Leben
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Fünf Geschichten, die zeigen, dass im Schweizer Nachtleben immer noch einiges schiefläuft

bild: keystone



Wer einen Klub besucht, begibt sich leider immer noch in Gefahr. Es wird enger getanzt, als man das gerne möchte, es fallen erniedrigende Sprüche oder man wird ohne zu fragen an Stellen berührt, an denen man in diesem Kontext nicht berührt werden will.

Fünf Personen erzählen von Übergriffen in Nachtclubs, die nicht passieren dürfen. 

Antonia*, 22

«Es war ein Samstagabend. Meine Freundin kam irgendwie an eine private Lounge in einem Klub in der Zürcher Innenstadt, in dem vor allem Schlipsträger aus der Banker-Welt verkehren. Also gingen wir zu fünft dahin. Am Tresen, beim Bestellen, der Blick dem Barpersonal zugewendet, begrabschte eine Männerhand mit festem Druck meinen Arsch. Ich drehte mich um, keine Ahnung wer es war, und verdrehte die Augen. Sowas ist normal, eine Bagatelle, ich bin abgestumpft. Später auf der Tanzfläche kam ich ins Gespräch mit einem Typen. Er war nett, wir hatten's lustig, wir tanzten, das war alles.

*Alle Namen der Betroffenen wurden von der Redaktion geändert.

Als sich die Nacht dem Morgen zuwandte und unsere Frauengruppe sich auf mich und eine Freundin dezimierte, setzten wir uns mit einem letzten Absacker in die separierte Lounge. Der Typ von der Tanzfläche wollte sich mit einem Kumpel zu uns setzen. So weit so gut, Platz hatte es ja. Die beiden setzten sich rechts und links neben mich und meine Freundin. Sie kesselten uns ein. Beide legten ihre Arme um uns, drückten uns in die gepolsterte Bank und nahmen uns damit die Chance, aufzustehen.»

«Ich war wie gelähmt und wusste nicht, an wen ich mich wenden kann.»

Der Typ neben mir legte seine freie Hand auf meinen Oberschenkel. Er rieb auf und ab, bis seine Finger beinahe mein Geschlechtsteil berührten. Ich konnte nicht aufstehen. Links von mir blockierte mich der Körper meiner Freundin, dem gerade das Geiche widerfuhr wie meinem. Rechts fesselten mich die starken Arme des Widerlings auf der Couch. Sein Mund war inzwischen an mein Ohr gewandert und hauchte Sätze wie ‹Du bist so hübsch. Was hast du heute noch vor? Ich will dich!› Ich war wie gelähmt und wusste nicht, an wen ich mich wenden kann. 

bild: keystone

Carmen, 23

«Es war so: Ich tanze ausgelassen. Ein Typ tritt von hinten an mich heran. Ich habe noch nicht einmal sein Gesicht gesehen und da hat er mir in einer Bewegung seinen Halbsteifen an den Arsch gedrückt. Mit seinen Händen langt er mir unters Top und versucht, sie unter meinen BH zu schieben. Ich kenne das. Dieses Gefühl. Und ich kenn' da auch kein Pardon mehr. Ich hab' mich losgerissen, während des Umdrehens aufgezogen und ihm mit der Faust eine verpasst. Ich habe ihm die Nase gebrochen. Er hat dann geheult und ich war die blöde Schlampe. Der Security, den er holte um mich rauszuschmeissen, hat zum Glück geschnallt, was abging, und ihn dann rausgeworfen.»

Es gibt keine «blöden Schlampen», es gibt bloss «notgeile Idioten»!

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Video: watson

Mario, 19

«In der Gesellschaft werde ich als Mann wahrgenommen. So identifiziere ich mich selber zwar nicht, aber damit kann ich gut umgehen. An LGBT-Parys fühle ich mich deshalb sehr wohl, kann mich verhalten, wie ich will und anziehen, worauf ich gerade Bock habe. Zum Beispiel einen Rock. 

«Viel mehr war er daran interessiert, was ich ihm anzubieten habe. Er griff an mein Oberteil, zog mich an sich und legte eine Hand auf meinen Hintern.»

