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FILE -- In This April 21, 2014, file photo, provided by the anti-government activist group Aleppo Media Center (AMC), which has been authenticated based on its contents and other AP reporting, shows a Syrian man holding a girl as he stands on the rubble of houses that were destroyed by Syrian government forces air strikes in Aleppo, Syria. Nearly 100 children were killed in a single week in Aleppo as Syrian and Russian warplanes sought to bombard into submission the rebel eastern districts of the city that have held out against Syrian government forces for five years. Without hope for the future, no regular schooling and little access to nutritious food, the children of Aleppo and their parents struggle to survive and fear the threat an imminent ground offensive. (AP Photo/Aleppo Media Center AMC, File)

Zerstörung so weit das Auge reicht: Ein Mann hilft einem Mädchen aus den Trümmerhaufen in Aleppo.  Bild: AP/Aleppo Media Center AMC

Aleppos Rebellengebieten droht bis Weihnachten völlige Zerstörung



Der UNO-Syrien-Gesandte Staffan de Mistura warnt vor der völligen Zerstörung des Ostteils von Aleppo bis Weihnachten. Tausende weitere Zivilisten würden umkommen und Tausende zu fliehen versuchen, wenn Syriens von Russland unterstützte Luftwaffe ihre Angriffe in den nächsten Wochen ungehindert fortsetze, sagte de Mistura am Donnerstag in Genf.

Das nordsyrische Aleppo – vor dem Krieg die Wirtschaftsmetropole und mit gegen drei Millionen Einwohnern knapp vor Damaskus die grösste Stadt des Landes – gehört zu den umkämpftesten Gebieten im syrischen Bürgerkrieg.

Anhänger des Regimes kontrollieren den Westen Aleppos, Rebellen den Osten. Dieser Teil der Stadt hatte in den vergangenen zwei Wochen die heftigsten Angriffe der syrischen und russischen Luftwaffe seit Ausbruch des Konfliktes im Frühjahr 2011 erlebt.

Die Welt habe die moralische Pflicht, die humanitäre Tragödie zu beenden, die sich in Aleppo abspiele, sagte de Mistura. Allein in den vergangenen Tagen seien durch die anhaltenden Bombardierungen in Ost-Aleppo mehr als 300 Menschen getötet worden – unter ihnen etwa 100 Kinder.

An over-crowded graveyard is pictured in the rebel held al-Shaar neighbourhood of Aleppo, Syria October 6, 2016. REUTERS/Abdalrhman Ismail

Ein überbordender Friedhof in Aleppo. Allein in den vergangenen Tagen sind durch anhaltende Bombardierungen in Ost-Aleppo mehr als 300 Menschen getötet worden.  Bild: ABDALRHMAN ISMAIL/REUTERS

Russland und Syrien müssten sich fragen lassen, ob sie tatsächlich wegen noch rund 900 bis 1000 Al-Nusra-Kämpfern in Ost-Aleppo ein Stadtgebiet mit 275'000 Einwohnern völlig in Schutt und Asche legen wollten, unter ihnen rund 100'000 Kinder, sagte de Mistura.

Am Donnerstagabend beantragte Russland für Freitag eine Dringlichkeitssitzung des UNO-Sicherheitsrates. Wie Diplomaten sagten, soll de Mistura bei der Sitzung per Videoschaltung über die Lage in Aleppo berichten.

A boy plays with a bicycle past damaged buildings in the rebel held Seif al-Dawla neighbourhood of Aleppo, Syria October 6, 2016. REUTERS/Abdalrhman Ismail

Russland und Syrien müssten sich fragen, ob sie tatsächlich wegen noch rund 900 bis 1000 Al-Nusra-Kämpfern in Ost-Aleppo ein Stadtgebiet mit 275'000 Einwohnern völlig in Schutt und Asche legen wollten, unter ihnen rund 100'000 Kinder. Bild: ABDALRHMAN ISMAIL/REUTERS

UNO-Gesandter will Abzug begleiten

De Mistura widersprach russischen Angaben, wonach die Hälfte der rund 8000 in Ost-Aleppo eingeschlossenen Aufständischen zu der Al-Kaida nahestehenden Al-Nusra-Front gehöre, die sich inzwischen Fatah-al-Scham-Front nennt. Zugleich rief er alle Konfliktparteien auf, die Tragödie zu beenden, indem den Al-Nusra-Anhängern der Abzug ermöglicht werde. Er wäre bereit, sie dabei persönlich zu begleiten.

