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epa05518351 Visitors take pictures a reproduction of the 'The Creation of Adam' fresco painted by Italian Renaissance master Michelangelo at the exhibition 'Michelangelos Sixtinische Kapelle in Wien' (Michelangelo's Sistine Chapel in Vienna) at the Votive Church in Vienna, Austria, 01 September 2016. The exhibition running until 04 December presents full-scale reproductions of Michelangelo's Sistine Chapel ceiling frescos, photographed by Austrian photographer Erich Lessing.  EPA/CHRISTIAN BRUNA

Die Sehnsucht nach dem Leben nach dem Tod, nach dem Jenseits, ist der Motor der Religionen. Bild: EPA/EPA

Falls das Jenseits ein Fake sein sollte, konzentrieren wir uns besser auf das Diesseits

Religiöse Kräfte können die gefährliche Qualität eines Triebes annehmen. Denn bei ihnen geht es um alles: Himmel oder Hölle, Sein oder Nichtsein. 

07.05.18, 13:30


Unser Dasein ist geprägt von Hoffnungen, Sehnsüchten und Ängsten. Angetrieben wird unser Leben von vielfältigen Kräften. Die stärksten sind die Triebe: der Überlebenstrieb, der Selbsterhaltungstrieb, der Sexualtrieb.

Diese existentiellen Kräfte entwickeln gern ein Eigenleben. Es fällt uns dann oft schwer, sie zu kontrollieren oder mit unserem Bewusstsein zu steuern, weil sie übermächtig und genetisch tief verankert sind.

Das Drama der Menschheit besteht darin, dass es keine Heilsgewissheit gibt.

Es gibt einen weiteren «Trieb», der oft noch stärker ist: die religiöse oder spirituelle Energie. Beim Glauben und der Religion bewegen wir uns in einem speziellen Bereich, denn es geht um alles oder nichts: um Metaphysik und Transzendenz. Um Fragen des Seins und der Existenz. Um die Ewigkeit oder das Verderben. Das Letzte und das Höchste.

Gibt es ein Leben nach dem Tod?

Diskussion mit Anne Will im ARD-Studio. Video: YouTube/wahrheitsgehalt2

Diese Kategorien überfordern unser Bewusstsein, unser schwaches, krankheitsanfälliges, triebgesteuertes und sterbliches Wesen. Das Wissen um den schleichenden Zerfall und den eigenen Tod löst existentielle Ängste aus, die uns lähmen oder Depressionen verursachen können.

Das Drama der Menschheit besteht darin, dass es keine Heilsgewissheit gibt. Wenn es um die entscheidenden Fragen im Leben geht, bleiben nur der Glaube oder die Spekulation. Wir ertragen diese Ungewissheit schlecht, sie ist eine narzisstische Kränkung.

Der Nährboden des Extremismus

Deshalb schlummert in den Religionen der Kern der Radikalisierung. Sie sind der Nährboden, auf dem der Extremismus gedeiht. Denken wir nur an die kollektiven Sektenmassaker oder an die Selbstmordkommandos islamistischer Terroristen.

Dabei sollte der Glaube Hoffnung und Halt geben, Trost spenden, Ängste nehmen, Sinn und Lebensinhalt stiften. So ziemlich alles, was uns wichtig ist. Doch all dies beruht lediglich auf Annahmen und Hypothesen.

Das Konzept eines allmächtigen Schöpfers ist angesichts der wissenschaftlichen Erkenntnisse nicht plausibel.

Wir sind gezwungen, auf einen Gott oder auf Götter zu bauen, deren Existenz wir nicht beweisen können. Kommt hinzu, dass das Konzept eines allmächtigen Schöpfers angesichts der wissenschaftlichen Erkenntnisse nicht plausibel ist.

All das sind existentielle Bedrohungen, die wir gern verdrängen. Je grösser die Verunsicherung, desto radikaler die Flucht in die religiösen Sphären. Diese Flucht führt oft zur Verblendung und Obsession und kann die Qualität eines Wahns entwickeln.

Dieses Phänomen ist deshalb verblüffend, weil es sich bei der religiösen Energie nicht um einen Trieb handelt, sondern um eine kulturelle Errungenschaft. Dies macht die Entwicklung der Religionen deutlich.

Von den Naturreligionen zum Monotheismus

Unsere Urahnen beteten noch die Sonne an, sie kannten aber noch kein Heilskonzept im eigentlichen Sinn. Im Lauf der Geschichte verfeinerten sich die religiösen Ideen. Es entwickelten sich animistische Konzepte, naturreligiöse Ideen bis der Glaube an Götter mit übernatürlichen Kräften entstand.

Schliesslich kristallisierte sich der Monotheismus heraus mit einem Gott als allmächtigen Schöpfer. Er markiert die vorläufige Endstufe religiöser Entwicklungen.

Es scheint, als sei die Entwicklung der religiösen Konzepte am Ende der Fahnenstange angelangt. Vielleicht stecken die monotheistischen Religionen deshalb in einer Krise, vielleicht wächst deshalb die Zahl der Skeptiker. Der grösste Feind aller Religionen ist vermutlich die geistige und wissenschaftliche Entwicklung.

Wie auch immer: Würde sich die Menschheit mehr aufs Diesseits konzentrieren, als die Aufmerksamkeit dem Jenseits widmen, wäre die Welt ein friedlicherer Ort.

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Hugo Stamm; Religionsblogger

Hugo Stamm

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Brikne, 20.7.2017
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    Alle Leser-Kommentare
  • Hypatia 08.05.2018 11:18
    Highlight Das Problem mit dem Ausdruck "fake" ist ja, dass er sich auf etwas bezieht, was überprüfbar wahr oder falsch ist. Ob es aber ein Jenseits gibt oder nicht, ist nicht überprüfbar. Ergo kann es sich dabei auch nicht um ein "fake" handeln.
    5 3 Melden
    • Pasionaria 08.05.2018 18:39
      Highlight ....dies ist Hypatia's Auslegung, es gibt da auch eine andere: alles, was behauptet und dogmatisiert wird, aber nicht bewiesen werden kann, faellt unter die Kategorie > fake.
      3 2 Melden
    • Nonbeliever 08.05.2018 19:53
      Highlight Da hast du natürlich recht, nur: es heisst ja im Anlasstext nicht, dass das Jenseits ein Fake sei, sondern: "falls das Jenseits ein Fake sein sollte....". Es wird also nur eine Vermutung angestellt, welche Schlussfolgerungen zu ziehen wären, im Falle, dass es das Jenseits gar nicht gibt. (wovon ich persönlich ausgehen) Und was genau das Jenseits denn eigentlich ist, also eine Definiton oder Beschreibung desselben, ist auch überhaupt nicht klar. Je nach Religion und auch innerhalb der Religionen gibt es wie beim "lieben Gott" soviele Vorstellungen wie Gläubige :-)
      1 0 Melden
  • Michael Bamberger 08.05.2018 07:56
    Highlight @ Maracuja

    Hier ist die von Dir erwähnte Gallup Untersuchung mit Schweden (nur 17% religiös) an zweiter Stelle nach Estland (nur 14% religiös).

    http://www.dagen.se/sverige-ett-av-varldens-minst-religiosa-lander-1.175189
    1 0 Melden
    • Maracuja 09.05.2018 20:49
      Highlight Danke für die Quelle.
      0 0 Melden
    • Pasionaria 10.05.2018 06:42
      Highlight Danke, Michael, und was erkennt man daraus?
      Da schweigt, der Saengerin Hoeflichkeit!!
      2 1 Melden
    • Michael Bamberger 10.05.2018 09:34
      Highlight Richtig, Pasionaria, da bleibt aus Höflichkeit lediglich das Schweigen.
      2 0 Melden
  • Spooky 07.05.2018 05:24
    Highlight "Falls das Jenseits ein Fake sein sollte..."

    Vom Jenseits aus gesehen ist das Diesseits das Jenseits.
    🙈😁😇😎😂
    5 4 Melden
    • Pasionaria 08.05.2018 05:24
      Highlight Das Jenseits ist nur fuer 'loser' des Diesseits geschaffen/erfunden worden!
      4 6 Melden
    • Spooky 08.05.2018 21:34
      Highlight Okay. Wenn das Jenseits - deiner Ansicht nach - erschaffen/erfunden wurde, dann muss es ja existieren.

      Ich freue mich darauf.
      3 0 Melden
    • Pasionaria 08.05.2018 22:18
      Highlight ....nur fuer loser erschaffen/erfunden!.
      Was ist ein > loser??
      1 2 Melden
    • gelesen 09.05.2018 08:23
      Highlight Pasionaria
      Ein loser ist ein Suchender, der sucht was er/sie verloren hat und/oder sucht was sie/er meint verloren zu haben.
      0 1 Melden
    • Spooky 09.05.2018 21:07
      Highlight @gelesen

      So ist es.

      (Aber ich vermute, Pasionaria versteht das nicht.)
      2 0 Melden
    • Pasionaria 09.05.2018 21:42
      Highlight gelesen
      Bist Du Dir da sicher?
      Solange er/sie sucht, also aktiv bleibt, ist er/sie fuer mich noch lange kein > loser. Erst wenn er/sie resigniert, entweder nicht mehr will oder kann....
      1 2 Melden
    • Spooky 09.05.2018 23:48
      Highlight @Pasionaria

      Aktivität ist sinnlos.
      In der Ruhe liegt das echte Leben.
      2 0 Melden
    • gelesen 10.05.2018 00:06
      Highlight Manch Suchender hat sich schon ins Jenseits verirrt, weil Diesseits manchmal Jenseits ist.
      3 1 Melden
  • blaubar 06.05.2018 22:50
    Highlight Religion scheint die Religionshasser anzuziehen, wie das Licht die Motten. Dünkt mich wenigstens in dem Forum.
    7 26 Melden
    • Pasionaria 07.05.2018 00:54
      Highlight Quatsch mit Sauce.
      Was man nicht Ernst nimmt, kann man nicht hassen, nur mit entsprechender Begruendung fuer wertlos halten.
      Und Sie, so zartbesaiteter blaubar, fuehlen sich verhasst.
      Muss ich Sie troesten, wenn es sein muss, wieso auch nicht.
      17 6 Melden
    • blaubar 07.05.2018 13:07
      Highlight Äh, ich habe selber auch nichts mit Religion am Hut. Aber ich bin kein Hasser, ich schaue bloss interessiert vorbei.
      5 5 Melden
    • Nonbeliever 07.05.2018 23:52
      Highlight @blaubar: es geht nicht um Hass auf Religion(en), sondern in erster Linie darum klar zu machen, was Religionen, bzw. die Machthaber & Ausübenden bisher alles angerichtet haben in der Welt und es weiter tun. Ich bin dabei sicher nicht so naiv, zu "glauben", dass die Welt ohne diese unsäglichen irrationalen Glaubensgebilde eine perfekte, gewaltfreie wäre, aber mit Sicherheit wäre die Welt - Achtung Hypothese - eine friedlichere, tolerantere. Beim Ganzen ist mir auch klar, dass in Staaten ohne Religion, die Staatsideologie & Kult selber als Religionsersatz dienen kann, Bsp. Stalinismus.
      3 2 Melden
    • Oxymora 07.05.2018 23:59
      Highlight Wo Hass aufkommt droht der Untergang.

      Wenn das ankonditionierte Weltbild Risse kriegt ist man/frau/gruppe verletzt.
      Hass kommt auf, die Emotion kann so blind machen, dass man nicht mehr für rationale Argumente empfänglich ist. Die verletzten Gefühle steigern die Aggressivität, in schlimmen Fällen bis zu Mord, Terror und Krieg.

      Können Radischen oder Regenwürmer hassen?

      Hass scheint eine rein menschliche Emotion zu sein; andere Lebewesen hassen nicht.

      Nur der Mensch hasst und nur er ist Ebenbild Gottes.
      4 0 Melden
    • Pasionaria 08.05.2018 05:34
      Highlight Immer noch Quatsch. Wenn Sie, 'nichts mit Religión am Hut' haben wollen, wieso koennen Sie in der Lage sein > Hass zu spueren, von denjenigen die, NICHT wie Sie, glauben?
      Das geht bei mir nicht auf.
      Fuer mich ist Hassgefuehl, wie Sie es empfinden, ein Eingestaendnis fuer ...... Unterlegenheit.


      2 2 Melden
    • blaubar 08.05.2018 15:11
      Highlight Pasinoaria:

      Ich glaube gar nichts.
      Und trotzdem kann ich Emotionen anderer Menschen wahrnehmen. Krass, gell?
      0 1 Melden
    • Pasionaria 08.05.2018 18:45
      Highlight "Krass, gell?" eher grotesk, sich 'fremdhassempfindend'. Das hat nichts mit Empathie zu tun, wenn Sie das meinen. Das ist blaubar-Logik.
      1 1 Melden
    • Alienus 09.05.2018 17:01
      Highlight Pasi &col.


      Ob @blaubar ein Derivat der Breitbart News ist? ;-)
      1 1 Melden
    • Pasionaria 09.05.2018 22:04
      Highlight Ach, Alienus, nicht eher ein Swap der DMZ?


      Was macht eigentlich Deine Dottora im Palmoelfieber?
      0 1 Melden
  • Tomlate 06.05.2018 22:36
    Highlight Wir konzentrieren uns ja nur noch auf das Diesseits und versuchen das Jenseits zu verdrängen. Äussert sich im Materialismus und dem Versuch, solange wie möglich zu leben. Also holen wir alles raus, was wir können. Auch wenn der Planet dabei zugrunde geht. Denn nach denn Ableben könnte ja einfach Nichts sein. Ein wenig mehr Spiritualismus und bisschen weniger Realismus würde nicht schaden. Aber eben...YOLO and get the max out of it - and fuck the rest.
    10 8 Melden
  • Nonbeliever 06.05.2018 22:26
    Highlight Das Lustige am Jenseitsglauben ist ja auch, dass sich innerhalb des Christentums die Konfessionen uneins sind, wie es nach dem Tod weitergeht und man sich das Jenseits vorzustellen hat. Bei den Katholen stirbt der Körper, nicht aber die Seele und die evangelische Vorstellung favorisiert die GanzTod-Theorie, wonach Körper und Geist sterben und am Jüngsten Tag der Liebgott den toten Menschen dann wieder – hokuspokus - ganz macht. Allerdings nur die Guten, die andern sind für immer weg. Wer’s genauer und ausführlicher mag, sei auf diesen Link verwiesen: http://www.k-l-j.de/045_jenseits.htm
    7 2 Melden
  • Denverclan 06.05.2018 19:55
    Highlight Das Diesseits ist entweder der Anfang oder das Ende.....Alles ist nichtig und ein Haschen im Wind. Geniessen wir doch einfach jeden Augenblick, akzeptieren wir doch das Schöne und das Schlechte. Es gibt eine Zeit der Freude und es gibt die Zeit der Trauer. Tragen wir Sorge zueinander im Jetzt und hier....was nach unserem Tode kommt, braucht uns nicht zu sorgen, wir wissen es schlicht und einfach nicht. Und das ist gut so....! Vertrauen und Glauben....sicher nicht die schlechteste Option.....der Tod ist nicht unser Feind sondern natürliche Realität, wir geben ihm ein hässliches Gesicht....
    9 0 Melden
  • Maracuja 06.05.2018 17:49
    Highlight @Hugo Stamm

    Wenn eine Konzentration aufs Diesseits die Menschheit friedlicher machen würde, weshalb ist dann ein Land wie Schweden mit mehrheitlich atheistischen Staatsangehörigen drittgrösster Waffenexporteur und liefert auch in Länder wie Saudi-Arabien?
    https://www.nzz.ch/international/dilemma-um-schwedens-waffenexporte-panzerfaust-im-pazifistenkleid-ld.140125
    Das Herstellen und Exportieren dieser Waffen ist doch keiner Konzentration aufs Jenseits geschuldet, sondern der Konzenration auf Profit und Reichtum (mit all seinen Vorteilen) im Diesseits.
    6 8 Melden
    • Michael Bamberger 06.05.2018 19:43
      Highlight Bedenke bitte mal folgendes:

      Nur 0.1% der Sträflinge in US amerikanischen Gefängnissen sind Atheisten, oder in absoluten Zahlen aus dem Jahr 2014 ausgedrückt, 197 von 191'322.

      Solltest Du dazu die entsprechenden Belege wünschen, sende ich Dir sie gerne, inzwischen google einfach bitte mal.
      8 1 Melden
    • Maracuja 06.05.2018 20:27
      Highlight @Michael

      Ich weiss, dass du seriös bist bzgl. Quellen. Aber ich halte die USA aus weiter unten genannten Gründen für einen Spezialfall. Mich würden deshalb Zahlen interessieren aus Ländern mit atheistischer Bevökerungsmehrheit, in denen Straffälligen das Vorhandensein echter oder geheuchelter Religiosität keine Vorteile bringt. Interessieren würden mich auch Vergleichszahlen hinsichtlich Kriminalitätsraten bzw. Gewaltdelikten zw. Ländern mit hohem Anteil Atheisten und hohem Anteil Christen wie Polen und Tschechien. Finde deine These spannend, aber benötige mehr Daten.
      5 0 Melden
    • Oxymora 06.05.2018 21:26
      Highlight Waffenexporte sind ein komplexes Thema.
      Und m.M. nicht geeignet um gegen das Diesseits oder Atheismus zu argumentieren.

      1. Wenn 0.8 % der Waffen aus dem bösen atheistischen Schweden (drittgrösster Expoteur Kapital pro Einw.) stammen, wo kommen die restlichen 99,2 % her?

      2. Wer bringt die Waffen auswelchen Gründen zum Einsatz?

      Militante Atheisten aus atheistischen Staaten?

      Gibt es eventuell noch andere Milizen?

      Nebenbei:
      Afrika 8 von 10 Kriegen haben religiöse Dimension

      https://www.giga-hamburg.de/de/publikation/religioese-konflikte-auf-dem-vormarsch-in-subsahara-afrika
      8 0 Melden
    • Maracuja 06.05.2018 23:34
      Highlight @Oxymora: ... das böse atheistische Schweden

      Ich halte weder Schweden noch Atheisten für böse. Ich wundere mich einfach, dass auch diejenigen, die gemäss Herrn Stamm die Garanten für eine friedlichere Welt sind, es in dem Land, indem sie die Mehrheit stellen, nicht hingekriegt haben, Waffenexporte zu verbieten. Ein bisschen schade, aber wie sagten Sie noch, Waffenexporte sind ein komplexes Thema. Sagen das jeweils nicht auch CVP-Vertreter, wenn sie wieder mal gegen ein Waffenexportverbot stimmten?

      Die anderen 99,2% tun es auch, ist kein gutes Argument, wenn es um unethische Geschäfte geht.

      4 2 Melden
    • Pasionaria 07.05.2018 00:47
      Highlight Wie sinnvoll ist es wirklich, darueber zu werweissen, ob Glaeubige oder Unglaeubige 'bessere' Menschen sind.
      Dann koennte man auch fragen, besitzt der Glaeubige oder Skeptiker mehr Spiegelneurone?

      Jedoch zu folgendem musst auch Du, Maracuja, Deine Zustimmung geben: als Neugeborene sind die christlichen Kínder, da nach deren Lehre mit Suende geboren (!!), groessere Suender als die saekularen Babies, die noch frei von Gut und Boese sind!
      Also doch 1:0 fuer die Unglaeubigen!
      4 3 Melden
    • Michael Bamberger 07.05.2018 07:33
      Highlight @ Maracuja

      Finde leider keine zuverlässig Daten über die Religionszugehörigkeit in Haftanstalten in diversen anderen Ländern als den USA, ausser dass z.B. in vier Gefängnissen der Schweiz muslimische Häftlinge überproportional zu ihrem Bevölkerungsanteil vertreten sind. Konfessionslose sind dagegen unterrepräsentiert.

      Siehe dazu folgendes auf Seite 9 und 10:

      http://www.snf.ch/SiteCollectionDocuments/nfp/nfp58/NFP58_Themenheft02_DE.pdf
      5 0 Melden
    • Agnos ~ 07.05.2018 19:02
      Highlight Maracuja, Waffenexporte gehören zur allgemeinen wirtschaftl. Interessen der Schweiz, in die umfangreiche verschiedentlichen Interessenten-Gruppierungen involviert sind, denn nichts ist da ausgeschlossen.

      Betreff dem Jenseits.u.dem Diesseits,ist mir folgendes in Erinnerung literarische Natur,nach der Frage:Wie viele Frauen hätte der Mann im Jenseits,wenn er im diesseits schon welche hatte?Die Moral des Ganzen ist:Wie kann ein Offizier,u.Soldat ruft;ich wasche meine Hände in Unschuld,u.vergisst dabei dass er sich mittschuldig macht am Blutvergiesen in der Welt,wenn er selbst tötet.
      2 0 Melden
    • Agnos ~ 07.05.2018 19:17
      Highlight HD Soldat Läppli
      2 0 Melden
    • Maracuja 07.05.2018 21:18
      Highlight @Michael

      Danke für den weiteren Link. Es macht den Eindruck, dass dies für Kriminologen ein spannendes Forschungsfeld sein könnte.
      0 0 Melden
    • Maracuja 07.05.2018 21:35
      Highlight @Pasionaria

      Irgendwie hast du das mit der Erbsündelehre etwas falsch verstanden, deren Anhänger vertreten nicht den Standpunkt, dass nur christliche Babies damit behaftet wären, sondern hängen diese allen Neugeborenen an.
      Aber um beiden Teams Möglichkeiten zum Punkten zu geben, mach ich Werbung für folgende Initiative: https://kriegsgeschaefte.ch/das-komitee/
      wem etwas an einer friedlicheren Welt liegt, kann mit seiner Unterschrift ein winziges bisschen dazu beitragen.
      0 0 Melden
    • Oxymora 07.05.2018 21:53
      Highlight @Maracuja

      “Ich wundere mich einfach, dass auch diejenigen, die gemäss Herrn Stamm die Garanten für eine friedlichere Welt sind, es in dem Land, indem sie die Mehrheit stellen, nicht hingekriegt haben, Waffenexporte zu verbieten.“

      Und ich wundere mich über Ihren Umgang mit Zahlen und Statistik.

      Mehrheit bedeutet über 50%

      https://en.wikipedia.org/wiki/Religion_in_Sweden
      2 0 Melden
    • Maracuja 07.05.2018 22:20
      Highlight Oxymora

      Ich bezog mich auf eine Gallup-Umfrage, den Orginallink finde ich nicht mehr, aber in der NZZ wird sie folgendermassen erwähnt: Gemäss einer Umfrage des Gallup-Instituts von 2015 bezeichnen sich 78 Prozent der Schweden als nicht religiös oder atheistisch. Mit diesem Wert steht das Land an der Spitze aller westlichen Staaten. https://www.nzz.ch/international/atheismus-in-schweden-der-freie-wille-wird-nicht-beerdigt-ld.136953
      Bitte beschweren Sie sich beim Gallup-Institut.
      0 0 Melden
    • Pasionaria 09.05.2018 19:05
      Highlight Maracuja
      "Irgendwie hast du das mit der Erbsündelehre etwas falsch verstanden, deren Anhänger vertreten nicht den Standpunkt, dass nur christliche Babies damit behaftet wären, sondern hängen diese allen Neugeborenen an."
      Gar nicht falsch verstanden: sie stilisieren zwar ALLE Neugeborenen zu Suendern (Mama mia), aber Nichtglaeubige laesst dies natuerlich kalt und schuetteln fuer diesen Bloedsinn nur mitleidig die Schultern.
      Es ging ja urspruenglich darum, wer 'krimineller' ist....
      Also 'unreligioese' Babies koennen es jedenfalls, nach obgen. relig. Suendenquatsch, NICHT sein:-)weiterhin 1:0!
      1 1 Melden
    • Pasionaria 09.05.2018 19:16
      Highlight Guter Hinweis, Maracuja, auf die Kriegsgeschaefte-Initiative.
      Da laeufst Du bei mir allerdings offene Tueren ein, ich, als GsoA-Verfechterin, zaehlte schon beim 'Einspielen' zu den Torschuetzen.
      Somit 2:1.
      1 1 Melden
    • Maracuja 09.05.2018 20:43
      Highlight @Pasionaria

      Da wir immerhin bei dieser Initiative im gleichen Team spielen, gönne ich dir den einen Punkt Vorsprung (obwohl du mich nicht vollständig überzeugt hast - sind nicht alle Babies unreligiös? Zumindest was organisierte Religion betrifft, bin ich mir da sehr sicher!).
      1 1 Melden
    • Pasionaria 10.05.2018 06:13
      Highlight Maracuja,
      irgendwie reden wir etwas aneinander vorbei. Wahrscheinlich stehen wir beide im Offside: Du direkt und ich 'nur' im Positionsoffside. Hm...
      Jedenfalls als Goalgetterin machst Du gute Figur!
      1 1 Melden
  • Hypatia 06.05.2018 16:57
    Highlight Sollte die Schlichtheit meiner Gedanken weiter unten den einen oder die andere verwirren, so liegt das nicht in meiner Absicht. Materialisten scheinen Mühe zu bekunden, wenn die Überlegungen auf rein rationalen Gründen beruhen. Aber sei's drum.

