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Bewohnerinnen und Bewohner aus der Region stellen waehrend der Prozession vom Gruendonnerstag in Mendrisio am 29. Maerz 2018 als biblische Persoenlichkeiten verkleidet den Leidensweg Christi nach Golgatha dar. Die Prozession wird im Volksmunde auch

An Ostern finden viele Prozessionen statt, die das Leiden von Jesus darstellen. Hier in Mendrisio TI. Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Religionen verklären das Leiden der Menschen auf törichte Weise

Aus psychologischer Sicht ist die Leidenskultur ein Unding und unmenschlich.

23.07.18, 14:16


Das Leiden gehört zum Leben. Wir Menschen leiden, weil die Welt ein Steinbruch ist: unberechenbar und unvollkommen. Wir leiden, weil es Krankheitserreger gibt und unser Körper immer wieder Fehlfunktionen produziert: Das Zusammenspiel verschiedener Organe funktioniert nicht störungsfrei, die Produktion gewisser lebenswichtiger Stoffe ist ungenügend, Hirnströme werden fehlgeleitet, wir erleiden psychische Krankheiten, die uns durch die Hölle jagen und vieles mehr.

Solche Syndrome können meist medizinisch erklärt und diagnostisch nachgewiesen werden. Die Ursachen sind fast immer wissenschaftlich erklärbar.

In den meisten Religionen spielt das Leiden eine grosse Rolle. Diese suchen mit Vorliebe religiöse Gründe für das weltweite Leiden der Menschen. Das mag zur Gründungszeit der Religionen Sinn gemacht haben. Die Menschen verstanden damals nicht, weshalb ihr Körper krank wurde und weshalb sie Schmerzen erdulden mussten.

Predigt über den Sinn des Leidens auf dem Kanal www.diePosaune.de. Video: YouTube/Die Philadelphia Posaune

Sie wussten auch nicht, dass Bakterien Entzündungen und Viren hohes Fieber hervorrufen können. Ihnen war auch unbekannt, dass Zellen entarten und Krebs erzeugen können.

Und wie immer, wenn Menschen früher gewisse Phänomene und Syndrome nicht verstanden, suchten sie übersinnliche oder religiöse Gründe und Erklärungen. Was damals plausibel klang, ist aus heutiger Sicht nicht nur kurios, sondern teilweise absurd.

So wurde den Gläubigen das Leiden als Prüfung von Gott verklickert. Oder als Strafe für sündiges Verhalten. Deshalb galt es, dieses Leiden auszuhalten, quasi als Sühne. Die Leidensfähigkeit wurde zur religiösen Tugend. Wer besonders stark litt, wurde eher von seinen Sünden befreit.

Kultivierung des Leidens ist unmenschlich

Aus heutiger Sicht ist diese Kultivierung des Leidens unmenschlich. Und schon gar nicht mit der vermeintlichen Liebe Gottes in Einklang zu bringen. Diese Erkenntnis sollte heute eigentlich auch bei den Geistlichen angekommen sein, und sie müssten eine neue Haltung gegenüber dem Leiden und der Leidensfähigkeit entwickeln. Tun viele aber nicht.

Vor allem die katholische Kirche verklärt auch heute noch das Leiden als zentrales religiöses Ritual. Sie empfiehlt, sich der Mutter Gottes anzuvertrauen und den Rosenkranz zu beten. Oder an Wallfahrtsorten auf den Knien zur Kirche zu robben, um noch mehr Schmerzen zu erdulden. Um nur zwei Beispiele zu nennen.

Jesus hat als Sohn Gottes am Kreuz Höllenqualen gelitten, um uns Menschen von Schuld und Sünden zu befreien. Damit wird das Leiden auf extreme Weise kultiviert und verklärt.

Aus pädagogischer und psychologischer Sicht ist diese religiös aufgeladene Leidenskultur ein Unding. Als ob das Leiden an Schmerzen oder einer schweren Krankheit nicht Schicksal genug wäre, belastet der religiöse Aspekt die Leidenden zusätzlich. Sie glauben, sündig geworden zu sein und von Gott bestraft zu werden. Statt Trost zu spenden verstärkt der Glaube das Leiden.

Ähnlich verhält es sich beim Zölibat und der Askese. So verzichten Geistliche auf eine der wichtigsten menschlichen Attribute; die menschliche Liebe. Oder sie kasteien sich zu Ehren Gottes und um Sühne zu leisten. So wie die Mitglieder des katholischen Laienordens Opus Dei, die den Bussgürtel anziehen und sich geisseln.

Schliesslich hat es Jesus vorgemacht. Er hat als Sohn Gottes am Kreuz Höllenqualen gelitten, um uns Menschen von Schuld und Sünden zu befreien. Auch hier wird das Leiden auf extreme Weise kultiviert und verklärt.

Damit erzeugte Jesus bei den Gläubigen ebenfalls eine Art Leiden, oder zumindest einen mentalen Druck. Sie fühlen sich mitschuldig, weil Jesus dieses unerträgliche Leiden für uns auf sich nehmen musste. Ein Teufelskreis, an dem bestenfalls der Satan Freude haben kann.

Angesichts des weltweiten Leidens und dem Tod von Jesus am Kreuz stellt sich die Frage, welche Beziehung der liebende Gott zum Thema Leiden hat.

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Hugo Stamm; Religionsblogger

Hugo Stamm

Glaube, Gott oder Gesundbeter – nichts ist ihm heilig: Religions-Blogger und Sekten-Kenner Hugo Stamm befasst sich seit den Siebzigerjahren mit neureligiösen Bewegungen, Sekten, Esoterik, Okkultismus und Scharlatanerie. Er hält Vorträge, schreibt Bücher und berät Betroffene.
Mit seinem Blog bedient Hugo Stamm seit Jahren eine treue Leserschaft mit seinen kritischen Gedanken zu Religion und Seelenfängerei.

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    Alle Leser-Kommentare
  • brunnerf 25.07.2018 19:32
    Highlight Lassen Sie doch bitte Jeden nach seiner Façon selig werden, solange Jeder in Freiheit entscheiden kann!
    Pauschalisierende und besserwisserische Beiträge, die einer wissenschaftlichen Diskusdion nicht standhalten können bringen uns in der Sache nicht weiter.
    6 21 Melden
    • Pasionaria 25.07.2018 23:13
      Highlight Bitte um Beispiele, wie, wo und warum die Seligkeit in diesem Blog nicht willkommen sei?
      "Pauschalisierende und besserwisserische Beiträge..." auch da bitte um Beispiele??
      17 3 Melden
  • Hardy18 25.07.2018 19:05
    Highlight Und am Ende freut sich Satan. 😁
    5 9 Melden
  • Alienus 25.07.2018 07:23
    Highlight Ach Vera.vox, eine religionssprachliche Provokation.

    Als „wahre Stimme“ fordert es unsere reflexhafte Antistellung heraus und provoziert die uns unterstellte Erwartungshaltung einer Widerrede. Man ist bei vera.vox fast automatisch in einem religiös-pawlowschen Reflexmodus. „Vera.vox“ sollte sich dringend in „Falsus.vox“ umbenennen.

    Ein Höhepunkt ist der Bezug zu den Weisheiten des Dr. Martin Luther bezüglich der christlichen Nächstenliebe.

    Sagte doch M.L.: „Ich bin gänzlich überzeugt, dass Behinderte nur ein vom Teufel besessenes Stück Fleisch ohne Seele sind, die man ersäufen sollte.“
    7 4 Melden
    • Pasionaria 25.07.2018 23:19
      Highlight "Ach, Vera.vox, eine religionssprachliche Provokation." > nicht nur, auch religionsinhaltliche Kampfansagen...
      .



      5 3 Melden
    • Alienus 26.07.2018 10:34
      Highlight Pasionaria

      Unsere vera / falsus vox sitzt sicherlich über einer Doktorarbeit und schreibt auf unsere Reaktionen an dieser Thematik:

      „Einfluss von Web-Redaktoren und ihren aufgeklärten Blogern auf die geistige Blockade von aufklärungsresistenten Web-Nutzern bezüglich deren religiös-indoktrinierter Geisteshaltung und des daraus abgeleitbaren traditionellen Gottesbildes“ .
      8 3 Melden
    • Pasionaria 26.07.2018 11:40
      Highlight Alienus
      Doch, doch das kann ich mir gut vorstellen: ver(a.fal)sus.vox gekrümmt hinter seinem intellektuellen Elaborat (schwedisch > Klotter) mit obigem Inhalt unter dem Titel:
      Wie bringe ich meine aufklärungsresistent-fantast_ische Religion unter den Scheitel der verirrten Watson-Blogger samt Autorenprovokateur?
      Insgeheim hoffend, irgendwann Mal mit diesem Werk heilig gesprochen zu werden.
      4 4 Melden
  • olive 24.07.2018 16:09
    Highlight @Vera Vox

    ich musste erst nachschlagen, was ein Wechselbalg überhaupt ist. Du meine Güte, meinen Sie alles ernst, was Sie hier schreiben? Und für einen gläubigen Menschen, der, wie Sie sagen, von Gottes Liebe umströmt ist, reichlich unfreundlich noch dazu.
    9 3 Melden
    • Maracuja 24.07.2018 20:07
      Highlight @Olive

      Vera.vox könnte man gut und gerne auch als ein von einem sprachgewandten Atheisten im Blog platziertes Wechselbalg bezeichnen. Ich kann mir wirklich nicht vorstellen, dass es sich um einen gläubigen Menschen handelt, immerhin er ist aber der einzige Troll mit Unterhaltungswert, der mir bisher begegnet ist.
      3 2 Melden
    • olive 24.07.2018 21:58
      Highlight Hallo Maracuja

      😂
      1 2 Melden
    • vera.vox 25.07.2018 00:02
      Highlight @olive
      Dem ehrenwerten Dr. Martin Luther wurde auch vorgeworfen er sei reichlich unfreundlich. Und wie ist die Situation heute?
      Eine Kirche und sogar eine Bibel haben sich seinen guten Namen einverleibt. So beliebt war bis jetzt kein anderer Mensch auf Erden.