Als ich einmal an so einer Party, bekleidet mit schwarzen Strumpfhosen und einem kurzen Rock, ausgelassen am Tanzen war, kam ein Typ auf mich zu. Er sagte, er bewundere mich, wie stolz und anders ich doch sei. Er bot mir ein Getränk an und ich stimmte zu. An der Bar sass er breitbeinig auf einen Hocker. Ich stand daneben. Er machte nicht den Anschein, als wollte er dem Barpersonal ein Signal geben, um eine Bestellung aufzugeben. Viel mehr war er daran interessiert, was ich ihm anzubieten habe. Er griff an mein Oberteil, zog mich an sich, legte eine Hand auf meinen Hintern und fragte mich, ob ich für etwas ‹Spass› mit ihm bereit wäre. Ich will mich aus seinem Griff lösen und höflich ablehnen.  

Der Typ verhinderte mein Davonkommen, indem er mich in den Schwitzkasten nahm. Er fasste mir in den Schritt, griff nach meinen Genitalien und fragte, als wolle er sich noch einmal versichern, ob ich wirklich nicht ein bisschen ‹Spass› haben wolle. Gewaltbereit riss ich mich aus dieser Position. Niemand schritt ein. Sowas passierte mir noch nie, als ich Hosen an hatte. Ich bin mir sicher, dass solche Übergriffe mit der gesellschaftlichen Sicht auf Weiblichkeit zu tun haben.»   

Melanie, 27

«Ich kann mich zwar wehren, aber ich bin es leid, das tun zu müssen.»

«Ich besuche ständig Clubs. Beinahe jedes Wochenende und ich kann mich spontan an keinen Abend erinnern, an dem ich NICHT dumm angemacht wurde. Wer will solchen Scheiss hören wie: ‹Was du willst, wartet bei mir zu Hause auf dich.› Als ich kürzlich in einem Klub die Treppe hinaufging, hat mir von hinten ein Typ unter den Rock gegriffen. Einfach so. Ich habe reflexartig nach hinten getreten. Ich weiss nicht, ob ich den Richtigen erwischt habe, es war in dem Moment auch scheissegal. Ich kann mich wehren. Aber ich bin es satt, das tun zu müssen. Andere Frauen können und wollen nicht so vorgehen wie ich.»

Sophie, 30

«Ich tanzte mit einem Typen. Ich habe ihn aufgerissen, ich wollte es. Denn das war früher eine Art Hobby von mir. Wir tanzten sehr eng aneinander. Von aussen hätte man denken können, wir seien ein Paar und unsere Innigkeit das Resultat einer lange währenden Liebe. Aber es war nur ein heisser Flirt, was für uns beide total in Ordnung war. Dann aber kam ein anderer Typ in unsere Nähe. Er hatte wohl auch Bock auf das Eine, das ich schon mit dem anderen Typ hatte. Ohne ein Wort mit mir zu wechseln, schmiegte er sich an mich heran.

Und dann war ich plötzlich in einem nach Moschus duftenden Testosteron-Sandwich gefangen: Hinter mir der Typ, mit dem ich eigentlich tanzte, vor mir einer, der aus dem Nichts kam und mir einfach den Hals küsste, beziehungsweise den Hals anknabberte und dabei auf eklige Art und Weise knurrte. Es war schmerzhaft und daneben. Aber ich war zu verwirrt, um zu reagieren. Auch der Typ hinter mir hat nichts unternommen. Der ekelhafteste und schamvollste Knutschfleck, den ich je hatte.» 

bild: keystone

Schweizer Klubs anerkennen das Problem

Die Geschichten sind ergreifend, aber lassen sie uns nicht trotzdem irgendwie kalt? Sind wir nicht ob ihrem ständigen Rauschen bereits total abgestumpft? Hören wir nicht schon zum x-ten Mal von der Freundesfreundin, der im Nachtklub in den Schritt gefasst wurde, von zwei gesichtslosen Händen, die von hinten ihre Hüfte umschlungen haben, oder gegen deren Hintern sich im Halbdunkeln ein sich anbahnender Ständer drückte?

Auch wenn wir uns dieses Missstandes bewusst sind, bleibt die Frage, was wir dagegen tun. Wie machen wir das Nachtleben sicherer und uns selber aufmerksamer, um Missbräuchen wie den geschilderten vorzubeugen?

Alexander Bücheli, Mediensprecher der Bar & Club Kommission Zürich (BCK), plädiert dafür, dass man sich in solchen Situationen beim Barpersonal oder bei den Securitys melden soll. Da nicht alle explizit auf die Thematik sensibilisiert sind, bietet die BCK ab Herbst Workshops zu dieser Thematik an.

