.05.2018 09:08
    Highlight Da müsste sich Arne Elsen ehrlicherweise zuerst den biblischen Jesus zwecks nachträglicher Umpolung vorknöpfen, denn dass jener ehelose Wanderprediger homosexuell war, lässt sich kaum von der Hand weisen:

    „Einer von den Jüngern lag an der Seite Jesu; es war der, den Jesus liebte.“ (Joh 13,23)
    133 50 Melden
    • Franz0506 19.05.2018 12:35
      Highlight @Bamberger
      Joh 13,23: "Es war aber einer unter seinen Jüngern, der zu Tische lag an der Brust Jesu, den hatte Jesus lieb." Zu dieser Zeit war es üblich, dass man während dem Essen am Boden lag.
      Um ihren Joke zu bringen, haben sie diese Bibelstelle verändert. Vor einem hohen christlichen Feiertag die Menschen christlichen Glaubens zu verhöhnen, macht Ihnen offenbar besonders Spass. Wie dem auch sei - es zeigt nur ihren Charakter.
      Christus haben die Menschen viel mehr zu verdanken, als es ihnen bewusst ist. Jeder wird das einmal zu Wissen bekommen. Er wurde auch damals noch am Kreuz verhöhnt.

      9 40 Melden
    • Alienus 19.05.2018 13:51
      Highlight M.B.

      In Luther-Bibel von 1545 wird diese Szenerie betreffend der Verratsdiskussion in einer doch wichtigen Varianz wie folgt beschrieben:
      … „Warlich, warlich. Jch sage euch. Einer unter euch wird mich verrhaten.“.

      Weiter:
      … „Es war aber einer vnter seinen Jüngern, der zu tische sass an der brust Jhesu, welchen Jhesus lieb hatte“. Joh. 13.23

      Fazit: Die Rede erfolgte an einem Tisch mit seinen Jüngern und nicht in einer Liegestatt. Der gemeinte Jünger an seiner Brust war Judas.

      Aus Sprachverwirrungen der Bibelübersetzungen eine Homophilie zu erkennen……?

      Sicherlich etwas gewagt!
      9 9 Melden
    • nutshell 19.05.2018 14:06
      Highlight In der Lutherübersetzung steht: "Es war aber einer unter seinen Jüngern, der zu Tische saß an der Brust Jesu, welchen Jesus liebhatte."
      Im griechischen Text hat es ein "ava" bzw "ana" vor dem Verb "liegen" und somit bedeutet es am Tisch liegen. Und wenn man nicht nur einen Vers isoliert, was eher nicht so sinnvoll ist, passt es dann auch: Jesus ist mit allen Jüngern am Essen und es geht darum, wer ihn verraten wird.

      4 1 Melden
    • Bronko 19.05.2018 14:41
      Highlight Na ja lieber Franz, mit geringen Nachforschungen findet man schnell raus, dass es diverse Übersetzungen und Interpretationen dieser Bibelstelle "Joh 13,23" gibt. Es existiert ja bekanntlich auch nicht nur eine Bibel.

      Aber an und für sich spielt es doch absolut keine Rolle, nicht wahr. Echter Glaube ist unerschütterlich.

      Mich amüsiert diese massiv am Weltbild der konservativen Religiösen rüttelnden Vorstellung sehr. How shocking!
      Aber: Es würde eben in seiner Konsequenz tatsächlich absolut passen und der Botschaft Jesu' entsprechen. Nächstenliebe, Toleranz, Selbstlosigkeit, Demut und so.
      17 1 Melden
    • Phrosch 19.05.2018 16:43
      Highlight Bitte keine falschen Schluusokgerungen. Der zitierte Text beschreibt die letzte gemeinsame Mahlzeit von Jesus mit den 12 Jüngern. Das fragliche Wort kann „(zu Tisch) liegen“ (nach Art der Römer halb liegend essen) bedeuten oder auch sich anlehnen. Eine homosexuelle Beziehung lässt sich daraus nicht ableiten.
      6 4 Melden
    • Gummibär 19.05.2018 17:07
      Highlight Die mündliche Ueberlieferung, die später in allerlei Varianten in mehreren Evangelien aufgeschrieben wurde, sagt wenig über das Sexualverhalten des Protagonisten. Wohl auch weil die Autoren darauf bedacht waren mit dem Jesus-Mythos ihr eigenes Welt- und Selbstverständnis zum Ausdruck zu bringen.
      8 1 Melden
    • Alienus 19.05.2018 17:21
      Highlight Noch ne Bemerkung zur Brust.

