Blogs

Sind die Kirchen dereinst nur noch historische Bauten und Sehenswürdigkeiten? Bild: KEYSTONE

Der unaufhaltsame Niedergang der Kirchen – und auch der Islam wird Probleme bekommen

Historisch gesehen ist der Bedeutungsverlust der christlichen Kirchen dramatisch. Den anderen Weltreligionen wird es nicht besser ergehen.

12.02.18, 14:28

Der christliche Glaube, der unser Bewusstsein bis vor wenigen Jahrzehnten stark geprägt hat, war früher aus mentaler Sicht eine Art Staatsreligion. Der Einfluss der Kirchen reichte bis in soziale und politische Belange hinein.

Wer damals die christliche Heilslehre öffentlich kritisierte oder sich als Atheist outete, war bald als Ketzer gebrandmarkt. Er wurde zwar nicht mehr wie teilweise im Mittelalter gefoltert oder zum Tod verurteilt, aber er wurde geächtet.

Kampf für die geistige Freiheit

Diese Zeiten sind seit der 68er-Revolte gegen die verkrusteten sozialen Werte und Strukturen vorbei. Der Kampf für die geistige Freiheit hat unsere Gesellschaft in den vergangenen 50 Jahren radikal verändert.

Erinnert sei nur daran, dass das Konkubinat noch in den 1970er-Jahren im Kanton Zürich verboten war und Polizisten gelegentlich als Schlafzimmer-Schnüffler tätig waren. Damals herrschte noch der zwinglianische Geist. Seit die Kritik am christlichen Glauben und an den Kirchen kein Tabu mehr ist, sinkt der Einfluss der Landeskirchen kontinuierlich und die Austritte mehren sich.

Wenn Religionswissenschafter dereinst eine historische Bilanz ziehen werden, dürfte das Fazit nicht sehr schmeichelhaft ausfallen.

Extrapoliert man die Entwicklung, sieht es in 50 Jahren düster aus für die Kirchen. Wenn Religionswissenschafter dereinst eine historische Bilanz ziehen werden, dürfte das Fazit nicht sehr schmeichelhaft ausfallen.

Sie werden festhalten, dass das Christentum dank der Privilegierung durch Konstantin den Grossen im Jahr 324 einen beispiellosen Siegeszug angetreten und das Leben und das Bewusstsein von Milliarden von Menschen bis in die Neuzeit geprägt hat.

Wenn der Zerfall in ähnlichem Tempo wie in den letzten 30 Jahren weitergeht, sieht es für die christlichen Kirchen schlecht aus.

Bis nach dem Zweiten Weltkrieg deutete auch nichts darauf hin, dass sich dies in Zukunft entscheidend ändern würde. Doch 25 Jahre nach Kriegsende fegte ein geistiger Sturm durch die westliche Welt, der nachhaltig an den Kirchen rüttelte. Und heute verkaufen diese die ersten Gotteshäuser, die teilweise in Eventräume umgebaut werden. Der Existenzkampf ist augenfällig.

Warum die Kirche in der Krise steckt

Video: YouTube/Lucel Iphring

Aus historischer Warte ist der Einbruch dramatisch. Wenn der Zerfall in ähnlichem Tempo wie in den letzten 30 Jahren weitergeht, sieht es für die christlichen Kirchen schlecht aus. 

Die historische Bilanz fällt also sehr durchzogen aus. Jahrhundertelang haben die christlichen Kirchen die Gläubigen unterdrückt und geknechtet. Und als sich diese allmählich emanzipierten und human behandelt wurden, begann der Niedergang der religiösen Institutionen. 

Was kommt danach? Man muss kein Prophet sein, um vorauszusagen, dass die Zeit der umspannenden Religionen oder Glaubensgemeinschaften in der westlichen Welt vorbei sein wird. Anders formuliert: Es wird keine neue Heilslehre oder Religion mehr entstehen, die die christlichen Kirchen beerben könnten.

Fazit: Rund 1700 Jahre lang bestimmte die Kirche das Leben der Menschen, innerhalb von etwa 70 Jahren verblassen sie zu einem Schatten ihrer selbst.

Die spirituellen Bedürfnisse werden aber nicht verschwinden. Die Menschen wollen sich in unserer individualisierten und konsumorientierten Welt die Seele nach den persönlichen Bedürfnissen massieren lassen.

Oder sie suchen Ersatzrituale, die sie konsumieren können. Davon profitieren werden auch kleine, sektenartige Gruppierungen.

Auch der Islam wird Existenzprobleme bekommen

Auf lange Frist wird auch der Islam ein ähnliches Schicksal erleiden. Er ist rund 500 Jahre jünger als das Christentum und hat noch eine Schonfrist. Ausserdem profitiert er davon, dass die meisten islamisch geprägten Länder noch autoritäre soziale und politische Strukturen aufweisen, die den geistigen Aufbruch und den Drang nach Freiheit unterdrücken. Doch die Völker werden früher oder später aufmucken, wie wir es beim arabischen Frühling ansatzweise erlebt haben.

Bleibt noch der Hinduismus als weitere Weltreligion. Da beispielsweise in Indien die Volksfrömmigkeit tief verankert ist, wird sich die hinduistische Tradition noch recht lang halten können, selbst wenn viele Inder das Interesse an Glaubensfragen allmählich verlieren sollten.

Auf lange Frist wird aber auch der Hinduismus Existenzprobleme bekommen. Denn mit wachsender Information, Bildung und Wohlstand werden Tiergötter wie Ganesha, Nandi Bull und Hanuman aus dem Himmel verdrängt werden.

PS: Auf Drängen mehrerer Bloggerinnen und Blogger wird die Kommentarfunktion in diesem Blog auf sechs Tage erweitert. Es können also jeweils bis am Donnerstag Kommentare geschrieben und hochgeladen werden.

Mehr Sektenblog

Wellnesskult, Konsumrausch und Alternativmedizin als Ersatzreligion

Wie ist das nun mit Gott? Existiert er oder ist er nur ein Mythos?

Und sie trinken Reinigungsmittel – als sei es ein Zaubertrank Gottes

Die 16-jährige Christina ist der neue Star am Esoterik-Himmel – was dahintersteckt

Wenn der Papst den Satan um die Ecken schleichen sieht, wird's gefährlich

Raus aus der Kirche, rein in die Esoterik

So hilft Trump den Evangelikalen, die Endzeit vorzubereiten

Gott ist tot, weil er keinen evolutionären Nutzen bringt

Die Sterbehilfe in der Schweiz steht vor einem Quantensprung – ob Gott was dagegen hat?

Wagt Trump den Steuerkrieg gegen Scientology?

Wie der «Beobachter» Spuk-Phänomenen auf den Grund geht – und grandios scheitert

Denkst du schon oder glaubst du noch? Weshalb Wissenschaften keine Ersatzreligion sind

Organspende: Was passiert mit dem Herz nach dem Tod?

Wieso der Vergleich mit der Sintflut immer hinkt – und welche Probleme Noah gehabt hätte

Keine Spur vom Paradies – wo bitte geht’s zum Himmel?

Die rechten Fundis sehen in Papst Franziskus einen Ketzer

Schweigen ist Gold – wie Geistheiler Braco die Welt narrt und dick Kasse macht

Die dunkle Seite des Dalai Lama

Der Sinn des Lebens liegt in uns – und eher nicht im Jenseits

Hört Gott zu, wenn Gläubige beten? Antwortet er gar? Zweifel sind angebracht

Es gibt keine Wasseradern – aber teure Geräte, die sie «abwehren»

Für Fromme ist Kritik am Glauben Gotteslästerung. Warum eigentlich?

Ist die Mutter Gottes an Maria Himmelfahrt tatsächlich zu Jesus aufgestiegen?

Bruder Klaus, auch wenn du etwas kauzig warst – Blocher und Huonder hast du nicht verdient

Autsch! Das SRF «pilgert» direkt in die Arme der katholischen Kirche

Sektenphänomen in der Politik: Die Guru-Allüren von Trump, Putin, Erdogan und Co.

Aussteigerin: «Drogen und Tantra sind eine toxische Kombination»

Wenn Heiler die Hände auflegen, wundert sich der Krebs 

Zum Teufel mit der Hölle!

Ist religiöse Erziehung eine sanfte Art der Indoktrination?

Vorsicht: Vegane Ernährung kann für Kinder tödlich sein

«Tot und wieder lebendig»: Gläubige berichten von Wunderheilungen

Sind Gläubige die besseren Menschen? Wohl nur während des Gottesdienstes

Abtreibungen sind des Teufels – glauben fromme Christen

Gehirngewaschene Selbstmordattentäter: So funktionieren Terroristen

Menschen, die glauben, die Erde sei eine Scheibe – es gibt sie wirklich! 

Stahlbad für Islamisten – Warum das «Lies!»-Verbot richtig und sinnvoll ist 

Ist auch Narzisst Donald Trump das Ebenbild Gottes?

Lieber Sport als Beten: Warum Frommen das Geld für Sportlager nicht gestrichen werden darf

Alle Artikel anzeigen

Hugo Stamm

Glaube, Gott oder Gesundbeter – nichts ist ihm heilig: Religions-Blogger und Sekten-Kenner Hugo Stamm befasst sich seit den Siebzigerjahren mit neureligiösen Bewegungen, Sekten, Esoterik, Okkultismus und Scharlatanerie. Er hält Vorträge, schreibt Bücher und berät Betroffene.
Mit seinem Blog bedient Hugo Stamm seit Jahren eine treue Leserschaft mit seinen kritischen Gedanken zu Religion und Seelenfängerei.

Du kannst Hugo Stamm auf Facebook und auf Twitter folgen.

Hol dir die App!

Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
Themen
399
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
399Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Gelöschter Benutzer 14.02.2018 21:12
    Highlight Der Islam wird nicht Probleme bekommen, er hat welche. Schwerste. Vielfache. Er beinhaltet (in verschiedenen kruden, altväterlichen Auslegungen) die zwingende Beschneidung von kleinen Jungs und auch von Mädchen je nach Auslegung, Verhüllungszwang von Frauen, totale geistige Unterwerfung ganz allgemein und einen baren Irrsinn von Theologie im weitesten Sinn.
    12 16 Melden
    • vera.vox 14.02.2018 22:48
      Highlight Du scheinst nicht zu wissen wie gut Beschneidung für die Gesundheit ist.

      Darum ein kurzer Info-Film den die israelische Knesset extra für die Anhörung im Europarat produziert hat, damit auch europäische Politiker gut informiert sind.

      20 20 Melden
    • nJuice #NoNoBillag 14.02.2018 23:36
      Highlight @vera.fox

      Beschneidungen sind das hinterletzte, egal bei wem, egal aus welchem Grund.

      Einerseits Gottes Werk (?) über alles stellen, aber dann Kleinstkinder, z.T. noch mit Steinen, an den Genitalien rumschnippseln damit der Sex gefühlsloser wird, gehts eigentlich noch?

      Die Spitze ist die "Metzitzah B’peh", das Absaugen des Blutes mit dem Mund nach dem Abschneiden der Vorhaut. "Besser" lassen sich Religionen wohl nicht zusammenfassen.
      22 19 Melden
    • Oxymora 15.02.2018 00:04
      Highlight Religion kann so dumm sein, dass sogar den Gläubigen und Frommen die eindeutig religiösen Motive voll peinlich sind. Dann wird versucht, diesen religiösen Unsinn hinter wissenschaftlich klingenden Begründungen zu verbergen.

      Pseudowissenschaftliche Theologie pro Kinder Verstümmelung, weil Beschneidung inzwischen gegen HIV, Harnwegserkrankungen, Penis- und Gebärmutterhalskrebs, Syphilis, Tuberkulose, usw. hilft

      Ob Beschneidung auch gegen Schnarchen hilft?
      Ich kenne da einen Realitäts-Analphabet .....



      19 18 Melden
  • Hypatia 14.02.2018 14:29
    Highlight Dass der religiöse Glaube verschwinden möge, bleibt ein frommer Wunsch der Atheisten.

    Wer rechnen kann, der weiss: Noch nie gab es so viele Gläubige wie heute.


    14 23 Melden
    • Gelöschter Benutzer 14.02.2018 21:32
      Highlight Hypatia

      Wer rechnen kann, weiss, das heute Trump nicht an der Macht wäre, hätte das amerikanische Volk wirklich etwas zu sagen. Scheiss drauf.

      Was ist so cool am religiösen Glauben? Was gibt er Dir? Woran hältst Du fest? Weshalb trägt er Dich?

      Da, für ernst gemeinte Antworten.
      11 10 Melden
    • Hypatia 15.02.2018 14:43
      Highlight @ gelöschter Benutzer

      Ich bin Agnostiker und kritischer Beobachter des Stammblogs. Ich halte daran fest, dass man die Wahrheit sagen sollte, auch wenn sie nicht jedem genehm ist.
      11 2 Melden
  • A Sy 14.02.2018 11:19
    Highlight Hahaha, was für eine Illusion. Leutz, nur (NUR) Westeuropa ist stark atheistisch. Und stirbt gerade darum aus.

    Ohne Jesus Christus, Glaube, Hoffnung, Liebe - ist das Leben nutzlos und nur ein Haufen Elementarteilchen die im Weltall herumgurken.

    Das Christentum ist der glaube an einen rationalen Schöpfer und rationale Gesetze, etwas was andere Kulturen nie gehabt haben. Weder die Griechen noch die Römer.

    Der Abgesang ist wie immer falsch, und "leer" waren die Kirchen auch im 14 Jahrhundert. Das ist normal.
    16 35 Melden
    • Azrael 15.02.2018 09:31
      Highlight @ A Sy: Nicht nur, dass ich nicht einverstanden bin, ich finde deinen Kommentar richtiggehend widerlich!

      Was für eine Anmassung zu behaupten, ein Leben ohne Jesus und ohne Glauben sei nutzlos!!?! WTF!!?!

      Du definierst Liebe zwar als gleich wichtig wie Glaube, Jesus oder Hoffnung. Aber in der katholischen Kirche bist du keinesfalls frei zu lieben, wenn du willst.
      23 8 Melden
  • eliminate_all_ humans 14.02.2018 08:46
    Highlight Oh ein Hexer, verbrennt ihn !!!!
    - Halt ¨!! ich bin Informatiker !

    Oh ... Formatiert ihn !!!!
    - WTG !
    25 3 Melden
  • Michael Bamberger 13.02.2018 17:06
    Highlight AMU: "Der Mensch hat nachweislich ein(en) Körper und eine Seele beide sind mit einander verbunden."

    Na da bin ich mal gespannt auf Ihren Nachweis der Seele.
    19 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 13.02.2018 21:15
      Highlight Hier auf dem Bild ist sie ganz klar zu sehen, die Seele; gut, damals gab es noch keine Photographie, aber hey, dafür auch kein Photoshop! ;-) Und ja, es ist eine etwas magere Seele, aber immerhin...
      7 6 Melden
    • A Sy 14.02.2018 11:23
      Highlight Das merkt man daran das Menschen denen es Finanziell und Körperlich gut geht - Selbstmord machen. Weil das Leben sinnlos ist.

      Die Seele ist immateriell, genauso wie die Liebe - und auch die Mathematik. Ästhetik ist auch immateriell nur wir können sie wahrnehmen und schaffen. Genauso wie ein "gute geschriebenes Buch" - die Bewertung was GUT ist - auch immateriell.

      Westeuropa ist wahrlich auf das Niveau von primitiven herabgefallen - Wertvorstellung von 14 Jährigen Kindern beherrschen "erwachsene".
      9 14 Melden
    • Michael Bamberger 14.02.2018 13:33
      Highlight @ A Sy

      Ohne die materiellen Botenstoffe Dopamin, Adrenalin, Endorphin und Cortisol, entsteht keine Liebe.

      Ohne materielles Gehirn, welchem der menschliche Intellekt entspringt, entsteht weder Mathematik noch Ästhetik.
      18 6 Melden
  • Kay Ahnig (1) 13.02.2018 16:42
    Highlight gut so! glaubt lieber an usnere erde, das gute und die veränderung! religion sollte meiner meinung komplett aus der öffentlichkeit augeschlossen werden!
    23 13 Melden
  • manago 13.02.2018 04:04
    Highlight Gott ist Glaube und nicht bewiesen. Trotzdem sagen seine Anhänger, Gott ist barmherzig, gut, allmächtig usw. Sie tun so, als wäre das bewiesen, dabei ist dies nichts anderes als Glaube, und nicht mehr. Da die Religionen nicht die Kraft haben, dazu zu stehen, dass sie nur einen Glauben vermitteln, sind sie nicht authentisch und somit ersetzbar. So wie einst der Glaube an viele Götter in Europa verschwand, wird es auch mit den heutigen Religionen geschehen. Es ist nur eine Frage der Zeit.
    21 8 Melden
    • Anam.Cara 13.02.2018 07:37
      Highlight Die alten europäischen Götter haben das Feld nicht ganz freiwillig geräumt, damals.
      Ich kenne Gläubige, die nicht nur so tun als wäre Gott bewiesen. Sie erzählen Geschichten aus ihrem Leben, in denen Gott für sie absolut real war. Und das gibt ihnen Kraft.
      Warum müssen einige Menschen versuchen, diese Überzeugten runterzumachen und von ihrem Glauben abzubringen?
      Lasst sie doch glauben. Viele Gläubige haben hohe Ziele, was z.B. Nächstenliebe oder Grosszügigkeit betrifft.
      Hinterfragt nicht das Motiv, wenn jemand versucht, Gutes zu tun.
      17 16 Melden
    • manago 13.02.2018 14:57
      Highlight Die europäischen Götter wurden mit Gewalt von einem anderen Glauben vertrieben. Auch bei den alten Göttern gab es Gläubige, die Geschichten erzählten. Wieso hat man diese Überzeugten runtergemacht und nicht sein gelassen? Aus Wichtigtuerei und mangelnder Selbstbeherrschung. Wir leben in einem Raubtieruniversum. Der Mensch ist das grösste Raubtier auf diesem Planeten. Er könnte lernen, sich selbst zu beherrschen, tut er aber nicht, trotz Glaube und Religion. Man kann es gut meinen und doch schlechtmachen. Nichts gegen Menschen die ihren Glauben aufrichtig und mit Selbstbeherrschung ausüben.
      11 2 Melden
    • A Sy 14.02.2018 11:25
      Highlight die "europäischen Götter" des Heidentums waren fiktionen, idiotische Storys um die Naturgewalten zu erklären - oder so dinge wie Gier, Lust und co.

      Der Christliche Gott ist eine ganz andere Wahrnehmung, eine ganz andere Art von Gott. Er ist der quell des Seins, der Ursprung und das Ziel allen Strebens. Erst mit dem Christentum wurde die Natur nicht mehr als Gott angesehen und angebetet. Erst mit dem Christentum schälte sich das Heidentum aus seinen Fesseln und der Mensch wurde aus seiner Heidenangst befreit - mit Tabus und willkürlichen kulten. Gott kam zu uns, er reichte UNS die hand.
      4 17 Melden
    • manago 14.02.2018 14:43
      Highlight Zuerst gab es das Spaghettimonster. Das liebevollste Wesen. Dann kamen die Götter, Jehova, der christliche Gott, Allah ...
      @A Sy Was du schreibst, ist Glaube. Die Geschichte über Gott ist voller Fiktionen und idiotischen Stories. Gott wurde als Erklärung für viele Naturphänomene herangezogen. Der Spruch: macht euch die Welt untertan, ist das Gierigste überhaupt, und heisst, unterdrückt Jeden und Alles. Dass Kinder der Heiden von Christen wegen "Glauben" getötet wurden, ist gut, und befreiend? Dass Gott die Hand gereicht haben soll, ist Glaube, und zeigt nicht, dass wer eine gute Gläubige ist!
      15 3 Melden
  • einmalquer 12.02.2018 16:12
    Highlight Nach zwei Stunden schon über 200 Kommentare
    und
    jetzt wird die Kommentarfunktion auf sechs Tage erweitert

    wer soll denn das noch alles lesen?
    15 2 Melden
    • Alienus 12.02.2018 20:14
      Highlight 1x/

      Wer des Lensens mächtig ist!
      6 5 Melden
    • Pasionaria 13.02.2018 01:37
      Highlight Nun, es geht nicht nur um's Lesen, dazu siehe Alienus, vorallem um die 'hohe' Kultur des Diskutierens, auch Diskussionskultur genannt.
      Da erleben Sie in 144 Stunden besten Anschauungsunterricht: von groesstem Humbug a' la Beteigeuze oder Vera.vox' verblendeten Nonsens bis zu interessanten Beitraegen a' Herr Niewöhner und von vielen andern.

      Alienus, bitte, woher stammt das Wort Humbug?
      @ einmalquer, Sie werden erleben, dass man zudem auch auf verzwickte Fragen einleuchtende Antworten kriegt.
      Dies als zusaetzliches Lesevergnuegen.
      Ist Ihre Frage damit beantwortet?

      5 2 Melden
    • Alienus 13.02.2018 14:47
      Highlight Deine Frage macht zu schaffen. Versuchte mit der Ableitung von Humidität (Feuchte). Nicht plausibel.
      Als Kind hatte ich ein Ratespiel: Taste, fühle, rate den Sack. Was ist im Sack? Es wurde kl. Gaben, Leckereien uam. in den Sack gesteckt und erhielt diese bei richtiger Antwortung. Als Schlauberger mit Ballung habe ich Mitspieler vorsätzlich in die Irre getrieben.

      1, 2, 3.
      Gabe is mei.

      Der Ursprung von Humbug scheint mir eine ursächliche Wurzel im Verbergen / Täuschen / Irreführen zu haben. Werde mich spätestens Samstag diesbezüglich melden.

      Die Quellenlage: äußerst dürftig bis nix.
      2 2 Melden
    • Michael Bamberger 13.02.2018 17:01
      Highlight @ Pasionaria / Alienus

      Warum so kompliziert wenn's einfach geht?

      https://de.wikipedia.org/wiki/Humbug
      4 1 Melden
    • Alienus 13.02.2018 19:52
      Highlight Michael Bamberger

      Warum stellen Sie diese Frage und bringen eine unpassende Lösung?

      Im Wiki stehten über Humbug nicht viele erschöpfende Informationen. Pasionaria aber fragte, „woher“ stammt und nicht „was“ bedeutet H.

      Der etymologisch. Ursprung von H. ist nicht andeutungsweise aufgeführt.

      Für unseren (Pas. / Ali.) Selenfrieden ist es ein Manko!

      Erste Verdachtsmomente sind aufgetaucht und die üblichen Verdächtigten sind bereits in der Mangel. ;-)
      1 4 Melden
    • Pasionaria 13.02.2018 23:19
      Highlight M. Bamberger
      danke, aber tatsaechlich interessiert mich der Ursprung dieses Slang-Wortes.

      Alienus
      wieso so abhold @ MB, der nur einen verdankenswerten Hinweis gab?
      Ali./Pas.- Seelenfrieden angesprochen, hast Du natuerlich recht: der Friede deren Seele – das ist das Hintergrund/Ursprungs-Wissen!
      Hat weit mehr als 144 Std. Zeit, danke.
      2 2 Melden
    • Michael Bamberger 14.02.2018 09:26
      Highlight Wenn's hilft, dann bitte unter Etymology hier schauen:

      https://en.wikipedia.org/wiki/Humbug
      2 1 Melden
    • Pasionaria 14.02.2018 19:01
      Highlight M. Bamberger
      Das ist doch schon mal etwas, danke!

      Was es da zu blitzen gibt? Etwa Júpiter?
      1 1 Melden
  • Billy the Kid 12.02.2018 14:16
    Highlight Das Christentum war tatsächlich schon im 19. Jahrhundert erledigt. Die französische Revolution kannte schon keine "Götter" mehr - nur das Licht der Vernunft sollte uns leiten.
    Man wusste schon damals, dass wir nicht im Zentrum des Universums leben und unser Stern einer von Billionen ist.
    Charles Darwin et al. stiessen dann noch den letzten Götzen namens Mensch vom Sockel und seitdem stehen wir über keiner Ameise und nicht einmal über einem Einzeller. Freilich tun wir immer noch so als ob "der Mensch" ein ganz besonders wichtiges Geschöpf sei - Ignoranz ist halt zäher als das Christentum.
    12 9 Melden
    • Knäckebrot 12.02.2018 16:21
      Highlight Ich denke zwar kirchenkritisch, aber es ist historisch einfach nicht stichhaltig, an Christen nichts gutes zu lassen und gleichzeitig die Aufklärung zu idealisieren.

      Die Französiche Revolution, geleitet von Licht und Vernunft.

      Nach meinem Recherchenstand wurden in der Franz. Rev. weitaus mehr Leute durch die Guillotine geköpft, als Leute durch die 300J Inquisitionsverfahren verurteilt wurden.

      "Liberté, Egalité, Fraternité ou la mort" war der Slogan. Dass "La mort" dazugehörte, wissen heute nur wenige.
      16 8 Melden
    • Pasionaria 13.02.2018 02:16
      Highlight Knaeckebrot
      Nun, es ist immer muessig 'Tote' gegeneinander aufzurechnen.
      Vorallem ist es auch schwierig die Ausmasse genau zu beziffern.
      Franz. Revolution > man schreibt etwa 40'000 Opfer infolge staatl. Gerichtsverfahren.
      Die Totenzahlen bei den diversen Buergerkriegskaempfen ist schwerlich zu benennen.
      Die Anzahl Toten durch die Inquisition ist niemals mit Sicherheit auszumachen. Wurde selbst darueber Buch gefuehrt, hat es die kath. Kirche sowieso geschafft, diese verschwinden zu lassen.
      Es wird aber von sicher ueber 100'000 bis mehreren Millionen geschaetzt.
      Weiss jemand mehr darueber?
      8 2 Melden
    • Billy the Kid 13.02.2018 09:32
      Highlight @Knäckebrot
      Tja lieber Knäckebrot - niemand hat behauptet, dass die französische Revolution ein Ponyhof war.
      Und ja: Es wurden abscheuliche Verbrechen im Namen der "Freiheit und Brüderlichkeit" begangen - im 20. Jahrhundert wurde noch viel systematischer und blutiger gemordet. Übrigens: Lesen Sie mal nach wie die Landeskirchen mit Hitler "kooperierten".
      10 0 Melden
    • Knäckebrot 13.02.2018 11:45
      Highlight @P: Von wem wird 100000 bis über eine Million sicher geschätzt?