Dass es auch dann immer noch eine grosse Hemmschwelle zwischen den Opfern und den mutmasslichen Helfern gibt, sieht Bücheli zwar ein, diese Diskrepanz sei für ihn jedoch fehl am Platz. Gegenüber watson sagt er:

«Sicherheitsangestellte sind die Schutzengel des Partyvolks. Gemeinsam mit den Sicherheitsfirmen müssen wir daran arbeiten, dass sich die Gäste bei ihnen gut aufgehoben fühlen und ihre Hilfe in Anspruch nehmen, wenn es sie braucht.»

Alexander Bücheli, Mediensprecher BCK Zürich

Diese Hemmschwelle sei in den Zürcher Klubs des Kaufleuten keine Barriere, sagt Corina Freudiger, Pressesprecherin des Kaufleuten. Bei ihnen werde zum einen das Sicherheitspersonal darauf geschult, solchen Vorfällen vorzubeugen. Zum anderen werde darauf geachtet, dass das Personal jeweils auch durch Frauen besetzt sei.

Die Hemmschwelle liege viel tiefer, einer Frau von einem Übergriff zu erzählen, sei er sexueller oder anderer Art, als sich einem Securitas anzuvertrauen. «Zudem sind Frauen meist viel aufmerksamer, was das Aufspüren solcher Übergriffe anbelangt. Deshalb sind zum Teil auch Frauen, die bei uns im Service arbeiten, mit einem Funkgerät ausgerüstet.»

Mehr Bewusstsein – auch im Publikum

Claudette Chang findet, dass das Bewusstsein und die gegenseitige Sorgfalt nicht nur auf institutioneller, sondern auch auf gesellschaftlicher und individueller Ebene gesteigert werden muss. Für ein Festival, das diesen Sommer stattfinden wird, rekrutiert sie im Vorfeld ein sogenanntes «Awareness-Team».

Menschen, die Teil dieser Gruppe sind, werden am Festival eine vermittelnde Rolle einnehmen. Ihr Aufgabe ist es, die Räume der Veranstaltung «safer» und «braver» zu machen. Das bedeutet, dass in Situationen, in denen sexistische, rassistische, homo- oder transphobe Vorfälle ins Spiel kommen, der Mut aufgebracht werden soll, gegen diese einzugreifen.

In den Workshops, die im Vorfeld gehalten werden, wird deshalb viel über gesellschaftliche Privilegien und die damit verbundene Verantwortung gesprochen. Das Ziel, sagt Chang, sei es, dass dieses Bewusstsein nach aussen getragen werde, sodass ein «Awareness-Team» langfristig überflüssig werde. In einer solchen Utopie wäre die Gesellschaft derart sensibilisiert, dass solche Vorfälle gar nicht mehr vorkommen.

Luisa hilft in Deutschland

In Deutschland hat die Frauenberatungsstelle Frauennotruf Münster letzten Dezember das Codewort «Luisa» ins Leben gerufen. Das Konzept funktioniert folgendermassen: Fühlt sich jemand unangenehm belästigt oder hat sonst ein Problem, mit dem er oder sie nicht alleine zurechtkommt, kann an der Bar die diskrete Frage «Ist Luisa hier?» gestellt werden. Die betroffene Person wird dann an einen ruhigen Ort begleitet, wo ihr das Personal zum Beispiel ein Taxi rufen, Freunde kontaktieren oder nach anderen Lösungen suchen kann. 

Mehr Infos im Video:

Play Icon

Video: srf

Mittlerweile wurde das Codewort auch in anderen deutschen Städten umgesetzt. Damit Opfer von sexueller Belästigung das Angebot wahrnehmen, werden in den Clubs, meistens auf der Toilette, Flyer aufgelegt. Auf diesen wird das Konzept erläutert. Auch beim BCK ist man von der Idee angetan. Sie können sich vorstellen, dass sich Luisa auch im Schweizer Nachtleben etablieren könnte.

Partybilder früher & heute – oder: Der Niedergang einer Kultur

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103Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Wehrli 08.05.2017 16:54
    Highlight Highlight Die Schnittmenge von: Ich möchte MAXIMAL angehimmelt und bezirzt werden.

    Und

    Jungs mit Alkohol und Allmachtsphantasien.

