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Rabbiner stellen am Freitag, 11. Dezember 2009, vor dem Brandenburger Tor in Berlin einem Chanukka-Leuchter auf. Chanukka ist das achttaegige juedische Lichterfest und wird dieses Jahr vom 11. bis 18. Dezember begangen. (AP Photo/Markus Schreiber) --- Rabbis install a giant Hanukkah Menorah at the launch of the eight-day Jewish Festival of Lights, named Hanukkah, in front of the Brandenburg Gate in Berlin, Germany, Friday, Dec. 11, 2009. (AP Photo/Markus Schreiber)

Ein Rabbiner stellt vor dem Brandenburger Tor in Berlin einem Chanukka-Leuchter auf. Bild: AP

Sektenblog

Europas Juden denken ans Auswandern: Die Angst ist zurück



Der Holocaust löste in Deutschland ein historisches kollektives Trauma aus, das bis heute eine offene Wunde geblieben ist. Obwohl die heutigen Generationen keine Schuld trifft, leidet unser Nachbar immer noch an diesem beispiellosen Genozid.

Nie wieder, schwören sich besonnene Menschen. Das Ereignis dient als Schulbeispiel dafür, welche zerstörerische Kraft im Faschismus steckt.

ZU SICHERHEITSMASSNAHMEN AN RELIGIOESEN EINRICHTUNGEN STELLEN WIR IHNEN HEUTE, MITTWOCH, 15. FEBRUAR 2017, FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG --- Surveillance cameras at the entrance of the synagogue of the Israelite Religious Society Zurich, in Zurich, Switzerland, on February 3, 2017. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Ueberwachungskameras am Eingang der Synagoge der Israelitischen Religionsgesellschaft Zuerich (IRGZ), aufgenommen am 3. Februar 2017 in Zuerich. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Gut beschützt: Der Eingang zu einer Synagoge in Zürich Bild: KEYSTONE

Eine Untersuchung der Agentur der Europäischen Union für Grundrechte (FRA) zeigt nun, dass sich der Antisemitismus gerade in Deutschland wieder rasch ausbreitet. Zwar nehmen Ressentiments gegen und Hass auf die Juden in ganz Europa zu, doch Spitzenreiter in diesem bedenklichen Ranking ist ausgerechnet Deutschland.

Befragt wurden 16'300 Juden aus 12 europäischen Ländern. Das Ergebnis ist alarmierend: 41 Prozent der befragten Juden in Deutschland gaben an, im vergangenen Jahr belästigt worden zu sein. Das ist der Spitzenwert.

Der europäische Durchschnitt lag bei 28 Prozent. In den vergangenen fünf Jahren lagen die Belästigungen europaweit bei 79 Prozent.

Fast die Hälfte dachte an Auswanderung

Deutschland führt das unrühmliche Ranking auch bei einem weiteren Problem an. 44 Prozent der deutschen Juden haben in den letzten fünf Jahren schon eine Auswanderung in Erwägung gezogen, weil sie sich nicht mehr sicher fühlen. Der europäische Durchschnitt liegt bei 38 Prozent.

Ausserdem sagten 89 Prozent aller Befragten, dass der Antisemitismus nach ihren Erfahrungen in den letzten fünf Jahren zugenommen hat. Am häufigsten stellten dies Juden in Frankreich mit 93 Prozent fest. 85 Prozent der europäischen Juden halten den Antisemitismus für ihr grösstes soziales und politisches Problem.

«Die jüdische Gemeinschaft sollte sich in Europa zu Hause und sicher fühlen, egal ob auf dem Weg zur Synagoge oder beim Surfen im Internet.»

Vĕra Jourová, EU-Kommissarin

Die Angst vor Übergriffen

Bild Online hat noch weitere Zahlen der Untersuchung veröffentlicht. So gaben 75 Prozent der deutschen Juden an, manchmal, häufig oder immer darauf zu verzichten, jüdische Symbole in der Öffentlichkeit zu tragen. 46 Prozent meiden gewisse Gegenden, weil sie Angst vor Belästigungen oder Übergriffen haben aufgrund ihrer Religionszugehörigkeit. Das, obwohl sie niemanden missionieren und keine religiösen Expansionsgelüste hegen.

Überraschende Resultate ergaben sich auch bei der Frage nach den Tätern der Übergriffe. So erklärten 41 Prozent der befragten Juden in Deutschland, die Täter hätten einen muslimischen Hintergrund. Rechte Tätergruppen machten hingegen lediglich 20 Prozent aus.

Diese Zahl kontrastiert zur Kriminalstatistik, die die Täter grossmehrheitlich dem rechtsradikalen Spektrum zuordnet. Hier stellt sich die Frage, ob bei der Untersuchung auch Ereignisse genannt wurden, die strafrechtlich nicht relevant waren. Denn die Befragten gaben an, 79 Prozent der Vorfälle weder der Polizei noch einer anderen Organisation gemeldet zu haben.

Die alte Mär von der Weltherrschaft

Vĕra Jourová, EU-Kommissarin für Justiz, Verbraucher und Gleichstellung, erklärte: «70 Jahre nach dem Holocaust macht es mich sehr traurig, dass der Antisemitismus nach der Ansicht von neun von zehn Juden in Europa in den letzten fünf Jahren zugenommen hat. Die jüdische Gemeinschaft sollte sich in Europa zu Hause und sicher fühlen, egal ob auf dem Weg zur Synagoge oder beim Surfen im Internet.»

Die Zunahme der Belästigungen und Übergriffe hat viel mit den sozialen Medien und der Fake-News-Kultur zu tun. Im Internet werden viele Verschwörungstheorien verbreitet. Der Tenor: Die Juden seien massgeblich an den vermeintlichen geheimen Mächten beteiligt, die die Weltherrschaft anstrebten.

Neben den Verschwörungstheoretikern mischen auch rechtsradikale Kräfte mit, die dank dem Internet eine effiziente Informationsschlacht lostreten und vom revisionistischen Zeitgeist profitieren konnten.

Leben in der Echokammer

Dabei kriechen ihnen Wutbürger auf den Leim, die mit der herrschenden Politkaste unzufrieden sind und die Grenzen dichtmachen möchten.

Diese Wutbürger bewegen sich in einer Echokammer, die ihre Vorurteile mantramässig verstärkt. Sie indoktrinieren sich in einer Form der Autosuggestion selbst und sind weitgehend immun gegen plausible rationale Argumente. Der Kommentar eines Judenhassers auf Twitter: «Er hätte sie alle ausrotten sollen.» Der Unmensch wird nicht genannt, damit der Tweet nicht gelöscht wird.

epa07199203 Hungarian Prime Minister Viktor Orban during a joint news conference with Czech Prime Minister Andrej Babis (unseen) after their meeting in Prague, Czech Republic, 30 November 2018. Hungarian Prime Minister Viktor Orban is on an one-day official visit to the Czech Republic.  EPA/MARTIN DIVISEK

Viktor Orban, ungarischer Premierminister.  Bild: EPA/EPA

So klopfen Vorboten eines neuen Faschismus an die Pforten Europas. Regierungen von der Türkei über Ungarn bis Italien leisten diesen Kräften Vorschub. Parteien wie Lega Nord und AfD, die bereits in den Regierungen und Parlamenten sitzen, befeuern rechtsradikale Strömungen.