      So dachte ich auch, bis ich mich damit befasste. Ich las Aussagen div. Historiker.
      Ich suche nicht herauszufinden, was mein Weltbild nährt. Ich will umgekehrt mein Weltbild auf dem Aufbauen, was ich herausfinde.

      @BtK: Du hast nicht behauptet, dass die F-Rev. ein Ponyhof war, aber "nur Vernunft und Licht sollte uns leiten".

      Ich verteidige nicht Kirche, sondern hinterfrage die Mehrheitshaltung, welche reflexartig dem Säkularismus das Gute zuzuschreiben scheint und den Glaubensgruppen das Schlechte.
      Findet ihr das unangemessen?
      3 3 Melden
    • Pasionaria 13.02.2018 22:43
      Highlight M. Bamberger
      Rabbi Jussuf
      Alienus
      Was sagen Eure Annalen dazu? Es scheint mir, Ihr habt besonders aussagekraeftige.
      1 1 Melden
  • Mangi 12.02.2018 12:48
    Highlight Das wichtigste und einzig richtige das jetzt getan werden muss, ist Kirche und Staat endlich voneinander zu trennen.
    28 2 Melden
    • nJuice #NoNoBillag 14.02.2018 23:42
      Highlight Amen!
      2 0 Melden
  • Beteigeuze 12.02.2018 12:46
    Highlight Mein allerliebster Alienus

    Natürlich kann ich Ihren tiefen Groll nachempfinden, wenn ich auf das Tausendjährige Reich Bezug nehme.

    Wenn ich aber lese, dass es nach dem Deckel drauf für 1000 Jahre keinen Krieg mehr geben wird, dann bricht es aus mir, als durch und durch arischer Mensch, einfach heraus. Dann kann ich mich einfach nicht mehr bremsen. Es ist einfach stärker als ich, verstehen Sie?

    Wissen Sie, ich habe auch bei mir zu Hause im Keller eine Art Grotte eingerichtet, mit Führerbild, Kerzen und so. Da verweile ich dann abends immer in stiller Andacht und meditiere.

    Gut, gel?
    4 7 Melden
    • Alienus 12.02.2018 17:32
      Highlight Herzallerliebster Bet.

      Habe ich keinen Groll. Sie strapazieren mein Zwerchfell schon arg!

      Bezüglich Ihres Ariernachweises kann ich nur hüsteln. Die Vorfahren meines Vaters kamen vor ca. 500 Jahren aus Georgien/Persien. Dort wohnen die genetischen Blut-Arier und nicht die politisch verwirrten Nenn-Arier wie die NS-Deppen, Reichsbürger, Pegida, AfD …

      Ihrer Grotte? Ha, ha, habe im Büro einen schreienden Führer, äh …. einen Schrein des Führers mit Reliquiar. Sein Taschentuch mit gefülltem braun-schwarzen Rotz.

      Von der Rede am 1.September 1939: „…seit 5,45 wird zurückgeschossen …“.

      Hä, geil?
      9 3 Melden
    • pablo' 12.02.2018 19:02
      Highlight Das griechische und ägyptische Reich sind viel älter als dass eines Tausendjährigen, das als längstes Zeitalter von vielen gehalten wird. Bis heute hatte kein Reiche auf ewig bestanden, und würde es auch nicht auf ewig bestehen. Am Ende wird die Büchse der Pandora geöffnet, und dann löscht das Kerzenlichtlein, und böse Geister krappeln herum, und knappern an dich!? Diese niedergründigen Visionen kann ich mit niemanden teilen!
      0 0 Melden
    • Maracuja 12.02.2018 21:10
      Highlight @Beteigeuze

      Betti Sie sind zum „goisse“*. Hinter dem vermeintlichen Riesenstern Betelgeuse versteckt sich ein brauner Zwerg. Na immerhin müssen wir jetzt nicht mehr fürchten, dass Sie sich zur Supernova entwickeln.

      * Schweizerdeutsch für kreischen
      3 2 Melden
    • Beteigeuze 12.02.2018 21:21
      Highlight Alienus

      Lassen Sie es gut sein.

      Ich habe keine Zeit und noch weniger Lust mit Ihnen zu spielen.

      Aber wenn ich Zeit und Lust hätte mit Ihnen zu spielen, dann würden Sie anschliessend sagen, dass es besser gewesen wäre, wenn ich keine Zeit und Lust gehabt hätte.

      Glauben Sie mir.
      3 12 Melden
    • Alienus 12.02.2018 23:47
      Highlight Heißgeliebter braunes Zwergeleinchen!

      OK, lassmermal sein. Wenn das der Führer wüsste.

      Fazit:
      Sagt doch der Fisch, den dummen Angler habe ich aber jetzt an der Angel!
      9 2 Melden
    • Pasionaria 13.02.2018 06:41
      Highlight Bete....
      (um Erhellung!) ...igeuze
      Es wird immer bunter am Sternenhimmel.
      Zuerst spottet er von' geballter Intelligenz' in diesem Blog, gefolgt von einem ihm eigenen Verstaendnis-/Leseproblem, faehrt weiter mit braunen Spielen, und am Schluss droht er, mit seiner vermeintlichen 'geballten Intelligenz,' einem fremden Alien, weil er nicht in der Lage ist dessen historischen Ball aufzunehmen.
      Es ist nicht zu glauben: ein vierfaches Eigentor!
      8 2 Melden
  • AMU 12.02.2018 08:28
    Highlight Gemäss diesem Artikel, hat der Mensch eine Seele, aaahaa auf einmal. Schon interessant, Seele = Geist, in der Philosophie sagt man - immateriell, was nicht stofflich existiert. Betonung auf stofflich, das heisst die Seele existiert. Das heisst auch, dass die Seele existiert ohne das diese mit den Händen greifbar ist. Gott ist Geist = Gott existiert. Die Geschichte der kath. Kirche ist 2000 Jahre alt, schon immer hat man sie tot geglaubt oder gewünscht.
    7 23 Melden
    • Anam.Cara 13.02.2018 07:50
      Highlight Für mich sind Seele und Geist zwei verschiedene Dinge. Das eine ist unser Lebenskern, eine Verbindung in eine andere Dimension (wie auch immer man die nennen will). Das andere ist unser Wesen, die Basis dafür, wie wir uns entwickeln, verhalten, ausdrücken.
      Beide sind entscheidende Aspekte unseres Daseins. Vielleicht gibts da auch Zusammenhänge. Z.B. "je älter die Seele, desto strahlender der Geist", aber da bin ich mir nicht ganz sicher.
      3 2 Melden
    • AMU 13.02.2018 13:33
      Highlight Der Mensch hat nachweislich ein Körper und eine Seele beide sind mit einander verbunden. Hier in diesem Fall habe ich mich auf den nicht-körperlichen Teil des Menschen bezogen. Der Geist ist wichtig in Bezug zu Gott. Das die Seele immateriell ist hat sie einen "geistigen" Bezug, somit muss es ein Geisteswesen geben (Gott).
      1 9 Melden
  • vera.vox 11.02.2018 20:19
    Highlight Die Sekte und Ihr Prophet gucken 50 Jahre in die Zukunft.

    Doch zurück zur Wirklichkeit.
    Religionen erfahren viel politische Unterstützung.

    Bald ist der Islam, eine eidgenössisch anerkannte Religion, weitsichtige Volksvertreter arbeiten daran.

    Die Finanzierung ist durch die Kirchensteuer gesichert, wahrscheinlich wird sie in <<Friedensbeitrag juristischer Personen>> unbenannt werden. Da Religionen eine tragende Säule der Gesellschaft sind, sollen Firmen auch ihren Beitrag leisten. Pragmatische Lösungen im Zusammenleben im gegenseitigen Respekt voneinander, nützt allen, auch den Firmen.
    8 38 Melden
    • Favez 12.02.2018 00:22
      Highlight Wenn man aus der Kirche austritt, zahlt man keine Kirchensteuer mehr. Wenn man nie in der Kirche war, sowieso nicht.
      Die Finanzierung ist nicht gesichert.
      20 6 Melden
    • Oxymora 12.02.2018 07:01
      Highlight Sie verwechseln den Mitgliederbeitrag für Gläubige mit der Ungläubigensteuer für nicht Gläubige.

      Beides wird Kirchensteuer genannt. Den Mitgliederbeitrag muss man nach dem Kexit nicht mehr bezahlen.

      Sind sie aber der Ungläubigensteuer unterworfen handelt es sich um eine Steuer. Sie ist in jedem Fall geschuldet. Es ist sehr bedenklich, dass es in Europa immer noch ein Land gibt, dass wie ein Kalifat Ungläubigensteuern einzieht.
      16 3 Melden
    • Baba 12.02.2018 08:23
      Highlight Favez: Firmen (Juristische Personen) zahlen in 18 von 26 Kantonen Kirchensteuern. An die jeweils am Ort 'grössten' Landeskirche.

      Das bedeutet, dass das Kleidergeschäft des jüdischen Geschäftsmanns XY/der Uhrenladen des Muslimen Z oder das Restaurant des Atheisten X Kirchensteuer an die röm-kath Kirche bezahlt...

      Wird vom BG so gestützt.
      18 1 Melden
    • cero 12.02.2018 08:42
      Highlight @ Favez: In einigen Kantonen bezahlen auch juristische Personen (Firmen) Kirchensteuer. Im Kanton Bern wird neu die Auflage damit verbunden, dass die 'profitierenden' Kirchen das Steuergeld der Firmen nicht für kultische sondern nur für gesamtgesellschaftliche Projekte einsetzt. Naja,es tönt zumindest schön....
      Ich denke aber, es ist im Interesse des Staates, dass er für die im Land wichtigen Religionen eine historisch-kritische Geistlichenausbildung ermöglicht, bald auch für den Islam, sonst droht definitiv ein Religionsghetto, Brutstätte für Extremismus jeder Art.
      8 5 Melden
    • MiepMiep 12.02.2018 09:17
      Highlight "Friedensbeitrag"? Religionen sind seit jeher Grund für Kriege... Das wäre nun wirklich eine völlig lächerliche Bezeichnung für die Kirchensteuer.
      21 5 Melden
    • vera.vox 12.02.2018 20:59
      Highlight Ich finde es voll richtig das juristische Personen Kirchensteuern zahlen. Sonst wäre die Kirche eine Firma, die möglichst viele Kunden braucht.

      Dank den christlichen Freiheitsgedanken und der christlichen Meinungsvielfalt können juristische Personen schliesslich gute Geschäfte machen. All das wird von der Kirche gegen den fundamentalistischen Atheismus verteidigt.

      Die Kirche gibt weiter, was in der Bibel zu entdecken ist. Futter vom allerfeinsten für die Seele. Wir sollen Christus folgen. Selbst gebastelte Wahrheiten brauchen wir nicht.
      7 19 Melden
    • vera.vox 12.02.2018 21:15
      Highlight Und nun zu den Kirchenaustritten der natürlichen Personen.
      So was sollte in einem Rechtsstaat eigentlich gänzlich verboten werden.

      Zur Info: Wer einmal getauft ist, kann diese nicht rückgängig machen. Wer konfirmiert wurde: Auch das bleibt; einen Segen kann man nicht widerrufen. So wie auch eine Geburt nicht rückgängig gemacht werden kann.

      Was ist mit den Kindern von Konfessionslosen, wenn diese den kirchlichen Unterricht besuchen? Da soll dann die Kirche bluten und die religiöse Weiterbildung der Schmarotzer bezahlen.
      7 21 Melden
    • cero 12.02.2018 22:35
      Highlight @ vera.vox: bin mit dem letzten Abschnitt überhaupt nicht einverstanden. Eine Kirche, die aufhört, auch Menschen außerhalb ihrer Mitglieder ihre Botschaft gratis und franko weiter zu geben, hat sich aufgegeben. Menschen das Evangelium nur gegen Geld weiterzugeben ist so was von..... und ein Kniefall vor dem Zeitgeist. Liebe und Gnade sind IMMER umsonst, in der ganzen Bedeutungsvielfalt, die dieses Wort in sich trägt.
      7 4 Melden
    • vera.vox 12.02.2018 23:45
      Highlight
      Cero hast du den Interkantonalen Kirchenboten nicht abonniert?
      Kannst Du dir vorstellen wie mühsam die Kommunikation mit konfessionslosen Eltern für die Diener Gottes ist?


      http://www.kirchenbote-online.ch/artikel/?id=9361&artikel=Konfessionslose:-Schmarotzer-beim-kirchlichen-Unterricht?%22


      .
      5 11 Melden
    • Favez 13.02.2018 00:31
      Highlight Das wusste ich nicht. Wieder was gelernt, danke.
      Es wird sicher viel Gutes getan mit diesem Geld aber finde trotzdem, dass Firmen keine Kirchsteuer bezahlen sollten.
      Noch zu deiner Aussage "Und nun zu den Kirchenaustritten der natürlichen Personen.
      So was sollte in einem Rechtsstaat eigentlich gänzlich verboten werden."
      Gahts no?! Ich hab mir nicht ausgesucht, getauft zu werden. Das haben meine Eltern entschieden und darum war ich katholisch als Kind. Glaube ist etwas sehr persönliches und jemanden verbieten zu wollen, seine Religion zu wechseln, ist das Letzte.
      11 0 Melden
    • cero 13.02.2018 07:18
      Highlight @vera.vox - Ich sage ja dasselbe wie im Artikel - eine Gebühr eintreiben ist hoch mühsam und heikel. Den Unterricht als diakonischen Auftrag (gratis Zuwendung) zu verstehen, vereinfacht alles und wird dem Evangelium gerechter als irgendwelche Zahlungen.
      Das kann man anders sehen - das hängt dann mit dem jeweiligen Kirchenverständnis zusammen. Eine 'kaufbare' Kirche gefällt mir nicht.
      2 1 Melden
    • MiepMiep 13.02.2018 08:04
      Highlight konfessionslose Kinder, welche den Religionsunterricht besuchen möchten, bezahlen auch dafür, bzw. deren Eltern. Für den Sohn meiner Kollegin macht das 800 Franken im Jahr (für 1 Lektion pro Woche für einen Zweitklässler, der Betrag steigt jährlich...) Also nichts von wegen Schmarrozern!
      2 0 Melden
    • Baba 13.02.2018 08:05
      Highlight "Ich hab mir nicht ausgesucht, getauft zu werden"

      Ja und genau das ist DER Grund, der gegen die Taufe von Babies spricht! Jesus wurde erst mit 30 Jahren getauft. Da hat vera.vox schon recht, eine Taufe kann wie eine Geburt nicht rückgängig gemacht werden.

      Aber nicht die Kirchenaustritte sollten verboten werden, sondern die Kindstaufe... Die Konfirmation/Firmung entbehrt jeder biblischen Grundlage und soll nur darüber hinwegtäuschen, dass ein Kind mit der Taufe als Baby eigentlich 'vergewaltigt' wurde.
      6 2 Melden
    • PatsNation 13.02.2018 13:10
      Highlight "Bald ist der Islam, eine eidgenössisch anerkannte Religion, weitsichtige Volksvertreter arbeiten daran. " -Vera.vox

      Wasn so schlimm daran? Ist ja nicht so, dass der Christliche Glaube unser Leben bestimmt, oder? Und da die Schweizer ja das Minarett-Verbot angenommen haben, brauchste darüber auch ned nachzudenken
      3 0 Melden
    • vera.vox 13.02.2018 21:47
      Highlight @Baba

      <<Aber nicht die Kirchenaustritte sollten verboten werden, sondern die Kindstaufe... >>

      Bist Du etwa Satanist?

      Warum willst du, die kleinen, wehrlosen Kinder nicht von der Erbsünde befreien?

      .
      3 12 Melden
    • vera.vox 13.02.2018 21:49
      Highlight @PatsNation

      << Wasn so schlimm daran?>>

      Da hast du wohl etwas selber hinein interpretiert.

      Ich empfinde es als eine Bereicherung, das macht doch die religiöse Welt noch bunter. Wie das Evangelisch-Reformierte hat auch der Islam christliche Wurzeln, er ist einfach ein wenig älter. Unserem lieben Schöpfer gefällt das sicher, so viele leicht unterschiedliche Religionen und alle dienen nur Ihm.


      .
      2 6 Melden
    • Pasionaria 13.02.2018 22:52
      Highlight Eine absolute Unverschaemtheit von 'Schmarotzern' im Zusammenhang mit Kindern, die mit ihrem besten KollegIn den Religionsunterricht besuchen, zu sprechen.
      Aber typisch: "Du sollte deinen Naechsten lieben, wie dich selbst" > aber nur unter der Bedingung, er macht Kohle frei.
      Die Religionsmaerchenerzaehler sollen froh, sein, wenn ueberhaupt noch Kínder im total langweiligen Unterricht erscheinen und dabei nicht nur zum Fenster hinausschauen, wie Bild zeigt!
      Muss man das Kaesblatt > Kirchenbote noch abonnieren und dafuer bezahlen?
      Einfach unglaublich: Kirche = Business. Ist allerdings nicht neu.
      6 2 Melden
    • Knäckebrot 14.02.2018 16:39
      Highlight @vera.vox, "und alle dienen nur Ihm". Woran erkennt man dir nach, dass man "nur Ihm" dient? Und woran erkennt man, dass man "Ihm" nicht dient?

      (Ist nicht zynisch gemeint, auch keine Fangfrage. Nimmt mich aufrichtig wunder, wie du das so gewiss beurteilen kannst)
      1 0 Melden
    • vera.vox 14.02.2018 22:04
      Highlight @ Knäckebrot

      Der wahre Glaube an den einzigen universellen Schöpfergott ist unverfälscht und rein, Bibel und Koran sind von Ihm. Christen und Muslime dienen nur Ihm.

      Ganz anders viele pseudo Religionen, sie verehren Götzen, manche gleich mehrere. Diesen Götzendienern fehlt der Verstand um die Einheit Gottes zu erkennen. Sie haben den wahren Gott aus dem Herzen verbannt. Das menschliche Gemüt wird durch die Vielgötterei dunkel und tierisch, da wird eben nicht nur die Einheit Gottes, sondern ebenso das Gemüt gespalten. Es ist pure Gottesleugnung. Sie dienen Ihm nicht.
      0 6 Melden
    • Baba 15.02.2018 00:25
      Highlight @vera.vox

      "Bist Du etwa Satanist?"

      Nein. Taufen in Ihrem Universum nur Satanisten ihre Kinder nicht?


      "Warum willst du, die kleinen, wehrlosen Kinder nicht von der Erbsünde befreien?"

      Weil dies Jesus durch seinen Tod bereits getan hat und es purer Aberglaube ist, dass es der Kindstaufe bedarf. Auch Er wurde erst mit 30 getauft. Taufe MUSS ein freiwilliger Akt des Täuflings sein.
      1 0 Melden
    • vera.vox 15.02.2018 09:05
      Highlight @Baba

      Wozu überhaupt taufen, wenn es angeblich keine Erbsünde mehr gibt?
      0 2 Melden
    • Knäckebrot 15.02.2018 11:16
      Highlight Falls du beide Bücher ganz gelesen hast und als unverfälscht betrachtest, wie gehst du mit den Stellen um, die das andere Buch widerlegen?
      (z.B. Kreuzigung, Taufe)

      (Auch das ist keine Frage zur Provokation. Ich will es wirklich verstehen)
      1 0 Melden
    • Baba 15.02.2018 11:55
      Highlight Taufe als als aktives und bewusstes Glaubensbekenntnis. Etwas, das einer Kindertaufe (Baby) nicht der Fall ist, bzw. einer "geistigen Vergewaltigung" gleich kommt.

      Wenn Sie so besorgt um die Kinder sind, wie erklären Sie sich dann die Erwachsenentaufe im Falle Jesu'?
      1 0 Melden
    • cero 15.02.2018 13:24
      Highlight Liebe vera.vox, die "Erbsünde" ist ein theologisches Konstrukt, eines von vielen verschiedenen, das man aus der Bibel mit Phantasie und imho einer guten Portion Schöpfungsverachtung herleiten kann, wenn man denn will.
      Historisch hat uns Augustin die Erbsünde eingebrockt. Er war schon zu seiner Zeit höchst umstritten und das gilt auch für seine Lehre der Erbsünde.
      Kurz: Die Kirche hat Menschen getauft lange bevor es den Gedanken der Erbsünde gab! Und hatte dementsprechend sicher ein anderes Taufverständnis als das Reinwaschen von Erbsünde.
      2 0 Melden
  • Michael Bamberger 11.02.2018 20:10
    Highlight Ein paar Fakten zur Entwicklung:

    Schweiz 1970:
    - Römisch katholisch 46.7%
    - Reformiert 48.8%
    - Konfessionslos 1.2%

    Schweiz 2016:
    - Römisch katholisch 36.5%
    - Reformiert 24.5%
    - Konfessionslos 24.9%

    (Quelle: BFS)

    Deutschland 1950:
    - Römisch katholisch 45.8%
    - Evangelisch 50.6%
    - Konfessionslos 3.6%

    Deutschland 2016:
    - Römisch katholisch 28.6%
    - Evangelisch 26.6%
    - Konfessionslos 37.5%

    (Quelle: REMID)

    Weltweit 1900:
    - Christentum 36.6%
    - Konfessionslos 0.2%

    Weltweit 2010:
    - Christentum 33.0%
    - Konfessionslos 11.5%

    (Quelle: STATISTA)

    24 2 Melden
    • Anam.Cara 14.02.2018 07:14
      Highlight Danke Michael.
      Wie war eigentlich das Wachstum der Weltbevölkerung zwischen 1900 und 2010? Eine Verdoppelung? Das würde dann heissen, dass es heute fast doppelt soviele Christen gibt, wie im Jahr 1900.
      Ich wusste nicht, dass jeder Dritte Mensch auf der Erde ein Christ ist...
      1 1 Melden
    • nJuice #NoNoBillag 14.02.2018 23:50
      Highlight @Anam.Cara

      1900: 1.65 Mrd. Menschen
      2010: 7 Mrd. Menschen

      Du liegst falsch mit der Verdoppelung, hast den Spirit von Religionen also sehr gut verstanden: Unwissen und Augen vor Wissen verschliessen.
      0 0 Melden
    • Anam.Cara 15.02.2018 07:42
      Highlight Das ist jetzt aber Ansichtssache, njuice. Ich habe eine Frage gestellt und eine Antwort bekommen. Das ist m.E. der einfachste Weg um an Wissen zu kommen.
      Aber eigentlich habe ich nur die Statistik infrage gestellt, die ohne entsprechende Relation eine falsche Aussage ergibt...
      0 0 Melden
  • Herr Niewöhner 11.02.2018 19:15
    Highlight Na, da bleibt zu hoffen, daß das auch so kommt. Die Amtskirchen haben es ja noch nicht einmal fertiggebracht, sich für ihre Hexenverbrennungen und Folterungen zu entschuldigen. Beim Islam sieht es doch genauso schlimm aus. Diese "Gläubigengemeinden" haben der Welt durch Indoktrination, Zukunftsverweigerung und parasitärer Machtgier mehr geschadet als genützt. Wir brauchen eher Wissenschaftler als verblendete Theologen als Welterklärer.
    23 3 Melden
    • Anam.Cara 14.02.2018 07:20
      Highlight Nicht einverstanden, Herr Niewöhner.
      Eine Welt, die nur von Wissenschaftern erklärt wird, wäre auch kein schöner Platz.
      Es braucht Philosophen, Theologen, Wissenschafter, Ökonomen, Künstler, Journalisten etc.
      Es braucht all diese Frauen und Männer, die sich mit einem oder mehreren Aspekten der Welt befassen...
      Es ist die Vielfalt, die unsere Welt zu einem lebenswerten Platz macht.
      2 2 Melden
    • Pasionaria 14.02.2018 19:22
      Highlight Anam.Cara
      Wo schreibt H.N., dass die Welt NUR von Wissenschaftern erklaert werden soll? Bitte genauer lesen "Wir brauchen eher Wissenschaftler als verblendete Theologen als Welterklärer."
      Sie haben durchaus recht mit "Es ist die Vielfalt, die unsere Welt zu einem lebenswerten Platz macht."
      Selbstverstaendlich braucht es Kuenstler, Philosophen, Schriftsteller, Journalisten (unabhaengige und aufklaerende) als wichtige Ergaenzung auf unserem kurzen Lebensweg.
      Leider hat die Theologie, sowie die nur am Gewinn (nicht am Menschen) orientierten Oekonomen dieser Welt eher geschadet als genutzt.
      1 1 Melden
    • Anam.Cara 15.02.2018 07:45
      Highlight @Pasionaria
      Einverstanden mit Oekonomen und auch Theologen. Dennoch braucht es sie um die Welt zu erklären. Denn einerseits gibt es auch vernünftige (von beiden Gattungen) andererseits können wir Fehler nur dann erkennen und vermeiden, wenn wir das System verstehen...
      1 1 Melden
  • René Edward Knupfer 11.02.2018 17:50
    Highlight Glauben heisst nicht wissen !
    Wissen statt Glauben !
    Denken statt Glauben !
    Sich befreien von selbst gewählter Unmündigkeit !
    31 8 Melden
    • cero 11.02.2018 18:48
      Highlight "Glauben Sie das wirklich?"
      14 13 Melden
    • Anam.Cara 14.02.2018 07:30
      Highlight Herr Knupfer.
      Ich bin ein selbständig denkender, handelnder und entscheidender Mensch. Ich gestalte mein Leben täglich mer oder weniger bewusst nach den Umständen, die entweder gegeben oder beeinflussbar sind. Ich mag fundiertes Wissen und ich liebe die Auseinandersetzung mit Gedankenmodellen.
      Und trotzdem bin ich gläubiger Christ. Weil mir die Existenz einer höheren Macht, die auch die grösseren Zusammenhänge erkennen kann, ein gutes Gefühl gibt. Und weil ich mich auch mal irgendwo bedanken möchte, wenn alles rund läuft.
      Bin ich deswegen unmündig?
      3 2 Melden
  • manago 11.02.2018 15:30
    Highlight Gott, Allah, Jehova usw. sind nichts anderes als eine Erfindung des Menschen. D.h. nicht, dass es kein höheres Wesen bzw. keine höhere Entität existiert, aber ich glaube nicht, dass es sich selbst Gott oder Allah nennt. Jeder kann behaupten, sogar der schlimmste Kriminelle, dass er an Gott glaubt. Die Grosse Frage ist, ob dies der sogenannte Gott ebenso sieht und glaubt. Die Religionen interessieren sich für Gott, aber gilt auch der umgekehrt Fall? Wenn Gläubige nicht wollen, dass ihre Religion untergeht, sollten sie in ihren Handlungen glaubhaft darlegen, dass sie es aufrichtig meinen.
    16 4 Melden
  • Beteigeuze 11.02.2018 14:49
    Highlight Diesmal ist es lustig. Einmal noch bricht aus ihm seine ideologische 68-ziger Grundgesinnung heraus, bei der er immer noch zu träumen beginnt. Und seine Gemeinde trampelt vor Vergnügen.

