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Kirche Innenraum

Sind die Kirchen dereinst nur noch historische Bauten und Sehenswürdigkeiten? Bild: KEYSTONE

Der unaufhaltsame Niedergang der Kirchen – und auch der Islam wird Probleme bekommen

Historisch gesehen ist der Bedeutungsverlust der christlichen Kirchen dramatisch. Den anderen Weltreligionen wird es nicht besser ergehen.

12.02.18, 14:28


Der christliche Glaube, der unser Bewusstsein bis vor wenigen Jahrzehnten stark geprägt hat, war früher aus mentaler Sicht eine Art Staatsreligion. Der Einfluss der Kirchen reichte bis in soziale und politische Belange hinein.

Wer damals die christliche Heilslehre öffentlich kritisierte oder sich als Atheist outete, war bald als Ketzer gebrandmarkt. Er wurde zwar nicht mehr wie teilweise im Mittelalter gefoltert oder zum Tod verurteilt, aber er wurde geächtet.

Kampf für die geistige Freiheit

Diese Zeiten sind seit der 68er-Revolte gegen die verkrusteten sozialen Werte und Strukturen vorbei. Der Kampf für die geistige Freiheit hat unsere Gesellschaft in den vergangenen 50 Jahren radikal verändert.

Erinnert sei nur daran, dass das Konkubinat noch in den 1970er-Jahren im Kanton Zürich verboten war und Polizisten gelegentlich als Schlafzimmer-Schnüffler tätig waren. Damals herrschte noch der zwinglianische Geist. Seit die Kritik am christlichen Glauben und an den Kirchen kein Tabu mehr ist, sinkt der Einfluss der Landeskirchen kontinuierlich und die Austritte mehren sich.

Wenn Religionswissenschafter dereinst eine historische Bilanz ziehen werden, dürfte das Fazit nicht sehr schmeichelhaft ausfallen.

Extrapoliert man die Entwicklung, sieht es in 50 Jahren düster aus für die Kirchen. Wenn Religionswissenschafter dereinst eine historische Bilanz ziehen werden, dürfte das Fazit nicht sehr schmeichelhaft ausfallen.

Sie werden festhalten, dass das Christentum dank der Privilegierung durch Konstantin den Grossen im Jahr 324 einen beispiellosen Siegeszug angetreten und das Leben und das Bewusstsein von Milliarden von Menschen bis in die Neuzeit geprägt hat.

Wenn der Zerfall in ähnlichem Tempo wie in den letzten 30 Jahren weitergeht, sieht es für die christlichen Kirchen schlecht aus.

Bis nach dem Zweiten Weltkrieg deutete auch nichts darauf hin, dass sich dies in Zukunft entscheidend ändern würde. Doch 25 Jahre nach Kriegsende fegte ein geistiger Sturm durch die westliche Welt, der nachhaltig an den Kirchen rüttelte. Und heute verkaufen diese die ersten Gotteshäuser, die teilweise in Eventräume umgebaut werden. Der Existenzkampf ist augenfällig.

Warum die Kirche in der Krise steckt

Video: YouTube/Lucel Iphring

Aus historischer Warte ist der Einbruch dramatisch. Wenn der Zerfall in ähnlichem Tempo wie in den letzten 30 Jahren weitergeht, sieht es für die christlichen Kirchen schlecht aus. 

Die historische Bilanz fällt also sehr durchzogen aus. Jahrhundertelang haben die christlichen Kirchen die Gläubigen unterdrückt und geknechtet. Und als sich diese allmählich emanzipierten und human behandelt wurden, begann der Niedergang der religiösen Institutionen. 

Was kommt danach? Man muss kein Prophet sein, um vorauszusagen, dass die Zeit der umspannenden Religionen oder Glaubensgemeinschaften in der westlichen Welt vorbei sein wird. Anders formuliert: Es wird keine neue Heilslehre oder Religion mehr entstehen, die die christlichen Kirchen beerben könnten.

Fazit: Rund 1700 Jahre lang bestimmte die Kirche das Leben der Menschen, innerhalb von etwa 70 Jahren verblassen sie zu einem Schatten ihrer selbst.

Die spirituellen Bedürfnisse werden aber nicht verschwinden. Die Menschen wollen sich in unserer individualisierten und konsumorientierten Welt die Seele nach den persönlichen Bedürfnissen massieren lassen.

Oder sie suchen Ersatzrituale, die sie konsumieren können. Davon profitieren werden auch kleine, sektenartige Gruppierungen.

Auch der Islam wird Existenzprobleme bekommen

Auf lange Frist wird auch der Islam ein ähnliches Schicksal erleiden. Er ist rund 500 Jahre jünger als das Christentum und hat noch eine Schonfrist. Ausserdem profitiert er davon, dass die meisten islamisch geprägten Länder noch autoritäre soziale und politische Strukturen aufweisen, die den geistigen Aufbruch und den Drang nach Freiheit unterdrücken. Doch die Völker werden früher oder später aufmucken, wie wir es beim arabischen Frühling ansatzweise erlebt haben.

Bleibt noch der Hinduismus als weitere Weltreligion. Da beispielsweise in Indien die Volksfrömmigkeit tief verankert ist, wird sich die hinduistische Tradition noch recht lang halten können, selbst wenn viele Inder das Interesse an Glaubensfragen allmählich verlieren sollten.

Auf lange Frist wird aber auch der Hinduismus Existenzprobleme bekommen. Denn mit wachsender Information, Bildung und Wohlstand werden Tiergötter wie Ganesha, Nandi Bull und Hanuman aus dem Himmel verdrängt werden.

PS: Auf Drängen mehrerer Bloggerinnen und Blogger wird die Kommentarfunktion in diesem Blog auf sechs Tage erweitert. Es können also jeweils bis am Donnerstag Kommentare geschrieben und hochgeladen werden.

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Hugo Stamm; Religionsblogger

Hugo Stamm

Glaube, Gott oder Gesundbeter – nichts ist ihm heilig: Religions-Blogger und Sekten-Kenner Hugo Stamm befasst sich seit den Siebzigerjahren mit neureligiösen Bewegungen, Sekten, Esoterik, Okkultismus und Scharlatanerie. Er hält Vorträge, schreibt Bücher und berät Betroffene.
Mit seinem Blog bedient Hugo Stamm seit Jahren eine treue Leserschaft mit seinen kritischen Gedanken zu Religion und Seelenfängerei.

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323Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Hypatia 14.02.2018 14:29
    Highlight Dass der religiöse Glaube verschwinden möge, bleibt ein frommer Wunsch der Atheisten.

    Wer rechnen kann, der weiss: Noch nie gab es so viele Gläubige wie heute.


    15 27 Melden
    • Hypatia 15.02.2018 14:43
      Highlight @ gelöschter Benutzer

      Ich bin Agnostiker und kritischer Beobachter des Stammblogs. Ich halte daran fest, dass man die Wahrheit sagen sollte, auch wenn sie nicht jedem genehm ist.
      12 2 Melden
  • A Sy 14.02.2018 11:19
    Highlight Hahaha, was für eine Illusion. Leutz, nur (NUR) Westeuropa ist stark atheistisch. Und stirbt gerade darum aus.

    Ohne Jesus Christus, Glaube, Hoffnung, Liebe - ist das Leben nutzlos und nur ein Haufen Elementarteilchen die im Weltall herumgurken.

    Das Christentum ist der glaube an einen rationalen Schöpfer und rationale Gesetze, etwas was andere Kulturen nie gehabt haben. Weder die Griechen noch die Römer.

    Der Abgesang ist wie immer falsch, und "leer" waren die Kirchen auch im 14 Jahrhundert. Das ist normal.
    18 42 Melden
    • Azrael 15.02.2018 09:31
      Highlight @ A Sy: Nicht nur, dass ich nicht einverstanden bin, ich finde deinen Kommentar richtiggehend widerlich!

      Was für eine Anmassung zu behaupten, ein Leben ohne Jesus und ohne Glauben sei nutzlos!!?! WTF!!?!

      Du definierst Liebe zwar als gleich wichtig wie Glaube, Jesus oder Hoffnung. Aber in der katholischen Kirche bist du keinesfalls frei zu lieben, wenn du willst.
      31 10 Melden
  • 4TheHorde 14.02.2018 08:46
    Highlight Oh ein Hexer, verbrennt ihn !!!!
    - Halt ¨!! ich bin Informatiker !

    Oh ... Formatiert ihn !!!!
    - WTG !
    31 4 Melden
  • Michael Bamberger 13.02.2018 17:06
    Highlight AMU: "Der Mensch hat nachweislich ein(en) Körper und eine Seele beide sind mit einander verbunden."

    Na da bin ich mal gespannt auf Ihren Nachweis der Seele.
    21 5 Melden
    • A Sy 14.02.2018 11:23
      Highlight Das merkt man daran das Menschen denen es Finanziell und Körperlich gut geht - Selbstmord machen. Weil das Leben sinnlos ist.

      Die Seele ist immateriell, genauso wie die Liebe - und auch die Mathematik. Ästhetik ist auch immateriell nur wir können sie wahrnehmen und schaffen. Genauso wie ein "gute geschriebenes Buch" - die Bewertung was GUT ist - auch immateriell.

      Westeuropa ist wahrlich auf das Niveau von primitiven herabgefallen - Wertvorstellung von 14 Jährigen Kindern beherrschen "erwachsene".
      9 20 Melden
    • Michael Bamberger 14.02.2018 13:33
      Highlight @ A Sy

      Ohne die materiellen Botenstoffe Dopamin, Adrenalin, Endorphin und Cortisol, entsteht keine Liebe.

      Ohne materielles Gehirn, welchem der menschliche Intellekt entspringt, entsteht weder Mathematik noch Ästhetik.
      23 6 Melden
  • El Pepe 13.02.2018 16:42
    Highlight gut so! glaubt lieber an usnere erde, das gute und die veränderung! religion sollte meiner meinung komplett aus der öffentlichkeit augeschlossen werden!
    27 14 Melden
  • manago 13.02.2018 04:04
    Highlight Gott ist Glaube und nicht bewiesen. Trotzdem sagen seine Anhänger, Gott ist barmherzig, gut, allmächtig usw. Sie tun so, als wäre das bewiesen, dabei ist dies nichts anderes als Glaube, und nicht mehr. Da die Religionen nicht die Kraft haben, dazu zu stehen, dass sie nur einen Glauben vermitteln, sind sie nicht authentisch und somit ersetzbar. So wie einst der Glaube an viele Götter in Europa verschwand, wird es auch mit den heutigen Religionen geschehen. Es ist nur eine Frage der Zeit.
    25 9 Melden
    • Anam.Cara 13.02.2018 07:37
      Highlight Die alten europäischen Götter haben das Feld nicht ganz freiwillig geräumt, damals.
      Ich kenne Gläubige, die nicht nur so tun als wäre Gott bewiesen. Sie erzählen Geschichten aus ihrem Leben, in denen Gott für sie absolut real war. Und das gibt ihnen Kraft.
      Warum müssen einige Menschen versuchen, diese Überzeugten runterzumachen und von ihrem Glauben abzubringen?
      Lasst sie doch glauben. Viele Gläubige haben hohe Ziele, was z.B. Nächstenliebe oder Grosszügigkeit betrifft.
      Hinterfragt nicht das Motiv, wenn jemand versucht, Gutes zu tun.
      21 17 Melden
    • manago 13.02.2018 14:57
      Highlight Die europäischen Götter wurden mit Gewalt von einem anderen Glauben vertrieben. Auch bei den alten Göttern gab es Gläubige, die Geschichten erzählten. Wieso hat man diese Überzeugten runtergemacht und nicht sein gelassen? Aus Wichtigtuerei und mangelnder Selbstbeherrschung. Wir leben in einem Raubtieruniversum. Der Mensch ist das grösste Raubtier auf diesem Planeten. Er könnte lernen, sich selbst zu beherrschen, tut er aber nicht, trotz Glaube und Religion. Man kann es gut meinen und doch schlechtmachen. Nichts gegen Menschen die ihren Glauben aufrichtig und mit Selbstbeherrschung ausüben.
      14 2 Melden
    • A Sy 14.02.2018 11:25
      Highlight die "europäischen Götter" des Heidentums waren fiktionen, idiotische Storys um die Naturgewalten zu erklären - oder so dinge wie Gier, Lust und co.