      @Maracuja
      Deine dummen Äusserung von wegen ich sei ein Troll hast du schon öfters herum trompetet. Aber du weist ganz genau, dass ich in diesem Blog nur aus christlicher Nächstenliebe mitwirke. Ich trage dazu bei, die haltlosen Vorurteile, der Heiden und Atheisten gegen Christen und Muslime abzubauen.

      Merk dir das gefälligst!
      6 18 Melden
  • swisskiss 24.07.2018 10:02
    Highlight Zum Glück trägt der gute Mann nicht Vollbart und Turban, Sonst könnte noch der Verdacht aufkommen, das diese Darstellung des Satans und des Leid des Menschen dazu dienen könnte, etwas "aktiver" gegen den Satan und die satanische Welt zu kämpfen.

    Ist es nicht genau dieses Schwarz/ Weiss Bild, diese Gott/Satan Darstellung unserer Welt, die gläubige Menschen dazu motiviert, ein "gottgefälliges "Leben zu führen? Dann noch der rhetorisch geschulte Prediger und aus dem "Gottgefälligen" wird ein Gotteskrieger"
    4 4 Melden
    • Agnos ~ 26.07.2018 12:56
      Highlight Die Gotteskrieger im Namen Hlg. Geist, aus dem ICF, ist dem exorzieren des Freien-Denkens anheimgefallen. Das wird solange praktiziert bis der widerspenstige freie Wille gebrochen ist, und Irrlehren indoktriniert wird.
      2 1 Melden
  • Pasionaria 23.07.2018 17:02
    Highlight Bei diesen ganzen abstrusen Leidensgeschichten habe ich nur ein Fazit:
    Der abergläubige Fundi will mit/Dank Gott und seinen Trabanten all sein Leiden überwinden, die Freigeister brauchen dazu 'nur' ....... Mitmenschen.
    10 6 Melden
    • Agnos ~ 26.07.2018 10:49
      Highlight Dann ist es ersichtlich nach dem Motto: "Hilf dir selbst so hilft dir Gott." Natürlich ein Glaube an end für sich selbst, nach dem Motto: "Geht mir nicht an, das tut sich selbst!"

      Diesen Glauben nützt mir nichts, da zweifle ich daran ob das jemals Fakt geworden ist, oder noch werden könnte. Bisweilen gibt es nichts Handfestes was die These über ein allgütigen Gott befestigt und beweist.
      3 1 Melden
  • Dirk Leinher 23.07.2018 10:41
    Highlight Marco Rima hat das Thema auch recht humorvoll aufgearbeitet:
    5 3 Melden
  • Hey Lucinda 23.07.2018 08:47
    Highlight Werfen Sie nun einen „klaren Blick auf die Realität“ Herr Stamm. Auch negative Meldungen sind Leid und Schmerz zuzuordnen. Negative Meldungen sind für viele wie Nahrung. Negatives wirkt anziehend. Es peitscht und treibt uns regelrecht an. Die ganze Menschheit steckt im Leiden und handelt danach. Das Positive: Wir werden es uns langsam bewusst. Wir sind fühlende Wesen und unterliegen alle den gleichen unumstösslichen Naturgesetzen, wie z.B. dem Resonanzgesetz. Wir sind immer Opfer und Täter zugleich. Fragen wir uns daher lieber: welche Beziehung wir liebenden Menschen zum Thema Leiden haben.
    7 15 Melden
    • Sophia 23.07.2018 18:02
      Highlight Liebe(r) Hey, das ist nun "ein klarer Blick auf die Realität", dass sich Menschheit endlich etwas bewusst wird? Da frage ich doch sogleich, wohin hat denn die Menschheit sagen wir mal seit 100 000 Jahren so "geblickt"?
      Ja, und "wir sind immer Opfer und Täter" zugleich, soll nun eine neue oder eine bereits bekannte philosophische Erkenntnis sein? Und was hat das alles mit Herrn Stamms Artikel zur Religion zu tun?
      12 4 Melden
    • Hey Lucinda 24.07.2018 08:51
      Highlight In den 40 J. seiner Arbeit blickte er auf die negativen Aspekte von Religionen, Sekten + Spiritualität. Warum nie die positiven?

      Die Menschheit hat sich schon immer gefragt mit was Leiden zu tun hat. Heute noch! Wo bleibt die Weiterentwicklung? Wohin wir geblickt haben?! Nach aussen, nicht auf unseren emotionalen Lebensraum. Angst, Verlust, Schuldgefühle, Ohnmacht (Leid) haben wir intellektualisiert.

      Wir wollen über dem Leben stehen, Gott sein, haben aber eine getrennte Vorstellung davon. Wir sind nicht mit uns verbunden, darum wissen wir noch nicht. Wahrer Frieden vereint Gegensätze@Sophia
      5 4 Melden
    • Share 24.07.2018 10:03
      Highlight Und wieder einmal war der Rock zu kurz. Wie traurig, dass manche noch immer nicht weiter sind.
      5 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sophia 23.07.2018 00:40
    Highlight Warum lässt Gott Leid zu? Ich finde das in Anbetracht der Leiden, die Gott über die Menschen gebracht hat, sofern es ihn denn gäbe, eine freche Frage. Gott ist der, der Leiden schafft. Es lässt die ganze Menschheit ersaufen (bis ein paar wenige) er schreitet mit blutriefendem Schwert im Krieg gegen die Ungläubigen voran, und der Hiob kann auch Lied von Gottes Barmherzigkeit singen. Er lässt seinen Sohn jämmerlich am Kreuz verenden, der selbst auch von ewigen Höllenqualen schwadroniert. Was hat ganze Theater der Strafen und Opfer gebracht? Nichts, es war Vorbild für die grössten Verbrechen!
    21 8 Melden
    • Pasionaria 24.07.2018 18:44
      Highlight Hey Lucinda
      2/2.....
      Die pseudo-positiven Seiten können Sie problemlos jeden Sonntag von der Kanzel her erfahren. Aber auch von Esoterikzirkeln (gegen viel Geld) ist es Ihnen möglich, ohne geistigen Aufwand verklärt zu werden.
      Deshalb ist es eine herausragende Sache, dass es jemand Unerschrockenen gibt, der auf die verheerenden, negativen Seiten aufmerksam macht!

      Uebrigens reden Sie mit Ihren Beiträgen sehr am Thema vorbei.
      3 4 Melden
    • Pasionaria 24.07.2018 18:45
      Highlight Hey lucinda
      1/2
      "In den 40 J. seiner Arbeit blickte er auf die negativen Aspekte von Religionen, Sekten + Spiritualität. Warum nie die positiven?"
      Wieso wohl blickt er auf die negativen Aspekte? Weil er von Opfern dieser neg. religiösen, esoterischen und sektiererischen Gemeinschaften Mal um Mal aufgesucht wurde/wird, mit Hilferufen, sie aus ihrer elendigen Situation zu befreien. Oder ihnen zu helfen, das Geschehene zu verarbeiten. Deshalb wohl......
      2 4 Melden
    • Sophia 25.07.2018 17:56
      Highlight Pasionaria, weswegen guckt der Stamm nicht auf die positiven Seiten der Religion? Ganz einfach, weil der Stamm Religion für überflüssig hält. Das Positive oder sagen wir das Gute gibt es auch völlig ohne Religion. Schau dir mal an, was der angebliche Herrgott schon alles unternommen hat, die Menschheit zu bessern, es lief alles schief! Er hat Städte angezündet und die Städte gingen unter. Die "frommen" Amis haben sich das angeschaut, Gott gespielt und zwei japanische Städte ebenfalls vernichtet. Religion ist so gut und schlecht wie vieles andere auch, das niemand braucht, ergo überflüssig!
      3 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Visitor 22.07.2018 13:39
    Highlight „Statt Trost zu spenden verstärkt der Glaube das Leiden.“

    Herr Stamm, ist das nicht eher eine reine Behauptung? Ich persönlich erlebte und erlebe eher das Gegenteil! Unter den Menschen aus meiner Verwandtschaft und Bekanntschaft die mit Leiden umzugehen hatten, staunte ich oft über das positive Denken und den Optimismus der gläubigen Menschen. Was ich oft bei nichtgläubigen Menschen viel weniger erkennen konnte.
    28 21 Melden
  • Oxymora 22.07.2018 12:06
    Highlight Leid kommt vor, wo leben ist.
    Die Ernte eines Kopfsalats, verursacht für den Salat Leid.

    Es ist kaum möglich über Leid zu diskutieren, ohne das die epochale Geschichtsfälschung der Kirche und ihre fiktionalen Figuren (Bibel, historischer Jesus, Gott, etc.) beigemixt werden.