    Also, alle Religionen gehen den Bach ab. Die Christliche sowieso. Aber auch der Islam wird das Zeitliche segnen, obwohl dieser sich mächtig und potent wie noch nie in seiner Geschichte präsentiert.
    12 18 Melden
  • Beteigeuze 11.02.2018 13:10
    Highlight Warum das so sein wird, dafür wird der "Arabische Frühling" aufgeführt. Obwohl bei dem nur eine Verbrecherbande eine andere ablöste und nichts anders war, als eine von aussen gesteuerte politische Destabilisierung einer ganzen Region.

    Aber der Hammer war ein zum Highlight erkorener Blog-Kommentar. Religionen weg, Deckel drauf und schon ersteht aufs Neue das "Tausendjährige Reich".

    Die Lachnummer schlechthin. So einen Leitartikel darf man eigentlich nicht kommentieren. Aber trotzdem finde ich, dass man so viel geballte Intelligenz auf einem Haufen in irgendeiner Form würdigen muss.
    13 28 Melden
    • Alienus 11.02.2018 19:46
      Highlight Beteigeuze

      Schon wieder fader Quark vom Sirius?

      Geben Sie uns bitte Antwort, warum @(H)eckMec Ihrer Meinung nach hier vom entstehenden „Tausendjährigen Reich“ schreibt?

      Denn m.E. bezieht sich dessen Schreibe auf einen Zeitabschnitt von tausend Jahren.

      Wie wollen Sie unsere geballte Intelligenz würdigen?

      Droht uns geballten Intelligenzlern ewige Pein als göttlich-biblische Strafe?

      Um Ihre Zuordnung bezüglich des hier von Ihnen postulierten 1. , 2. oder 3. Reichs wird gebeten.

      U.A.w.g.

      Wetten, Sie machen wieder auf Drückeberger.
      13 3 Melden
  • vera.vox 11.02.2018 11:24
    Highlight << Extrapoliert man die Entwicklung, sieht es in 50 Jahren düster aus für die Kirchen. >> Hugo Stamm

    Diese Behauptung erinnert mich ein wenig an Nietzsche.

    Wie ist der momentane Zwischenstand?



    15 23 Melden
    • Skip Bo 11.02.2018 15:12
      Highlight Nietzsche ist tot.
      Gott gibt es nicht.
      Religion gibt es. Sie ist eine Massenmanipulation, welche verteufelt, ausgrenzt, einengt, vorschreibt, droht, tötet.
      Religion ist entbehrlich. Menschenverstand und Aufklärung sind unentbehrlich.
      34 10 Melden
    • Knäckebrot 11.02.2018 18:25
      Highlight Vera.Vox könnte ja Skip Bo mal zum Essen einladen, damit er sich nicht - wie der Vorwurf lautet - ausgegrenzt fühlt.

      Ich würde mich täuschen wären die anderen Kommentarleser nicht auch interessiert, was uns Skip Bo über die Begegnung berichten würde.
      5 1 Melden
    • cero 11.02.2018 19:03
      Highlight @Skip Bo: Es sind nicht Religionen, die das tun, sondern Ideologien. Das können durchaus auch religiöse sein, aber nicht nur. Auch Menschenverstand und Aufklärung können zur Ideologie werden und wenn's darum geht, recht zu haben, über Leichen gehen. Wenn es um die schiere Macht geht, spielen hüben wie drüben Menschlichkeit und Rücksichtnahme keine Rolle mehr. Unentbehrlich sind nur Menschen, die sich durch all die Rückschläge nicht davon abbringen lassen, für andere im Namen von welchem Glauben auch immer, selbstlos da zu sein. Alles andere gehört doch irgendwie in die Tonne.
      6 3 Melden
    • Skip Bo 11.02.2018 19:21
      Highlight Knäckebrot, mit Fanatikern kann man sicher gemeinsam essen. Aber ob sich ein vernünftiger Diskurs entwickelt, ist fraglich. Wahrscheinlich wird er vom Fegefeuer erzählen und dass das jüngste Gericht mich zu ewiger Verdammnis verurteilt, obschon ich als Nichtgläubiger ein "gottesgefälliges" Leben führe.
      Wie Verivox tickt findet ihr aus seinen Kommentaren raus.
      10 5 Melden
    • vera.vox 11.02.2018 20:42
      Highlight @ Skip Bo

      Schade
      Ich hab eben noch meinen Mann um Erlaubnis gefragt.
      Und er hat mir versichert jede Restaurant Rechnung zu bezahlen,
      Hauptsache deine Seele wird gerettet.

      Aber offenbar bist du noch nicht gefestigt in deinem
      Nichtglauben und fürchtest, dass du ihn verlieren könntest.

      Naja dann brauchst du mein Fon Nr. ja nicht.
      7 14 Melden
    • pablo' 12.02.2018 23:55
      Highlight Das ist fauler Apfel, und ein Kahlschlag sich mit "Geld und Geist im Glauben zu verbinden. Mit Schmiergeld den Himmel zu erschwindeln, ob mit den Zehnten, oder die Kirchensteuer, das sollte ein Tabu sein. So ein Laster seine Gerechtigkeit zu erkaufen ist eine Schande, man meine eine Schmiergeld-Affäre!
      3 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 11.02.2018 11:22
    Highlight Suchst Du das Göttliche? Hör gute Musik und Du wirst fündig.
    12 6 Melden
  • Franz0506 11.02.2018 09:53
    Highlight Aufgabe der Kirche wäre Menschen zu belehren, dass es ein Weiterleben nach dem Tode gibt. Sie machen das immer weniger. Ist das ein Grund, dass sie immer mehr an Bedeutung verlieren? Was ist nun die Alternative? "Wissenschaftler" versuchen zu überzeugen, dass die Natur, mit ihrer höchsten Ordnung durch Zufälle entstanden ist. Ist das nun ein Zeichen von grosser Klugheit oder von einer intelligenzmässigen Verblödung? Man muss schon den letzten Rest von Logik aus dem Gehirn pressen, um an so viele Zufälle zu gauben. Die Natur mit ihrer grossen Schönheit liefert den Beweis, dass es Gott gibt.
    21 32 Melden
    • vera.vox 11.02.2018 12:18
      Highlight Gut analysiert Franz
      Aber, dass Einigen die letzten Reste von Logik aus dem Hirn gepresst wurde, hat natürlich auch mit den Lebensumständen zu tun. So mancher wurde von Gott auf die Erde geschickt, wo er in die Fänge von streng atheistischen Eltern geriet. Wenn jemandem schon als Kleinkind das Gehirn atheistisch gewaschen wurde oder seinem Bewusstsein sonst eine prägende und anhaltende, atheistische Schädigung zugefügt wurde, so kann er selber nichts dafür. Jesus Christus in seiner Barmherzigkeit wird das berücksichtigen und jene Seelen nicht in den Höllenschlund werfen.
      7 26 Melden
    • Rabbi Jussuf 11.02.2018 13:21
      Highlight Franz
      Könnte auch sein, dass es immer mehr Kirchenleuten klar wird, dass es kein Weiterleben nach dem Tod gibt und sie keine Lust mehr haben, die Gläubigen anzulügen.
      26 11 Melden
    • Franz0506 11.02.2018 15:58
      Highlight Herr Jussuf
      Es gibt für ihre Zukunft 2 Optionen.
      Die erste ist, dass Sie nach ihrem gelebten Leben und geschriebenen Kommentaren ihr Haupt auf ein Kissen sinken lassen und ihr geistiges Licht ausgeknipst ist.
      Die Zweite ist, dass sie nachher in einer jenseitigen Welt erwachen und weiterleben. Was wäre nun das Klügste, was zu tun ist? Einfach abwarten und über die zu spotten, die an ein Leben nach dem Tode glauben - oder zu forschen, was sie nachher erwartet. Gott ist Geist und somit sind auch seine Geschöpfe Geistwesen - und so dürfen sie sich bestimmt auf ein Weiterleben im Jenseits freuen.
      11 16 Melden
    • MiepMiep 12.02.2018 09:28
      Highlight Franz0506 was ist denn der Beweis FÜR ein Leben nach dem Tod? Und was für einen Sinn hat es denn, nach dem Leben "weiterzuleben"? Wieso sterben wir dann, wenn wir weiterleben sollen?
      9 2 Melden
    • PatsNation 13.02.2018 13:15
      Highlight wie kann man nur so verblendet sein...
      2 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 11.02.2018 09:43
    Highlight Eine Ersatzreligion ist wohl der Rechtsnationalismus mit seiner ganzen Folklore und der Drang nach absoluter Macht und noch mehr Mammon seiner Führer. Die SVP baut sich völlig sektenartig auf und vergöttert ihren Heiland zu Herrliberg und seine Weisungen richtiggehend. Und Tochter Maggie, die von Leuten wie Köppel bereits in den Himmel gelobt wird, ist darauf und daran in die Fussstapfen ihres Daddys zu treten. Ihre Anhänger versehen auch sie mit einer Art Heiligenschein und Unfehlbarkeit. Ich staune immer wieder, wie scheinbar wackere Bürger zu blökenden Schafen werden kaum hat jemand Knete.
    29 16 Melden
    • Skip Bo 11.02.2018 15:20
      Highlight In jeder Partei gibt es Leute, welche der Führungsmannschaft unkritisch nachtrottet, z.B. den Unfehlbaren wie Simonetta und Doris.
      Dein Fokus auf die SVP ist nicht falsch aber unvollständig.
      Das Ganze in den Sektenbereich zu schieben passt zum Thema, ist aber Quatsch.
      8 5 Melden
  • Alienus 11.02.2018 05:28
    Highlight Pasionaria

    Gewöhnt? An etwa!

    Da möchte ich meine logische Verschwörungstheorie äußern.

    Ist es nicht auffällig, was diese Zahl 24 h/d x 3 d = 72 h entsprechend der altreligiösen mythischen Wertezahl 72 tatsächlich bedeutet? Da hat sich Hugo Stamm mit der Redakteuren auf etwas eingelassen. Auf 72 Jungfrauen! Menschlich!

    Und jetzt die heilige Zahl 144. Denn 24h/d x 6 d = 144 h. Unersättlich, jetzt 144 Jungfrauen. Göttlich!

    Ist, wie einige Blogger immer wieder behaupten, er auf dem Vernichtungstrip der abrahamsch-christlichen Religion?

    Die Redaktion, ein Sündenpfuhl?

    I werd narrisch.
    10 9 Melden
    • vera.vox 11.02.2018 13:52
      Highlight @ Alienus

      Du kannst nicht davon ablenken,
      dass es sich in Wahrheit restlos um

      Zahlen der Bestie handelt.

      Sie sind hier sehr gut getarnt,
      ganz harmlos ist von sechs Tagen
      die Rede, das sind aber 528400 Sekunden

      528400 = 393 x 666 + 266662


      .
      4 15 Melden
    • Alienus 11.02.2018 20:05
      Highlight vera.vox

      Hm, Sie glauben an so eine Zahlenmystik???

      Da würde man sich lieber von der Bestie beißen lassen!

      Bin voll erschüttert. ;-(

      Hilfe, @vera.koks, koksen Sie etwa? 
      10 2 Melden
    • Pasionaria 11.02.2018 20:26
      Highlight Alienus
      2/2
      Auch dieses, Dein Geheimnis waere damit gelueftet "Musste das Schützenloch verlassen, da so ne schwarze Klapperschlange anschlich."
      Nix von ...schlange es war das Vera.voxy-Biest!
      Alles wird in diesem Blog entschluesselt!



      0 1 Melden
    • Pasionaria 11.02.2018 20:28
      Highlight 1/2
      Alienus
      Jetzt wird's ja spannend...
      Nicht nur bist Du uns hier als etymol. Analyst wertvoll, nun noch als Zahlendeuter. Interessant.
      Vorallem nicht nur als VT outest Du Dich, nein einen Level hoeher > als Verschwoerungsbeweisfuehrer. Das haben noch nicht viele geschafft.
      Dein 05.28h (sog. unausgeschlafen) will beweisen, dass unser Blogautor, gemeinsam mit der Watson-Redaktion, einem Geheimbund der Aufklaerer, Skeptiker und Scharlatanaufdecker angehoerig ist.
      Darueber ist nachzudenken!
      Vera.voxy hat's schon getan und siehe da: es handelt sich "in Wahrheit restlos um Zahlen der Bestie"!!
      ff
      0 1 Melden
    • vera.vox 11.02.2018 22:25
      Highlight @ Alienus

      Nenn es Zahlenmystik, wenn du willst.
      In jedem Fall ist es eine biblische Realität.
      Gottes Wort für Christen mit Verstand.

      .
      4 14 Melden
    • PatsNation 13.02.2018 13:23
      Highlight Leben Sie wirklich noch mit/nach Versen aus Bibel, Apostelbriefen und Offenbarung oder sehe ich da etwas falsch? Die Offenbarung wurde ca. zwischen 60 AD und 95/96 AD geschrieben... (gegoogelt) und das auf Latein... und dann übersetzt und übersetzt und übersetzt und übersetzt und übersetzt und übersetzt und übersetzt und übersetzt und übersetzt und übersetzt und übersetzt und übersetzt und dann wollen sie mir sagen, dass alles genau so jetzt in der Offenbarung steht wie damals... ja genau und ich bin ein marsmensch
      3 0 Melden
    • vera.vox 13.02.2018 21:56
      Highlight @PatsNation
      Ich vermute du magst unsere christliche Nation, die aus dem Schoss der Landeskirchen gewachsen ist nicht sonderlich. Die Bibel ist Gotteswort und zentral für die Kirche. Die zahlreichen Übersetzungen beweisen, dass dem Schöpfer alle Menschen wichtig sind. Egal in welcher Muttersprache sie sein Wort studieren, Jesus Christus liebt alle.
      2 2 Melden
    • nJuice #NoNoBillag 14.02.2018 23:58
      Highlight @vera.fox
      Die Bibel ist nicht Gottes Wort. Das behauptet lediglich der Koran von sich.
      Die Bibel ist eine Sammlung von Geschichten über einen "Gott", die nachweislich weit nach den "Ereignissen" verfasst und zusammengetragen wurde.
      1 1 Melden
    • vera.vox 15.02.2018 08:43
      Highlight @nJuice #NoNoBillag

      Wenn die Bibel weit nach den Ereignissen verfasst wurde kann es sich nur um Gotteswort handeln. Oder wurde der Beginn der Schöpfung von einer Überwachungskamera aufgezeichnet?

      Ihr NoNoBillag Engagement find ich super, es ist enorm wichtig, dass unserer christlichen Nation die genialen Religionssendungen von Radio und TV erhalten bleiben.
      2 2 Melden
  • Pasionaria 10.02.2018 23:04
    Highlight Alienus
    Jetzt, wo man sich so langsam daran gewoehnt hat, nach 72 Stunden nicht mehr zu argumentieren oder zu laestern, d.h. nichts (Un-)heiliges mehr zu vergegenwaertigen, kannst Du tatsaechlich die neue Regelung lobpreisen! (Ich tu's eigentlich auch....)
    3 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 11.02.2018 11:09
      Highlight Liebe Pasionaria

      Jetzt muss nur noch Dein Vorschlag durchkommen, diese unsägliche Best-of-Kommentarspalte zu kübeln und bald haben wir hier wieder Tagi-Verhältnisse.

      PS: Mein Instrument (Korg Pa300) habe ich gekauft, zu einem Superpreis. Es ist mein kleines Paradies, auch wenn ich Dich als Lehrerin dringend brauchen könnte. Dein CrazyRonnie
      1 1 Melden
    • Alienus 11.02.2018 13:47
      Highlight Pasionaria

      Aber, aber.

      Habe doch bei der Blogeröffnung zum betreffendem Thema eine Salve von Halleluja- Dauerfeuer gen Himmel geballert.

      Musste das Schützenloch verlassen, da so ne schwarze Klapperschlange anschlich.
      2 2 Melden
    • Pasionaria 11.02.2018 22:33
      Highlight Du, crazyRonnie,derselbe....
      Sehr erfreulich, die Anschaffung Deines Korg Pa300 - kein Audioplayer?
      So gut hat Dir offensichtlich die Blogpause getan!
      Da ich Dich sehe, Dich zu einem 'richtigen' spirituellen Musiker zu entwickeln, wirst Du dann auch in der Lage sein, den Blog zu komponieren!
      1 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.02.2018 00:54
      Highlight Pasionaria

      Der Korg ist vielmehr mein Eintritt in die Welt der virtuellen Instrumente. Nein, ich will nicht mit Begleitautomatik mein Hirn ruhigstellen. Es geht dabei nur um die Anschlagdynamik. Und die reine Freude an Klängen, die niemand kennt, wenn er nicht mit Cubase und Freunden arbeitet. Ich kann da Sachen machen, die nie zuvor gehört wurden. Stichwort: Dark Planet. Dennoch oder gerade deshalb fehlt mir Deine klassische Schule. Ich war in der klassischen Schule. Leider kannte sie nur Strenge. So biblische. Tiefe, böse, ernste Strenge. Die Liebe zur Musik konnten Sie aber nicht töten.
      2 1 Melden
    • Pasionaria 14.02.2018 19:47
      Highlight (niemals mehr...) Gelöschter Benutzer
      "Ich war in der klassischen Schule. Leider kannte sie nur Strenge."
      Ich meinte, das ist heute nicht mehr so - bei uns 'blutjungen' MusikpaedagogInnen steht die Freude des Musikschuelers/Studenten ueber allem!
      Wissen wir doch, dass die hoechsten Gefuehle, deren wir Menschen faehig sind, von der Kunst, vorab der Musik, erzeugt wird. Das darf doch nicht abgewuergt werden.
      Toll, hast Du wiederum den Zugang dazu gefunden. So wirst Du Dein Temperament wieder etwas in's Gleichgewicht gebracht haben.
      Deine naechste Umgebung und der Blog werden es Dir verdanken!


      0 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 10.02.2018 20:59
    Highlight Dogmen sind die vergänglichen Instrumente aller Religionen.
    Solange der Zwist geschürt wird, wird auch der Konflikt geschürt.
    Überlässt man dem Individuum seinen Glauben und schaltet die Institutionen aus, wäre dies der Anfang einer besseren Welt.
    10 4 Melden
    • cero 11.02.2018 07:58
      Highlight Das ist doch genau das, was jetzt passiert im Westen: Jeder soll auf seien Façon selig werden. Ob das wirklich das Ei des Kolumbus ist, oder ob unsere Gesellschaft ab all dem Individualismus Auseinanderfallen wird, wird sich zeigen. Eine Kirche ist immer auch eine Solidargemeinschaft, in der man zusammensteht, einander zeigt, dass man mit- und füreinander da ist, dass man einen nicht egal ist. Klar, braucht man das nicht und es geht auch ohne Kirche oder so. Wer aber 'übernimmt' dann? Die Partei? Der Karnevalsverein? Die SRG? Niemand?
      4 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 11.02.2018 12:33
      Highlight @cero
      Solange religiöse Institution mit Schriften missionieren, predigen und Schuldgefühle diktieren ist es kein Glaube sondern Knechtschaft und steuerbar.
      Die Institutionen sollen weg, sie zu ersetzen finde ich keine Lösung.
      Gemeinschaften können auch ohne Diktat geformt werden.
      Der soziale Individualismus (Egoismus?) ist ein anderes Thema.
      3 3 Melden
    • rodolofo 11.02.2018 14:45
      Highlight Wenn der unangenehme Nachbar davon überzeugt ist, er sei ein toller Super-Hecht, dann wird es für mich noch unangenehmer...
      1 1 Melden
    • cero 11.02.2018 16:23
      Highlight @Agoge Die Institutionen werden immer ersetzt, ein Vakuum bleibt nicht sondern füllt sich. Die Frage ist: Mit was? Dass die Kirchen Ihre Rolle alles andere als nur gut gespielt haben, mit Schuldgefühlen etc. rumgemacht haben , das bestreite ich nicht.
      Ob die neue Füllung für die Menschheit zum Segen wird? Werden sehen.
      1 0 Melden
  • Share 10.02.2018 20:34
    Highlight Nun, an etwas festmachen, so funktioniert Religion. Woran wird sich die Zukunft dann einst zurück binden lassen? Logischerweise am Medium. Das fing mit Wachstafeln an ging mit der Druckerpresse weiter und findet seine vorläufige Erfüllung in einer Datenwolke. Irgendeine winzige Kleinigkeit scheinen Sie übersehen zu haben.
    4 0 Melden
    • Share 10.02.2018 22:03
      Highlight Da sind Konfessionisten gemeint, die Spiritisten kurz mitgedacht und die Naturalisten vorangestellt und dabei übersehen, dass sich die Saekularisierung der Schriftreligionen nach okzidentalem Weltbild installiert hat. Hm.
      1 0 Melden
    • Share 13.02.2018 13:36
      Highlight Das ausserordentlich Mutige an den Schriftreligionen ist, dass sie sich der Prüfung stellen. Das scheint mir von 1968 auszugehen. Bleibt die Frage nach dem Geist. Bringen antiautoritäre Erziehung, intuitives Lernen eine neue Weltanschauung hervor?
      Wie bete ich AGB`s an? Kursiv geschrieben, mit einem Postscriptum versehen? Beschreiten Sie den Weg des kommunikativen Handelns nach Habermas, Herr Stamm? Da wüsste ich gerne mehr.
      0 0 Melden
  • Pasionaria 10.02.2018 20:09
    Highlight 1/2
    H. Stamm: "....dass die Zeit der umspannenden Religionen oder Glaubensgemeinschaften in der westlichen Welt vorbei sein wird."
    Sind Sie da nicht etwas zu optimistisch?
    Es ist offensichtlich, dass sich viele gelaeuterte Menschen endlich vom Ballast und der Indoktrination von Religionen befreien, aber grundsaetzlich glaube ich kaum, dass der seit Jahrhunderten vorwiegend mit der Muttermilch eingegebene Glaube verschwinden wird.
    Selbst wenn an die Maerchen der Bibel immer weniger geglaubt wird, meinte ich,.....
    ff
    7 8 Melden
  • Pasionaria 10.02.2018 20:08
    Highlight 2/2
    ....Selbst wenn an die Maerchen der Bibel immer weniger geglaubt wird, meinte ich, dass das ganze christliche Gehabe in vielen Menschen als kulturelle Tragstuetze, aus dem Beduerfnis von Heimatgefuehl (oh Schreck) bewusst und unbewusst tief verankert ist.
    Kulturelle Ueberlieferungen > Feste > Feiertage > Lieder > Bilder > Symbole, siehe bes. Weihnachten > Ostern sind nicht wegzudenken.
    Des weitern zeigen auch Abstimmungen ueber die Entfernung von religioesen Symbolen deutlich, dass die Mehrheit noch dagegen ist.
    9 7 Melden
  • Paulschleckmaul 10.02.2018 20:06
    Highlight Wir können Stolz sein. Wir schmettern mystisches und Hoffnung gegen den Fels. Weil es angeblich so dumm und naiv ist. Dafür ersetzen wir es durch sogenannte Erkenntnisse und dem wunderbarem
    Egoismus.
    Wie schön und angenehm. Dadurch fühlen wir uns clever und weise.
    Ich fürchte, wir graben uns unsere Grube. Wenn dies zutrifft, fallen nicht andere hinein. Auch nicht nur wir. Sondern einfach alles zusammen.
    14 26 Melden
  • manuel0263 10.02.2018 20:01
    Highlight Wer an Gott glaubt, der kann und soll das mit Freude tun; der Kontakt ist ganz direkt möglich. Materialistische Zwischenhändler wie Bodenpersonal sind dafür nicht erforderlich. Wenn es Jesus gegeben hat, war es sicher nicht in seinem Sinn, was seit 2000 Jahren in seinem Namen getan wurde.
    33 4 Melden
  • exodus 10.02.2018 17:21
    Highlight Wenn es einen allmächtigen Gott gibt, und er etwas zu sagen hat, dann kann er direkt zu mir kommen, und sagen was er will.
    Diejenigen die das Wort Gottes predigen, machen nur Gotteslästerung.
    31 7 Melden
    • rodolofo 11.02.2018 14:41
      Highlight Er versucht ja schon Dein ganzes leben lang, Dir mit Zeichen rätselhafte Hinweise zu geben!
      3 9 Melden
    • nJuice #NoNoBillag 15.02.2018 00:00
      Highlight @rodolofo

      Wie genau darf ich den Knochenkrebs meines Sohnes deuten? Bin ich auserwählt oder er?
      2 0 Melden
    • rodolofo 15.02.2018 07:27
      Highlight @ nJuice
      Ich sage es ja: Die Zeichen sind da, aber sie sind so rätselhaft, dass wir sie nie verstehen können!
      Die einzige Möglichkeit, die uns bleibt, ist, auf unsere Gedanken und Gefühle zu vertrauen, die ja spontane Reaktionen auf die "Zeichen" sind.
      Ich kann Ihnen nur sagen, was bei mir funktioniert:
      Die eigenen Gedanken und Gefühle laufen lassen und mit dem Bewusstsein als "Seelen-Gärtner" sehr behutsam vorgehen, also nicht zu viel und auch nicht zu wenig eingreifen und kontrollieren.
      Sehr viel gelernt habe ich dabei als Bio-Gärtner und Bio-Bauer, auch im Umgang mit Baum-Krebs...
      1 3 Melden
    • Oxymora 15.02.2018 13:03
      Highlight @rodolofo

      Gott ist allwissend und allmächtig, damit er Zeichen geben kann, die wir nie verstehen können.