      Der Christliche Gott ist eine ganz andere Wahrnehmung, eine ganz andere Art von Gott. Er ist der quell des Seins, der Ursprung und das Ziel allen Strebens. Erst mit dem Christentum wurde die Natur nicht mehr als Gott angesehen und angebetet. Erst mit dem Christentum schälte sich das Heidentum aus seinen Fesseln und der Mensch wurde aus seiner Heidenangst befreit - mit Tabus und willkürlichen kulten. Gott kam zu uns, er reichte UNS die hand.
      4 26 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • einmalquer 12.02.2018 16:12
    Highlight Nach zwei Stunden schon über 200 Kommentare
    und
    jetzt wird die Kommentarfunktion auf sechs Tage erweitert

    wer soll denn das noch alles lesen?
    15 2 Melden
    • Alienus 12.02.2018 20:14
      Highlight 1x/

      Wer des Lensens mächtig ist!
      7 5 Melden
    • Pasionaria 13.02.2018 01:37
      Highlight Nun, es geht nicht nur um's Lesen, dazu siehe Alienus, vorallem um die 'hohe' Kultur des Diskutierens, auch Diskussionskultur genannt.
      Da erleben Sie in 144 Stunden besten Anschauungsunterricht: von groesstem Humbug a' la Beteigeuze oder Vera.vox' verblendeten Nonsens bis zu interessanten Beitraegen a' Herr Niewöhner und von vielen andern.

      Alienus, bitte, woher stammt das Wort Humbug?
      @ einmalquer, Sie werden erleben, dass man zudem auch auf verzwickte Fragen einleuchtende Antworten kriegt.
      Dies als zusaetzliches Lesevergnuegen.
      Ist Ihre Frage damit beantwortet?

      5 2 Melden
    • Alienus 13.02.2018 14:47
      Highlight Deine Frage macht zu schaffen. Versuchte mit der Ableitung von Humidität (Feuchte). Nicht plausibel.
      Als Kind hatte ich ein Ratespiel: Taste, fühle, rate den Sack. Was ist im Sack? Es wurde kl. Gaben, Leckereien uam. in den Sack gesteckt und erhielt diese bei richtiger Antwortung. Als Schlauberger mit Ballung habe ich Mitspieler vorsätzlich in die Irre getrieben.

      1, 2, 3.
      Gabe is mei.

      Der Ursprung von Humbug scheint mir eine ursächliche Wurzel im Verbergen / Täuschen / Irreführen zu haben. Werde mich spätestens Samstag diesbezüglich melden.

      Die Quellenlage: äußerst dürftig bis nix.
      2 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Billy the Kid 12.02.2018 14:16
    Highlight Das Christentum war tatsächlich schon im 19. Jahrhundert erledigt. Die französische Revolution kannte schon keine "Götter" mehr - nur das Licht der Vernunft sollte uns leiten.
    Man wusste schon damals, dass wir nicht im Zentrum des Universums leben und unser Stern einer von Billionen ist.
    Charles Darwin et al. stiessen dann noch den letzten Götzen namens Mensch vom Sockel und seitdem stehen wir über keiner Ameise und nicht einmal über einem Einzeller. Freilich tun wir immer noch so als ob "der Mensch" ein ganz besonders wichtiges Geschöpf sei - Ignoranz ist halt zäher als das Christentum.
    16 9 Melden
    • Knäckebrot 12.02.2018 16:21
      Highlight Ich denke zwar kirchenkritisch, aber es ist historisch einfach nicht stichhaltig, an Christen nichts gutes zu lassen und gleichzeitig die Aufklärung zu idealisieren.

      Die Französiche Revolution, geleitet von Licht und Vernunft.

      Nach meinem Recherchenstand wurden in der Franz. Rev. weitaus mehr Leute durch die Guillotine geköpft, als Leute durch die 300J Inquisitionsverfahren verurteilt wurden.

      "Liberté, Egalité, Fraternité ou la mort" war der Slogan. Dass "La mort" dazugehörte, wissen heute nur wenige.
      16 8 Melden
    • Pasionaria 13.02.2018 02:16
      Highlight Knaeckebrot
      Nun, es ist immer muessig 'Tote' gegeneinander aufzurechnen.
      Vorallem ist es auch schwierig die Ausmasse genau zu beziffern.
      Franz. Revolution > man schreibt etwa 40'000 Opfer infolge staatl. Gerichtsverfahren.
      Die Totenzahlen bei den diversen Buergerkriegskaempfen ist schwerlich zu benennen.
      Die Anzahl Toten durch die Inquisition ist niemals mit Sicherheit auszumachen. Wurde selbst darueber Buch gefuehrt, hat es die kath. Kirche sowieso geschafft, diese verschwinden zu lassen.
      Es wird aber von sicher ueber 100'000 bis mehreren Millionen geschaetzt.
      Weiss jemand mehr darueber?
      8 2 Melden
    • Billy the Kid 13.02.2018 09:32
      Highlight @Knäckebrot
      Tja lieber Knäckebrot - niemand hat behauptet, dass die französische Revolution ein Ponyhof war.
      Und ja: Es wurden abscheuliche Verbrechen im Namen der "Freiheit und Brüderlichkeit" begangen - im 20. Jahrhundert wurde noch viel systematischer und blutiger gemordet. Übrigens: Lesen Sie mal nach wie die Landeskirchen mit Hitler "kooperierten".
      10 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mangi 12.02.2018 12:48
    Highlight Das wichtigste und einzig richtige das jetzt getan werden muss, ist Kirche und Staat endlich voneinander zu trennen.
    33 2 Melden
    • nJuice 14.02.2018 23:42
      Highlight Amen!
      3 0 Melden
  • Beteigeuze 12.02.2018 12:46
    Highlight Mein allerliebster Alienus

    Natürlich kann ich Ihren tiefen Groll nachempfinden, wenn ich auf das Tausendjährige Reich Bezug nehme.

    Wenn ich aber lese, dass es nach dem Deckel drauf für 1000 Jahre keinen Krieg mehr geben wird, dann bricht es aus mir, als durch und durch arischer Mensch, einfach heraus. Dann kann ich mich einfach nicht mehr bremsen. Es ist einfach stärker als ich, verstehen Sie?

    Wissen Sie, ich habe auch bei mir zu Hause im Keller eine Art Grotte eingerichtet, mit Führerbild, Kerzen und so. Da verweile ich dann abends immer in stiller Andacht und meditiere.

    Gut, gel?
    4 7 Melden
    • Alienus 12.02.2018 17:32
      Highlight Herzallerliebster Bet.

      Habe ich keinen Groll. Sie strapazieren mein Zwerchfell schon arg!

      Bezüglich Ihres Ariernachweises kann ich nur hüsteln. Die Vorfahren meines Vaters kamen vor ca. 500 Jahren aus Georgien/Persien. Dort wohnen die genetischen Blut-Arier und nicht die politisch verwirrten Nenn-Arier wie die NS-Deppen, Reichsbürger, Pegida, AfD …

      Ihrer Grotte? Ha, ha, habe im Büro einen schreienden Führer, äh …. einen Schrein des Führers mit Reliquiar. Sein Taschentuch mit gefülltem braun-schwarzen Rotz.

      Von der Rede am 1.September 1939: „…seit 5,45 wird zurückgeschossen …“.

      Hä, geil?
      9 3 Melden
    • Agnos ~ 12.02.2018 19:02
      Highlight Das griechische und ägyptische Reich sind viel älter als dass eines Tausendjährigen, das als längstes Zeitalter von vielen gehalten wird. Bis heute hatte kein Reiche auf ewig bestanden, und würde es auch nicht auf ewig bestehen. Am Ende wird die Büchse der Pandora geöffnet, und dann löscht das Kerzenlichtlein, und böse Geister krappeln herum, und knappern an dich!? Diese niedergründigen Visionen kann ich mit niemanden teilen!
      0 0 Melden
    • Maracuja 12.02.2018 21:10
      Highlight @Beteigeuze

      Betti Sie sind zum „goisse“*. Hinter dem vermeintlichen Riesenstern Betelgeuse versteckt sich ein brauner Zwerg. Na immerhin müssen wir jetzt nicht mehr fürchten, dass Sie sich zur Supernova entwickeln.

      * Schweizerdeutsch für kreischen
      3 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • vera.vox 11.02.2018 20:19
    Highlight Die Sekte und Ihr Prophet gucken 50 Jahre in die Zukunft.

    Doch zurück zur Wirklichkeit.
    Religionen erfahren viel politische Unterstützung.

    Bald ist der Islam, eine eidgenössisch anerkannte Religion, weitsichtige Volksvertreter arbeiten daran.

    Die Finanzierung ist durch die Kirchensteuer gesichert, wahrscheinlich wird sie in <<Friedensbeitrag juristischer Personen>> unbenannt werden. Da Religionen eine tragende Säule der Gesellschaft sind, sollen Firmen auch ihren Beitrag leisten. Pragmatische Lösungen im Zusammenleben im gegenseitigen Respekt voneinander, nützt allen, auch den Firmen.
    8 40 Melden
    • Favez 12.02.2018 00:22
      Highlight Wenn man aus der Kirche austritt, zahlt man keine Kirchensteuer mehr. Wenn man nie in der Kirche war, sowieso nicht.
      Die Finanzierung ist nicht gesichert.
      21 6 Melden
    • Oxymora 12.02.2018 07:01
      Highlight Sie verwechseln den Mitgliederbeitrag für Gläubige mit der Ungläubigensteuer für nicht Gläubige.

      Beides wird Kirchensteuer genannt. Den Mitgliederbeitrag muss man nach dem Kexit nicht mehr bezahlen.

      Sind sie aber der Ungläubigensteuer unterworfen handelt es sich um eine Steuer. Sie ist in jedem Fall geschuldet. Es ist sehr bedenklich, dass es in Europa immer noch ein Land gibt, dass wie ein Kalifat Ungläubigensteuern einzieht.
      16 3 Melden
    • Baba 12.02.2018 08:23
      Highlight Favez: Firmen (Juristische Personen) zahlen in 18 von 26 Kantonen Kirchensteuern. An die jeweils am Ort 'grössten' Landeskirche.

      Das bedeutet, dass das Kleidergeschäft des jüdischen Geschäftsmanns XY/der Uhrenladen des Muslimen Z oder das Restaurant des Atheisten X Kirchensteuer an die röm-kath Kirche bezahlt...