    Ist:

    Grapsch Grapsch, Zack Päng! Autsch.
    • alessandro 11.05.2017 14:45
      Highlight Highlight Das ist deine Interpretation der Intention des Gegenübers. Gleichzeitig auch die Definition des Problems.
  • PuRpLE_KusH 08.05.2017 14:07
    Highlight Highlight Also ich würde meinen es kommt auch sehr auf den Klub an. Ich kenne Clubs da ist es eigentlich normal, dass man sich ohne Worte antanzt und wenn keine Ablehnung kommt, geht es meist 5min und man ist schon am Rummachen. Dann kenne ich wieder Clubs da würde man für das gleiche Verhalten direkt ne Schelle kassieren.
    • Wehrli 08.05.2017 16:56
      Highlight Highlight Hach, das gute alte Spidergalaxy ... Dachkantine und dann nur noch Bergab.
    • PuRpLE_KusH 10.05.2017 11:28
      Highlight Highlight @Wehrli hä i verstehe nicht xD
  • Sapere Aude 07.05.2017 15:01
    Highlight Highlight Ist in unserem kleinen alternativen Kulturbetrieb kaum ein Problem, rauswerfen musste ich trotzdem schon den einen oder anderen, weil er Grenzen nicht akzeptieren konnte.
  • Gelegentlicher Kommentar 07.05.2017 14:22
    Highlight Highlight Viele Kommentare widmen sich vor allem zwei "Argumenten"

    1) ich geh eh nicht gerne in den Ausgang, also sollen die, die gerne gehen aber solche Situationen trotzdem nicht erleben möchten doch einfach auch nicht gehen

    2) wenn Frauen sich gerne sexy kleiden und sexy tanzen, dann sollen sie sich auch nicht wundern.

    Genau diese Sichtweisen ermöglichen erst solche Übergriffe. Traurige Ironie.
    • Tschedai 07.05.2017 20:10
      Highlight Highlight " begrabschte eine Männerhand mit festem Druck meinen Arsch. Ich drehte mich um, keine Ahnung wer es war, und verdrehte die Augen. Sowas ist normal, eine Bagatelle, ich bin abgestumpft. "

      Das wird mit solchen Äusserungen auch nicht gerade bekämpt. "Augen verdrehen" auf Po grabschen, da hat ein Grabscher ja nichts zu verlieren. Die Opfer sind ja schon abgestumpt...

      Sorry, aber sowas darf man niemals gutheissen.
    • smoe 07.05.2017 20:34
      Highlight Highlight Natürlich sind solche Situationen unakzeptabel. Aber was willst du kurzfristig genau unternehmen? Für nächsten Freitag?

      Ausgang ist nicht gleich Ausgang, nur weil man gewisse Clubs und Bars meidet, heisst dass nicht, dass man nicht gerne ausgeht.

      Mit dem Portemonnaie abstimmen. Kommen keine Frauen mehr in einen Club, müssen die Betreiber entweder ernsthaft etwas unternehmen oder können gleich dichtmachen.

      Auch als Mann gibt es unzählige Orte an die ich nicht (mehr) hingehe, weil ich mit dem üblichen Publikum dort nichts zu tun haben will. Unabhängig davon, ob mir die Location oder Musik an sich gefällt.

      Leider kann man unmöglich zu 100% Probleme mit underen Menschen verhindern, wenn man unter Menschen geht.
  • Mia_san_mia 07.05.2017 14:18
    Highlight Highlight Für die Frauen ists schon mühsam, aber der Typ mit dem Rock ist echt zu viel.
    • Gelegentlicher Kommentar 07.05.2017 23:08
      Highlight Highlight Jaja, eine wahre Zumutung. Da drängt sich eine kleine Grabsch Aktion ja gerade zu auf.
      Bei Frauen ist es also mühsam, beim Mann (bzw beim als Mann Wahrgenommenen) also in Ordnung?
  • Gohts? 07.05.2017 13:20
    Highlight Highlight Selten dämlich.

    Wir wissen es und tun es uns trotzdem an.
  • mrmikech 07.05.2017 11:44
    Highlight Highlight Viele bars und klubs soll man vermeiden, und nicht nur wegen sexuelle angriffe aber einfach weil es so viel besseres im leben gibt. An einem ort wo alle besoffen sind, man nicht reden kann und es fast dunkel ist kann man nicht viel gutes erwarten, oder?
    • Gelegentlicher Kommentar 07.05.2017 14:15
      Highlight Highlight Du scheinst nicht gerne in den Ausgang zu gehen und das ist dein gutes Recht.

