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Digital-News

Auch Sonos-Lautsprecher verschandeln Holzmöbel

16.02.2018, 14:4819.02.2018, 08:39

Weitere Digital-News:

  • Samsung vermasselt Android-Update – neuste Galaxy-Handys betroffen
  • US-Richter verurteilen russische Hacker zu langen Gefängnisstrafen

Auch Sonos-Lautsprecher verschandeln Holzmöbel

Apples HomePod ist nicht der einzige Smart-Lautsprecher, der auf Holz unschöne Flecken hinterlassen kann. Auch beim Sonos One tritt das Phänomen auf, berichtet Spiegel Online.

Der erfahrene Hardware-Tester und Tech-Journalist Matthias Kremp von watson-Medienpartner Spiegel Online schreibt:

«Auch wir konnten solche Marken auf einer geölten Holzfensterbank feststellen, und auch wir konnten diese klar einem Sonos One zuordnen, der seit Wochen an der fraglichen Stelle steht.»
quelle: spiegel online

Der Unterschied? Die vom Sonos-Lautsprecher erzeugten Flecken seien kleiner als jene, die der HomePod auf einer identischen Holzplatte hinterlassen habe. Der Grund liege in der unterschiedlichen Konstruktion der Lautsprecherboxen.

Smart-Lautsprecher Sonos One.
Smart-Lautsprecher Sonos One.bild: zvg

Aufgefallen sei das Problem zuerst dem US-Tech-Journalisten Mike Prospero. Auf Tom's Guide erzählte er, wie er, von den Berichten aufgeschreckt, bei sich zu Hause nachschaute – und zu seinem Schrecken feststellte, dass nicht nur Apples HomePod (mit Öl behandelte) Holzmöbel beschädigen könne.

(dsc)

Samsung vermasselt Android-Update – neuste Galaxy-Handys betroffen

Apple bereitet ein einzelnes südindisches Zeichen, das iPhones und Macs abstürzen lässt, Kopfzerbrechen. Und Konkurrent Samsung vermasselt ein System-Update komplett: Offenbar musste der südkoreanische Smartphone-Gigant das bereits verfügbare Update auf Android 8 notfallmässig stoppen.

Anfang Februar hatte Samsung mit der Auslieferung von Android 8.0 für seine aktuellen Flaggschiffe begonnen, das Galaxy S8 und das S8 Plus. Doch diese Woche wurde auch schon wieder die Notbremse gezogen, wie SamMobile berichtete.

Laut SamMobile arbeiten die Samsung-Entwickler an einer neuen Firmware-Version. Wann diese fertig wird und was der Grund für die fehlerhafte Version war, bleibt offen.

In Online-Foren hatten sich die Klagen über kleinere und grössere Fehler nach dem Update gehäuft. Galaxy-Geräte hingen in einer Boot-Schleife fest und starteten immer wieder neu.

Von Samsung liegt folgendes Statement vor:

«Following a limited number of cases where Galaxy S8 and S8+ devices have rebooted unexpectedly with the Android 8.0 Oreo, we have temporarily stopped the rollout of the update. We are investigating the issue internally to ensure that the impact to the affected devices is minimized and the rollout of the update can resume as quickly as possible.»
quelle: netzwelt.de

Vorerst hilft (vielleicht) ein Trick

Gegen den Reboot-Albtraum hilft unter Umständen nur das Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen. Bei Netzwelt gibts eine ausführliche Anleitung, was Betroffene sonst tun können.

Galaxy S8 und S8 Plus wurden im April 2017 lanciert, Google veröffentlichte Android 8 im Sommer.
Galaxy S8 und S8 Plus wurden im April 2017 lanciert, Google veröffentlichte Android 8 im Sommer.Bild: EPA/EPA

Android 8, Codename Oreo, wurde bereits im Sommer 2017 von Google veröffentlicht. Weil Samsung nicht das pure Android verwendet, sondern überarbeitet und mit eigenen Anwendungen ergänzt, dauert es traditionell viel länger als bei Anbietern, die keinerlei Änderungen vornehmen.

Samsung steht unter Zeitdruck, weil die neuen Flaggschiffe, Galaxy S9 und S9+, wohl am 25. Februar vorgestellt werden.

(dsc, via n-tv.de)

US-Richter verurteilen russische Hacker zu langen Gefängnisstrafen

In den USA sind zwei russische Hacker wegen massiven Datendiebstahls und Handels mit gestohlenen Identitäten zu langjährigen Haftstrafen verurteilt worden. Dies teilte das US-Justizministerium am Donnerstag mit. So wurde der 37-jährige Wladimir Drinkman zu zwölf Jahren Haft verurteilt. Sein Landsmann Dmitri Smiljanets bekam eine Gefängnisstrafe von mehr als vier Jahren.

Die beiden Russen, die sich zuvor schuldig bekannt hatten, waren Anführer einer Hackergruppe, die über Jahre grosse Einzelhändler und die US-Technologiebörse Nasdaq attackiert hatte. Nach offiziellen Angaben stahl sie rund 160 Millionen Kreditkartennummern und verkaufte sie im Internet weiter.

Es habe sich um «eine der grössten derartigen Machenschaften gehandelt, die je in den USA verfolgt worden seien», teilte das Justizministerium mit. Die Hacker drangen unter anderem in die Netzwerke der Technologiebörse Nasdaq, des Dow Jones, der Einzelhandelskette 7-Eleven und des Handelskonzerns Carrefour ein, die dadurch in den Jahren 2005 bis 2012 zusammen mehr als 300 Millionen Dollar verloren.

Drei weitere Mitglieder der Hackergruppe sind nach Angaben des Ministeriums weiterhin flüchtig.

(sda)

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Video: srf

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