Die oppositionsnahe Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte erklärte am Donnerstagmorgen, Aleppo habe die ruhigste Nacht seit dem Scheitern der Waffenruhe im vergangenen Monat erlebt. Die heftigen Kämpfe zwischen Regime-Anhängern und Rebellen gingen jedoch weiter.

Nach Angaben der in Grossbritannien ansässigen Beobachtungsstelle rückten die Regierungstruppen am Mittwoch vom Stadtzentrum von Aleppo in das nördliche Viertel Bustan al-Bascha vor, das seit 2013 von Rebellen kontrolliert wird.

FILE -- In this Aug. 31, 2016 file photo, provided by the Syrian anti-government activist group Aleppo Media Center (AMC), shows Syrian boys dive into a hole filled with water that was caused by a missile attack in the rebel-held neighborhood of Sheikh Saeed in Aleppo province, Syria. Nearly 100 children were killed in a single week in Aleppo as Syrian and Russian warplanes sought to bombard into submission the rebel eastern districts of the city that have held out against Syrian government forces for five years. Without hope for the future, no regular schooling and little access to nutritious food, the children of Aleppo and their parents struggle to survive and fear the threat an imminent ground offensive. (Aleppo Media Center via AP, File)

Das nordsyrische Aleppo – vor dem Krieg die Wirtschaftsmetropole und mit gegen drei Millionen Einwohnern knapp vor Damaskus die grösste Stadt des Landes – gehört zu den umkämpftesten Gebieten im syrischen Bürgerkrieg. Bild: AP/Aleppo Media Center

Assad gibt sich siegessicher

Die syrischen Truppen können nach den Worten von Präsident Baschar al-Assad das Land vollständig zurückerobern. In einem am Donnerstag verbreiteten Interview mit dem dänischen Sender TV 2 sagte Assad, er bevorzuge jedoch Vereinbarungen vor Ort und Amnestien, die es Rebellen erlaubten, in andere Regionen zu ziehen. Die syrische Armee wird von schiitischen Milizen aus dem Libanon und dem Irak sowie von Russland unterstützt.

Russland verstärkt unterdessen seine militärische Präsenz in der Region. Ein mit Marschflugkörpern bewaffnetes russisches Kriegsschiff lief aus seinem Heimathafen Sewastopol im Schwarzen Meer in Richtung Mittelmeer aus. Dort werde die Korvette «Mirasch» zu einer Gruppe weiterer russischer Kriegsschiffe stossen, meldeten Nachrichtenagenturen unter Berufung auf einen Flottensprecher.

US-Aussenminister John Kerry und sein russischer Amtskollege Sergej Lawrow hatten zuvor trotz des Abbruchs ihrer Syrien-Gespräche miteinander telefoniert und dabei auch über das Bürgerkriegsland gesprochen, wie ein Sprecher des Aussenministeriums in Washington sagte. Aus Moskau verlautete, Russland wolle den Dialog mit den USA fortsetzen.

epa05567471 A handout picture made available by Syrian Arab news agency SANA shows Syrian army soldiers inside farms Southwest of Handarat Palestinian refugee camp in Aleppo province, Syria,  02 October 2016. According to SANA, Syrian army units in cooperation with the supporting forces established control over al-Kindi Hospital completely and the western vicinities of al-Shqeif area, al-Hamra hill and 16 farms to the southwest of Handarat camp in Aleppo.  EPA/SANA HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Syrische Soldaten in der Nähe von Aleppo. Bild: EPA/SANA

Französischer Resolutionsentwurf

Auch der französische Aussenminister Jean-Marc Ayrault trieb die diplomatischen Bemühungen voran: Er besuchte am Donnerstag Moskau und wurde am Freitag in Washington erwartet, um für einen französischen Resolutionsentwurf im UNO-Sicherheitsrat zu Syrien zu werben.

Wie Lawrow mitteilte, reist der russische Präsident Wladimir Putin zudem am 19. Oktober nach Frankreich. Bei einem Treffen mit Präsident François Hollande werde es auch um den Syrien-Konflikt gehen. (sda/dpa/afp/reu)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Beobachter24 07.10.2016 20:13
    Highlight Highlight Den „Rebellen" wurde zum xten Male angeboten friedlich abzuziehen. Sogar De Misura würde sie persönlich rausgeleiten.
    Die Al-Nusra hat umgehend beide Angebote abgelehnt.