      Im der dt. Sprache des 15.JH meinte „brust“ auch ein DAVOR seiend.

      Es sind also nicht primär weibliche sekundäre Sexualmerkmale gemeint (natürlich aber auch), sondern Dinge, welche davorgesetzt, befindlich oder seiend sind.

      Wie die Brüstungen am Bauwerk, bei Abstürzen, bei Orgeln oder Ä.m. Derivate davon sind Brustwerk, Brustwehr, Brüstung usw.

      Also bei der o.g. Geschichte saß (!) / lag der Judas wohl direkt vor Jesus. Dies kann man auch aus dem in der Bibel erkennbaren Kontext ableiten.

      Amen.
      9 2 Melden
    • Alienus 19.05.2018 18:09
      Highlight 3. Bemerkung:

      Von der Zürcher / Froschauer Bibel noch ne Variante in Hochdeutsch.

      Joh. 13.23.: „Einer von den Jüngern Jesu lag in seinem Schoss, der, den Jesus liebte.“

      Wat nu?
      9 0 Melden
    • Maracuja 19.05.2018 20:54
      Highlight Alienus: Fazit: Die Rede erfolgte an einem Tisch mit seinen Jüngern und nicht in einer Liegestatt. Der gemeinte Jünger an seiner Brust war Judas

      1. Teil Fazit korrekt, die Rede erfolgte beim letzten gemeinsamen Mahl (Pessachfest) mit seinen Jüngern. 2. Teil Fazit: wie kommen Sie zum Schluss, dass der gemeinte Jünger an seiner Brust Judas war? Das lässt sich aus dem Text wirklich nicht zwingend folgern. Die Bezeichnung „der Jünger, den Jesus liebte“ kommt im Johannes-Evangelium (und nur in diesem) noch an anderen Stellen vor, dort kann es sich aber eindeutig nicht um Judas handeln.
      4 0 Melden
    • Maracuja 19.05.2018 21:08
      Highlight @Alienus

      Bin wirklich erstaunt, dass gerade Sie mit Ihrem grossen sprachlichen Wissen und Textverständnis aus dem in der Bibel erkennbaren Kontext ableiten wollen, dass es sich bei diesem Jünger um Judas gehandelt haben sollte. Sollten Sie das belegen können, müsste der entsprechende Wikipedia-Artikel neu geschrieben werden: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Lieblingsjünger
      3 0 Melden
    • Pasionaria 21.05.2018 01:18
      Highlight Alienus, jetzt kommst Du nicht darum, Dir Maracuja und ihren sachlich-wohlbegruendeten (?) Einwand zur Brust zu nehmen!
      3 2 Melden
    • Edwin Schaltegger 21.05.2018 13:51
      Highlight Das sind sehr gewagte Interpretationen und Behauptungen. Andere Quellen behaupten, dass
      Jesus mit Maria Magdalena liiert war und sogar ein Kind zeugte. Na ja, die Bibel ist halt nur ein Buch von Legenden! Dies betrifft ebenfalls den
      Koran. Den Inhalt solcher Bücher, die zum grössten Teil nur aus mündlichen Überlieferungen bestehen und die Vorstellungswelt vor 1500 - 2000 Jahren widerspiegeln als heilig und die absolute Wahrheit zu betrachten finde ich vermessen.
      5 3 Melden
    • Nonbeliever 21.05.2018 15:24
      Highlight Da historisch sehr wenig belegt ist, was der Wanderprediger gesagt oder getan hat, es keine tatsächlichen Augen- und Zeitzeugen gibt, kann auch nicht mit Sicherheit gesagt werden, ob er schwul war oder nicht. Ist aber ja auch egal. Interessant ist, dass in allen drei abrahamistischen Religionen auf Homosexualität strengste Verurteilung folgten bis hin zur Todesstrafe. Eine dieser Ungereimtheiten in der Bibel: auf der einen Seite der Lieblingsjünger eines mutmasslich homosexuellen Predigers, auf der andern Seite totale Ablehnung und staatl. sanktionierte Ermordung von Schwulen.
      3 3 Melden
    • Maracuja 21.05.2018 16:38
      Highlight @Pasionaria