      Sind wir froh malt er nicht noch Schilder für den Strassenverkehr.
      2 0 Melden
  • Silent Speaker サイレントスピーカー 10.02.2018 15:44
    Highlight Ich finde, watson benötigt dringendst einen "SocialMediaBlog", denn Whatsapp, Instagram und Co. sind die neuen, gefährlichen Religionen. Die alten Religionen werden verschwinden und in den vielen kleinen digitalen Sekten aufgehen, das ist nur noch eine Frage der Zeit.
    11 25 Melden
    • kleiner_Schurke 10.02.2018 16:42
      Highlight wo siehst du die Ähnlichkeiten von Whatsapp und z.b. dem Christentum?
      26 5 Melden
    • NWO Schwanzus Longus 10.02.2018 17:36
      Highlight Ich finde den Materialismus der die Gesellschaft packt eine neue gefährliche Religion. Kaum jemand ist noch solidarisch, jeder für sich obwohl jeder behauptet man seie solidarisch.
      16 8 Melden
    • kleiner_Schurke 10.02.2018 18:09
      Highlight Wo sind sich z.b. der Islam und der Materialismus ähnlich?
      6 4 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 10.02.2018 18:40
      Highlight @kleiner_Schurke: Nimm's den "Kindern" weg und sie werden aufschreien. Genau wie wenn man den Christen den Glauben verbieten will. Und sei es nur schon die Abschaffung von Kirchenglocken.
      4 10 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 10.02.2018 18:47
      Highlight @NWO: Der Konsumismus allgemein ist das neue "Opium für's Volk". War vorhin kurz etwas Notwendiges einkaufen (Lebensmittel, jawohl!) und wann immer ich dies tu, begegne ich Konsumzombies, die meist das Smartphone in der Hand halten und entweder gänzlich abwesend sind (weil mit Smartphone und Konsumismus überfordert) oder sich so verhalten, als ob sie die Einzigen wären und sich zwischen den Regalen breit aufgestellt unterhalten. Auch im Weg, der bereits prall gefüllte (eigentlich überfüllte) Einkaufswagen. Sieht man jemanden an, kommt der verlegene Blick auf das Smartphone.
      7 5 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 10.02.2018 19:00
      Highlight @Schurke: Bist du eventuell Mitglied der Apple-Sekte? ;) Oder der Google-Sekte? Oder der Facebook-Sekte? Oder gar bei allen?

      Das sektiererische Verhalten der Apple-Schäfchen hier bei watson in der Kommentarsektion unterhalb von Apple-Berichten gibt schon Anhaltspunkte, wieviel Gemeinsamkeiten da bestehen. Die Whatsapp-Sekte ist grösser als die Threema-Sekte. Und wer bei Whatsapp nicht mitmacht, wird ähnlich behandelt wie ein Christ in einem islamistischen Staat.
      8 11 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 10.02.2018 19:07
      Highlight @Schurke: Dabei finde ich die Whatsapp-Sekte noch viel schlimmer als das Christentum, den Islam oder die Scientology. Denn bei WA wird man gezwungen, seine Identität zu verkaufen. Ohne den Verkauf seiner Identität geht nichts.

      Du bist doch sicher einer, der gegen Kim Jong-un wettert. Der ist aber nicht halb so schlimm wie das Facebook (Whatsapp, Instagram... aha!) was die Durchleuchtung der des Individuums betrifft. Und man rekrutiert schon die Jüngsten.

      https://www.tagesanzeiger.ch/leben/gesellschaft/facebook-weiss-mehr-ueber-die-buerger-als-eine-diktatur/story/28268451
      6 6 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 10.02.2018 19:11
      Highlight @Schurke: Und ganz am Anfang steht ganz Banal das, was das Christentum einst gross gemacht hat. Facebook-Imperien-Jünger missionieren. Sie missionieren für Whatsapp, Instagram, Facebook.

      Und was tue ich da? Ich spiele bitzli "Hugo Stamm" und kläre auf. Die Leute sollen sich von ihren Social Media Religionen befreifen. Das allerdings ist noch schwieriger, als die Leute von den etablierten Sekten und den Kleinsekten weg zu bringen.

      Oh, da bestehen viele Gemeinsamkeiten.
      6 7 Melden
    • kleiner_Schurke 10.02.2018 20:00
      Highlight Also beten die Whatsapp oder Apple User einen Gott an?
      12 5 Melden
    • kleiner_Schurke 10.02.2018 21:31
      Highlight @Silent Christentum kompakt:
      Eine sprechende Schlange brachte Adam dazu eine verbotene Frucht vom Baum der Erkenntnis zu essen (Ursünde). Als Strafe werden ALLE Menschen aus dem Paradies geworfen und künftig ALLE Menschen als Sünder geboren. Damit Gott den Menschen diese Ursünde vergeben kann, zeugt er mit Maria einen Gott-Mensch-Hybrid namens Jesus, der eigentlich er selber ist (allerdings erst seit dem Konzil von Nicäa 325). Dieser Gott-Mensch-Hybrid (=Lamm) opfert sich nun (sich) selber damit er (Gott) den Menschen vergeben kann. Ab da gilt: Glaube an Jesus und die Ursünde ist vergeben.
      9 6 Melden
    • kleiner_Schurke 10.02.2018 21:36
      Highlight Nun Silent, müsstest du mir aufzeigen wo denn genau analoge Strukturen bei den genannten IT Firmen zu finden wären. Die Leute beten Steve Jobs an? Ein Argument, dass man öfter in Freikirchen zu hören bekommt. Natürlich kompletter Blödsinn. Niemand betet Jobs in einer Weise an, in der z.b. Christen Jesus anbeten. Apple Jünger evangelisieren? Ach ja, das mag stimmen, "evangelise" ist so ein Wort das in den 80ern für das Anwerben auf der Strasse aufkam (gähn). Im Westen nichts neues.
      10 4 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 10.02.2018 22:40
      Highlight Hast du die Präsentation des iPhone X und die Anbeterei Steve Jobs' nicht gesehen?!
      4 7 Melden
    • züristone 10.02.2018 22:57
      Highlight Silent, gehören zu diesen gefährlichen digitalen Religionen auch Watson,bezw das Kommentieren von Watson-Berichten? Benutzt du dafür kein Smartphone? Kannst du mit gutem Gewissen behaupten, dass es dir nichts ausmachen würde auf digitale Kommentare zu verzichten? Ansonsten befürchte ich, dass du auch schon in die Fänge geraten bist und etwas digitale Detox Zeit benötigst ;).
      10 3 Melden
    • kleiner_Schurke 11.02.2018 00:24
      Highlight Parallelen hast du immer noch keine aufzeigen können oder wollen Silent....
      6 3 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 11.02.2018 02:34
      Highlight @züristone: Die Kommentarsektion ist kein klassisches Social Media. Man kann es eher mit Leserbriefen vergleichen, da grundsätzlich ja themenbezogen zum Bericht kommentiert wird. Zudem ist sie moderiert und erfordert eine vorgängige Freischaltung. Es gibt auch keine Timeline. Löschen kann man die Einträge auch nicht selbst.
      Ein Digital Detox habe ich nicht nötig, ich hänge nicht den ganzen Tag am Smartphone. Und Kommentare hier schreibe ich auch nie von einem Smartphone. Ich kann gut auf's Kommentieren verzichten. Willst du, dass dies mein letzter Kommentar hier ist?
      1 6 Melden
  • Fidelius Amadeus Wortzart 10.02.2018 15:26
    Highlight Hört auf immer die Kirche schlecht zu machen. Mit euerem Rumgehure, gottlosen Verhalten, nur noch Flausen im Kopf. Geht lieber mal regelmäßig in die Kirche!
    14 81 Melden
    • kleiner_Schurke 10.02.2018 16:43
      Highlight Wen meinst du mit "eure"?
      29 3 Melden
    • JackMac 10.02.2018 17:03
      Highlight Genau, in die Kirche. Da kriegen die Ministrabten noch die gehörige Prtion Liebe und Triebe und obendrauf noch eine Rafel Schockolade, dass sie auch schön ruhig sind.
      36 3 Melden
    • Fabio74 10.02.2018 17:38
      Highlight Warum sollten wir?
      15 3 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 10.02.2018 18:49
      Highlight SCHOCKolade! Jep!
      5 4 Melden
    • Alienus 10.02.2018 20:33
      Highlight Huch, der treue Fidelius.

      Stehen Sie etwa an der Bordelltür und kontrollieren, wenn wir da heraus torkeln?
      7 2 Melden
    • Pasionaria 10.02.2018 23:00
      Highlight Fidelius......
      Ihr Nick mag so gar nicht zu Ihrem Puritanismus passen.
      Es ist zu hoffen, Sie haben es musikalisch besser drauf als textlich. Soviel Humbug in drei Saetzen, wobei einer gar keiner ist, muss man(n) erstmal schaffen!
      "Mit euerem Rumgehure, gottlosen Verhalten, nur noch Flausen im Kopf."
      Koennen Sie uns Beispiele geben, was Sie darunter meinen? Oder treffen wir Sie eher bei Emma Amour an?
      7 2 Melden
    • rodolofo 11.02.2018 14:39
      Highlight Bevor ich Dir ein Herz, oder einen Blitz geben kann, möchte ich von Dir wissen, ob Du das wirklich ernst meinst, oder ob Du als Fastnächtler eine Rolle spielst.
      1 3 Melden
    • Alienus 11.02.2018 16:29
      Highlight Pasionaria / rodolfo

      Fidelius von fideler Fiedel?

      Fidelius möchte uns moralisch Verkommenen zwar höchststehend was geigen, aber es kommt von lat. „treu, zuverlässig“.

      Das scheint zu sein: Im fidelen Bordellniveau wohl gerne zuhause. Mit diesen Sprüchen aus Ortskenntnis?

      PS 1: Der kubanische Fidel war seeeeehr treu! ;-)

      PS 2: Von mir gibt‘s ne Aspirin.
      2 0 Melden
    • Pasionaria 11.02.2018 23:17
      Highlight "Von mir (Alienus) gibt‘s ne Aspirin." >
      und von mir eine Habano-Zigarre vom Lande des fidelen, nicht immer treuen Fidel C.

      Bitte unbedingt um Aufklaerung ueber "Rumgehure, gottlosen Verhalten, nur noch Flausen im Kopf."
      Sie sehen's ja, alle warten darauf, um uns bessern zu koennen.
      1 0 Melden
    • Madmessie 13.02.2018 16:08
      Highlight Was bitte ist an "rumgehure, gottlosen Verhalten, nur noch Flausen im Kopf" nicht klar?

      Weniger davon und mehr Kirche würde mittlerweile den meisten wohl tatsächlich mehr gut tun als das Umgekehrte.
      0 1 Melden
  • Niba90 10.02.2018 15:03
    Highlight Mir fehlen die Fakten in diesem Artikel. Wie viele Menschen sind aus der katholischen und reformierten Kirche ausgetreteten? Was ist mit neueren modernen Freikirchen wie ICF, welche einen grossen Zuwachs verzeichnen?
    27 5 Melden
    • kleiner_Schurke 10.02.2018 16:50
      Highlight Das Wachstum der Fun-Kirche ICF und anderer ähnlicher Clubs ist regional spürbar. Im Verhältnis zur gesamten Menge an Kirchenaustritten (1/3 der Bevölkerung) aber nicht relevant. Besorgniserregend finde ich wie mit ICF Gedankengut via IGW (Institut für Gemeindebau und Weltmission), in der Pastoren für die Bewegung Plus, Chrischona oder die EGW ausgebildet werden, andere evangelikale Gruppierungen unterwandert werden. Es ist als ob eine Freikirche andere mit ihrem Gedankengut übernehmen.
      18 2 Melden
    • cero 10.02.2018 17:49
      Highlight Die Zahl der reformierten ist konstant abnehmend, die der Katholiken nur konstant, was nicht zuletzt der Zuwanderung geschuldet ist. Macht ja nichts.
      ICF etc. sind gesellschaftliche Randerscheinungen, keine Massenphänomene und es gilt zu berücksichtigen, dass aufstrebende Freikirchen zu guten Teilen von anderen Freikirchen die Mitglieder übernehmen. So auch ICF. Die bewirtschaften alle die gleichen Leute, wirklich Neue kommen eher weniger dazu, sicher nicht als Masse.
      13 0 Melden
  • lilie 10.02.2018 14:03
    Highlight Eine Religion hält sich so lange, wie sie eine Funktion erfüllt. In unserem Wohlfahrtsstaat ist das Versprechen eines jenseitigen Paradieses müssig - in den Slums Südamerikas hingegen faktisch überlebenswichtig.

    Der Hinduismus hingegen hält sich vermutlich aus anderen Gründen: Dort erfüllen Rituale Gemeinschaft stärkende Funktionen. Aus dem gleichen Grund haben sich wohl auch bei uns heidnische Bräuche gehalten.

    Und der Buddhismus müsste jetzt tot sein. Das jedenfalls hat der Religionsgründer so prophezeit. Scheint aber nicht, als würde das die Buddhisten interessieren...
    29 3 Melden
    • cero 10.02.2018 17:54
      Highlight Religionen die eine Funktion erfüllen sind keine Religionen sondern Funktionserfüller. Resp. man kann das von aussen so sehen, aber 'fromm' wird man subjektiv nicht, weil man eine Funktion erfüllt haben möchte, sondern weil man berührt wird, 'glaubt', ein Stückchen Wahrheit erkannt zu haben, was immer das auch sein mag. Wer Religionen über ihre 'Funktion' definiert, hat IMHO nicht erfasst, was Menschen dazu bringt, zu glauben.
      7 7 Melden
    • lilie 13.02.2018 22:56
      Highlight @cero: Von etwas Höherem oder Grösserem berührt zu werden setzt keine Religion voraus. Das ist eine menschlich-individuelle Erfahrung, die allenfalls zur Gründung einer Religion führt, aber nicht dazu, eine vorhandene Religion zu erhalten.

      Glaube ist zudem ein christliches Konstrukt und in anderen Religionen nicht zwingend Voraussetzung.

      Daher bleibe ich bei meiner Meinung: Eine Religion mag auf Grund von mystischen oder ähnlichen Erfahrungen gegründet werden, aber erhalten bleibt sie, weil sie für die jeweilige Gemeinschaft eine Funktion erfüllt.
      2 0 Melden
  • JackMac 10.02.2018 13:52
    Highlight Die Religionen gehen dahin, wo sie hingehören. Zurück in die Schachtel und Deckel drauf.
    Danach herrscht 1000 Jahre lang Frieden.
    Bis jemand die Schachtel wieder öffnet.
    43 30 Melden
    • NWO Schwanzus Longus 10.02.2018 17:40
      Highlight Die allermeisten ganz grossen Kriege hatten aber nichts mit Religion zu tun. Und auch heute werden fast alle Kriege wegen alles ausser Religion geführt. Leider wieder so ein unqualifizierter Kommentar. Leider denken die Leute es seie voll intelligent sowas zu schreiben, dabei zeigt es höchstens das sie von Geschichte keine Ahnung haben und einfach jeglichen Müll nachplappern.
      17 35 Melden
    • cero 10.02.2018 18:00
      Highlight Da machen sich die USA und die Russen nach Syrien auf aus religiösen Gründen? die EU lässt Menschen im Mittelmeer ertrinken aus religiösen Gründen? Die Wirtschaft macht die Umwelt kaputt aus religiösen Gründen? etc etc....
      Da braucht es noch ein paar Schachteln, bis alles eingepackt ist und Frieden ist und die religiöse Schachtel wird beileibe nicht die grösste sein.
      23 5 Melden
    • pablo' 11.02.2018 23:54
      Highlight Die Büchse der Pandora,> ist eine fromme Gefahr, aus Geltungssucht, Machtgier, Habsucht, und noch allen Übels der Menschheit. Die Werten der Religionen werden immer mehr aufgeweicht, und Neuauslegungen machen aus Allem eine Weggweisung, statt eine Wegweisung, und irgendwann lüpft der Deckel der Pandora.
      3 0 Melden
  • Spooky 10.02.2018 13:41
    Highlight "Auf lange Frist wird aber auch der Hinduismus Existenzprobleme bekommen."

    Dem Hinduismus ist es egal, ob er existiert oder nicht. In der hinduistischen Trinität (Brahma, Vishnu, Shiva) ist die Zerstörung inbegriffen.
    16 2 Melden
    • kleiner_Schurke 10.02.2018 16:51
      Highlight Und die Hindus sind sehr offen für alles. Die haben Jesus schon längst integriert.
      13 3 Melden
  • Angelo C. 10.02.2018 12:37
    Highlight Von A bis Z eine träfe Darstellung Stamms...

    Wobei man selbst bei wenigen muslimisch geprägten Staaten allmähliche Aufweichungserscheinungen beobachten kann - ich denke da an die Saudis - und selbst an den Iran, wo die young urbans auf die Strasse gehen und die herrschenden Mullahs in Frage stellen 🤔.

    Zitat Stamm :

    „Die spirituellen Bedürfnisse werden aber nicht verschwinden. Die Menschen wollen sich in unserer individualisierten und konsumorientierten Welt die Seele nach den persönlichen Bedürfnissen massieren lassen.“

    Pers. inspirierte Spiritualität wird die Religionen ablösen...

    20 8 Melden
    • Share 10.02.2018 20:58
      Highlight Stell dir vor, du kannst den Muezzin zur gewünschten Uhrzeit bestellen, die Vesper um drei Stunden vorziehen, Weihnachten am 29. März feiern.
      4 4 Melden
  • Saraina 10.02.2018 12:20
    Highlight Fakt ist, dass die Kirchen zwar leer, aber die Gemeinden der Evangelikale voll sind, ebenso wie deren Kassen. Fakt ist, dass zur Zeit ein fundamentalistischer Evangelikaler Vizepräsident der USA ist. Fakt ist, dass die Hindutva Bewegung seit Jahren an politischer Bedeutung zunimmt und das wachsende Selbstvertrauen der Inder nachhaltig prögt. Fakt ist, dass der Westen im Nahen Osten ausgerechnet auf das fundamentalistische Saudi Arabien als Führungsmacht in der Region setzt, nachdem sämtliche Bestrebungen nach Demokratie und Öffnung teils brutalst abgewürgt wurden.
    28 8 Melden
    • rodolofo 11.02.2018 14:32
      Highlight Trump hat zwar sehr viele Evangelikale Fans, ist aber gleichzeitig der Marktschreier für eine Konsum-Religion mit dem Spirituellen Zentrum Las Vegas, der absolut NICHTS heilig ist!
      Trump ist der lustige Clown, der gleichzeitig ein böser Clown ist...
      4 1 Melden
    • pablo' 12.02.2018 00:32
      Highlight Nebst dem Mutterpflanze in Amerika, sind die geistlichen Pollen bis nach Europa ab gesamt. Was wir aus dem Westen sehen, ist schon längst bei uns.

      Der Wolf im Schafspelz ist nicht friedlich wie er sich vorgibt, sondern ist gefrässig in Tod und verderben.

      Jede westliche Nation produziert Kriegsmaterial auf ihrer Art und Weise, mit der Vorlage; "für den Frieden, einen gutem Zweck."

      Geld macht Geil, das Übel der Menschheit.
      1 1 Melden
  • Swizzi 10.02.2018 12:01
    Highlight Wen wundert das. Die Kirchen haben das selbst verursacht mit Ihrer Arroganz und ihren Skandalen.
    28 18 Melden
  • NWO Schwanzus Longus 10.02.2018 12:00
    Highlight Gewisse Religionen wie Buddhismus werden wohl lange bestehen bleiben. Sie machen sogar am meisten Sinn und gehen in Einklang mit der Wissenschaft, sogar bei der Wiedergeburt konnten gewisse Wissenschaftler wie Stevenson, Tucker sehr harte Indizien dazu finden. Dazu ist der Buddhismus nicht von einem Gott abhängig, es gibt zwar Formen dazu, die sind meistens mit Animistischer Kultur vermischt die mit dem Buddhismus wenig zu tun hat.
    14 34 Melden
    • Nevermind 10.02.2018 14:48
      Highlight Klar wird man wiedergeboren. Also wenigstens teilweise. Ein Molekül da ein Atom dort.
      Am besten lässt man sich verbrennen und verstreuen. So wird die Biomasse möglichst schnell wieder in den Kreislauf des Lebens eingebracht.

      Asche zu Asche. Staub zu Staub. 😉
      24 3 Melden
    • NWO Schwanzus Longus 10.02.2018 16:13
      Highlight Ist es nicht irrational anzunehmen das du einfach zufällig ein Sperma von einem zufälligen Erzeuger in einer zufälligen Zeit warst und wenn du stirbst dein Bewusstsein ins NICHTS geht, vorallem wenn das NICHTS völlig unlogisch ist? Ist das nicht genauso irrational wie Himmel/Hölle? Der Kreislauf des Lebens bedeutet man geht durch verschiedene Existenzen. Nicht man geht ins NICHTS. NICHTS gibts NICHT.

      3 21 Melden
    • flv 10.02.2018 17:04
      Highlight @nevermind: Sich verbrennen zu lassen wird wohl bald nur noch mit CO2-Kompensationszahlung zulässig sein.;P
      DAS (unter anderem) ist und der momentane Religionsersatz.*achtungironie*
      12 0 Melden
    • Nevermind 10.02.2018 17:09
      Highlight Weist du noch wie du dich vor deiner Geburt gefühlt hast? In etwa so stelle ich mir den Tod vor.
      Nichts was mir Angst machen muss.
      Nichts zu befürchten. Deshalb halte ich mich an einen buddhistischen Grundsatz. Lebe im hier und jetzt.
      Sorgen über das Leben nach dem Tod mache ich mir nach dem Sterben.
      17 1 Melden
    • NWO Schwanzus Longus 10.02.2018 17:18
      Highlight @Nevermind, anviele Tage im Leben kann man sich auch nicht erinnern, aber das heisst nicht das da nichts war. Ich mache mir keine Sorgen aber ich finde einfach das NICHTS ziemlich unlogisch und unrealistisch. Aber das ist wohl eine Frage die jeder anders sieht.
      2 15 Melden
    • rodolofo 11.02.2018 14:28
      Highlight @ NWO Schwanzus Longus
      Du warst nicht einmal ein Spermium, sondern Du warst einmal zwei: Eine Eizelle und ein Spermium.
      Als Spermium allein wärst Du einfach eine Weile in der Gegend herum geschwommen und dann vertrocknet.
      @ Nevermind
      Auch für dieses neuzeitliche Problem der CO2-neutralen Bestattung gibt es Lösungen:
      - Traditionell: Leichen auf einem hohen Turm auslegen und die Aasgeier ihre Arbeit tun lassen (Tierische Bestatter).
      - Ökologisch: häckseln und heiss kompostieren, zusammen mit reichlich pflanzlichem Material.
      - Hightech: In Aquaponic-Systemen den Fischen verabreichen.
      4 1 Melden
  • kleiner_Schurke 10.02.2018 11:50
    Highlight Abrams et al. haben 2010 die Abwanderung aus religiösen Gruppen in 85 Regionen der Welt untersucht. Sie stellen in ihrem Artikel: "A mathematical model of social group competition with application to the growth of religious non-Affiliation" https://arxiv.org/abs/1012.1375 fest, dass sich die Abwanderung aus allen Weltreligionen problemlos nach mathematischen Modellen nachvollziehen bzw. extrapolieren lässt. Sie widersprachen also der Idee, dass sich die Abwanderung aus dem Christentum im Vergleich zum Islam verschieden verhalten.
    12 5 Melden
  • TRL 10.02.2018 11:37
    Highlight Werden Historiker dereinst den Untergang der Religionen wirklich an den 68ern festmachen? Da gabs doch auch noch ein paar technologische Entwicklungen, die unsere Gewohnheiten und Gewissheiten in Frage stellten.

    Sie sprechen am Schluss das Bedürfnis nach Spiritualität (oder gemeinsamen moralischen Werten) an. Damit lassen Sie ja implizit die Möglichkeit offen, dass die Religionen vielleicht doch nicht so schnell untergehen werden - was eh eine sehr spekulative Voraussage ist - sondern sich der neuen Situation noch besser anpassen könnten.
    15 5 Melden
  • Luca Brasi 10.02.2018 11:33
    Highlight Also in China wird man als Westler vermehrt von Chinesen angesprochen, die heimlich oder der chinesisch-patriotischen christlichen Kirche Chinas beigetreten sind. Und auch in Lateinamerika oder Afrika gibt es meist eher Wechsel der Konfession statt des Glaubens selbst. Es gibt immer wieder Erneuerungsbewegungen in Religionen. Mal kommen Arianer, mal Hussiten, mal Albigenser, mal Protestanten, die sich dann auch wieder in Lutheraner, Calvinisten, etc. spalten, aber auch die kath. Kirche passt sich teils ihrer Zeit an. Ich seh keinen Untergang, eher Verschiebungen.
    27 4 Melden
    • Saraina 10.02.2018 12:21
      Highlight Die Afrikaner, egal welchen Glaubens oder welcher Nation, halten mehrheitlich Agnostiker für geistig ziemlich beeinträchtigt.
      14 3 Melden
    • rodolofo 11.02.2018 14:19
      Highlight Ich muss hier -wohl zur Enttäuschung vieler Stamm-Gäste dieses Blogs (Achtung: Gleichnis-hafte Doppeldeutigkeit!)- konstatieren, dass ich -als vermeintlicher Links-Revolutionär- auch mehr und mehr entdecke, dass ich in einem tieferen Sinne, als es die Landeskirchen erlauben, religiös sein könnte.
      Aber ich drücke meine persönliche Art von Spiritualität nicht so altbacken bis vorgestrig aus, wie gewisse Mitglieder von ländlichen Bibel-Gruppen...
      So ergibt sich im Kern eine Verständigungs-Basis, die mehr über die Gefühle Verbindungen herstellt, als über den Intellekt.
      Sehr vielversprechend!
      2 2 Melden
  • Snake Plissken 10.02.2018 11:04
    Highlight Habe kürzlich eine Reise nach Nahost und Asien unternommen. - Dubai: Herausgeputzte brandneue Moscheen, aber keiner geht rein. - Oman: Taxifahrer beklagte sich über seinen Bruder, der nicht mehr in die Moschee gehe, sondern nur noch am gamen sei. - Indien: Taxifahrer lästern jeweils über die anderen Religionen, vor allem dass deren Amulette und Talismane nicht vor Unfall schützen. Sehen sie einen solchermassen verunglückten Konkurrenten, lachen sie triumphierend. Niveau? - Vietnam: Lokaler Guide: "Gehe nur noch einmal im Jahr in den Tempel, das sollte den Ahnen reichen."
    25 3 Melden
    • NWO Schwanzus Longus 10.02.2018 12:03
      Highlight Zu Dubai, das scheint mehr daran zu liegen das 80% dort Ausländer sind die keine Zeit für sowas hat. Viele nicht mal Muslime.
      22 5 Melden
  • Neemoo 10.02.2018 10:53
    Highlight Ich für mich sehe, dass viele Menschen einfach auch genug haben von dem altmodischen und konservativen denken der Kirche.
    -Kirchensteuer?
    -Warum dürfen Priester nicht Heiraten?
    -Frauen dürfen nicht Priesterinnen werden! Warum?
    -Das Verhalten der Bischöfe ist wie vor 200 Jahren!
    und und und...