    Leid war/ist/bleibt allgegenwärtig. Um sich mit Leid zu befassen werden die Fiktionen Gott, Jesus und biblische Geschichtsklitterung nicht benötigt. Weil mit Kopfsalat und vielen weiteren Lebewesen gibt es genug reale Beispiele.
    Ausser man möchte über vermeidbares Leid berichten, das hat nicht selten religiöse Zutaten.
    8 13 Melden
  • Waedliman 22.07.2018 10:23
    Highlight In der Ästhetisierung der Leidensgeschichten kann jeder religiöse Mensch den Schmerz selbst nachempfinden. Um diese Empfindung geht es. Die muss im Vordergrund stehen, denn sonst ginge es ja ums Denken und Analysieren, was der Untergang jeder Religion wäre. Die Kirchen brauchen schwache Menschen, die sich vorkauen lassen, was sie zu fühlen haben. Auf Knien rutschend um Demütigung wimmern, das macht sie zu willigen Schafen, die freiwillig zur Schlachtbank ziehen.
    25 9 Melden
    • Dirk Leinher 23.07.2018 20:31
      Highlight Vor etwa 2 Jahren half ich einem Auszubildenden der schwach in Mathe und Deutsch war. Die Schulzeit war geprägt von Ritalinverschreibungen und der Etikette ADS. Er glaubte dass er nicht rechnen könne weil er krank sei. Ich fragte ihn dann einfach wie das Wissen darüber ADS zu haben ihm helfe, das Leben zu meistern. Darauf sagte er korrekt, es helfe gar nicht. Nachdem wir etwa 2 Stunden das Matheproblem auf Stufe der 4. Klasse angingen, hatte er alles was für eine erfolgreiche Lehre nötig war, er hat soeben die Lehre mit Note 5.0 abgeschlossen. Pharmafirmen brauchen auch schwache Menschen.
      8 2 Melden
  • karl_e 21.07.2018 23:59
    Highlight Die Kreuzigung Jesu erscheint mir als die Kulmination des Sadismus von Gottvater, nach Eden, Sintflut, Sodom und Gomorrha, den ägyptischen Plagen, der noch bevorstehenden Apokalypse und all den anderen Untaten dieses imaginären Unholdes.
    23 15 Melden
  • Maracuja 21.07.2018 21:37
    Highlight Hugo Stamm: Als ob das Leiden an Schmerzen oder einer schweren Krankheit nicht Schicksal genug wäre, belastet der religiöse Aspekt die Leidenden zusätzlich. Sie glauben, sündig geworden zu sein und von Gott bestraft zu werden.

    Der Glaube an einen strafenden Gott ist wie Sie zu Recht schreiben eine schwere Last. Aber haben wir die Kultur des „Selber-Schuld-Sein“ tatsächlich überwunden? Quälen sich viele Kranke nicht mit Schuldgefühlen wegen falscher Ernährung, Genussmittelkonsum, mangelnder Bewegung, Achtsamkeit/Ausgeglichenheit usw.?
    20 7 Melden
    • brunnerf 25.07.2018 19:40
      Highlight Soe haben den Kern der Botschaft des Christentums nicht verstanden. Das ist kein Vorwurf, sondern eine Bitte, sich damit auseinaderzusetzen. Freiwillig. Mit offenem Ausgang.
      1 4 Melden
  • Alienus 21.07.2018 20:48
    Highlight Oekonomische Encyklopädie, J. G. Krünitz, 1773

    1/2

    Leidensucht…in der Gottesgelehrsamkeit die Sucht…große Begierde…nach Leiden…dieses anführen, daß es schon von jeher Menschen gegeben, die da glaubten, Gottes vorzügliche Liebe zu erlangen, wenn sie alle mögliche Marter für sich aufsuchten, und solche über sich ergehen ließen. Einige mißverstandene Worte Christi bewogen…viele dazu, sich selbst in allerley Leiden, der Religion wegen, zu stürzen, um Märtyrer des Glaubens zu werden.

    Sie lehrten, straften, stritten und bewiesen…dafür so manche Trübsale, die sich oft nur mit dem Tode enden…
    7 5 Melden
    • Agnos ~ 22.07.2018 19:58
      Highlight Alenius, beim Selbstzüchtigen, ging es nicht nur um Gottgefälligkeit, sondern auch um Menschengefälligkeit, um bewundert zu werden, welches Leiden auf sich genommen haben, um (Gott) und sich selber näher zu kommen, und bei andern einen guten Eindruck zu machen. Gerade bei Fundamentalisten ist solches sich Jesus näherkommen, das möchte Ähnlicherwerden sehr beliebt. Ganz einfach durch Busse, das Schlechtegewissen zu entledigen.
      8 3 Melden
    • Alienus 22.07.2018 21:32
      Highlight pablo

      Die verdammte Gottesgefälligkeit.

      Habe die Vita des Franz von Assisi gelesen, da mein 2. Namenspatron. Wollte wissen, was sich meine Eltern gedacht haben, diesen zu erwählen.

      Der arme Franzl, der hatte Problem: Er konnte nicht ertragen, wenn ein anderer Mensch schlechter dran war als er oder gar viiiiel mehr Leid ertragen musste. Franzl teilte und gab das allerletzte Lumpenzeugs, um so gottgefällig zu erscheinen und auch durch das vermehrte Leid bei Gott an vorderster Stellung zu sein!

      Bei Fundis ist dieser Wahn noch fundamentaler ausgeprägt.

      Soll das der Wille eines Gottes sein?
      7 3 Melden
    • Agnos ~ 23.07.2018 05:07
      Highlight Alenius, mit Abstand kann keine Person etwas dafür, wenn irgendwer ein Anderer, im Leben falsches gemacht hat. Als Namensvetter will keiner verwechselt werden. Ich kritisiere keine Personen, sondern ich schreibe über Irrglauben und Selbstgerechtigkeit. Es ist nichts verwerflich wenn Kleidungsstücke die nicht mehr gebraucht werden, und darauf verzichten kann, für andere in Not weggibt, dafür es Kleidersammlung-stellen gibt. Das Unwort des 3. Millennium ist wohl das: Geiz ist Geil
      5 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Alienus 21.07.2018 20:46
    Highlight 2/2

    Ob sie…hätten begreifen können, daß zwischen Christo und ihnen der unabsehlichste Abstand war, daß…nicht verwechselt werden dürfte und daß sie als kurzsichtige Menschen…Leiden für andere Menschen nichts würden erwerben können; so wurden sie dennoch, theils von der Begierde, ihren Zustand…zu verbessern, theils auch von einer gewissen Art Ruhmsucht, und auch theils von dem irrigen Grundsatze, daß ein wahrer Christ alle Freuden des Lebens verachten und nur Leiden aufsuchen müsse, dahingerissen, einzig und allein dadurch ächte Nachfolger Christi werden zu wollen, …

    Klartext anno 1773!
    6 4 Melden
  • Michael Bamberger 21.07.2018 18:20
    Highlight Das ist die Realität:

    "Die Kirchen sterben aus: Die beiden grossen Kirchen in Deutschland haben ihre Mitgliederstatistiken veröffentlicht. Die Zahlen sind auch weiterhin rückläufig. Die evangelische und die katholische Kirchen haben im Jahr 2017 zusammen rund 660.000 Mitglieder verloren."

    Quelle: https://kath.de/


    8 5 Melden
    • cero 21.07.2018 20:04
      Highlight Ja, die Zahlen sind für Kirchenfans niederschmetternd - oder sollten es zumindest sein - aber das ist europäische Innensicht. Weltweit gesehen sehen die Zahlen etwas anders aus. Die Zukunft des Christentums ist schlicht nicht (mehr) in Europa.
      Ob das nun positiv oder negativ ist, bleibe dahingestellt.
      10 2 Melden
    • Oxymora 22.07.2018 12:51
      Highlight @LordDiktator

      Genau
      die Behauptiwasundschreibniemalsislam
      ist eine christliche Sekte die gerne für alle Christentümer spricht ("Es gibt aber 7 Milliarden von uns."
      Mit oder ohne Mormonen?) und mega schnell wächst.