      Wir wollen doch Alienus nicht zum Bibelstudium verdonnern. Ich wollte ja nur aufzeigen, dass Michael nicht völlig falsch liegt, wobei ich Gummibär recht gebe, dem/n Autoren des Joh.-Evangelium ging es nicht um eine faktengetreue Berichterstattung. Wobei der Autor wohl nicht die Absicht hatte, irgendwelche Antönungen zur Sexualität von Jesus zu machen, sondern die Botschaft zu transportieren, dass Jesus einen Lieblingsjünger hatte. Über Jesus Sexualität sagt diese Stelle nichts aus, sondern allenfalls über diejenige des Autors bzw. diverser Übersetzer.
      1 0 Melden
    • Oxymora 21.05.2018 20:44
      Highlight Was ist wohl am plausibelsten?

      a. Die Autoren der Bibel und die Übersetzer waren homosexuell.

      b. Ein Würstchen ist vom Tisch gefallen und der Jünger sucht das Teil unter der Tunika von Jesus.

      c. Jesus wurde von Jüngern umschwärmt weil er nicht homosexuell war.

      d. Jesus der Rabbi war nicht verheiratet weil er homosexuell war.
      3 3 Melden
    • Maracuja 21.05.2018 21:48
      Highlight @Oxymora

      1. Beim Seder-Mahl am Vorabend des Pessachfests werden keine Würstchen aufgetischt, Version b fällt schon mal weg (aber Danke schön, dass Sie uns einen Einblick in Ihre Phantasien gestattet haben). a ist läppisch, da an der Bibel sehr viele Autoren gearbeitet haben, dass die ausnahmslos homosexuell waren, ist nicht plausibel. Dass einzelne aber Szenen geschrieben haben, die Protagonisten wie Jesus oder Jonathan in einer Weise beschreiben, die Vermutung bzgl. Homosexualität aufkommen lassen (s. Kommentar von Michael Bamberger) scheint mir unbestritten.
      3 1 Melden
    • Maracuja 21.05.2018 22:19
      Highlight @Oxymora

      2. Die Wanderprediger/Propheten dieser Zeit hatten doch unter dem inneren Kern der Anhänger vorwiegend Männer, das hatte wohl weniger mit der sexuellen Orientierung zu tun als mit der Stellung der Frau. Als eifriger Bibelleser dürfte Ihnen jedoch bekannt sein, dass Jesus auch Frauen wie Maria Magdalena nahestand (auch dies löste entspr.Spekulationen aus).
      Zu d: Ist es für Sie plausibel, dass jedermann, der nicht verheiratet ist, schwul ist?
      Offensichtlich ist Jesus auch für Glaubensfreie wie Sie eine riesige Projektionsfläche.
      2 0 Melden
    • Oxymora 22.05.2018 06:57
      Highlight Jesus konnte nur sexuelle Präferenzen von seiner Mutter erben, da kein menschlicher Vater vorhanden ist.

      Für mich ist es total plausibel, warum Christen, die sich für gemässigte Christen halten, diese Tatsache ausblenden und Jesus partout nicht homosexuell sein darf.

      Die Wüstenreligionen pflegen eine tiefe Abneigung gegenüber Homosexuellen.

      Homosexuelle im Koran: Eine Todsünde ...
      Homosexuelle in der Bibel: Ein Gräuel ...

      Mit zunehmender Religiosität nimmt auch die Homophobie zu. Wobei die Gemässigten bereits die Ideologien für die Fundamentalisten aufbereiten.
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    • Maracuja 22.05.2018 20:31
      Highlight @Oxymora: Jesus konnte nur sexuelle Präferenzen von seiner Mutter erben, da kein menschlicher Vater vorhanden ist