    Inzwischen denken die Menschen vielleicht auch darüber nach woher der Reichtum der Kath.Kirche kommt und was diese "Bekehrer" alles angerichtet haben auf der ganzen Welt.
    Ich tus! ;-)


    Ich bin schon vor 20 Jahren ausgetreten und fühle mich genau so gut wo vorher, einfach befreiter
    42 2 Melden
  • Knäckebrot 10.02.2018 10:41
    Highlight "Der Kampf für die geistige Freiheit hat unsere Gesellschaft in den vergangenen 50 Jahren radikal verändert."

    Dass der aktuelle Mainstream sich als "geistig Frei" bezeichnet, hat wohl der "Mainstream" jeder Ideologie zur Eigenschaft.

    Über diejenigen Zeitgenossen, welche am militantesten über Gläubige urteilen und sie behaftbar für alles Weltübel zu machen scheinen, bin ich mir manchmal nicht so sicher auf welcher Seite sie zur Zeit der Inquisition gestanden hätten.
    29 9 Melden
    • flv 10.02.2018 17:09
      Highlight Früher war's die Inquisition, heute der Shitstorm.

      Aber grundsätzlich kann man nicht verleugnen, dass es viel weniger gesellschaftliche Zwänge gibt als noch vor der 68er-Bewegung.
      8 0 Melden
    • Knäckebrot 10.02.2018 18:24
      Highlight Es gibt zweifellos viele gesellschaftliche Zwänge nicht mehr.

      Allerdings gibt es eine menge neue gesellschaftlichen Zwänge.

      Hören wir uns mal die Soren von 15 jährigen Teenies an. Die Gesellschaftlichen Zwänge kommen einfach nicht mehr von ihrer patriarchalen Vorgeneration, aber dafür von einem individualistischen diffusen gesellschaftlichen Gefüge. Da bekommt man teils ganz üble Geschichten zu hören. Dass es so viele Süchte, Ritz- und Borderline und Mobbing Erscheinungen gibt, macht mir nicht unbedingt den Eindruck von geistiger Freiheit und gesellschaftlicher Zwangslosigkeit.
      9 2 Melden
    • rodolofo 11.02.2018 14:05
      Highlight All diese Dinge pflanzen sich immer weiter fort.
      Und am Ursprung sitzt irgend eine Naturkatastrophe, welche den Menschen die Lebensgrundlagen fast genommen hat, so dass sie in ihrer Not und in ihrem Überlebenskampf zu Kanibalen wurden (mussten).
      Aber solche Zeiten wechselten sich auch ab mit Zeiten des Wohlstands, der Fruchtbarkeit und der Überfülle, in welchen die Menschen satt und träge wurden und sie damit begannen, über lauter Kleinigkeiten herumzunörgeln...
      1 1 Melden
  • Rabbi Jussuf 10.02.2018 10:28
    Highlight 1/2
    Hugo Stamm
    Was Sie der RKK prophezeien dürfte in etwa stimmen.
    Aber was den Islam anbetrifft leider nicht! Sie, wie viele andere Autoren haben den Islam nicht verstanden.

    1. Der Islam ist nicht ein jüngerer Bruder des Christentums, der noch nicht in die Pubertät gekommen sei. Die beiden Religionen sind absolut nicht vergleichbar! Sowenig wie man sagen kann, dass „der Islam noch 500 Jahre Schonfrist hätte“. Sie spielen hier auf die Reformation an. Die aber gab es im Islam immer wieder. Nur sieht sie völlig anders aus, als wir das vom Christentum her kennen. Heute nennt sich das Salafiyya.
    26 32 Melden
    • Rabbi Jussuf 10.02.2018 10:52
      Highlight Zusatz
      Wie andere Kommentatoren hier, meine ich auch, dass es sich beim Niedergang der Kirche um ein europäisches Phänomen handelt. Maracuja sagt zu Recht, dass man die Beziehung zum Sozialstaat nicht ausser Acht lassen darf! Was nicht gross wundern sollte, da praktisch jede Religion auf einer Gemeinschaft aufbaut. Wird aber der soziale Kitt vom Staat geregelt (Altersversorgung, Gesundheitssystem, Sicherheit), dann nimmt man den Religionen ein wesentliches Standbein weg.
      25 2 Melden
    • Saraina 10.02.2018 12:25
      Highlight Wo der Rabbi Recht hat, hat er Recht. Und hier hat er umfassend Recht.

      Nur muss man anfügen, dass die christliche Reformation im Fall auch nicht als Aufbruch zu freier Liebe, Offenheit gegenüber anderen Religionen, freizügiger Moral und anderen, dem modernen Menschen teuren Errungenschaften begonnen hat...
      11 8 Melden
    • JackMac 10.02.2018 17:11
      Highlight @Saraina; Aber es war wenigstens ein Anfang gegen Unterdrückung, Inquisition und Hirnwäsche!
      4 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 10.02.2018 17:46
      Highlight Jack Mack
      Es war nur ein Aufmucken gegen eine Art Korruption, ansonsten nur ein "zurück zu den Wurzeln". Du verwechselst die Reformation mit der Aufklärung.
      7 3 Melden
    • rodolofo 11.02.2018 09:47
      Highlight DEN Islam gib es nur im Kopf des "Vereinfachers" Rabbi Jussuf.
      Was sind die Aleviten, oder die Sufis?
      Sind sie Muslime, oder Pseudo-Muslime?
      Was sind Balkan-Muslime?
      Sind sie Muslime, oder Pseudo-Muslime?
      Zusatzfrage für Fortgeschrittene:
      Wer ist christlicher, die Katholiken, oder die Reformierten, oder womöglich sogar die KatholikINNEN? (Jesses Maria, drei Vater unser, fünf Lämmer Gottes!)
      2 2 Melden
    • Rabbi Jussuf 11.02.2018 10:12
      Highlight rodolofo
      "Den Islam gibt es nicht."
      Auf den öden Spruch hab ich grad noch gewartet.
      Jetzt fehlt nur noch: "Das alles hat mit dem Islam nichts zu tun!"
      1 2 Melden
    • Maracuja 11.02.2018 11:54
      Highlight @Rodolfo

      Sie haben offensichtlich immer noch nicht begriffen, dass Rabbi Jussuf wenn er von dem Islam spricht, nicht die Fülle der praktizierten Auslegungen meint, sondern das Fundament (Koran, Hadithe) auf das sich all die unterschiedlichen Auslegungen berufen. Wieso denken Sie zur Abwechslung nicht mal darüber nach, wieso Saraina (die zum Islam ein ganz andere Beziehung hat als der Rabbi Jussuf - leider ist zwischen den Zeilen lesen nicht Ihre Stärke, sonst könnten Sie erahnen welche) ihm zu diesem Beitrag umfassend Recht gibt.
      1 1 Melden
    • rodolofo 11.02.2018 14:55
      Highlight DEN Islam gibt es auch darum nicht, weil die Texte des Koran sehr unterschiedlich verstanden und interpretiert werden können!
      Das ist mit "unserem dicken Buch" schliesslich auch nicht anders.
      Das Verständnis und die Interpretationen ändern sich von Mensch zu Mensch, von Region zu Region und von Zeit zu Zeit.
      Wenn ich selbst an Ort bleibe, ziehen in der Stadt tausende von Passanten an mir vorbei.
      Wenn ich herumgehe, ziehe ich an sich bewegenden und herumsitzenden Passanten vorbei.
      Der "Rabbi" versucht hier hartnäckig seine Grund-These durchzusetzen, wonach der Islam ausserirdisch sei...
      2 5 Melden
    • Maracuja 11.02.2018 16:36
      Highlight @Rodolofo: Der "Rabbi" versucht hier hartnäckig seine Grund-These durchzusetzen, wonach der Islam ausserirdisch sei...

      Ausserirdisch? Sie sind mal wieder unfreiwillig komisch. Dass der Koran von Allah kommt (also nicht irdischen Ursprungs ist) ist nun wirklich nicht seine Grundthese. Natürlich lässt der Koran wie die Bibel verschiedene Auslegungen zu. Wenn man sich aber an eine textfundamentalistische Auslegung hält, dann schränkt das den Interpretationsspielraum erheblich ein.
      1 0 Melden
    • rodolofo 11.02.2018 17:51
      Highlight @ Maracuja
      Der Rabbi will ständig darauf hinaus, dass der Islam etwas gaaanz aaanderes sei, als die anderen beiden Welt-Religionen aus der Region des Fruchtbaren Halbmondes, das Judentum und das Christentum.
      Dabei ist doch den meisten hier klar, dass diese Religionen "Geschwister im Geiste" sind, aus Kulten früherer Hochkulturen hervorgingen und sich zusammen weiterentwickelt und gegenseitig befruchtet und beeinflusst haben!
      So hat mir eine Muslimin erklärt, dass Mohammed bei ihnen zwar als "der letzte Prophet" gesehen werde, dass aber ein Isa irgendwo im Himmel sei und lebe (Jesus).
      3 1 Melden
    • Maracuja 11.02.2018 20:13
      Highlight @Rodolofo: sich zusammen weiterentwickelt und gegenseitig befruchtet haben

      Wann, wo, wie, in welche Richtung haben sich diese Religionen den ZUSAMMEN weiterentwickelt? Und was die gegenseitige Befruchtung betrifft, wie hat denn z.B. das Christentum das Judentum befruchtet oder der Islam das Judentum?
      Was der Rabbi für Thesen vertritt, ist mir auch ohne ihre Belehrung längst bekannt. Inhaltlich langweilt mich diese Ansicht (mit der er im übrigen nicht alleine steht) etwas. Interessant fand ich nur den Zuspruch von Saraina. Aber darüber mögen Sie sich ja nicht den Kopf zerbrechen.
      1 0 Melden
    • rodolofo 12.02.2018 08:43
      Highlight @ Maracuja
      Wie sie das im Detail über all die Jahrhunderte getan haben, kann ich Ihnen natürlich nicht sagen.
      Ausserdem würde dies den Rahmen unserer "Virtuellen Beiz" hier sprengen.
      Ich stütze mich bei meinen Thesen auf meine eigenen Beobachtungen und auf unzählige Dokumentationen am Fernsehen, die ich in letzter Zeit mit noch grösserer Begeisterung aufsauge.
      Die gesammelten Informationen gelangen dann in mein Hirn, wo sie das Rohmaterial abgeben für meine spontan abgegebenen Aussagen, in denen sich dann auch noch meine Launen spiegeln.
      So ungefähr.
      1 1 Melden
    • Maracuja 12.02.2018 13:22
      Highlight @Rodolofo

      Einmal mehr behaupten Si wild drauf los, können aber keine Quellen für ihre Behauptungen nennen. Passt die Wirklichkeit nicht in Ihr beschränktes Weltbild, behaupten Sie einfach irgend etwas, was Ihrem Weltbild entspricht. Wobei die Behauptung Christentum und Judentum hätten sich gegenseitig befruchtet, angesichts der Verbrechen der Christen einfach nur zynisch ist.
      0 0 Melden
    • rodolofo 12.02.2018 18:19
      Highlight @ Maracuja
      Ich bin doch nicht verpflichtet zu irgend was!
      Werden Sie doch endlich mal locker!
      Dies hier ist ein Freizeit-Treff, wo Kreti und Pleti sich über Gott und die Welt unterhalten.
      Wir sind hier nicht an einem Universitäts-Seminar!
      Wenn Sie unbedingt einen Quellenhinweis wollen, dann gebe ich den, an den ich mich noch erinnern kann:
      Gestern in "Horizonte" auf srf1 über den Aufstand von Islamisten im Sudan unter der Führung des Mahdi. Dabei wurde ein Österreichischer Feldherr, der auf der Seite der Briten gekämpft hatte, zum Edel-Sklaven des Mahdi.
      Na, zufrieden?
      Wohl nicht.
      1 1 Melden
    • Saraina 12.02.2018 19:03
      Highlight Mein Zuspruch bezog sich nicht darauf, dass der Islam eine grundsätzlich andere Religion sei als das Judentum und der Islam, sondern auf des Rabbis Aussagen zu Reformation und der eurozentrischen Sichtweise von Stamm.Die drei Religionen haben eine lange gemeinsame Geschichte, allerdings war, wie auch zum Hinduismus in Indien, Abgrenzung zueinander eher die Regel, was allerdings nicht Ignoranz oder Feindseligkeit bedeutet. Der Rabbi scheint der Meinung, dass Islam zwingend politisch sei. Diese Ansicht teile ich nicht. Früher waren Politiker einfach auch fromme, ihrer Religion ergebene Männer.
      2 0 Melden
    • rodolofo 12.02.2018 20:38
      Highlight Die Mono-Theistischen Religionen aus der Region des Fruchtbaren Halbmondes, das Judentum, das Christentum und der Islam waren während ca. 2'000 Jahren weltweit erfolgreich.
      Nun aber machen sich ihre Schattenseiten immer nachteiliger bemerkbar.
      Tatsächlich sind diese Monotheistischen Religionen gespalten, weil sie mit dem Teufel jene Teile des Lebens verdrängen und bekämpfen, ohne die das Leben gar nicht möglich wäre:
      der Tod, ökologische Gegenspieler, Naturkatastrophen, Krankheiten, "Schädlinge", "Unkräuter".
      Wir brauchen heute eine Art Öko-Religion des Vernetzten Denkens, ohne Dämonen.
      1 2 Melden
    • Maracuja 12.02.2018 21:35
      Highlight @Saraina

      Dass sich Ihr Zuspruch auf die Art der Verwendung des Begriff Reformation bezog, ist mir schon klar. Reformation im Sinne von Luther bedeutet ja nicht irgendeine Neuausrichtung einer Religion (z.B. Anpassung an den „Zeitgeist“), sondern Rückkehr zu den Ursprüngen/„reinen Lehre“ und Abkehr von allem später dazu gekommenen Traditionen. Wobei Luther das auch nicht ganz konsequent durchgezogen hat, sonst hätte er sich von der Trinitätslehre auch trennen müssen. Trotzdem ist ihr Zuspruch interessant, denn der Kommentar enthielt ja die Aussage, dass die Salafisten die Reformatoren sind.
      2 0 Melden
    • Saraina 12.02.2018 21:50
      Highlight Es ist für mich nicht nachvollziehbar, wie du annehmen kannst, dass in den letzten 2000 Jahren der Tod, Krankheiten und Naturkatastrophen verdrängt worden seien. Eher waren sie bis vor sehr kurzer Zeit tägliche Realität.

      Die meisten frommen Leute sehen Tod, Naturkatastrophen und Krankheiten wahrscheinlich eher als gottgesandte Prüfung denn als Teufelswerk.

      Die Bekämpfung von Krankheiten und Unkräutern jedenfalls stammt nicht von den Buchreligionen, sondern ist ein Kind der Moderne und der Wissenschaften.
      0 0 Melden
    • Maracuja 12.02.2018 22:28
      Highlight @Rodolofo: Werden Sie doch endlich mal locker!

      Ich denk nicht dran. Ich habe mir eine kindliche Ernsthaftigkeit beim Spielen bewahrt, die ich keinesfalls gegen die aufgesetzte Lockerheit, die Sie zum Besten geben, tauschen möchte. Ich teile auch Ihre Ansicht nicht, dass ernsthafter Austausch von Argumenten nur im Reservat Universität stattfinden darf. Aber offensichtlich bevorzugen Sie Stammtischniveau, wo jeder einfach in die Runde trötet. Und wie ein Stammtischler reagieren Sie aggressiv, wenn man Ihre Inputs kritisch hinterfragt. Werde wieder mal eine Weile drauf verzichten.
      0 0 Melden
    • Saraina 12.02.2018 23:06
      Highlight Maracuja: der Salafismus ist eine Reform. Es gibt dazu ein interessantes Buch, "Die gescheiterte Reformation" des Islamwissenschaftlers Muhammad Sameer Murtaza. Die Salafisten erklären grob gesagt hunderte von Jahren islamischen Denkens und Entwicklung der Rechtsschulen zur Makulatur und akzeptieren nur den Koran, allenfalls Hadithe zur Grundlage des Glaubens. Das berechtigt Teroristen und Warlords zu Kriegsführung, die gegen die traditionelle Scharia verstösst. Zudem betreiben sie in Arabien Bilderstürmung in extremen Masse, die historischen Gebäude in Saudi Arabien sind fast alle geschliffen
      0 0 Melden
    • rodolofo 13.02.2018 07:26
      Highlight @ Maracuja
      Das ist eine sehr weise Entscheidung!
      Wir beide ticken nun mal sehr verschieden, da wir die Sache von entgegengesetzten Seiten her angehen.
      Aber letztlich arbeiten wir auf ein ähnliches Ziel hin. Friede sei mit Ihnen!
      Ishallah. Salamaleikum (die Salami, die wir lieben)!
      1 0 Melden
    • rodolofo 13.02.2018 08:08
      Highlight @ Saraina
      Gemäss dem Dok-Film war das damalige "Reich des Mahdi" im Sudan eine Art Urform eines "Islamischen Staates". Er begann auch damit, gemässigte Muslime wie die Türken des Osmanischen Reiches als Ungläubige ebenso hart zu bekämpfen und zu verfolgen, wie die Christlichen Kolonisatoren.
      Dabei handelt es sich also um eine Art Inquisition, wie sie das Christentum während ihrer langen Geschichte auch immer wieder heimsuchte, wie eine Art "Geistige Pest".
      Der Nationalsozialismus kann ebenfalls in diesem Zusammenhang gesehen werden, nämlich als "Geistige Pest".
      1 0 Melden
    • rodolofo 13.02.2018 08:16
      Highlight @ Saraina
      Die Sache mit der Verdrängung von als "Negativ" bezeichneten Aspekten des Lebens, wie Tod, Krankheiten, Naturkatastrophen, usw. ist natürlich viel komplexer, als ich das in einem Kommentar hier skizzieren kann!
      Tatsächlich wird der "Teufel" ja auch als "gefallener Engel" bezeichnet, und soll Jesus vorausgesagt haben, dass Judas ihn verraten werde, weil er ihn verraten MUSSTE!
      Mit der Aufforderung "Liebe Deinen Feind!" fordert uns Jesus zudem auf, die Spaltung in "Gut und Böse", "Schwarz und Weiss" zu überwinden.
      Realistischerweise ist diese Liebe eher so was wie Respekt...
      1 1 Melden
  • Rabbi Jussuf 10.02.2018 10:27
    Highlight 2/2
    2. Dass islamische Länder autoritäre Strukturen aufweisen, liegt am Islam, nicht umgekehrt! Denn der Islam, welcher Ausprägung auch immer, ist eine eminent starke und autoritäre Kraft im sozialen und politischen Bereich, nicht zu vergleichen mit der RKK – weder heute noch früher. Der Islam formt die autokratischen Staaten, nicht umgekehrt.
    3. Den arabischen Frühling können Sie in der Pfeife rauchen. Den gab es nie. Wogegen hätte man denn rebellieren wollen? Es gibt keine Strukturen und Institutionen wie die RKK im Islam. Eine Rebellion muss ins Leere führen – genau das ist auch passiert.
    21 35 Melden
    • loquito 10.02.2018 10:49
      Highlight 3 Thesen, kein einziges Argument... Jesses Maria ist das gut, das es Rabbi Jussuf den Allwissenden gibt. Merci für deine erleuchtensen Worte....
      27 14 Melden
    • batschki 10.02.2018 11:02
      Highlight Punkt 2. ist eine starke Behauptung!
      Argumente dafür?
      20 8 Melden
    • Snake Plissken 10.02.2018 11:24
      Highlight Der arabische Frühling richtete sich in erster Linie gegen die autokratischen Herrscher. Auch in Westeuropa gab es fehlgeschlagen Aufstände gegen Autokraten, zum Beispiel 1848. Nur die Schweiz machte Fortschritte, weswegen auch viel Revolutionär anschliessend hierher flüchteten oder in die USA. - Dass in Nahost und Nordafrika schnell neue Potentaten und religiöse Spinner an die Macht kamen, ist bedauerlich, aber noch nicht das letzte Wort in dieser Sache.
      20 2 Melden
    • TheMan 10.02.2018 11:28
      Highlight batschki lies den Koran. Allah befiehlt, der Koran ist das Gesetz, wer sich nicht daran haltet ist kein Moslem. Wer kein Moslem ist, soll wie ein Jude oder Christ (Affen/Hunde) behandlet werden. Frauen und Mädchen versklaft und Männer Kopf kürzer. Die Regierung jedes Islamischen Landes, regiert nach dem Koran. Atheisten sind übrigens so zu behandeln wie Juden und Christen.
      14 27 Melden
    • Rabbi Jussuf 10.02.2018 12:27
      Highlight batschki
      Es genügt, wenn du die Augen aufmachst und dich ein klein wenig informieren würdest.
      8 17 Melden
    • Maracuja 10.02.2018 12:29
      Highlight @Rabbi Jussuf

      1. Kommt darauf an was man unter „arabischem Frühling“ versteht. Falls du ein breites säkulares Aufbegehren gegen Vermischung von Staat und Religion meinst, das gab es nicht. Wenn man darunter aber,das Aufbegehren von grösseren Bevölkerungsteilen gegen autokratische Herrscher versteht, das gab es sehr wohl. Dabei haben auch die Islamisten kurzfristig auf die Forderung von Wahlen/Demokratie gesetzt, weil sie mit Mehrheiten rechnen konnten. Wie damals im Iran übrigens auch.
      14 1 Melden
    • Maracuja 10.02.2018 12:36
      Highlight 2. Ein Mursi war einfach nicht so schlau wie Erdogan (bzw. standen die Muslimbrüder unter Konkurrenzdruck von noch radikaleren salafistischen Gruppierungen, die auch beachtliche Stimmenanteil bei den Wahlen erhielten) und hat den Zug der Demokratie, auf den er aufsprungen war, zu schnell beschleunigt. Deshalb wurde er aus dem Führerstand entfernt. Ist ein Dilemma dieser Gruppierungen, sie brauchen oft Demokratie um an die Macht zu kommen, wenn sie den Umbau von Demokratie zu Islamischen Staat zu langsam angehen, drohen sie bei wirtschaftlichen Misserfolgen abgewählt zu werden.
      9 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 10.02.2018 13:08
      Highlight Maracuja
      Wie immer hast du natürlich recht. Nur geht es hier speziell um die religiöse Seite. Die gab es es zwar, hatte aber keinerlei Bedeutung im "arabischen Frühling". Das war aber abzusehen. Auf eine säkulare Richtung in islamischen Gesellschaften, die nicht nur bei Intellektuellen Bedeutung hätte, wird man noch sehr lange warten müssen. Ganz besonders, wenn man, wie in Europa den orthodoxen Verbänden hofiert und versucht sie zu "Kirchen" zu machen. Das ist keineswegs hilfreich für eine Wandlung in islamischen Staaten.
      7 5 Melden
    • batschki 10.02.2018 13:34
      Highlight Weil ich Ihre Empfehlungen, @TheMan/ Rabbi, schon länger umsetze, fehlen mir, wie offensichtlich auch Ioquito, die Argumente. Ihre Empfehlungen tragen somit nichts zu einer fruchtbaren Diskussion bei.
      Schade eigentlich, hätte mich SEHR interessiert
      7 7 Melden
    • Rabbi Jussuf 10.02.2018 15:55
      Highlight batschki
      Deine Beiträge tragen gar nichts bei.
      6 8 Melden
    • flv 10.02.2018 17:29
      Highlight @rabbi: Der 2. Punkt hinkt m.M. nach etwas, da man das heutige Christentum nicht mit dem heutigen Islam so vergleichen sollte. Daher auch die Aussage von Stamm, der Islam habe noch 500 Jahre Zeit. Vor wenigen 100 Jahren sahen sich auch bei uns Könige, Kaiser und Fürsten als von Gott ermächtigte. Der gesamte Adel rechtfertigte sich so. Das Christentum war damals ebenfalls eine eminent starke Kraft im Staat. Das ist keine Sonderheit des Islams. Dort ist es einfach nach wie vor so. Aber hier war es früher nicht anders.
      9 1 Melden
    • TheMan 10.02.2018 17:44
      Highlight flv Aber Könige, Kaiser und Fürsten missbrauchten die Bibel und den Namen Gottes/Jesus. Was im Koran nie der Fall sein wird/darf. Den der Name Allah und Mohammed darf niemals Missbraucht werden. Jesus aber warnte sogar davor, das sein Name Missbraucht wird. Der Islam hat auch sonst nichts mit dem Islam zu tun, auch wen dies die Moslems anders sehen.
      0 10 Melden
    • Rabbi Jussuf 10.02.2018 17:54
      Highlight flv
      Nein, es ist ein grosser Fehler, das Chr. von damals mit dem Islam von heute gleichzustellen. Im Islam wäre genug Zeit gewesen, eine Aufklärung nachzuvollziehen. Das geschah aber nicht und wird auch nicht geschehen.
      Darüber hinaus ist es ein Kleinmachen des Islam, was die Opferhaltung der Muslime nur fördert, anstatt dass sie ermutigt werden, selber Verantwortung für die islamische Misere zu übernehmen.
      6 9 Melden
    • _kokolorix 10.02.2018 18:00
      Highlight @TheMan
      Das alte Testament liest sich genau so. Die katholische Kirche ist immer noch genau so autoritär und war bis vor wenigen Jahrzehnten genau so gewalttätig wie es gewisse islamische Strukturen noch heute sind. Im Wesentlichen geht es hier um Menschen welche Macht und Privilegien anstreben und denen andere Menschen egal sind. Egoisten halt. Diese haben im Westen den Kapitalismus, der ihre Bedürfnisse fast perfekt abdeckt. Die Saudis beweisen, dass man Islam und Kapitalismus perfekt vereinen kann. Die reiche Sprösslinge huren und saufen auf Teufel komm raus, mit Islam hat das nichts zu tun
      8 3 Melden
    • Alienus 10.02.2018 20:26
      Highlight Snake Pissken

      So, so.