      Es die Religion der Behauptungen
      und dem Tabu den Islam, Islam zu benennen.
      6 6 Melden
    • Agnos ~ 25.07.2018 23:59
      Highlight Einigen ist ihr Hobby seine Religion, und andern die daraus ernten. Gleich welcher Institution angehörig, ist Fakt; das geben muss, und nehmen darf, und das ohne Ausnahme. Kann man durch kaufen einem Kruzifix oder Bibel, und Kurs dem Himmel näher kommen, den die da zweifeln, die ist ehrlich zu sich selbst. Der Grund dass sich immer mehr vom christlich Spirituellen entfernen, ist das es keinen Inhalt hat, nur lehre Selbst-dargestellte Floskeln, die kalt und leer sind, und keinen praktischen Sinn gibt, wonach sich richten lässt.
      0 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • evand 21.07.2018 17:07
    Highlight Ich bin jeden Samstag erstaunt, wie Leute, die immerhin eine gewisse Bildung genossen haben und in der Lage sind Kommentare zu schreiben, die Bibel wortwörtlich nehmen und noch behaupten, dass die Wissenschaft genauso ein Glaube sei.
    19 11 Melden
    • mogad 21.07.2018 17:59
      Highlight Was mich auch immer wieder erstaunt: Niemand will akzeptieren, dass Religiosität und Wissenschaft sich nicht beissen, dass man an Gott UND und gleichzeitig an die Evolutionstheorie glauben kann. Das heisst aber auch, dass man die Bibel nicht wortwörtlich nehmen kann. Es geht um die Botschaft hinter den Worten. Eine Gratwanderung, denn ein Märchenbuch ist die Bibel für den Gläubigen nicht.
      16 10 Melden
    • evand 21.07.2018 19:52
      Highlight Ich sage ja nichts gegen den Glauben an sich. Ich kenne viele intelligente gläubige Menschen. Aber wer ernsthaft glaubt, dass die Welt in 6 Tagen erschaffen wurde und kein Analphabet, ist blind vor Glaube.
      13 6 Melden
    • cero 21.07.2018 20:14
      Highlight @Graustufe Rot: Danke, sprichst mir aus dem Herzen. Zwischen Atheisten und denjenigen, die die Bibel wortwörtlich nehmen, gibt es eine ganze Breite von verschiedenen und nicht weniger ernsthaften Umgängen mit der Bibel.
      5 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Beat Heuberger 21.07.2018 16:29
    Highlight Über 2 Milliarden Menschen sind also auf dem Holzweg (Stamm), sind dumm Sektenmitglieder (Kommentare). Und jetzt? Hat diese Anschuldigung dem Ego gutgetan? Warum so negativ? Warum nicht positive Deutungen, Haltungen aufzeigen? Liebe Atheisten - reflektiert mal Eure Haltung! Warum hasst Ihr die Theisten? Denkt Ihr wirklich ihr seid bessere Menschen?
    20 25 Melden
    • mogad 21.07.2018 18:02
      Highlight Achtung Ironie: Sie wissen ja - Sex, Geld und Religion sind die grössten Reizthemen. Entsprechend gereizt reagieren Manche darauf.
      13 1 Melden
    • evand 21.07.2018 22:52
      Highlight Ich kenne keinen Atheisten (Mich eingeschlossen), der Gläubige hasst. Ich lese auch selten hier etwas über Hass gegenüber dem Glauben oder der Religion. Wenn du die Kritik oder Hähme als Hass empfindest, tut mir es leid. Hass ist es nicht. Es ist eher ein belächeln.
      19 6 Melden
    • amRhein 22.07.2018 00:05
      Highlight @Beat Heuberger: man muss ja nicht die Menschen hassen, aber kann man nicht absurde und zum Teil menschverachtende Vorstellungen ablehnen oder kritisieren? Oder Institutionen, die solche Vorstellungen propagieren? Gerade dann ist es wichtig Vorstellungen zu hinterfragen, wenn sie für viele Anhänger wichtiger Bestandteil ihres Lebens sind, die Anleitungen aber sinnlos oder schädlich sind.
      11 2 Melden
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  • Share 21.07.2018 14:52
    Highlight Das Syndrom kann als solches benannt werden, aber es sind die Symptome die medizinisch nachgewiesen gar erklärt werden können. Aber die Verherrlichung des Leidens war schon zu Gründerzeiten eine Sache des persönlichen Schicksals. Doch muss nicht gleich jeder sich einen Eunuchen zum Vorbild nehmen um das Geburtstrauma der Frauen zu sühnen.
    1 1 Melden
  • Share 21.07.2018 14:51
    Highlight Ausserdem waren Hygienevorschriften die Folge von Erfahrungswissen der damaligen Medizin. Es ist weiter bewiesen, dass die Verherrlichung eines Krankenhausaufenthalts mit allerlei Komfort zu höheren Anzahl Aufenthaltstagen führt und somit zusätzliche Kosten verursacht. In einem Vergleich Paris - Moskau. Sollte deswegen das Leid eine neue Dimension erhalten? Ich meine nein. Nicht einmal die Nachstellung des Leids. Dann lieber eine Verzerrung, eine Karikatur
    0 8 Melden
  • blaubar 21.07.2018 14:05
    Highlight „So wurde den Gläubigen das Leiden als Prüfung von Gott verklickert.“
    Eine Art Prüfung kann Leiden heute immer noch darstellen. Nicht dass ich das suchen würde, (hat Jesus auch nicht by the way) aber sich dem Leben stellen, halte ich nicht für schlecht und sogar sehr sinnstiftend und erkenntnisfördernd. Heute gibt es eine allgemeine Tendenz, alles anstrengende, existenzielle und unperfekte einfach abzuwürgen oder auszuklammern.
    Wir gehen zu Exit, treiben ab, versorgen die Alten und Behinderten in Heime, spritzen Botox, holen eine neue Niere. Zum Leben gehört aber mehr als nur die Rosinen.
    22 12 Melden
    • FrancoL 21.07.2018 14:46
      Highlight Richtig, doch das ist nicht sexy und Watson schon gar nie einen Artikel wert.
      13 7 Melden
    • Michael Bamberger 21.07.2018 15:13
      Highlight blaubar: "Eine Art Prüfung kann Leiden heute immer noch darstellen. Nicht dass ich das suchen würde, (hat Jesus auch nicht by the way)"

      Quatsch!

      "Doch heute und morgen und am folgenden Tag muss ich weiterwandern; denn ein Prophet darf nirgendwo anders als in Jerusalem umkommen.“ (Lk 13,33)

      „Jesus, der alles wusste, was mit ihm geschehen sollte, ging hinaus und fragte sie: Wen sucht ihr?“ (Joh 18,4)

      "Als Judas den Bissen Brot genommen hatte, fuhr der Satan in ihn. Jesus sagte zu ihm: Was du tun willst, das tu bald!“ (Joh 13,27)
      4 6 Melden
    • Sophia 21.07.2018 18:50
      Highlight Da haste abe r mal so richtig nachgedacht, Blaubar: "Zum Leben gehört aber mehr als nur die Rosinen." Na, wenn das keine universale Erkenntnis ist, was denn sonst?
      Du meine Güte, zum Leben gehört doch Sauerstoff und Bratwürste...
      10 2 Melden
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  • My Senf 21.07.2018 13:18
    Highlight Das interessante ist; in der Bibel wird das meist nicht so dargestellt!

    In diesem Sinne, ja die „meisten“, wie Hugo richtig erwähnt (sprich, nicht alle) haben ein Problem damit...
    1 2 Melden
  • HundBasil 21.07.2018 13:10
    Highlight Hugo Stamm hat recht. Gott will nicht, dass wir leiden. Wird das gepredigt, kritisiert es Stamm aber wieder. Man kann es ihm nicht recht machen.
    8 20 Melden
    • Klaus07 21.07.2018 16:06
      Highlight Wenn Gott nicht will, dass wir leiden, warum krepieren dann so viele Menschen qualvoll an Krebs? Ein Beweiss mehr dass Ihr Gott nur ein Haufen (Freiwillige Zensur) ist.
      12 5 Melden
    • HundBasil 21.07.2018 17:52
      Highlight Schau. In der Kürze gelingt es mir hier nicht, dir eine angemessene Antwort zu geben. Denn deine Frage ist natürlichen nachvollziehbar. Frage nicht mich, frag ihn selbst. Das kommt so bestimmt besser heraus.
      4 11 Melden
    • Agnos ~ 22.07.2018 20:40
      Highlight Hundbasil, deine Fluchtantwort sagts schon alles, dass sie sich selbst nicht recht geben können, allenfalls bei ihnen noch ein paar Fragen offen stehen, und dafür ist dieser Plattform doch da, um sich auszutauschen und eine Antwort zu finden!
      8 3 Melden
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  • Raphael Bühlmann 21.07.2018 13:04
    Highlight Inwiefern ist das Rosenkranzgebet "Leiden als zentrales religiöses Ritual"?
    8 4 Melden
    • Michael Bamberger 21.07.2018 13:17
      Highlight Weil eines der Rosenkranzgebete wie folgt lautet:

      "Jesus, der für uns Blut geschwitzt hat... Jesus, der für uns gegeißelt worden ist... Jesus, der für uns mit Dornen gekrönt worden ist... Jesus, der für uns das schwere Kreuz getragen hat... Jesus, der für uns gekreuzigt worden ist..."