      Aus welchem wissenschaftlichen Buch stammt denn ihre Erbschaftlehre? Werden sexuelle Präferenzen neuerdings simpel vererbt, gibt es Genetiker, die ernsthaft davon ausgehen, dass Jesus keinen biologischen Vater hatte? Aber unabhängig von ihrem Erbschaftsquatsch, den man getrost ausblenden kann, da nicht auf Fakten beruhend, wieso darf der historische Jesus nicht schwul gewesen sein? Beim biblischen Jesus kann man m.E. diesen Schluss nicht mit 100% Sicherheit ziehen.
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    • pablo' 22.05.2018 20:32
      Highlight Wenn von einem Jüngling als Jünger an Jesus Seite geschrieben wird,war er noch in frühen Pubertät,eines Menschen sanfter Art,der von den Apost. wegen noch fehlenden männlichen Dominats,als angenehm beliebt ist,weil er noch nicht Konkurrent war.Als Jüngling sucht man Vorbilder an die man treu ergeben ist,u.da ist die Zuneigung für Geborgenheit zu rel.Bewegung sehr wahrscheinlich.Das ist auch aus dem Erfolg rel. Jungendbewegungen an Singles u.noch nicht festgelegten Bindungen festzustellen,denen noch zu wenig an geistigen Erfahrung fehlt,u.deshalb ein leichtes Opfer dem Irrationalen werden
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    • pablo' 22.05.2018 22:10
      Highlight Die sanfte zurückhaltende Natur evangelikalen Christen, machen einen aus einem Pubertären in der Gesellschaft, den Anschein eines Homosexuellen aus, oder die eines unreifen Früchtleins, an die Homosexuelle sich hingezogen fühlen, und aus schlechten Erfahrung gemieden werden. Das ist aber nicht der christliche Weg, den H-s. auszugrenzen, sondern eingliedernd in die Gemeinschaft zu bewirken.
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    • Oxymora 23.05.2018 07:00
      Highlight @ Maracuja

      “Werden sexuelle Präferenzen neuerdings simpel vererbt,...?“
      (Danke schön, eine Frage die uns einen Einblick in Ihre religiösen Phantasien gestattet)

      Was wäre plausibel für Sie?

      a. Sexuelle Präferenzen werden mit der Erbsünde zusammen ausgeliefert.

      b. SP sind Krankheiten (z.B. Homosexualität).

      c. SP kommen aus dem Nichts.

      d. SP sind im Erbgut vorhanden.

      “gibt es Genetiker, die ernsthaft davon ausgehen, dass Jesus keinen biologischen Vater hatte?“

      Wahrscheinlich gehen die davon aus, dass die Besamung durchs Ohr nur bei Märchenfiguren funktioniert.
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    • pablo' 23.05.2018 14:16
      Highlight Oxymora, sie beherrschen ihr Alphabet von A bis D gut, doch es fehlt noch das (E. Durch übertriebenen religiöse Enthaltsamkeit, wo Bedürfnisse entbehrt werden, wie die Beziehung zum Heteros-Partner, entsteht Freiraum anstelle dem Hetero, die mit Eros ausgefüllt werden. In allen religiösen Strömungen werden enthaltsames Leben mit durchtriebenen Entbehrungen gelebt, gelehrt und verehrt, was wenn wundert es, dass stattdessen irrrationales Empfinden und Verhalten, anstelle Heteros den Platz einnimmt.
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    • Alienus 23.05.2018 18:29
      Highlight Pasi+Mara

      1/4

      Kaum ist der Kater weg, fiepsen die Mäuschen.

      Überdenkt man im Kontext des Textes, so ist es ein Anonymer, der Jesus liebt, aber auch von ihm geliebt wird. Der an seiner Brust ist, meint tatsächlich Jesus gegenüber.

      Warum wird nicht der Name genannt? Möchte man eine Besonderheit zwischen Judas und diesem verbergen? Warum ist er auch bei Jesus Schoss? Jesus, das weiße Lamm Gottes kennt die Aufgabe des schwarzen Schafbocks.

      Judas ist Erfüllungsgehilfe der Geschichte und ein vorauseilender Beweis der Richtigkeit der Heiligenlegende!
      Verrat ist ein stichhaltiger Beweis!
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    • Alienus 23.05.2018 18:36
      Highlight 2/4

      Schoss: Meinte im 15./16. JH den Saumbereich beim vorderen Kleid, Umhang. Nix sexistische Nähe, da räumliche Zuordnung ist. (Genau, aber kryptisch beschrieben!)

      Judas ist wohl der einzige Blutsjude, sonst wohl Galiläer. (Tja! Noch Fragen?)

      Judas war der Schatzmeister. (Nanu! Wer sonst!? Habs mir gedacht!)

      Judas ist in den Ikonen, Bildern zumeist ohne Gloriole. (Muss für den dümmsten Betrachter eindeutig sein: Der Verräter!)