Im Rest der Welt haben sich Autokraten als Staatspräsidenten eingenistet, die selbst an Verschwörungstheorien glauben und Juden misstrauen – auch wenn sie es selten wagen, öffentlich dazu zu stehen. Schöne neue Welt.

Wir gehen kalten Zeiten entgegen. Da helfen auch ein paar Weihnachtskerzen wenig.

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Hugo Stamm; Religionsblogger

Hugo Stamm

Glaube, Gott oder Gesundbeter – nichts ist ihm heilig: Religions-Blogger und Sekten-Kenner Hugo Stamm befasst sich seit den Siebzigerjahren mit neureligiösen Bewegungen, Sekten, Esoterik, Okkultismus und Scharlatanerie. Er hält Vorträge, schreibt Bücher und berät Betroffene.
Mit seinem Blog bedient Hugo Stamm seit Jahren eine treue Leserschaft mit seinen kritischen Gedanken zu Religion und Seelenfängerei.

Du kannst Hugo Stamm auf Facebook und auf Twitter folgen.

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
183Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • gelesen 18.12.2018 23:00
    Highlight Highlight Antisemitismus in Deutschland
    http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=77925
  • Medizinerli 18.12.2018 11:44
    Highlight Highlight Schade das heute noch viele so engstirnig sind und die Ansichten von anderen nicht akzeptieren können. Da zitiere ich gerne Bligg "Ich chan en Meinig akzeptiere, muess sie aber nöd teile", was ist schon schwierig daran? Leben und leben lassen.
  • Hypatia 18.12.2018 11:03
    Highlight Highlight Fakten und Zahlen von Stamm sprechen eine deutliche Sprache. Dennoch frage ich mich, ob es sinnvoll ist, bei Übergriffen von Leuten aus dem arabischen Raum von Antisemitismus zu sprechen. Der Begriff ist eindeutig rassistisch motiviert und da gerade auch Araber als Semiten bezeichnet werden können, d.h. als Kinder des Sem, einem der Söhne Noahs, klingt das wie ein Widerspruch. Wie können Semiten antisemitisch sein? - Die Gründe für derlei Straftaten gegen Juden müssen woanders gesucht werden - im Nahen Osten und seiner Geschichte.

    Gibt es aber einen Antisemitismus gegen Muslime? - Offenbar.
    • Daniel Caduff 18.12.2018 15:00
      Highlight Highlight Du hast sprachlich natürlich recht. Aber ich habe den Eindruck, dass es hier um etwas anderes geht. "Antisemitismus" wird hier eher allgemein als "Judenfeindlichkeit" verstanden.

      Diese Feindlichkeit schlägt den Juden sowohl von Muslimen als auch von Christen und Ungläubigen entgegen. Die Tatsache, dass niemand "Muslimenfeindlichkeit" mit "Antisemitismus" übersetzt, ändert daran nichts.

      Auch die Politik im nahen Osten allgemein oder der israelischen Politik im Speziellen, reicht da nicht als Erklärung.

      Judenhass ist viel älter als Israel... Die Shoa kam vor dem Staat Israel...
    • Hypatia 18.12.2018 18:53
      Highlight Highlight Sicherlich beruht das Ressentiment gegen Juden auf religiösen Überzeugungen, aber der Antisemitismus und die gesamte Rassenideologie rechtfertigen sich durch eine pseudowissenschaftlichen Theorie, die auch heute noch durchbricht gerade auch gegenüber Muslimen, wenn Leute sagen, die sehen anders aus, die verhalten sich anders, die wollen mit uns nicht wirklich zusammenleben sondern nur von uns profitieren. Genau derartiges wurde auch von Juden gesagt und genau derartiges muss ich auch einem Rabbi Jussuf unterstellen, was ich sehr bedaure. Es geht mir nicht um einen Begriff, es geht um Menschen.
  • Spooky 17.12.2018 22:49
    Highlight Highlight Und wie wäre es zwischenhinein
    mit ein bisschen Pata Pata?
    [
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    ]
  • Spooky 17.12.2018 22:34
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
  • dinner for one MGTOW 17.12.2018 20:22
    Highlight Highlight Schade. Ich liebe es mit Juden Geschäfte zu machen. Alles Besprechen Hand drauf und gut. Brauchte bei denen noch nie einen Vertrag unterschrieben. Wenn das Produkt Einwandfrei und Fristgerecht übergeben wird kommt sofort die Bezahlung ohne wenn und aber. Von Juden könnte sich noch manche schweizer Firma was abschneiden.
  • Alienus 17.12.2018 09:38
    Highlight Highlight Rabbi Jussuf

    In Ihrer Apodiktik verbeißen Sie sich recht fest.

    Wie ein Wachhund, der sich in den linken Wurstzipfel verbissen hat. Dem Antisemitismus eine prozentuale Zuordnung angedeihen lassen erscheint doch recht riskant.

    Habe bei einer Gegenprobe beim linken K.Marx nach dessen antisemitischen Beißreflexen geschaut. Dieser scheint im religiösen Kontext eher antijüdisch gedacht sowie gelebt zu haben und nicht antisemitisch.

    Beim Stalin, rechter Totalitarist, angeblicher Kommunist, ist m.M. nach der Begriff eines sich „links“ gebärdenden Faschisten und Antisemitismus angebracht.
    • Rabbi Jussuf 17.12.2018 13:19
      Highlight Highlight ???
      Wo lasse ich dem Antisemitismus eine prozentuale Zuordnung angedeihen? Und das noch apodiktisch?
      Die Zahlen, die ich benütze stammen aus der besprochenen Studie. Auch die sind nicht in Stein gemeißelt, je nachdem was man genau anschaut.
    • Pasionaria 18.12.2018 01:40
      Highlight Highlight Rabbi Jussuf
      "Und das noch apodiktisch?"
      Ich verstehe Alienus dahingehend, dass Du recht unbeirrt Deinen praktisch unverrueckbaren Standpunkt gefaehrlicher darstellst, als er ist.


      Alienus
      Meinst Du nicht, dass Wachhunde linke mus....kuloese Waden Wurstzipfeln vorziehen?
    • Alienus 18.12.2018 07:32
      Highlight Highlight Haie und kleine Fische. Der Rabbi ist in seinen Schreiben oft auf „rechte“ Bürstung eingestellt.

      Hatte sich z.B. apodiktisch gegen die beachtlichen wissenschaftlich-technischen Leistungen der damaligen „arabisch-maurischen“ Menschen ausgesprochen.

      Seine oberlehrerhafte Zurechtweisung ist vom Getadelten als blinder Zubiss empfinden worden.

      Sitzt der Rabbi vor Angst erstarrt in der rechten Ecke?

      Im Haifischblog schwimmen einige Haie kreisförmig links, aber die meisten rechts herum. Den Beißreflex haben beide Haigruppen.