      Quelle:

      http://www.katholisch.de/glaube/unsere-gebete/das-rosenkranzgebet
      9 2 Melden
    • mogad 21.07.2018 15:37
      Highlight @Michael. Dieses Gesätz ist der Passionszeit gewidmet und der Gewalt, die jesus angetan wurde. Die andern 9 Gesätze des Rosenkranzes, die keine "Gewalt" enthalten verschweigen Sie uns geflissentlich.
      6 4 Melden
    • Michael Bamberger 21.07.2018 17:00
      Highlight Graustufe Rot

      Es würde Ihnen enorm helfen, Deutsch zu lernen, Graustufe Rot, nicht "Gesätz" sondern Gesetz!!!... und übrigens, Jesus schreibt sich gross, nur so nebenbei...
      3 7 Melden
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  • happygoalone 21.07.2018 12:16
    Highlight Spannend. Hätten Gläubige, ich sag jetzt mal der alten Schule, erkannt, dass wenn schon Gott, er sicherlich liebend wäre, würden sie aufhören mit diesem ganzen Schuld-und-Sühne-Plunder. Was ich jedoch denke: Durch eine schwere Erkrankung kommt man eher hindurch, wenn man versucht, sie als Herausforderung des Lebens zu nehmen. Also doch sinngebend, irgendwie. Aber eben, das hat dann wohl mehr mit Leben zu tun, denn mit einem strafenden und fingerzeigenden Gott.
    13 5 Melden
    • mogad 21.07.2018 12:56
      Highlight Ich staune immer wieder durch wie viele Krankheiten und Schmerzen wir Menschen gehen, ohne dabei den Lebensmut zu verlieren. Unsere Bindung ans Leben ist offenbar stärker als Krankheit, Schmerz und Leiden.
      6 1 Melden
    • Klaus07 21.07.2018 16:09
      Highlight @Graustufe Rot
      Sie haben demnach noch nie eine Palliativstation besucht. Sie wären überrascht wie viele Menschen dort sich wünschen zu sterben aber es nicht können oder dürfen.
      8 2 Melden
    • mogad 21.07.2018 17:31
      Highlight @Klaus07. Ja an diesen Punkt kommen viele Sterbenskranke irgendwann. Aber was haben sie zuvor in ihrem Leben Alles durchgemacht ohne den Lebensmut zu verlieren?
      4 2 Melden
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  • Robert 1 21.07.2018 11:57
    Highlight Hugo Stamm ist doch auch in einer Sekte, und zwar in der Ateisten Sekte
    19 55 Melden
    • TheDude10 21.07.2018 15:00
      Highlight Von welcher Religion soll den diese Sekte kommen? Oder ist der Begriff "A-theist" also "nicht gläubig" missverständlich?
      19 2 Melden
    • Heinz Nacht 21.07.2018 15:57
      Highlight Wenn Atheismus eine Religion ist, ist Glatze eine Haarfarbe.
      15 5 Melden
    • Klaus07 21.07.2018 16:14
      Highlight Für eine Religion oder Sekte braucht es immer ein Glauben an eine übernatürliche Kraft oder einen oder Gott oder mehrere Götter. Atheismus bedeutet kein Glaube an einen Gott oder Götter oder eine übersinliche Kraft zu haben. Darum kann Atheismus nie eine Religion oder Sekte sein.
      12 3 Melden
  • jobinoy 21.07.2018 11:57
    Highlight Wie wäre es mal mit einem Pro-Glaube Blog? Finde die Darstellungen von Hugo Stamm sehr einseitig, subjektiv und journalistisch gehaltlos (da persönliche Meinung von Stamm) und jede Woche die gleiche Leier.
    Wenn ihr schon voreingenommene Stellungen zulässt...
    Warum nicht mal Gläubige zu Wort kommen lassen? Warum glaubt jemand? Wie erklärt sich jemand der glaubt die Welt? Was für Hoffnungen gibt der Glaube? Leugnen Gläubige die Wissenschaft? Glauben nur schwache Menschen? Warum glauben so viele Sportler? Wie glaubt man heute - nicht vor 150 Jahren?
    Das wäre doch auch mal spannend...
    38 27 Melden
    • Rabbi Jussuf 21.07.2018 12:49
      Highlight Ja, dann mal los!
      Nichts hindert dich, hier deine Statements und Fragen einzustellen.
      17 4 Melden
    • rodolofo 21.07.2018 14:53
      Highlight Du willst uns also aus Deiner Kirche ausschliessen...
      Das ist aber gar nicht Gottesfürchtig von Dir!
      Wer sagt Dir denn, dass wir Religions-Kritiker NICHT von Gott geschickt sind?
      Vielleicht ist Gott ja sehr unzufrieden mit dem Stand der Religiösen Entwicklung und möchte den Frömmlern und dekadenten Würdenträgern mal kräftig in den fetten Hintern treten?
      Auch Jesus hat das schliesslich einmal getan, als er die Marktfahrer und Pharisäer aus dem geheiligten Tempel trieb!
      Heute machen wir das eben mal wieder, mit dem Stamm-Blog.
      Denn sittliche Sauberkeit muss sein!
      9 3 Melden
    • Klaus07 21.07.2018 16:15
      Highlight Religionskritiker von Gott geschickt? Das ist ein Paradoxon.
      3 2 Melden
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  • Franz0506 21.07.2018 11:54
    Highlight Es ist traurig, dass religiöse Wortführer Gläubige zu einer Selbstkasteiung motivieren. Hier wird die Intelligenz zurückgestellt.
    Wie ist es aber bei Evolutionsgläubigen? Sie glauben auch wissenschaftlichen Wortführern, dass zuerst Nichts war - und dann ist das auch noch in einem Urknall explodiert. Tönt auch nicht sehr intelligent. Und dann soll die Natur in Ihrer Vielfalt und höchsten Ordnung per Zufall einfach so entstanden sein? Man glaubt das und fühlt sich auch noch klug dabei! Die Suche nach der Wahrheit ist für alle noch nicht zu Ende, man soll offen für einen Gottesglauben bleiben.
    9 38 Melden
    • Rabbi Jussuf 21.07.2018 12:51
      Highlight Franz
      Wir wissen mittlerweile, dass die Evolution mit dir eine Ausnahme gemacht hat und du von einem Schöpfer aus Lehm gedrechselt wurdest. Du brauchst das nicht immer wieder zu betonen.
      23 7 Melden
    • Tepesch 21.07.2018 14:06
      Highlight @Franz0506
      So etwas komplexes wie das Universum kann nicht ohne Schöpfer entstehen, aber Gott schon? Wer hat Gott erschaffen, wenn alles einen Schöpfer braucht?
      13 5 Melden
    • Padruig 21.07.2018 14:21
      Highlight in der biebel steht : „sehet und es werde licht“
      aus dem nichts hat gott licht gemacht
      also ein biblischer urknall
      von wo hat gott den das licht (sonne) hergenommen?
      7 3 Melden
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  • DomKi 21.07.2018 11:24
    Highlight Sie irren Herr Stamm: "Sie fühlen sich mitschuldig, weil Jesus dieses unerträgliche Leiden für uns auf sich nehmen musste." Bin gläubiger Christ, glaube an keine Religion, ich glaube an eine Beziehung mit Jesus der für mich sein Blut vergossen hat um mich von meinen Sünden zu befreien, ich fühle mich nicht schuldig was Jesus getan hat für mich, sondern ich weiß es zu schätzen. Denn er hat mich wie Sie sagen von meiner Schuld befreit. Aber ohne sein Leiden wäre es nicht möglich gewesen. Denn so muss ich nicht mehr leiden. Die kath. Kirche hat alles verdreht und Hr. Stamm springt auf diesen Zug
    10 31 Melden
    • Fox Devil Wild 21.07.2018 13:15
      Highlight Hi DomKi kurze Frage für mein Verständnis: von welcher Schuld hat dich Jesus denn befreit und inwiefern musst du deswegen nicht mehr leiden? Habe leider nie verstanden, was damit gemeint ist und wie das funktionieren soll.
      16 2 Melden
    • Regas 21.07.2018 13:21
      Highlight Hallo Dom Richtig muss es heissen: Die Katholische Kirche hat alles verdrehte nochmals verdreht, um die Machtausübung der Kirche zu perfectioniern.
      8 2 Melden
    • Tepesch 21.07.2018 14:08
      Highlight @DomKi
      Von welcher Schuld wurdest du denn befreit? Vom Sündenfall, welcher Gott in seiner Barmherzigkeit allen Menschen auferlegt hat?
      13 2 Melden
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  • Regas 21.07.2018 11:01
    Highlight Da muss ich ausnahmsweise den Freikirchlichen Sekten ein Kränzchen winden. Im Gegensatz zu den Katholiken halten die sich strenger an die Neutestamentlichen Texte und verkünden vereinfacht: Jesus ist für alle unsere Gebrechen und Krankheiten und Sünden am Kreuz gestorben, ein für alle mal! Niemand braucht mehr zu Leiden alle Sünden sind allen Gläubigen ohne Gegenleistung vergeben! Die Aussage entspricht leider nicht der Wirklichkeit, lehnt aber im Gegenzug alle Selbstbestrafung ab. (Richtig Gläubig muss man aber schon sein...)
    8 11 Melden
  • Michael Bamberger 21.07.2018 11:01
    Highlight Die chronisch christliche Glorifizierung des Leids, mitsamt Lebens-und Leibfeindlichkeit geht ohne Umwege auf den egozentrischen biblischen Jesus zurück:

    "Da sprach Jesus zu seinen Jüngern: Will mir jemand nachfolgen, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir. Denn wer sein Leben erhalten will, der wird's verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen, der wird's finden." (Mat 16,24-25)
    16 10 Melden
    • mogad 21.07.2018 12:19
      Highlight Ein guter Denkanstoss, dieses Zitat. Aber es sollte genau analysiert werden. Jesus hat von den Jüngern nicht verlangt, dass sie sich auch ans Kreuz nageln lassen sollten. Vielleicht lautet die Botschaft so: geht den Weg der Liebe und Gewaltlosigkeit immer weiter, so wie ich es jetzt tun werde, auch wenn man Euch dafür umbringen will. Denn die Liebe ist stärker als der Tod. Die Liebe hat das letzte Wort, nicht der Tod. Was dieser Christus da von uns verlangt ist ungeheuerlich und wir sind alle Lichtjahre davon entfernt.
      9 6 Melden
    • Michael Bamberger 21.07.2018 13:28
      Highlight Graustufe Rot: "Vielleicht lautet die Botschaft so: geht den Weg der Liebe..."