    John Kirby spricht offen darüber, wie die USA ihre Proxies nicht nur dazu auffordern kann, die Russen in Syrien in Leichensäcken nach Hause zu schicken, sondern dass man die auch in Russische Städte schicken kann.

    Konashenkov erklärt in aller Deutlichkeit, dass es Irrtümer wie über Deir Ezzor nicht mehr geben wird, auch nicht mit mit Stealth-Flugis.

    Lesenswert: „Die Masken sind gefallen“ (https://goo.gl/M9SpH3)
    • Beobachter24 07.10.2016 23:03
      Highlight Highlight Solange der Westen nicht versuchen wird die "syrische" Luftabwehr zu zerstören, wird die SAA weiter Gebiete zurückerobern.
      Und die Medien werden weiter zerstörte Krankenhäuser vermelden und mit dem Finger auf Russland zeigen.

      Ein paar ganz clevere haben schon mal zwei FA-18 mit den Farben der Russischen Luftstreitkräfte übermalt. (Humanitäre Katastrophen wurden auch schon mal bewusst herbeigeführt.)

      Das Bildli wurde bei moonofalabama „entwendet“ (https://goo.gl/AgrGys).
      Benutzer Bild
    • FrancoL 08.10.2016 10:15
      Highlight Highlight Ich habe mir die Mühe gemacht den verlinkten Artikel zu lesen, die Darstellung zur "richtigen Lesart" der Vertrages zu dem sich die USA verpflichtet hat.
      Ich werde den Verdacht nicht los dass dieser Artikel die Idee eines Vertrages oder der Besprechung dieses Vertrages nicht ganz im Griff hat, da ein Vertrag mindestens 2 Vertragsparteien bindet und ich eigentlich vorwiegend vom Fehlverhalten der USA lese.
      Ich mache mir einen Spruch eines alten Richters aus meiner Gegend zu eigen: Wenn 2 Parteien sich streiten, liegt die Schuld selten VORWIEGEND bei einer Partei!!
    • Beobachter24 08.10.2016 11:17
      Highlight Highlight @FrancoL

      Du hast soeben ein Like erhalten dafür, dass Du dir die Zeit genommen hast den verlinkten Artikel zu lesen.

      Deinem generellen Statement kann ich vorbehaltlos zustimmen.

      Was den ehemals geheimen Vertrag anbelangt, wer sich da inwiefern nicht daran gehalten hat, da müsstest Du mehr in die Details gehen. Was Syrien / RU den USA vorwerfen ist bekannt. Jetzt kannst Du ja sagen, inwiefern Syrien / Russland wider die Abmachung gehandelt haben.

      Falls das noch relevant ist. Der UN-Sicherheitsrat brütet schon über den nächsten Vertragsentwürfen. (Einer aus FR, einer aus RU).
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 07.10.2016 08:55
    Highlight Highlight Das ist "autoritäre Erziehung" nach dem Muster des Chinesischen Tianmen-Massakers:
    "Wer sich uns in den Weg stellt, wird plattgewalzt!"
    Aber in der Erziehung gibt es etwas, das viel wichtiger ist, als Konsequenz:
    Dieses Wichtigste heisst "Liebe"!
    Eltern, welche nur die braven Streber lieben und das "Enfant terrible" verstossen, haben als Eltern versagt!
    Ein Präsident, der Fassbomben und Brandbomben auf Frauen und Kinder abwirft, der ist kein Präsident, sondern ein Massenmörder, dem irgendwann der Prozess gemacht wird!
    Auch Deutsche Nazis wurden bis nach Südamerika gejagt und aufgespürt...
    • Beobachter24 07.10.2016 20:21
      Highlight Highlight @rodolofo

      Ich kann evtl. einschätzen, woher deine tiefste Abneigung gegen Russland kommt. Im Falle Assads verstehe ich es noch nicht. Wie auch immer, deine ständig sich wiederholende Platte kriegt Kratzer.

      Du machst hier Stimmung gegen einen der ehemals moderatesten Staatsmänner im Nahen Osten, wiederholst zum xten Mal Propaganda-Lügen, und machst völlig deplatzierte Nazi-vergleiche.