      >Nur die Schweiz machte Fortschritte …… hierher flüchteten …<

      Nun, es dürfte eher die Tatsache gewesen sein, dass da keine Adligkeit herrschte, sondern der übliche Geldadel bzw-. das Bürgertum.

      Ansonsten gab es auch da die übliche systemrelevante Unterdrückung, Ausbeutung und Reaktion!
      5 3 Melden
    • rodolofo 11.02.2018 09:59
      Highlight In vielen Arabischen- und Persischen Ländern gab es sehr starke Kommunistische, also atheistische Volksbewegungen, die gleichzeitig Pan-Arabisch dachten!
      Ich denke da zum Beispiel an die Familie des Schweizer Filmemachers Samir im Irak, oder an Nasser's Ägypten.
      Diese Säkularen Bewegungen wurden aber im Kalten Krieg zwischen den Blöcken des Westens und des Ostens zermalmt und irgendwelchen Macht-Intrigen geopfert!
      Die Sowjetunion ordnete die Sache der Weltrevolution den Kontroll-Interessen ihres Ostblocks unter und verriet die heissblütigen Arabischen- und Persischen Genossen.
      ...
      4 1 Melden
    • rodolofo 11.02.2018 10:06
      Highlight So putschten sich schliesslich reaktionäre Militärdiktaturen an die Macht, die mit den idealistischen Kommunisten kurzen Prozess machten.
      Ein hauseigener Kapitalfehler der Pan-Arabischen Kommunisten war ihre Konfrontation mit Israel.
      Alle waren sich einig, dass Pan-Arabien zugleich die Tilgung von Israel und die Neuschaffung eines Palästinenser-Staates Hand in Hand gehen müsse.
      Damit war aber die USA als Schutzmacht Israels herausgefordert, die dann auch sofort ihre eigenen Marionetten in den Arabischen- und Persischen Ländern aktivierte.
      So kam es, wie es leider kommen musste...
      2 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 12.02.2018 22:38
      Highlight Auweia!
      Rodolofo! Ich wüsste nicht wo anfangen mit den kapitalen Fehlern deiner Geschichtskenntnis!
      Nur eins: Es gab nie panarabische oder gar islam-imperialistische Bestrebungen einen palästinensischen Staat zu gründen.
      Eigentlich müsste das schon ein Häfelischüler merken, dass das ein Widerspruch in sich ist.
      0 0 Melden
    • Maracuja 12.02.2018 23:06
      Highlight @Rabbi Jussuf: Ich wüsste nicht wo anfangen mit den kapitalen Fehlern deiner Geschichtskenntnis!

      Fang besser gar nicht erst damit an, joviale Menschen mögen es gar nicht, wenn man ihnen Fehler nachweist oder kritische Rückfragen stellt.
      0 0 Melden
    • rodolofo 13.02.2018 07:29
      Highlight Oh, da haben mir ja gerade zwei weiterem bekannte Koryphäen der Geschichtsschreibung eine sehr schlechte Note gegeben!
      So sad.
      2 0 Melden
  • blaubar 10.02.2018 10:11
    Highlight Besonders die strengkatholischen Gemeinden sind durchaus intakt. Überzeugen kann man sich z.B. in der Liebfrauenkirche Zürich. Ich bin baff, was für einen Zulauf diese Kirche hat, wie gross das Angebot ist.
    Stamm und viele andere haben einige Lebensprinzipien noch nicht ganz verstanden. Vieles läuft in Wellen ab. Man kann aus einer Tendenz niemals schliessen, dass es ewig so weitergeht. Das ist ein Erfahrungswert, der sich immer wieder bestätigt. Ich selber habe übrigens mit Religion nichts am Hut, bin aber am Leben allgemein interessiert.
    18 9 Melden
  • Maracuja 10.02.2018 10:05
    Highlight 2) Ihre Analyse vernachlässigt das bedauerliche Erstarken des Nationalismus in diversen Ländern der Welt, das oft mit einer (echten oder mehr kulturellen) Rückbesinnung auf Religion zusammen geht, wie in Polen oder Ungarn. Auch in der europäischen Region, in der am meisten Atheisten leben, nämlich Ostdeutschland, berufen sich nationalistische Pegida-Demonstranten plötzlich auf ein kulturelles Christentum.
    30 4 Melden
    • Snake Plissken 10.02.2018 11:26
      Highlight Pegida und ihre Gesinnungsgenossen in Osteuropa sind mit ihrem "Polit-Christentum" nun wirklich keine echten Gläubigen. Oder ex-KGB-Agent Putin und seine orthodoxen Popen. Ein Riesenwitz.
      13 2 Melden
    • Jol Bear 10.02.2018 11:34
      Highlight Der Bedeutungsverlust der Kirche gilt auch für Osteuropa. Die dortige Rückbesinnung auf das Christentum ist durch die Angst vor einer Massenzuwanderung von Muslimen begründet. Man befürchtet, dass diese den Islam etablieren wollen, diesen kompromisslos als lebensbestimmende Lehre ansehen. Der Niedergang der Kirchen findet auch dort statt, doch wenn eine andere Religion sich zu etablieren droht, besinnt man sich auf die eigenen Wurzeln, um das vermeintlich neue Joch zu bekämpfen. Wahrscheinlich eine temporäre Erscheinung, die den von Stamm formulierten Megatrend nicht aufhalten wird.
      13 1 Melden
    • rodolofo 11.02.2018 09:34
      Highlight Eine Besonderheit in den ehemaligen Ostblock-Ländern ist die Tatsache, dass ausgerechnet ihre Erz-Reaktionären Katholischen- und Orthodoxen Kirchen zu Zentren und allerletzten Zuflucht-sStätten des Widerstands gegen die Kommunistischen Einheitspartei-Diktaturen wurden!
      So wurde seltsamerweise aus dem Erzkonservativen und Total Duckmäuserischen aus längst vergangen geglaubten Zeiten etwas Rebellisches!
      Gleichzeitig wurden die Begriffe "Links" und "Sozialistisch" wegen der Stalinistischen Umsetzung-Praxis mehr und mehr mit Militärdiktatur und mit Konzentrationslager verknüpft.
      ...
      2 1 Melden
    • rodolofo 11.02.2018 09:40
      Highlight Daraus ergibt sich eine totale Verwirrung, wenn "Westler" und "Ostler" über politische Raster wie "Links", "Rechts", "Kapitalismus", "Sozialismus", "konservativ", "progressiv", "mächtig", oder "ohnmächtig" sprechen.
      Diese Verwirrung beinhaltet aber auch die Chancen, in der Gegensätzlichkeit das Gemeinsame zu sehen, bzw. diese Gegensätzlichkeit nicht mehr als Problem, sondern als Lösung zu sehen!
      Jede Batterie hat zwei gegensätzliche Pole, mit der wir Strom erzeugen können, wenn wir Kurzschlüsse vermeiden!
      Das Problem ist Teil der Lösung.
      1 2 Melden
  • LuCieA 10.02.2018 10:03
    Highlight Früher war Kirche Politik. Sie waren die Mächtigen in den Ländern, egal ob reformiert oder katholisch.
    Dieses System wurde abgelöst durch eine demokratische Regierungsform mit mehreren politischen Parteien.
    Wäre es möglich, dass die Kirchen deshalb nicht mehr gebraucht werden?
    19 3 Melden
    • Menel 10.02.2018 10:12
      Highlight Nein, früher war es das Duo Kirche/Religion und Herrscher. Die Religion legitimierte den Herrscher und er schützte die Religion.

      Ist heute nicht anders. Der Humanismus ist dabei die Religion und der demokratische Staat der Herrscher. Beide halten sich gegenseitig am Leben.
      17 5 Melden
  • Menel 10.02.2018 09:58
    Highlight Nachdem wir Hunger und Krankheiten nicht mehr einfach schutzlos ausgeliefert sind und ein Auftreten eines der "Apokalyptischen Reitern" heute auf menschliches Versagen geschoben wird und nicht mehr auf göttliche Strafe, haben veraltete religionen überhaupt keine Antworten mehr.
    Der Humanismus hat diese alten Religionen ersetzt. Und sogar Leute die sich Christen oder Moslems nennen, sind im Grunde auch Humanisten, denn die meisten treffen Entscheidungen nicht dadurch, dass sie ein Buch zu Rate ziehen, sondern sie hören auf ihre Gefühle.Sie sehen auch sich selbst als höchste Entscheidungsinstanz
    35 14 Melden
    • Maracuja 10.02.2018 10:22
      Highlight Ich bin gläubig, treffe nicht alle Entscheidungen nur aus dem Gefühl heraus, sondern ziehe die Schriften durchaus in Entscheidungsfindung ein. Betrifft alltägliche Dinge, z.B. wenn mich ein Nachbar am Abend mit einem Problem aufsucht und ich eben nicht dem Gefühl meiner Müdigkeit nach langem Arbeitstag nachgebe, sondern auf sein Anliegen eingehe. Betrifft nicht alltägliche Dinge, z.B. ethische Abwägungen bei Abstimmungsvorlagen. Entscheide nicht immer wortgetreu nach Buch, sehe mich deswegen aber nicht als höchste Instanz.
      11 22 Melden
    • Michael Goldberg 10.02.2018 11:15
      Highlight @Menel kannst du vlt. mal erklären, was du unter Humanismus verstehst?
      7 2 Melden
    • Menel 10.02.2018 12:21
      Highlight @Michael, der Humanismus hat den Menschen da hin gesetzt, wo Gott früher war. Menschen sind heute ihre eigene Entscheidungsinstanz. Kein Gott gibt einem in der westlichen Welt vor, wie man zu leben, lieben, arbeiten usw. hat.
      Im libertären Humanismus hat aucg jeder Mensch gleich viel Wert; das bildet die Basis der Demokratie; die Menschenrechte.
      11 1 Melden
    • Maracuja 10.02.2018 12:57
      Highlight @Menel

      Was ist libertärer Humanismus? Beim Googlen finde ich nichts Relevantes dazu. Verstehe die Libertären vor allem als Vertreter von Recht auf Eigentum, negativer Freiheitsrechte und schwachem Staat. Ob der Schutz der Menschenrechte (dazu gehören auch kostspielige Rechte wie Recht auf Nahrung, Unterkunft, Bildung, Gesundheitsversorgung) von einem Nachtwächterstaat gewährleistet werden kann, scheint mir fraglich. https://de.m.wikipedia.org/wiki/Libertarismus
      3 1 Melden
    • Menel 10.02.2018 14:08
      Highlight @Maracuja, es gibt verschiedene Unterteilungen des Humanismus und dabei auch Überschneidungen. Beim liberalen wird jedem Menschen der gleiche Wert zugesprochen; er hat dadurch eine unantastbare Würde und Rechte (Menschenrechte). Wie sie selbst aufgeführt haben. Die westliche politik fusst darauf.
      6 1 Melden
    • Maracuja 10.02.2018 18:42
      Highlight @Menel

      Danke für die Erklärung. Hab nicht gewusst, das in der Schweiz die Begriffe „liberal“ und „libertär“ als Synonym verwendet werden. Ich sehe da doch gewisse Unterschiede, deshalb stösst eine typisch libertäre Initiative wie No-Billag bei den Liberalen eher auf wenig Zustimmung.
      4 0 Melden
    • Menel 10.02.2018 19:26
      Highlight Oh, nein, das werden sie auch nicht. Fehler von mir 🙈 ich meinte immer liberal...keine Ahnung wieso ich libertär schrieb 😳
      Sorry fürs Verwirren 😅
      4 0 Melden
  • Maracuja 10.02.2018 09:58
    Highlight 1) Was das Christentum betrifft, ist Ihre Sicht doch reichlich eurozentrisch. In Afrika (aber nicht nur dort) ist diese Religion doch nicht am Schrumpfen. In Europa bekennen sich zwar immer weniger Einheimische zu einer Religion, die Immigranten bringen ihren Glauben aber mit und halten daran fest (stelle ich in meiner Nachbarschaft bei Christen, Muslimen, Hindus und Buddhisten fest). Der Säkularismus hier in Europa scheint mit Wohlstand und Wohlfahrtsstaat (s. Skandinavien) zusammen zu hängen, bricht soziale Sicherheit weg, ist unklar, ob der Säkularismus bleibt, s.a. Entwicklung SU-Russland
    24 4 Melden
    • rodolofo 10.02.2018 10:30
      Highlight Das stimmt mit meinen Beobachtungen vor längerer Zeit in den Philippinen überein.
      Da schien es geradezu ein Volkssport geworden zu sein, sich als besonders religiös zu inszenieren!
      Die vollen Katholischen Kirchen wurden dabei schon damals zunehmend konkurrenziert von Evangelikalen Sekten aus den USA.
      Andererseits gab es dann aber auch eine besonders militante Ablehnung von Religion durch die Kommunistische NPA-Guerilla.
      Ich fühlte mich gleichzeitig in der Moderne und zurückversetzt in eine frühkapitalistische Gesellschaft, mit Bretterbuden, Saloons und Goldgräbern in wilden Canyons...
      6 3 Melden
    • flv 10.02.2018 17:37
      Highlight @Maracuja: Ich gebe dir Recht, was die Religiosität der Migranten anbelangt. Meistens jedoch hat sich diese Religiosität in der zweiten Generation schon beinahe in Luft aufgelöst.
      5 1 Melden
  • Dr.Bogyman 10.02.2018 09:49
    Highlight Dieser Artikel ist komplett falsch. In der Schweiz schwindet das Christentum ja. Aber in der Schweiz gibt es 7 Mio Einwohner, im Gegensatz zum Rest der Welt ist das nicht viel. Ausser dem wächst hier zu Lande immer mehr dieses Esoterische. Ist das besser?

    Und zum Islam, der wird weder in der Schweiz schrumpfen noch im Ausland. Die Muslime lieben den Islam. Ich glaube der Typ hat gar keine Ahnung was der redet. Der Islam ist viiiiiiiel stärker als das Christentum, das Judentum, den Buddhismus und den Hinduismus zusammen. Der Islam hat einfach mehr Achtung in der Bevölkerung.
    16 75 Melden
    • therealest 10.02.2018 10:44
      Highlight Ist der Islam tatsächlich so beliebt oder verbietet diese alle Arten von Kritik? Was meinst du?
      24 4 Melden
    • Rabbi Jussuf 10.02.2018 10:55
      Highlight Nein, der Islam wird in der breiten Bevölkerung als Gefahr gesehen - zu Recht!
      Nichts ist so rückwärts gewandt, wie der Islam. Damit löst man kein einziges der anstehenden globalen politischen Probleme, ganz im Gegenteil, man verstärkt sie noch.
      24 12 Melden
    • Snake Plissken 10.02.2018 11:30
      Highlight Hier ist klar der Wunsch oder die Paranoia ("Islam ganz fest gross und stark") der Vater des Gedanken. - Tatsache ist, dass die meisten Menschen mit muslimischem Background religiös nicht praktizieren. Die Salafisten fallen hat (unangenehm) auf.
      20 4 Melden
    • Rabbi Jussuf 10.02.2018 11:58
      Highlight Snake
      Das mag in der Schweiz so sein - noch.
      Es geht aber nicht darum, wie viele Leute in die Moschee gehen. Das Problem liegt an einem anderen Ort. Je grösser die Gemeinschaften werden, je mehr sozialem Druck von Seiten des Islam sind sie ausgesetzt. Dann ist es schnell vorbei mit Freiwilligkeit, oder gar Bekenntnis zur Areligiosität. Wie das in absehbarer Zeit auch in der Schweiz aussehen könnte, kann man schön in unseren Nachbarländern beobachten. Wir sind nur ein paar Jahre hintennach, wie so oft. Aber es wäre eine Chance, etwas aus den Fehlern der Nachbarn zu lernen.
      9 17 Melden
    • Saraina 10.02.2018 12:31
      Highlight Rabbi, wie soll sich denn dieser Druck äussern? Türken haben kaum Kontakt mit Albanern, die auch mit Menschen aus dem arabischen Sprachraum keinen Kontakt haben, die Pakistani bleiben unter sich, die Iraner sowieso etc. etc. In den Nachbarländern leben grosse, einheitliche Massen über Jahrzehnte diskriminierter muslimischer Minderheiten. Hier kann jemand ohne weiteres sein Leben lang nie in eine Moschee gehen, und verpasst nicht viel. Die übergeordneten Vereine nehmen auch null Einfluss auf Gläubige, auf Ungläubige sowieso nicht. Woher also soll der Druck kommen?
      10 3 Melden
    • Rabbi Jussuf 10.02.2018 13:33
      Highlight Saraina
      Eben, eben. Der Druck kommt NICHT von Institutionen, sondern aus den islamischen Gesellschaften selber durch eine patriarchale Ideologie. Es gibt nach Ländern geordnete Gesellschaften, wie du zu Recht betonst, die haben aber übergeordnet den ominösen Islam, der sie kaum mehr unterscheidbar macht. Es reicht, wenn der soziale Druck nur von wenigen ausgeübt wird. Kopftuchzwang z.B. Da werden auch sehr säkulare Muslime genötigt, weil sie sonst als Huren und Schlimmeres stigmatisiert würden.
      4 6 Melden
    • Rabbi Jussuf 10.02.2018 13:41
      Highlight Das geht soweit, dass viele sich einbilden, sie würden das Kopftuch aus religiösen Gründen freiwillig tragen und merken nicht, dass sie damit andere förmlich zwingen auch Kopftuch zu tragen.
      Am aberwitzigsten war einmal eine Demonstration in Ö für das Recht, dass Richterinnen Kopftuch tragen dürften. Anscheinend haben sie selber ihren Islam nicht verstanden, da dort eindeutig festgelegt ist, dass Frauen keinesfalls Richterinnen sein können - ob mit oder ohne Kopftuch. Das als absurdes Beispiel, wie sich islamische Ideologie realisieren kann.
      4 6 Melden
    • Rabbi Jussuf 10.02.2018 13:42
      Highlight Zur weiteren Information empfiehlt sich u.a. das Buch von Seyran Ates: Der Multikulti-Irrtum.
      4 6 Melden
    • Saraina 10.02.2018 14:05
      Highlight Und woher genau käme der Druck? Wie genau macht "der Islam" Druck? Wo wohnt der Kerl?
      7 3 Melden
    • Rabbi Jussuf 10.02.2018 15:52
      Highlight Der Kerl wohnt unter dem Kopftuch.
      In der Erziehung, im Gesellschaftssystem.
      5 6 Melden
    • Maracuja 10.02.2018 16:14
      Highlight @Seraina

      Es ist nicht der Islam, der Druck macht, sondern Gläubige, die unter der Maxime „das Gute gebieten, das Schlechte verbieten“ Druck auf Mitgläubige ausüben. Zum Beispiel die Schulkollegin meiner Tochter die eine muslimische Mitschülerin darauf hinwies, dass die Leggings im Turnunterricht zu kurz sei ( nur bis Mitte Wade nicht bis Knöchel), Muslime im Lager warnte, Poulet vom Grill zu essen, weil auf selbigem auch Schweinefleisch gebraten würde. Manchmal muss auch niemand explizit Druck ausüben, dieser ergibt sich aus Situation: Frau betritt keine Gaststätte, in dem nur Männer sind.
      6 1 Melden
    • Dr.Bogyman 10.02.2018 16:21
      Highlight @Therealest Glaub mir 90% aller Muslime stehen mit vollem Herz hinter dem Islam, auch wenn nicht jeder praktiziert. Denk daran, die Muslime haben nicht die gleichen Asosiationen im Kopf wie die Menschen von hier. Ihr seit von den Medien und Staat anderst Programmiert worden als jene. Deshalb denkst du sofort an Diktatur und Zwang.
      @Sneak Na und? Trotzdem stehen die meisten dahinter. Salafisten hin oder her.
      @Rabbi Nein du bist und lebst nicht in der breiten Bevölkerung. Du bist in einer Minderheit die einfach ein bisschen mehr Wohlstand hat als der Rest, und sich deshalb überlegen fühlt.
      3 6 Melden
    • JackMac 10.02.2018 17:19
      Highlight Das eindreschen mit Koransuren und die patriarchale Dominanz der Kirchenoberen schon in frühester Jugend ist nichts anderes als Hirnwäsche.
      4 1 Melden
    • Maracuja 10.02.2018 18:15
      Highlight @Dr. Bogyman: Du bist in einer Minderheit die einfach ein bisschen mehr Wohlstand hat als der Rest

      Woraus schliessen Sie denn, dass Rabbi Jussuf einer Minderheit angehört? Und woher kennen Sie seine finanziellen Verhältnisse?
      Und wenn der Islam in der Bevölkerung mehr Achtung hat als andere Religionen, wie erklären Sie sich das bescheuerte Minarettverbot in der CH Verfassung?
      2 1 Melden
    • Saraina 10.02.2018 19:22
      Highlight Maracuja: danke für die Beobachtung. Trotzdem gehe ich davon aus, dass die strenggläubige Mitschülerin selbst unter Muslimen zu einer Minderheit gehört. Problematisch wird es dann, wenn viele Angehörige desselben Kulturkreises, sich von der Mehrheitsgesellschaft ausgeschlossen fühlend, sich auf sich selbst zurückziehen. Ich sehe immer noch den Einfluss der Konsumgesellschaft und des Mainstream als deutlich stärker in unseren Schulklassen, als einzelne fromme Kinder, ob Christen oder Muslime.
      6 2 Melden
    • Maracuja 10.02.2018 20:45
      Highlight @Saraina

      Typisch ist dieser Einzelfall für muslimische Schüler/innen bestimmt nicht, die anderen Muslime in der Klasse haben sie auch nicht Ernst genommen. Zudem ist dieser Druck auch nicht ein speziell islamisches Phänomen, religiöser Gruppendruck findet sich genauso im Biblebelt oder in ultraorthodoxen Gemeinden. Bei uns weniger, da ist kein Smartphone zu besitzen für Oberstufenschüler wohl ausgrenzender als religiöser Zwang. In Nachbarländer, in denen Immigranten kaum am Konsumismus teilnehmen können und sich häufiger ausgeschlossen fühlen, spielt dieser Druck aber eine stärkere Rolle.
      4 0 Melden
    • Saraina 10.02.2018 22:48
      Highlight Mit den Nachbarländern hast du Recht, Maracuja. Insbesondere in Frankreich, wo Algerierinnen und Tunesierinnen vor 30 Jahren noch kaum Kopftuch trugen, hat sich aus der materiellen und sozialen Ausgrenzung sowie offenem Rassismus eine islamische Subkultur gebildet.
      2 1 Melden
    • Dr.Bogyman 10.02.2018 23:14
      Highlight @Jackmac Aha und die Westliche Gehirnwäsche ist besser oder was? Und ausser dem du musst dich nicht mit dem Koran beschäftigen wenn er dir nicht gefällt.
      @Maracuja Weil er nicht die Interesse des normalen Bürger vertritt. Stattdessen hetzt er. Das kann für niemand gut sein. Ausser für ganz wenige...
      1 3 Melden
    • Rabbi Jussuf 11.02.2018 00:16
      Highlight Saraina
      Es ist zu einfach der "Ausgrenzung" die alleinige Schuld zuzuschieben. Es gibt sehr viele Algerier, Tunesier und Marrokaner in Frankreich, die sich gut integriert hatten und jetzt zu den Opfern dieser neueren "Subkultur" gehören, die es allerdings mindestens seit den 80ern gab mit Nogo-Aeras in Orten wie Lyon, Marseille und Paris. Die Ghettoisierung ist in Frankreich ein grosses Problem. Da können sich "Subkulturen" frei entwickeln und Neue kommen nahtlos hinein, ohne die Sprache und die Sitten lernen zu müssen. Da liegt auch der grosse Unterschied zur Schweiz.
      2 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 11.02.2018 00:35
      Highlight Nicht dass die Schweiz bessere Integration betrieben hätte (hat sie vielleicht sogar), sie hatte einfach Dussel, dass es keine sehr grossen Städte gibt in der grosse Ghettos entstehen konnten.