      Nein, sie lautet "geht den Weg des Hasses":

      „Wenn jemand zu mir kommt und hasst nicht Vater und Mutter, Frau und Kinder, Brüder und Schwestern, ja sogar sein Leben, dann kann er nicht mein Jünger sein. Wer nicht sein Kreuz trägt und mir nachfolgt, der kann nicht mein Jünger sein.“ (Lk 14,26-27)
      4 4 Melden
    • rodolofo 21.07.2018 14:45
      Highlight Das ist aber Dicke Post, was Jesus da gesagt haben soll!
      Eigentliches es ja eine für Gurus archetypische Rede...
      Sie strotzt nur so vor Selbstbewusstsein und wirkt darum auf viele Orientierungslose und Verunsicherte überzeugend.
      Aktuelles Beispiel:
      Donald Trump, das "stabile Genie"...
      5 4 Melden
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  • dding (@ sahra) 21.07.2018 10:45
    Highlight Na ja. Nichts neues unter der Sonne.
    Die neue Herausforderung mit der Religion, ist heute der Islam.

    Den gilt es, im Auge zu behalten.
    20 20 Melden
    • Fabio74 21.07.2018 12:49
      Highlight Quatsch.
      Die Herausforderung ist die Verteidigung des REchtsstaates, der Demokratie und der Freiheit gegen JEDEN Extremismus.
      GEgen Faschismus, gegen Evangelikale, gegen Islamisten!
      10 4 Melden
    • Cillit Bang 21.07.2018 13:58
      Highlight Wieso denn? Würden alle Muslime das glauben, was diese unterbelichteten Terroristen sich zusammenwürfeln, was sowieso nicht stimmt, wäre die heutige Welt zu 100% muslimisch. Man muss die radikalen Schwachmaten im Auge behalten, die die Religion zu ihrem Gunsten verdrehen, nicht den Islam an sich. Der Kur'an tötet niemanden, sondern der, der ihn so interpretiert wie er will und denkt, dass er im 6 Jh. lebt.
      9 4 Melden
    • rodolofo 21.07.2018 14:24
      Highlight Dann passt DU also auf den Islam auf?
      Gut so!
      Dann kann ich mich ja beruhigt erfreulicheren und interessanteren Dingen zuwenden.
      7 2 Melden
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  • Michael Bamberger 21.07.2018 10:42
    Highlight Katholischer Wahn:

    Josemaría Escrivá (gestorben 1975), der Gründer des Opus Dei, wurde 2002 von Johannes Paul II. heiliggesprochen.

    In seinem Hauptwerk "Der Weg" - die ideologische Grundlage des Opus Dei - schrieb Escrivá u.a.:

    "Gesegnet sei der Schmerz. - Geliebt sei der Schmerz. - Geheiligt sei der Schmerz ... Verherrlicht sei der Schmerz!" (Nr. 208)

    "Wenn du begriffen hast, dass der Leib dein Feind und Feind der Verherrlichung Gottes ist, weil er deine Heiligung bedroht, warum fasst Du ihn dann so weich an?" (Nr. 227)

    Abscheulicher geht's kaum...
    32 1 Melden
    • mogad 21.07.2018 11:36
      Highlight Die Religionen beflügeln die Vorstellungskraft, weil ihre Inhalte nicht dem entsprechen, was wir tagtäglich sehen und erleben. Das ist ev. der Grund dafür, dass die Religionen Tummelplatz sind für allerhand Grössenwahnsinne, Sadomasochisten und machtgeile Narzissten. Deren Werke sind die Werke des Teufels, der clever und mächtig genug ist seinen Hauptgegner, die Kirche frontal anzugreifen. Mit Erfolg, wie man ja immer wieder feststellen muss.
      3 4 Melden
    • Gummibär 21.07.2018 12:21
      Highlight Ein gar so schlimmer Feind kann der Leib nicht sein, denn ohne ihn auch kein Kopf in dem Gott erfunden und verherrlicht werden kann.
      Wenn ich mir den BMI der Herren ansehe, haben sie das durchaus begriffen.
      10 2 Melden
  • Maracuja 21.07.2018 10:40
    Highlight <Das Leiden gehört zum Leben. >

    Aber bitte diskret hinter Wänden, damit es die Konsumgesellschaft nicht stört. Das Extrem des christlichen Glaubens (wie man ihn z.B. sehr ausgeprägt im Pietismus fand), in dem das Leiden verklärt und zelebriert wird, ist längst untergegangen. Heute dominiert ein Hedonismus, der Leiden möglichst unsichtbar machen möchte. Wer leidet, steht unter Druck möglichst schnell darüber hinwegzukommen. Dieser gesellschaftliche Wandel spiegelt sich in vielen Teilen der Welt auch im Christentum wieder, wo das Wohlstandsevangelium boomt.
    17 1 Melden
    • Share 21.07.2018 15:44
      Highlight Im Nachgang zur letzten Woche plädiere ich für die Linderung von Leid. Mit Mitleid Adorn`scher Prägung. Es tut mir leid. Also in etwa so: ein stellensuchender Hochschulabgänger unterhält sich mit einem Hochschulpädagogen. Das entgegengebrachte Mitleid des Dozenten war sehr einfühlsam. Der Junge, sich in einem anderen Beruf sehend als im Nebenerwerb Kondome zum Analsex verkaufend, schwieg freundlich und liess den besagten Pädagogen ebenso mitleidig ausreden und sich die Tipps dankend mit auf den Weg geben .
      0 2 Melden
  • Hypatia 21.07.2018 10:19
    Highlight Ich denke, wir sollten einen Unterschied machen zwischen einem Leiden, das uns ungewollt überkommt, wie etwa eine Krankheit oder einem Unfall oder dem Tod eines geliebten Menschen, und einem Leiden, das wir bewusst aufsuchen, um es zu überwinden und letztlich daran zu wachsen, wie etwa, wenn wir Sport treiben, ein Musikinstrument üben oder einfach nur die Arbeit, die auf uns wartet, zu bewältigen suchen, oder allgemein überhaupt alles, was uns Überwindung kostet.
    10 3 Melden
  • Thom Mulder 21.07.2018 10:17
    Highlight Besonders unmoralisch an der religiösen Theorie dass ein Leiden eine Strafe darstellen würde, ist die Tatsache dass dadurch Menschen die ein schweres Schicksal erleiden noch zusätzlich belastet werden. Ein/e alleinerziehende/r die/der unter einer Krankheit leidet schafft es vielleicht mit aller Kraft trotzdem noch knapp für die Kinder zu sorgen. Kommen dazu aber noch eingebildete religiöse Schuldgefühle wird man diese Kraft nicht mehr aufbringen können.
    13 2 Melden
  • David Vogt 21.07.2018 10:06
    Highlight Sie streiten mit sich selber, nicht mit den Religionen.
    Ich bin selbst nicht religiös, habe aber die Bibel aus kulturellem und philosophischem Interesse gelesen. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass Leiden in der Bibel als etwas erstrebenswertes propagiert wird. Die Externalisierung des Leidens spendet Trost und vereinfacht die Erklärung wieso das gerade mir zustossen musste. Jesus hat sich das Leiden nicht selbst zugefügt, sondern wurde als Exempel von den Machthabern zu Tode gequält, weil er eine Revolution der Gesellschaft wollte: Die Welt erzeugt Leiden, Jesus schluckt es für uns.
    16 17 Melden
    • Butschina 21.07.2018 10:56
      Highlight Gute Kommentar, danke. Ich sehe es auch so.
      9 13 Melden
    • Michael Bamberger 21.07.2018 11:15
      Highlight David Vogt: "Jesus hat sich das Leiden nicht selbst zugefügt,..."

      Quatsch!

      "Doch heute und morgen und am folgenden Tag muss ich weiterwandern; denn ein Prophet darf nirgendwo anders als in Jerusalem umkommen.“ (Lk 13,33)

      „Jesus, der alles wusste, was mit ihm geschehen sollte, ging hinaus und fragte sie: Wen sucht ihr?“ (Joh 18,4)

      "Als Judas den Bissen Brot genommen hatte, fuhr der Satan in ihn. Jesus sagte zu ihm: Was du tun willst, das tu bald!“ (Joh 13,27)

      5 4 Melden
    • Michael Bamberger 21.07.2018 11:24
      Highlight David Vogt: "Ich kann mich nicht daran erinnern, dass Leiden in der Bibel als etwas erstrebenswertes propagiert wird."

      Quatsch!