      Damit sprichst Du dich aus Terroristen-Schutz und wünschst somit allen religiös moderaten Syrern einen Wahhabi-Gottesstaat.
      Bist Du dir dessen eigentlich bewusst?
    • rodolofo 08.10.2016 07:57
      Highlight Highlight Beobachter24
      Ich habe überhaupt nichts gegen Russland!
      Vielmehr identifiziere ich mich mit diesem wunderbaren Land und seinen herzlichen Menschen!
      Die guten Freunde sind aber nicht diejenigen, die Dir schmeicheln, sondern diejenigen, die ehrlich sind zu Dir!
      Ja, ich bin eine Gegner dieser Russischen Diktatur, weil ich an mir selber erfahren habe, was eine solche Diktatur mit einem macht!
      Und an mir selber habe ich auch erlebt, wie schnell sich diese Diktatur auflöst und verschwindet, wenn der Zugang zu den Gefühlen wieder offen ist!
      Und glaube mir, diese Gefühle sind sehr lebendig in Russland!
  • HansDampf_CH 07.10.2016 08:30
    Highlight Highlight Um den grossen Philosopen George W. Bush zu zitieren: die Achse des bösen ist für mich Washington - Moskau.
    Niemand bringt mehr leid auf diese Welt.
  • Posersalami 07.10.2016 02:28
    Highlight Highlight Im Rahmen der Ausgewogenheit: was ist mit den Städten des Regimes, die von den Kopfabschneidern belagert werden? Wieso wird darüber NIE berichtet? Und wie viele Menschen leben denn jetzt wirklich noch in Aleppo? Und wer kämpft gegen wen?
    • rodolofo 07.10.2016 08:58
      Highlight Highlight Ja, und warum greift die Russische Kriegsmaschinerie zusammen mit ihrer Marionette Assad denn nicht diesen IS an und konzentriert sich stattdessen darauf, 250'000 Zivilisten (unter ihnen 100'000 !!! Kinder!!!) auszuhungern und auf grausamste Art und Weise umzubringen?!!!
  • Spooky 07.10.2016 02:13
    Highlight Highlight "Der UNO-Syrien-Gesandte Staffan de Mistura warnt vor der völligen Zerstörung des Ostteils von Aleppo bis Weihnachten."

    Also ob man einem UNO-Gesandten irgendetwas glauben könnte. Das erste Opfer in einem Krieg ist immer die Wahrheit.
    • äti 07.10.2016 08:37
      Highlight Highlight Und wem glauben Sie?
    • Spooky 07.10.2016 18:23
      Highlight Highlight „Das Diktum von Senator Hiram Johnson, daß das erste Opfer des Krieges die Wahrheit sei (1914), beschreibt treffend die Schwierigkeiten, beteiligte und nichtbeteiligte Parteien in gewalttätigen internationalen Konflikten so zu informieren, wie dies in ‚normalen‘ Zeiten möglich ist.“ (Wiktionary)

      Gute Frage! Vielleicht müsste man die Geldströme analysieren, bei Waffen-, Menschen-, Medikamenten-, Hilfsgüterhandel usw. Dazu möchte ich aber nichts sagen, sonst heisst es auf Watson wie üblich: "Kannst du das beweisen, Spooky?"
    • äti 07.10.2016 19:38
      Highlight Highlight Ja, macht schon Sinn. Ich finde auch den "alten" Spruch gut: "die Sonne bringt es an den Tag". Was ja bloss heisst: Zeit und Geduld, sehr viel Zeit und dito Geduld. So, wie man heute häppchenweise von Details des 2.WK erfährt. Was heute über den Syrienkonflikt geschrieben wird, denke ich, sind eher temporäre Begründungen resp. Ansichten.
  • FrancoL 07.10.2016 00:35
    Highlight Highlight Liebes Watson-Team, was mir langsam auf den Geist geht sind immer die Bilder der Zerstörung, zusammenhanglos ohne Anhaltspunkte ins Netz gestellt. Nicht zu erwähnen brauche ich die sehr unterschiedlichen Zahlen bezüglich den bedrohten Menschen in den Rebellenstellungen, die ja offensichtlich auch von Terroristen bewirtschaftet werden. Darum meine einfache Bitte:

    Ist es nicht möglich in einer Karte die Gebiete einmal grob zu kennzeichnen und vielleicht mit relevanten Zahlen zu versehen. Dies sollte doch heute im Zeitalter der Kommunikation und der Graphik keine Hexerei sein. Es danken Viele.
    • Spooky 08.10.2016 01:34
      Highlight Highlight @FrancoL
      "Ist es nicht möglich in einer Karte die Gebiete einmal grob zu kennzeichnen und vielleicht mit relevanten Zahlen zu versehen."