    Religion ist Ahnenkult, oder etwas härter: Totenkult. Sloterdijk hat ja den Satz Nietzsches: Gott ist tot, in diesem Sinn paraphrasiert: Gott ist das Tote.

    Wir sind im extremsten Sinne "nicht da", wenn wir tot sind. An jenem endgültigen Nichtda zehren jene, die uns geliebt haben. Die Illusion des Glaubens hebt den Schmerz auf und spendet Trost.
    5 4 Melden
  • cero 06.05.2018 16:28
    Highlight Religion und Glaube ist ein gefährliches Ding - wie ein Messer, das man für Gutes aber auch für Zerstörendes brauchen kann - oder ein Medikament, bei richtiger Dosierung heilsam, bei falscher aber verheerend.

    Letztlich hat es auch in diesem Blog viele Symptome von dem, woran imho auch Religionen krank werden - nämlich wenn's um's RECHT HABEN geht.

    Da gibt mir die Geschichte von dem zu denken, der vielleicht sogar recht hatte (?), aber auf Macht verzichtete und deswegen erbärmlich gestorben ist. Bei ihm ging es um die Liebe... Und davon fehlt es überall.
    5 5 Melden
  • cero 06.05.2018 16:18
    Highlight Die Welt ohne Jenseitsvorstellung friedlicher? Finde ich eine reichlich naive Vorstellung.
    Es sind Leute wie Du und ich die mit Flugreisen, übermässigem Konsum, der Jagd nach billigen Preisen, der Gier nach immer noch mehr, der Angst um den Wohlstand ganz viel Ungerechtigkeit und Leid produzieren, jeden Tag, immer wieder (ich nehme mich da nicht aus).
    Bleibt die Frage, ob 'Religion' nicht immer wieder Partikularinteressen überstülpt wird?
    Oder ob das Religionsbashing nur ein Ablenkungsmanöver (von vielen) ist, das von uns als den wirklichen Tätern ablenken soll?
    6 9 Melden
    • Oxymora 06.05.2018 18:38
      Highlight @cero

      Scheint als seien Sie persönlich nicht auf ein Jenseits angewiesen.
      Sie haben die Hölle bereits im Diesseits gefunden.

      Wie können Sie der Hölle entkommen?

      Vielleicht jenen Vereinen, die ihrer eigenen Partikularität absolute Bedeutung zuschreiben und die vollkommene Verkörperung der Wahrheit darin sehen, an der übergestülpten Tarnung (Bildung, Liebe , Frieden, Eierkuchen, etc) zupfen?

      Die nennen das dann Religionsbashing.
      5 3 Melden
    • cero 06.05.2018 20:56
      Highlight @ Oxymora

      Der Himmel lässt sich im Diesseits hier und da auch finden, nicht nur die Hölle :-)

      Als Religionsbashing bezeichne ich (ist vielleicht die falsche Definition?) das undifferenzierte (?) Herumhacken auf allem, was irgendwie nach Religion aussieht. Damit habe ich meine liebe Mühe, weil ich denke, dass dabei vielen Menschen Unrecht geschieht. Da wünschte ich mir in den Diskussionen oft mehr Differenziertheit.
      Die religiöse Landschaft ist genauso verschiedenartig wie jeder andere Lebensbereich auch.
      Dass Missbrauch mit Religiösem geschieht, bestreite ich nicht und finde es schlimm!
      5 1 Melden
    • Oxymora 06.05.2018 22:11
      Highlight Missbrauch ist doch so ein politisches Schlagwort
      Und die Lösungen dafür:

      IV-Missbrauch Bezüger überwachen

      Waffenmissbrauch Keine Waffen - Kein Missbrauch

      Subventionen Missbrauch Betrug

      Missbräuchliche AGB ab vor das SECO

      Missbrauch wird vom Staat sanktioniert.

      Eine kleine Ausnahme bildet der Religionsmissbrauch. Um Ihn angeblich zu verhindern, wird gefördert. Ausbildung und weitere Privilegien bald für jede Religion.
      Find ich seltsam.
      4 0 Melden
    • cero 06.05.2018 23:21
      Highlight Ein Staat kann auf verschiedene Art und Weise mit Religion umgehen.
      Gottesstaat? Will ich nicht!
      Verbote? Ist gegen die Menschenrechte und will ich auch nicht.
      Bei allen bleibenden Fragen finde ich die CH-Lösung nicht schlecht. Ich mache mir dann sorgen, wenn auch die Landes-Kirchen sagen, sie wollten ihre Geistlichen selber ausbilden und sich der staatlichen Kontrolle entziehen.
      Die an den Unis gelernte Historisch-kritische Methode ist nicht das Gelbe vom Ei, aber sie erlaubt einen wissenschaftlichen Diskurs zwischen den einzelnen Zweigen der Wissenschaft. Finde ich persönlich wichtig!
      2 2 Melden
    • Agnos ~ 07.05.2018 19:40
      Highlight cero, die IS Führer versprechen ihren Kämpfern das Jenseits viele Jungfrauen warten die ihnen dienen, und andere Annehmlichkeiten bereithalten, wenn im Diesseits ihren Frauen, Geschwistern, Verwandten, Nachbarn gewalttätig werden, gemordet werden und Frauen Kinder und Mütter missbrauchen. Gewalt ist nicht nur ein Problem der Politiker, sondern des Gewissens und Moral. Mit Jenseits Parolen wie im dritten Reich, und im IS, macht die Welt nicht friedlicher sondern gewalttätiger.
      2 0 Melden
    • cero 07.05.2018 21:56
      Highlight Du hast recht - aber es ist nicht die ganze Wahrheit.
      Über Massenmorde durch Drohnenangriffe regt sich bei uns niemand auf, dass viele 'verrecken' damit wir billige Handy's haben auch nicht, die gehandelten Frauen in der Schweiz, kaum eine Schlagzeile wert, etc. etc.
      Gewalt hat viele Gesichter - einige davon tragen eine religiöse Maske - ganz klar - aber es gibt auch viele andere. Das 'Jenseits' spielt bei den wenigsten eine Rolle.
      Ich will damit 'religiös' legitimierte Gewalt nicht verharmlosen. Scheint aber hie und da ein gäbiger Sündenbock zu sein um abzulenken von eigenem Versagen???
      3 1 Melden
  • cero 06.05.2018 16:11
    Highlight Der Titel ist lustig: FALLS das Jenseits ein Fake sein SOLLTE... weiss nicht wer den Titel gesetzt hat, aber viel schwammiger geht's nicht. ;-)

    Der Monotheismus ist nicht das Ende der Fahnenstange. Heute bastelt sich jedeR seine eigene Religion, die Gemeinschaft als Ort der religiösen Erfahrung wird zumindest bei uns abgelöst durch DIY-Glaubensvorstellungen - ist einfach eine Entwicklung - mal schauen wohin sie führt.
    1 1 Melden
  • lemonpunk9935 06.05.2018 11:35
    Highlight "Monotheismus markiert die vorläufige Endstufe religiöser Entwicklungen."

    Das impliziert doch, dass zB Hindus weniger weit entwickelt sind weil sie nicht Monotheisten sind? Stamm sollte aufpassen, dass er mit seinen Theorien nicht plötzlich rassistisch wird. Das führt nämlich auch nicht umbedingt dazu, dass die Welt ein friedlicherer Ort wird.
    4 18 Melden
    • Rabbi Jussuf 06.05.2018 16:10
      Highlight Das hat mit Rassismus gar nichts zu tun, sondern höchstens mit der Ansicht, dass sich Religionen in eine bestimmte Richtung entwickeln würden, (was allerdings auch nicht ganz richtig ist).
      7 1 Melden
    • Oxymora 06.05.2018 16:56
      Highlight @lemonpuk9935

      Hindus sind Anhänger des Hinduismus
      Der Hinduismus ist eine Religion
      und Hugo Stamm betreibt fundierte Religionskritik

      Religion ist gesellschaftlich verursacht, nicht genetisch

      Religionskritik richtet sich gegen:
      Religion
      ihre Dogmen
      ihrer Anmassung als moralische Instanz
      ihrer Unvereinbarkeit mit den Menschenrechten
      Ihre Berufsreligiösen
      ihrem Streben nach Macht
      ihrer Fortschritts- und Frauenfeindlichkeit
      und die Schäden, die sie anrichtet

      Da Sie Hinduismus für eine Rassenmerkmal halten,
      wirken Sie sehr rassistisch auf mich.

      Sind sie etwa auch noch islamophob ?
      7 2 Melden
    • Pasionaria 06.05.2018 22:49
      Highlight Sind Sie sich der deutschen Sprache nicht maechtig? Das waere die einzige Erklaerung zu Ihren abstrusen Aeusserungen.
      Wie Oxymora hoffe auch ich, dass Sie weder die Monotheisten noch die Hindus als Rasse sehen oder halluzinieren.


      Oxy,
      ....und das (Bild) an einem heiligen Sonntag abend. Zum Glueck ist's bei mir weder heilig noch Abend....
      2 2 Melden
  • me myself 06.05.2018 11:22
    Highlight Nach dem Tod, ist wie vor der Geburt. Man existiert nicht mehr
    13 5 Melden
  • Higugma 06.05.2018 08:49
    Highlight Hugo, Du hast meine religiösen Gefühle zutiefst verletzt. Ab sofort bestelle ich Freitagabends nicht mehr Hugo sondern Gin.
    7 7 Melden
  • Franz0506 06.05.2018 08:46
    Highlight Das Jenseits ein Fake? Es basteln sich da viele Menschen dicke und breite Scheuklappen aus sogenannten, wissenschaftlichen Erkenntnissen und sind danach nicht mehr fähig logisch zu denken. Die Schöpfung als Zufall, dass ist absolut absurd und widerspricht jedem Verstand. Sind etwa ein Auto oder ein Computer das Produkt von Zufällen oder nicht viel mehr das Ergebnis aus der Forschung vielen tausenden Menschen. Und jedes Säugetier ist komplexer als als ein Computer, denn alle Menschen zusammen können eines nicht lebendig machen. Der wahre Fake auf dieser Welt ist der Atheismus
    14 38 Melden
    • Shlomo 06.05.2018 10:27
      Highlight 🤦‍♀️
      10 5 Melden
    • Rabbi Jussuf 06.05.2018 10:55
      Highlight Eben, wie du schon selbst sagst: Ein Schöpfer ist niemals fähig ein so komplexes Ding zu kreieren, wie ein Lebewesen.
      Schön, dass du dich gleich selbst widerlegst.
      16 2 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 06.05.2018 11:10
      Highlight Immer das selbe Bild. Hast du schon mal die Zeitspanne verglichen?

      Die Form der Legofiguren hat sich vier Jahre verändert, bis sie den heutigen Zustand erreichte.

      Die Lebewesen und damit die Menschen haben dazu ca. vier Milliarden Jahre gebraucht.
      13 2 Melden
    • Regas 06.05.2018 11:28
      Highlight Die Entstehung des Universums und des Lebens ist ein bis Heute im Ganzen unerklärliches fenomen. Aber nein, die Schreiber der Bibel wussten es ganz genau! Es war Gott, der Schöpfer aller Kreaturen!........
      8 1 Melden
    • Nonbeliever 06.05.2018 17:36
      Highlight Selbstverständlich sind komplexe Organismen wie bspw. Die Säugetiere nicht über Nacht entstanden. Du blendet hier aber einfach aus, dass es hunderte Millionen Jahre gedauert hat, bis sich komplexe Mehrzeller entwickelt hatten. Step by Step. Leider nehmen sich die meisten Fans von 'intelligent design' nicht die Zeit, sich in die aktuellen Forschungen der Evolutionstheorie einzulesen. Und noch was: -falls da wirklich ein göttliches Wesen am Werk war, ist das Bio-design alles andere als perfekt. Auge und Vagus-nerv sind nur 2 Beispiele von "Konstruktionsfehler n" um nicht zu sagen Pfusch
      7 2 Melden
    • Alienus 06.05.2018 18:04
      Highlight Diesseits ein Fake? Es basteln sich Menschen dicke und breite Scheuklappen aus religiösen Hysterieen und sind danach nicht mehr fähig logisch zu denken.

      Schöpfung als Zufall, dass ist nicht absurd und widerspricht nicht dem Verstand. Sind etwa ein Auto, ein Computer das Produkt von Zufällen oder nicht etwa das Ergebnis aus der Forschung vieler tausender Menschen? Ja!

      Jedes Säugetier ist komplex dank entwicklungsgemäßen natürlichen Zufällen und/oder Irrtümern.

      Der wahre Fake auf dieser Welt soll der Atheismus sein?

      Aber nein!

      Es ist ein Modell und kein unbewiesenes religiöses Dogma.
      7 0 Melden
    • Franz0506 06.05.2018 21:16
      Highlight @Alienus
      Ich nehme an, dass Sie schon eher im reiferen Alter sind. Nehmen wir einmal an, dass Sie sich nach ihrem gelebten Leben wider all ihrer Erwartungen in einem Jenseits wieder finden, also nach dem Tode weiter leben. Was ist dann ihre Strategie?
      Da ja die Theorie von "entwicklungsgemäßen natürlichen Zufällen" auch nur ein Glaube ist, müssen Sie damit rechnen, dass Gott auch für Sie einen Platz in der jenseitigen Welt vorgesehen hat, Sie sind ja auch eines seiner Geschöpfe.
      Wenn ich Sie wäre, würde ich nicht in die Hand von dem beissen, der Ihnen das tägliche Essen ermöglicht.
      1 7 Melden
    • Rabbi Jussuf 07.05.2018 00:00
      Highlight Franz
      Dumm nur, wenn da ein anderer Gott wartet, als deiner. Dann stehst du ziemlich blöd da.

      Es soll ja nur schon von den Einzigen Göttern eine ganze Menge geben.
      7 0 Melden
    • Alienus 07.05.2018 21:07
      Highlight Franz 1/x

      Ich nehme an, dass Sie noch im unreiferen Alter sind. Nehmen wir an, dass Sie sich nach ihrem verkorksten Leben entsprechend ihrer Erwartungen in einem Jenseits vorfinden, also nach dem Tode glauben existent zu sein. Was ist ihre Strategie, wenn Sie entdecken, im besagten Himmel herrschen fliegende Spagettimonster? Was ist ihre Strategie?

      Die Sache mit der gebissenen Hand löste höchste Heiterkeit aus, denn folgt man der Bibel, so soll man in Schweiße seines Angesichtes das Brot essen.

      Also ist der Mensch auf sich selbst gestellt und Sie pfeifen ängstlich im leeren Weltall herum.
      5 1 Melden
    • Mutzli 08.05.2018 01:11
      Highlight @Franz Pascal Wette war schon im 17. Jh. nicht wasserdicht. Es gibt genügend Religionen bzw. "Gottheiten" die für sich die alleinige Wahrheit beanspruchen und wenn Sie da auf falsche Pferd setzen würden, wären Sie keinen Strich besser dran als ein Atheist. Wärend bei Ihnen die Chancen 5000:1 stehen würden, stünden Sie bei mir 5001:1. Ich glaube auf den minimem Vorsprung müssen Sie sich nichts einbilden. Falls es dann ein Gott ist, der nicht belästigt werden möchte und deshalb Atheisten bevorzugt, wären Sie dann vollends gelackmeiert...
      2 0 Melden
  • Florotor 06.05.2018 07:55
    Highlight Hugo Stamm wird so lange immer wieder geboren - als Hugo Stamm - bis er das Konzept des kritischen Rationalismus begriffen hat. Dafür wird sich unser Multiversum noch 100 000 000 000 000 Mal in einem schwarzen Loch mit den Träumen Brahmas vermählen und inkarnieren und den ganzen Weg der menschlichen Verblödung vom Verlassen des Paradieses über die Gebots-Religionen bis zu seinen Kolumnen am Sonntagmorgen gehen, ganz egal. Aber Hugo Stamm wird das Konzept des kritischen Rationalismus noch verstehen lernen. Kosmisches Gesetz.
    4 17 Melden
    • Rabbi Jussuf 06.05.2018 10:57
      Highlight Was ist dein "kritischer Realismus"?

      Oder ist das nur eine Worthülse um dich wichtig zu machen?
      10 3 Melden
    • Rabbi Jussuf 06.05.2018 11:17
      Highlight Ups!
      "kritischer Rationalismus" natürlich!
      4 1 Melden
  • shthfckup 06.05.2018 06:49
    Highlight Die gefahr ist nicht nur unwissenheit, sondern dogmatismus. Man macht aus wissen konzepte bis ins extreme und zwingt anhänger im rahmen des konzeptes zu leben, weil gott dich sonst nicht liebt. Nur, gott lässt sich nicht beschränken oder erahnen. Darum ist dieser drang nach rechthaberei eine idiotie und nichts anderes. Sie führt ins leere und sonst nirgends.
    5 6 Melden
  • Pasionaria 06.05.2018 06:49
    Highlight Frage: warum eigentlich hangen die Glaeubigen so am Diesseits, obwohl sie sich dermassen auf's Jenseits freuen?
    Mein Credo hingegen: fuer das fiktive Jenseits lasse ich mir durch Glauben und Enthaltsamkeit nicht das Diesseits verderben!
    Immerhin (!), Dank Esoterik brauch man nicht mehr ein Lebenlang auf's Jenseits warten, man erlebt es schon u.a. an der Esoterikmesse im Diesseits......., wenn man dann so deppert ist!




    9 5 Melden
  • Helona 06.05.2018 02:21
    Highlight Hab’s mal irgendwo gelesen und finde es nach wie vor sehr gut.Nämlich:

    Gibt es ein Leben vor dem Tod?

    Macht irgendwie mehr Sinn, sich damit zu beschäftigen als sich mit irgendeinem, wie immer gearteten, Jenseits abzugeben.
    7 1 Melden
  • Nonbeliever 05.05.2018 23:16
    Highlight 1/2 Fazit H.S.:"Würde sich die Menschheit mehr aufs Diesseits konzentrieren, als die Aufmerksamkeit dem Jenseits widmen, wäre die Welt ein friedlicherer Ort." Meines Erachtens ist diese Schlussfolgerung genau so eine Hypothese wie die Gegenbehauptung, dass mit dem (christlichen) Glauben von Belohnung und/oder Bestrafung in einem Jenseits die diesseitige Welt eine bessere ist oder wäre. Und das sage ich hier als Atheist.
    9 3 Melden
  • Nonbeliever 05.05.2018 23:15
    Highlight 2/2 Der Mensch ist nunmal, gerade weil der duch die evolutionäre Mühle getrieben wurde, um es mal salopp auszudrücken, ein sehr ambivalentes Wesen, gut und böse in einem. Eigentlich geht es unbewusst nur um die Arterhaltung des Homo sapiens; und im Speziellen um die Weitergabe der eigenen Gene. Religionen sind nur hilfreiches Beigemüse im Ganzen, ganz schön förderlich in kleinen Gruppen aber verheerend in Staatsreligionen (siehe Islamismus).
    7 3 Melden
  • Madmessie 05.05.2018 21:13
    Highlight Die einzige Gedanke, bei der mein Hirn bisher getiltet wurde, war, als ich mir die Unendlichkeit des Universiums vorzustellen versuchte.

    Probiert es mal. Richtig fest.

    Besser als Pilzchen, und gesünder ;) ;)
    8 2 Melden
    • jellyshoot 07.05.2018 23:58
      Highlight die vorstellung führte bei mir dazu:
      das universum ist wieder der kleinste teil eines grösseren. also der kleinste (vllt unsichtbare) teil einer zelle, eines lebewesens, sagen wir einer kuh. diese kuh grast auf einer grünen wiese, auf einer erde, in einem universum. dieses ist wiederum das kleinste teil ... und so unendlich weiter ...

      das gegenteil beweisen kann (bisher) noch niemand 😉
      0 0 Melden
  • rodolofo 05.05.2018 20:14
    Highlight ...
    Letzthin habe ich an einer Veranstaltung eine Frau von weitem gesehen, die sich genau so verhalten hat, wie eine frühere Arbeitskollegin, die ich vor vielen Jahren aus den Augen verloren habe.
    Ich musste ganz nahe zu ihr hingehen und sie ansprechen, damit ich mich vergewissern konnte, dass diese Frau NICHT meine frühere Arbeitskollegin war.
    Meine Arbeitskollegin kommt aus der Slowakei.
    Diese Typ-ähnliche Frau kommt aus dem Bündnerland.
    Inkarnation hat also mit Ähnlichkeit an einem anderen Ort und zu einer anderen Zeit zu tun.
    Nach dem Tod werden unsere Bestandteile neu gemischt.
    1 35 Melden
    • Madmessie 05.05.2018 21:05
      Highlight Fensterplatz gehabt in Biologie?
      23 0 Melden
    • Klaus07 05.05.2018 21:45
      Highlight Einer der dämlichsten Kommentare denn ich hier gelesen habe. Erstens verwenden Sie das falsche Wort für Wiedergeburt. Die Wiedergeburt nennt sich Reinkarnation oder Palingenese. Inkarnation heisst Fleischwerden eines göttlichen Wesens. Reinkarnation kommt vorallem in Asiatischen Religionen vor. Hinduismus oder Buddhismus. Reinkarnation kommt weder im Tanach noch in der Bibel vor. Es gibt keine Reinkarnation und wird auch nie eine geben, ausser der Mensch erfindet eine Möglichkeit das Gehirn zu verpflanzen oder Gedanken zu speichern.
      15 7 Melden
    • kleiner_Schurke 06.05.2018 07:13
      Highlight @rodolofo
      Ich denke ihr Erlebnis ist eine Folge des Alterns. Wenn man etwas mehr gereift ist als 30, dann scheint es plötzlich als würde man viele Menschen wieder treffen. Ich traf neulich den Sohn eine etwa 30 Jahre älteren verstorbenen Bekannten. Ich konnte es kaum fassen das die nicht mein Bekannter war, so ähnlich waren beide.

      So geht es mir häufig, die Menschentypen variieren nicht unendlich und plötzlich hat den Eindruck man sieht viele einfach wieder. Nicht identisch aber ähnlich.
      5 3 Melden
    • kleiner_Schurke 06.05.2018 07:17
      Highlight Und dann ist mir dann auch noch das passiert.

