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epa05530158 Volunteers of the Syrian Arab Red Crescent assist evacuees from the rebel-held al-Moadhamiyeh city in the countryside of Damascus, Syria, 08 September 2016. According to media reports, about 150 people were evacuated and will be relocated to the makeshift center in Harjalleh. The evacuation is part of a process that began a week ago to evacuate people who are originally from the adjacent Darayya suburb.  EPA/YOUSSEF BADAWI

Freiwillige der humanitäre Organisationen helfen bei der Evakuierung von Zivilisten aus der von Rebellen besetzten Stadt al-Moadhamiyeh. Bild: YOUSSEF BADAWI/EPA/KEYSTONE

Dutzende syrische Hilfsorganisationen stellen Arbeit mit UNO ein



Aus Protest gegen die Kooperation der UNO mit Syriens Machthaber Baschar al-Assad haben dutzende syrische Hilfsorganisationen ihre Zusammenarbeit mit der UNO abgebrochen. «Es ist vielen Organisationen klar geworden, dass die syrische Regierung in Damaskus bedeutenden und substanziellen Einfluss auf das Verhalten der in Damaskus ansässigen UNO-Organisationen und ihren Partner hat».

Das hiess es in einem am Donnerstag veröffentlichten Brief, der von 73 Organisationen unterzeichnet wurde. Unter den Unterzeichnern sind die Syrian American Medical Society sowie die auch als Weisshelme bekannte Syrische Zivilverteidigung, die in den Gebieten der Opposition aktiv ist.

In dem Brief an das UNO-Koordinationsbüro für humanitäre Hilfe (OCHA) kündigten die Gruppen an, sich aus einem UNO-Programm zum Informationsaustausch für Hilfslieferungen zurückzuziehen. Sie würden stattdessen ein neues Programm aufbauen, in dem es «keinen politischen Einfluss» gebe.

Die britische Zeitung «The Guardian» hatte kürzlich berichtet, dass seit Beginn des Krieges dutzende Millionen Dollar über Verträge mit der UNO an Institutionen aus dem Umfeld Assads geflossen seien.

Die UNO erklärte daraufhin, um die notleidende Bevölkerung zu versorgen, sei sie auf die Kooperation mit der Regierung angewiesen. UNO-Sprecher Stephane Dujarric bestritt am Donnerstag, dass UNO-Organisationen von der Regierung beeinflusst seien, und betonte, sie kritisierten Damaskus, wenn nötig. (sda/afp)

Syrien: Der vergessene Krieg

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