      Und was willst du mit den relevanten Zahlen anfangen? Hast du das Gefühl, es sei den Toten nicht egal, ob sie eine Zahl auf dem Rücken haben oder nicht?

      Denkst du wirklich, dass es in Syrien noch Leute gibt, die sich gross darum kümmern, die Einwohner zu zählen?

      Na ja, okay, da hast du auch wieder recht, man weiss ja nie - Kriege sind absurd!
    • FrancoL 08.10.2016 09:53
      Highlight Highlight @Spooky; Es geht nicht um die Toten, es geht darum dass ein ehrlicher Journalismus uns auch einmal Unterlagen liefern könnet, die wir selbst interpretieren könnten und dazu würde eine vernünftige Graphik gehören. ich finde es in der Zeit der einfachen und schnellen Kommunikation einen Hohn, wenn ich die unterschiedlichen Angaben zur Anzahl der bedrohten Menschen lese auch wenn ich der Meinung bin dass schon wenige Bedrohte zu viele sind. Es kackt mich an bewusst fehlinformiert zu werden, gleich von welchem Medium.
  • Maett 07.10.2016 00:19
    Highlight Highlight Sehr traurig. Aber hätten gewisse Staaten die Djihadisten (Entschuldigung, Rebellen) am Boden nicht mit Flugabwehr- und panzerbrechenden Waffen ausgestattet, hätte man das bereits mit einem Bruchteil der Toten hinter sich gebracht.

    Was will man sonst machen? Assad stürzen und die sogenannte Opposition an die Macht kommen lassen? Das würde gleich nochmal viel mehr Leben kosten und ein weiterer Gottesstaat entstehen lassen.

    Dass die USA inzwischen ratlos sind, hilft ebenfalls nicht weiter - nächstes Mal wäre es zu wünschen, wenn dort mal etwas Hirn walten würde, wem man so Waffen liefert.
    • rodolofo 07.10.2016 09:06
      Highlight Highlight Mehr Herz statt zu viel Hirn!
      Schau Dir einfach mal an, was dieses Faschistische Assad-Régime gemacht hat und weiter machen darf, weil die Kriegskassen der USA leer sind und sie nur noch mit "Roten Linien" bluffen können!
      Und dann erklär mir mal, wie ich als "Moderater Rebell" gegen einen solchen Staatsterror ohne die Unterstützung durch militante Islamisten auskommen soll!?
      Das ist doch immer wieder das Selbe!
      Diejenigen die sich verteidigen wollen, machen es falsch. Und diejenigen die als Flüchtlinge nach Europa gelangen wollen, machen es erst recht falsch!
      Als Syrer würde ich schizophren...
  • Maragia 07.10.2016 00:09
    Highlight Highlight Rebellengebiet, dann wird aber wieder von Al-Nusra kämpfern gesprochen, was Terroristen sind. Ausserdem dachte icht, dass in Ost-Aleppo "nur" noch rund 30'000 Menschen leben, nicht wie hier beschrieben 275'000!!
    • Andi Amo 07.10.2016 02:58
      Highlight Highlight Es ist schon unfassbar, wie widersprüchlich und meist ohne belegte Fakten über diesen Konflikt berichtet wird. Und zwar durch die gesamte westliche Medienwelt hindurch. Wie soll man sich da überhaupt noch eine Meinung dazu bilden können?

      Dass es sich bei der Syrischen Beobachtungsstelle faktisch um einen Einmann-Betrieb handelt, wäre sicherlich auch noch vermerkenswert!
    • äti 07.10.2016 08:44
      Highlight Highlight Meinen Sie wirklich "westliche Medienwelt" oder einfach "Medienwelt"? Kennen Sie den Mann der Beobachtungsstelle? Würde ihn gerne fragen, wie und was er zählt.
    • silverback 07.10.2016 10:18
      Highlight Highlight @äti: man kennt den Mann und er ist mehr als nur umstritten.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Syrische_Beobachtungsstelle_für_Menschenrechte

      "Unter Kritik geriet die Beobachtungsstelle im Herbst 2011, als zahlreiche Medien, darunter CNN, eine auf einem Bericht vom SOHR beruhende Falschmeldung verbreiteten, nach der in der Stadt Hama neugeborene Säuglinge in Brutkästen gezielt getötet worden seien, indem das syrische Regime die Stromversorgung des Krankenhauses unterbrochen habe."

Umstrittene Gebiete, Teil II – 12 Territorialkonflikte plus 1 Bonus

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