      Auf der Strasse treffe ich einen guten Freund, dieser erkennt mich nicht und geht weiter. Ich bin völlig perplex. Wie kann das sein? Ein paar Monate später bin ich bei besagtem Freund zum Essen eingeladen. (Ah der Herr kennt mich also doch noch). Er begrüsst mich wie immer. Als ich das Wohnzimmer betrete klappt meine Kinnlade runter. Am Tisch sitze eine exakte Kopie meines Freundes, sein eineiiger Zwillingsbruder. Dieser kennt mich natürlich nicht. Mein Freund hatte schlicht nicht erwähnt, dass er einen Bruder hat...
      8 2 Melden
    • rodolofo 06.05.2018 10:46
      Highlight @ kleiner Schurke
      Ich weiss natürlich, dass mein Schwager nicht wirklich die Inkarnation seines Vaters sein kann!
      Trotzdem sagte ich mal im familiären Beisammensein, er sei "die Inkarnation von Tatay" (Tagalog-Wort für Vater).
      Alle Anderen pflichteten mir bei: "Ja, er ist wirklich genau so, wie Tatay!"
      Ich denke einfach gerne "über den Gartenzaun hinaus" und versuche, nachzuvollziehen, wie religiöse Vorstellungen wie "Wieder auf die Welt kommen nach dem Tod" wissenschaftlich begründet sein könnten.
      Stichwort: Übersetzung.
      Kultur-Rassistische Rechthaberei interessiert mich immer weniger.
      1 10 Melden
    • Klaus07 06.05.2018 11:24
      Highlight @rodolofo
      Reinkarnation und nicht inkarnation. Die Reinkarnation kann nie Wissenschaftlich begründet werden da nicht existent.
      6 2 Melden
    • rodolofo 06.05.2018 12:51
      Highlight @ Klaus07
      Wenn Du im Klugscheisser-Modus bleiben willst, dann kannst Du das natürlich tun.
      Eine Reinkarnation findet natürlich nicht im märchenhaften Sinne statt, wie es sich Buddhisten uns Hindus gerne ausmalen.
      Ebenso halte ich eine "Seelenwanderung hin zu Gott" im märchenhaften Sinn für ausgeschlossen.
      Wenn wir uns aber vergegenwärtigen, dass in der Natur nichts verloren geht und unser Organismus nach seinem Tod und Zersetzung wieder in von den Naturkreisläufen der Elemente Wasser, Feuer, Stein und Luft aufgenommen wird, dann ist das eben sehr wohl eine "Rückkehr zu Gott"!
      ...
      2 7 Melden
    • rodolofo 06.05.2018 12:56
      Highlight ...
      Die Reinkarnation passiert dann, wenn unsere in die Naturkreisläufe zurückgekehrten Elemente, also Atome und Moleküle, sowie Energie, wieder von anderen Organismen aufgenommen werden.
      So gesehen leben wir dann tatsächlich in anderen Lebewesen weiter, und zwar nicht nur in menschen und Tieren, sondern auch in Pflanzen, Gewässern, Landschaften und Lüften!
      Die naiven Vorstellungen von Gott und dem Weiterleben nach dem Tod müssen also nicht nihilistisch zerstört-, sondern wissenschaftlich weiterentwickelt und präzisiert werden!
      (Weiterentwicklung des Glaubens mithilfe von Wissen)
      2 7 Melden
    • Klaus07 06.05.2018 13:33
      Highlight Ihre Argumente sind Unwissenschaftlich dass was Sie bezeichnen ist einfach nur ein Glaube. Nicht an einen Gott sondern eine abstruse Vorstellung von ewiges Leben. Klar kann man sagen, dass jedes Atom das in uns steckt irgendwo weiter existiert, nur das ganze als Leben zu bezeichnen ist Hirnrissig. Leben setzt einen Organissmus voraus, ein Stoffwechsel und ein Bewustsein. Atome, Moleküle und Energie haben weder Organe, noch Stoffwechsel noch ein Bewusstsein. Sie sind nicht besser als jeder Gläubige, der Sonntags in die Kirche zum beten geht.
      8 2 Melden
    • rodolofo 06.05.2018 14:58
      Highlight @ Klaus07
      Ich sagte ja, dass diese Atome und Moleküle, die heute noch zu unserem Organismus gehören, irgendwann einmal zu ANDEREN Organismen gehören werden!
      Die Grenzen zwischen geogenannt "Lebendem" und sogenannten "Totem" sind also so fliessend, dass sie sich in einem ganzheitlich-vernetzten Denken immer mehr auflösen.
      Dass Sie noch einem altmodisch mechanistischen und stark von Abgrenzung, Konkurrenz und Wettbewerb geprägten Denken und Handeln geprägt sind, werfe ich Ihnen nicht vor!
      Dafür können Sie ja nichts.
      Aber die Dinge ändern sich.
      Da können Sie blitzen, soviel Sie wollen...
      1 6 Melden
    • Klaus07 06.05.2018 17:48
      Highlight Aussichtslos! Mir schon klar, warum Psychotherapeuten nie über zu wenig Arbeit klagen können. Ein Beruf mit Zukunftsaussichten
      2 1 Melden
    • Agnos ~ 06.05.2018 18:10
      Highlight Der menschliche Körper und auch andern Lebewesen, erneuern sich immer wieder, und bis zu einem gewissen alter, entfaltet sich der Geist und das Leben im Menschen, und dann lässt langsam die Generierung nach, und degeneriert wo früher regeneriert wurde. Wiederbeleben wie es einmal war, aber einfach mal besser machen, als zuvor würde scheitern, denn wenn er ein anderes Leben führte, dann gibt es dort andere Probleme die er bis jetzt nicht hatte. Von daher verzichte ich auf ein zweites Leben, da würde das Leben vielleicht anders sein, doch wie es wirklich sein wird, das weiss keiner.
      2 0 Melden
    • rodolofo 07.05.2018 07:32
      Highlight @ Klaus07
      Früher war es für die vorherrschende "Leitkultur" noch relativ einfach, unbequemes -weil FREIES- Denken und Handeln zu unterbinden, zu bestrafen, wegzusperren und zu psychiatrisieren.
      Erinnern wir uns an die Menschenzucht der Nazis und der Kommunisten zur Produktion und Erziehung von "Neuen Ideal-Menschen"!
      Das wird auch heute noch versucht (Beispiel: VR China), ist aber im Grunde grandios gescheitert.
      Heute werden Supermächte von "Frei herumlaufenden Irren" regiert, die immerhin kapiert haben, dass es den Staat billiger kommt, Irre frei herumlaufen zu lassen. ;))
      1 1 Melden
    • Klaus07 07.05.2018 18:23
      Highlight Auch hier, von ihnen, wieder absolut daneben gegriffen. Hab weder etwas von Wahnsinn, noch von Irrenhäuser geschrieben.
      0 1 Melden
    • rodolofo 07.05.2018 21:42
      Highlight @ Klaus07
      Humor kennen Sie anscheinend auch nicht...
      1 1 Melden
    • Klaus07 08.05.2018 19:51
      Highlight Ach so, humoristisch sollte das ganze sein? Sind ihre Argumente ausgegangen?
      0 0 Melden
    • rodolofo 09.05.2018 08:24
      Highlight @ Klaus07
      Nein, ich habe ganz einfach keine Lust, dieses Gespräch fortzuführen.
      Und Watson wird diese Diskussion eh bald schliessen.
      0 0 Melden
  • Alienus 05.05.2018 20:14
    Highlight 1/2

    Gewissheit holen sich etliche Menschen aus der eigenen Nahtoderfahrung oder aus Berichten anderer Zurückgekehrter.

    Man verlässt den Körper, lässt die Welt hinter sich, durchdringt Wände / Decken, schwebt gen Zenit und steuert „Das helle Zentrallicht“ in tubushafter Ausformung am Himmel an.

    Alles ist soooo herrlich, gewichtslos, weich, widerstandslos, still - ohne Erdenlärm, nur ein leises fernes klirren / seltsames flirren.

    Ist dort das Paradies?

    Wohl nein, es wirkt wohl ein autonomer hirnlicher morphiumartiger Selbstbetäuber, um den schmerzhaften Todeskampf überstehen zu können.
    9 7 Melden
  • Alienus 05.05.2018 20:09
    Highlight 2/2

    Ein Zustand, der Religion gebiert?

    Sicher!

    Denn es sind immerzu Grenzerfahrungen, wie Sterben, Verdursten und Verhungern. Immer nahe am Tod.

    Es macht doch stutzig, dass praktisch die 3 monotheistischen Religionen durch Orientalen unter Einwirkung von Mangel an Nahrung / Getränken in Sand- od. Steinwüsten kreiert wurden.

    Erreicht man den zuvor beschriebenen Zustand der „Himmelfahrt“ und kommt sogar zurück, kann man mit Gewissheit sagen, man sei im Anflug zum Himmel / Gott oder sogar dort gewesen.

    Folgende Hysterieen können es bestätigen.

    Ein guter Gott, der dies verheißt.
    8 5 Melden
  • rodolofo 05.05.2018 20:07
    Highlight Wenn ich die Natur beobachte, dann ist die Re-Inkarnation der Inder Tatsache.
    Ein Schwager verhält sich dermassen ähnlich, wie sein verstorbener Vater, dass er mir vorkommt, wie die Re-Inkarnation seines Vaters.
    Natürlich hat dieser Vater nur seine Gene an seinen Sohn weitergegeben, zusammen mit den Genen der Mutter.
    Aber mein Schwager hat in seiner Kindheit und Jugend besonders viel Zeit mit seinem Vater verbracht, so dass er sehr viele Verhaltensweisen seines Vaters (unbewusst) nachgeahmt hat.
    ...
    2 15 Melden
    • Regas 06.05.2018 10:54
      Highlight Es gibt ja so viele Inkarnationisten die im vorgherigen Leben Jesus, Goethe, Einstein oder andere Berühmtheiten waren, alle sind sie es gleichzeitig versteht sich!....
      2 0 Melden
  • Michael Bamberger 05.05.2018 19:05
    Highlight Stellt euch einen gütigen Gott vor, der eine Welt kreiert, in der während Milliarden von Jahren das Fressen und Gefressen werden seiner Kreaturen die Maxime seiner Schöpfung gewesen ist. Raub und Vergewaltigung, Zerfleischung, Nötigung und Mord, Vergewaltigung und Totschlag, denn genau so funktioniert die Natur auch heute immer noch. Hätte dieser Gott die Dinosaurier nach rund 170 Millionen nicht durch einen Riesenstein vor rund 66 Millionen ausgelöscht, wäre seine "Krone der Schöpfung" Homo sapiens nie entstanden.

    Soviel zur Vereinbarkeit von Wissenschaft und Religion.
    16 3 Melden
    • Agnos ~ 06.05.2018 18:42
      Highlight Bamberger wo bleibt denn da die Selbstverantwortung im Leben, lässt da einer irgendwo da draussen, den die Menschen für Allah, u. die andern für ihren Gott nennen, das alles schlechte zu, wie Stalkern, Mord, u. infames verhalten, und die Macht des Stärkeren, dann frag ich mich, warum wagt einer sich als Prophet im Diesseits für ein neues Leben zu werben, wenn alles zuvor vernichtet wird, u. dieser der sein Amen, für Strafe eines selbsternannten Gott, der den Menschen im Diesseits wie auch im Jenseits lässt krepieren, wie genannt im Höllenschlund, das ist ohne Hoffnung für ein neues Leben.
      0 0 Melden
    • Nonbeliever 10.05.2018 01:05
      Highlight Ich weiss nicht mehr genau, welcher Biologe es war, der mal gesagt hatte, dass die Natur genau so funktionieren täte, als gäbe es keinen Gott, aber es muss lange her sein. 15 Jhd??. In der Zwischenzeit ist vieles klar(er) geworden. Die Evolution hat weder ein Ziel noch einen Zweck, sondern es geht vereinfacht nur darum, dass sich Organismen, die sich am besten an eine vorhandene Umwelt anpassen können, ihre Erbsubsanz an die nächste Generation vererben. Eine der Folgen davon: brutales Fressen und Gefressen werden. Also von einem Liebgott könnte man doch wohl bessseres erwarten, oder??
      4 0 Melden
  • Balikc 05.05.2018 16:55
    Highlight Weils grad passt:


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    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 05.05.2018 17:37
      Highlight Grundsätzlich nichts einzuwenden, jedoch vergisst Vince hier, dass der "Himmel" über uns und nicht auf selber Höhe wie wir ist. Ergo muss man nur die Höhe mit entsprechenden Strahlungswerten finden. Das wären ungefähr 200km wie ich weiter unten ausgeführt habe. Dort ist es ordentlich warm, wärmer noch als Vince hier berechnet hat. Dennoch wie immer ein sehr souveräner Beitrag von ihm.
      1 3 Melden
  • Hypatia 05.05.2018 16:13
    Highlight Das Jenseits zeichnet sich gerade darin aus, dass es jenseits alles Vorstellbaren, ja alles Denkbaren etwas ist, dass wir getrost das Undenkbare nennen können. Es zeichnet sich also durch Negation aus. Negation alles Da- und Hierseins, ja überhaupt alles Denkbaren. Dabei zeigt es sich zunächst als bloss logisches Konstrukt. Johannes der Apokalyptiker sagt denn auch: Am Anfang war der Logos. Es gibt zu allem Da ein Nichtda. Wir Menschen sehnen uns gerade dann nach einem Nichtda, wenn das Dasein unerträglich wird. Der Glaube an das Nichtda entsteht also aus der Unerträglichkeit des Daseins.
    5 7 Melden
    • Michael Bamberger 05.05.2018 18:39
      Highlight Unsägliches Geschwurbel....!
      21 3 Melden
    • Nonbeliever 05.05.2018 22:37
      Highlight Das "Jenseits" ist einer jener metaphysichen bequemen Begriffe, wie bspw. "Seele" und "Gott", wo sich jeder seine eigene Vorstellung und Definition machen kann. Aus wissenschaftl. Sicht sieht es mit dem Jenseits aber schlecht aus. Denn: was genau soll da mostmortem weiterexistieren? Das eigene Bewusstsein sicher nicht, denn dieses kann mit totem Gehirn sicher nicht weiterexistieren. Das "Ich/Ego/Person" schon gar nicht, denn diese Subjektivitäten kommen ebenfalls nur in einem normal funktonierenden Hirn vor. Was also denn? das Nichts? Irgendein nichtpersonales Bewusstseins-Feld?
      4 3 Melden
  • Gentle Giant 05.05.2018 15:21
    Highlight Und was ist, wenn das Diesseits ein Fake ist? 🤔
    17 2 Melden
    • Klaus07 05.05.2018 16:12
      Highlight Was ist wahrscheinlicher?
      5 3 Melden
    • Regas 05.05.2018 20:26
      Highlight Dann leben wir in einem Fake. Alles ist dann Fake, weil wir das Jenseits, das wir nicht kennen, aus dem diesseitigen Fake beurteilen.
      3 0 Melden
    • Gentle Giant 06.05.2018 08:10
      Highlight Vielleicht isr das eine wahr-scheinlich, das andere aber wahr?
      0 0 Melden
    • Regas 06.05.2018 10:46
      Highlight Wahr ist dass wir nicht wissen was wirklich wahr ist. Aber etwas als wahr zu bezeichnen von dem wir nicht einmal wissen ob es das überhaupt gibt ist nur Dummheit.
      1 0 Melden
  • Ueli der Knecht 05.05.2018 14:29
    Highlight "Das Konzept eines Schöpfers ist angesichts der wissenschaftlichen Erkenntnisse nicht plausibel."

    Das ist pure Tautologie ohne jeglichen Erkenntnisgewinn, so wie zB: „Es ist immer schön, wenn es schön ist“. Denn wissenschaftliche Erkenntnisse sind keine, wenn sie Gott oder einen Schöpfer zu ihrer Erklärung brauchen. Letztlich bleibt nur der Eindruck von missionarischem Eifer, gepaart mit einem Drang nach Rechthaberei.

    Wissen(schaft) und Glauben (Religion) schliessen sich nicht gegenseitig aus sondern ergänzen sich komplementär, so wie zB. schwarz und weiss, rot und grün oder blau und gelb.
    27 19 Melden
    • Klaus07 05.05.2018 16:19
      Highlight Wissenschaft und Glaube ergänzen sich komplementär.... Das ist auch nur eine der vielen heuchlerischen Antworten von Gläubigen, bei Themen, die nichts mit der Realität zu tun haben. Wie oft habe ich von Gläubigen schon Theorien über die existenz oder nicht existenz von Dinosaurier gehört, die einen versuchees mit fadenscheinigen Beweisen die die existenz von Dinosaurier wiederlegen, die anderen versuchen krampfhaft Bibeltext so zu interpretieren dass auch Dinosaurier in der Bibel vorkommen. Die Bibel hat mit Wissenschaft soviel zu tun wie ich mit der Mondlandung, nämlich Nichts!
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    • Mutzli 05.05.2018 16:30
      Highlight Wenn man allerdings untersucht, wo sich diese angeblich nicht überlappenden Bereiche von Wissenschaft und Religion heute befinden, merkt man sehr schnell, dass die Religion schon seit langem viele Gebiete abtreten musste. Auch heute noch gibt es zig Behauptungen z.B. von Seiten der kath. Kirche die leicht falsifizierbar sind. Wenn man Glauben nur rein als Frage nach dem Warum auffasst, dann muss er sich nicht mit Wissenschaft überschneiden. Ist allerdings auch nicht komplementär, weil das Wort impliziert, dass Wiss. auf Religion auf irgend eine Weise angewiesen wäre, was nicht der Fall ist.
      10 2 Melden
    • Ueli der Knecht 05.05.2018 17:10
      Highlight Klaus: Die Bibel hat mit Wissenschaft vielleicht nichts zu tun, aber ohne die Errungenschaften des Alphabets gäbe es weder Bibel noch Wissenschaft.

      Schwarz hat auch nichts mit Weiss zu tun, aber die Existenz von Weiss schliesst nicht die Existenz von Schwarz aus! Je nachdem ob du additiv oder subtraktiv mischst, machst du aus Gelb und Blau, oder aus Rot und Grün Weiss oder Schwarz.

      Die Wissenschaft schliesst Glauben nicht aus, sondern im Gegenteil: Wissen schafft (Un-)Wissen UND Glauben.

      Mutzli: Wissenschaft baut auf Axiomen auf. Das sind auch nur unbewiesene Annahmen, resp. Glaubenssätze.
      10 16 Melden
    • Klaus07 05.05.2018 17:37
      Highlight Was für eine Logik soll dass sein? Ohne die Errungenschaften des Alphabets gäbe es auch kein Telefonbuch.
      15 3 Melden
    • Mutzli 05.05.2018 17:49
      Highlight @Ueli Wieso bringen sie jetzt das Alphabet ins Spiel? Das hat im übrigen auch keine Errungenschaften, sondern ist schlicht als jetziges Schreibsystem Produkt eines kult. Prozesses.

      Ihre Farbenlehre in allen Ehren, aber Schwarz als Absenz von Farbe schliesst sehr wohl Weiss aus und Rot+Grün gibt weder das eine noch das andere.

      Wissenschaft ist eben gerade nicht axiomatisch, abgesehen vielleicht von der grundsätzlichen Annahme, dass wir uns in einer Welt befinden deren Regeln sich durch Beobachtung herausfinden lassen. Viel weiter von Glaubenssätzen entfernt kann man gar nicht sein.
      12 2 Melden
    • Agnos ~ 05.05.2018 18:31
      Highlight U.K. Die Rhetorik beweist nichts, es bleibt nur schwall,ohne jegliche Grundfesten.Zitate aus zusammengelegten,schon mehrmals ausgelegten Schriften,verzettelte, zerrissen und wieder neu zusammengefügt,gleicht einem Märchenbuch.Ich kann mir keiner von ihren Farben identifizieren,besonders nicht der Gelben,denn das ist die scheusslichste Farbe die es je gab,denn ausgerechnet vor den Fussgängerstreifen war es soeben noch Grün,ist es im Gelb gleich Rot,und ich fass es nicht,da muss man sich noch gedulden. Gelb schützt vor Rot nicht,eher Schwarz vor Gelb,dann wird es nicht rot.
      7 5 Melden
    • Ueli der Knecht 05.05.2018 18:43
      Highlight Mutzli: Schwarz kann Mischung von Blau mit Gelb, oder Rot mit Grün sein. Weiss kann das genauso. Rot, Grün, Blau und Gelb existieren, genauso wie auch Schwarz und Weiss. Die Existenz von Schwarz schliesst in diesem Sinne die Existenz von Weiss nicht aus.

      Das Alphabet ist der Wissenschaft und der Bibel gemeinsam. Genauo wie es auch zwischen Schwarz und Weiss Gemeinsamkeiten gibt.

      Man kann das Trennende betonen, oder auch die Gemeinsamkeiten suchen. Ich persönlich bevorzuge letzteres. Die Welt ist ein harmonisches Zusammenspiel vieler verschiedener Farben.

      Wissenschaft ist Glauben an Axiome.
      9 11 Melden
    • Agnos ~ 05.05.2018 19:42
      Highlight Schwarz und Weiss sind Gegensätze das weiss jedes Kind. Die schwarze Nacht, und das helle Weiss der Sonne, kann man nicht mischen, da sonst das helle Weiss nicht mehr das pure Weiss ist. Die Schwarz-Weiss Denkerei, lässt sich das Ego als weiss erscheinen, und dem entgegen als schwarz. Da muss die Gesetzli- Denkerei aufgehoben werden, sonst endet es im Querulantentum.
      7 1 Melden
    • _kokolorix 05.05.2018 19:57
      Highlight Du schwafelst sinnloses Zeug Ueli. Axiome bedeuten eine lückenlose Beweiskette von einfachsten Tatsachen zu extrem komplexen Zusammenhängen wie Klima, Verbrennung, Kernfusion bis hin zur Relativitatstheorie oder Quantenmechanik. Es ist völlig sicher, dass diese Theorien nicht das Ende der Fahnenstange sind, aber schon Newtons Annäherungen waren gut genug um die technische Entwicklung bis zum Mondflug zu bringen.
      Die Kausalitätskette der Bibel bricht schon nach den fünf ersten Sätzen jämmerlich in sich selbst zusammen. Was bleibt ist der kollektive Selbstbetrug der Gläubigen
      13 6 Melden
    • Regas 05.05.2018 20:37
      Highlight Knecht:
      Wissenschaftlich korrekt wäre die Definition der Lichtfarben durch deren Wellenlänge. Wie die Farben dann auch immer benannt werden ist nicht von belang. Ich wünsche konkrete Erklärungen ohne Farben.
      5 4 Melden
    • Ueli der Knecht 05.05.2018 21:57
      Highlight _kokolorix: Du irrst dich. Wikipedia erklärt dir gut, was Axiome sind:

      "Ein Axiom ([...]als wahr angenommener Grundsatz“) ist ein Grundsatz einer Theorie, einer Wissenschaft oder eines axiomatischen Systems, der innerhalb dieses Systems NICHT BEGRÜNDET oder deduktiv abgeleitet wird."

      "Ein Axiom ist ein Satz, der NICHT in der Theorie BEWIESEN werden soll, sondern BEWEISLOS VORAUSGESETZT wird."

      Ergo: Ein Axiom ist nur eine unbewiesene Anname! Man kann/darf daran glauben, es bleibt aber Glaube!

      https://de.wikipedia.org/wiki/Axiom

      Man glaubt daran, weil es den Zweck erfüllt und nützlich ist.
      6 7 Melden
    • Ueli der Knecht 05.05.2018 22:07
      Highlight Regas: Es geht mir nicht um die korrekte Definition von Lichtfarben, sondern um die Analogie. Es braucht nur etwas Fantasie, um eine Analogie zu verstehen.

      Behauptung: Die Existenz von Schwarz schliesst die Existenz von Weiss nicht aus.

      Ohne Farben, ohne Fantasie:
      Die Existenz der Wellenlänge Null schliesst nicht die Existenz irgendeiner anderen Wellenlänge aus. Keine Wellenlänge schliesst die Existenz anderer Wellenlängen aus.

      Wellen können sich überlagern, und sich zB. gegenseitig aufheben (=~schwarz), oder irgendwelche Interferenzmuster erzeugen (=~verschiedene Farben, auch =~weiss).
      6 6 Melden
    • Ueli der Knecht 05.05.2018 22:12
      Highlight pablo: An deine Poesie anzuknüpfend stimme ich dir zu, dass Schwarz und Weiss Gegensätze sind. Komplementär. So wie Ying und Yang. Selbst im tiefsten Schwarz hat es einen weissen Punkt; und umgekehrt.

      In diesem Sinne darf man analog dazu durchaus auch Glaube und Wissenschaft als Gegensätze betrachten; wie Schwarz und Weiss oder Ying und Yang. Komplementär.

      Es hat im Glauben vermutlich auch eine Prise Wahrheit, so wie auch die Wissenschaft nicht ohne eine Prise Glauben zurecht kommt.
      6 7 Melden
    • Ueli der Knecht 05.05.2018 22:22
      Highlight _kokolorix: Kennst du eigentlich die ersten fünf Sätze der Bibel? Ich vermute nicht.