      Als kleinbürgerlicher Hering muss man sich dazwischen durchmogeln.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pasionaria 17.12.2018 01:11
    Highlight Highlight 1/2
    Rabbi Jussuf
    Maracuja: recht gute und schnelle Besserung
    Rabbi, was fuer einen Eifer Du an den Tag legst!
    Wir wissen doch alle, wie gefaehrlich, verwerflich der fundamental. Islamismus, vorab der IS ist. Auch solltest Du vermehrt einen Unterschied zw. Islam und Islamismus machen!
    Nach meiner bescheidenen Meinung ist der wiedererstarkte Antisemitismus kaum einer (einzigen) Religión zuzuschreiben, sondern, ob Du es jetzt gerne liest oder nicht, ist er vorallem das Produkt politischer Hetze, halt eben doch vorwiegend vom rechten Fluegel. ff
    • Rabbi Jussuf 17.12.2018 12:11
      Highlight Highlight Pasionaria
      "fundamentalistischer Islamismus" ist ein Pleonasmus. Ich mache keinen Unterschied zwischen Islam und Islamismus, weil es keine Grenzen gibt, die das Eine vom Anderen trennen könnten. Ich habe schon vor Jahren erklärt, warum das so ist.
      Der wiedererstarkende Antisemitismus hat natürlich nicht nur eine einzige Ursache. Aber im Moment ist er eindeutig auf die muslimische Komponente zurückzuführen. Alles andere passiert in dessen Windschatten. So der rechte und ganz besonders der linke AS.
    • Rabbi Jussuf 17.12.2018 12:18
      Highlight Highlight Das Internet ist sicher auch ein Brandbeschleuniger. ABER auch da sind Muslime an vorderster Front beteiligt, ebenso bei Verschwörungstheorien. Nicht umsonst sind in arabisch sprechenden Ländern "Mein Kampf" und "Protokolle der Weisen von Zion" Bestseller.

      Mich stört, dass Hugo Stamm den Hauptverursacher kommentarlos übergeht und sich auf die Rechten stürzt, obwohl er keinen einzigen Grund angeben konnte, warum ausgerechnet die die Hauptschuld am Antisemitismus haben sollten.
    • Rabbi Jussuf 17.12.2018 12:24
      Highlight Highlight Mir scheint, es gibt einen Beissreflex , wie in letzter Zeit oft beobachtet: Da passiert etwas wie Chemnitz, oder grade eben Strassbourg und sofort heisst es: Der Kampf gegen Rechts muss intensiviert werden. Völlig grundlos, aber explizit. Und dem scheint Hugo Stamm auch verfallen zu sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pasionaria 17.12.2018 01:07
    Highlight Highlight 2/2
    Rabbi
    Du scheinst die sozialen Netzwerke, die Aufwiegelung betreiben, zu unterschaetzen. Ein einzelner kann ein Post verfassen und schon stuerzen sich Hunderte/Tausende Rassisten darauf u. amuesieren sich beim Kesseltreiben einer Minderheit, mit grosser Wirkung.
    Die hetzerischen Aussagen einiger (immer mehr) rechter Politiker tragen das ihre zum Hass bei, was einen grossen Einfluss auf die Stimmung in der Bevoelk hat.
    Statistiken, hm: statistisch gesehen laesst sich alles verdrehen.
    Bitte lies unbedingt folgenden Link: nzz Warum in Westeuropa der Hass auf Juden immer wieder aufflammt.
    • Rabbi Jussuf 17.12.2018 12:53
      Highlight Highlight Deine Studie hat einen vollkommen anderen Hintergrund und ist kaum zu vergleichen mit der hier besprochenen Studie.
      Bemängelung auf die Schnelle der Feldmann-Studie: dem Umstand wird nicht Rechnung getragen, dass ca 95% der antisemitischen Vorfälle nicht angezeigt wird.
      Ich unterschätze die soz. Netzwerke sicher nicht, ich sehe aber, dass dort besonders Verschwörungstheorien (die nicht rechten Ursprung haben müssen), aber oft muslimisch unterstützt werden, sich stark verbreiten. Hauptsächlich im Rahmen des Antizionismus.
  • Hayek1902 16.12.2018 23:01
    Highlight Highlight Der neue Antisemitismus kommt nicht von rechts, der kommt von den Muslimen und teilweise von Linksradikalen. AfD, FN, alt-right etc. Sehen doch in den Juden und Israel einen Verbündeten für ihre Sache. Gruss aus Tel Aviv
    • m4in CS 17.12.2018 16:46
      Highlight Highlight Gibt es in Israel keine unabhängigen Medien mehr? Der FN und die AfD haben beide mehr oder weniger nationalsozialistisches Gedankengut in ihren Reihen. Die Alt-Right macht öffentlich den Hitlergruss und wirft den Juden eine Weltverschwörung vor. Ich weiss nicht woher Sie Ihre Informationen in Tel Aviv beziehen, vor allem da Tel Aviv ziemlich liberal ist, aber dass die Rechtsnationalisten für Juden oder Israel sind, wäre etwas ganz Neues.
    • Mutzli 17.12.2018 17:39
      Highlight Highlight Also wenn Sie eine AFD, die sich gegen das Holocaustdenkmal ereifert oder die Naziherrschaft als unwichtiges Detail deutscher Geschichte betitelt, als pro-jüdisch einstufen, weiss ich auch nicht. Auch der FN und die alt-right sind da nicht wirklich besser. So loben sie zwar gerne Israel in ihrer idealisierten Vorstellung als militarisierte anti-islamische Gesellschaft, aber die Verschwörungstheorien über "Globalisten", "kultureller Marxismus" etc. sind aus der Mottenkiste der Nazis -> Panikmache gegen Soros als "jüdischer Verschwörer"/ Charlotteville "jews will not replace us" etc.
  • Rabbi Jussuf 16.12.2018 12:43
    • karin_ella 16.12.2018 18:23
      Highlight Highlight Danke!
  • Conguero 16.12.2018 11:02
    Highlight Highlight Bei diesem ganzen Willkommens- und Kulturbereicherungs-Hurra geht eben ganz vergessen, dass ein Teil der Zuwanderer nicht nur unsere Gesellschaft und unseren Lebensstil verabscheut, sondern insbesondere die Juden hasst. Natürlich ist es ein kleiner Prozentsatz, aber je mehr Einwanderer kommen, desto höher ist auch die absolute Zahl jener, von denen eine Gefahr ausgeht. Dass nicht alle so toll integriert sind, wie uns unsere Politiker immer weismachen wollen, zeigen u.a. die Ereignisse in Winterthur. Wir haben die Pflicht, unsere jüdischen Mitbürger besser zu schützen!
    • DomKi 16.12.2018 12:22
      Highlight Highlight "Natürlich ist es ein kleiner Prozentsatz", stimmt nicht, denn ALLE Ungläubigen sind Feinde des Islams. Ungläubige sind die, die den Islam ablehnen.
  • Pelegrino 15.12.2018 20:32
    Highlight Highlight Der Exodus war nicht nur flüchten von Genoziden aus Europa, sondern auch nach einer neuen Identität, die ihnen über Jahrhunderte beraubt wurden. Schon zu Römerzeit wurden die dort ansässige Bevölkerung freies Lebens beraubt und Mundraub durch auferlegten Zöllen betätigt. Selbst in der Neuzeit der Aufklärung werden noch Minderheiten diskriminiert und verfolgt.

    https//Wikipedia.org/wiki/Rassismus-Strafnorm

    https://wikipedia.org/wiki/Judenfeindlichkeit

    https://Wikipedia.org/wiki/Martin_Luther_und_die_Juden
    Benutzer Bild
  • Rabbi Jussuf 15.12.2018 19:29
    Highlight Highlight Hugo Stamm
    "Ausserdem sagten 89 Prozent aller Befragten, dass der Antisemitismus nach ihren Erfahrungen in den letzten fünf Jahren zugenommen hat. Am häufigsten stellten dies Juden in Frankreich mit 93 Prozent fest."