      Das und anderes mehr sind aber nur die Vorbedingungen, die eine Ideologie wie der Islam braucht um sich die eigenen Rechtsräume zu schaffen.
      Der Unterschied zu anderen Ideologien und Sekten ist aber, dass es bei islamisch basierten Gruppen für höchst unangenehme Wirkungen viel weniger Personen braucht, als z.B. bei Evangelikalen.
      1 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 11.02.2018 00:45
      Highlight Überleg dir mal, wie viele Muslime es bräuchte um deine Klasse in Unruhe zu versetzen und dann, wie viele Evangelikale. Dabei geht es nicht um einzelne Strenggläubige, sondern um Gruppen.
      3 1 Melden
    • Maracuja 11.02.2018 10:33
      Highlight @Saraina

      Für die Tatsache, dass die Immigranten in Vorstadtghettos angesiedelt wurden, für den Rassismus kann man die Franzosen verantwortlich machen, für das Bildungssystem und die Wirtschaft ebenfalls (darunter leidet aber auch die einheimische Unterschicht). Die Verantwortung für die Zuwendung zu einer radikalen Religiösität liegt m.E. aber bei den radikalisierten Ghettobewohnern und ihren ausländischen Geldgebern. Christliche Immigranten aus Afrika oder asiatische Immigranten leben unter ähnlichen Bedingungen, sie halten an ihrem Glauben/Traditionen fest, aber radikalisieren sich nicht.
      2 0 Melden
    • Maracuja 11.02.2018 10:45
      Highlight @Rabbi Jussuf

      Steinhaus hat doch im Sektenblog vor Jahren mal beschrieben, wie schwer es ihre Tochter in der Schule wegen den vielen evangelikalen Mitschülern hatte. Die Mechanismen sind dieselben. Darüber zu streiten, ob die eine Gruppe prinzipiell* mit weniger Anhängern einen solchen Druck aufbauen kann, scheint mir sinnlos.
      * aktuell ist die durch Terrorismus verursachte Angst vor dem Islam ein Faktor, der es ermöglicht, dass bereits kleinste Grüppchen einfach eine Drohkulisse aufbauen können.
      1 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 11.02.2018 15:35
      Highlight Maracuja
      An Steinlaus Geschichte habe ich auch gedacht.

      Bei dem Thema Druck geht es mir nicht um Terrorismus, sondern erst einmal um den "Terror" den eine bestimmte Ideologie innerhalb der Gruppe begünstigt und verbreitet und auch ausserhalb der Gruppe. Gewalt ist nun einmal eine Auswirkung jeder praktizierten Ideologie. Dass aber Gewalt direkt ideologisch unterstützt wird, ist eben speziell islamisch.
      1 0 Melden
    • Dr.Bogyman 11.02.2018 17:19
      Highlight Frankreich hat 60 Jahre nichts gegen das Problem mit den Immigranten gemacht, obwohl es möglich gewesen wäre. Alle haben genau gewusst was passieren wird. Aber die meisten Franzosen waren zu arrogant. Und jetzt sind sie so gut wie Bankrott und führen Krieg in Mali und in Central-Afika. Denen ist nicht mehr zu helfen.

      Die Schweiz hat die viiiiiiel bessere Integrations Politik als Frankreich. Aber sowas von. Und in Sache Wirtschaft kann Frankreich der Schweiz das Wasser nicht reichen.

      Kommt nicht mit Frankreich bitte. Die haben keine Ahnung haha
      1 2 Melden
    • Snake Plissken 11.02.2018 17:51
      Highlight Bin GRUNDSÄTZLICH liberal eingestellt, aber den Intoleranten muss man an den Karren fahren. Daher bin ich für Minarett- und Burkaverbot. In einer idealen Welt wäre es wurstegal, wer sich wie anzieht und wie er sein Haus verziert. Aber wir leben halt in einer Welt, wo es Kulturkämpfe gibt, und da werden auch Architektur und Kleidung zu Waffen, wie Sprengstoffgürtel und Kalaschnikows.
      2 1 Melden
  • NaSkivaL 10.02.2018 09:38
    Highlight @ Herr Stamm
    Wie sieht Ihre Prognose für Buddhismus und Judentum aus? Oder gibt es keine, weil die beiden viel weniger Anhänger haben?

    Anhänger nach Encyclopaedia Britannica 2010:
    Christen 2.3 Mrd
    Islam 1,6 Mrd
    Hinduismus 940 Mio
    Buddhismus 460 Mio
    Judentum 15 Mio
    7 0 Melden
    • cgk 10.02.2018 17:29
      Highlight Interessant wäre dann noch die Frage, wie viele davon praktizierend sind.
      3 0 Melden
  • skankhunt42 10.02.2018 09:25
    Highlight Schade ist nur, dass der Glaube an imaginäre Weltenrichter und -erschaffer nicht durch Vernunft und Rationalismus ersetzt wird. Vielmehr kommen neue selbsternannte Erlöser und Scharlatane, die den Menschen Dinge versprechen, die sie gar nich zu versprechen im Stande sind, oder das Universum mit ihrer Pseudowissenschaft deuten, obwohl sie dieses gar nicht verstehen. Neu glaubt man nich mehr an Jesus, der aus Wasser Wein gemacht haben soll, sondern an Heilpraktiker Müller, der mit seinen Zuckerkügelchen Leiden lindert oder Frau Maier, die einem das Universum mithilfe einiger Spielkarten erklärt.
    265 29 Melden
    • rodolofo 10.02.2018 10:18
      Highlight Oder an Novartis mit seinen gesponserten Ärzten...
      Heute erschienen im Tages Anzeiger:
      "Korruptionsaffäre in Griechenland:
      FBI-Ermittlungen belasten Novartis"
      Ein Bericht zeigt, wie Novartis griechische Ärzte bestochen haben soll - mit Geld direkt aus Basel.
      ...
      11 4 Melden
    • rodolofo 10.02.2018 10:21
      Highlight ...
      Als Reaktion des Pharma-Multis wird wie üblich ein dürres Communiqué abgedruckt:
      "...Novartis sei überall den gleichen, hohen Standards für ethisches Geschäftsgebaren und der Einhaltung gesetzlicher Vorschriften verpflichtet."
      Wer's glaubt, kommt mit einem Gratis-Medikament direkt in den Himmel!
      11 6 Melden
    • Menel 10.02.2018 10:42
      Highlight Trotzdem sind wir alle froh, dass es die moderne Medizin und die Pharma gibt, denn sie hilft, Dinge wie globale Epidemien zu verhindern und viele Krankheiten zu bekämpfen, an denen wir noch vor 100 Jahren innert Monaten gestorben wären.
      23 2 Melden
    • Rabbi Jussuf 10.02.2018 10:47
      Highlight Das war schon immer so und wird immer so bleiben.
      5 6 Melden
    • NWO Schwanzus Longus 10.02.2018 11:54
      Highlight Was ist für dich denn rational? Das definiert jeder etwas anders.
      2 3 Melden
    • rodolofo 10.02.2018 12:13
      Highlight @ Menel
      Du glaubst das wirklich?
      Dann schau doch mal, wie Monsanto mit seinen Chemikalien und seinen Gentech-Organismus einen Ökozid begeht und niemand dieses Organisierte Verbrechen stoppen kann!
      Alles hat zwei Seiten.
      Ich sehe beide und muss nicht krampfhaft POSITIV grinsen, denn den Tod verscheuche ich damit sicher nicht!
      8 8 Melden
    • NWO Schwanzus Longus 10.02.2018 12:21
      Highlight @rodolfo muss ich recht geben. Big Pharma ist tatsächlich nicht so toll wie von @Menel dargestellt. Ich zum Beispiel nehme kaum Medis ein nur bei harten Fällen trotzdem gehen bei mir Kopfschmerzen, Grippe weg. Pharmazeutische Erzeugnise haben viele Nebenwirkungen die sich oft im laufe der Jahre herausstellen. Big Pharma kämpft gegen Pflanzliche Heilmittel weil sie damit ihre Vertrauenswürdigkeit verlieren.
      6 12 Melden
    • Menel 10.02.2018 14:00
      Highlight @rodolfo, ich spreche von der Pharma und sie kommen mit einer Agrar Firma? Das ist Äpfel mit Birnen vergleichen.

      @NWO, dann wäre ihnen eine Welt ohne Pharma und ihren Errungenschaften lieber?
      10 3 Melden
    • _kokolorix 10.02.2018 18:15
      Highlight @Menel
      Ich bin mir nicht so sicher. Die aggressive Werbung welche die Pharmaindustrie neuerdings macht, ist auf keinen Fall hilfreich. In Ohio sind bald ein Viertel der Bevölkerung Drogenabhängig, nachdem die Pharma ihre Opiate als Allerweltmedis gepusht haben und die Ärzte für jedes Boboli solche verschrieben haben. Mehr als Pharma und Medizin hilft uns unser Wohlstand Seuchen zu verhindern. Ein wohlgenährter Mensch ist wesentlich widerstandsfähiger als ein halb verhungerter. Und gegen die Zivilisationskrankheiten Krebs oder Diabetes, etc. hat auch die modernste Medizin nicht viel zu bieten
      4 2 Melden
    • Maracuja 10.02.2018 23:59
      Highlight @Kokolorix

      Manche Krebsarten mögen in der heutigen Zivilisation verbreiteter sein, Krebs generell als Zivilsationskrankheit zu bezeichnen, ist aber gewagt. Wissenschaftlern ist es gelungen Spuren dieser Krankheit in uralten Mumien nachzuweisen. Eindeutig falsch ist Ihre Behauptung, die moderne Medizin hätte gegen Krebs nicht viel zu bieten. Die Überlebenschancen für viele (nicht alle) Krebsformen haben sich in den letzten fünfzig Jahren massiv verbessert. Richtig ist dagegen ihre Kritik an der breiten medizinisch kaum begründbaren Abgabe von Opiaten in den USA.
      5 0 Melden
    • rodolofo 11.02.2018 08:06
      Highlight Menel
      Agro-Chemikalien, wie Pestizide und Kunstdünger, entsprechen den Medikamenten und Nahrungsergänzungsmitteln für den Menschlichen Körper.
      Sie behandeln (bzw. misshandeln) gleichsam den Körper von "Mutter Natur".
      Die besten Medikamente aber sind Respekt und Achtsamkeit, sowohl dem sich selber regulierenden und regenerierenden Gross-Organismus Erde, als auch all seinen Bewohnern und insbesondere unserem eigenen Körper gegenüber, die alle BESEELT sind, was wiederum Gefühle und Sich einfühlen beinhaltet.
      Ganzheitliche Medizin hat darum viel mit Vertrauen zu tun und wenig mit Angst.
      1 6 Melden
    • Menel 11.02.2018 09:14
      Highlight @kokolorix, Krebs als Zivilisationskrankheit zu bezeichnen ist nicht nur gewagt, sondern falsch. Krebs kann jede zellbasierte Lebensform bekommen.
      Was stimmt ist, dass wir heute mehr Krebsfälle haben, der Grund ist aber ein positiver, wir werden älter und wir können Krebs heutzutage besser und schneller nachweise.
      Welchen Diabetes-Typ sprechen sie an?
      Bei der Medikamentenausgabe in den USA gebe ich ihnen Recht. Die einführung des, umstrittenen, DSM-V hat die Sache, in meinen Augen, nur verschlimmert.
      7 1 Melden
    • rodolofo 11.02.2018 10:13
      Highlight @ Menel
      Auch diese Ansichten zum Thema Krebs sind bestenfalls naiv und gutgläubig.
      Der Zusammenhang zwischen Krebserkrankungen, und Umwelt-Verschmutzung in Form von chemischen Rückständen und Konservierungsmitteln, sowie Radioaktiver Strahlung konnte in unzähligen Wissenschaftlichen Studien statistisch nachgewiesen werden!
      Diese Zusammenhänge werden aber durch die Finanzstarke Chemie- und AKW-Lobby, zusammen mit ihren gekauften Wissenschaftlern und Politikern systematisch geleugnet, mit eigenen Fake-Studien verwirrt und mit massivem Druck zum Schweigen gebracht...
      Sorry, aber so ist es.
      2 5 Melden
    • _kokolorix 11.02.2018 12:49
      Highlight Wer Krebs nicht als Zivilisationskrankheit begreift, soll mal die Entwicklung in China beachten. Dort ist die Anzahl der Erkrankungen linear mit der Umweltverschmutzung angestiegen. Dass die unmittelbare Umwelt schon in der Bronzezeit krebserregend war haben Untersuchungen von Özzie bewiesen.
      Wir hätten das Wissen und die technischen Möglichkeiten die Situation deutlich zu verbessern, aber wir tun es nicht, damit ein paar Superreiche in goldene Kloschüsseln kacken können. Das nenne ich Fortschritt...
      4 2 Melden
    • André Schild (1) 11.02.2018 17:12
      Highlight Leider, aber das zeigt auch, dass die Wissenschaften die notwendigen Antworten nach dem "Warum" nicht haben.
      Und heisst es ja richtig: "Nach dem Stand der Wissenschaften"
      Also nicht gerade etwas das unumstösslich so ist.
      0 0 Melden
    • Miisli 12.02.2018 01:21
      Highlight Ich finde es immer interessant wieso Leute meinen, dass Rationalismus und Vernunft Religion 'ersetzen' könnten. Das heisst jeder Entscheid wäre rein vernünftig, logisch, kalkuliert. Keine Werte und Dogmen über uns (inkl. Humanismus). Wäre das nicht unmenschlich? Und entspricht ja überhaupt nicht der Realität, wie jedes Marketingbudget demonstriert.

      Die Ecke im Hirn wo die Religion sitzt ist doch was uns vom Computer unterscheidet. Dem sollte man doch gerade in Zeiten von AI-Panik Sorge tragen. Auch sollten wir uns +- einig sind woran wir glauben. Nur: Wer bestimmt das? Elon Musk? Hoffe nicht.
      2 2 Melden
    • _kokolorix 12.02.2018 08:02
      Highlight @Miisli
      Die Ecke im Gehirn, wo die Religion sitzt, unterscheidet uns gerade nicht vom Computer. Es ist das Äquivalent eines Computervirus.
      Genau wie ein Computer ist das menschliche Gehirn dafür eingerichtet unhinterfragt Programme abspulen zu können. Das unterscheidet uns z.B. von Schimpansen, welche das eben nur eingeschränkt können und immer nach dem Nutzen einer Handlung fragen. Sinnlose Rituale machen sie einfach nicht. Diese Eigenschaft ist die Grundlage inserer kulturellen Entwicklung, alle Nachteile durch religiöse Infizierungen konnten die Vorteile nicht zunichtemachen...
      2 7 Melden
    • Menel 12.02.2018 09:43
      Highlight Man muss mal den Begriff Religion definieren. Religion ist ja im Grunde alles, woran Menschen glauben und festhalten und das einem eine Orientierungshilfe bietet. Etwas, das eine „naturgegebene“ Gesetzmässigkeit bietet. Darunter fällt zB. auch der Humanismus. Solche Religionen sind notwendig, um Menschen einen Zusammenhalt zu ermöglichen und eine Basis zu bieten, worauf man aufbauen kann. Ohne geht fast nicht. Wir brauchen Geschichten, an die wir glauben und wonach wir unser Handeln ausrichten können.
      Dazu gehört aber nicht zwangsläufig ein Gott/Götter.
      2 3 Melden
    • Rabbi Jussuf 12.02.2018 10:55
      Highlight Menel
      Es bringt nichts, den Begriff "Religion" auszuweiten. Dann bedeutet er gar nichts mehr. Lassen wir es dabei, dass so etwas wie Götter, oder mindestens transzendente Kräfte zwingend zur Religion gehören.
      2 3 Melden
    • _kokolorix 12.02.2018 18:29
      Highlight Der Humanismus stellt wie die Religionen den Menschen über seine Umwelt. Dass ohne Religion kein Zusammenhalt möglich ist, stimmt ganz bestimmt nicht. Ist ein Wolfsrudel keine Gemeinschaft? Der Zusammenhalt von Elefanten ist legendär und selbst Bienen bilden eine sehr starke Gemeinschaft. Alles ohne auch nur einen Funken Religion, aber mit der Einsicht, dass meine Hilfe nur von Anderen erwiedert wird wenn ich sie jetzt und heute vorbehaltlos leiste.
      Religionen sind immer ein hierarchisches Machtkonstrukt um einzelnen Individuen Privilegien zuzuschanzen. Immer.
      1 2 Melden
    • rodolofo 12.02.2018 18:51
      Highlight Im Kern aller Religionen sind die Spirituellen GEFÜHLE gegenüber allem, was um uns herum ist und was deshalb beseelt ist.
      Die Indigenen und unsere Indianen Vorfahren hatten und haben sehr viel von diesen Gefühlen, aber wenig Wissen. Darum nahmen sie sehr vieles, was die Naturkräfte machten, persönlich.
      Die Naturkräfte reagieren ja auch auf die Machenschaften der Menschen! Aber sie machen auch von sich aus Dinge, z.Bsp. ein wichtiges Wetter, oder einen Vulkanausbruch, oder ein Erdbeben.
      Heute wissen wir viel mehr, fühlen dafür weniger. Wir sind weniger präsent, als die Indigenen.
      3 2 Melden
    • Menel 12.02.2018 20:04
      Highlight @Rabbi, es ist kein Ausweiten, es ist ein Anwenden der Definition von Religion. Der Humanismus erfüllt die Definition von Religion nämlich sehr gut. Der Glaube an die Menschenrechte ist nicht beweisbar und steht über dem Individuum. Sie entstammen dem „Naturrecht jedes Menschen“, das ist per se transzendent, denn wer sagt, dass diese Rechte wirklich existieren?
      2 1 Melden
    • Menel 12.02.2018 20:08
      Highlight @kokolorix, nein, der Humanismus setzt den Menschen dort hin, wo Gott früher war. Die meisten Menschen in der westlichen Welt kontaktieren bei Fragen des Lebens ihre innere Stimme und nicht das Wort Gottes, die Bibel. Das ist ur-Humanistisch.
      Man kann eine Sippe ohne Religion bilden, so wie Wölfe Rudel bilden. Daraus ergeben sich aber nur kleine Gruppen. Damit eine ganze Nation oder mehrere Nationen zusammen halten, brauchen sie eine übergeordnete „Geschichte“, Werte an die sie gemeinsam glauben, sonst geht der Zusammenhalt verloren.
      2 0 Melden
    • Menel 12.02.2018 20:11
      Highlight @rodolfo, das ist heute noch so, nur wurde uns erzählt, dass wir die Antworten in uns selbst finden. Es wird viel Geld damit gemacht, spirituelle Reisen zum Selbst der Menschen anzubieten. Das ist reiner Humanismus. Früher war das „Suchen“ nach Antworten „extern“.
      1 0 Melden
    • rodolofo 12.02.2018 21:22
      Highlight @ Menel
      Da unsere Gedanken entstehen, indem wir mit der Umwelt inter-agieren, können wir in uns selbst nur etwas finden, wenn wir uns nach aussen wenden.
      Der Humanismus ist nur eine moderne Fortsetzung der Christlichen Losung "Mach Dir die Erde Untertan!", ähnlich wie der Sozialismus.
      Wir brauchen mehr!
      Wir brauchen eine Verbindung aus dem heutigen Wissen mit den Gefühlen aus der Urzeit, eine Art von moderner Natur-Religion, die Geschichten der Naturwissenschaften und der Sozialwissenschaften erzählt. Und die Erzählungen sind Literatur und Musik, Theater und Kunst.
      3 0 Melden
    • _kokolorix 12.02.2018 21:51
      Highlight @Menel
      Ich sagte doch, dass der Humanismus den Menschen über die Natur erhebt. Das ist doch genau das was du auch sagst.?
      Obwohl die Aussagen von Priestern, Pfarrern, Popen, Rabbis und Imame zu über 90% gleich sind, hassen sich die Anhänger der verschiedenen Glaubensrichtungen aus tiefstem Herzen. Ich kann das Gute in diesen Gemeinschaften, die absolute Wahrheit für sich beanspruchen, nicht erkennen. Sehr wohl aber, dass es in jeder solchen Gemeinschaft gute Menschen gibt. Dies aber eher trotz der dogmatischen Glaubenssyteme als wegen
      2 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 12.02.2018 22:13
      Highlight Menel
      Es gibt keinen Glauben an die Menschenrechte. Jeder weiss, wie sie entstanden sind. Sie sind veränderbar. Da ist nichts Transzendentes daran.
      Man kann sie auch ändern, wenn Bedarf besteht.
      Das geht mit göttlich gegebenen Rechten nicht, auch nicht mit dem "Naturrecht".
      3 1 Melden
    • Menel 12.02.2018 22:56
      Highlight @Rabbi, grad als Rabbi sollten sie wissen, dass solche Änderungen in den Religionen immer wieder vorgenommen wurden und werden.

      @kokolorix, nein, das war das Christentum. Der Humanismus sieht den Menschen als Teil der Evolution an.
      Von den neuen Religionen wäre für sie und @Rodolfo wohl der Dataismus was.
      0 0 Melden
    • rodolofo 13.02.2018 07:35
      Highlight @ Menel
      Wolltest Du Dadaismus schreiben, oder hast Du Dadaismus geschrieben und die Seelenlose Autokorrektur Deines Computers hat Dataismus daraus gemacht?
      Da sehe ich gerade, dass MEINE Autokorrektur das Wort Dataismus doch tatsächlich umwandeln will in DADAISMUS!
      Ich bin erleichtert!
      Guguus!
      Dadaaa!
      @ kokolorix
      Interessante Gedanken!
      Ich glaube, wir verstehen uns in diesen Dingen.
      2 1 Melden
    • Menel 13.02.2018 08:20
      Highlight @rodolfo, Dataismus oder dataism
      2 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 13.02.2018 19:18
      Highlight Menel
      Natürlich werden auch "göttliche" Gesetze geändert - von Menschen. Der Unterschied ist aber, dass in einer Philosophie - das ist Humanismus schon eher - Änderungen explizit möglich sind. In Religionen passieren Änderungen wenn überhaupt bewusst, hintenherum. Das christliche "Naturrecht", oder die Sharia können nicht offen geändert werden, da ersteres, wie der Name sagt, aus der Natur kommt, im weiteren Sinn göttlich ist. Zweites nennt sich ja schon göttliches Recht, oder der rechte Weg. Beide können laut Eigendefinition nicht von Menschen geändert werden.
      1 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 13.02.2018 19:25
      Highlight Der Humanismus begründet sich in sich selbst, indem der Mensch als Massstab gilt. Deshalb ist ein Recht, oder eine Ethik, die sich daraus ableitet auch veränderbar, wenn sich das Wissen ändert, oder auch die Umstände, wie Menschen zusammen leben, etc.
      Daran muss man nicht glauben, denn es geht um "Verträge" unter Menschen. (Verträge im politisch-philosophischen Sinn).
      Das wäre Humanismus.
      Du hast aber ein bisschen Recht, denn das alleine reicht nicht für eine funktionierende Gemeinschaft. Die braucht Mythen, welche das Ganze personalisieren und Identifikation des Individuums ermöglichen.
      2 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 13.02.2018 19:33
      Highlight Der Humanismus ist eine Form/Philosophie für den Geist, ein passender Mythos fürs Herz.
      1 0 Melden
    • A Sy 14.02.2018 11:20
      Highlight "Vernunft" und "Rationalismus" - was ist vernünftig? Wer entscheidet was Vernünftig ist? Was ist Rational? Bei den Nazis war es Vernünftig und Rational alle Juden auszurotten - denn es war Wissenschaftlich bewiesen dass sie Volksschädlinge waren. In der Sowjetunion waren die 2000 KZs "vernünftig" denn die Sowjetunion war "für den Fortschritt" und jeder der gegen sie war, war böse - per Definition.

      Ihr seit wie Kinder, die ihre Gedanken und Werte nicht hinterfragen.
      2 0 Melden
    • Sophia 14.02.2018 12:13
      Highlight Neu sei das Glauben an Zuckerküglchen? Nein, so was wird nie aus der Welt verschwinden, weil es schon immer da war! Vogelflugdeuter, Innereienleser, Räucherstäbchen, Impfgegner, Sterndeuter, Handaufleger, Kartenleser, Nationalisten, Rassenhass, Magnetismus und und und werden uns Menschen immer begleiten, wahrscheinlich wird noch eine Menge Unsinniges dazukommen. Okkultisten wird es auch immer wieder geben und so stirbt der Aberglaube nicht aus. Wir brauchen die Stamms!
      2 1 Melden
    • rodolofo 14.02.2018 21:45
      Highlight @ Rabi Jussuf
      Ja, per Definitionem kann das "Göttliche Wort" nicht verändert werden, da es sozusagen unantastbar ist.
      Und hier frage ich mich auch, wie weit das Alte Testament der Christen heute keine Gültigkeit mehr haben kann, nachdem ja das Neue Testament geschrieben wurde.
      Eine Freikirchlerin sagte mir jedenfalls, dass das Alte Testament weiterhin gelte und durch das Neue Testament ERGÄNZT werde!
      Was aber ändern kann, ist die Art, wie wir diese Texte lesen und interpretieren. Wir können sie wortwörtlich verstehen, oder Gleichnishaft und emotional dramatisiert.
      1 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 14.02.2018 22:21
      Highlight rodolfo
      Die Freikirchlerin hat recht - wenn sie diverse Bibelstellen vernachlässigt. Das bedeutet aber, dass die Freikirchlerin sich wiederum nicht daran hält die Bibel als göttliches Wort zu lesen - was wiederum nicht richtig wäre, oder eben nur durch Auslassung diverser Bibelstellen.
      Die Bibel als Gesamtes ist fast nirgends Gottes direktes Wort, sondern Menschenwort über göttliche Dinge. Das ermöglicht eine ziemlich freie Interpretation und Gewichtung verschiedener Bibelstellen.
      3 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 14.02.2018 22:27
      Highlight All das hat der Koran nicht, er ist direktes göttliches Wort (sollte darum auch nicht übersetzt werden) in einem einzigen Buch (Die Bibel besteht aus vielen Büchern) gesprochen durch Mohammed. Da gibt es nichts zu interpretieren. Der Koran verbittet sich das explizit.
      usw.

      Kurz:
      Die Offenbarung im Islam ist der Koran.
      Die Offenbarung im Christentum ist Jesus Christus (nicht die Bibel!).
      Aus diesen zwei Ausgangslagen entwickelten sich total unterschiedliche Religionen.
      0 3 Melden
    • Maracuja 14.02.2018 23:13
      Highlight @Rabbi Jussuf: Da gibt es nichts zu interpretieren. Der Koran verbittet sich das explizit.