      Wird vom BG so gestützt.
      18 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Michael Bamberger 11.02.2018 20:10
    Highlight Ein paar Fakten zur Entwicklung:

    Schweiz 1970:
    - Römisch katholisch 46.7%
    - Reformiert 48.8%
    - Konfessionslos 1.2%

    Schweiz 2016:
    - Römisch katholisch 36.5%
    - Reformiert 24.5%
    - Konfessionslos 24.9%

    (Quelle: BFS)

    Deutschland 1950:
    - Römisch katholisch 45.8%
    - Evangelisch 50.6%
    - Konfessionslos 3.6%

    Deutschland 2016:
    - Römisch katholisch 28.6%
    - Evangelisch 26.6%
    - Konfessionslos 37.5%

    (Quelle: REMID)

    Weltweit 1900:
    - Christentum 36.6%
    - Konfessionslos 0.2%

    Weltweit 2010:
    - Christentum 33.0%
    - Konfessionslos 11.5%

    (Quelle: STATISTA)

    24 2 Melden
    • Anam.Cara 14.02.2018 07:14
      Highlight Danke Michael.
      Wie war eigentlich das Wachstum der Weltbevölkerung zwischen 1900 und 2010? Eine Verdoppelung? Das würde dann heissen, dass es heute fast doppelt soviele Christen gibt, wie im Jahr 1900.
      Ich wusste nicht, dass jeder Dritte Mensch auf der Erde ein Christ ist...
      1 1 Melden
    • nJuice 14.02.2018 23:50
      Highlight @Anam.Cara

      1900: 1.65 Mrd. Menschen
      2010: 7 Mrd. Menschen

      Du liegst falsch mit der Verdoppelung, hast den Spirit von Religionen also sehr gut verstanden: Unwissen und Augen vor Wissen verschliessen.
      0 0 Melden
    • Anam.Cara 15.02.2018 07:42
      Highlight Das ist jetzt aber Ansichtssache, njuice. Ich habe eine Frage gestellt und eine Antwort bekommen. Das ist m.E. der einfachste Weg um an Wissen zu kommen.
      Aber eigentlich habe ich nur die Statistik infrage gestellt, die ohne entsprechende Relation eine falsche Aussage ergibt...
      0 0 Melden
  • Herr Niewöhner 11.02.2018 19:15
    Highlight Na, da bleibt zu hoffen, daß das auch so kommt. Die Amtskirchen haben es ja noch nicht einmal fertiggebracht, sich für ihre Hexenverbrennungen und Folterungen zu entschuldigen. Beim Islam sieht es doch genauso schlimm aus. Diese "Gläubigengemeinden" haben der Welt durch Indoktrination, Zukunftsverweigerung und parasitärer Machtgier mehr geschadet als genützt. Wir brauchen eher Wissenschaftler als verblendete Theologen als Welterklärer.
    23 3 Melden
    • Anam.Cara 14.02.2018 07:20
      Highlight Nicht einverstanden, Herr Niewöhner.
      Eine Welt, die nur von Wissenschaftern erklärt wird, wäre auch kein schöner Platz.
      Es braucht Philosophen, Theologen, Wissenschafter, Ökonomen, Künstler, Journalisten etc.
      Es braucht all diese Frauen und Männer, die sich mit einem oder mehreren Aspekten der Welt befassen...
      Es ist die Vielfalt, die unsere Welt zu einem lebenswerten Platz macht.
      2 2 Melden
    • Pasionaria 14.02.2018 19:22
      Highlight Anam.Cara
      Wo schreibt H.N., dass die Welt NUR von Wissenschaftern erklaert werden soll? Bitte genauer lesen "Wir brauchen eher Wissenschaftler als verblendete Theologen als Welterklärer."
      Sie haben durchaus recht mit "Es ist die Vielfalt, die unsere Welt zu einem lebenswerten Platz macht."
      Selbstverstaendlich braucht es Kuenstler, Philosophen, Schriftsteller, Journalisten (unabhaengige und aufklaerende) als wichtige Ergaenzung auf unserem kurzen Lebensweg.
      Leider hat die Theologie, sowie die nur am Gewinn (nicht am Menschen) orientierten Oekonomen dieser Welt eher geschadet als genutzt.
      1 1 Melden
    • Anam.Cara 15.02.2018 07:45
      Highlight @Pasionaria
      Einverstanden mit Oekonomen und auch Theologen. Dennoch braucht es sie um die Welt zu erklären. Denn einerseits gibt es auch vernünftige (von beiden Gattungen) andererseits können wir Fehler nur dann erkennen und vermeiden, wenn wir das System verstehen...
      1 1 Melden
  • René Edward Knupfer 11.02.2018 17:50
    Highlight Glauben heisst nicht wissen !
    Wissen statt Glauben !
    Denken statt Glauben !
    Sich befreien von selbst gewählter Unmündigkeit !
    31 8 Melden
    • cero 11.02.2018 18:48
      Highlight "Glauben Sie das wirklich?"
      14 13 Melden
    • Anam.Cara 14.02.2018 07:30
      Highlight Herr Knupfer.
      Ich bin ein selbständig denkender, handelnder und entscheidender Mensch. Ich gestalte mein Leben täglich mer oder weniger bewusst nach den Umständen, die entweder gegeben oder beeinflussbar sind. Ich mag fundiertes Wissen und ich liebe die Auseinandersetzung mit Gedankenmodellen.
      Und trotzdem bin ich gläubiger Christ. Weil mir die Existenz einer höheren Macht, die auch die grösseren Zusammenhänge erkennen kann, ein gutes Gefühl gibt. Und weil ich mich auch mal irgendwo bedanken möchte, wenn alles rund läuft.
      Bin ich deswegen unmündig?
      3 2 Melden
  • manago 11.02.2018 15:30
    Highlight Gott, Allah, Jehova usw. sind nichts anderes als eine Erfindung des Menschen. D.h. nicht, dass es kein höheres Wesen bzw. keine höhere Entität existiert, aber ich glaube nicht, dass es sich selbst Gott oder Allah nennt. Jeder kann behaupten, sogar der schlimmste Kriminelle, dass er an Gott glaubt. Die Grosse Frage ist, ob dies der sogenannte Gott ebenso sieht und glaubt. Die Religionen interessieren sich für Gott, aber gilt auch der umgekehrt Fall? Wenn Gläubige nicht wollen, dass ihre Religion untergeht, sollten sie in ihren Handlungen glaubhaft darlegen, dass sie es aufrichtig meinen.
    16 4 Melden
  • Beteigeuze 11.02.2018 14:49
    Highlight Diesmal ist es lustig. Einmal noch bricht aus ihm seine ideologische 68-ziger Grundgesinnung heraus, bei der er immer noch zu träumen beginnt. Und seine Gemeinde trampelt vor Vergnügen.

    Also, alle Religionen gehen den Bach ab. Die Christliche sowieso. Aber auch der Islam wird das Zeitliche segnen, obwohl dieser sich mächtig und potent wie noch nie in seiner Geschichte präsentiert.
    12 18 Melden
  • Beteigeuze 11.02.2018 13:10
    Highlight Warum das so sein wird, dafür wird der "Arabische Frühling" aufgeführt. Obwohl bei dem nur eine Verbrecherbande eine andere ablöste und nichts anders war, als eine von aussen gesteuerte politische Destabilisierung einer ganzen Region.

    Aber der Hammer war ein zum Highlight erkorener Blog-Kommentar. Religionen weg, Deckel drauf und schon ersteht aufs Neue das "Tausendjährige Reich".

    Die Lachnummer schlechthin. So einen Leitartikel darf man eigentlich nicht kommentieren. Aber trotzdem finde ich, dass man so viel geballte Intelligenz auf einem Haufen in irgendeiner Form würdigen muss.
    13 28 Melden
    • Alienus 11.02.2018 19:46
      Highlight Beteigeuze

      Schon wieder fader Quark vom Sirius?

      Geben Sie uns bitte Antwort, warum @(H)eckMec Ihrer Meinung nach hier vom entstehenden „Tausendjährigen Reich“ schreibt?

      Denn m.E. bezieht sich dessen Schreibe auf einen Zeitabschnitt von tausend Jahren.

      Wie wollen Sie unsere geballte Intelligenz würdigen?

      Droht uns geballten Intelligenzlern ewige Pein als göttlich-biblische Strafe?

      Um Ihre Zuordnung bezüglich des hier von Ihnen postulierten 1. , 2. oder 3. Reichs wird gebeten.

      U.A.w.g.

      Wetten, Sie machen wieder auf Drückeberger.
      13 3 Melden
  • vera.vox 11.02.2018 11:24
    Highlight << Extrapoliert man die Entwicklung, sieht es in 50 Jahren düster aus für die Kirchen. >> Hugo Stamm

    Diese Behauptung erinnert mich ein wenig an Nietzsche.

    Wie ist der momentane Zwischenstand?



    15 24 Melden
    • Skip Bo 11.02.2018 15:12
      Highlight Nietzsche ist tot.
      Gott gibt es nicht.
      Religion gibt es. Sie ist eine Massenmanipulation, welche verteufelt, ausgrenzt, einengt, vorschreibt, droht, tötet.
      Religion ist entbehrlich. Menschenverstand und Aufklärung sind unentbehrlich.
      35 10 Melden
    • Knäckebrot 11.02.2018 18:25
      Highlight Vera.Vox könnte ja Skip Bo mal zum Essen einladen, damit er sich nicht - wie der Vorwurf lautet - ausgegrenzt fühlt.

      Ich würde mich täuschen wären die anderen Kommentarleser nicht auch interessiert, was uns Skip Bo über die Begegnung berichten würde.
      5 1 Melden
    • cero 11.02.2018 19:03
      Highlight @Skip Bo: Es sind nicht Religionen, die das tun, sondern Ideologien. Das können durchaus auch religiöse sein, aber nicht nur. Auch Menschenverstand und Aufklärung können zur Ideologie werden und wenn's darum geht, recht zu haben, über Leichen gehen. Wenn es um die schiere Macht geht, spielen hüben wie drüben Menschlichkeit und Rücksichtnahme keine Rolle mehr. Unentbehrlich sind nur Menschen, die sich durch all die Rückschläge nicht davon abbringen lassen, für andere im Namen von welchem Glauben auch immer, selbstlos da zu sein. Alles andere gehört doch irgendwie in die Tonne.
      6 3 Melden
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  • Franz0506 11.02.2018 09:53
    Highlight Aufgabe der Kirche wäre Menschen zu belehren, dass es ein Weiterleben nach dem Tode gibt. Sie machen das immer weniger. Ist das ein Grund, dass sie immer mehr an Bedeutung verlieren? Was ist nun die Alternative? "Wissenschaftler" versuchen zu überzeugen, dass die Natur, mit ihrer höchsten Ordnung durch Zufälle entstanden ist. Ist das nun ein Zeichen von grosser Klugheit oder von einer intelligenzmässigen Verblödung? Man muss schon den letzten Rest von Logik aus dem Gehirn pressen, um an so viele Zufälle zu gauben. Die Natur mit ihrer grossen Schönheit liefert den Beweis, dass es Gott gibt.
    21 33 Melden
    • vera.vox 11.02.2018 12:18
      Highlight Gut analysiert Franz
      Aber, dass Einigen die letzten Reste von Logik aus dem Hirn gepresst wurde, hat natürlich auch mit den Lebensumständen zu tun. So mancher wurde von Gott auf die Erde geschickt, wo er in die Fänge von streng atheistischen Eltern geriet. Wenn jemandem schon als Kleinkind das Gehirn atheistisch gewaschen wurde oder seinem Bewusstsein sonst eine prägende und anhaltende, atheistische Schädigung zugefügt wurde, so kann er selber nichts dafür. Jesus Christus in seiner Barmherzigkeit wird das berücksichtigen und jene Seelen nicht in den Höllenschlund werfen.
      7 27 Melden
    • Rabbi Jussuf 11.02.2018 13:21
      Highlight Franz
      Könnte auch sein, dass es immer mehr Kirchenleuten klar wird, dass es kein Weiterleben nach dem Tod gibt und sie keine Lust mehr haben, die Gläubigen anzulügen.
      27 11 Melden
    • Franz0506 11.02.2018 15:58
      Highlight Herr Jussuf
      Es gibt für ihre Zukunft 2 Optionen.
      Die erste ist, dass Sie nach ihrem gelebten Leben und geschriebenen Kommentaren ihr Haupt auf ein Kissen sinken lassen und ihr geistiges Licht ausgeknipst ist.
      Die Zweite ist, dass sie nachher in einer jenseitigen Welt erwachen und weiterleben. Was wäre nun das Klügste, was zu tun ist? Einfach abwarten und über die zu spotten, die an ein Leben nach dem Tode glauben - oder zu forschen, was sie nachher erwartet. Gott ist Geist und somit sind auch seine Geschöpfe Geistwesen - und so dürfen sie sich bestimmt auf ein Weiterleben im Jenseits freuen.
      11 17 Melden
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  • Alienus 11.02.2018 05:28
    Highlight Pasionaria

    Gewöhnt? An etwa!