    Interessant ist, dass Juden in UNGARN dies mit nur 71% am wenigsten meinen.

    Warum lassen Sie diesen Teil der Befragung weg und stellen anstatt dessen ein Bild von Orban ein, als sei dieser im Speziellen schuld an der Zunahme des Antisemitismus??
    • Billy the Kid 16.12.2018 10:22
      Highlight Highlight @Rabbi Jussuf
      Die Juden in Ungarn könnten sich auch gesagt haben: So viel mehr "zunehmen" kann der Antisemitismus bei uns nun auch wieder nicht.
      Die Zahl von 71% ist aber auch nicht gerade "tief".

    • Rabbi Jussuf 16.12.2018 12:54
      Highlight Highlight Nein, tief ist das nicht. Aber auch nicht so hoch, wie es der Artikel von Stamm glauben machen will. Er sieht die Ursachen zum Teil am falschen Ort.
      Ungarn lag in vielen Bereichen vor 5 Jahren noch weit vorne, jetzt ist es auf die letzten Plätze zurück gefallen. Es zeigt, dass die Zunahme von Judenhass am wenigsten dem rechten Spektrum zuzuorden ist.
      Auch in punkto Unsicherheitsgefühl liegt Ungarn neu ganz hinten (mit Dänemark), während DE und FR ganz vorne rangieren.
      Dieser Wechsel kann nicht mit dem Internet erklärt werden, sondern mit der rapiden Zunahme der Muslime in den betr. Ländern.
    • Maracuja 16.12.2018 14:45
      Highlight Highlight @Rabbi Jussuf

      Orban gehört zu denen, die aktiv und mit grossem Eifer antisemitische Verschwörungstheorien verbreiten. Wenn man bedenkt, was solche Verschwörtungstheorien in der Vergangenheit angerichtet haben, finde ich es durchaus angebracht auf diesen Typen zu verweisen. https://www.sueddeutsche.de/kultur/ungarn-antisemit-aber-nein-1.3581121
    Weitere Antworten anzeigen
  • Maracuja 15.12.2018 18:58
    Highlight Highlight Danke Herr Stamm, dass Sie sich trotz aller Religionskritik auch für die Rechte von religiösen Minderheiten einsetzen. Leider scheint die Diskussion in den erwarteten Bahnen zu verlaufen. Die Schuld wird pauschal den Muslimen in die Schuhe geschoben. Dabei wird ignoriert, dass der Antisemitismus auch in Ländern wie Ungarn zunimmt, wo kaum Muslime leben. Zurecht verweisen Sie auch auf Verschwörungstheorien, die gerade bzgl. Migration blühen.
    • Rabbi Jussuf 15.12.2018 20:52
      Highlight Highlight Maracuja
      Wie erklärst du dir dann, dass ausgerechnet in Ungarn die Juden am wenigsten eine Zunahme an Judenhass sehen? Nämlich 71% um Gegensatz zu FR mit 93%, oder DE/EU mit 89%.
    • Scott 15.12.2018 23:01
      Highlight Highlight "Dabei wird ignoriert, dass der Antisemitismus auch in Ländern wie Ungarn zunimmt, wo kaum Muslime leben."

      Quelle bitte?
    • ujay 16.12.2018 03:32
      Highlight Highlight @Scott. Kann man locker selber googeln, wenns wirklich interessiert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Share 15.12.2018 18:43
    Highlight Highlight Ich auch, Herr Stamm, ich auch. Wir alle sind Israel. Ungeachtet der Zeichen und Rituale die wir uns geben, an denen wir uns orientieren, die wir uns angeeignet haben.
    • Pelegrino 16.12.2018 21:06
      Highlight Highlight Share, wie lange für Israel die Friedensfeier, und danach was kommen mag!?

      Bis Ostern alles gut und recht, und danach die Klagelieder mit Traueransprache, mit Urteilverkündung, und Schuldspruch.

      Eigentlich ist die frohe Botschaft nicht als verhöhnen und heucheln, über etwas das man mit geistlich kriegsführen umschreiben kann, mit Beschuldigen und Unschuldsvermutung, bis der Tod euch scheidet.
    • Share 17.12.2018 19:37
      Highlight Highlight @AG
      Wer mag’s ihm verübeln, dass er klagt, sich mitteilt, weint, erzählt, trauert, erinnert, singt, tanzt und feiert? Wie schnell die Tage der Blüte vorüber? Ich teile deinen Sarkasmus dieses Aktes des Konservierung. Wie kann die Integrität eines Menschen geschützt werden, wenn er einen Teil davon ganz bewusst abgibt?
    • Pelegrino 19.12.2018 02:17
      Highlight Highlight Share, bald ist Weihnachten, und man feiert den Friedefürst aus dem Hause Davids, und im Frühjahr das Osterfest, und es wird geschimpft über den Verräter. So den christl. zu glauben das ist sarkastisch, und verliert sich an Objektivität.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Triple A 15.12.2018 16:45
    Highlight Highlight Da hilft nur Aufklärung und ein parteienübergreifendes Bekenntnis zum Vielvölkerstaat einerseits und zu unseren westlichen (Menschenrechts-) Werten andererseits. Die Gesellschaft wandelte sich vor 50 Jahren, tut es heute und wird sich auch in 50 Jahren (usw.) noch wandeln!
    • Kanischti 17.12.2018 10:26
      Highlight Highlight Aufkären? Kann aufgeklärt werden, wer nicht aufgeklärt werden will?
      Es geht darum, dass wir hier unsere eigenen werte und gesetze haben. Die gehören umgesetzt und angewendet. Ohne wenn und aber. Wer das nicht akzeptieren will, darf ruhig in ein land ziehen, das seinen eigenen vorstellung davon eher entspricht.