      Ich hingegen gehe sehr gerne. Soll ich nun verzichten, nur weil andere keine Manieren haben?
  • mogad 07.05.2017 11:12
    Highlight Highlight Wer eine Frau aus dem Nichts heraus anfasst hat die Stufe des "miteinander Redens" ausgelassen. Deshalb kann sich die Frau auch nur noch handgreiflich wehren. Schluss mit der Oferrolle. Wer eine Frau sexuell belästigt riskiert eine blutige Nase.
    • rauchzeichen 07.05.2017 12:38
      Highlight Highlight riskiert nicht nur, sondern hat sie auch verdient.
    • Der müde Joe 07.05.2017 13:43
      Highlight Highlight Geb ich dir zu 100% recht. Das Problem ist nur, dass viele Frauen in solchen Situationen überfordert sind oder nicht mehr in der Lage sind zu reagieren. Ich empfehle eigentlich jeder und jedem einen 6-12 monatigen Krav Maga Kurs zu machen, aber da scheitert es an Bequemlichkeit oder zu teuer, keine Zeit oder nicht nötig. Es ist eigentlich traurig dass man Selbstverteidigung braucht um sicher auszugehen, aber in der heutigen Zeit fast schon Pflicht.
    • Tan Long 07.05.2017 14:16
      Highlight Highlight Die Lustigen mit den MigrosKlubschuleSelbstverteidungungsKursen. Eine physische Auseinandersetzung ist sehr vielschichtig und um eben diese Vielschichtigkeit zu verstehen, bemühen sich Kampfkünstler (nicht Sport oder Selbstverteidigung) tagtäglich. Sie kultivieren die Sinne, die Bewegungen, die taktische Ebene und vieles mehr. Man redet von 10000 Std. Training bis Mann/Frau wirklich was kann. Ich muss immer schmunzeln wenn ich solches vernehme und gehe dann meistens kommentarlos (man beachte den Witz) meiner Wege.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tom Garret 07.05.2017 10:54
    Highlight Highlight Ich bin eh zu alt für viele Clubs. Aber ich ging auch früher sehr selten. Lieber mit Fruenden in eine Bar wo man sogar quatschen kann. Oder ein paar Bier und Musik am See...
    • Gelegentlicher Kommentar 07.05.2017 14:16
      Highlight Highlight Finde ich auch super, allerdings gehe ich auch gerne in den Ausgang. Möchte nicht darauf verzichten, nur weil andere sich nicht zusammen reissen können...
  • äti 07.05.2017 10:36
    Highlight Highlight Es geht auch niemand in ein Puff und nervt sich angemacht zu werden. Clubs sind auch keine lustige Diskussions-Gruppen, sonst wäre die Lautstärke entsprechend. Oder so, wer Abenteuer sucht bekommt womöglich auch welches. :)
    • phreko 07.05.2017 13:21
      Highlight Highlight Also hälst DU Frauen in Clubs für Freiwild?
    • Gohts? 07.05.2017 14:12
      Highlight Highlight @phreko: Jene, die den Balztanz ausüben (Männlein oder Weiblein), könnten durchaus so angesehen werden.