      Mal ganz abgesehen davon, dass die Bibel gar keine wissenschaftliche Logik oder Beweiskette für sich beansprucht (sondern doch eher ein literarisches Werk ist), bin ich der Meinung, dass du dich auch insofern irrst, dass die ersten fünf Sätze der Bibel eine Kausalitätskette begründen würden, die jämmerlich in sich selbst zusammen breche.

      Ich überlasse es dir, deine eher unsinnige Behauptungen näher zu erläutern.

      Vielleicht liest du einfach mal die Bibel, also wenigstens die ersten fünf Sätze. ;)
      6 10 Melden
    • Agnos ~ 06.05.2018 00:06
      Highlight U. Knecht, dieses Umschreiben in ihrem Text, da kommt mir das schwarze Loch im Weltall in den Sinn, und aus den farbigen Strahlen aus Weiss und Gegensatz der Urknall des Universums. Eigentlich gar nichts göttliches an sich, und im gleichen Zug lässt sich als Homo Sapiens sich feiern, wegen seinen neusten Errungenschaft, das Göttliche an Ihm.
      5 1 Melden
    • Agnos ~ 06.05.2018 05:56
      Highlight Deine Farbenphilosophie ist auch bedeutend auf den Urknall, der dunklen schwarzen Loch im Universum dem grellweissen Licht die aus dem Urknall heraus entstehen,wie aus der Materie von Sonnen in den Galaxien.Farben entstehen durch Lichtreflexe einzeln beschaffenen Strukturen der Materien,die mit dem Licht der Sonne, verschiedene Wellen an unsere Augen ausstrahlt,was zu sehen ist.So ist es auch bei der Astrophysik,Astronomie wo mit dem Teleskop das den Weltall erforscht wird wie die als BV Farben Helligkeit Diagramme, in der absoluten Helligkeit der Sterne erstrahlen beim entstehen eines Sternes
      6 1 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 06.05.2018 11:23
      Highlight Niemand 'glaubt' an Axiome. Man darf damit arbeiten.

      Die Existenz einer Farbe schliesst eine anderen Farben nie aus, warum sollte sie?

      Eine Theorie kann aber durchaus eine andere Theorie oder ein ganzes Weltbild wiederlegen.
      3 0 Melden
    • Ueli der Knecht 06.05.2018 12:47
      Highlight Du bist auf dem richtigen Weg, You will not be able to use your remote control.

      Eine Theorie kann, aber muss nicht eine andere Theorie oder ein ganzes Weltbild widerlegen.

      In diesem Sinne behaupte ich, dass die Wissenschaft (als Theorie oder Weltbild) nicht den Glauben, bzw. die Religionen (als Theorien oder Weltbilder) widerlegt, sondern dass sich beide gegenseitig komplementär ergänzen.

      Man kann nicht alles wissenschaftlich fassen. Sogar die Wissenschaft selbst lässt sich nicht vollständig wissenschaftlich erkären. Beschäftige dich mal mit Metaphysik oder mit Gödels Mathematik.
      2 3 Melden
    • Ueli der Knecht 06.05.2018 13:08
      Highlight pablo: Kommt dazu, dass alles was wir wahrnehmen, wie zB. Licht, einen Weg zurückgelegen musste, bevor wir es wahrnehmen können.

      Alles war wir messen können, ist schon vorbei. Wir können nur die Vergangenheit wahrnehmen. Nicht was jetzt ist.

      Was Jetzt wirklich ist, können wir uns nur aufgrund von Spuren zusammenreimen, die das Jetzt hinterlässt, und die wir in (vielleicht naher) Zukunf als Vergangenheit wahrnehmen werden. Alle Messungen bleiben immer nur ein kleiner Ausschnitt eines vergangenen Jetzt, das nicht mehr ist.

      Das wirkliche Hier und Jetzt bleibt daher wissenschaftlich unfassbar.
      2 3 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 06.05.2018 14:41
      Highlight Deine Behauptung ist eine weitverbreitet Meinung, d.h. die finden anscheinend viele plausibel, ich kann sie nicht verstehen (liegt wohl an mir):

      Jetzt beweist die Wissenschaft, dass wir nicht alles wissen können und als Reaktion füllt man die Lücken mit Glaube. Warum?

      PS: Beweist Gödel, dass mit unserer Technik KI unmöglich zu bauen ist?
      3 0 Melden
    • _kokolorix 06.05.2018 15:00
      Highlight Bitte sehr, die ersten 5 Sätze der Bibel:
      Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde. 2 Und die Erde war wüst und leer, und Finsternis war über der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte über den Wassern. 3 Und Gott sprach: Es werde Licht! und es ward Licht. 4 Und Gott sah das Licht, daß es gut war; und Gott schied das Licht von der Finsternis. 5 Und Gott nannte das Licht Tag, und die Finsternis nannte er Nacht. Und es ward Abend und es ward Morgen: erster Tag.
      Man beachte Satz 2:
      Über der leeren Wüste schwebte Gott über den Wassern😁
      Päng. Erster elementarer Wiederspruch in Satz 2!
      4 3 Melden
    • _kokolorix 06.05.2018 15:16
      Highlight Zu dem 'Irrtum' mit den Axiomen:
      In der atheistischen Welt baut man Theorien auf einfachsten Erkenntnissen auf, wie z.B. der Tatsache, dass auf der Erde ein Stein zu Boden und nicht in den Himmel fällt.
      Die religiöse Welt baut auf Axiome der Kategorie, 'Gott schuf Himmel und Erde', auf. Einfach so.
      Oder so Usinn wie 'Gott schuf die Frau aus der Rippe des Mannes', was dann zur Rechtfertifung dient, dass Mann Frau zur Not auch mit Schlägen zu Sex nötigen darf, ohne sich dabei zu versündigen...
      5 1 Melden
    • Ueli der Knecht 06.05.2018 16:39
      Highlight _kokolorix: Jetzt bist du auf dem richtigen Weg. ;)
      Ich finde diese ersten Bibelsätze überwältigend; grosse Literatur, umsomehr man bedenkt, wie uralt dieser Text ist; gewaltig.

      Wenn du darin einen Widerspruch siehst, fehlt dir einfach die Fantasie. Aber es würde sich von selbst verstehen, quasi axiomatisch, dass der Geist Gottes über allem schwebt. Axiom: Gott ist überall.

      Y.w.n.b.a.t.u.y.r.c.: "Jetzt beweist die Wissenschaft, dass wir nicht alles wissen können und als Reaktion füllt man die Lücken mit Glaube." - Genau! Endlich checkst du's!

      "Warum?" - Warum nicht? Weil wir es können!?
      3 5 Melden
    • Ueli der Knecht 06.05.2018 16:50
      Highlight Y.w.n.b.a.t.u.y.r.c.: "Beweist Gödel, dass mit unserer Technik KI unmöglich zu bauen ist?"

      Nein, weder das noch das Gegenteil. Gödel zeigte nur Grenzen der Mathematik und Logik.

      KI beinhaltet den Begriff "Intelligenz". Es gibt einen eher unbeholfenen Intelligenztest für Maschinen, vom Genius Alan Turing.

      Es ist ziemlich unklar, was Intelligenz ist. Es gibt dafür keine wissenschaftlich haltbare (objektive!) Definition.

      Apropos KI: Wie kommt der Geist in die Flasche? Wie entsteht aus toter, dummer Materie Intelligenz (oder Leben)? Darauf hat die Wissenschaft bisher keine Antworten.
      3 4 Melden
    • Agnos ~ 06.05.2018 19:08
      Highlight kokolorix, der Ueli scheint in einer "WIN-WIN- Situation" zu sein, einerseits schreibt er vom Urknall und anderseits erwähnt er die Bibel. Wenn etwas ernst genommen werden soll, dass der Leser nicht irregeführt werden darf, wegen so unplausiblen schreiben von Ueli. Kreationismus gegen das Zufallsprinzip lässt sich nicht vereinen.
      5 0 Melden
    • Ueli der Knecht 06.05.2018 19:27
      Highlight Noch was, _kokolorix: "In der atheistischen Welt baut man Theorien auf einfachsten Erkenntnissen auf."

      Die atheistische Welt ist genauso religiös und vom Glauben (es gibt keinen Gott) geprägt wie die theistische (Glauben an Gott/Götter).

      Wissenschaftlich ist weder die Existenz noch die Nichtexistenz eines Gott bewiesen. Demzufolge ist Wissenschaft nicht atheistisch sondern agnostisch.

      Trotzdem gilt wissenschaftlich bewiesen, dass es Wahrheiten gibt, die man wissenschaftlich nicht fassen kann; Unvorstellbares, was zumindest eine Gemeinsamkeit und deckungsgleich mit dem 1. Gebot Moses' wäre.
      2 2 Melden
    • Agnos ~ 06.05.2018 20:08
      Highlight Ueli, wer das achte Gebot nicht hält, soll das erste Gebot nicht nennen. Ueli - immer noch in der WIN-WIN Situation, zwischen Kreationismus und Zufall.
      4 0 Melden
    • Ueli der Knecht 06.05.2018 20:33
      Highlight pablo; Es mag sein, dass dir auch die Quantenphysik nicht wirklich plausibel erscheint. Aber wenn du etwas nicht verstehst, oder es dir nicht plausibel erscheint, bedeutet das doch nicht, dass es nicht trotzdem richtig ist. Du darfst natürlich sowas glauben, aber das bleibt dann Glaube, unvereinbar mit (aber komplementär zur) Wissenschaftlichkeit. Klar?

      Wenn man keine Gesetze findet, bedeutet das noch lange nicht, dass es keine Gesetze gibt. Nochmals: Gödel hat mathematisch bewiesen, dass es mathematische Gesetze (Wahrheiten) gibt, die man mit Mathematik weder beweisen noch widerlegen kann.
      2 2 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 06.05.2018 21:07
      Highlight > Nein, weder das noch das Gegenteil.
      Hmm schon so...

      > Es ist ziemlich unklar, was Intelligenz ist.
      ...behaupten wir daher* einfach es gibt Dinge, die man unmöglich formal beschreiben kann.

      Das bedeutet nicht, dass es Dinge gibt, die man nicht sehen kann, sondern man sieht Dinge, die man nicht beschreiben kann.

      Z.B. findet man die Antwort auf die Fragen nur in 'rekursiver', aber nicht in 'expliziter' Form.

      * finde gerade den anderen nicht, irgendsowas: Systeme, die Ich und Du kennen, sind immer unvollständig und wiedersprüchlich. Die Sprache, mit der beschrieben wird, muss überlegen sein.
      2 0 Melden
    • Ueli der Knecht 06.05.2018 21:27
      Highlight Y.w.n.b.a.t.u.y.r.c.: Du hast mich ganz gut verstanden.

      Bezüglich Intelligenz behaupte ich nur, dass es bisher keine hinreichende wissenschaftliche Definition davon gibt. Ich behaupte aber nicht, dass man nie eine solche objektive formale Beschreibung von Intelligenz finden wird. Ich hab diesbezüglich null Ahnung, und ich bin ja auch kein Profet.

      Ich meine allerdings, bevor wir tatsächlich KI bauen können, müssten wir eine solche objektive Beschreibung haben. Bis dahin bleiben uns nur Pröbeleien und der Turingtest. Das scheint mir ziemlich hilflos.
      2 1 Melden
    • Ueli der Knecht 06.05.2018 21:43
      Highlight pablo: Bezüglich achtem Gebot wäre es nicht an dir, ein Urteil anzumassen. Diesbezüglich ein anderes Stück Weltliteratur, jüngeren Datums:

      "Richtet nicht, auf daß ihr nicht gerichtet werdet. Denn mit welcherlei Gericht ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden; und mit welcherlei Maß ihr messet, wird euch gemessen werden."
      -Matthäus 7. Kapitel.

      "zwischen Kreationismus und Zufall"?

      Viele Kreationisten glauben an Zufall, und die meisten Gläubigen sind keine Kreationisten. Aber für dich scheint es unvereinbar, These und Antithese. Warum suchst du denn nicht nach der hegelschen Synthese?
      2 2 Melden
    • Mutzli 06.05.2018 21:48
      Highlight @Ueli Mal ganz langsam locker-flockig. Natürlich kann die Wissenschaft die Nichtexistenz von Göttern nicht beweisen, da es unmöglich ist ein Negativ zu Beweisen wenn dieses so schwammig wie möglich formuliert wird, so wie sie tun z.B.. Da gilt Poppers altes Beispiel von den Schwänen: Die Aussage, dass alle Schwäne weiss sind, ist falsifizierbar, somit wissenschaftlich. Die Aussage, dass kein Schwan schwarz ist, hingegen nicht. Ihr Gottesbild ist aber so ein schwarzer Schwan "Beweise mir, dass nicht doch noch irgendwo evtl etwas existieren könnte, dass ich Gott nenne". Das geht so nicht.
      2 0 Melden
    • _kokolorix 06.05.2018 21:49
      Highlight Es ist wissenschaftlich unmöglich die Nichtexistenz von Irgendwas zu beweisen, dass Gott in diese Kategorie fällt ist nur eine Randnotiz. Dagegen ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Schöpfer die Welt erschuf im niedrigen Promillebereich, während die Wahrscheinlichkeit, dass das Universum durch eine grosse Zahl von Zufällen entstand über 90% ist.
      Die beiden Dinge als gleichberechtgt nebeneinaderzustellen zeugt von sehr viel Ignoranz.
      Und glaube mir: Ich glaube nicht, dass es Gott nicht gibt, ich weiss es. Jeder neue Tag der Sünder belohnt und Gläubige bestraft beweist es😁
      4 1 Melden
    • Mutzli 06.05.2018 21:56
      Highlight Die Person, die eine These aufstellt: "Gott existiert" ist zuständig diese zu beweisen. Falls dies nicht geschieht, gilt die Nullhypothese, welche man durchaus als agnostisch-atheistisch bezeichnen kann. Was denn nun genau wiss. bewiesen sein soll, dass man nicht wiss. fassen könnte, haben Sie immer noch nicht ausgeführt. Gödel z.B. hatte da nix zu sagen, da sich seine ausführungen rein auf die Mathematik bezogen, die als rein axiomatische Disziplin eben nicht Wissenschaft ist. Ach und Turings Test hat nix mit Intelligenz zu tun, sondern rein ob eine Maschine intelligent wirken kann.
      1 0 Melden
    • _kokolorix 06.05.2018 22:32
      Highlight Und wegen der fehlenden Fantasie, muss ich sagen, dass das ein ziemlich lächerlicher Einwand ist. Man kann jeden logischen Fehler damit erklären...
      Und die Bibel als grosses literarisches Werk zu deklarieren ist auch sehr gewagt. Ich empfinde die meisten Texte als extrem fantasielos, unzusammenhängend, wiederholend, frauenfeindlich, gewaltverherrlichend und allermeistens erschreckend banal
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    • Ueli der Knecht 06.05.2018 22:54
      Highlight Also ihr werdet immer abstruser. Ihr seid genauso so schlimm wie gläubige Fanatiker. Zeugen Jehovas oder so.

      "Es ist wissenschaftlich unmöglich die Nichtexistenz von Irgendwas zu beweisen"

      So ein Blödsinn! Die Nichtexistenz eines Raumschiffes, das schneller als das Licht fliegt. Oder eines Perpetuum mobiles - lässt sich beweisen!

      "Gödel z.B. hatte da nix zu sagen, da sich seine ausführungen rein auf die Mathematik bezogen"

      Die Wissenschaft baut auf Mathematik und Logik auf. Ihr seid lächerlich!

      Ich habe nie behauptet, Gott existiert. Genausowenig habe ich das Gegenteil behauptet.
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    • Agnos ~ 07.05.2018 04:15
      Highlight Ueli, wenn dir eine Zähe fehlt, und hoffe für dich du kannst zählen, wie viel sind denn da noch, glaubst du an die fünfte Zähe, oder bildest es dir ein, da kannst dir das plastisch vorstellen, anderseits existiert es gar nicht, nennt man das Glauben!?
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    • Agnos ~ 07.05.2018 04:24
      Highlight Nun weiter Ueli, wenn es dir mit den Zähen zählen zu unplausibel ist, dann versuch es mit den Fingern oder Kopf zu errechnen.
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    • _kokolorix 07.05.2018 07:25
      Highlight Es ist mathematisch erwiesen, dass ein Teilchen das sich schneller bewegt als Licht null Masse haben muss, oder unendlich viel Energie benötigt. Das impliziert zwar, dass es so etwas wie ein überlichtschnelles Raumschiff wohl nicht geben kann, aber mehr nicht.
      Etwa ditto verhält es sich mit dem Perpetuum Mobile, das gegen den Energieerhaltungssatz verstösst und daher sehr unwahrscheilich ist, also ähnlich wie Gott. Für so etwas gigantisch komplexes wie das Universum fehlt uns schlicht die allumfassende Theorie, welche die Wahrscheinlichkeit eines Gottes ebenfalls gegen Null senkt.
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    • _kokolorix 07.05.2018 07:36
      Highlight Ich verachte die Bibel nicht, sie ist das umfassendste, schriftliche Werk das wir haben. Allerdings muss man anerkennen, dass wir die meisten Autoren nicht kennen, die Texte im Laufe der Zeit unzählige Male verändert und übersetzt wurden und dass sie gezielt von den Mächtigen der jeweiligen Epoche beeinflusst wurden. Daneben gilt, dass grosse Teile banale Altagsbeschreibungen sind, Frauen mehrheitlich als Besitz des Mannes dargestellt werden und viele Dinge entsetzlich gewalttätig sind
      Mich als Atheisten auf eine Stufe mit den Taliban zu setzen entbehrt nicht einer gewissen Ironie...
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    • Ueli der Knecht 07.05.2018 11:10
      Highlight Ou Mann. Wie abstrus wollt ihr noch werden?

      "Es ist mathematisch erwiesen, dass ein Teilchen das sich schneller bewegt als Licht null Masse haben muss, oder unendlich viel Energie benötigt."

      Völliger Unsinn! Es ist physikalisch UND mathematisch erwiesen, dass es solche Teilchen nicht gibt.

      "Ich verachte die Bibel nicht, sie ist das umfassendste, schriftliche Werk das wir haben"

      Vermutlich haben das Internet oder Wikipedia die Bibel längst überholt. Auch an Wikipedia arbeiten unzählige, zum Teil unbekannte Autoren. Na und?

      Eurer Fundamentalismus ähnelt m.E. dem anderer Fanatikern.
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    • Agnos ~ 07.05.2018 20:16
      Highlight Ueli mit deinen farbigen Leucht-Petarden wird dich niemanden finden, wenn es zu weit weg von deinem Standpunkt aus aufleuchtet. Ein zuverlässiger Leuchtturm ist da zuversichtlicher, da er mehr Standhaftigkeit erweist. Vielleicht sagt dir Enterprise etwas, über die unendliche Weiten des Alls, jenseits aller jeglicher Vorstellungen!
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    • You will not be able to use your remote control. 07.05.2018 20:30
      Highlight > Du hast mich ganz gut verstanden.
      Gut, ich bin nicht sicher, ob du meine Einwände verstanden hast, würdest du dann nicht etwas weniger Atheistenbashing machen?

      Du sprichst dem Atheismus jede Daseinsberchtigung ab, obwohl du nicht ganz verstehst, wie er funktioniert. Wie definierst du Fundamentalismus?

      Um den Bogen zum Artikel zu finden: Die Drohung der Hölle ist menschenverachtend. Besser wäre: 'Wir alle werden scheitern immer das Gute zu tun, also versuchen wir unser bestes'.

      Darum wusste ich nicht einmal, dass das die ersten Sätze sind. Ich bin ein Taliban, wiederleg oder glaub (nicht).
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    • Ueli der Knecht 07.05.2018 20:51
      Highlight Y.w.n.b.a.t.u.y.r.c.: "Du sprichst dem Atheismus jede Daseinsberchtigung ab" - Da hast du mich falsch verstanden.

      Atheismus ist für mich eine Religion wie jede andere, wie Monotheismus oder was auch immer. Es ist jedenfalls ein Glaube.

      Es gibt auch im Atheismus Fundamentalisten, so wie es sie in praktisch allen Religionen gibt. Die meinen, sie seien Besser als alle anderen, die einzigen, die das Richtige glauben.

      So definiere ich Fundamentalismus.

      Wikipedie definiert es so:
      https://de.wikipedia.org/wiki/Fundamentalismus

      Und dich sehe ich nicht als Fundamentalist, Y.w.n.b.a.t.u.y.r.c.
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    • Ueli der Knecht 07.05.2018 21:01
      Highlight pablo: Ich bemühe mich ehr- und redlich, mich verständlich auszudrücken. Ich habe aber manchmal das Gefühl, ich könnte genauso gut mit einem Wald diskutieren.

      Klar sagt mir das Raumschiff Enterprise was. Captain Kirk hat Gefühl und ist Moralist; Spok ohne Gefühl hat dafür einen Sinn für kalte Logik. Und Scotty konnte die sogar rumbeamen. Ein Happy End gibt's immer.

      Wenn das alles tatsächlich jenseits jeglicher Vorstellung wäre, wie du das glaubst, pablo, dann hätten diese Geschichten von diesen beiden Protagonisten und ihrem Raumschiff kaum derartigen Erfolg.
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    • Agnos ~ 07.05.2018 21:20
      Highlight Hier auf diesem Blogg geht es um die Einstellung und die Meinungsfreiheit zu gewissen Themen, die nichts mit drohen zu tun haben, noch diese dazu benützen Angst zu verbreiten.

      Drohen ist allzumal überall auch im Diesseits menschenverachtend und niederträchtig, ohne jegliches respektieren zu dem was er beschaffen wurde.


      Tue Gutes und Scheue niemanden, deines Gewissens!
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    • Mutzli 07.05.2018 22:13
      Highlight @Ueli Bezüglich der Teilchen die schneller als das Licht sind: Sie haben Kokolorix da komplett falsch verstanden, er/sie sagt ja eben gerade weshalb es solche Teilchen wohl nicht gibt. Ihre Behauptung hingegen es sei erwisen, dass es solche nicht gebe ist eben nicht wissenschaftlich, da, siehe Schwanbsp., so was nicht falsifizierbar ist.

      Bzgl. Atheismus: Natürlich sprechen Sie diesem die Existenzberechtigung ab, wenn Sie permanent diesen die Verantwortung für den Gottesbeweis zuschieben wollen und immer wieder behaupten es sei auch nur eine Religion.
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    • Mutzli 07.05.2018 22:17
      Highlight Was wären den bitte dem Atheismus seine Glaubensgrundsätze?Ich bin z.B. ein agnostischer Atheist und gehe deshalb von einer Null-Hypothese aus. Ich erkenne keinen Grund, von der Existenz eines göttlichen Wesens auszugehen, deshalb tu ich es auch nicht. Atheismus ist so eine Religion, wie eine Glatze haben eine Haarfarbe ist. Es ist die Absenz von Glauben, fertig. Davon ausgehend kann man dann natürlich z.B. sich dem Humanismus verpflichtet fühlen, da man davon ausgehen muss, dass wir nur ein leben haben. Aber das ist erstens nicht Pflicht und zweitens immer noch keine Religion.
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    • _kokolorix 07.05.2018 22:25
      Highlight Du verstehst echt die Mathematik nicht. Da wird nicht die Existenz oder Nichtexistenz von Dingen bewiesen es werden Randbedingungen und Grenzwerte von möglichen Zuständen aufgezeigt. Die Vernunft leitet daraus ab, dass gewisse Dinge eher unwahrscheinlich sind, während andere alltäglich stattfinden. Die Formeln der Relativitätstheorie besagen eben, dass bei Lichtgeschwindigkeit die Zeit stillsteht, ausser es ist keine Masse vorhanden oder es steht unendlich viel Energie zur Verfügung.
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    • You will not be able to use your remote control. 07.05.2018 22:30
      Highlight 'Atheismus ist für mich eine Religion wie jede andere, wie Monotheismus oder was auch immer. Es ist jedenfalls ein Glaube.'

      ^^ siehst du?

      wiki: Atheismus bezeichnet die Abwesenheit oder Ablehnung des Glaubens an Gott bzw. Götter.

      Nicht etwa die Anwesenheit eines Glaubens an keinen Gott.