      Multikulti ist schön und gut, darf aber nicht mit parallelgesellschaft verwechselt werden.
    • Triple A 17.12.2018 11:42
      Highlight Highlight Einverstanden: Parallelgesellschaften geht gar nicht.
      Aber: Evtl. könnten wir von den „Neuen“ etwas lernen, wie in der Vergangenheit. Z.B. Demokratie (Griechenland, Frankreich, USA), ...
  • DomKi 15.12.2018 16:21
    Highlight Highlight Viel bla bla bla, aber warum beginnt man in Europa nicht das BDS-Movement zu verbieten um klare Signale gegenüber Israel und den Juden zu senden? Warum setzt sich Europa nicht ein die UNO-Resolutionen gegen Israel zu entschärfen? Warum hat die SP in Basel nur unter Druck Geld zum Schutz jüdische Einrichtungen gebilligt? Genau, weil unsere europäische Elite sich einen Feuchten um das jüdische Volk kümmern wollen.
  • Bene86 15.12.2018 15:30
    Highlight Highlight "Überraschende Resultate ergaben sich auch bei der Frage nach den Tätern der Übergriffe. So erklärten 41 Prozent der befragten Juden in Deutschland, die Täter hätten einen muslimischen Hintergrund."

    ÜBERASCHEND?! Watson ernsthaft jetzt?

    Es kann doch nicht sein, dass offenbar immer noch viel zu viele realisiert haben, was im Koran explizit über die Juden geschrieben wird?

    Und dann findet man das überaschend?
    • Ungläubig 15.12.2018 17:45
      Highlight Highlight Das heisst, dass 59 % (also die Mehrheit) KEINEN muslimischen Hintergrund hatten.

      Waren das böse Atheisten, Christen, Hindus oder Buddhisten … ?
    • Rabbi Jussuf 15.12.2018 22:21
      Highlight Highlight Ungläubiger
      Nein, das heisst es nicht. 20% wurden dem rechtsextremen Spektrum zugeordnet, 16% dem linksextremen. Der Rest wird wohl unklar sein.
      Man müsste auch noch wissen, was genau gefragt wurde. Leider habe ich das nicht gefunden.
      Es gab aber frühere Untersuchungen, da gab es linkspolitisch, rechtspolitisch, extrem muslimisch, christlich extrem, keine dieser 4 und "weiss nicht".
    • Billy the Kid 16.12.2018 10:28
      Highlight Highlight @Rabbi Jussuf
      Ein Linker, der sich einen Spass daraus macht Juden zu schikanieren, ist keiner.

  • Oxymora 15.12.2018 15:07
    Highlight Highlight Wie sieht es mit der jüdischen Auswanderung aus Indien aus?

    Vermutlich gab es schon ab 900 vor unserer Zeitrechnung Juden in Indien. Trotzdem sind in den letzten Jahren die meisten Juden ausgewandert. Antisemitismus gab es in Indien kaum, ausser Taten portugiesischer Seefahrer und anderer Invasoren werden mit gezählt.

    Was ist los in Indien, haben die auch Wutbürger?
    Benutzer Bild
    • Royeti 15.12.2018 19:30
      Highlight Highlight Ähm, Indien hat die grösste muslimische Bevölkerung der Welt...Spannungen zwischen Hindus und Muslimen nehmen zu.
      Die Terrorattacke wurde von muslimischen Indern auf jüdische Einrichtungen verübt - und nicht wie sie hier suggerieren von Hindus...
    • Oxymora 16.12.2018 01:04
      Highlight Highlight @Royeti

      Bitte zeigen sie mir wo ich suggeriere, dass Hindus Anschläge auf jüdische Einrichtungen verübt haben.
  • Basswow 15.12.2018 14:58
    Highlight Highlight 😶
    Benutzer Bild
    • Janis Joplin 15.12.2018 15:36
      Highlight Highlight "Hier ruht ein goldenes Herz und eine eiserne Schnauze. Gute Nacht!"
      Ruhe in Frieden, Kurt, recht hattest du!
    • Dr. Proton 15.12.2018 16:52
      Highlight Highlight Bart... jaja mag sein dass sie dazu beitrugen. Aber Jesus war kein Christ sondern Jude!
    • Ungläubig 15.12.2018 17:51
      Highlight Highlight eBart!, nicht "die Juden" haben Jesus genagelt, sondern einige Einzelpersonen. Das ist ein grosser Unterschied!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kong 15.12.2018 13:53
    Highlight Highlight Es ist doch Sache eines gesunden Staates mit der nötigen Härte gegen irgendwelche Gruppen vorzugehen, die anderen das friedliche Zusammenleben verwehren wollen. Beschämend das manwegschaut.
    • Pelegrino 19.12.2018 03:15
      Highlight Highlight Kong, das können nur sie schreiben die noch keine wirkliche Härte erlebt haben! Wie wird es denn, wenn es ihr Leben mit voller härte trifft!? Gewalt schafft Gewalt, das weiss jeder, und wer erniedrigt, bekommt den Terror zurück! Die Kolonialherren letzten und vorletzten Jahrhundert waren nicht menschlich mit ihren Sklaven, und das kommt jetzt alles zurück, weil die fordern jetzt ihre weggenommenen Rechte wieder zurück. Das wir andern gewissenlos beraubt haben, dem grossen Kuchen wollen die ehemaligen Sklaven wieder zurück.
    • Kong 19.12.2018 07:32
      Highlight Highlight @ Agnos. Das Thema scheint dich ja wirklich zu beschäftigen. Ich glaube du mixt historisch und religiös etwas nach deinem Gusto. Ich mag jedem sein Weltbild gönnen. Ich lebe im jetzt und fühle mich für Taten vergangener Generationen nicht schuldig. Wenn du bei dir das anders siehst, feel free. Was deine Annahme zum Thema Gewalt betrifft, glaube ich, könnte ich das bei einem Bier korrigieren.
  • stabiler 15.12.2018 13:07
    Highlight Highlight "Zu den häufigsten Tätergruppen zählten im Durchschnitt der EU-Länder Menschen mit extrem muslimischen Einstellungen (30 Prozent), gefolgt von Menschen aus der linksextremistischen Szene (21 Prozent), Arbeits- oder Schulkollegen (16 Prozent), Bekannten (15 Prozent) und Menschen mit rechtsextremen Ansichten (13 Prozent)."

    Quelle: https://bit.ly/2SCmlU0
    • Ungläubig 15.12.2018 18:26
      Highlight Highlight 64 % der Täter sind Extremisten
    • karin_ella 16.12.2018 18:36
      Highlight Highlight 100 % der Täter sind Menschen
  • smoking gun 15.12.2018 13:02
    Highlight Highlight Diese Entwicklung hat sehr viel mit der barbarischen Apartheitspolitik des Staates Israel zu tun.