      Die anderen natürlich nicht.
    • Citation Needed 07.05.2017 14:53
      Highlight Highlight Angemacht werden ist nicht dasselbe wie angegrapscht werden. Besonders nicht, wenn der Typ von hinten kommt oder aggro mit Schwitzkasten oder Festhalten. Sophie zum Beispiel geht ja in den Club, um Typen abzuschleppen, nicht um zu diskutieren. Aber das heisst nicht, dass sie jeden an sich ranlassen muss, der grad Bock hat?!. Komische Vorstellung, die Du da hast. Wenn als Witz gemeint: nicht lustig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Der müde Joe 07.05.2017 09:25
    Highlight Highlight Wer ins Haifisch Becken springt, darf sich nicht wundern wenn er mal gebissen wird.
    • Phoria 07.05.2017 12:52
      Highlight Highlight Du findest also, wer in Clubs geht muss damit rechnen, ungefragt begrabscht zu werden? Ich finde nicht, dass die clubsituation und alkoholkonsum es rechtfertigen, gegenseitigen respekt zu verlieren und sich einfach zu nehmen, was man will. Würdest du im alltag jemandem den schoggistängel aus der hand reissen, nur weil du grade lust auf schoggi hast? Nein, du würdest nett fragen ob du ein bisschen haben dürftest. Man kann sich doch zusammenreissen.
    • peeti 07.05.2017 13:47
      Highlight Highlight Das Unglaubliche ist ja, dass Du für diesen Kommentar noch so viele Herzlis bekommst. Aber vielleicht hast du Dich nur vom Porno-Hai-Artikel hierher verirrt und denkst, dass du ganz ein lustiger bist.
    • Der müde Joe 07.05.2017 14:18
      Highlight Highlight Gerechtfertigt sind solche Übergriffe überhaupt nicht. Aber wenn ich in solche Clubs gehe, sollte ich auch wissen was für Typen ("Haie") sich dort tummeln.
    Weitere Antworten anzeigen
  • danmaster333 07.05.2017 04:05
    Highlight Highlight Sogar als Mann wurde mir schon in den Schritt gefasst und ich wurde auch schon ungefragt geküsst. Man stellt sich das immer anders vor, als es dann wirklich ist. Obwohl die wirklich nicht schlecht aussahen, war es mir sehr unangenehm zumute. Ich selber bin froh, dass ich damals mit Freunden in den Ausgang ging, welche sich einigermassen benommen hatten. Zwar haben wir schon ab und zu ein bisschen mehr getrunken, aber wir wussten, wie man respektvoll mit anderen umzugehen hatten.
  • MaxHeiri 07.05.2017 02:53
    Highlight Highlight Ich finde, dies kommt im Frauenbild allgemein daher. Sofern jeder zweite Hitparade Song aus der Hip-Hop-Ecke das weibliche Geschlecht als Bitch, Hoe und weiteres bezeichnet, wird sich aus die Grundeinstellung von vielen Testosteron-getriebenen Herren in Clubs nicht ändern. Wieso sollten Frauen sexuell nicht auch gleich freizügig wie Männer leben?
    • Macke 07.05.2017 09:20
      Highlight Highlight Die hier vorgestellten Beispiele haben nichts mit sexueller Freizügigkeit zu tun, sondern sexuslisierter Gewalt.
    • geisit 07.05.2017 09:26
      Highlight Highlight Was ist denn das für ein sinnfreier Kommentar? Als ich noch regelmässig in den Ausgang ging, waren Hip Hop-Partys sehr angesagt. Ich kann mich nicht erinnern, dass es mehr Übergriffe als an anderen Partys gab. Im Gegenteil: Die Damen in meinem Freundeskreis wurden in Diskos, wo kein Hip Hop gespielt wurde, angemacht und begrabscht. Es liegt viel eher daran, dass die Geschlechter unterschiedliche Motivationen haben, in den Ausgang zu gehen. Während die Damen wirklich nur tanzen wollen, gehen die meisten Männer fürs "Abschleppen" in die Clubs. Wo die Grenzen sind, hat mit der Erziehung zu tun.
    • Tom Garret 07.05.2017 10:51
      Highlight Highlight Und viele Frauen finden diese Songs ja auch geil und tanzen heisst ja den Frauen Arsch am Geschlechtsteil des Mannes zu reiben... Es ist und war nie meine Welt.
      Es ist übrigens nicht nur ein Einseitiges Problem. Wieviele Frauen ziehen sich aufreizend an, tanzen aufreizend mit Männer und lassen sich die Drinks bezahlen. Viele wissen schlicht nicht woran sie sind. Dazu kommt der Alkohol...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Stinkender Wookie 07.05.2017 01:34
    Highlight Highlight Dieser Text spielt wirklich nur auf Emotionen an, ohne einen konkreten Lösungsansatz.

    Mein Vorschlag wäre dies: Boykottiert solche Klubs wo es nur ums baggern geht. (Ja es gibt auch noch Partys wo Männer hingehen um zu tanzen und nicht um zu baggern).