    Da möchte ich meine logische Verschwörungstheorie äußern.

    Ist es nicht auffällig, was diese Zahl 24 h/d x 3 d = 72 h entsprechend der altreligiösen mythischen Wertezahl 72 tatsächlich bedeutet? Da hat sich Hugo Stamm mit der Redakteuren auf etwas eingelassen. Auf 72 Jungfrauen! Menschlich!

    Und jetzt die heilige Zahl 144. Denn 24h/d x 6 d = 144 h. Unersättlich, jetzt 144 Jungfrauen. Göttlich!

    Ist, wie einige Blogger immer wieder behaupten, er auf dem Vernichtungstrip der abrahamsch-christlichen Religion?

    Die Redaktion, ein Sündenpfuhl?

    I werd narrisch.
    10 9 Melden
    • vera.vox 11.02.2018 13:52
      Highlight @ Alienus

      Du kannst nicht davon ablenken,
      dass es sich in Wahrheit restlos um

      Zahlen der Bestie handelt.

      Sie sind hier sehr gut getarnt,
      ganz harmlos ist von sechs Tagen
      die Rede, das sind aber 528400 Sekunden

      528400 = 393 x 666 + 266662


      .
      4 15 Melden
    • Alienus 11.02.2018 20:05
      Highlight vera.vox

      Hm, Sie glauben an so eine Zahlenmystik???

      Da würde man sich lieber von der Bestie beißen lassen!

      Bin voll erschüttert. ;-(

      Hilfe, @vera.koks, koksen Sie etwa? 
      10 2 Melden
    • Pasionaria 11.02.2018 20:26
      Highlight Alienus
      2/2
      Auch dieses, Dein Geheimnis waere damit gelueftet "Musste das Schützenloch verlassen, da so ne schwarze Klapperschlange anschlich."
      Nix von ...schlange es war das Vera.voxy-Biest!
      Alles wird in diesem Blog entschluesselt!



      0 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pasionaria 10.02.2018 23:04
    Highlight Alienus
    Jetzt, wo man sich so langsam daran gewoehnt hat, nach 72 Stunden nicht mehr zu argumentieren oder zu laestern, d.h. nichts (Un-)heiliges mehr zu vergegenwaertigen, kannst Du tatsaechlich die neue Regelung lobpreisen! (Ich tu's eigentlich auch....)
    3 1 Melden
    • Alienus 11.02.2018 13:47
      Highlight Pasionaria

      Aber, aber.

      Habe doch bei der Blogeröffnung zum betreffendem Thema eine Salve von Halleluja- Dauerfeuer gen Himmel geballert.

      Musste das Schützenloch verlassen, da so ne schwarze Klapperschlange anschlich.
      2 2 Melden
    • Pasionaria 11.02.2018 22:33
      Highlight Du, crazyRonnie,derselbe....
      Sehr erfreulich, die Anschaffung Deines Korg Pa300 - kein Audioplayer?
      So gut hat Dir offensichtlich die Blogpause getan!
      Da ich Dich sehe, Dich zu einem 'richtigen' spirituellen Musiker zu entwickeln, wirst Du dann auch in der Lage sein, den Blog zu komponieren!
      1 1 Melden
    • Pasionaria 14.02.2018 19:47
      Highlight (niemals mehr...) Gelöschter Benutzer
      "Ich war in der klassischen Schule. Leider kannte sie nur Strenge."
      Ich meinte, das ist heute nicht mehr so - bei uns 'blutjungen' MusikpaedagogInnen steht die Freude des Musikschuelers/Studenten ueber allem!
      Wissen wir doch, dass die hoechsten Gefuehle, deren wir Menschen faehig sind, von der Kunst, vorab der Musik, erzeugt wird. Das darf doch nicht abgewuergt werden.
      Toll, hast Du wiederum den Zugang dazu gefunden. So wirst Du Dein Temperament wieder etwas in's Gleichgewicht gebracht haben.
      Deine naechste Umgebung und der Blog werden es Dir verdanken!


      0 1 Melden
  • Share 10.02.2018 20:34
    Highlight Nun, an etwas festmachen, so funktioniert Religion. Woran wird sich die Zukunft dann einst zurück binden lassen? Logischerweise am Medium. Das fing mit Wachstafeln an ging mit der Druckerpresse weiter und findet seine vorläufige Erfüllung in einer Datenwolke. Irgendeine winzige Kleinigkeit scheinen Sie übersehen zu haben.
    4 0 Melden
    • Share 10.02.2018 22:03
      Highlight Da sind Konfessionisten gemeint, die Spiritisten kurz mitgedacht und die Naturalisten vorangestellt und dabei übersehen, dass sich die Saekularisierung der Schriftreligionen nach okzidentalem Weltbild installiert hat. Hm.
      1 0 Melden
    • Share 13.02.2018 13:36
      Highlight Das ausserordentlich Mutige an den Schriftreligionen ist, dass sie sich der Prüfung stellen. Das scheint mir von 1968 auszugehen. Bleibt die Frage nach dem Geist. Bringen antiautoritäre Erziehung, intuitives Lernen eine neue Weltanschauung hervor?
      Wie bete ich AGB`s an? Kursiv geschrieben, mit einem Postscriptum versehen? Beschreiten Sie den Weg des kommunikativen Handelns nach Habermas, Herr Stamm? Da wüsste ich gerne mehr.
      0 0 Melden
  • Pasionaria 10.02.2018 20:09
    Highlight 1/2
    H. Stamm: "....dass die Zeit der umspannenden Religionen oder Glaubensgemeinschaften in der westlichen Welt vorbei sein wird."
    Sind Sie da nicht etwas zu optimistisch?
    Es ist offensichtlich, dass sich viele gelaeuterte Menschen endlich vom Ballast und der Indoktrination von Religionen befreien, aber grundsaetzlich glaube ich kaum, dass der seit Jahrhunderten vorwiegend mit der Muttermilch eingegebene Glaube verschwinden wird.
    Selbst wenn an die Maerchen der Bibel immer weniger geglaubt wird, meinte ich,.....
    ff
    7 8 Melden
  • Pasionaria 10.02.2018 20:08
    Highlight 2/2
    ....Selbst wenn an die Maerchen der Bibel immer weniger geglaubt wird, meinte ich, dass das ganze christliche Gehabe in vielen Menschen als kulturelle Tragstuetze, aus dem Beduerfnis von Heimatgefuehl (oh Schreck) bewusst und unbewusst tief verankert ist.
    Kulturelle Ueberlieferungen > Feste > Feiertage > Lieder > Bilder > Symbole, siehe bes. Weihnachten > Ostern sind nicht wegzudenken.
    Des weitern zeigen auch Abstimmungen ueber die Entfernung von religioesen Symbolen deutlich, dass die Mehrheit noch dagegen ist.
    9 7 Melden
  • Paulschleckmaul 10.02.2018 20:06
    Highlight Wir können Stolz sein. Wir schmettern mystisches und Hoffnung gegen den Fels. Weil es angeblich so dumm und naiv ist. Dafür ersetzen wir es durch sogenannte Erkenntnisse und dem wunderbarem
    Egoismus.
    Wie schön und angenehm. Dadurch fühlen wir uns clever und weise.
    Ich fürchte, wir graben uns unsere Grube. Wenn dies zutrifft, fallen nicht andere hinein. Auch nicht nur wir. Sondern einfach alles zusammen.
    14 26 Melden
  • manuel0263 10.02.2018 20:01
    Highlight Wer an Gott glaubt, der kann und soll das mit Freude tun; der Kontakt ist ganz direkt möglich. Materialistische Zwischenhändler wie Bodenpersonal sind dafür nicht erforderlich. Wenn es Jesus gegeben hat, war es sicher nicht in seinem Sinn, was seit 2000 Jahren in seinem Namen getan wurde.
    34 4 Melden
  • Exodus 10.02.2018 17:21
    Highlight Wenn es einen allmächtigen Gott gibt, und er etwas zu sagen hat, dann kann er direkt zu mir kommen, und sagen was er will.
    Diejenigen die das Wort Gottes predigen, machen nur Gotteslästerung.
    31 7 Melden
    • rodolofo 11.02.2018 14:41
      Highlight Er versucht ja schon Dein ganzes leben lang, Dir mit Zeichen rätselhafte Hinweise zu geben!
      3 9 Melden
    • nJuice 15.02.2018 00:00
      Highlight @rodolofo

      Wie genau darf ich den Knochenkrebs meines Sohnes deuten? Bin ich auserwählt oder er?
      3 0 Melden
    • rodolofo 15.02.2018 07:27
      Highlight @ nJuice
      Ich sage es ja: Die Zeichen sind da, aber sie sind so rätselhaft, dass wir sie nie verstehen können!
      Die einzige Möglichkeit, die uns bleibt, ist, auf unsere Gedanken und Gefühle zu vertrauen, die ja spontane Reaktionen auf die "Zeichen" sind.
      Ich kann Ihnen nur sagen, was bei mir funktioniert:
      Die eigenen Gedanken und Gefühle laufen lassen und mit dem Bewusstsein als "Seelen-Gärtner" sehr behutsam vorgehen, also nicht zu viel und auch nicht zu wenig eingreifen und kontrollieren.
      Sehr viel gelernt habe ich dabei als Bio-Gärtner und Bio-Bauer, auch im Umgang mit Baum-Krebs...
      1 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Niba90 10.02.2018 15:03
    Highlight Mir fehlen die Fakten in diesem Artikel. Wie viele Menschen sind aus der katholischen und reformierten Kirche ausgetreteten? Was ist mit neueren modernen Freikirchen wie ICF, welche einen grossen Zuwachs verzeichnen?
    27 5 Melden
    • cero 10.02.2018 17:49
      Highlight Die Zahl der reformierten ist konstant abnehmend, die der Katholiken nur konstant, was nicht zuletzt der Zuwanderung geschuldet ist. Macht ja nichts.
      ICF etc. sind gesellschaftliche Randerscheinungen, keine Massenphänomene und es gilt zu berücksichtigen, dass aufstrebende Freikirchen zu guten Teilen von anderen Freikirchen die Mitglieder übernehmen. So auch ICF. Die bewirtschaften alle die gleichen Leute, wirklich Neue kommen eher weniger dazu, sicher nicht als Masse.
      13 0 Melden
  • lilie 10.02.2018 14:03
    Highlight Eine Religion hält sich so lange, wie sie eine Funktion erfüllt. In unserem Wohlfahrtsstaat ist das Versprechen eines jenseitigen Paradieses müssig - in den Slums Südamerikas hingegen faktisch überlebenswichtig.