      Judas hat die göttlich aufgetragene Aufgabe, Jesus an die Römer zu verraten und 30 Silberlinge zu empfangen. (Man hat es doch gewusst! Diese jüdische Geldgier!)
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    • Alienus 23.05.2018 18:46
      Highlight 4/4

      Judas war auserwählt Jesus zu verraten. (Von wem?)

      Judas hatte KEINEN freien Willen. Die Fehlausdeutung Judas hat falsche Weichen gestellt.

      Die Bibel macht schon einen leicht verwirrten, desorientierten Eindruck!

      Auch Jesus macht den Eindruck eines religiösen Masochisten. Er kennt die kommenden Handlungen des Judas, hat ein waches Auge auf ihn und gibt ihm das Geldverwalteramt. Jesus und sein Vater lieben Sünder mehr als (Schein-)Heilige.

      Bei Judas bleiben Fragen offen. Wo dessen freier Wille blieb, als er offensichtlich vom göttlichen Willen gezwungen ward, Jesus zu verraten!
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    • Maracuja 23.05.2018 21:31
      Highlight @Oxymora: d SP sind im Erbgut vorhanden

      Jetzt sind Sie aber ganz schön weit zurückgekrebst, zuletzt behaupteten Sie noch SP werden direkt von Eltern auf Kinder vererbt (konkret von Maria auf Jesus). Dass es mit der Vererbung nicht so simpel funktioniert, weiss jeder, der im Bio-Unterricht bei der Mendelschen Vererbungslehre nicht geschlafen hat. Vererbung spielt bei sexuellen Präferenzen schon eine Rolle, aber welche und wieviele Gene beteiligt sind, ist noch nicht geklärt und dann kommt auch noch die Epigenetik ins Spiel.
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    • Pasionaria 23.05.2018 21:38
      Highlight Alienus,
      Ich haette mir nie gedacht, ausgerechnet im Stammblog Bibelunterricht zu erhalten!
      Macht sogar Spass v.a.durch Alien….s (aber auch Oxy's und 'sogar' Maracuja moderat-) praegnante Art und Weise!

      Jedenfalls scheinen gewisse Bibelstellen (hier re Homosexualitaet) bei strengen Christen groesste Aufregung zu erzeugen. So liess der Kardinal von Wien ein Bild des Kuenstlers Alfred Hdrlicka aus dem Wiener Dioezesenmuseum entfernen, weil es unter dem Titel „Letztes Abendmahl" eine Sexszene unter Maennern darstellte.
      Angekommen im Jahre 2018, oder doch nicht alle?
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    • Maracuja 23.05.2018 21:52
      Highlight @Alienus: Warum wird nicht der Name genannt? Möchte man eine Besonderheit zwischen Judas und diesem verbergen?

      1) Nein, denn der Lieblingsjünger kommt auch an anderer Stelle im Johannesevangelium vor, u.a. Joh. 19:26: „Als Jesus die Mutter sah und bei ihr den Jünger, den er liebte, sagte er zur Mutter: Frau, siehe, dein Sohn!“ Zu diesem Zeitpunkt hatte sich Judas gemäss NT bereits erhängt.
      Der Name des Lieblingsjüngers wird nicht genannt, weil der Autor nicht zu penetrant auf sich selbst verweisen mochte, sondern hoffte dass die Leser selbst diesen Schluss ziehen. S. Joh. 21:24.
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    • Maracuja 23.05.2018 22:07
      Highlight @Alienus

      2) Joh. 21:24: „Dies ist der Jünger, der all das bezeugt und der es aufgeschrieben hat; und wir wissen, dass sein Zeugnis wahr ist.“ Die Autorenschaft ist zwar umstritten. Aber offensichtlich geht es bei der Figur des im Johannesevangeliums eingeführten Lieblingsjünger um „Politik“ (d.h. um die Frage, welcher Anhänger nach seinem Tod am meisten berechtigt war, den Ton anzugeben, bei diesen Auseinandersetzungen ist der Status „Lieblings“ nützlich). Mohammed hatte ja auch eine Lieblingsfrau, die nach seinem Tod dank dieser Position viel Einfluss hatte.
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    • Maracuja 23.05.2018 22:24
      Highlight @Alienus