      Daher kann ein Atheist (sofern er keiner anderen Ideologie folgt) kein Fundamentalist sein.
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    • _kokolorix 07.05.2018 22:34
      Highlight Atheismus ist keine Religion. Atheisten sind jederzeit bereit ihr Weltbild neuen Erkentnissen anzupassen, während das bei Religionen nie ohne Gewalt stattfindet. Jede noch so triviale Neuerung wird zuerst lächerlich gemacht, dann verboten, mit roher Gewalt unterdrückt und Jahrhunderte später mit Zähneknirschen anerkannt. Religion ist rückwärtsgewandt, zentralistisch und hierarchisch, Atheismus ist zukunftsgerichtet, föderalistisch und egalitär. Und komm mir jetzt nicht mit Stalin. Stalin war vieles, aber ganz bestimmt kein Atheist. Er duldete bloss keine Kirche als Machtkonkurrent
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    • _kokolorix 07.05.2018 22:39
      Highlight Und selbstverständich kennen wir die Autoren von Wikipedia. Im Gegensatz zu der Bibel bleiben hier nur belegte und breit abgestützte Artikel stehen, während in Bibel und Koran keinerlei Änderungen mehr erlaubt sind
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    • Ueli der Knecht 07.05.2018 22:43
      Highlight Mutzli: Ich spreche dem Atheismus die Existenzberechtigung nicht ab, genausowenig wie auch jeder anderen Religion.

      Ich behaupte nur zum x-ten mal, dass der Atheismus so wie alle Religionen nicht durch die Wissenschaft widerlegt wird, sondern dass Religionen und damit auch der Atheismus die Wissenschaft komplementär ergänzen.

      _kokolorix behauptete wörtlich, "es ist mathematisch erwiesen, dass ein Teilchen das sich schneller bewegt als Licht null Masse haben muss".

      Das ist Unsinn. Es ist bewiesen, dass selbst masselose Teilchen (wie zB. Photonen) niemals schneller als Licht sein können.
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    • Ueli der Knecht 07.05.2018 22:59
      Highlight Mutzli: Wer zu recht findet, ohne Gottesbeweis sei der Glaube an Gott nicht wissenschaftlich, der müsste konsequenterweise auch einen Beweis für die Nichtexistenz von Gott verlangen, bevor er sich wagt zu behaupten, Atheismus sei wissenschaftlich. Sonst wäre das ein Trugschluss; wissenschaftlicher Unsinn.

      Ohne Beweis für die Nichtexistenz von Gott bleibt Atheismus nur Glaube.

      Die Wissenschaft ist weder religiös noch atheistisch. Sie ist das Gegenteil von beidem. Wissen ist nicht Glaube, aber zB. Wissen vom Unwissen.

      Ich weiss, dass ich nichts weiss.

      Wissenschaft ist agnostisch; suchend.
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    • blaubar 07.05.2018 23:23
      Highlight Meine lieben Freunde: Warum gibt es nicht nichts?
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    • jellyshoot 08.05.2018 00:23
      Highlight @ueli: genau wegen leuten wie ihnen macht das kommentare lesen in diesem blog so viel spass 😂😂😂
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    • Mutzli 08.05.2018 00:50
      Highlight Ich versuchs zum letzten Mal: Die Person die eine Behauptung aufstellt hat diese zu belegen, ansonsten gilt die Null-Hypothese. In diesem Fall heisst das, dass die Personen die die Existenz eines übernatürlichen Wesen dafür zuständig sind dafür Beweise zu liefern. Sonst kommt man nirgend wo hin. Ich kann auch z.B. behaupten, dass Sie der tatsächliche Ueli der Knecht sind, mit finsterster Magie zum Leben erweckt und sich hinter einer perfekten Maske versteckt. Ist das, nach Occam, eine einfache Beschreibung? Ist es gerechtfertigt, wenn ich nun verlange, dass Sie das Gegenteil beweisen müssen?
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    • Mutzli 08.05.2018 00:54
      Highlight Atheismus ist nichts mehr und nichts weniger als eine philosophische Position. Sie wären immer noch eine Beschreibung des Atheismus als Religion schuldig. "Sie glauben, dass es Gott nicht gibt!" Ist keine zulässige Beschreibung, da es a. für eine Religion einiges mehr als so ein simples Statement braucht und c. jetzt 3 atheistische Personen festgehalten haben, dass sie schlicht nicht von einer Existenz Gottes ausgehen und nicht etwa eine fund. Position haben. Gehören etwa auch alle, die keine Flat-Earther sind einer Runde-Welt Religion an?
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    • Mutzli 08.05.2018 00:59
      Highlight Ach und nur weil sich in ihren Augen etwas nicht gegenseitig aufhebt, ist es noch lange nicht komplementär. Komplementär heisst ergänzend und würde in diesem Fall heissen, dass beides notwendig für den Erkenntnisgewinn in diesen Disziplinen ist. Ich glaube auch nicht, dass jemand gesagt hat das Atheismus an sich "wissenschaftlich" sei, was er als philosophische Position per se nicht sein kann. Weniger im Widerspruch zu Wissenschaft? Das schon und die Standardhaltung der Wissenschaft ist neutral und das heisst atheistisch in diesem Kontext.
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    • Mutzli 08.05.2018 01:06
      Highlight Ein Beispiel für nicht neutrale Wiss. wäre die Scholastik, die sich nicht auf reine Beobachtungen stütze, sondern das Primat immer der Bibel (und Aristoteles) einräumte. Agnostizismus ist übrigens immer noch nicht eine drittposition im Kontext von Atheismus und Religion sondern ein Modifikator für den Grad der Gewissheit. Bzgl. Kokolorix haben Sie immer noch nicht verstanden, dass Sie ihm/ihr eigentlich zustimmen, wenn man mal das unwiss. adjektiv bewiesen weglässt.

      @Blaubar Wieso nicht? Die Suche nach einem first mover löst nix, sondern schiebt das Problem nur raus.
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    • blaubar 08.05.2018 08:12
      Highlight Mutzli, das Gegenteil glaube ich. Im Anfang wurden vermutlich die Weichen gestellt. Und ich persönlich glaube nicht, dass der chaotische Zufall zur heutigen Realität geführt hat. Die Wahrscheinlichkeit ist viel zu klein, dass in 4.3 Mia sowas dabei rauskommt (z.B. ein Mensch mit einem IPad in den Fingern, wie ich). Mit dieser Meinung bin ich nicht allein in der Wissenschaft.
      Woher kommen all die Gesetzmässigkeiten? Dass alles mit dem Zufall etwas zu tun, glaube ich sehr wohl. Aber eher, dass der Zufall selber ein Tor für „gestaltende Kräfte“ sein könnte (eig. muss).
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    • You will not be able to use your remote control. 08.05.2018 08:51
      Highlight Alles das, nur eine kleine Ergänzung:

      > Meine lieben Freunde: Warum gibt es nicht nichts?

      Viel schlimmer: Gibt es etwas? Beweise!

      Das heisst, ohne metaphysischen Annahmen sterben wir recht schnell.

      Von Religion spricht man jedoch nur, wenn eine Metaphysik Götter oder göttliche Prinzipien beinhaltet.
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    • Ueli der Knecht 08.05.2018 11:39
      Highlight Mutzli: Du lieferst selbst der beste Beweis dafür, dass der Glaube an die Nichtexistenz sehr viel mehr als eine simple Position ist.

      Eine simple (bewiesene!) These: Es gibt Unvorstellbares; und wir können es Gott nennen. Das ist nichts mehr und nichts weniger als eine philosophische Position.

      Das Vorstellbare können wir wissenschaftlich fassen. Das Unvorstellbare nicht. Das können wir philosophisch umschreiben oder mit Glauben füllen. Sogar auch mit dem Glauben, dass es das Unvorstellbare gar nicht gibt. Das wäre dann Atheismus.

      Vorstellbares und Unvorstellbares ergänzen sich. Komplementär.
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    • Ueli der Knecht 08.05.2018 11:54
      Highlight Y.w.n.b.a.t.u.y.r.c.: Wie man (atheistisch) an die Nichtexistenz von Unvorstellbaren glauben darf, darf man selbstverständlich auch die Existenz des Vorstellbaren anzweifeln.

      Wenn du behauptest, "von Religion spricht man nur, wenn eine Metaphysik Götter oder göttliche Prinzipien beinhaltet", dann müsstest du genau mit diesem Argument auch sämtliche Wissenschaft als Religion bezeichnen, weil sie nicht ohne Götter oder göttliches Prinzip auskommt.

      Denn ohne einen (göttlichen) Beobachter gäbe es weder Physik noch Metaphysik. Es bliebe nichts übrig, das sich beweisen liesse. Cogito ergo sum.
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    • Ueli der Knecht 08.05.2018 12:47
      Highlight Mutzli: Du schreibst,

      "ich glaube nicht, dass jemand gesagt hat, dass Atheismus 'wissenschaftlich' sei",

      um schon im nächsten Satz fortzufahren,

      "die Standardhaltung der Wissenschaft ist neutral und das heisst atheistisch".

      Du widersprichst dir offensichtlich.

      Falsch: Die Standardhaltung der Wissenschaft ist nicht atheistisch. Das glaubst(!) du nur.

      Der Wissenschaft ist egal, ob Gott existiert oder nicht. Sie verlangt nur (bisher erfolglos), dass wissenschaftliche Erklärungen möglichst ohne (Variable oder Konstante) Gott auskommen. Denn sonst sind es keine wissenschaftliche Erklärungen.
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    • Ueli der Knecht 08.05.2018 13:00
      Highlight Mutzli:

      Wissenschaftliche Erklärungen sollen objektiv sein (sind es aber nicht).

      Objektiv und subjektiv schliessen sich gegenseitig aus, aber ergänzen sich komplementär. Wie Ying und Yang. Es braucht beides! Es geht nicht ohne das andere.

      Bezgülich deines Einwand des Erkenntnisgewinns: Es kann keine Erkenntnis geben ohne erkennendes Subjekt. Auch keine wissenschaftliche Erkenntnis. Erkenntnis ist auf mind. ein beobachtendes und erkennendes Subjekt angewiesen.

      Es gibt keine mathematische Logik, ohne (denkendes, schlussfolgerndes) Subjekt. Es gibt keine Physik ohne (beobachtendes) Subjekt.
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    • Mutzli 08.05.2018 13:36
      Highlight @Blaubar Ich glaube, dass Sie ein bisschen die Konzepte von wissenschaftlicher Wahrscheinlichkeit, welche immer in den Rahmen der erfotschten Naturgesetze eingebettet ist, mit dem allgemeinen Begriff des Zufalls verwechseln, der Beliebigkeit impliziert. So ist z.B. die Evolution keineswegs zufällig, sondern unterliegt klaren Regeln; deswegen ist sie jedoch noch lange nicht gelenkt. Die Wahrscheinlichkeit, dass es uns gibt lässt sich ziemlich leicht beantworten: 100% ansonsten könnte wir uns hier nicht so austauschen. Das ist natürlich aus dem Rückspiegel betrachtet.
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    • Mutzli 08.05.2018 13:40
      Highlight Was die Entstehung von Leben angeht, so ist dies bereits mit dem Miller-Urey Experiment von 1953 und der Evolutionstheorie bereits hinlänglich geklärt wie es a. funktionieren könnte und b. was für Rahmenbedingungen bzw. wie wahrscheinlich das ganze sei. Es handelt sich hierbei natürlich um schier unvorstellbare Zeitspannen, doch das schert die Natur nicht. Wir können ja auch heute noch beobachten wie neue Spezies entstehen, nebst dem Rückgriff auf das fossile Archiv.

      @Ueli Es wäre schön, wenn Sie statt immer die gleichen Platitüden , tatsächlich auf Gegenargumente eingehen würden.
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    • Mutzli 08.05.2018 13:44
      Highlight Eine fundierte Annahme ist etwas grundverschiedens zu religiösem Glauben, egal wie sehr man sich in semantische Spielereien verstricken möchte. Synonyme wie auch Antonyme und teils ungenaue Sprache sind halt Teil unseres Systems, weshalb ja eben die Auseinandersetzung mit dem professionellen Sprachgebrauch wichtig wäre. So ist in der Wiss. NIE etwas bewiesen, da dies direkt dem falsifizierbarkeitsprinzip widerspricht. Das ändert natürlich nichts daran, dass Artikel und auch Wiss. selber manchmal diesen Begriff benutzen dem einfacheren Verständnis halber.
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    • Mutzli 08.05.2018 13:49
      Highlight Ähnlich so beim Atheismus ich glaube nicht an die Nichtexistens von Unvorstellbaren, ich gehe einfach nicht davon aus. Ich verweise hier auf mein Flat-Earth Beispiel. Ihrer Logik nach, müssten sich eigentlich Gläubige als Atheisten bezeichnen, da diese aktiv an die Nichtexistenz von nicht kompatiblem Übernatürlichen glauben/ bzw. leugnen, was ja wohl die Probleme dieses Ansatzes aufzeigen dürfte.

      Das Unvorstellbares unvorstellbar ist, hat auch nichts mit Wiss. zu tun, sondern ist eine reine Tautologie. Unsichtbares ist auch nicht sichtbar, aber das heisst deshalb nicht...
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    • Mutzli 08.05.2018 13:55
      Highlight ...dass The Invisible Man einen Erkenntnisgewinn für die Forschung darstellt. Denkanstoss meinetwegen, aber damit hat sichs auch. Ähnlich behaupten Sie jetzt zum zigten Male die Wiss. sei auf Götter angewiesen, ohne dies mit Beispielen oder einer logischen Argumentation zu untermauern. Descartes war im übrigen zwar im generellen ein äusserst kluger Genosse, doch sein Gottesbeweis ist äusserst dürftig und wiederum: Philo, deshalb nicht Wiss. Die Auffassung das es einen gött. Beobachter brauche ist Ihr Glauben, doch das bleibt eine Behauptung. Ein Baum fällt auch um, wenn ihn niemand sieht.
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    • Ueli der Knecht 08.05.2018 14:27
      Highlight Mutzli: "Das Unvorstellbares unvorstellbar ist, hat auch nichts mit Wiss. zu tun, sondern ist eine reine Tautologie."

      Ich sagte allerdings, dass Unvorstellbares das Vorstellbare ergänzt, wie Ying und Yang, weil das eine nicht ohne das andere auskommt.

      Im ersten Beitrag schrieb ich:

      "Das Konzept eines Schöpfers ist angesichts der wissenschaftlichen Erkenntnisse nicht plausibel."

      Das ist pure Tautologie ohne jeglichen Erkenntnisgewinn.

      Wir können uns auch noch hundert mal im Kreis drehen.

      "Worüber man nicht sprechen kann, darüber soll man schweigen."
      -Wittgenstein
      http://bit.ly/2FVjJKe
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    • Ueli der Knecht 08.05.2018 14:35
      Highlight Mutzli: Ich meinte nicht einen Gottesbeweis von Descartes; nur dass er die Existenz von allem in Frage stellte, so wie Y.w.n.b.a.t.u.y.r.c. Am Ende blieb Descartes einzig die sokratische Erkenntnis, dass es kein sicheres Wissen gibt. Das einzige, woran er nicht zweifeln könne, seien seine Zweifel: Cogito ergo sum.

      Neben Descartes und Gödel empfehle ich dir auch mal die vertiefte Lektüre von Wittgenstein. Umsomehr du mit Begriffen wie "Erkenntnis", "Erkenntnisgewinn", "professionellen Sprachgebrauch" etc. um dich wirfst, aber ohne dass du diese Begriffe wissenschaftlich exakt beschreibst.
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    • blaubar 08.05.2018 15:07
      Highlight Mutzli: „z.B. die Evolution keineswegs zufällig“. Das sehen hier gewisse Leute aber anders. Und: Der Zufall spielt eben in der Quantenmechanik eine entscheidende Rolle. Im einzelnen Atomkern lassen sich einige Dinge nicht voraussagen. Nimmt man ein paar Milliarden zusammen, entsteht plötzlich eine unerklärliche Gesetzmässigkeit. Im Zufall herrscht höchste (unendliche) Sensibilität. Es MUSS etwas Nichtmaterielles, Formgebendes „eingeschleust“ werden, anders ist es nicht zu erklären. Dies ist aktueller Stand in der Quantenmechanik. Siehe Zeilinger, Dürr, Heisenberg, Planck usw.
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    • You will not be able to use your remote control. 08.05.2018 17:20
      Highlight Das war keine Behauptung, so wird Religion definiert:

      wiki: Religion ist ein Sammelbegriff für eine Vielzahl unterschiedlicher Weltanschauungen, deren Grundlage der jeweilige Glaube an bestimmte transzendente (überirdische, übernatürliche, übersinnliche) Kräfte ist, sowie häufig auch an heilige Objekte.

      Descartes hat da eine Tautologie gefunden: Ich denke, also denke ich.

      'Denn ohne einen (göttlichen) Beobachter gäbe es weder Physik noch Metaphysik.'

      Das ist, gemäss der Definition, eine 'religiöse' Metaphysik. An diesen Beobachter kann man glauben, muss man aber nicht.
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    • Pasionaria 08.05.2018 19:15
      Highlight Mutzli
      Ihre Nerven und Geduld sollte man haben. Auch wenn es angesichts Ihres Gespraechspartner nichts bringt, so doch viel Aussagendes zu lesen!

      Fazit: der Glaube vieler (Fundis) ist eine bestimmte Form von zwangshaftiger Fantasie, nuetzlich fuer die Religión, schaedlich fuer die Vernunft.
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    • Ueli der Knecht 08.05.2018 20:12
      Highlight Y.w.n.b.a.t.u.y.r.c.: "Descartes hat da eine Tautologie gefunden: Ich denke, also denke ich."

      Wittgenstein behauptete, alle Erkenntnis sei nur Tautologisch, weil jede Erkenntnis auf bereits Bekanntem aufbaue.

      Descartes behauptete nicht, "ich denke, also denke ich". Er beschäftigte sich mit deiner Frage:

      "Gibt es etwas? Beweise!"

      Er faknd keine Beweise, aber:

      "Es gibt keinen Zweifel an meinen Zweifel, daher existiere ich, der Zweifler", oder kurz: Cogito ergo sum. Darauf baute seine Erkenntnistheorie auf. Erkenntnis geht daher nicht ohne das Hilfskonstrukt "sum". Ich existiere. Subjektiv!
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    • Ueli der Knecht 08.05.2018 20:29
      Highlight Y.w.n.b.a.t.u.y.r.c.: Physik besteht zB. aus Einsteins Theorie, alles sei relativ. Relativ wozu? Relativ zum Beobachter! Die Relativitätstheorie funktioniert nicht ohne das Referenzsystems eines (evtl. nur fiktiven) Beobachters.

      Noch ärger die Quantenphysik: Alles ist nur überlagerter Zustand von allem Möglichen. Bis ein Beobachter eine Messung vornimmt. Erst dann kollabiert diese Allerlei-Zustands-Überlagerung zu Realität.

      Ohne Beobachter ist Schrödingers Katze weder tot noch lebendig, oder gleich beides, oder gar nicht.

      Das ist keine Glaubensfrage sondern der Wissenschaft systemimmanent.
      1 1 Melden
    • Ueli der Knecht 08.05.2018 20:39
      Highlight Pasionara: Als Agnostiker behaupte ich, dass nur Gläubige Fundamentalisten sein können. Also Leute, die zB. an die Existenz von Gott glauben. Oder Leute, die daran glauben, dass Gott nicht existiert. Fundamentalistisch werden sie dann, wenn sie nicht mehr erkennen kännen, dass ihr Glauben bloss Glaube ist; wenn sie behaupten, es sei Wahrheit, die einzig richtige. Das sind Fundis!

      Ein Unwissender kann insofern kein Fundamentalist sein. Er lässt sich nur nicht von einem Glauben (Atheist, Monotheist, Zeugen Jehova, Buddhist, Spagetti-Monster-Anhänger usw). überzeugen. Schon gar nicht von Fundis.
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    • _kokolorix 08.05.2018 22:11
      Highlight Ich überlasse dir nun das letzte Wort, weil mich deine immergleichen Behauptungen etwas ermüden😒
      Photonen haben im Fall (fast) keine Masse weil sie sich mit Lichtgeschwindigkeit bewegen, sind sie langsamer sind es nicht mehr Photonen. Sonst versuch mal einen Lichtstrahl zu bremsen. Viel Erfolg dabei....
      2 0 Melden
    • Pasionaria 08.05.2018 22:40
      Highlight "Ein Unwissender kann insofern kein Fundamentalist sein." > einverstanden. Aus Ihrer Schreibweise geht allerdings nicht hervor, dass Sie sich als > Unwissender fuehlen. Schon wieder etwas geklaert.
      Neu ist mir nur, wie koennen Unwissende so vehement Behauptungen aufstellen?

      Wieviel Mal muss man Ihnen noch beibringen, dass Atheismus kein Glaube ist! Herrgott nochmal.
      Ganz langsam nochmals f. Unwissende: ein Atheist ist jemand, der nicht an irgendeinen Gott/Goetter glaubt; d.h. keinem Glauben zu glauben, dass es hoehere Maechte gibt.
      Oder: Nichtfussballspielen ist auch kein Sport!!
      1 0 Melden
    • Ueli der Knecht 08.05.2018 22:56
      Highlight "Wieviel Mal muss man Ihnen noch beibringen, dass Atheismus kein Glaube ist! "

      Eben, Pasionara: Sowas kann nur ein fundamentalistischer Gläubiger behaupten. Selbstverständlich ist Atheismus ein Glaube!

      Ein Atheist GLAUBT, dass es keinen Gott (oder höhere Macht) gibt. Beweisen kann er das allerdings nicht. Genausowenig wie die Gott-Gläubigen Gottt beweisen können. Daher ist und bleibt auch der Atheismus nur purer Glaube.

      "Nichtfussballspielen ist auch kein Sport!!"
      Auch solche infantile Äusserungen machen euren blamablen Fundamentalismus keinen Deut besser.
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    • Ueli der Knecht 08.05.2018 23:14
      Highlight Okay, _kokolorix, letztes Wort:

      "Photonen haben im Fall (fast) keine Masse weil sie sich mit Lichtgeschwindigkeit bewegen"

      Auch hier irrst du dich:

      Photonen haben nicht fast keine Masse sondern genau keine Masse. Null Komma Nichts. Nada!

      Deshalb bewegen sich Photonen mit Lichtgeschwindigkeit. Und deshalb gibt es für Photonen weder Zeit noch Raum; nur Hier und Jetzt; was für Photonen gleichbedeutend ist mit Überall und Immer. Es gibt in der Welt eines Photons keine Vergangenheit und keine Zukunft.

      So denn Einstein nicht irrt, und seine Gleichung E=+/-m*c^2 tatsächlich stimmt. ;)
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    • You will not be able to use your remote control. 10.05.2018 12:01
      Highlight > Auch solche infantile Äusserungen machen euren blamablen Fundamentalismus keinen Deut besser.

      Du hast dich festgefahren und ignorierst die Definition der Wörter. Mit deiner Interpretation demonstrierst du, wie man 'schlechte' Metaphysik betreibt. Eben nicht, wie man mit ihr Lücken ergänzt, sondern wie man damit andere Leute mobbt.

      > Descartes behauptete nicht,
      Was? Du 'berufst' dich auf seinen Satz ohne die Kritiken daran zu kennen? Descartes wäre enttäuscht.

      Einsteins Gleichung gibt es in der Realität nicht. Sie hat für die Realität keine Bedeutung und konstituert überhaupt nichts.
      1 0 Melden
    • Ueli der Knecht 10.05.2018 13:18
      Highlight Ywnbatuyrc:

      "Nichtfussballspielen ist auch kein Sport!!" - das ist purer Nonsens!

      Nichtfussballspielen kann zB. Schwimmen sein, oder Volleyball. Ich habe wiederholt den Irrtum kommentiert, wonach die Nichtexistenz von irgendwas nicht beweisbar sei. Euklid hat zB. die Nichtexistenz einer höchsten Primzahl bewiesen. Ich nannte auch viele andere Beispiele.