    Der Hinduismus hingegen hält sich vermutlich aus anderen Gründen: Dort erfüllen Rituale Gemeinschaft stärkende Funktionen. Aus dem gleichen Grund haben sich wohl auch bei uns heidnische Bräuche gehalten.

    Und der Buddhismus müsste jetzt tot sein. Das jedenfalls hat der Religionsgründer so prophezeit. Scheint aber nicht, als würde das die Buddhisten interessieren...
    29 3 Melden
    • cero 10.02.2018 17:54
      Highlight Religionen die eine Funktion erfüllen sind keine Religionen sondern Funktionserfüller. Resp. man kann das von aussen so sehen, aber 'fromm' wird man subjektiv nicht, weil man eine Funktion erfüllt haben möchte, sondern weil man berührt wird, 'glaubt', ein Stückchen Wahrheit erkannt zu haben, was immer das auch sein mag. Wer Religionen über ihre 'Funktion' definiert, hat IMHO nicht erfasst, was Menschen dazu bringt, zu glauben.
      7 7 Melden
    • lilie 13.02.2018 22:56
      Highlight @cero: Von etwas Höherem oder Grösserem berührt zu werden setzt keine Religion voraus. Das ist eine menschlich-individuelle Erfahrung, die allenfalls zur Gründung einer Religion führt, aber nicht dazu, eine vorhandene Religion zu erhalten.

      Glaube ist zudem ein christliches Konstrukt und in anderen Religionen nicht zwingend Voraussetzung.

      Daher bleibe ich bei meiner Meinung: Eine Religion mag auf Grund von mystischen oder ähnlichen Erfahrungen gegründet werden, aber erhalten bleibt sie, weil sie für die jeweilige Gemeinschaft eine Funktion erfüllt.
      2 0 Melden
  • JackMac 10.02.2018 13:52
    Highlight Die Religionen gehen dahin, wo sie hingehören. Zurück in die Schachtel und Deckel drauf.
    Danach herrscht 1000 Jahre lang Frieden.
    Bis jemand die Schachtel wieder öffnet.
    43 30 Melden
    • NWO Schwanzus Longus 10.02.2018 17:40
      Highlight Die allermeisten ganz grossen Kriege hatten aber nichts mit Religion zu tun. Und auch heute werden fast alle Kriege wegen alles ausser Religion geführt. Leider wieder so ein unqualifizierter Kommentar. Leider denken die Leute es seie voll intelligent sowas zu schreiben, dabei zeigt es höchstens das sie von Geschichte keine Ahnung haben und einfach jeglichen Müll nachplappern.
      17 35 Melden
    • cero 10.02.2018 18:00
      Highlight Da machen sich die USA und die Russen nach Syrien auf aus religiösen Gründen? die EU lässt Menschen im Mittelmeer ertrinken aus religiösen Gründen? Die Wirtschaft macht die Umwelt kaputt aus religiösen Gründen? etc etc....
      Da braucht es noch ein paar Schachteln, bis alles eingepackt ist und Frieden ist und die religiöse Schachtel wird beileibe nicht die grösste sein.
      23 5 Melden
    • Agnos ~ 11.02.2018 23:54
      Highlight Die Büchse der Pandora,> ist eine fromme Gefahr, aus Geltungssucht, Machtgier, Habsucht, und noch allen Übels der Menschheit. Die Werten der Religionen werden immer mehr aufgeweicht, und Neuauslegungen machen aus Allem eine Weggweisung, statt eine Wegweisung, und irgendwann lüpft der Deckel der Pandora.
      3 0 Melden
  • Spooky 10.02.2018 13:41
    Highlight "Auf lange Frist wird aber auch der Hinduismus Existenzprobleme bekommen."

    Dem Hinduismus ist es egal, ob er existiert oder nicht. In der hinduistischen Trinität (Brahma, Vishnu, Shiva) ist die Zerstörung inbegriffen.
    16 2 Melden
  • Angelo C. 10.02.2018 12:37
    Highlight Von A bis Z eine träfe Darstellung Stamms...

    Wobei man selbst bei wenigen muslimisch geprägten Staaten allmähliche Aufweichungserscheinungen beobachten kann - ich denke da an die Saudis - und selbst an den Iran, wo die young urbans auf die Strasse gehen und die herrschenden Mullahs in Frage stellen 🤔.

    Zitat Stamm :

    „Die spirituellen Bedürfnisse werden aber nicht verschwinden. Die Menschen wollen sich in unserer individualisierten und konsumorientierten Welt die Seele nach den persönlichen Bedürfnissen massieren lassen.“

    Pers. inspirierte Spiritualität wird die Religionen ablösen...

    20 8 Melden
    • Share 10.02.2018 20:58
      Highlight Stell dir vor, du kannst den Muezzin zur gewünschten Uhrzeit bestellen, die Vesper um drei Stunden vorziehen, Weihnachten am 29. März feiern.
      4 4 Melden
  • Saraina 10.02.2018 12:20
    Highlight Fakt ist, dass die Kirchen zwar leer, aber die Gemeinden der Evangelikale voll sind, ebenso wie deren Kassen. Fakt ist, dass zur Zeit ein fundamentalistischer Evangelikaler Vizepräsident der USA ist. Fakt ist, dass die Hindutva Bewegung seit Jahren an politischer Bedeutung zunimmt und das wachsende Selbstvertrauen der Inder nachhaltig prögt. Fakt ist, dass der Westen im Nahen Osten ausgerechnet auf das fundamentalistische Saudi Arabien als Führungsmacht in der Region setzt, nachdem sämtliche Bestrebungen nach Demokratie und Öffnung teils brutalst abgewürgt wurden.
    28 8 Melden
    • rodolofo 11.02.2018 14:32
      Highlight Trump hat zwar sehr viele Evangelikale Fans, ist aber gleichzeitig der Marktschreier für eine Konsum-Religion mit dem Spirituellen Zentrum Las Vegas, der absolut NICHTS heilig ist!
      Trump ist der lustige Clown, der gleichzeitig ein böser Clown ist...
      4 1 Melden
    • Agnos ~ 12.02.2018 00:32
      Highlight Nebst dem Mutterpflanze in Amerika, sind die geistlichen Pollen bis nach Europa ab gesamt. Was wir aus dem Westen sehen, ist schon längst bei uns.

      Der Wolf im Schafspelz ist nicht friedlich wie er sich vorgibt, sondern ist gefrässig in Tod und verderben.

      Jede westliche Nation produziert Kriegsmaterial auf ihrer Art und Weise, mit der Vorlage; "für den Frieden, einen gutem Zweck."

      Geld macht Geil, das Übel der Menschheit.
      1 1 Melden
  • Swizzi 10.02.2018 12:01
    Highlight Wen wundert das. Die Kirchen haben das selbst verursacht mit Ihrer Arroganz und ihren Skandalen.
    28 18 Melden
  • NWO Schwanzus Longus 10.02.2018 12:00
    Highlight Gewisse Religionen wie Buddhismus werden wohl lange bestehen bleiben. Sie machen sogar am meisten Sinn und gehen in Einklang mit der Wissenschaft, sogar bei der Wiedergeburt konnten gewisse Wissenschaftler wie Stevenson, Tucker sehr harte Indizien dazu finden. Dazu ist der Buddhismus nicht von einem Gott abhängig, es gibt zwar Formen dazu, die sind meistens mit Animistischer Kultur vermischt die mit dem Buddhismus wenig zu tun hat.
    14 34 Melden
    • Nevermind 10.02.2018 14:48
      Highlight Klar wird man wiedergeboren. Also wenigstens teilweise. Ein Molekül da ein Atom dort.
      Am besten lässt man sich verbrennen und verstreuen. So wird die Biomasse möglichst schnell wieder in den Kreislauf des Lebens eingebracht.

      Asche zu Asche. Staub zu Staub. 😉
      24 3 Melden
    • NWO Schwanzus Longus 10.02.2018 16:13
      Highlight Ist es nicht irrational anzunehmen das du einfach zufällig ein Sperma von einem zufälligen Erzeuger in einer zufälligen Zeit warst und wenn du stirbst dein Bewusstsein ins NICHTS geht, vorallem wenn das NICHTS völlig unlogisch ist? Ist das nicht genauso irrational wie Himmel/Hölle? Der Kreislauf des Lebens bedeutet man geht durch verschiedene Existenzen. Nicht man geht ins NICHTS. NICHTS gibts NICHT.

      3 21 Melden
    • flv 10.02.2018 17:04
      Highlight @nevermind: Sich verbrennen zu lassen wird wohl bald nur noch mit CO2-Kompensationszahlung zulässig sein.;P
      DAS (unter anderem) ist und der momentane Religionsersatz.*achtungironie*
      12 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • TRL 10.02.2018 11:37
    Highlight Werden Historiker dereinst den Untergang der Religionen wirklich an den 68ern festmachen? Da gabs doch auch noch ein paar technologische Entwicklungen, die unsere Gewohnheiten und Gewissheiten in Frage stellten.