      Und raten Sie mal, was im apokryphen Evangelium der Maria zu finden ist. Überraschung! Jesus liebte auch eine Frau mehr als alle anderen: Maria 10:1 <Petrus sagte zu Maria: „Schwester, wir wissen, dass der Erlöser dich weit mehr liebte als den Rest der Frauen. ...>

      Kurz gesagt: Ihre Ausführungen zu Judas sind wie erwartet interessant. Aber dass der Autor im Johannes-Evangelium andeuten wollte, dass der Lieblingsjünger Judas war, scheint mir nicht wahrscheinlich. Die profane Erklärung ist einleuchtender als die kryptische.
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    • Alienus 23.05.2018 22:35
      Highlight 3/4 Hoppala 2. Vers.

      Ohne Verrat hätte es keine Auferstehung geben. Jesus würde eine Fußnote in der Geschichte sein (wenn überhaupt). Es gäbe keine christliche Kirche. Kein christliches Europa. Keinen Pabst in Rom.

      Die germanischen Götter würden ihre Opfer verlangen …. und erhalten. Die Rechten würden betreffs Thor und seinem Hammer, Odin und Co. überglücklich sein! Ein Arier auf dem göttlichen Thron.

      Man sollte nicht vergessen, dass die dt. Übersetzer der zürcher Bibel Deutsch und der Lutherbibedl bei der Übersetzung ihrer religiösen Einstellung bewusst / unbewusst treu geblieben sind.
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    • Alienus 23.05.2018 22:58
      Highlight Maracuja

      Eine etwas zweifelerregende Aussage zum „Lieblingsjünger“.

      „ liebling, m. von einem oder etwas vorzugsweise liebem. das wort erscheint erst in den wörterbüchern seit dem frühen 18. jahrh.: liebling, amasius, … amicorum principis summus. … ist glaublich eine deutsche nachbildung des franz. favori, zunächst im sinne des günstlings eines fürsten, … Grimm. DWB

      Werde versuchen, bei der Zürich- und Luther-Bibel auf entspr. Jagd gehen, denn die neueren Bibelübersetzungen werden immer windschlüpfriger bezüglich der verbalen Scheinschärfe.
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    • Oxymora 23.05.2018 23:43
      Highlight @ Maracuja

      Epigenetik

      Wenn die Epi-Marks, die bei Genen, die für die sexuelle Präferenzen verantwortlich sind, in der mütterlichen Keimzelle erhalten bleiben und nicht zurück gesetzt werden, könnte ein Embryo zwar männliche Geschlechtsorgane ausbilden, die sexuelle Ausrichtung auf das männliche Geschlecht wäre aber wie bei der Mutter. Da Maria nicht von einem Mann befruchtet wurde, ist der Fall Jesus geklärt.
      Wäre Maria lesbisch gewesen, wäre Jesus heterosexuell. Da in der Bibel keine Hinweise auf eine lesbische Maria zu finden sind, können wir 100% sicher sein, Jesus war homosexuell.
      3 0 Melden
    • Maracuja 24.05.2018 21:09
      Highlight @Oxymora

      Ihre wertvollen Erkenntnissen dürften es wohl nie ein wissenschaftliches Magazin schaffen. Aber da Ihnen das Sexualleben von Jesus wirklich eine Herzensangelegenheit ist, werde ich Ihre Gefühle nicht weiter mit schnöder Kritik an Ihren amüsanten Theorien verletzen.
      1 0 Melden
  • PlüschBerserker 19.05.2018 08:39
    Highlight Gott hat auch Platz für diesen Idioten auf umserer Scholle. Wir haben das universelle Recht auf Dummheit.

    Nur soll der gute Mann sich entscheiden: Endweder Doktor oder Prediger, ansonsten wirds a bisserl bunt.
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  • therealest 19.05.2018 08:36
    Highlight Er will homosexuelle heilen? In Europa verschwendet er seine "Talente", in den US könnte er sogar Vize Präsident werden a-la Mike Pence, er glaubt auch nämlich daran dass mit Gebeten man homosexuelle "umkehren" kann.
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  • Stichelei 19.05.2018 08:11
    Highlight Und wie immer stellt sich bei diesen ‚Heilern‘ die Frage: Warum bloss heilen die nicht in Spitälern, wo es doch genügend Arbeit für sie gäbe? Jeder, der nur ein wenig rational denken kann, kennt natürlich die Antwort.
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