      "Du 'berufst' dich auf seinen Satz ohne die Kritiken daran zu kennen?" - Du liest nicht, was ich schrieb. Ich bestätigte dir, dass wenn man es streng nimmt, keine Erkenntnis existieren könne, weil alles tautologisch ist (vgl. Wittgenstein).
      0 3 Melden
    • blaubar 10.05.2018 13:22
      Highlight @Ueli: Mit diesem Kommentar (zu Einstein etc.) entfernst du dich zu weit von Bratwurst und Bier. Das wird hier nicht verstanden. Dabei liegen genau dort die wirklich spannenden Ansätze.
      1 1 Melden
  • Herbert Anneler 05.05.2018 14:23
    Highlight Dass es keine Heilsgewissheit gibt, ist jein Drama, sondern ein Segen! Um Falle der Heilsgewissheit könnten wir uns aufführen wie die Schweine. Wie sagte der Philanthrop John Stuart Mill einst: Lieber ein unzufriedener Mensch als ein zufriedenes Schwein!
    6 2 Melden
    • olive 05.05.2018 17:00
      Highlight Der Vergleich mit den Schweinen ist nicht adäquat. Schweine führen sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten besser und sauberer auf als mancher Mensch.
      6 1 Melden
    • _kokolorix 05.05.2018 20:10
      Highlight Das Schweine immer für unanständiges Benehmen herangezogen werden ist nur religiös zu begründen. Schweine sind intelligent, sauber und sozial wenn man sie einigermassen artgerecht hält. Die Ähnlichkeiten heutiger Massentierhaltung mit den Konzentrations- und Arbeitslagern von Hitler und Stalin sind erschreckend. Und auch die Erkentnisse der Betreiber, dass die Insassen minderwertig seien weil sie sich unnatürlich benehmen, sind auf dem gleichen Niveau anzusiedeln...
      7 2 Melden
  • Alienus 05.05.2018 14:03
    2 4 Melden
    • Pasionaria 06.05.2018 06:17
      Highlight 2/2
      Franziskus persoenlich hat Vertraute mit fragwuerdiger Vergangenheit befoerdert. 1/3 seines Kardinalsrates hat eine schmutzige Weste.

      Dazu braucht es keinen weiteren Kommentar als shame on you RKK.

      4 0 Melden
    • Pasionaria 06.05.2018 06:18
      Highlight 1/2
      Wahnsinn, jeder einzelne Missbrauchsfall ist katastrophal, aber diese Geschichte schlaegt dem Fass den Boden aus.
      Zwar verurteilt Papst Franziskus den Kindsmissbrauchs mit deutlichen Worten, stellt jedoch nichts weiteres als ein Lippenbekenntnisse dar.
      Seit seinem Amtsantritt im 2013 sind bei der Glaubenskongregation 1200 Anzeigen aus der ganzen Welt eingegangen. Unklar, was mit diesen geschehen ist, weil das Dossier als streng geheim behandelt wird. Was heisst, in den meisten Faellen wurde rein gar nichts unternommen.
      Da kann man nur sagen: shame on you RKK
      4 0 Melden
    • Agnos ~ 07.05.2018 04:52
      Highlight Mit den Finger auf sein Spiegelbild zu zeigen find ich sehr töricht. In den 60/70. Jr. wurde die Evang Kirche auf den Prüfstand gehoben, u. da war erheblich mehr zu finden, u. das vor 60 Jr. Die Zeugen von damals leben noch heute. Das neuste kommt aus den Freikirchen, wo natürlich alles geleugnet wird, obwohl handfeste Beweise vorliegen. Die traurige Tatsache ist, dass ausgerechnet alle Kirchen von diesem Virus befallen sind, dann kommt der Verdacht auf, wie war der Anfang des Christentum! Aus den Paulus Schriften, wird oft von Unzucht geschrieben, vielleicht ist es heute die Erbsünde!?


      1 0 Melden
  • blaubar 05.05.2018 13:56
    Highlight „Kommt hinzu, dass das Konzept eines allmächtigen Schöpfers angesichts der wissenschaftlichen Erkenntnisse nicht plausibel ist.“

    Im Sinne eines personifizierten Gottes, einverstanden. Im Sinne einer Urkraft, die formgebend ist, sehe ich das aber anders. Woher kommen bitte schön die mathematischen Gesetzmässigkeiten? Wir bewegen uns ganz selbstverständlich in einem (wissenschaftlichen) System, und nehmen lustigerweise einfach an, dass es „gottgegeben“ ist (😂). Warum ist a2+b2=c2? Warum ist das so? Schaut nach draussen, blauer Himmel, Vögel, grüne Felder. Woher kommt diese Form? Zufall?
    10 16 Melden
    • Klaus07 05.05.2018 16:21
      Highlight Was spricht gegen Zufall? Immer noch besser als ein Übervater der irgendwo am Schreibtisch sitzt und Planeten und Lebewesen kreiert.
      18 9 Melden
    • Mutzli 05.05.2018 16:26
      Highlight Also woher die Farben des Himmels kommen (Lichtbrechung), die Vögel (die ollen Ex-Dinos), die grünen Felder (Photosynthese) wurde alles schon lange von der Wissenschaft beantwortet. Mathematik ist auch keine Wissenschaft, sondern axiomatische Philosophie und ist somit von Menschen gemacht, auch wenn man hofft, dass sie universell ist.

      Wenn man Götter mit einem undefinerten Urkraft gleichsetzten will, kann man das zwar, aber das hat erstens keine Ähnlichkeit mehr mit dem Konzept von Gott wies allgemein verstanden wird und zweitens kann man nicht darüber diskutieren, da es so undefiniert ist.
      14 4 Melden
    • baBIELon 05.05.2018 17:46
      Highlight Ich empfehle dir die Serie "Unser Kosmos" auf Netflix! Wird dir viele Antworten auf deine gestellten Fragen geben :-)
      2 1 Melden
    • blaubar 05.05.2018 20:07
      Highlight Klaus7: Wie wahrscheinlich ist es, dass nach dem Urknall mit der Zeit, ein Mensch und später ein Tesla Roadster entsteht? In nur 13,7 Mia Jahren?

      Und im Übrigen wiederhole ich gerne nochmals (für Mutzli): Wir bewegen uns ganz selbstverständlich in einem (wissenschaftlichen) System, und nehmen lustigerweise einfach an, dass es „gottgegeben“ ist (😂😂😂).

      Ich gehe damit also einen Schritt HINTER die Wissenschaft, also in das System, dass überhaupt erst Logik hervorbringt. In diesem Zusammenhang empfehle ich philosophische Gedanken von führenden Quantenphysikern wie Zeilinger oder Dürr.
      1 10 Melden
    • blaubar 05.05.2018 20:09
      Highlight „Was spricht gegen Zufall? Immer noch besser als ein Übervater der irgendwo am Schreibtisch sitzt und Planeten und Lebewesen kreiert.“

      Ich würde mich gegen beides als Urkraft aussprechen, da sowohl der Zufall als auch der Schreibtisch zuerst erschaffen werden müsste.

      Die Kernfrage: Warum gibt es nicht nichts?
      5 5 Melden
    • blaubar 05.05.2018 22:57
      Highlight Sagen wir mal so: Wir müssen hinter dieser Kraft einen bewussten intelligenten Geist annehmen. Dieser Geist ist der Urgrund aller Materie! Nicht die sichtbare, vergängliche Materie ist das Reale, wahre Wirkliche, sondern der unsterbliche Geist ist das Wahre! Das ist meine Meinung.
      2 3 Melden
    • blaubar 06.05.2018 13:37
      Highlight Das war übrigens ein Zitat von Max Planck. 😉
      1 1 Melden
  • Tepesch 05.05.2018 13:30
    Highlight Angenommen es gäbe ein Jenseits:
    Möglichkeit 1: Gott würde die Menschen nach Ihren Taten beurteilen, unabhängig davon an was diese geglaubt oder nicht geglaub haben, und ins Paradies oder in die Hölle senden. In diesem Falle würde es keine Rolle spielen ob man Atheist, Christ, Moslem oder was auch immer war, es ginge einzig darum ob man ein guter Mensch war.
    Möglichkeit 2: Gott urteilt nach willkürlichen Regeln. War man ein guter Mensch, hat aber an das flasche geglaubt, dann hatte man Pech gehabt. Wer würde in einem solchen "Paradies" weiterexistieren wollen?
    16 3 Melden
    • Mutzli 05.05.2018 16:22
      Highlight Ich halts mit dem Grundsatz, welcher lange Epikur zugeschrieben worden ist:

      Entweder will Gott die Übel beseitigen und kann es nicht:
      Dann ist Gott schwach, was auf ihn nicht zutrifft,
      Oder er kann es und will es nicht:
      Dann ist Gott missgünstig, was ihm fremd ist,
      Oder er will es nicht und kann es nicht:
      Dann ist er schwach und missgünstig zugleich, also nicht Gott,
      Oder er will es und kann es, was allein für Gott ziemt:
      Woher kommen dann die Übel und warum nimmt er sie nicht hinweg?
      11 3 Melden
    • Klaus07 05.05.2018 16:24
      Highlight Lesen Sie die Bibel oder den Tanach genau, die Hauptaussage darin; Nur das Jüdische Volk ist Gottgefällig. Den anderen schickt Gott Plagen oder bringt sie alle um.
      8 8 Melden
    • Agnos ~ 06.05.2018 06:13
      Highlight
      Klaus,
      Wer ist Gottgefälliger, die über keine Münze verfügen, oder die den Sektenführer das Geld nachwerfen. Jeder beurteilt selbst sein Leben, denn er erlebt das Leben, wie er es für sich selbst entworfen und gestaltet hat. Jeder ist sich selbst ein Gott wie er sich zu gestalten versteht, so ein Zitat eines grossen Führers.
      3 1 Melden
  • Timmy :D 05.05.2018 13:25
    Highlight Interessant, wie kontrovers religiöse Berichte auf Watson diskutiert werden. Viele predigen ihr Weg als den richtigen, der Frieden bringt; eine andere Meinung wird jedoch scharf kritisiert. Ist dies so, weil wir uns durch eine Glaubenseinstellung identifizieren und uns somit in der persönlichen Existenz bedroht fühlen?
    12 5 Melden
    • Ueli der Knecht 05.05.2018 15:27
      Highlight Ich glaube, das hat auch mit dem absolutistisch geprägten und religionsfeindlichen Schreibstil von Hugo Stamm zu tun.
      13 20 Melden
    • Sine 05.05.2018 15:36
      Highlight Klar, die meisten Menschen haben Angst vor diesem Gefühl. Sehr wenig in unseren Köpfen ist wirklich real bzw. nur für das Individuum real... Das macht Angst. Mir auch. Aber man gewöhnt sich mit der Zeit dran 😊
      6 0 Melden
  • mogad 05.05.2018 12:00
    Highlight Ich versteh einfach nicht, warum Atheisten immer einen Beweis für die Existenz Gottes verlangen! Und warum immer Wissen und Glauben gegeneinander ausgespielt werden. Ich glaube wirklich, dass ich vom Affen abstamme, wie Darwin lehrt. Das ist für mich aber kein Beweis, dass es keinen Gott gibt! Ich bin ja damit einverstanden, dass Religionen der Nährboden für Unterdrückung und Machtmissbrauch sind. Bis heute. Und dass viele Dogmen überholt sind, oder gem. der geistigen Entwicklung des Menschen neu interpretiert werden müssten. Nur: Was hat das mit Gott zu tun?
    28 37 Melden
    • Nocciolo 05.05.2018 13:40
      Highlight Als Atheist kann ich nicht verstehen, warum man auf etwas vertrauen kann, was man nicht wissen kann und nur glaubt, ohne dass es wenigsten ein Indiz für seine Existenz gibt. Grundsätzlich wäre das mir aber egal, wenn es nicht Einfluss auf mein Leben hätte, dadurch, dass man mir Sachen vorschreibt aufgrund der Behauptung, dass es einen Gott gäbe der dies so wolle.
      20 8 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 05.05.2018 14:07
      Highlight > Ich glaube wirklich, dass ich vom Affen abstamme, wie Darwin lehrt.

      Tja, das kommt davon, wenn man sich gewohnt ist Dinge zu glauben.

      > Das ist für mich aber kein Beweis, dass es keinen Gott gibt!

      Siehst du? Kein Atheist fordert einen Beweis für die Existenz Gottes. Du forderst einen Beweis für die Nichtexistenz.

      Falls du hingegen jemals Gott als Begründung für etwas verwendest, dann musst du zuerst seine Existenz beweisen, wenn deine Begründung funktinonieren soll. Am Beweis sind also nur die interessiert, die das Wort Gott benutzen wollen.
      14 6 Melden
    • Ueli der Knecht 05.05.2018 14:41
      Highlight Atheisten dürften nicht nach einem Gottesbeweis verlangen, sondern müssten wenn schon doch vielmehr die Welt vollständig (!) ohne Gott erklären.

      Aber die Mathematik bewies (!) ebenso ihre Unvollständigkeit wie auch ihre Widersprüchlichkeit (vgl. Kurt Gödel).

      Das heisst, man kann beweisen, dass letztlich jede wissenschaftliche (mathematische oder logische) Welt- und Daseins-Erklärung unvollständig (und widersprüchlich) sein wird (vgl. Ludwig Wittgenstein).

      Insofern ist wissenschaftlich bewiesen, dass ein grosser unbekannter Raum existiert, der viel Platz für Glauben bietet.
      10 13 Melden
    • Michael Bamberger 05.05.2018 15:03
      Highlight Abgesehen davon, dass auch Sie nicht vom Affen abstammen, sondern von einem gemeinsamen Vorfahren (wie es Darwin festhält), wäre es sehr spannend von Ihnen zu erfahren, welche Ansicht Sie zur Entwicklung bis hin zu Homo sapiens vertreten.
      9 3 Melden
    • TheMan 05.05.2018 15:09
      Highlight Atheisten oder Leute wie Stamm, können auch nicht Beweisen, das es keinen Gott gibt.
      9 18 Melden
    • olive 05.05.2018 15:22
      Highlight Sie stammen nicht vom Affen ab und schon gar nicht "lehrt Darwin" das.
      Es gibt gemeinsame Vorfahren.
      9 3 Melden
    • VanAllen 05.05.2018 15:33
      Highlight ein Gläubiger kann auch nicht beweisen, dass es keine Einhörner gibt, existieren sie dann deswegen?
      7 3 Melden
    • TheMan 05.05.2018 16:01
      Highlight VanAllen gibt es Knochen von Einhörner?
      3 12 Melden
    • Ueli der Knecht 05.05.2018 16:06
      Highlight Genau, VanAllen, du sagst es: Ein Gläubier kann nicht beweisen, dass es keine Einhörner gibt. Warum nicht? Weil Einhörner existieren!

      Schau da:
      "Das Einhorn (lat. unicornis, griech. monókeros) ist ein Fabelwesen von Pferde- oder Ziegengestalt mit einem geraden Horn auf der Stirnmitte. Es wurde im Mittelalter besonders durch den Physiologus bekannt, gilt als das edelste aller Fabeltiere und steht als Symbol für das Gute."
      https://de.wikipedia.org/wiki/Einhorn

      Willst du etwa die Existenz des Guten bezweifeln, VanAllen? Ungläubiger!
      4 10 Melden
    • Mutzli 05.05.2018 16:19
      Highlight @Ueli Gödels "Gottesbeweis" war hauptsächlich ein Versuch zu zeigen, dass man mittels der axiomatischen Methode praktisch alles beweisen kann, wenn man nur die Parameter richtig setzt. Es war explizit nicht als tatsächlicher Beweis gedacht und selbst wenn wäre es als Philosophisches Gedankenspiel per Definition nicht eine wissenschaftliche Beweisführung. Man darf gern an einen Gott der Lücken glauben, doch hat der herzlich wenig Ähnlichkeit mit den religiösen Konzepten. Überhaupt müssen Leute die aussergewöhnliche Behauptungen aufstellen, diese Beweisen, nicht andere deren Negation.
      4 3 Melden
    • mogad 05.05.2018 16:21
      Highlight Oh doch. Wir stammen vom Affen ab. Oder ist das jetzt auch eine "narzisstische Kränkung", wie die Vorstellung dass nach dem Tod nichts mehr kommt? Ihr müsst Euch schon entscheiden: Entweder Darwin oder die biblische Schöpfungsgeschichte! Für mich gilt beides je auf der Wissens- und Glaubensebene. Auf Letztere könnt Ihr mir ja offenbar nicht folgen!
      2 9 Melden
    • Klaus07 05.05.2018 16:26
      Highlight @Graustufe Rot. Der Mensch kann gemäss Bibel nicht vom Affen abstammen! Sie können doch nicht einfach einen Gott übernehmen und die Bibel verleugnen? Gott, der Gott ist immer und ewig an die Bibel gebunden.
      4 7 Melden
    • Klaus07 05.05.2018 16:34
      Highlight @Ueli der Knecht, nur weil der Mensch mit seinem beschränkten Geist noch nicht alle Rätsel der Mathematik oder Narurwissenschaften enträtselt hat, heisst das nicht, dass dieser Raum durch einen alten bärtigen Mann gefüllt ist, der mit Lehm Menschen zeugen kann.
      16 5 Melden
    • olive 05.05.2018 17:02
      Highlight @Graustufe Rot

      Nein, wir stammen nicht vom affen ab. Bitte belesen Sie sich.
      7 2 Melden
    • Mutzli 05.05.2018 17:02
      Highlight @TheMan Gibt es Knochen von Jehova? Dachte nicht das der olle Nietzsche es so wörtlich meinte...

      @Graustufe Ich glaube hier liegt ein grundlegendes Missverständnis vor: Darwin hat die moderne Evolutionstheorie mitbegründet und nach dieser ist der Mensch ein Tier wie alle anderen auch und hat mit Affen gemeinsame Vorfahren. Deshalb ist ihre Aussage "ich glaube Darwin, dass wir vom Affen abstammen" nicht ganz korrekt, da 1.) kein Glauben erforderlich ist und 2.) wir eben nicht von Affen abstammen. Das wäre ungefähr so, wie wenn man sagen würde man würde von seinen Cousins abstammen z.B.
      5 1 Melden
    • mogad 05.05.2018 17:07
      Highlight @olive. Wir stammen nicht vom Affen ab. Haben aber gemeinsame Vorfahren.
      Aha. Ich stamme nicht von meiner Mutter ab, wir haben nur gemeinsame Vorfahren.
      1 8 Melden
    • Ueli der Knecht 05.05.2018 17:27
      Highlight Mutzli: Ich habe nicht auf Gödels Gottesbeweis verwiesen, den er weder beendet noch veröffentlicht hat. Ich verwies auf Gödels Unvollständigkeitssatz (https://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%B6delscher_Unvollst%C3%A4ndigkeitssatz).

      Gödel bewies, dass jedes logische System, welches genug komplex für Welterklärungen wäre, nicht vollständig sein kann und sich selber widerspricht. Das bemerkten auch Philosophen wie zB. Ludwig Wittgenstein in seinem Tractatus.

      Insofern ist wissenschaftlich bewiesen, dass die Wissenschaft nicht alles erklären kann, und dass wissenschaftlich Unerklärliches existiert.
      1 4 Melden
    • Ueli der Knecht 05.05.2018 17:32
      Highlight Klaus07: Ich habe nur gesagt, dass die Wissenschaft die Existenz eines wissenschaftlich nicht erfassbaren (unvorstellbar grossen) Raums beweist. Ich habe nie behauptet, dass darin ein alter bärtiger Mann lebt, der mit Lehm Menschen zeugen kann.

      Im ersten Gebot von Moses heisst es übrigens (völlig im Einklang mit der Wissenschaft), man kann sich vom Unvorstellbaren kein Bild machen.
      1 6 Melden
    • TheMan 05.05.2018 17:34
      Highlight Mutzli nein aber Jehova ist ein Wesen, eine Übernatüliche Jacht. Manche glauben an Ihn. Manche nicht. Manche Zweifeln an Ihn, Manche nicht. Manche können angeblich Beweisen ds es Ihn nicht gibt (Stamm und seine Anhänger) und die an Ihn glauben, müssen nichts Beweisen.
      3 6 Melden
    • Rabbi Jussuf 05.05.2018 17:56
      Highlight Klar stammen wir von den Affen ab!
      Oder besser gesagt, wir SIND Affen.
      Wir gehören nun mal zur Familie der Menschenaffen. Da führt kein Weg daran vorbei.
      Man kann höchstens sagen, dass wir nicht von den rezenten Affen abstammen. Das sollte aber so klar sein, dass es nicht extra erwähnt werden muss.
      5 1 Melden
    • Maracuja 05.05.2018 18:15
      Highlight @Graustufe Rot

      Darwin vertrat NICHT die These, dass Menschen von Affenarten, wie wir sie heute kennen abstammen, sondern dass wir Menschen mit diesen gemeinsame Vorfahren hatten. Diese dürften zwar affenähnlicher als menschenähnlicher gewesen sein, aber Schimpansen, Gorillas usw. waren es nicht.
      6 2 Melden
    • Agnos ~ 05.05.2018 21:11
      Highlight Maracuja, alles was auf den Affen bezogen ist, stimmen unter den Primaten überein. Die Menschen gehören unter die Art der Primaten, und nicht die der Mäuse.
      2 1 Melden
    • Agnos ~ 07.05.2018 05:31
      Highlight Ein Film vom "Plantet der Affen," mit dem abergöttlichen Affengott, der was tun und lassen konnte, wie er es für richtig hielt. Nun zum Menschen, wir verhalten uns oft wir Götter, man siehe auf die Genfer Menschenrecht-Konfession beziehen, die aus kleinbürgerlichen Verhältnissen, auch an den Verordnung verstossen hat und noch wird. Wie Götter über den andern zu verurteilen, ist gleich der früheren Hexenverbrennung zu stellen, die im Kanton Zürich, St. Gallen, Bern und Aargau noch bis ins 18 Jahrhundert, am längsten durchgeführt wurden.
      0 0 Melden
    • Agnos ~ 07.05.2018 20:46
      Highlight Die Menschen verhalten sich als wären es Götter, entgegen der Genfer Menschenreichts-Konfession, die selbst vom Volk nicht eingehalten wird, vermeintlich nach ihrer Berufung aus dem Jenseits, zum eigennützigen verurteilen, um zu profitieren auf Verlust des Andern, gelogen und propagiert, bis zur Menschenhetze vom Mittelalter bis Jetzt.
      0 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 10.05.2018 11:49
      Highlight pablo
      Denkst du eigentlich etwas, bevor du in die Tasten haust???
      0 0 Melden
  • mogad 05.05.2018 11:51
    Highlight "Der grösste Feind aller Religionen ist vermutlich die geistige und wissenschaftliche Entwicklung."
    Die erste und die zweite industrielle Revolution fanden aufgrund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse von Mitte des 18zehnten bis Ende 19zehntes Jahrh. statt. Gerade während dieser 150 Jahre erlebte die Kirche einen Boom, trotz Aufklärung und französischer Revolution! Die Klöster waren überfüllt. Es gab zuwenig Kirchen. Doch die Armut grassierte. Könnten nicht der allgem. Wohlstand und die freie Lebensgestaltung von heute für die Abkehr vom Religiösen mitverantwortlich sein?
    24 12 Melden
    • Bronko 05.05.2018 15:02
      Highlight Durchaus nachvollziehbar. Aber warum daran festhalten? Von mir aus jedem seine pers. Religion (Religionsfreiheit), seinen Gott.. Aber Klöster, Kirchen u. diesbezügliche Dogmen DAS brauchts dafür nicht. Und das sollte sich jeder spirituelle o. spirituell suchende Mensch bewusst sein. Gewisse moralische Werte (u. auch soziale Hilfswerke), welche bei uns auf dem Christentum u. dem Prinzip der Nächstenliebe basieren, sind aber durchaus sinvoll u. haben unser Denken u. unsere Kultur auch positiv geprägt. Die Philosophie von der Jesusgeschichte könnte uns als moralischer Kompass dienen, mehr nicht.
      8 3 Melden
    • Agnos ~ 05.05.2018 15:57
      Highlight Wenn man auf die Kirchen des 16.Jahrhunderts schaut, war damals in jeder Hinsicht, die Macht- Struktur der Grund für unterwürfiges Glaubens. Die Aufklärung war damals noch nicht weit genug ausgebreitet, dass Lügen sämtlicher Kirchen immer noch grassierten, die bis heute noch als richtig angesehen werden.
      5 5 Melden
    • Higugma 06.05.2018 08:48
      Highlight Das sehe ich genau so.
      1 0 Melden
  • Typ 05.05.2018 11:30
    Highlight "Würde sich die Menschheit mehr aufs Diesseits konzentrieren, als die Aufmerksamkeit dem Jenseits widmen, wäre die Welt ein friedlicherer Ort."