    Sie sprechen am Schluss das Bedürfnis nach Spiritualität (oder gemeinsamen moralischen Werten) an. Damit lassen Sie ja implizit die Möglichkeit offen, dass die Religionen vielleicht doch nicht so schnell untergehen werden - was eh eine sehr spekulative Voraussage ist - sondern sich der neuen Situation noch besser anpassen könnten.
    15 5 Melden
  • Luca Brasi 10.02.2018 11:33
    Highlight Also in China wird man als Westler vermehrt von Chinesen angesprochen, die heimlich oder der chinesisch-patriotischen christlichen Kirche Chinas beigetreten sind. Und auch in Lateinamerika oder Afrika gibt es meist eher Wechsel der Konfession statt des Glaubens selbst. Es gibt immer wieder Erneuerungsbewegungen in Religionen. Mal kommen Arianer, mal Hussiten, mal Albigenser, mal Protestanten, die sich dann auch wieder in Lutheraner, Calvinisten, etc. spalten, aber auch die kath. Kirche passt sich teils ihrer Zeit an. Ich seh keinen Untergang, eher Verschiebungen.
    27 4 Melden
    • Saraina 10.02.2018 12:21
      Highlight Die Afrikaner, egal welchen Glaubens oder welcher Nation, halten mehrheitlich Agnostiker für geistig ziemlich beeinträchtigt.
      14 3 Melden
    • rodolofo 11.02.2018 14:19
      Highlight Ich muss hier -wohl zur Enttäuschung vieler Stamm-Gäste dieses Blogs (Achtung: Gleichnis-hafte Doppeldeutigkeit!)- konstatieren, dass ich -als vermeintlicher Links-Revolutionär- auch mehr und mehr entdecke, dass ich in einem tieferen Sinne, als es die Landeskirchen erlauben, religiös sein könnte.
      Aber ich drücke meine persönliche Art von Spiritualität nicht so altbacken bis vorgestrig aus, wie gewisse Mitglieder von ländlichen Bibel-Gruppen...
      So ergibt sich im Kern eine Verständigungs-Basis, die mehr über die Gefühle Verbindungen herstellt, als über den Intellekt.
      Sehr vielversprechend!
      2 2 Melden
  • Snake Plissken 10.02.2018 11:04
    Highlight Habe kürzlich eine Reise nach Nahost und Asien unternommen. - Dubai: Herausgeputzte brandneue Moscheen, aber keiner geht rein. - Oman: Taxifahrer beklagte sich über seinen Bruder, der nicht mehr in die Moschee gehe, sondern nur noch am gamen sei. - Indien: Taxifahrer lästern jeweils über die anderen Religionen, vor allem dass deren Amulette und Talismane nicht vor Unfall schützen. Sehen sie einen solchermassen verunglückten Konkurrenten, lachen sie triumphierend. Niveau? - Vietnam: Lokaler Guide: "Gehe nur noch einmal im Jahr in den Tempel, das sollte den Ahnen reichen."
    25 3 Melden
    • NWO Schwanzus Longus 10.02.2018 12:03
      Highlight Zu Dubai, das scheint mehr daran zu liegen das 80% dort Ausländer sind die keine Zeit für sowas hat. Viele nicht mal Muslime.
      22 5 Melden
  • Neemoo 10.02.2018 10:53
    Highlight Ich für mich sehe, dass viele Menschen einfach auch genug haben von dem altmodischen und konservativen denken der Kirche.
    -Kirchensteuer?
    -Warum dürfen Priester nicht Heiraten?
    -Frauen dürfen nicht Priesterinnen werden! Warum?
    -Das Verhalten der Bischöfe ist wie vor 200 Jahren!
    und und und...

    Inzwischen denken die Menschen vielleicht auch darüber nach woher der Reichtum der Kath.Kirche kommt und was diese "Bekehrer" alles angerichtet haben auf der ganzen Welt.
    Ich tus! ;-)


    Ich bin schon vor 20 Jahren ausgetreten und fühle mich genau so gut wo vorher, einfach befreiter
    42 2 Melden
  • Knäckebrot 10.02.2018 10:41
    Highlight "Der Kampf für die geistige Freiheit hat unsere Gesellschaft in den vergangenen 50 Jahren radikal verändert."

    Dass der aktuelle Mainstream sich als "geistig Frei" bezeichnet, hat wohl der "Mainstream" jeder Ideologie zur Eigenschaft.

    Über diejenigen Zeitgenossen, welche am militantesten über Gläubige urteilen und sie behaftbar für alles Weltübel zu machen scheinen, bin ich mir manchmal nicht so sicher auf welcher Seite sie zur Zeit der Inquisition gestanden hätten.
    29 9 Melden
    • flv 10.02.2018 17:09
      Highlight Früher war's die Inquisition, heute der Shitstorm.

      Aber grundsätzlich kann man nicht verleugnen, dass es viel weniger gesellschaftliche Zwänge gibt als noch vor der 68er-Bewegung.
      8 0 Melden
    • Knäckebrot 10.02.2018 18:24
      Highlight Es gibt zweifellos viele gesellschaftliche Zwänge nicht mehr.

      Allerdings gibt es eine menge neue gesellschaftlichen Zwänge.

      Hören wir uns mal die Soren von 15 jährigen Teenies an. Die Gesellschaftlichen Zwänge kommen einfach nicht mehr von ihrer patriarchalen Vorgeneration, aber dafür von einem individualistischen diffusen gesellschaftlichen Gefüge. Da bekommt man teils ganz üble Geschichten zu hören. Dass es so viele Süchte, Ritz- und Borderline und Mobbing Erscheinungen gibt, macht mir nicht unbedingt den Eindruck von geistiger Freiheit und gesellschaftlicher Zwangslosigkeit.
      9 2 Melden
    • rodolofo 11.02.2018 14:05
      Highlight All diese Dinge pflanzen sich immer weiter fort.
      Und am Ursprung sitzt irgend eine Naturkatastrophe, welche den Menschen die Lebensgrundlagen fast genommen hat, so dass sie in ihrer Not und in ihrem Überlebenskampf zu Kanibalen wurden (mussten).
      Aber solche Zeiten wechselten sich auch ab mit Zeiten des Wohlstands, der Fruchtbarkeit und der Überfülle, in welchen die Menschen satt und träge wurden und sie damit begannen, über lauter Kleinigkeiten herumzunörgeln...
      1 1 Melden
  • Rabbi Jussuf 10.02.2018 10:28
    Highlight 1/2
    Hugo Stamm
    Was Sie der RKK prophezeien dürfte in etwa stimmen.
    Aber was den Islam anbetrifft leider nicht! Sie, wie viele andere Autoren haben den Islam nicht verstanden.

    1. Der Islam ist nicht ein jüngerer Bruder des Christentums, der noch nicht in die Pubertät gekommen sei. Die beiden Religionen sind absolut nicht vergleichbar! Sowenig wie man sagen kann, dass „der Islam noch 500 Jahre Schonfrist hätte“. Sie spielen hier auf die Reformation an. Die aber gab es im Islam immer wieder. Nur sieht sie völlig anders aus, als wir das vom Christentum her kennen. Heute nennt sich das Salafiyya.
    26 32 Melden
    • Rabbi Jussuf 10.02.2018 10:52
      Highlight Zusatz
      Wie andere Kommentatoren hier, meine ich auch, dass es sich beim Niedergang der Kirche um ein europäisches Phänomen handelt. Maracuja sagt zu Recht, dass man die Beziehung zum Sozialstaat nicht ausser Acht lassen darf! Was nicht gross wundern sollte, da praktisch jede Religion auf einer Gemeinschaft aufbaut. Wird aber der soziale Kitt vom Staat geregelt (Altersversorgung, Gesundheitssystem, Sicherheit), dann nimmt man den Religionen ein wesentliches Standbein weg.
      25 2 Melden
    • Saraina 10.02.2018 12:25
      Highlight Wo der Rabbi Recht hat, hat er Recht. Und hier hat er umfassend Recht.

      Nur muss man anfügen, dass die christliche Reformation im Fall auch nicht als Aufbruch zu freier Liebe, Offenheit gegenüber anderen Religionen, freizügiger Moral und anderen, dem modernen Menschen teuren Errungenschaften begonnen hat...
      11 8 Melden
    • JackMac 10.02.2018 17:11
      Highlight @Saraina; Aber es war wenigstens ein Anfang gegen Unterdrückung, Inquisition und Hirnwäsche!
      4 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rabbi Jussuf 10.02.2018 10:27
    Highlight 2/2
    2. Dass islamische Länder autoritäre Strukturen aufweisen, liegt am Islam, nicht umgekehrt! Denn der Islam, welcher Ausprägung auch immer, ist eine eminent starke und autoritäre Kraft im sozialen und politischen Bereich, nicht zu vergleichen mit der RKK – weder heute noch früher. Der Islam formt die autokratischen Staaten, nicht umgekehrt.
    3. Den arabischen Frühling können Sie in der Pfeife rauchen. Den gab es nie. Wogegen hätte man denn rebellieren wollen? Es gibt keine Strukturen und Institutionen wie die RKK im Islam. Eine Rebellion muss ins Leere führen – genau das ist auch passiert.
    21 35 Melden
    • loquito 10.02.2018 10:49
      Highlight 3 Thesen, kein einziges Argument... Jesses Maria ist das gut, das es Rabbi Jussuf den Allwissenden gibt. Merci für deine erleuchtensen Worte....
      27 14 Melden
    • batschki 10.02.2018 11:02
      Highlight Punkt 2. ist eine starke Behauptung!
      Argumente dafür?
      20 8 Melden
    • Snake Plissken 10.02.2018 11:24
      Highlight Der arabische Frühling richtete sich in erster Linie gegen die autokratischen Herrscher. Auch in Westeuropa gab es fehlgeschlagen Aufstände gegen Autokraten, zum Beispiel 1848. Nur die Schweiz machte Fortschritte, weswegen auch viel Revolutionär anschliessend hierher flüchteten oder in die USA. - Dass in Nahost und Nordafrika schnell neue Potentaten und religiöse Spinner an die Macht kamen, ist bedauerlich, aber noch nicht das letzte Wort in dieser Sache.
      20 2 Melden
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  • blaubar 10.02.2018 10:11
    Highlight Besonders die strengkatholischen Gemeinden sind durchaus intakt. Überzeugen kann man sich z.B. in der Liebfrauenkirche Zürich. Ich bin baff, was für einen Zulauf diese Kirche hat, wie gross das Angebot ist.
    Stamm und viele andere haben einige Lebensprinzipien noch nicht ganz verstanden. Vieles läuft in Wellen ab. Man kann aus einer Tendenz niemals schliessen, dass es ewig so weitergeht. Das ist ein Erfahrungswert, der sich immer wieder bestätigt. Ich selber habe übrigens mit Religion nichts am Hut, bin aber am Leben allgemein interessiert.
    18 9 Melden
  • Maracuja 10.02.2018 10:05
    Highlight 2) Ihre Analyse vernachlässigt das bedauerliche Erstarken des Nationalismus in diversen Ländern der Welt, das oft mit einer (echten oder mehr kulturellen) Rückbesinnung auf Religion zusammen geht, wie in Polen oder Ungarn. Auch in der europäischen Region, in der am meisten Atheisten leben, nämlich Ostdeutschland, berufen sich nationalistische Pegida-Demonstranten plötzlich auf ein kulturelles Christentum.
    30 4 Melden
    • Snake Plissken 10.02.2018 11:26
      Highlight Pegida und ihre Gesinnungsgenossen in Osteuropa sind mit ihrem "Polit-Christentum" nun wirklich keine echten Gläubigen. Oder ex-KGB-Agent Putin und seine orthodoxen Popen. Ein Riesenwitz.
      13 2 Melden
    • Jol Bear 10.02.2018 11:34
      Highlight Der Bedeutungsverlust der Kirche gilt auch für Osteuropa. Die dortige Rückbesinnung auf das Christentum ist durch die Angst vor einer Massenzuwanderung von Muslimen begründet. Man befürchtet, dass diese den Islam etablieren wollen, diesen kompromisslos als lebensbestimmende Lehre ansehen. Der Niedergang der Kirchen findet auch dort statt, doch wenn eine andere Religion sich zu etablieren droht, besinnt man sich auf die eigenen Wurzeln, um das vermeintlich neue Joch zu bekämpfen. Wahrscheinlich eine temporäre Erscheinung, die den von Stamm formulierten Megatrend nicht aufhalten wird.
      13 1 Melden
    • rodolofo 11.02.2018 09:34
      Highlight Eine Besonderheit in den ehemaligen Ostblock-Ländern ist die Tatsache, dass ausgerechnet ihre Erz-Reaktionären Katholischen- und Orthodoxen Kirchen zu Zentren und allerletzten Zuflucht-sStätten des Widerstands gegen die Kommunistischen Einheitspartei-Diktaturen wurden!
      So wurde seltsamerweise aus dem Erzkonservativen und Total Duckmäuserischen aus längst vergangen geglaubten Zeiten etwas Rebellisches!
      Gleichzeitig wurden die Begriffe "Links" und "Sozialistisch" wegen der Stalinistischen Umsetzung-Praxis mehr und mehr mit Militärdiktatur und mit Konzentrationslager verknüpft.
      ...
      2 1 Melden
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  • Lullaby 10.02.2018 10:03
    Highlight Früher war Kirche Politik. Sie waren die Mächtigen in den Ländern, egal ob reformiert oder katholisch.
    Dieses System wurde abgelöst durch eine demokratische Regierungsform mit mehreren politischen Parteien.
    Wäre es möglich, dass die Kirchen deshalb nicht mehr gebraucht werden?
    19 3 Melden
    • Menel 10.02.2018 10:12
      Highlight Nein, früher war es das Duo Kirche/Religion und Herrscher. Die Religion legitimierte den Herrscher und er schützte die Religion.

