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Boko Haram mordet weiter: 32 Tote bei Anschlägen im Norden Kameruns



Bei Selbstmordanschlägen im Norden Kameruns sind am Montag nach jüngsten Angaben mindestens 32 Menschen getötet worden. Mindestens 86 Menschen seien bei der Anschlagsserie auf einem Markt in der Ortschaft Bodo an der Grenze zu Nigeria verletzt worden, teilten die Behörden am Dienstag mit.

Unter den mindestens drei Selbstmordattentätern sollen auch junge Mädchen gewesen sein. In der an der Grenze zu Nigeria gelegenen Region verübt die Islamistengruppe Boko Haram immer wieder Attentate.

Boko Haram kämpft seit dem Jahr 2009 für die Errichtung eines islamischen Gottesstaats im mehrheitlich muslimischen Norden Nigerias. Mindestens 17'000 Menschen wurden in dem Konflikt bisher getötet, mehr als 2.6 Millionen Menschen wurden durch die Gewalt in die Flucht getrieben.

Allein im äussersten Norden von Kamerun wurden seit 2013 fast 1200 Menschen bei Angriffen und Anschlägen getötet, wie die Regierung in Jaunde Anfang Januar mitteilte. Am Kampf gegen die Islamisten beteiligen sich neben Nigeria und Kamerun auch der Niger und Tschad. (wst/sda/afp)

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