    Für die europäischen Juden tut mir das sehr leid. Aber wenn sie in diesen Unrechtsstaat auswandern wollen, dann sollen sie das bitte tun. Sich immer als Opfer zu sehen (bombardiert nicht der jüdische Staat nach belieben die einheimische palästinensische Bevölkerung?), aber gleichzeitig vor den Greueltaten des Staates Israel die Augen zu verschliessen, hat vor allem mit Ignoranz und Rassismus zu tun.

    https://www.heise.de/tp/features/Israel-staerkt-religioes-ethnischen-Staat-4116688.html
    • bösslechen 15.12.2018 14:53
      Highlight Highlight Ich bin mit der Politik des Staates Israel gegenüber den Palästinensern und auch in anderen Bereichen sehr oft nicht einverstanden. Allerdings hat das nicht das Geringste mit den Juden als solches zu tun. Wer das nicht trennt, gerät recht schnell in antisemitisches Gewässer.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 15.12.2018 14:58
      Highlight Highlight Da magst du recht haben.
      Aber dafür sind kriegs- und expansionsgeile Hardliner Schuld, nicht das Volk selbst.
      Es gibt leider trotzdem auch im Volk genügend Idioten, welche die Hardliner bejubeln, die keine Verbesserung brachten.
      PS. fehlt da in deinem Nick nicht noch ein ch nach dem S?
    • smoking gun 15.12.2018 15:25
      Highlight Highlight @Gähn: Du meinst schmock? Nö, smoking ist englisch und nicht jiddisch ... Und mit schmoking hat es auch nichts zu tun.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Brezel Hugger 15.12.2018 12:51
    Highlight Highlight Thema komplett verfehlt. Ein Artikel, der primär die Opposition gegen das Establishment diffamieren soll.
    Mit Juden und deren berechtigten Aengsten hat das wenig zu tun.
  • Cédric Wermutstropfen 15.12.2018 12:36
    Highlight Highlight „Überraschende Resultate ergaben sich auch bei der Frage nach den Tätern der Übergriffe. So erklärten 41 Prozent der befragten Juden in Deutschland, die Täter hätten einen muslimischen Hintergrund“

    Das findet ihr wirklich überraschend? Diese Thematik wird schon seit Jahren diskutiert, an linken Kreisen ist das aber bisher grösstenteils vorbeigezogen, mit Ausnahme einiger löblicher Beispiele.
    • bösslechen 15.12.2018 14:57
      Highlight Highlight Linke Kreise ohne Scheuklappen sehen das Problem sicher auch. Nur heisst das nicht, dass man gleich alle Moslems in einen Topf wirft. Das wäre das Gleiche wie Antisemitismus mit anderen Vorzeichen. Differenzieren (nicht relativieren) hilft immer.
    • äti 15.12.2018 15:09
      Highlight Highlight .. und wieso ist da ein muslimischer Hintergrund?
    • Lichtblau550 15.12.2018 16:18
      Highlight Highlight „Linke Kreise“ sind absolut nicht frei von Antisemitismus - auch abseits jeder Israelkritik. Bei vielen kommt hier das Feindbild der vermeintlich „Reichen“ zum Tragen. Habe von linker Seite schon Bedenkliches gehört - notabene durchwegs von extrem gut bezahlten „Staatsdienern“ und in entsprechenden Parteien aktiv Tätigen.

      „Kein Fussbreit dem Antisemitismus“ erntet bei denen konsternierte Gesichter.
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 15.12.2018 12:25
    Highlight Highlight In der Menschheits-Geschichte bedeutet Kultivierung und Zivilisierung gleichzeitig immer auch, dass GERADE DESWEGEN (eigentlich nur oberflächliche) Differenzen kreiert und weiterentwickelt wurden im Vergleich zu Menschen und Gruppen, die auf eine (bedingt durch Andere Umweltfaktoren) andere Art kultiviert und zivilisiert wurden.
    Diese oberflächlichen Differenzen werden für das Zusammenleben in den multikulturellen "Schmelztiegeln" dieser Welt erst dann zu einem Problem, wenn die Ressourcen knapp werden.
    Dann bieten kulturelle Differenzen einen (aktiv gesuchten) Vorwand für Raubmorde...
  • LeChef 15.12.2018 11:30
    Highlight Highlight Hugo, glaubst du allen Ernstes, dass es sich hier um traditionellen Antisemitismus à la Front National und JM Le Pen handelt? Dieser Antisemitismus stribt aus, weil die Lehrerinnen und Lehrer in den Schulen gute Arbeit geleistet haben. Was wir heute sehen, ist der importierte Antisemitismus aus dem nahen Osten und Nordafrika (der natürlich in gewissem Sinne noch traditioneller ist, als der nazistische), der kulturell so stark in diesen Gesellschaften verwurzelt ist, dass er auch immun gegen Schulbildung ist. Er zieht sich durch die ganze Alterstruktur dieser Familien, inklusive Secondos.
    • FrancoL 15.12.2018 12:13
      Highlight Highlight Eigenartig, ich arbeite viel (obwohl ich nicht Jude bin) für jüdische Mitbürger, sei es für deren Geschäfte oder auch für deren privates Wohneigentum.
      Ich komme somit viel in Berührung mit verschiedene Formen Avon Antisemitismus und stelle fest, zumindest wir in Zürich, dass kaum Muslime unter den "Hetzern" sind, sondern brave Schweizer Bürger die sich despektierlich über die Juden äussern und wenn sie könne auch mit den alten Vorurteilen aufwarten.
      Offensichtlich mache ich da eine singuläre Erfahrung oder es kommt Vielen gerade recht das auch Muslime auf die Juden einprügeln.
    • rodolofo 15.12.2018 12:34
      Highlight Highlight Du hast recht:
      Der Front National hat neue, "unverdächtigere" Feindbilder: DEN Ausländer, DEN linken Sozialschmarotzer, DEN Elite-Volksschädling, DEN islamischen Gefährder, DEN...
      Habe ich jemanden vergessen?
      Ach ja richtig! Da wäre noch DER geldgierige Jude...
    • karl_e 15.12.2018 13:08
      Highlight Highlight Le Chef, da irrst Du. Der muslimische virulente Antisemitismus ist erst 100jährig. Er wuchs parallel mit der jüdischen Landnahme (Landraub?) in Palästina. In früheren Zeiten waren die islamischen Länder viel weniger antisemitisch als die christlichen. Bei uns in der Schweiz war das Judentum bis ins 19. Jahrhundert auf zwei (2!) Dörfer beschränkt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Schlingel 15.12.2018 11:29
    Highlight Highlight Überrascht mich nicht, stimmt mich jedoch nachdenklich. Der Islam stellt aus meiner Sicht leider eine Gefahr für ein freies Europa dar, in dem jeder so sein darf wie er ist. Aber die Politik, insbesondere in Deutschland, schweigt bezüglich solchen Problemen. Die Integration ist zu grossen Teilen völlig gescheitert. Und die Flüchtlinge welche in den letzten Jahren nach Europa kamen, werden kein wenig liberaler sein. Der Islam wird mit Samthandschuhen angefasst. Eine Gesellschaftsform unter dem Deckmantel der Religion. Intoleranz predigt nur solange Toleranz, wie sie nicht am Mächtigsten ist.
    • rodolofo 15.12.2018 12:35
      Highlight Highlight Die MuslimInnen, die ich kenne, sind keine Gefahr.
      Wie gefährlich dass DU bist, kann ich von hier aus nicht beurteilen.
    • Schlingel 15.12.2018 16:46
      Highlight Highlight Ach ja ganz vergessen: Wenn du kein Problem siehst, dann gibt es auch keines. Ich kenne auch keinen einzigen bösen Nazi. Zugegeben, ich kenne keinen Nazi, aber muss ja dann auch bedeuten, dass es keine böse Nazis gibt. Logisch oder? Und warum sollte ich auch gefährlich sein? Weil ich andere Ansichten habe als du?
    • rodolofo 15.12.2018 18:17
      Highlight Highlight @ Schlingel
      Nein, Du darfst andere Ansichten haben!
      Aber Du musst aufpassen davor, alle Mitglieder einer bestimmten Volksgruppe pauschal zu beschuldigen!
      Darum habe ich das gleiche Spiel mit Dir gemacht und Dich als möglichen Gefährder verdächtigt.
      Und wie hast Du darauf reagiert?
      genau so wie Muslime reagieren, wenn sie wegen Ausübung ihrer Religion pauschal als Gefährder verdächtigt werden!
      Hast Du etwas daraus gelernt?
      Anscheinend nicht...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ridcully 15.12.2018 11:23
    Highlight Highlight Dieser Zustand ist für unsere Gesellschaft, schlicht beschämend. Ebenso beschämend ist die Passivität unserer Gesellschaft, das Nichtstun, das achselzuckend Wegschauen. Es betrifft uns nichtjüdische Schweizer ja nicht direkt - es trifft die Anderen.
    Genau so, wie eine Kette nur so stark ist, wie das schwächste Glied, genau so ist eine Gesellschaft nur so stark, wie es mit ihren (schwächeren, weil kleineren) Minderheiten umgeht.
  • Oh Dae-su 15.12.2018 11:22
    Highlight Highlight Wenn Islamischer und vor allem Arabischer Antisemitismus auf NWO Verschwörungstherorien trifft, dann wirds für die Juden eher ungemütlich.
    Israel sagt danke und befeuert das ganze noch etwas mehr, um die Leute zum Auswandern nach Israel zu bewegen. Es genügt dabei übrigens, Grosseltern Jüdischen Glaubens gehabt zu haben, um Anspruch auf Israelische Staatsbürgerschaft und Rückkehrunterstützung zu haben.
    Hier eine Doku darüber:
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  • Beggride 15.12.2018 10:06
    Highlight Highlight Als rational denkender Mensch, frage ich mich manchmal schon, wie man im Jahre 2018 noch andere Leute aufgrund von Glauben an verschiedene jahrtausend alten Fantasy-Geschichten (die alle aus der gleichen Region abstammen) andere Leute hassen kann... Also psychologisch kann man das ja erklären mit religiöser Erziehung und dass Menschen tendenziell an bisher geglaubtem festhalten wollen und zudem an das glauben, was ihnen am angenehmsten ist...
    • Pelegrino 19.12.2018 08:53
      Highlight Highlight Beggride, die Glaubenskriege unter den Monotheisten gibt es schon von über 2000 Jhr, wovon geschichtlich erwiesen seit dem frühen Mittelalter Christ. unter sich gegeneinander bekriegt haben.