      Ist heute nicht anders. Der Humanismus ist dabei die Religion und der demokratische Staat der Herrscher. Beide halten sich gegenseitig am Leben.
      17 5 Melden
  • Menel 10.02.2018 09:58
    Highlight Nachdem wir Hunger und Krankheiten nicht mehr einfach schutzlos ausgeliefert sind und ein Auftreten eines der "Apokalyptischen Reitern" heute auf menschliches Versagen geschoben wird und nicht mehr auf göttliche Strafe, haben veraltete religionen überhaupt keine Antworten mehr.
    Der Humanismus hat diese alten Religionen ersetzt. Und sogar Leute die sich Christen oder Moslems nennen, sind im Grunde auch Humanisten, denn die meisten treffen Entscheidungen nicht dadurch, dass sie ein Buch zu Rate ziehen, sondern sie hören auf ihre Gefühle.Sie sehen auch sich selbst als höchste Entscheidungsinstanz
    35 14 Melden
    • Maracuja 10.02.2018 10:22
      Highlight Ich bin gläubig, treffe nicht alle Entscheidungen nur aus dem Gefühl heraus, sondern ziehe die Schriften durchaus in Entscheidungsfindung ein. Betrifft alltägliche Dinge, z.B. wenn mich ein Nachbar am Abend mit einem Problem aufsucht und ich eben nicht dem Gefühl meiner Müdigkeit nach langem Arbeitstag nachgebe, sondern auf sein Anliegen eingehe. Betrifft nicht alltägliche Dinge, z.B. ethische Abwägungen bei Abstimmungsvorlagen. Entscheide nicht immer wortgetreu nach Buch, sehe mich deswegen aber nicht als höchste Instanz.
      11 22 Melden
    • Michael Goldberg 10.02.2018 11:15
      Highlight @Menel kannst du vlt. mal erklären, was du unter Humanismus verstehst?
      7 2 Melden
    • Menel 10.02.2018 12:21
      Highlight @Michael, der Humanismus hat den Menschen da hin gesetzt, wo Gott früher war. Menschen sind heute ihre eigene Entscheidungsinstanz. Kein Gott gibt einem in der westlichen Welt vor, wie man zu leben, lieben, arbeiten usw. hat.
      Im libertären Humanismus hat aucg jeder Mensch gleich viel Wert; das bildet die Basis der Demokratie; die Menschenrechte.
      11 1 Melden
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  • Maracuja 10.02.2018 09:58
    Highlight 1) Was das Christentum betrifft, ist Ihre Sicht doch reichlich eurozentrisch. In Afrika (aber nicht nur dort) ist diese Religion doch nicht am Schrumpfen. In Europa bekennen sich zwar immer weniger Einheimische zu einer Religion, die Immigranten bringen ihren Glauben aber mit und halten daran fest (stelle ich in meiner Nachbarschaft bei Christen, Muslimen, Hindus und Buddhisten fest). Der Säkularismus hier in Europa scheint mit Wohlstand und Wohlfahrtsstaat (s. Skandinavien) zusammen zu hängen, bricht soziale Sicherheit weg, ist unklar, ob der Säkularismus bleibt, s.a. Entwicklung SU-Russland
    25 4 Melden
    • rodolofo 10.02.2018 10:30
      Highlight Das stimmt mit meinen Beobachtungen vor längerer Zeit in den Philippinen überein.
      Da schien es geradezu ein Volkssport geworden zu sein, sich als besonders religiös zu inszenieren!
      Die vollen Katholischen Kirchen wurden dabei schon damals zunehmend konkurrenziert von Evangelikalen Sekten aus den USA.
      Andererseits gab es dann aber auch eine besonders militante Ablehnung von Religion durch die Kommunistische NPA-Guerilla.
      Ich fühlte mich gleichzeitig in der Moderne und zurückversetzt in eine frühkapitalistische Gesellschaft, mit Bretterbuden, Saloons und Goldgräbern in wilden Canyons...
      6 3 Melden
    • flv 10.02.2018 17:37
      Highlight @Maracuja: Ich gebe dir Recht, was die Religiosität der Migranten anbelangt. Meistens jedoch hat sich diese Religiosität in der zweiten Generation schon beinahe in Luft aufgelöst.
      6 1 Melden
  • NaSkivaL 10.02.2018 09:38
    Highlight @ Herr Stamm
    Wie sieht Ihre Prognose für Buddhismus und Judentum aus? Oder gibt es keine, weil die beiden viel weniger Anhänger haben?

    Anhänger nach Encyclopaedia Britannica 2010:
    Christen 2.3 Mrd
    Islam 1,6 Mrd
    Hinduismus 940 Mio
    Buddhismus 460 Mio
    Judentum 15 Mio
    7 0 Melden
    • cgk 10.02.2018 17:29
      Highlight Interessant wäre dann noch die Frage, wie viele davon praktizierend sind.
      3 0 Melden
  • skankhunt42 10.02.2018 09:25
    Highlight Schade ist nur, dass der Glaube an imaginäre Weltenrichter und -erschaffer nicht durch Vernunft und Rationalismus ersetzt wird. Vielmehr kommen neue selbsternannte Erlöser und Scharlatane, die den Menschen Dinge versprechen, die sie gar nich zu versprechen im Stande sind, oder das Universum mit ihrer Pseudowissenschaft deuten, obwohl sie dieses gar nicht verstehen. Neu glaubt man nich mehr an Jesus, der aus Wasser Wein gemacht haben soll, sondern an Heilpraktiker Müller, der mit seinen Zuckerkügelchen Leiden lindert oder Frau Maier, die einem das Universum mithilfe einiger Spielkarten erklärt.
    274 30 Melden
    • rodolofo 10.02.2018 10:18
      Highlight Oder an Novartis mit seinen gesponserten Ärzten...
      Heute erschienen im Tages Anzeiger:
      "Korruptionsaffäre in Griechenland:
      FBI-Ermittlungen belasten Novartis"
      Ein Bericht zeigt, wie Novartis griechische Ärzte bestochen haben soll - mit Geld direkt aus Basel.
      ...
      11 4 Melden
    • rodolofo 10.02.2018 10:21
      Highlight ...
      Als Reaktion des Pharma-Multis wird wie üblich ein dürres Communiqué abgedruckt:
      "...Novartis sei überall den gleichen, hohen Standards für ethisches Geschäftsgebaren und der Einhaltung gesetzlicher Vorschriften verpflichtet."
      Wer's glaubt, kommt mit einem Gratis-Medikament direkt in den Himmel!
      11 6 Melden
    • Menel 10.02.2018 10:42
      Highlight Trotzdem sind wir alle froh, dass es die moderne Medizin und die Pharma gibt, denn sie hilft, Dinge wie globale Epidemien zu verhindern und viele Krankheiten zu bekämpfen, an denen wir noch vor 100 Jahren innert Monaten gestorben wären.
      23 2 Melden
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  • Seven-Twenty 10.02.2018 09:24
    Highlight ...und dann kommt noch hinzu dass Johnny weiss, dass die Politik die Religionen bald auch doof finden wird; das böse Tierli wird das Huerli hassen, füdliblutt ausziehen und auffressen! ...einziger Martinitropfen für Atheisten, dass Gott dies dem Johnny vor langer Zeit ins Ohr flüsterte! Hagel und Granaten!
    7 41 Melden
    • batschki 10.02.2018 10:14
      Highlight ???
      und wer ist Johnny?
      3 1 Melden
    • Seven-Twenty 10.02.2018 10:51
      Highlight Ein gut situierter Fischersbursche welcher seine Rente auf Patmos genoss und nebenbei ein sogenannt gottinspiriertes Büechli schrieb!
      4 5 Melden
    • DonChaote 10.02.2018 11:32
      Highlight @batschki
      Noch als wirkliche antwort auf ihre berechtigte frage:
      Klingt mir sehr nach johannes. Und das büechli wäre dann die offenbarung... soweit meine interpretation zu diesem „sauglatten“ kommentar
      5 1 Melden
  • He nu.. 10.02.2018 09:21
    Highlight ...täuscht euch nicht! Der Islam mutierte zu einer Ideologie, wie man sieht, der Kommunismus verschwand fast ganz. Der Islam..., da bin ich mir nicht so sicher.
    18 18 Melden
    • Menel 10.02.2018 10:04
      Highlight Doch, der verschwindet. Was für Antworten liefert er denn, die heutige Fragen beantworten könnten?
      Schauen sie nach Silicon Valley, wenn sie wissen wollen, wo die neuen Religionen herkommen.
      22 10 Melden
    • rodolofo 10.02.2018 10:14
      Highlight Bärtige Samichlaus-Charismatiker werden es immer wieder schaffen, kleine Kinder baff und staunend zu machen.
      Am Samichlaus-Tag.
      Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
      4 3 Melden
  • amRhein 10.02.2018 09:21
    Highlight Alles, was trennend, irrelevant und gesellschaftsfeindlich ist, wird Mühe haben.