    Auch das ist leider eine nicht beweisbare Hypothese. Im Gegenteil es gibt keine Anhaltspunkte dafür, dass "Ungläubige" friedlicher wären.

    Es sind halt alles nur Menschen, mit oder ohne Jenseitsvorstellung.

    So gab es viel Gewalt im Namen der Religion, doch genauso im Namen des Atheismus wie bei frühneuzeitlichen Klosterstürmen und vor allem die aggressiv und extrem gewaltsamen antireligiösen kommunistischen Regime.
    22 10 Melden
    • Mutzli 05.05.2018 12:30
      Highlight Nicht das ich behaupten möchte, dass mit Atheismus automatisch alles super wäre, doch ich finde ihr Beispiel vom Kommunistischen Regime doch ziemlich interessant. Das, zumindest Stalinistisch/Maoistischer Prägung, könnte man ja durchaus auch als ein religiöses System ansehen, besonders wenn man z.B. die Weigerung Stalins gegen Hitler vorzugehen berücksichtigt, da gemäss seiner Marx nterpretation dieser nie die SU angreifen würde, oder der "Grosse Sprung nach vorne" der auch auf magischem Denken fusste. Was meinen sie übrigens mit den Klosterstürmen? Atheismus war damals nicht ein Ding.
      7 3 Melden
    • TheRealSnakePlissken 05.05.2018 13:59
      Highlight Immerhin ist die Rate dafür, eines gewaltsamen Todes zu sterben von 15% im finsteren glaubensgesättigten Mittelalter auf heute 1.5% gesunken- eine Entwicklung die weitgehend GEGEN den religiösen Extremismus erreicht wurde (Menschenrechte, Genfer Konvention und dergleichen).
      8 2 Melden
    • _kokolorix 05.05.2018 20:26
      Highlight Deine These entehrt leider jeglicher Grundlage. Ohne die religiös motivierte Gewalt, wäre mindestens die Hälfte aller Gewalttaten weg. Es gibt nämlich keinerlei Anzeichen, dass Atheisten in Abwesenheit von Religionen doppelt oder dreifach gewalttätiger werden...
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    • Typ 05.05.2018 21:34
      Highlight Das habe ich auch nicht behauptet. Im Gegenteil ich bezweifle dass es einen grossen Unterschied zwischen gewalttätigen Menschen gibt, religiös oder nicht.

      Dass die Hälfte aller Gewalttaten religiös motiviert sei ist vollkommener Schwachsinn.
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    • _kokolorix 06.05.2018 15:25
      Highlight Ich empfehle dir mal die jüngere Geschichte des nahen Ostens zu erkunden. Vollgestopft mit religiös motivierten Gewalttaten.
      Auch die Judenvernichtung der Nazis war letztlich religiös motiviert, desgleichen die Völkermorde in Armenien, Ruanda und diversen südamerikanischen Ländern.
      Wenn man dann noch den Kapitalismus zu den Religionen zählt, was meiner Meinung nach berechtigt ist, bleiben am Ende nur noch ganz wenige Gewaltverbrechen welche auf Gier und Eifersucht beruhen übrig...
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    • TheRealSnakePlissken 06.05.2018 18:41
      Highlight @kokolorix: You are so damn right! Für einen Völkermord braucht es eiskalt kalkulierende Strategen und natürlich willige Vollstrecker. Yuval Harari subsummiert Liberalismus, Kommunismus und Faschismus zu den Religionen (Nachfolger der alten Religion en). Der liberale Truman liess zwei Atombomben auf Zivilisten abwerfen, der Kommunist und Sartre-Fan Pol Pot liess ein Drittel seines Volkes mit Hacken erschlagen und der Faschist Hitler wollte die komplette Sowjetunion mittels Hungertod auslöschen. Soweit zum Thema Religionen und ihre Erben.
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    • Agnos ~ 06.05.2018 19:49
      Highlight Alle Prinzipien der Macht haben einen religiösen Hintergrund, weil Macht ein Charisma aus hintergründigen Motiven sind, wie Selbstsucht, Gier, Neid und Habsucht, u. da braucht es Ausreden, eine Philosophie die alles rechtfertigt, u. aus dem ist die Religion geworden. Also ist religiöses nicht clean, sondern ist auch fehlerhaft. Der Atheismus ist aus einem Machtpositiv heraus entstanden, das alles nicht prinzipielles nach ihrer Vorstellung ausgrenzt, u. so der Atheismus zu einem Status wird, ohne jegliche Strukturen, u. deshalb wie alles andere auch von dem AUS stehen wird.
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  • Mutzli 05.05.2018 11:28
    Highlight Während ich mit den letzten beiden Abschnitten absolut einig bin und es gut finde, wenn man Religionen als kulturelle Errungenschaften der Menschheit betrachtet, habe ich doch ziemlich Mühe mit dem Artikel.

    Nämlich weil, nicht zum ersten Mal, der Monotheismus als natürlicher "Endpunkt" der religiösen Entwicklung betrachtet wird. Einerseits ist bei kult. Entwicklungen eine solche Wortwahl sowieso verfehlt, da teleologisch angehaucht und ist auch äusserst Eurozentrisch. Was ist mit dem Hindu- und Shintoismus z.B.? Sollen die per se "primitiver" sein? Der judaische Monotheismus ist auch uralt.
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    • You will not be able to use your remote control. 05.05.2018 12:47
      Highlight In der Geschichte kann der "Endpunkt" an verschiedenen Orten zu verschiedenen Zeiten ganz unabhängig von einander eintreten und wieder verschwinden.

      Der "Endpunkt" ist dann auch nie das Ende, sondern eine genug grosse Veräderung, damit man von einem Anfang sprechen kann.

      Neu entdekte Phänomene, die noch nicht erklärt werden können, sind seit dem Ende/Anfang nicht mehr göttlich.
      0 2 Melden
    • Mutzli 05.05.2018 16:11
      Highlight Wenn der Begriff ohne Kontext so eingesetzt worden wäre könnte man so argumentieren, obwohl das immer noch aus historischer Sicht ein sehr unsauberer Sprachgebrauch wäre. In H. Stamms Artikel wird es aber explizit als Endstufe (Modifikator "vorläufig" ist da egal) einer linearen kulturellen Entwicklung dargestellt und das stimmt schlichtweg nicht. Monotheismus kristallisierte sich nicht "schliesslich" heraus, es gab auch lange vor dem Judo-CHristlichen Monotheismus der auch wieder unterging. Mal abgesehen davon, dass der christliche Gott ja eigentlich expl. nicht eine Person ist...
      5 0 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 06.05.2018 12:01
      Highlight Ich könnte noch ergänzen, dass auch beim Auftreten der 'Enstufe' die Linie der grossen Veränderung nicht überschritten werden muss. Meist geht die Entwicklung wieder zurück.

      Wichtig ist auch, dass eine solche Einordnung nicht die Skala 'primitiv' verwendet.
      0 1 Melden
  • iNDone 05.05.2018 11:22
    Highlight Beim letzten Satz bin ich ihrer Meinung. Wenn man jedoch Wissenschaft gegen Religion ausspielen will wird es schwierig. Denn im Grunde ist die Wissenschaft auch eine Religion denn sie kann nichts beweisen und setzt einen “Glaube” an gewisse “Tatsachen” voraus. “Deal with it” es gibt keine absolute Wahrheit.
    13 27 Melden
    • mogad 05.05.2018 12:27
      Highlight Genau. Wenn nicht einmal die Grippeimpfung vor der Grippe schützt.....
      5 6 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 05.05.2018 12:41
      Highlight Sollten wir damit beginnen, solche Kommentare zu melden?

      Ich mein, wenn ich solche Wortverdrehungen mache, werden meine Kommentare nicht freigeschaltet oder gerne auch gelöscht.
      2 4 Melden
    • TheRealSnakePlissken 05.05.2018 14:00
      Highlight Grober Unfug!
      4 2 Melden
    • iNDone 05.05.2018 16:06
      Highlight Schwieriges Thema aber es gibt da gewisse philosophische Paradoxa.



      Ich weiß ich sollte hier keine Kommentare schreiben, sowas kann nicht in einer Komentarspalte behandelt werden.


      Ein schönes Wochenende euch allen!
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    • mogad 05.05.2018 16:35
      Highlight Zumindest darf man Folgendes über die Wissenschaft sagen: Hinter jeder Antwort tauchen 100 neue Fragen auf. Deshalb ist Wissenschaft nie endgültig sondern stets im Fluss
      8 0 Melden
  • Rakete 05.05.2018 11:14
    Highlight Wenn man mit normalen Gläubigen spricht, die, wie auch immer, an eine höhere Wirklichkeit glauben, merkt man, dass es meist sehr zufriedene Menschen sind. Für viele ist Gott da und Grund von allem. Gottes Existenz mittels Naturwissenschaften in Abrede zu stellen ist längst überholt. Nur denkfaule, verschlossene Atheisten klammern sich noch an dieses Schema. Genau wie umgekehrt die religiösen Fanatiker die Gott in den Lücken der NatWiss suchen.
    16 14 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 05.05.2018 12:38
      Highlight > [...] merkt man, dass es meist sehr zufriedene Menschen sind

      > Nur denkfaule, verschlossene Atheisten klammern sich noch an dieses Schema.

      Was? Warum wirfst du mit solchen pauschalen Beleidigungen?
      8 4 Melden
    • Beteigeuze 05.05.2018 13:27
      Highlight Das haben Sie sehr gut geschrieben. Nur mit dem letzten Satz bin ich nicht einverstanden.

      Wie Stamm so richtig geschrieben hat, ist es das grosse Dilemma der Menschheit, dass wir keine Beweise für die Existenz von Gott haben.

      Also versuchen sehr intelligente Leute über die unerklärbaren Lücken in der Naturwissenschaft diesem vermeintlichen Gott auf die Spur zu kommen.

      Religiöse Fanatiker sind das nicht, sondern naturwissenschaftlich geschulte Leute. Und für mich ist das auch der einzige Weg um diesbezüglich irgendwann einmal schlauer zu sein.
      2 4 Melden
    • Agnos ~ 05.05.2018 16:48
      Highlight Ihr werbt für die darwinistische Kreationisten, die so verwirrt sind, dass zwischen Glauben oder Irrlauben nicht einmal einen schmalen Grad von Vernunft bleibt.
      6 2 Melden
    • Agnos ~ 05.05.2018 17:10
      Highlight Ein Trostpflästerchen bitte, warum wehrt ihr euch gegen etwas was nicht ist, so wie der Ritter Don Quijote gegen die Windmühle kämpft. Ihr seit der Auffassung das alles Andersdenkende Atheisten sind, und verstösst auf Meinung und Gesinnungsfreiheit auf die ihr euch selbst beruft, aber bei andern nicht gelten lässt. Welche Unordnung ist da, lauter Verwirrtheit, und nicht einmal wissen was Rechtens ist, im Irrtum seiner Selbst, und da soll Ordnung sein!?

      Die Menschheit behüte sich, vor allem Unfug und sei glücklich ohne jeglichen Lügen anheim zu fallen.
      3 2 Melden
  • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 05.05.2018 11:12
    Highlight Entfernt. Bitte beachte die Kommentarregeln. Danke, die Redaktion.
  • Bronko 05.05.2018 11:11
    Highlight Wie wahr. Komplexe Zusammenhänge verständlich erklärt. Nur vermute ich, dass die Entwicklung religiöser Konzepte noch lange nicht enden wird, solange die Menschheit existiert. Unübersehbar ist aber, dass die klassischen kirchlichen Modelle in ihrer Faszination ausgedient haben, da sie schlicht nicht mehr dem Zeitgeist entsprechen.
    5 2 Melden
    • mogad 05.05.2018 12:32
      Highlight Ich würde Zeitgeist ersetzen durch "geistige Entwicklung der Menschheit". Vor 150 J. waren die meisten Gläubigen noch Analphabeten, die mit tiefgründigem Denken nichts am Hut hatten.
      Da haben die Schwarz-Weiss-Muster von Paradies, Himmel und Hölle und dem strafenden, zornigen Gott noch funktioniert. Der heutige Mensch ist hochgebildet, sich gewohnt analytisch-kritisch zu denken. Dem muss sich die Kirche anpassen.
      2 0 Melden
  • kleiner_Schurke 05.05.2018 11:09
    Highlight Entfernt. Bitte bleibe beim Thema. Danke, die Redaktion.
    • NWO Schwanzus Longus 05.05.2018 12:15
      Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 05.05.2018 11:06
    Highlight Ein "Ferien"-Resort bei welchem nur der Hotelmanager und seine Mitarbeiter Bewertungen abgeben, da noch kein Kunde jemals zurückkam, ist mir zu dubios.

    In seiner endlos langen Lobhudelei von Jesaja seht bei 30,26 folgendes:

    "Dann wird das Licht des Mondes sein wie das Licht der Sonne, und das Licht der Sonne wird siebenfach sein wie das Licht von sieben Tagen"

    Also das ergibt eine Strahlungsenergie von 7x7 dessen was hier auf der Erde vorherrscht. Dies entspricht etwa einer Höhe von 200km und liegt somit in der Mitte der Thermosphäre. Dort sind Temperaturen von 300°C-1500°C nicht unüblich.
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    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 05.05.2018 12:10
      Highlight Korrektur:

      "In der endlos langen Lobhudelei von Jesaja steht bei 30,26 folgendes:"

      Leider wurde von der Redaktion dieses Unding rausgehauen und der korrigierte Kommentar gelöscht.
      2 2 Melden
  • Oxymora 05.05.2018 10:58
    Highlight Religiöses Gedankgut hilft den Machtgeilen Macht anzuhäufen und den religiösen Terroristen die Taten zu rechtfertigen.

    Zur Zeit werden, einige Demokratien zu theokratischen Demokratien umgebaut.

    Was kommt danach?

    Kommenden Generationen ein Postmittelalter zu hinterlassen empfinde ich sehr unethisch.

    Wenn jemand ewiges Harfenspiel oder ewiges Jungfrauen besamen tröstlich findet, ist das seine Sache, aber Menschen, die nicht so denken wie er/sie oder an den falschen Gott glauben und Kinder dürften doch sicher davor verschont werden.

    Oder hat der liebe Gott etwas dagegen?
    9 4 Melden
    • TheRealSnakePlissken 05.05.2018 14:07
      Highlight Die Bilder sind die Krönung: Södi meets Erdi. Es lebe die bayrisch-türkische Achse! Beitritt der Türkei zur EU, Fusion von CSU und AKP. Here we go again!
      6 2 Melden
  • Agnos ~ 05.05.2018 10:56
    Highlight Vortäuschen war schon immer das Mittel von Schwindlern und Scharlatanen, die als heilender Heiland auftreten, und enttäuschte Heilssuchende hinter sich lassen. Oft sucht man Freunde die verlorengegangenes wiedergeben, wie Familie, Kumpels und ein erfülltes Leben, was leider fälschlich verstanden wird, ist im wirklichen die Versklavung und Haltung schlimmer wie ein Vieh.
    7 4 Melden
  • Gummibär 05.05.2018 10:40
    Highlight Gute Schlussfolgerung. Falsche Argumentation . Religionen sind nicht der Kern der Radikalisierung und der Nährboden, auf dem der Extremismus gedeiht. Der Kern liegt im Menschen, der ebenso gern Anarchismus, Kommunismus, Rassismus, Nationalismus, Kolonialismus, Alkoholismus, Football-Hooliganismus oder irgend einen anderen ..ismus benutzt um vom vernünftigen Mass in die aggressive Sektiererei abzugleiten.
    Ich "ertrage" die Gewissheit meines Todes mit Leichtigkeit und habe mich nie um eine "Heilsgewissheit" gekümmert und freue mich jeden Tag, jetzt und hier Teil dieser Natur zu sein.
    10 6 Melden
    • olive 06.05.2018 09:11
      Highlight Wenn der Religionsstifter ein Kriegsherr und Eroberer war und die Menschen daran glauben, dass sein Weg einzig richtige war , da von Gott angeordnet, gibt es der ganzen Sache schon eine besondere Legitimation .
      „Hass und Kriege gibt es seit Jahrtausenden, mit oder ohne den Koran. Doch erst der Koran macht aus diesem Hass eine Tugend und aus dem Krieg einen Gottesdienst. Das macht es sehr schwer, die anderen Botschaften zu hören.“
      Hamed Abdel Samad in "Der Koran"
      1 0 Melden
  • Franz0506 05.05.2018 10:39
    Highlight Es gibt Menschen (auch in diesem Blog), die vom Alter her damit rechnen müssen, dass Sie bald einmal im Jenseits sind.
    Im Leben gibt es dazu zwei Strategien: 1. Die Vogel-Strauss Methode: Alles Jenseitige wird kategorisch und stur verleugnet.
    2. Sich die Option offen halten, dass es ein Leben nach dem Tode gibt. Es gibt ja auch Nahtoderfahrungen, die darauf hinweisen. Und wenn es ein Jenseits gibt, so gibt es auch einen Schöpfer. Darum ist es wohl gut sein Leben so auszurichten, dass man mit gutem Gewissen vor einen Richter treten kann, der Rückschau auf das gelebte Leben halten wird.
    7 20 Melden
    • NWO Schwanzus Longus 05.05.2018 12:17
      Highlight Nein, ein Jenseits ist nicht an einem Schöpfer gebunden. Man kann auch in Paralleluniversen wieder reingeboren werden wo es weiter geht oder wieder hier auf der Erde. Das muss nichts mit einem Schöpfer zu tun haben.
      9 3 Melden
    • Agnos ~ 05.05.2018 12:57
      Highlight Die Nahtodererfahrung ist nichts anderes, als eine neurologischer Ablaufs erscheinen, in gewissen Hirnteilen, die eines Momenterlebnis zurückzufinden ist, gleich wie die eines erlebten Traumes. Was das Richten anbelangt, das ist eine erfundene Gleichung die nicht verhebt. Vogelstrausstaktik ist, wenn man alles was ausserhalb geschied nicht sehen will, und alles einfach ausgrenzt was für ihn nicht passt, ohne es zu prüfen. Dabei heisst es; prüfet alles und das Gute behaltet.
      7 3 Melden
    • TheRealSnakePlissken 05.05.2018 14:13
      Highlight Sorry, aber dies Nahtoderlebnisse sind genauso anthropomorph wie alle Religions-, Gottes- und Jenseitssvorstellungen. Nix Neues unter der Sonne.
      5 5 Melden
    • NWO Schwanzus Longus 05.05.2018 15:47
      Highlight @pablo‘, bewiesen wurde deine Behauptung nicht. Zumal die die eine NTE erlebt haben deine Behauptung es seie wie ein Traum nicht bestätigen können. Fast immer ist es so, das sie während einer NTE viel klarer bei Bewusstsein zu sein scheinen wenn man ihnen mal glauben schenkt. Das spricht dagegen das es wie ein Traum ist. Es gibt mittletweile seriöse Ärzte die nicht deiner Meinung sind.
      2 3 Melden
    • Agnos ~ 05.05.2018 16:37
      Highlight Man kanns ja auch so sagen: "Selig die schwachen Geistes sind, denn nur ihnen gehört alles jenseits jegliches Verständnis.
      6 2 Melden
    • Agnos ~ 05.05.2018 18:02
      Highlight Lichte blitzen am OP-tisch, ist es der Scheinwerfer oder kleines flackern vor Augen, aus dem Stress heraus, vor dem Narkotisieren. Es gibt Erfahrungen von Patienten, die für einen kleinen Augenblick aus der Narkose erwachen und ins Scheinwerferlicht geblickt haben, und oft ist es nur ein psychologischer Effekt.
      3 3 Melden
  • Knäckebrot 05.05.2018 10:33
    Highlight Ob Gewaltpotential vorhanden ist, liegt letztlich an der Ideologie des Glaubens.

    Es gibt zahlreiche Beispiele, die auch gerade die umgekehrte Variante stützen. Es gibt viele Strömungen, in der Versöhnung und Gewaltverzicht grundlegend ist und die Geschichte geprägt haben.

    Wenn man für seine Thesen nur die Gewalttätigen Beispiele hinzuzieht und die anderen ausblendet, beweist dies, dass es einem gar nicht darum geht, die Komplexität des gesamten Weltschlammassels zu verstehen, sondern im Vornherein seine Forschungsergebnisse festlegt.

    Auf diese Weise pendelt die Geschichte nur hin und her.
    20 4 Melden
    • Mutzli 05.05.2018 11:13
      Highlight Hm. Bin mir nicht sicher ob ich die Aussage unterstützen kann, denn während Glauben etwas sehr zentrales für eine Vielzahl von Leute ist, sind die extrem flexibel wenns darum geht die Religion (unbewusst) den eigenen Wünschen anzupassen, egal was da die heiligen Schriften sagen. SO haben ja auch die Jain als extreme Pazifistien Kriegsheilige z.B. Meiner Ansicht nach ist dieser absolute Wahrheitsanspruch an sich ein grosses Gefahrenpotenzial, da eigene Probleme zu Dogmen oder gött. Weisungen heraufstilisiert werden können.
      6 3 Melden
    • Agnos ~ 05.05.2018 15:44
      Highlight Das Neue Testament ist auf dem alten Testament aufgebaut, wo Gewalt die richtente - Schnur ist, und weit ins Christentum hinein noch gemessen wird, nach dem Manifest, des Zweischneidigen Schwert, das richtet zwischen Seele und Geist, und bis ins Mark und Gebein, eigentlich eine totalitäre Mord und Machtsucht. Von wegen Heilsgewissheit, bei Hölle, verloren sein, und Endzeitgericht, über die Strafe der ganzen Menschheit, sowas ist schlimmer als ein Massenmord aus Gottes Hand.
      7 3 Melden
    • Rabbi Jussuf 05.05.2018 16:55
      Highlight Mutzli, das ist mit Garantie ein wichtiger Teil.
      Das andere von Knäckebrot gilt aber auch, denn die religiöse Erziehung spielt eine nicht unwesentliche Rolle. Sie ist stark von der Glaubensideologie beeinflusst.
      Des Weiteren zieht eine gewalttätige Ideologie auch gewalttätige Menschen an.
      Es ist ein Zusammenspiel vieler Faktoren, die zur Ausprägung der jeweiligen Religion führt.
      2 1 Melden
  • happygoalone 05.05.2018 10:21
    Highlight Ach, ob die Welt dann viel besser wäre, wenn wir uns nur aufs Diesseits konzentrieren? Ich meine die Verdrängung der Arten, das Ausbeuten unserer Ressourcen und die Achtlosigkeit, mit der wir leben, sind ja schon sehr diesseitig. Bitte nicht vergessen: Das Integrieren der jenseitigen Welt ins Diesseits bringt auch einen Frieden, der viele Menschen empathischer und liebevoller handeln lässt. Aber das ist dann halt nicht so spektakulär, sondern eher klein und fein.
    21 6 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 05.05.2018 12:15
      Highlight > die Verdrängung der Arten, das Ausbeuten unserer Ressourcen und die Achtlosigkeit

      https://de.wikipedia.org/wiki/Ebenbild_Gottes

      Da Gott das Diesseits zwischen das Jenseits gebaut hat und wir darin sein Ebenbild sind, sind die genannten Dinge unproblematisch.

      Sollte es aber keinen Ort geben, wo wir hin kommen, wenn die diesseitige Welt kaputt ist, dann wären sie nicht so gut.
      1 3 Melden
  • äti 05.05.2018 10:01
    Highlight Meine Lieblingstheorie ist die Reinkarnation. Also, man landet wieder als Ameise, Chinese, Tannenbaum, .....
    Das würde bewirken, dass man Allen und Allem grösste Sorgfalt geben würde. Man würde bei vielen Sachen genauer abklären, ob es nicht doch sich selbst treffen könnte. Einmal. Später.
    18 4 Melden
    • kleiner_Schurke 05.05.2018 11:05
      Highlight In Indien ist das Reinkarnationsprinzip vollkommen umgesetzt und wie geht es den Indern so?
      10 2 Melden
    • Oxymora 05.05.2018 11:31
      Highlight Was Reinkarnatiosglaube real bewirkt:

      Weil man im vorderen Leben über die Stränge geschlagen hat; hat man nun ein Leben in Armut und Knechtschaft verdient; marschieren, funktionieren und Klappe halten. Versuche die Situation zum Besseren zu wenden sind sinnlos.