      Macht, das Geld und Glauben, ist eine Trinität, mit dem sich weit über einen Kontinent einen grossen Teil beherrschen lässt.

      Darum ist der Glaube nicht friedfertige Lebenseinstellung geschaffen, sondern für den "geistl. zweischneidiges Schwert."
      *Siehe NT

      Prinzipiell unterscheidet sich das Christentum in keiner Weise mit den Schriften jüdischer Überlieferungen, weil in beiden Krieg salonfähig ist.

  • Nelson Muntz 15.12.2018 09:46
    Highlight Highlight Je mehr Migranten aus gewissen Gebieten kommen, desto schlimmer wird es für unsere jüdischen Mitbürger. Aber die friedlichen Moslems darf man ja nie unter Verdacht stellen.
    • Zurichda 15.12.2018 10:40
      Highlight Highlight Als Jude in der Schweiz fürchte ich mich kaum vor Muslimen. Eher vor dem mittelalterlichen alten Antisemitismuses meiner Nachbarn. Schweizer wie du und ich.
    • lucasm 15.12.2018 11:35
      Highlight Highlight Das gleiche gilt für nicht heterosexuelle mitbürger, gewalt gegen lgbt nimmt seit ein paar jahren wieder stetig zu
    • Wander Kern 15.12.2018 12:17
      Highlight Highlight Warum sollte man friedliche Menschen unter Verdacht stellen?
      Aber natürlich darf man das, wenn man möchte. Du tust es doch gerade, ohne dass die Gesinnungspolizei bei Dir vor der Türe steht.
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  • Magnum44 15.12.2018 09:43
    Highlight Highlight Wie erkennt man eigentlich einen Juden, ich dachte, das sind einfach Menschen? Oder wurden hier nur ultra-orthodoxe Juden befragt? Die dürfen sehr gerne mit all den anderen Fundis zusammen das Land verlassen..
    • Royeti 15.12.2018 09:52
      Highlight Highlight Man erkennt Juden z.B. am Namen.

      Jüdische Vereine, jpdische Schulen oder bei den Synagogen werden alle Juden bedroht - unabhängig der Erkennungsmerkmale...

      Ist in der Schweiz auch so - Besuch doch mal ein Spiel des jüdischen Fussballclubs (existiert seit 1922 in ZH)
    • Toni.Stark 15.12.2018 10:28
      Highlight Highlight Ah ja und das macht es besser? Wohin können Sie auswandern?
    • Wander Kern 15.12.2018 12:43
      Highlight Highlight Aha, solange ich als Jude nicht erkannt werde, darf ich bleiben. Sonst soll ich das Land bitte verlassen. Interessanter Ansatz. Gilt der auch für Buddhisten, Hindi, Sikh, Anglikaner?
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  • Rabbi Jussuf 15.12.2018 09:30
    Highlight Highlight Dass eine scheinbar gegenläufige Tendenz der antisemitischen Straftaten in der deutschen Kriminalstatistik auftaucht, hatten wir auch schon lange geklärt: Alle unaufgeklärten Taten, wo zum Beispiel Hakenkreuze, oder Juden raus Sprüche involviert sind, wurden und werden dem rechtsextremistischen Spektrum zugeteilt, auch wenn schon längst bekannt ist, dass zunehmend Muslime als Täter in Frage kommen.
    • Randy Orton 15.12.2018 11:53
      Highlight Highlight Auch da, hast du Zahlen dazu?
    • Astrogator 15.12.2018 12:05
      Highlight Highlight Muslime können nicht rechtsextrem sein?
    • Wander Kern 15.12.2018 12:38
      Highlight Highlight Warum schliesst sich das aus? Kann ein Moslem nicht rechtsradikal sein?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Militia 15.12.2018 09:23
    Highlight Highlight In den letzten 5 Jahren wurden 79% der europäischen Juden belästigt. Das sind praktisch fast alle. Entweder sind wir dabei uns zu "nazifizieren" oder es hat einen Zusammenhang mit der gestiegen Einwanderung aus muslimischen Ländern. Die Juden sind ja schliesslich die erklärten Totfeinde der fundamentalistischen Moslems. (Wir, die Ungläuibigen übrigens auch. Wir sind einfach noch ein paar mehr.)
    Wahrscheinlich eine Kombination aus beidem. Düstere Aussichten.
    • Zurichda 15.12.2018 10:42
      Highlight Highlight Ich schreibe das als Jude: es ist einfach, dem Islam die Schuld zuzuschieben. Besonders in der Schweiz. Da waren die wenigsten Angriffe auf Juden durch Muslime.
    • Borki 15.12.2018 14:17
      Highlight Highlight @ Zurichda: Was sind denn das für Leute, die bei uns Juden attackieren? "Klassische" Skinheads? Rechte Proleten? Bünzlis in Anzug und Krawatte?