    Der Glaube verbindet viele Migranten in Europa und gibt ihnen eine Heimat. Die momentane Ablehnung des Islams dürfte den Zusammenhalt der verschiedenen muslimischen Gruppen mittelfristig eher stärken.
    17 8 Melden
  • Baffes 10.02.2018 09:13
    Highlight Religiöse Gruppierungen wird es immer geben und auch die grossen werden nie verschwinden. Ihr tatsächlicher Einfluss auf soziale und politische Strukturen wird aber mehr und mehr verblassen. Den Einfluss den diese aber bisher schon hatten, werden wir auch in 100 jahren noch spüren. Gesetze sind darauf aufgebaut, Moralvorstellungen danach gerichtet und wenn wir mal ehrlich sind, sind die 10 Gebote jetzt nichts verkehrtes. Der hier beschriebene Niedergang der Kirchen ist auch fraglich. In Süd Amerika strömen noch immer tausende in die Gotteshäuser und huldigen einem Papst.
    8 6 Melden
  • Gzuz187ers 10.02.2018 09:13
    Highlight Es läuft also darauf heraus, dass grosse Religionen nur mit Gewalt und Unterdrückung die Leute zu Ihnen bekommen. Ich hoffe dass dasselbe sich auch bald in den islamischen Ländern durchsetzt.
    10 18 Melden
    • Corto Maltese 10.02.2018 09:25
      Highlight Ich bin freiwillig dabei. Bin ich jetzt die Ausnahme der Regel?
      19 5 Melden
    • SemperFi 10.02.2018 11:43
      Highlight @Gzuz...: Ein Kommentar so kryptisch wie Ihr Name. Die grossen Religionen zwingen ihre Anhänger mit Gewalt „zu Ihnen“? Und deshalb werden die Kirchen immer leerer? Und Sie möchten, dass sich Gewalt und Unterdrückung in den islmischen Ländern durchsetzt? Fragen über Fragen. Waren Sie zu lange an der Fasnacht?
      5 4 Melden
  • amIsanta 10.02.2018 09:10
    Highlight Es sei wieder mal darauf hingewiesen, dass das hier nur eine Perspektive auf die Verhältnisse in Europa darstellt (da nehmen Kirchenbesuche klar ab). Die Faktenlage v.a. im globalen Süden, aber auch in Asien sieht wirklich anders aus. Dort erlebt Religiosität und das Christentum im Speziellen einen enormen Zuwachs (vgl. Pew-Studien). Und die Weltreligionen und -anschauungen einfach in einen Topf zu schmeissen, ist eh schwierig.
    221 17 Melden
    • Snake Plissken 10.02.2018 11:06
      Highlight Alles Scheinblüten. Gerade von Südkorea gelesen, wo das Christentum als "Aufsteigerreligion" angesehen wird und schwer in Mode ist. Ist man mal oben angekommen, fällt das Christentum von einem ab, wie ein alter Mantel...
      6 5 Melden
  • Julian Roechelt 10.02.2018 09:05
    Highlight Und jetzt?
    Kann Herr Stamm in die Bresche springen?
    Hat er irgend etwas zu bieten?
    Kann er irgend einem unglücklichen Menschen Trost spenden ausser "Pech gehabt"?

    Im Uebrigen gibt es zahlreiche Medienvertreter, die schon jetzt eine priesterliche Attitüde an den Tag legen und versuchen, die Deutungshoheit über die Gesellschaft zu erlangen. Die Medienkirche muss genauso scharf beobachtet werden.
    23 51 Melden
    • rodolofo 10.02.2018 10:39
      Highlight Wie sagen die schlauen Walliser?
      "Gott vergelt's!"
      1 4 Melden
    • Snake Plissken 10.02.2018 11:33
      Highlight Deswegen wohl No-Billag??
      4 1 Melden
  • Alienus 10.02.2018 08:59
    Highlight Herr Stamm.

    Betreffs der 6-Tage-Regelung eine göttlich-weise Entscheidung.

    Hat ER nicht auch nach 6 Tagen geruht?
    10 9 Melden
    • Snake Plissken 10.02.2018 11:33
      Highlight Und die Sommerzeit hat der Teufel erfunden?? Was soll den das jetzt??
      6 3 Melden
    • Alienus 10.02.2018 12:44
      Highlight SP

      Was hat die biblische Sommerzeit den zum Teufel mit diesem zu tun??

      Was soll denn das nun??
      3 3 Melden
    • _kokolorix 10.02.2018 18:19
      Highlight Und hat die Kirche dafür gekämpft, dass die Arbeiter am Sonntag nach der Predigt nicht wieder in die Fabrik mussten? Nein, das waren die Linken und die Gewerkschaften
      6 0 Melden
  • cero 10.02.2018 08:59
    Highlight Ein Potpourri an Reaktionen:
    - Bei uns steuern die etablierten christlichen traditionellen Kirchen in grosse Schwierigkeiten. Die Zukunft des "Christentums" is z.Z. in Afrika und Südamerika.
    - Jesus hat v.a. auf Strassen und Feldern gepredigt. Sind 'Kirchengebäude' und kirchliche Strukturen für einen christlichen Glauben überhaupt relevant?
    - Ein Verschwinden der Landeskirchen und der theologischen (nicht religionswissenschaftlichen) Ausbildung an den Universitäten bedeutete das Ende des wichtigen Diskurses Wissenschaft-Glaube. Dieser muss aber unbedingt auf hohem Niveau erhalten bleiben!
    17 13 Melden
    • Snake Plissken 10.02.2018 11:34
      Highlight Wieso?
      6 2 Melden
    • batschki 10.02.2018 14:11
      Highlight @snake
      Weil der Diskurs über Wissen und Glauben eminent wichtig ist. Ich gehe soweit, zu behaupten, dass jetzt nur eine Vertrauensdebatte zwischen Natur- und Geisteswissenschaftern unsere hochtechnisierten Gesellschaften lebenswert bleiben lässt.
      So wie das heute läuft, befürchte ich, wursteln wir uns und unsere Kinder - ganz automatisch gemäss den Technologiefortschritten - in ein transhumanes "Leben".
      4 2 Melden
    • cero 10.02.2018 15:16
      Highlight Weil es unbedingt Leute braucht, die die 'religiöse Sprache' in eine 'wissenschaftliche' übersetzen können und umgekehrt. Damit die 'religiöse Sprache' offen bleibt und auch die Gläubigen noch Berührungspunkte mit Wissenschaft / Aufklärung / Zeitgeist haben.
      Es geht darum ein Religionsghetto zu vermeiden, in dem ohne 'Austausch mit Aussen' immer extremere Ideen an Boden gewinnen.
      Man kann die Landeskirchen belächeln für das was sie zu werden drohen oder schon sind. Ich behaupte aber mal, dass sie einen grossen Beitrag zum Religionsfrieden in der CH leisten, weil sie vermitteln.
      3 1 Melden
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  • Quacksalber 10.02.2018 08:57
    Highlight Solange ein Christ jemand ist der teilweise jährlich mehrere Tausend Franken Kirchensteuer zahlt ist der Vergleich mit anderen Religionen wo man sich „nur“ dazu bekennt unfair.
    8 28 Melden
    • cgk 10.02.2018 17:46
      Highlight Na na, wenn ich jährlich mehrere Tausend Franken Kirchensteuer bezahlen würde, dann hätte mir die Rechnung wohl ein Quacksalber gestellt und nicht der Kanton Bern.
      5 1 Melden
  • Granini 10.02.2018 08:52
    Highlight Wenn man die Geschichte des Judentums betrachtet, mussten sie in Naher Vergangenheit als auch in der Antike viel einstecken. Tatsache ist: SIE SIND NOCH DA! Das wird auch bei den anderen Weltreligionen nicht anders sein. Vielleicht mögen zur Zeit die Prognosen nicht so toll sein, dennoch wird das Christentum auch diese Phase (auf welche Weise auch immer) überstehen.
    16 13 Melden
  • Diavolino666 10.02.2018 08:33
    Highlight Na da hoff' ich mal das Beste, dass das stimmt und die Religionen in der Bedeutungslosigkeit verschwinden 😈
    391 97 Melden
    • Julian Roechelt 10.02.2018 09:34
      Highlight Auch wenn das ironisch gemeint sein soll, so ist das mässig witzig.
      Und was dein Avatar angeht: Ich finde, es gibt Dinge, mit denen man besser nicht spielt.
      Aber das ist nur meine Meinung.
      13 51 Melden
    • rodolofo 10.02.2018 10:36
      Highlight @ Julian Roechelt
      Also "Teufelchen" wird man heute doch wohl sagen dürfen!
      Schliesslich sind die Zeiten Abendländisch-Christlicher Inquisitionen und Hexenverbrennungen schon seit vielen Generationen vorbei...
      21 3 Melden
    • Michael Goldberg 10.02.2018 11:08
      Highlight Hugo ist schlau genug genau das nicht gesagt zu haben (wenn er es vielleicht auch wünscht), da diese Form der Säkularisierungstheorie schlichtweg überholt ist.
      4 3 Melden
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  • rodolofo 10.02.2018 08:33
    Highlight Dass sich die verschiedenen Formen des Islam im Verlaufe der (unaufhaltsamen) Modernisierung-Prozesse ähnlich den verschiedenen Formen des Christentums zur Feiertags-Folklore weiterentwickeln werden, ist so sicher, wie das Amen in der Kirche!
    Denn sie tun das bereits, auch wenn Islamisten krampfhaft versuchen, das Steuer herumzureissen und "ihre Muslime" ins gelobte Mittelalter zurück zu bomben.
    Paradoxerweise verwenden sie dazu nämlich moderne Sprengstoff-Technologie, Waffen, Pickups, Handy und Internet! Der Islamismus selber ist eine moderne Degenerationserscheinung...
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  • Idberg 10.02.2018 08:27
    Highlight Im Arabischen Frühling haben die Völker aber mehrheitlich gegen säkulare Diktaturen aufgemuckt, die religiöse Bewegungen wie die Muslimbruderschaft oder radikale Islamisten unterdrückt hatten. Aber derzeit zeigen sich immerhin im Iran und in Saudi-Arabien, wo der Staat die Religion vorschreibt, Tendenzen dagegen in der Bevölkerung.
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  • bullygoal45 10.02.2018 08:21
    Highlight Ich besuche seit einigen Jahren Die FEG Rapperswil. Die Hütte scheint Sonntag für Sonntag pumpe voll zu sein + das dazu gemietete Kino Leuzinger per Livestream.

    Vieleicht sollte sich die Schweiz mal die USA oder Australien als Vorbild nehmen (Hillsong, Bethel Church, Elevation Church...)

    Jede Institution muss mit der Zeit gehen, auch die Kirchen 💒 Denn ich glaube fest: Die Gemeinde ist die Hoffnung der Welt 🙂!
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    • Neunundneunzig 10.02.2018 09:35
      Highlight Evangelikale... so wie Mike Pence vielleicht? Wenn solche Gruppierungen plötzlich definieren was "Gemeinschaft" ist, kann man schön in The Handmaid's Tale nachlesen. Keinen Deut besser als Fundamentalisten irgendwelcher anderer Religionen. Dass diese Fundamentalisten in den USA auf dem Vormarsch sind, ist eine Gefahr für alles, was sich die Menschheit mit der Aufklärung errungen hat.
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    • amRhein 10.02.2018 10:14
      Highlight „die Schweiz...die USA...als Vorbild nehmen...Church...Church...“?

      Aber nicht ernsthaft!


      Das mag für fundamentale Christen interessant sein, für einen rationalen Menschen wie mich ist das eine grauslige Vorstellung.
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    • Snake Plissken 10.02.2018 11:38
      Highlight War auch mal evangelikal und charismatisch in meinen jungen Jahren. Das legt sich mit den Jahren. In den USA reifen die Menschen halt nicht so wie in Europa, sie glauben halt gern weiter an den Weihnachtsmann und den Osterhasen und dass der Storch die Kinder bringt etc. pp. Anders kann man sich auch nicht erklären, dass sie sich von einer menschlichen Donald-Duck-Ente regieren lassen.
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Gibt es ein Leben nach dem Tod? Die Wahrscheinlichkeit ist klein

Der Glaube an den Himmel oder die Wiedergeburt ist an so viele Annahmen gebunden, dass die Wahrscheinlichkeit dafür sehr klein ist.

Religionen sind eng mit Tod und Krankheiten verknüpft. Ohne das Leiden und die Erfahrung der Endlichkeit des Lebens wären unsere Vorfahren nicht auf den Glauben an Götter gekommen. Hätten sie glücklich und zufrieden gelebt, hätten sie keinen Grund gehabt, ein religiöses Heilskonzept zu entwickeln und an übersinnliche Superwesen zu glauben.

Unsere Ahnen haben also nicht aus der Position der Stärke heraus den Glauben an unfassbare Allmächtige entwickelt, sondern aus Angst vor der Zukunft.

Inzwischen …

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