      Du willst Rodolofo, der vermutlich zu faul ist, den Koran je selbst zu lesen, wirklich weismachen, dass der Koran nur Verse enthält, die klar und eindeutig sind? Keine Texte enthält, über deren Exegese sich islamische Gelehrte nicht einig sind. Du willst Rodolofo verheimlichen, dass der Koran zu Beginn als reiner Konsonantentext festgehalten wurde? Allein dies bedingt zwingendermassen Interpretation. Und in welchen Vers ist denn im Koran explizit festgehalten, dass man ihn nicht interpretieren darf?
      3 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 15.02.2018 00:54
      Highlight Maracuja
      Sure 3.7 sagt das schon. Es gäbe zwar unverständliche Verse, deren Sinn nur Allah versteht. Das heisst doch eben, dass man nicht wild drauflos interpretieren kann.
      Es gibt die verschiedenen Lesarten, ja. Da geht es aber nicht um die Aussage des Sinns, sondern einzig um Möglichkeiten die alte Konsonantenschrift zu lesen. Im Prinzip gibt es keine Theologie, also eine Interpretation. Man kann allenfalls andere Auslegungen machen, niemals aber eigene Gedanken einbringen.

      Dass die Realität anders aussieht, ist mir auch klar. Das würden die Gelehrten aber nie zugeben.
      0 3 Melden
    • Rabbi Jussuf 15.02.2018 01:00
      Highlight Noch eins: Es geht nicht darum, ob ein Vers verständlich, mehrdeutig, oder klar ist. Wichtig ist einzig, dass die Verse direktes Gottes Wort sind.

      Das scheint uns merkwürdig, zeigt aber gut, wie fremd diese Religion uns Westlern ist und nicht nur eine Variante des Christentums.

      Zweites Beispiel: Hadithe
      Da kommt es nicht darauf an, was das Hadith aussagt, sondern, ob die Überlieferungskette stark ist. Da kann der Inhalt noch so blöd sein, stark ist stark und schlägt jedes schwache Hadith, egal wie intelligent es auch sei.
      0 3 Melden
    • Menel 15.02.2018 07:43
      Highlight Seit dem ersten vatikanischen Konzil hat auch der Papst "Unfehlbarkeit"; dh. seine Worte ensprechen Gottes Worte. Den Irsinn findet man bei den Monotheisten überall.
      2 0 Melden
    • _kokolorix 15.02.2018 08:33
      Highlight Einfach lächerlich diese Diskussion. Jedes Buch ist von Menschen geschrieben. Wer sich die ziemlich sinnfreien Suren antut nimmt offensichtlich geistigen Schaden, wie die verkorksten Verhältnisse in der ganzen islamischen Welt deutlich beweisen. Ob das alte Testament nun wörtlich oder sinnbildlich interpretiert wird oder nicht, die Bestrafung von Haustieren und Kleinkindern für die Missetaten ihrer Eltern/Besitzer macht niemals Sinn, ob mit 'der Schärfe des Schwertes' oder nur mit Worten. Würde man den ganzen Mist weglassen blieben nur ein paar unverfängliche, langweilige Sätze übrig
      2 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 15.02.2018 11:44
      Highlight Menel
      Die "Unfehlbarkeit" des Papstes wurde erst zweimal genutzt: Die "unbefleckte Empfängnis" und die "leibliche Aufnahme Marias im Himmel".
      In allem anderen kann der Papst schon Fehler machen.
      Bescheuert ist es trotzdem.
      0 1 Melden
  • ...:::720one:::... 10.02.2018 09:24
    Highlight ...und dann kommt noch hinzu dass Johnny weiss, dass die Politik die Religionen bald auch doof finden wird; das böse Tierli wird das Huerli hassen, füdliblutt ausziehen und auffressen! ...einziger Martinitropfen für Atheisten, dass Gott dies dem Johnny vor langer Zeit ins Ohr flüsterte! Hagel und Granaten!
    7 41 Melden
    • batschki 10.02.2018 10:14
      Highlight ???
      und wer ist Johnny?
      3 1 Melden
    • ...:::720one:::... 10.02.2018 10:51
      Highlight Ein gut situierter Fischersbursche welcher seine Rente auf Patmos genoss und nebenbei ein sogenannt gottinspiriertes Büechli schrieb!
      4 5 Melden
    • DonChaote 10.02.2018 11:32
      Highlight @batschki
      Noch als wirkliche antwort auf ihre berechtigte frage:
      Klingt mir sehr nach johannes. Und das büechli wäre dann die offenbarung... soweit meine interpretation zu diesem „sauglatten“ kommentar
      5 1 Melden
  • ...ich, zu kritisch? 10.02.2018 09:21
    Highlight ...täuscht euch nicht! Der Islam mutierte zu einer Ideologie, wie man sieht, der Kommunismus verschwand fast ganz. Der Islam..., da bin ich mir nicht so sicher.
    18 18 Melden
    • Menel 10.02.2018 10:04
      Highlight Doch, der verschwindet. Was für Antworten liefert er denn, die heutige Fragen beantworten könnten?
      Schauen sie nach Silicon Valley, wenn sie wissen wollen, wo die neuen Religionen herkommen.
      22 10 Melden
    • rodolofo 10.02.2018 10:14
      Highlight Bärtige Samichlaus-Charismatiker werden es immer wieder schaffen, kleine Kinder baff und staunend zu machen.
      Am Samichlaus-Tag.
      Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
      4 3 Melden
  • amRhein 10.02.2018 09:21
    Highlight Alles, was trennend, irrelevant und gesellschaftsfeindlich ist, wird Mühe haben.

    Der Glaube verbindet viele Migranten in Europa und gibt ihnen eine Heimat. Die momentane Ablehnung des Islams dürfte den Zusammenhalt der verschiedenen muslimischen Gruppen mittelfristig eher stärken.
    17 8 Melden
  • Baffes 10.02.2018 09:13
    Highlight Religiöse Gruppierungen wird es immer geben und auch die grossen werden nie verschwinden. Ihr tatsächlicher Einfluss auf soziale und politische Strukturen wird aber mehr und mehr verblassen. Den Einfluss den diese aber bisher schon hatten, werden wir auch in 100 jahren noch spüren. Gesetze sind darauf aufgebaut, Moralvorstellungen danach gerichtet und wenn wir mal ehrlich sind, sind die 10 Gebote jetzt nichts verkehrtes. Der hier beschriebene Niedergang der Kirchen ist auch fraglich. In Süd Amerika strömen noch immer tausende in die Gotteshäuser und huldigen einem Papst.
    8 6 Melden
  • Gzuz187ers 10.02.2018 09:13
    Highlight Es läuft also darauf heraus, dass grosse Religionen nur mit Gewalt und Unterdrückung die Leute zu Ihnen bekommen. Ich hoffe dass dasselbe sich auch bald in den islamischen Ländern durchsetzt.
    10 18 Melden
    • Corto Maltese 10.02.2018 09:25
      Highlight Ich bin freiwillig dabei. Bin ich jetzt die Ausnahme der Regel?
      19 5 Melden
    • SemperFi 10.02.2018 11:43
      Highlight @Gzuz...: Ein Kommentar so kryptisch wie Ihr Name. Die grossen Religionen zwingen ihre Anhänger mit Gewalt „zu Ihnen“? Und deshalb werden die Kirchen immer leerer? Und Sie möchten, dass sich Gewalt und Unterdrückung in den islmischen Ländern durchsetzt? Fragen über Fragen. Waren Sie zu lange an der Fasnacht?
      5 4 Melden
  • amIsanta 10.02.2018 09:10
    Highlight Es sei wieder mal darauf hingewiesen, dass das hier nur eine Perspektive auf die Verhältnisse in Europa darstellt (da nehmen Kirchenbesuche klar ab). Die Faktenlage v.a. im globalen Süden, aber auch in Asien sieht wirklich anders aus. Dort erlebt Religiosität und das Christentum im Speziellen einen enormen Zuwachs (vgl. Pew-Studien). Und die Weltreligionen und -anschauungen einfach in einen Topf zu schmeissen, ist eh schwierig.
    212 17 Melden
    • Snake Plissken 10.02.2018 11:06
      Highlight Alles Scheinblüten. Gerade von Südkorea gelesen, wo das Christentum als "Aufsteigerreligion" angesehen wird und schwer in Mode ist. Ist man mal oben angekommen, fällt das Christentum von einem ab, wie ein alter Mantel...
      6 5 Melden
  • Julian Roechelt 10.02.2018 09:05
    Highlight Und jetzt?
    Kann Herr Stamm in die Bresche springen?
    Hat er irgend etwas zu bieten?
    Kann er irgend einem unglücklichen Menschen Trost spenden ausser "Pech gehabt"?

    Im Uebrigen gibt es zahlreiche Medienvertreter, die schon jetzt eine priesterliche Attitüde an den Tag legen und versuchen, die Deutungshoheit über die Gesellschaft zu erlangen. Die Medienkirche muss genauso scharf beobachtet werden.
    23 51 Melden
    • rodolofo 10.02.2018 10:39
      Highlight Wie sagen die schlauen Walliser?
      "Gott vergelt's!"
      1 4 Melden
    • Snake Plissken 10.02.2018 11:33
      Highlight Deswegen wohl No-Billag??
      4 1 Melden
  • Alienus 10.02.2018 08:59
    Highlight Herr Stamm.

    Betreffs der 6-Tage-Regelung eine göttlich-weise Entscheidung.

    Hat ER nicht auch nach 6 Tagen geruht?
    10 9 Melden
    • Snake Plissken 10.02.2018 11:33
      Highlight Und die Sommerzeit hat der Teufel erfunden?? Was soll den das jetzt??
      6 3 Melden
    • Alienus 10.02.2018 12:44
      Highlight SP

      Was hat die biblische Sommerzeit den zum Teufel mit diesem zu tun??

      Was soll denn das nun??
      3 3 Melden
    • _kokolorix 10.02.2018 18:19
      Highlight Und hat die Kirche dafür gekämpft, dass die Arbeiter am Sonntag nach der Predigt nicht wieder in die Fabrik mussten? Nein, das waren die Linken und die Gewerkschaften
      6 0 Melden
  • cero 10.02.2018 08:59
    Highlight Ein Potpourri an Reaktionen:
    - Bei uns steuern die etablierten christlichen traditionellen Kirchen in grosse Schwierigkeiten. Die Zukunft des "Christentums" is z.Z. in Afrika und Südamerika.
    - Jesus hat v.a. auf Strassen und Feldern gepredigt. Sind 'Kirchengebäude' und kirchliche Strukturen für einen christlichen Glauben überhaupt relevant?
    - Ein Verschwinden der Landeskirchen und der theologischen (nicht religionswissenschaftlichen) Ausbildung an den Universitäten bedeutete das Ende des wichtigen Diskurses Wissenschaft-Glaube. Dieser muss aber unbedingt auf hohem Niveau erhalten bleiben!
    17 13 Melden
    • Snake Plissken 10.02.2018 11:34
      Highlight Wieso?
      6 2 Melden
    • batschki 10.02.2018 14:11
      Highlight @snake
      Weil der Diskurs über Wissen und Glauben eminent wichtig ist. Ich gehe soweit, zu behaupten, dass jetzt nur eine Vertrauensdebatte zwischen Natur- und Geisteswissenschaftern unsere hochtechnisierten Gesellschaften lebenswert bleiben lässt.
      So wie das heute läuft, befürchte ich, wursteln wir uns und unsere Kinder - ganz automatisch gemäss den Technologiefortschritten - in ein transhumanes "Leben".
      4 2 Melden
    • cero 10.02.2018 15:16
      Highlight Weil es unbedingt Leute braucht, die die 'religiöse Sprache' in eine 'wissenschaftliche' übersetzen können und umgekehrt. Damit die 'religiöse Sprache' offen bleibt und auch die Gläubigen noch Berührungspunkte mit Wissenschaft / Aufklärung / Zeitgeist haben.
      Es geht darum ein Religionsghetto zu vermeiden, in dem ohne 'Austausch mit Aussen' immer extremere Ideen an Boden gewinnen.
      Man kann die Landeskirchen belächeln für das was sie zu werden drohen oder schon sind. Ich behaupte aber mal, dass sie einen grossen Beitrag zum Religionsfrieden in der CH leisten, weil sie vermitteln.
      3 1 Melden
    • batschki 10.02.2018 17:57
      Highlight Ja, cero,
      das ist ein wichtiger sozialhygienischer Aspekt, auch in der CH.
      Aber ich meine, es geht um viel mehr als Religion und Glauben (da kann man geteilter Meinung sein, wie die neueren Kommentare von Parapsychologen etc. oben zeigen); es geht auch darum, wieder allgemein akzeptierte normative Elemente in unserer Kultur zu haben - auf hohem Niveau. Moralinsaures Gejammer bringt m.E. ausser einer miesen Stimmung nichts.
      1 0 Melden
    • cero 10.02.2018 23:40
      Highlight Du sprichst von Werten? Ich frage mich auch, wie sich die Wertediskussion entwickeln wird. Und kirchlich-religiöse Moralinsäure bringt's nicht mehr (hat es nie gebracht, hat jetzt aber jegliche Wirkung verloren...) Gibt wohl nur die Lösung, die eigenen Werte zu leben und sie nicht von anderen abhängig zu machen (so im Stil: wenn der sich nicht daran hält muss ich ja auch nicht) - und dann sind wir vielleicht schneller als erwartet wieder bei Glauben und Religion (nicht bei Moralinsäure). Werden sehen...
      0 0 Melden
    • batschki 11.02.2018 07:44
      Highlight Ja, wir werden sehen. Mit dem Hochhalten von den mir tradierten und "eigenen" Werten bin ich bisher jedenfalls recht gut gefahren.
      0 0 Melden
  • Quacksalber 10.02.2018 08:57
    Highlight Solange ein Christ jemand ist der teilweise jährlich mehrere Tausend Franken Kirchensteuer zahlt ist der Vergleich mit anderen Religionen wo man sich „nur“ dazu bekennt unfair.
    8 28 Melden
    • cgk 10.02.2018 17:46
      Highlight Na na, wenn ich jährlich mehrere Tausend Franken Kirchensteuer bezahlen würde, dann hätte mir die Rechnung wohl ein Quacksalber gestellt und nicht der Kanton Bern.
      5 1 Melden
  • Granini 10.02.2018 08:52
    Highlight Wenn man die Geschichte des Judentums betrachtet, mussten sie in Naher Vergangenheit als auch in der Antike viel einstecken. Tatsache ist: SIE SIND NOCH DA! Das wird auch bei den anderen Weltreligionen nicht anders sein. Vielleicht mögen zur Zeit die Prognosen nicht so toll sein, dennoch wird das Christentum auch diese Phase (auf welche Weise auch immer) überstehen.
    16 13 Melden
  • Diavolino666 10.02.2018 08:33
    Highlight Na da hoff' ich mal das Beste, dass das stimmt und die Religionen in der Bedeutungslosigkeit verschwinden 😈
    376 93 Melden
    • Julian Roechelt 10.02.2018 09:34
      Highlight Auch wenn das ironisch gemeint sein soll, so ist das mässig witzig.
      Und was dein Avatar angeht: Ich finde, es gibt Dinge, mit denen man besser nicht spielt.
      Aber das ist nur meine Meinung.
      13 51 Melden
    • rodolofo 10.02.2018 10:36
      Highlight @ Julian Roechelt
      Also "Teufelchen" wird man heute doch wohl sagen dürfen!
      Schliesslich sind die Zeiten Abendländisch-Christlicher Inquisitionen und Hexenverbrennungen schon seit vielen Generationen vorbei...
      21 3 Melden
    • Michael Goldberg 10.02.2018 11:08
      Highlight Hugo ist schlau genug genau das nicht gesagt zu haben (wenn er es vielleicht auch wünscht), da diese Form der Säkularisierungstheorie schlichtweg überholt ist.
      4 3 Melden
    • Luca Brasi 10.02.2018 11:19
      Highlight Ohne Religion auch kein Diavolino mehr. Wollen Sie das etwa? 😜
      7 4 Melden
    • Diavolino666 10.02.2018 13:01
      Highlight @Julian Roechelt: Auch Religionen haben ein Recht darauf, dass man Witze darüber reisst. Das Leben ist beizeiten ernst genug. Ich habe im Grunde Respekt vor religiösen Gefühlen, aber nicht vor derlei menschengeschaffenen Institutionen. Die Geschichte bestätigt mich.
      11 2 Melden
    • Diavolino666 10.02.2018 13:03
      Highlight @Luca Brasi: Danke für Ihre Besorgnis (dafür ein Herzchen ;-P)
      6 0 Melden
    • heul doch 10.02.2018 16:10
      Highlight aber ohne gott ist deine existenz ja auch nichtig 😎😜☠
      5 6 Melden
    • Diavolino666 10.02.2018 17:23
      Highlight Nicht, so lange es genug Nasen gibt, die an einen Gott glauben. Einer muss ja für den Ausgleich sorgen 😜
      10 0 Melden
    • Billy the Kid 13.02.2018 09:49
      Highlight Aber wenn die Religionen in der Bedeutungslosigkeit verschwinden - bist du auch Weg vom Fenster!
      Vom Teufel würde man ein bisschen mehr Weitsicht erwarten...
      1 1 Melden
    • Diavolino666 13.02.2018 10:13
      Highlight Mach Dir um meine Weitsicht keine Gedanken. Hab' mir da schon meine teuflischen Pläne ausgeheckt. Wenn die Religionen verschwunden sind, hab' ich dann leichtes Spiel. Aber PSSSSST!!! nicht weitersagen ;-)
      3 0 Melden
    • Billy the Kid 13.02.2018 13:10
      Highlight Der Teufel macht nur als Widersacher Gottes einen Sinn. Interessanterweise wird Luzifer / Satan kaum in der Bibel erwähnt. Erst viel später wurde er zu einer mächtigen Gestalt hochstilisiert, da dies den Kirchenfürsten in den Kram passte.
      Mit Miltons "Paradise Lost" wurde ihm sogar ein poetisches Meisterwerk gewidmet, welches ich nur jedem empfehlen kann, der mal die andere Seite zu Wort kommen lassen will.
      2 0 Melden
    • Diavolino666 13.02.2018 14:29
      Highlight "Die Wege des Teufels sind unergründlich"
      3 0 Melden
    • Billy the Kid 13.02.2018 19:39
      Highlight Könnte es sein, dass der Teufel einfach nur eine weitere Maske Gottes ist?
      1 0 Melden
    • Billy the Kid 13.02.2018 19:48
      Highlight Wieso von der naiven Vorstellung ausgehen, dass Gott nur das "Gute" will? - falls es ihn denn gibt.
      Überwältigende Erfahrung von ALLEN Kreaturen spricht dagegen. Das "Gute" ist vor allem bei der vermeintlichen "Krone der Schöpfung" so rar, dass man an es fast nicht glauben mag - ausser in seltenen Momenten der Hoffnung.
      3 0 Melden
    • Billy the Kid 13.02.2018 19:53
      Highlight Das absolut Böse kann nur im Namen des absolut Guten begangen werden.
      1 0 Melden
    • Billy the Kid 14.02.2018 00:52
      Highlight Gott kennt zu viele Ichs, sodass er / sie / es nicht als blutleeres Abstraktum über sich selber richten kann / mag.
      Der gekreuzigte menschliche Gott ist ein so starkes Symbol, da in ihm die ganze Absurdität des Daseins zum Vorschein kommt.
      2 0 Melden
    • Pasionaria 15.02.2018 01:41
      Highlight Nicht gewusst:
      Jede Nacht sitzt 'Gott' auf der Bettkante von Diavolino666 und bewundert sein Meisterwerk.
      1 0 Melden
    • Diavolino666 15.02.2018 07:37
      Highlight @Pasionara - hab ich's doch gewusst. Dieser alte Angeber 😈😆
      1 0 Melden
  • rodolofo 10.02.2018 08:33
    Highlight Dass sich die verschiedenen Formen des Islam im Verlaufe der (unaufhaltsamen) Modernisierung-Prozesse ähnlich den verschiedenen Formen des Christentums zur Feiertags-Folklore weiterentwickeln werden, ist so sicher, wie das Amen in der Kirche!
    Denn sie tun das bereits, auch wenn Islamisten krampfhaft versuchen, das Steuer herumzureissen und "ihre Muslime" ins gelobte Mittelalter zurück zu bomben.
    Paradoxerweise verwenden sie dazu nämlich moderne Sprengstoff-Technologie, Waffen, Pickups, Handy und Internet! Der Islamismus selber ist eine moderne Degenerationserscheinung...
    32 11 Melden
  • Idberg 10.02.2018 08:27
    Highlight Im Arabischen Frühling haben die Völker aber mehrheitlich gegen säkulare Diktaturen aufgemuckt, die religiöse Bewegungen wie die Muslimbruderschaft oder radikale Islamisten unterdrückt hatten. Aber derzeit zeigen sich immerhin im Iran und in Saudi-Arabien, wo der Staat die Religion vorschreibt, Tendenzen dagegen in der Bevölkerung.
    14 4 Melden
  • bullygoal45 10.02.2018 08:21
    Highlight Ich besuche seit einigen Jahren Die FEG Rapperswil. Die Hütte scheint Sonntag für Sonntag pumpe voll zu sein + das dazu gemietete Kino Leuzinger per Livestream.

    Vieleicht sollte sich die Schweiz mal die USA oder Australien als Vorbild nehmen (Hillsong, Bethel Church, Elevation Church...)

    Jede Institution muss mit der Zeit gehen, auch die Kirchen 💒 Denn ich glaube fest: Die Gemeinde ist die Hoffnung der Welt 🙂!
    18 56 Melden
    • Neunundneunzig 10.02.2018 09:35
      Highlight Evangelikale... so wie Mike Pence vielleicht? Wenn solche Gruppierungen plötzlich definieren was "Gemeinschaft" ist, kann man schön in The Handmaid's Tale nachlesen. Keinen Deut besser als Fundamentalisten irgendwelcher anderer Religionen. Dass diese Fundamentalisten in den USA auf dem Vormarsch sind, ist eine Gefahr für alles, was sich die Menschheit mit der Aufklärung errungen hat.
      43 9 Melden
    • amRhein 10.02.2018 10:14
      Highlight „die Schweiz...die USA...als Vorbild nehmen...Church...Church...“?

      Aber nicht ernsthaft!


      Das mag für fundamentale Christen interessant sein, für einen rationalen Menschen wie mich ist das eine grauslige Vorstellung.
      27 4 Melden
    • Snake Plissken 10.02.2018 11:38
      Highlight War auch mal evangelikal und charismatisch in meinen jungen Jahren. Das legt sich mit den Jahren. In den USA reifen die Menschen halt nicht so wie in Europa, sie glauben halt gern weiter an den Weihnachtsmann und den Osterhasen und dass der Storch die Kinder bringt etc. pp. Anders kann man sich auch nicht erklären, dass sie sich von einer menschlichen Donald-Duck-Ente regieren lassen.
      11 2 Melden
    • bullygoal45 11.02.2018 03:19
      Highlight Es geht nicht um das Inhaltliche. Da will ich die USA keineswegs als Vorbild nehmen. Wir wollen ja nicht zurück ins 18. Jahrhundert! 😉

      Die Frage ist doch, was kann eine schweizer Kirche machen, das die Menschen die Gott begenen wollen, wieder kommen. Wer keine Interesse hat soll nicht „bekehrt“ werden und darf genau so rational weiter leben wie ihm lieb ist.

      In dem Sinne, schöns Weekend noch ☀️
      2 1 Melden
    • amRhein 11.02.2018 08:26
      Highlight Es geht in fundamentalistischen Kreisen sehr wohl um den Inhalt – um die einzige Wahrheit, die man auch wider besseren Wissens verteidigt.

      An der Kirchentür gibt man die Vernunft ab und glaubt/vertraut, was immer man gerne hören möchte und baut oft sein ganzes Leben rund um diesen Glauben auf.

      Dann wundert man sich, wenn andere diesen Schmarrn kritisieren oder ablehnen und in der Folge die Gemeinschaften schrumpfen.

      Die heutige „Schweizer Kirche“ geht genau den Weg, den schon alle antiken Religionen gehen mussten: sie sterben mit den schwindenden Mitgliedern aus.
      7 1 Melden
    • bullygoal45 12.02.2018 18:56
      Highlight Schau Inhaltlich kann man von den Kirchen über den Buddismus bis hin zu den Atheisten so viel diskutieren und debattieren. Und das soll und muss auch so sein. Aber das geht nur wenn es auch Leute hat die da sind um zu diskutieren.

      Deshalb muss sich jede Landeskirche und Freikirche Gedanken machen ob die Leute wegen eines zu konservativen Glaubens oder einer zu konservativen Art Gottesdienst zu feiern nicht mehr kommen.
      1 1 Melden
    • amRhein 13.02.2018 13:15
      Highlight T1/2: Inhaltlich kann man mE streng relig. Glaubensvorstellungen nicht ernsthaft diskutieren, ohne seine Götter/sein Weltbild ernsthaft in Frage zu stellen und sich auf andere Ansichten einzulassen. Volle Kirchen gibt es aber mMn nur dort, wo man den Glauben nicht in Frage stellen kann/darf.

      Die einzige Wahrheit wird so wichtig und zentral, dass man oft sein Leben danach ausrichtet + damit die Wahrheit gar nicht mehr hinterfragen kann/darf, ohne sein ganzes Weltbild zu gefährden.

      Absolute Wahrheit/ein geschlossenes Weltbild und Freiheit ist gleichzeitig nicht zu haben.
      3 0 Melden
    • amRhein 13.02.2018 13:15
      Highlight T2/2 «Aber das geht nur wenn es auch Leute hat die da sind um zu diskutieren.»

      Warum sollten Buddhisten oder gar Atheisten sich genau für deine/eure Überzeugungen interessieren? Bei denen ist dein missionarischer Eifer meist vergebene Liebesmüh. Oder begreifst du genau (siehe ‹ernsthafte Diskussion› T1 oben) zB mein Weltbild, was mir wichtig ist, meine ethische Haltung, was mich antreibt, an was ich mich orientiere und warum ich zB von übersinnlichen oder religiösen Vorstellungen nichts halte?
      3 0 Melden

Dieser Inder veräppelt Promi-Bilder und es ist einfach grossartig

Jaja, der Titel verspricht sehr viel. Aber wenn du gleich siehst, wie Sul aus Indien die Reichen und Schönen dieser Welt nachäfft, wirst du uns zustimmen können.

Recht geben dem 44-jährigen Ingenieur ausserdem seine Anhänger auf Instagram: 2,3 Millionen Follower können schliesslich nicht irren ... 

Weitere irre Projekte von Sul findest du also genau dort, auf Instagram.

(via Bored Panda)

Artikel lesen