      "Weil nun Christus im Fleisch gelitten hat, so wappnet euch auch mit demselben Sinn; denn wer im Fleisch gelitten hat, der hat Ruhe vor der Sünde." (1 Petrus 4.1)

      "Denn euch ist es gegeben um Christi willen, nicht allein an ihn zu glauben, sondern auch um seinetwillen zu leiden." (Philipper 1,29)

      "Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und folgt mir nach, der ist meiner nicht wert." (Mat 10,38)
      8 1 Melden
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  • mAJORtOM95 21.07.2018 10:03
    Highlight Zum glück leben wir in einer Zeit in der die Religionen immer mehr hinterfragt werden und auch dürfen. Ich hoffe dieses Zeitalter ist nicht von kurzer Dauer und dass die Menschheit irgendwann alle alten Fesseln ablegen kann, um in ein noch besseres Zeitalter aufzubrechen.
    16 2 Melden
    • rodolofo 21.07.2018 14:18
      Highlight Da wir niemals alles wissen werden, werden wir immer auch Gründe dafür haben, zu glauben und Vertrauen zu haben.
      Ein solcher, die wissenschaftliche Einstellung und Neugier ERGÄNZENDER Glaube, bzw. Spiritualität wird immer nötig und auch gesund sein!
      Ein Glaube aber, der die Wissenschaften ERSETZEN möchte und der Religion und Wissenschaft als unvereinbare Gegensätze sieht, die miteinander auf Kriegsfuss stehen müssen, weil "Es genauer wissen wollen" einem Biss in einen "Sündenapfel" entspringt und als Fluch in Menschlicher Sippenhaft weitergegeben wurde und wird, ist einfach nur gaga...
      7 0 Melden
  • Rockabilly 21.07.2018 09:49
    Highlight Hehe „Religionen“ und dann gezielt gegen eine christliche Glaubenslehre schiessen. Hugos persönlicher Kreuzzug gegen das Christentum im Deckmantel der allgemeinen „Religionskritik“. Und die Themen werden auch wieder von neu Wiedergekäut hehe
    18 53 Melden
    • Astrogator 21.07.2018 10:09
      Highlight Trifft es denn auf das Christentum nicht zu?
      15 4 Melden
    • vera.vox 21.07.2018 10:13
      Highlight Genau
      da läuft ein Kreuzzug gegen die absolute Wahrheit.

      Gott hat das Leid nicht geschaffen!

      Gott vernichtet es, wenn man Ihn im Gebet darum bittet. Viele Menschen haben Gott um etwas gebeten und extrem unwahrscheinliche Ereignisse sind eingetreten.

      Atheisten weigern sich durch das Gebet mit Gott in Interaktion zu treten, sie wenden sich lieber an die Götzen in Weiss. Kein Wunder, dass Gott sie nicht von ihren Leiden erlöst.
      Ihre Hilferufe aus dem Fegefeuer nützen dann auch nichts mehr, es ist wie nach einem Auffahrunfall noch in die Bremsen zutreten – zu spät für die Umkehr.
      6 49 Melden
    • rodolofo 21.07.2018 10:34
      Highlight Das passt doch!
      Immer auf die armen Christen!
      Dafür bekommen die dann auch die Gelegenheit, nach dem Schlag auf die linke Backe Gottgefällig ihre rechte Backe hinzuhalten...
      13 2 Melden
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  • namib 21.07.2018 09:41
    Highlight Da gibt's einen Mann, der im Himmel lebt und jeden Einzelnen rund um die Uhr beobachtet. Und wenn wir nicht tun, was er erwartet, dann schickt er uns Flutwellen oder Krankheiten oder wir kommen in die Hölle. Und all dies aus purer Liebe!...Das Einzige, was er nicht im Griff hat, ist Geld: Die Übermittler seiner Botschaften brauchen immer Geld von und, viel Geld.
    Mit rationalen Argumenten ist diese (zugegeben sehr einfach übersetzte) Story schnell widerlegt. Gläubige werden sich davon trotzdem nicht überzeugen lassen. Denn es ist zu bequem, dass mit der Story alles Unerklärbare erklärbar wird.
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    • rodolofo 21.07.2018 10:11
      Highlight Die Naturkräfte können Leben spendende Fruchtbarkeit quasi mit einem gigantischen Füllhorn über uns ausschütten, wenn die Elemente Feuer, Wasser, Erde und Luft in einem ausgewogen zusammengesetzten Team zusammenarbeiten.
      Umgekehrt bedeuten eiseitige "Team-Zusammensetzungen" (z.B. fast kein Wasser) Extrem-Verhältnisse, die den Menschlein als "Himmlische Plagen" erscheinen.
      Solche Extremverhältnisse gibt es so, oder so immer irgendwo.
      ABER: Sie können durchaus auch eine Art von Strafe sein für NICHT NACHHALTIGES Wirtschaften (Erosion, Verwüstung, Vermüllung, Verstrahlung, Vergiftung, etc.)
      9 6 Melden
    • Thom Mulder 21.07.2018 10:22
      Highlight Erklärbar aber nur auf höchst oberflächliche Weise, durch die religiös verklärte Brille hindurch.
      6 3 Melden
    • mogad 21.07.2018 10:36
      Highlight Gott ist kein Mann, weil er kein biologisches Wesen ist. Das hätten die Frauenverächter in Prophetengestalt allerdings gerne so gesehen. Im hebräischen Urtext des ersten Testamentes steht daher: Ich bin Gott, nicht Mann. Das wurde dann bei den Uebersetzungen bis 2007 unterschlagen und abgeänder in: ich bin Gott, nicht Mensch. Die Darstellung Gottes in der sixstinischen Kapelle als Mann mit Rauschebart halte ich für eine Sünde. Von der Kirche nat. Aus naheliegenden Gründen geduldet und aus ebenso naheliegenden Gründen kaum kommentiert.
      12 3 Melden
  • amIsanta 21.07.2018 09:32
    Highlight Spannenderweise stellt sich ja auch die Bibel genau diese Fragen und nimmt das Leiden keineswegs einfach so hin. Das Buch Hiob beispielsweise handelt praktisch ausschliesslich von diesem Ringen mit dem ungerechtfertigten Leiden, welchem eben kein Erklärungsansatz Rechnung tragen kann.
    21 9 Melden
    • cero 21.07.2018 15:39
      Highlight Ja, und Hiob findet offenbar am Schluss in einer Gottesbegegnung seine eigene Antwort auf das Leiden, eine Antwort, die auch die Geschichte nicht weiter erklärt.
      Kurz: Wie ich mit meinem Leiden umgehe ist meine eigene Sache und weder die des Papstes noch die von anderen Besserwissern.
      Schön wenn, wie bei Hiob, aus welchem Grund auch immer, man trotz allem etwas wie Frieden findet. Mehr geht imho nicht.
      3 0 Melden
  • rodolofo 21.07.2018 09:17
    Highlight ...
    eine unglaubliche Anpassung-Leistung vollbringen:
    Sie identifizieren sich mit ihren Peinigern!
    Indem sie ihre natürlichen Werte und Empfindungen intellektuell auf den Kopf stellen, leiden sie weniger an ihrem deprimierenden und eingesperrten Dasein.
    Sie sagen sich: "Ja, ich bin ein Sklave (oder eine Sklavin), und ich bin stolz drauf!"
    Warum hatte der Erotik-Film "Fifty Shades of Grey" einen so enormen Erfolg?
    Ich selber habe ihn nicht gesehen, weil ich auf "Weibliche Dominanz" stehe, kann diesen Erfolg aber aus "Spiegelbild-Optik" heraus sehr gut nachvollziehen.
    5 11 Melden
  • rodolofo 21.07.2018 09:11
    Highlight ...
    Die Beschäftigung mit dem Thema Sado-Masochismus ist paradoxerweise gerade in Christlich geprägten Kulturen ein Tabu. Paradoxerweise, weil gerade die Christliche Religion nur so trieft von Sado-Masochismus!
    Offiziell muss man sich ja mit dem extrem lieben Jesus identifizieren, aber die geheimen Lüste verbünden sich mit den reichen und mächtigen Römern und Pharisäern...
    In der Psychologie ist bekannt, dass dauerhaft misshandelte und vergewaltigte Opfer, die z.B. als Kinder total von ihren Familienangehörigen abhängig sind und darum nicht ausweichen, oder flüchten können,
    ...
    11 13 Melden
  • rodolofo 21.07.2018 09:05
    Highlight ...
    Solche Religiösen Ideologien weisen auffällige Ähnlichkeiten zum heutigen Umgang mit Flüchtlingen auf:
    Flüchtlinge machen sich auf zu einer langen, äusserst beschwerlichen und gefährlichen Reise, die sie mit viel Glück an die Grenze eines reichen Landes führt. Dort prüfen Beamte, ob sie "Echte", oder "Falsche" Flüchtlinge seien.
    Abschiebungen und Ausschaffungen bedeuten für viele Flüchtlinge die Vor-Hölle.
    Abgesehen davon frage ich mich, was wohl die URSACHEN für "Religiösen Sado-Masochismus" sein mögen:
    ...
    10 13 Melden
  • iNDone 21.07.2018 09:00
    Highlight Ich finds bisschen lächerlich wie sie immer gegen die Religionen wettern ohne dabei zu erkennen dass ihre hochgelobte Wissenschaft genau das selbe ist!
    Man kann nichts mit Sicherheit wissen. Niemand kann die Wissenschaft wirklich nachvollziehen und alles 1:1 nachprüfen, niemand sieht das ganze von Außen, also glaubt man das was gesagt wird.
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    • Kleine Hexe 21.07.2018 09:58
      Highlight Man kann nichts mit Sicherheit wissen, aber ich glaube eher den Informationen aus einem peer-reviewed paper, das von mehreren Expert*innen auf dem Gebiet kritisch hinterfragt wurde als Informationen aus einem Buch, das ich nicht hinterfragen darf.
      Nur weil du nicht weisst, wie Wissenschaft funktioniert, heisst es nicht, dass das niemand weiss. Und das Schöne an der Wissenschaft ist doch gerade, dass man alte Erkenntnisse auch widerlegen darf, wenn man die besseren Argumente hat.
      25 1 Melden
    • Tugium 21.07.2018 10:07
      Highlight 😂🤦🏻‍♂️
      13 1 Melden
    • Regas 21.07.2018 10:07
      Highlight Kenne niemanden der sich aus Wissenschaftlichen Gründen Leiden zufügt. (Mit Ausnahme von Selbstversuchen am eigenen Körper viellleicht)
      13 1 Melden
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  • rodolofo 21.07.2018 08:52
    Highlight "Leid-Kulturen", wie die Christliche-, oder die Buddhistischen (Möchtegern-)Leit-Kultur, sehen das von materiellen Gelüsten beherrschte, irdische Leben als steinigen Weg der Mühsal, den eine menschliche Seele erst hinter sich lassen könne, wenn sie die Eintritts-Erlaubnis für das ewige Reich Gottes (Paradies) erhalte. Für diese Eintritts-Erlaubnis muss die arme, gebeutelte Menschenseele aber umfangreiche Abklärungen und Prüfungen bestehen!
    Bei einem Nicht Bestehen der Abschluss-Prüfung drohen Ewige Höllen-Qualen, zu denen das Frömmler-Leiden nur der Vorgeschmack war...
    ...
    7 5 Melden
    • Thom Mulder 21.07.2018 10:31
      Highlight Ironischerweise sind es oft gerade die Seeliggesprochenen welche es sich selber gut gehen lassen, dafür ihre Schützlinge umso mehr leiden lassen (zB. Maria Theresa welche die Armen und Kranken leiden liess bis sie starben, selber aber Spendengelder hortete und sich in den USA operieren liess).
      9 2 Melden
  • Schnuderbueb 21.07.2018 08:50
    Highlight Im Kern gebe ich Ihnen Recht Herr Stamm. Was man aber auch zugeben kann und sollte ist, dass es am einfachsten ist, das Christentum mit seiner momentanen relativ liberalen Weltanschauung immer wieder kritisieren zu dürfen. Würden Sie Herr Stamm, auch mal das Judentum, Islam, Hinduismus, Buddhismus, als Beispiele religiöser Dummheiten nehmen, wäre Ihnen ein enormer Shitstorm eventuell mit Todesdrohung gewiss.
    20 23 Melden
    • Hugo Stamm 21.07.2018 09:55
      Highlight Ich habe schon alle Weltreligionen kritisiert, auch den Islam. Ich konzentriere mich aber zur Hauptsache auf die christliche Heilslehre und die christlichen Kirchen, weil sie „heimisch“ sind und uns und unsere Kultur prägen. Wir müssen uns primär mit unseren Wurzeln kritisch auseinandersetzen.
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    • mogad 21.07.2018 10:50
      Highlight @Hugo Stamm. Vielleicht berichten Sie mal darüber wieviel Gutes die Kirchen tun im täglichen Dienst in der Gemeinde. Ich verstehe, dass das nicht ihr Thema ist. Gerade dadurch entsteht aber ein ziemlich schiefes Bild von dem, was moderne Kirche heute ist. Da wird längst nicht mehr mit Hölle und Fegefeuer gedroht, sonder vor Allem viel Gutes getan. Aber eine 2000 Jahre alte Institution kann man nicht innerhalb dreier Generationen umkrempeln. Und es gibt hohe Würdenträger die immer noch am Volk vorbei reden und handeln.
      10 12 Melden
    • Karoon 21.07.2018 11:14
      Highlight @graustufe Rot. Das wird niemand bezweifeln. Aber es sind die Menschen, die in der Kirche Gutes tun und nicht die Kirche oder Religion selber. Menschen können auch ausserhalb der Kirche Gutes tun, was sie oft ja auch tun. Die Kirche und die heiligen Schriften haben aber auf jede Frage eine Antwort. Dieser universalistische Wissensanspruch soll und muss man kritisieren, meiner Ansicht nacht.
      9 1 Melden
  • Carlitos Fauxpas 21.07.2018 08:50
    Highlight Nennen wir es einfach Schicksal oder Willkür der Natur. Den nichts mehr sind wir als Teil der Natur mit eigenen nicht immer berechenbaren Gesetzen, und den ganzen kirchlichen und sonst wie religiösen Hokuspokus soll glauben wer will und damit glücklich werden.
    93 23 Melden
  • Dirk Leinher 21.07.2018 08:47
    Highlight Das erste was bei "psychischen" Krankheiten immer getan werden sollte ist eine genaue ärztliche (nicht psychiatrische) Untersuchung um herauszufinden ob keine körperlichen Störungen vorhanden sind.
    Es ist aber schlicht falsch zu behaupten das es für psychiatrische Krankheitsbilder wissenschaftliche, diagnostische Nacheweise gibt. Gerade die im DSM enthaltenen psychiatrischen Krankheitsbilder sind zum grossen Teil eben nicht wissenschaftlich diagnostizierbar.
    7 17 Melden
    • Valon Behrami 21.07.2018 10:43
      Highlight Was willst du implizieren?
      9 3 Melden
    • Dirk Leinher 21.07.2018 12:57
      Highlight O-Ton Hugo Stamm: "Die Ursachen sind fast immer wissenschaftlich erklärbar."
      Dass diese Aussage schlicht falsch ist, wie in meinem Kommentar bereits gesagt.
      3 8 Melden
    • Tikvaw 21.07.2018 15:34
      Highlight Ein Psychiater ist Arzt. Er hat ein Medizinstudium abgeschlossen und sich auf die Psychiatrie spezialisiert und in einer psychiatrischen Behandlung wird sehr wohl auch abgeklärt ob Symptome aufgrund von hormonellen Störungen oder Strukturveränderungen im Gehirn ausgelöst werden.