      Deine vergangenen Leben sind Ursache für deine Ausbeutung, und nicht die religionisierte Elite.

      9 3 Melden
    • NWO Schwanzus Longus 05.05.2018 11:35
      Highlight Das ist auch meine Theorie. Ich glaube an keinen Gott, ich finde die Reinkarnation noch logisch. Ich meine zu glauben das man Milliarden von Jahren auf seine Geburt wartet und vorher nichts war und dann beim Tod nichts passierts scheint irgendwie nicht ganz so logisch zu sein. Ähnlich wie Himmel und Hölle. Energie kann nicht zerstört oder erschaffen werden sondern nur in eine andere Form übergehen. Da muss ein bis jetzt unbekannter Prozess sein, der entscheidet welches Lebewesen wir sind.
      5 8 Melden
    • Maracuja 05.05.2018 12:03
      Highlight @äti: Meine Lieblingstheorie ist die Reinkarnation. ..... Das würde bewirken, dass man Allen und Allem grösste Sorgfalt geben würde

      Bewirkt der Hinduismus mit der Reinkarnationstheorie tatsächlich, dass z.B. die Inder ihrer Umwelt und ihren Mitgeschöpfen (Menschen und Tieren) mit grösster Sorgfalt begegnen? Oder finden sich dort nicht genauso Ausbeutung und Umweltzerstörung? Bis jetzt hat es m.E. noch keine Religion oder Ideologie es geschafft, den zerstörerischen Egoismus der Menschen zu beenden.
      7 0 Melden
    • äti 05.05.2018 15:45
      Highlight @kleiner Schurke @maracuja

      Die Ausführung einer jeden Theorie scheint ein Problem zu sein. Jammerschade ist das, doch das Träumen geht weiter. Bei mir zumindest. ;)
      2 1 Melden
    • Agnos ~ 05.05.2018 19:19
      Highlight Reinkarnation könnte auch wiederbeleben des Geistes gemeint sein, aber ob das bei einem geistlich toten noch wirkt ist nicht vorstellbar, denn selbst unter ihnen heisst das Manifest für sich, lasst die geistlich toten, die abermals toten begraben, dass es keinen Unsinn daraus entsteht.
      2 2 Melden
  • Zeit_Genosse 05.05.2018 09:52
    Highlight Die Annahme, dass die Welt friedlicher wäre, wenn wir uns noch stärker auf das Diesseits konzentrieren teile ich in der gemachten Formulierung nicht, weil jene Personen die die Welt unfriedlich machen sich im Diesseits engagieren ohne an das Jenseits zu denken. Der verdrehte Selbstmordattentäter ist ein Werkzeug eines Führers der im Diesseits für das Diesseits arbeitet und all die Machthaber machen es auch so. Sie wollen im Diesseits verehrt werden. Das Jenseits ist für jene die Trost im Elend oder Todeskampf suchen eine Möglichkeit das Diesseits noch auszuhalten. Es ist nicht schwarz- weiss.
    18 4 Melden
    • Liselote Meier 05.05.2018 10:16
      Highlight "Das Jenseits ist für jene die Trost im Elend oder Todeskampf suchen eine Möglichkeit das Diesseits noch auszuhalten"

      Daher Opium des Volkes. Flucht vor der Realität.
      16 11 Melden
    • Mutzli 05.05.2018 11:17
      Highlight Nee, für Selbstmorattentäter ist ja eben die religiöse Unterfutterung entscheidend, da sie mit der Hoffnung aufs Jenseits die angeborene Todaversion überwinden können. Klar kanns auch säkuläre Täter geben, die sind allerdings um einiges weniger wahrscheinlich und nicht selten dann doch auch durch quasi-religiöse ideologische Systeme motiviert.
      Die Probleme des Diesseits müssen im hier und jetzt gelöst werden und Vertröstungen auf ein evtl. besseres Jenseits hilft da wennig. Siehe z.B. die fund. Christen die sich nicht um Umwelprobleme scheren, weil Gott es ja schon richten wird.
      9 3 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 05.05.2018 12:05
      Highlight > Der verdrehte Selbstmordattentäter ist ein Werkzeug eines Führers der im Diesseits für das Diesseits arbeitet

      Du meinst, wenn der Selbstmordattentäter wie sein 'Führer' für das Diesseits leben würde und darum die ganzen Geschichten des 'Machthabers' nicht glauben würde, wäre das kein Unterschied?
      2 0 Melden
    • Maracuja 05.05.2018 12:14
      Highlight @Mutzli

      Ob all diese frustrierten jungen Männer ohne religiöse Unterfütterung ein friedliches Leben führen würden? Ein erheblicher Teil hat schon vor der Rekrutierung für den Dschihad wegen Gewaltdelikten im Gefängnis gesessen. Ohne Religion würden sich diese Typen vielleicht kriminellen Banden anschliessen, welche ein ähnliches Ausleben von Brutalität ermöglichen wie der IS (s. Mexiko und Mittelamerika).
      3 0 Melden
    • Agnos ~ 05.05.2018 15:22
      Highlight Dieses Thema ist ein Mist zwischen Erotik und Gewalt, die glorreichen Zwei, für Ungerechtigkeit.
      3 2 Melden
    • Mutzli 05.05.2018 16:05
      Highlight @Maracuja Oh ich will gar nicht behaupten, dass das die Wurzel allen Übels wäre! Ihr Beispiel von den vorherigen Gefängnisaufenthalten würde allerdings mein Argument, dass der grundsätzliche Glaube an eine absolute Wahrheit die einem Vorteile fürs Jenseits verschaffen soll an und für sich gefährlich ist, stützen. Man kann und darf die Menschen von ihrem soz. kontext nicht trennen, das ist klar. Es ist jedoch auch so, dass AFAIK viele Attentäter effektiv rel. gut gestellt waren und ich auch deshalb ein gleichsetzen mit genereller Kriminalitätspotenzial nicht komplett überzeugend finde.
      2 0 Melden
    • Maracuja 05.05.2018 18:25
      Highlight @Mutzli

      Ihr Einwand ist berechtigt, religiöse Fanatiker rekrutieren auch gut ausgebildete/gestellte Anhänger, die vor ihrer Radikalisierung keine Zeichen von Gewalttätigkeit zeigten. Aber auch bei dieser Gruppe können wir nicht sicher sein, dass sie ohne Religion friedlicher leben würden. Vielleicht würden sie stattdessen von politischem Radikalismus angezogen. Das Bedürnis anderen überlegen zu sein, einer Avantgarde anzugehören, im Besitz der Wahrheit zu sein, scheint für manche Menschen auch ohne Religion und Aussicht auf Belohnung in einem Paradies attraktiv.
      1 0 Melden
    • _kokolorix 05.05.2018 21:01
      Highlight Unabhängig jeder Religion, sagen die Statistiken laut und deutlich, dass Gewalt dort vorherrscht wo es viele junge Männer gibt. Das ist wohl ein Resultat von sozialem Stress durch Überbevölkerung und sorglosem Verhalten von testosterongesättigten jungen Männern, die überzeugt sind, dass ihnen nie etwas Ernsthaftes passieren kann.
      Schade halt, dass sich Religionen durchs Band weg gegen jegliche Geburtenkontrolle sperren, und immer für ein eindeutiges Feindbild sorgen
      0 2 Melden
  • Oxymora 05.05.2018 09:27
    Highlight Religiöse Energie ist scheint doch eher eine kulturelles Desaster zu sein, Errungenschaft würd ich das nicht nennen.

    Ein Thema, das schon die politischen Gemeinden betrifft.
    Manch eine schöpft bei Krediten für den Friedhof aus dem Vollen, beim Spielplatz, Kindergarten und Pflegeheim wird wir für Sparsamkeit plädiert.

    “Würde sich die Menschheit mehr aufs Diesseits konzentrieren, als die Aufmerksamkeit dem Jenseits widmen, wäre die Welt ein friedlicherer Ort.“
    Find ich auch



    Ausser nach dem Tod käm noch was, .....
    70 16 Melden
    • Agnos ~ 05.05.2018 11:38
      Highlight Wie viel Tribut muss gezahlt werden, um bei Odin Glückselig zu werden? Odin ist in Diesseits und nicht im Jenseits, bei den Sekten die Tribute verlangen. Geistliche Friedhöfe sind hirnloses Gefolge, die auf Befehl ihres Führers handeln, dies und jenes zu tun, unterandern wie Stalkern, am schlimmstens bis zu Tod, so ist die Glückseligkeit im Tod des Gewissens durch Kadavergehorsam dem Sektenführers gegenüber.
      7 6 Melden
    • Agnos ~ 05.05.2018 18:50
      Highlight Entfernt. Bitte beachte die Kommentarregeln. Danke, die Redaktion.
  • meine senf 05.05.2018 09:16
    Highlight Wie sangen schon Bob Marley und Peter Tosh:

    "Preacher man don't tell me
    Heaven is under the earth
    I know you don't know
    What life is really worth
    (...)
    Most people think
    Great God will come from the skies
    Take away everything
    And make everybody feel high

    But if you know what life is worth
    You would look for yours on earth
    And now you've seen the light
    You stand up for your rights"
    48 8 Melden
  • Maracuja 05.05.2018 09:14
    Highlight @Hugo Stamm: würde sich die Menschheit mehr aufs Diesseits konzentrieren ... wäre die Welt ein friedlicherer Ort.

    Ein gewagtes Fazit, insbesondere weil im vorangehenden Text keine ausreichenden Begründungen für diese These zu finden sind.
    • Würde eine Konzentration aufs Diesseits den Kampf um Ressourcen abschwächen?
    • Würde eine Konzentration aufs Diesseits die Ausbeutung und Unterdrückung von Millionen Menschen vermindern?
    Nur 2 von vielen Fragen, solange gute Argumente fehlen, bleibt ihr Fazit reine Vermutung.
    64 25 Melden
    • Hugo Stamm 05.05.2018 09:55
      Highlight @ Maracuja, Der Schluss- oder Kernsatz ist die Konsequenz der ganzen Argumentation. Ich kann es aber auch plump sagen: Religionen stellen unerfüllbare Forderungen und operieren mit der Angst vor Verdammnis. Das fördert den radikalen Glauben und extreme Auswüchse. Und es führt zu sektenhaften Entwicklungen im Denken, Handeln und Fühlen. Daraus entstehen die konfliktträchtige Konkurrenz der Religionen und die vielen Religionskonflikte. Ethisches Verhalten ist nicht an einen Glauben gebunden. Konzentration aufs Diesseits muss mit Verantwortungsbewusstsein einhergehen.
      34 16 Melden
    • lilie 05.05.2018 11:09
      Highlight @Hugo Stamm: Ein Mensch, der glaubt, dass egal, was er in diesem Leben anstellt, es nachher vorbei ist, hat aus Ihrer Sicht eine höhere Wahrscheinlichkeit, verantwortungsbewusst zu handeln als ein Mensch, der glaubt, nach seinem Tod für seine schlechten Taten bestraft zu werden?

      Bestechend logisch deduziert. 👍
      12 13 Melden
    • Maracuja 05.05.2018 11:56
      Highlight @Hugo Stamm

      Völlig einverstanden, ethisches Verhalten ist nicht an Glauben gebunden. Aber leider leben Menschen mit oder ohne Glauben über ihre Verhältnisse (ökologischer Fussabdruck), führen Menschen Kriege auch um Ressourcen und nicht nur aus religiösen Gründen. Es wäre schön, wenn die Konzentration aufs Diesseits mit mehr Verantwortungsbewusstsein einhergehen würde, dem menschlichen Verantwortungsbewusstsein stehen aber die von ihnen erwähnten Triebe gegenüber. Ob der Mensch ohne Religion automatisch verantwortungsvoller wird, bezweifle ich.
      13 0 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 05.05.2018 12:31
      Highlight @lilie: Was passiert mit deiner Frage, wenn du 'verantwortungsbewusst' mit 'hinterhätig' vertauschst?
      1 3 Melden
    • Maracuja 05.05.2018 12:44
      Highlight @Hugo Stamm

      Nachtrag: Haben nicht die Kommunisten die These vertreten, dass die Welt ohne Kapitalismus eine bessere würde und sich ein Neuer Mensch heranziehen liesse? Ist diese Vision nicht katastrophal gescheitert? Ist bei weltlichen Heilsversprechen (und ein solches ist Ihre These m.E.) nicht genauso Skepsis angebracht wie bei religiösen Verheissungen? Wäre es nicht sinnvoller, darüber nachzudenken, wie das Verantwortungsbewusstsein des Menschen besser gefördert werden kann (bisher sind noch alle Religion und Ideologien daran gescheitert) statt auf Versprechungen zu setzen?
      7 1 Melden
    • Gummibär 05.05.2018 14:54
      Highlight Aussicht auf Strafe oder Belohnung, Reinkarnation oder Absorption in den biologischen Haushalt scheinen auf die Menschen im Allgemeinen keinen Einfluss auszuüben. Beispiel :
      1994 wurden in hundert Tagen 800'000 Christen in Rwanda von bekennenden Christen abgeschlachtet. Unter den Helfern die versuchten zu retten was zu retten war, befanden sich etliche Gottlose, darunter meine Wenigkeit. 2 Jahre vorher, während der Babri Masjid Unruhen in Indien waren es Hindus und Muslime die einander an die Gurgel gingen und der gleiche Gottlose der Angestellte und Angehörige in Sicherheit brachte.
      9 1 Melden
    • Gummibär 05.05.2018 15:12
      Highlight ....... Konzentration auf die diesseitige Menschlichkeit und auf die jetzige Welt bezogenes Verantwortungsbewusstsein bewirken allemal mehr als Beten und das Verbreiten von Ammenmärchen über das Jenseits. Weder die Pfaffen noch die frommen Salbaderer waren dabei als wir die Kirche in Ntarama mit mit dem Kärcher und Dettol reinigten, dort wo Gott in seiner Liebe und Weisheit Babies, Kinder und Mütter zu Hunderten an seine Seite gerufen hatte. Hier und jetzt leben wir und hier und jetzt werden wir gezählt.
      4 2 Melden
    • _kokolorix 05.05.2018 21:17
      Highlight Der Kommunismus sowjetischer und chinesischer Prägung ist nichts anderes als Staatskapitalismus. Der Kapitalismus an und für sich ist der Garant für die gewaltsame Ausbeutung von Umwelt, Tier und Mensch. Die Religionen haben sich im allgemeinen mit dem Kapitalismus arrangiert und unterstützen die Ausbeutung nach kräften. Auch andere Lebensformen sind nicht gewaltfrei, man denke an die Nomadenvölker, welche viele gewaltsame Auseinandersetzungen haben, auch Jäger und Sammlerkulturen neigen immer wieder zu Kampf und Krieg. Nur hat der Kapitalismus die Gewalt vertausendfacht, wie alles andere auch
      1 0 Melden
    • Pasionaria 06.05.2018 06:33
      Highlight Maracuja
      ich verstehe Deinen Einwand, dass Glaeubige per se weniger Verantwortung fuer die Welt > Menschen > Umwelt haben sollen als Skeptiker. Aber das ist auch nicht in dem Sinne gemeint.
      Normalerweise hast Du doch ein ausgezeichnetes Textverstaendnis.
      Allerdings kann ich mir schon vorstellen, dass wenn ein/e GlaeubigerIn stets mit einer unsichtbaren, uebergeordnetem Autoritaet 'verhandeln' muss, bevor er/sie etwas unternimmt, hemmt diese Tatsache bereits ein spontanes Handeln oder Eingreifen.
      Aber es gibt natuerlich hueben und drueben verantwortungsvolle Menschen und das Gegenteil davon .
      2 0 Melden
    • Maracuja 06.05.2018 12:11
      Highlight @Pasionaria

      Ja, verantwortungsvolle Menschen gibt es in allen Gruppen genauso wie verantwortungslose. Wobei wie Nonbeliever schreibt der Mensch ambivalent ist und die meisten wohl nicht 100% auf eine Seite neigen. Aber wenn man von Individuum absieht und unsere ganze Spezies betrachtet, scheint Verantwortung nicht unsere Stärke: täglich verhungern Menschen, während andere im Überfluss leben; werden Menschen Opfer von Kriegen, während andere noch die Waffen liefern, zerstören wir unsere Umwelt usw.
      1 0 Melden
    • Michael Bamberger 06.05.2018 14:42
      Highlight @ Maracuja

      Wenn man folgendes betrachtet, ist Hugo Stamms Fazit keineswegs gewagt:

      Der Anteil atheistischer Sträflinge in allen US-Gefängnissen im Jahr 2015 betrug 0.1% oder in effektiven Zahlen 197 Atheisten unter 191'322 Sträflingen.

      Dazu die Quellen vom US Department of Justice:

      https://www.dropbox.com/s/xwzrnrwp46v34wp/Prison_Data_Shareable.pdf?dl=0

      und die Zusammenfassung der Daten:

      https://docs.google.com/spreadsheets/d/12DJFO9ZppPfBE9p0tOf0Jd_l9lE1_vQeeRFzkdNasJk/edit#gid=0
      0 1 Melden
    • Maracuja 06.05.2018 17:20
      Highlight @Michael

      Auf den ersten Blick sind diese Zahlen beeindruckend (wenn ich mich richtig erinnere sind gemäss Umfragen etwa 20% religionslos). Auf den zweiten Blick bin ich etwas skeptischer:
      1. Komischerweise sind Atheisten auch in der US-Politik unterpräsentiert: https://www.huffingtonpost.com/entry/no-atheists-in-congress_us_586c074ae4b0de3a08f9d487
      Was den Gedanken nahe legt, dass es sich als Politiker nicht auszahlt, sich zum Atheismus zu bekennen. Möglicherweise bringt es auch für Strafgefangene Vorteile sich zu einer Religion zu bekennen. Wie sieht es mit Mission in den Gefängnissen aus?
      1 0 Melden
    • Maracuja 06.05.2018 17:37
      Highlight @Michael

      2. ist der Anteil der Ungebildeten unter den Sträflingen wohl deutlich höher als unter der Normalbevölkerung. Atheisten findet man aber häufiger unter gebildeten Menschen (wie Du ja schon öfters mit Statistiken hier belegt hast). Natürlich könnte man Gläubigen folglich den Vorwurf machen, dass sie zu wenig in Bildung investieren. Nur ist die US-Gesellschaft weniger durchlässig als unsere.
      Aussagekräftiger wäre es, wenn du Zahlen aus Skandinavien hättest, denn dort dürfte die Bildungslücke zw. gläubig/ungläubig kleiner sein und es weniger Vorteile bringen Gläubigkeit vorzuheucheln.
      1 0 Melden
    • Tomlate 06.05.2018 22:38
      Highlight Ich glaube, dass die von dir genannten Probleme gerade wegen der Konzentration auf das Diesseits bestehen.
      0 1 Melden
  • Follower 05.05.2018 09:04
    Highlight Lasst uns essen und trinken, denn morgen sind wir tot.
    9 2 Melden
    • Agnos ~ 05.05.2018 19:09
      Highlight Nicht schlecht, aber wie wird es übermorgen sein, obwohl es sachlich gesehen dann auch ein überübermorgen gibt.
      4 0 Melden
    • Knäckebrot 05.05.2018 19:34
      Highlight Irgendwie habe ich ein unbehagliches Gefühl, dass die Blitze und Herzchen umgekehrt gesetzt worden wären, wüssten die Leute was du zitiert hast (ausser diejenigen, die es wussten).

      Unbehaglich deshalb, weil die Gesellschaft nach Objektivität und sachlicher Betrachtung der Zusammenhänge schreit, aber wenn es um gewisse Themen geht, dann plötzlich in unheimlich plumpen Stammbeizenkategorien denkt und sich nur noch vermeintlich damit auseinandersetzt.

      Aber nun zeigt dein Beispiel, dass manches in der Gesellschaft gar nicht so schlecht ankommen würde, wären die Leute weniger voreingenommen.
      0 0 Melden
  • rodolofo 05.05.2018 09:03
    Highlight Allerdings kann auch diese Konzentration auf das Diesseits zu sehr unterschiedlichen Resultaten führen:
    Einer will noch möglichst viel fressen, saufen, "vögeln" und auf dem ganzen Erdball herumjeten, WEIL er ja nur dieses EINE Leben hat.
    Die Andere wird sehr achtsam durchs Leben gehen und jeden Moment ihres einmaligen Lebens mit all ihren Sinnen intensiv erleben, auskosten und geniessen.
    Ich will damit sagen, dass es weniger auf unsere Vorstellungen, Phantasien und Glaubensarten ankommt, als auf das, was wir aus diesen machen!
    Wenn ein Hindu Kühe respektiert, dann ist das doch prima!
    15 2 Melden
    • Agnos ~ 05.05.2018 11:11
      Highlight Sprüche wie; >was kümmerst dich um dein Essen, - die Vögel im Himmel tun es nicht und haben immer Futter."" Eigentlich ein widersprüchlicher Text, die mit der heutigen Misere unserer Zeit nichts gemeinsam hat, und nicht hinein passt. Selbst das Vogelsterben zeigt dass gewisse Vogelarten kaum Überlebenschancen und vom Aussterben bedroht sind. Soll das eine Heilsgewissheit sein, wenn nach Gerechtigkeit gehungert wird?
      10 3 Melden
    • TheRealSnakePlissken 06.05.2018 11:06
      Highlight Der Satz Jesu ist so zu verstehen, dass man/frau sich nicht sorgen soll, weil die Apokalypse kurz bevorsteht. In diesem Geist lebte Jesus (und viele, die ihn sich zum Vorbild nahmen und nehmen). Da braucht es weder einen Umsturz der Gesellschaft noch eine Pendionskasse, denn das wäre ja Unglaube....
      3 0 Melden
    • rodolofo 06.05.2018 11:23
      Highlight @ TheRealSnakePlissken
      Eine bevorstehende Apokalypse (im Mini-Format als Unfall und/oder Tod, im Maxi-Format als Gross-katastrophe wie Tsunami, Erdbeben, Krieg, oder Seuche) hat ebenfalls eine in sich widersprüchliche Doppel-Wirkung:
      Sie kann uns ängstigen, deprimieren und lähmen.
      ODER: Sie kann uns dazu bringen, jeden Moment unseres Noch-Lebens auszukosten und zu geniessen!
      Da der Untergang so, oder so kommt, brauchen wir uns selber keine Vorwürfe machen wegen vergleichsweise läppischen "Fehlern".
      Im ewigen Kreislauf von Werden und Vergehen gibt es genau genommen gar keine Fehler.
      2 0 Melden
    • TheRealSnakePlissken 06.05.2018 18:55
      Highlight @rodolofo: Herzli für deine Verortung apokalyptischen Denkens im Allgemein-Menschlichen. - Nicht sooo einverstanden bin ich mit deiner womöglich vom Hubble-Teleskop inspirierte relativistische Negierung einer menschlichen Moral. Ist irgendwie auch total unspannend für ein Leben von ca. 80 - 90 Jahren auf diesem Planeten. Keynes soll ja den Leuten, die ihm rieten, eine langfristigere Perspektive zu wählen, entgegnet haben: “In the long run, we are all dead.”
      3 0 Melden
  • peterpan42 05.05.2018 08:51
    Highlight Die Welt wird zu einem friedlicher Ort, wenn sich jeder nur noch aufs Diesseits konzentriert? Weil dann plötzlich niemand mehr nur auf sich und seine Wünsche schaut?
    Nicht die Hoffnung auf ein Jenseits ist meiner Meinung nach das Problem. Sobald sich jemand zu wichtig nimmt, seine Bedürfnisse über die der anderen stellt, wird steigt das Potential für Konflikte.
    20 1 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 05.05.2018 12:02
      Highlight > Weil dann plötzlich niemand mehr nur auf sich und seine Wünsche schaut?

      Nein, weil nicht alle Wünsche ohne Jenseits funktionieren und weil man die verbleibenden, ohne das Argument 'Gott will das so', korrekt begründen muss. Man ist ohne Jenseits niemals 'die Krönung der Schöpfung' und ohne Gott niemals 'der Auserwählte.
      3 3 Melden

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