      Und sind das Zufallbewegungen oder suchen die "euch" gezielt auf?
    • Bene86 15.12.2018 15:44
      Highlight Highlight Zurichda und ich glaube dir nicht, dass du Jude bist. Ich habe 3 Jahre in einer jüd. Anwaltskanzlei in Wollishofen gearbeitet und habe genug gehört betr. musl. Antisemitismus.
    Weitere Antworten anzeigen
  • A_C_Doyle 15.12.2018 08:49
    Highlight Highlight Meiner Meinung nach versagt hier klar unser Schulsystem und die Erziehung allgemein. Wenn wir es als Gesellschaft nicht hinbekommen das Leute rational denken und wissen wie man Wahrheit von Unwahrheit unterscheidet, brauchen wir uns nicht zu wundern das Verschwörungstheoretiker auf dem Vormarsch sind, Idioten in Ämter gewahlt und sich Leute Aufgrund von Religionen wie die letzten Trottel verhalten.
    • Pelegrino 19.12.2018 02:51
      Highlight Highlight A_C_Doyle, wenn es bei jungen Erwachsenen und auch Senioren die Aufklärung fehlt, so reicht der Unterricht in der Schule nichts. Wenn wir für unsre Blösse die Moslems als Feigenblatt benutzen, weil die Schweiz von ethnischen Minderheiten angst hat, und uns von Verschwörern manipulieren lassen, erreichen wir überhaupt nichts. Wenn Schweizer sich aufklären lassen, und es kein Feigenblatt mehr braucht, dann sind wir kein schlechtes Beispiel für die Moslems mehr.
  • lucasm 15.12.2018 08:49
    Highlight Highlight Zuerst stellt man fest, dass über 40% der täter einen muslimischen hintergrund haben und danach sollen wutbürger und fake news auslöser für den zunehmenden antisemitismus sein?
    • Wander Kern 15.12.2018 12:30
      Highlight Highlight Das ist tatsächlich ein totaler Widerspruch, da Muslime ja niemals Fake News verbreiten würden... Die Mehrheit der Täter kommt nunmal aus dem Dunstkreis der Denkmalderschandelavierer...
    • Michaka 15.12.2018 13:26
      Highlight Highlight Es heisst hier: "So erklärten 41 Prozent der befragten Juden in Deutschland, die Täter hätten einen muslimischen Hintergrund."
      Ob die Einschätzung der befragten Person richtig ist, sei dahingestellt. Wenn z. B. eine arabischstämmige Person Kritik an Israels Palästinapolitik übt, kann eine befragte jüdische Person dies als antisemitischen Angriff durch eine muslimische Person in der Befragung angeben.

      Diese 41% würde ich nicht als hartes Faktum interpretieren, sondern mehr als "Stimmungsbarometer", von wem sich die jüdische Gemeinschaft wie stark bedroht fühlt.
    • Ungläubig 15.12.2018 20:32
      Highlight Highlight Ein Wutbürger ist ein Angehöriger eines bürgerlichen Milieus, der „mit der bürgerlichen Tradition“ gebrochen und der Politik die Gefolgschaft aufgekündigt hat. Beim Personenkreis handelt es sich vornehmlich um eine ältere und wohlhabende konservative Personengruppe, die sich mit „Wut“ und „Empörung“ gegen als Willkür empfundenen politischen Entscheidungen wendet, und sich durch einen ausdauernden Protestwillen auszeichnet.

      Der Begriff Wutbürger wurde in den Duden aufgenommen, der ihn als „Zeitungsjargon“ für einen „aus Enttäuschung über bestimmte politische Entscheidungen sehr heftig öffentlich protestierenden und demonstrierenden Bürger“ definiert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Muselbert Qrate 15.12.2018 08:48
    Highlight Highlight „Die Zunahme der Belästigungen und Übergriffe hat viel mit den sozialen Medien und der Fake-News-Kultur zu tun.„

    Nein hat sie nicht. Es steht ja im Artikel, der Grund ist die Zuwanderung von Muslimen.
    • Wander Kern 15.12.2018 12:27
      Highlight Highlight Danke für die Aufklärung. Nun wissen wir, dass dies der einzige, alleingültige und abschliessende Grund ist. Notabene obwohl die Täter mehrheitlich (60%) keinen muslimischen Hintergrund haben.
  • Snowy 15.12.2018 08:46
    Highlight Highlight In Frankreich findet gerade ein Massenexodus von Juden statt.

    So sehr ich den Frönt National und seine Gesinnungsgenossen verabscheue: Sie tragen dafür nicht die Hauptschuld. Es ist der Sache nicht gedient, wenn wir uns vor dieser Tatsache die Augen verschließen .
    • Royeti 15.12.2018 09:49
      Highlight Highlight Muslime in Frankreich vertreiben die Juden - die meisten wandern nach Israel aus...ironischerweise ist den Palästinensern dies ein Dorn im Auge.
    • Snowy 15.12.2018 09:57
      Highlight Highlight Die Zuwanderung von Menschen aus einem Kulturraum wo Antisemitismus bereits in der Schule gelehrt wird.
    • Triple A 15.12.2018 18:17
      Highlight Highlight Gefährliche Strategie - rechte Politik zu machen, damit die Bevölkerung nicht zu rechts wählt!
  • Rabbi Jussuf 15.12.2018 08:41
    Highlight Highlight Das alles ist nicht neu und überraschend schon gar nicht. Wer die Ohren nur ein bisschen offen hatte, wusste das schon vor Jahren. Ebensowenig überraschend ist der aufkommende islamische Antisemitismus. Auch das hätte man schon seit Jahren wissen können.
    Daher wundert es mich dann schon, dass genau diese Entwicklung jetzt immer noch unter den Teppich gekehrt werden soll und Vorkehrungen gegen rechten Antisemitismus gefordert werden.

    Linker Antisemitismus blüht auch auf, im Schatten des islamischen Antisemitismus. Davon stand leider nichts im Artikel.
  • murrayB 15.12.2018 08:28
    Highlight Highlight In der Tat: Israel erlebt aktuell eine Immigrationswelle aus Frankreich - ist nicht mehr so friedlich dort - dies aber vor allem wegen den Arabern in Frankreich...
    • Wander Kern 15.12.2018 14:52
      Highlight Highlight Wegen den Arabern in Frankreich zieht man nach Israel. Ja, macht Sinn!
      Zumal es in Israel so friedlich ist. Terrorismus ist dort sozusagen unbekannt.
      Ich bin wegen den vielen Schwarzen in Biel nach Kapstadt gezogen.
    • murrayB 17.12.2018 12:17
      Highlight Highlight @ Wander Kern
      Leider ist es tatsächlich so - mit einer Kippa auf dem Kopf lebt es sich tatsächlich einiges friedlicher in Israel als in Frankreich...

      Das sollte uns zu Denken geben!

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