      Das Personen wie Sie die moderne Psychiatrie verdammen und sogar als Terrorismus bezeichnen ist ja nichts Neues. Schliesslich wollen Sie Ihre eigenen "Therapie-Methoden" verkaufen. Sie sind sich nicht einmal zu Schade, die moderne Psychiatrie mit Nazis in Verbindung zu bringen.
      7 3 Melden
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  • mogad 21.07.2018 08:37
    Highlight Ich frage mich, wofür jem. 7 Jahre Theologie studieren soll, wenn es so simpel ist: Der Kreuztod Jesu eine extreme Kultivierung und Verklärung des Leidens! Ich stimme zu, Krankheiten und Leiden als Prüfung Gottes zu verklären war und ist wieder so ein Fall von Missbrauch der Religion um Menschen unten zu halten nach dem Motto: Weiterschuften trotz Schmerzen, ja nicht jammern und Klappe halten.
    29 19 Melden
  • mogad 21.07.2018 08:34
    Highlight "....stellt sich die Frage, welche Beziehung der liebende Gott zum Thema Leiden hat." Vielleicht denkt er, dass die Liebe seiner Gläubigen zu ihm stärker ist als das Leiden. Fakt ist, dass er nicht in seine aus unserer Sicht unvollkommene Schöpfung eingreift, um uns das Leben zu erleichtern. Das ist m. Wissens auch nicht Teil der Verheissung. Der Mensch hat die Intelligenz selber viel zu machen, um Krankheiten zu heilen oder zu lindern. Abgesehen davon sind 50% allen Leidens vom Menschen selber verursacht. Weil er so böse ist, wie er gut ist.
    12 26 Melden
  • amRhein 21.07.2018 08:33
    Highlight Dieser Totenkult ist absurd von A bis Z, angefangen von den Sünden bis zur Hölle, und mittendrin als Höhepunkt eine Auferstehung, die eine Kreuzigung als Errettung der Menschheit zelebriert. Absurder und menschenverachtender geht’s nimmer. Ah doch, dies alles weil ein liebender Gott das so will, aus lauter Liebe.
    153 50 Melden
    • Agnos ~ 24.07.2018 23:26
      Highlight …. das zu viel verlangt wird, was man selbst nicht halten kann! Was ist ihr Losungswort, da fehlts bei ihnen!?
      0 1 Melden
  • Jesses! 21.07.2018 08:24
    Highlight Ich sehe keinen Unterschied zwischen sogenannten Sekten und allen anderen religiösen Gemeinschaften. Religion verzerrt das Weltbild, jeder Gläubige interpretiert sie nach seinem Wohlwollen und seinen Bedürfnissen. Die Religion wird durch jeden einzelnen Gläubigen so zurecht gebogen, wie sie für ihn am besten stimmt. Religion in jeder Form ist Gift für die Welt und für die gesellschaftliche Weiterentwicklung. Religion ist Heuchelei. Mitglieder haben das Gefühl, nichts mehr hinterfragen zu müssen und alles entschuldbar zu machen. Religion ist in jeder Form gefährlich.
    245 81 Melden
    • Lienat 21.07.2018 09:06
      Highlight Da bin ich nicht ganz eimverstanden. Aus Religion kann durchaus Stärke für einen Einzelnen oder auch für eine Gruppe entstehen. Gefährlich wird Religion dann, wenn sie einen Ersatz für gesunden Menschenverstand oder eine Absolution für offensichtlich unethisches Verhalten darstellt.
      20 11 Melden
    • infomann 21.07.2018 09:24
      Highlight Bravo, sehr treffend formuliert!
      9 9 Melden
    • Tugium 21.07.2018 10:05
      Highlight Wahre Worte🙏🏻
      8 2 Melden
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