    Ich würde beispielsweise nie in einen Club gehen, der eine Frauen Quote hat und Männer nur in Begleitung reinlässt. Dadurch wird diesen Männern ja gleich angeboten, dass es dort viel "Frischfleisch" gibt. So pervers es auch klingen mag.
    • who cares? 07.05.2017 07:19
      Highlight Highlight Die Frauenquote ist auch für Frauen. In einem Club mit der Überwiegenden Mehrheit Männer fühlt sich auch keine Frau mehr wohl
    • Maett 07.05.2017 08:27
      Highlight Highlight @gulinuli: Sie haben den Grundgedanken der Frauenquote in Clubs nicht verstanden, sie dient der Sicherheit des weiblichen Geschlechts, und nicht den Männern - deshalb dürfen die ja auch nur mit einer weiblichen Begleitung rein.

      Wie oft suchen Sie eine weibliche Begleitung für in einen Club, um dort dann nach "Frischfleisch" (Ihre Worte) zu suchen?
    • Stinkender Wookie 07.05.2017 09:06
      Highlight Highlight Das sehe ich anderst. Geh mal auf ein Rock konzert, drum and bass party oder sonst wohin wo die Leut noch hingehen um MUSIK zu geniessen. Da ist es eigentlich den meisten egal wie viele Frauen oder Männer dort sind.
    Weitere Antworten anzeigen
  • whatthepuck 07.05.2017 00:38
    Highlight Highlight Das Problem ist wohl, dass wir alle Menschen sind.

    Ich behaupte, diese "Probleme" hatten schon das römische Partyvolk vor 2000 Jahren, die Mädels und Jungs an mittelalterlichen Saufgelagen oder die Gäste von Bällen während der Renaissance. Was sich im Nachtleben manifestiert hat die Ursachen oft anderswo.

    Denke deshalb nicht, dass Tritte oder Nasenbrechen irgendwelche Probleme lösen. Kann aber schon nachvollziehen, dass man sich im jeweiligen Moment unheimlich im Recht fühlt, dem anderen mutwillig die Nase zu brechen, weil man angegrapscht wurde. Not a fan von diesen Erzählungen.
    • Schubidubidubid 07.05.2017 08:37
      Highlight Highlight Es gibt keine Rechtfertigung für sexuelle Übergriffe, erst recht nicht, dass man halt "ein Mensch ist".

      Wenn seinen Trieben ungehindert zu folgen entschuldbar ist, ist auch sexuelle Übergrifigkeit an Kindern OK.
    • Flying Zebra 07.05.2017 09:22
      Highlight Highlight Whatthepuck- what the fuck?
      Probleme in Anführungszeichen??
      Im Recht fühlen?

      Da geht etwas gewaltig schief bei Ihnen!
    • Macke 07.05.2017 09:24
      Highlight Highlight Das Problem ist das Patriarchat.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Raembe 07.05.2017 00:02
    Highlight Highlight Neulich im Ausgang, meinem Kumpel zerspringt das Glas in der Hand. Er blutet, sein erster Gedanke ist das Frauen immer Taschentücher mithaben. Erste Gruppe Frauen, er fragt nach nem Taschentuch. Ihre Reaktionen: Wir haben einen Freund sagen sie und laufen weg. Ok zweite Gruppe, gleiches Szenario. Dritte Gruppe, gleiche Antwort, bis mein Kumpel ihnen die blutige Hand ins Gesicht streckt. Dann kapierts Eine. Was ist bloss los mit den heutigen Frauen? Klar gibts scheiss Machos, aber das kann nicht die Ausrede für solch ignorantes Verhalten sein.
    • who cares? 07.05.2017 07:17
      Highlight Highlight Doch. Wahrscheinlich haben die Frauen ab der Lautstärke im Club gar nicht gehört, was du gesagt hast. Wenn ich die blutige Hand nicht gesehen hätte und mir ein Fremder etwas anschreit, dass ich nicht verstehe, hätte ich auch abgelehnt.
      Ich wäre auch gern netter zu Leuten im Club, aber man weiss nie an welchen Typen man gerät, deshalb verhält man sich präventiv abweisend.
    • Raembe 07.05.2017 09:21
      Highlight Highlight Es war in ner Bar, die Musik war eher in Background. Daher keine Schrei sondern normaler Umgangston. Wenn Du richtig liest stellst Du auch fest, das es meinem Kumpel passiert ist.

      Wenn ich im Ausgang bin, will man doch Spass haben und neue Leute kennen lernen. Klar, eine gewisse Vorsicht muss sein. Aber gleich auf Abweisung zu setzen, wenn Dich Jmd anspricht ist mMn falsch.

      Solches Verhalten schreckt die guten Typen ab, was will ich mit Jmd reden, der nicht mit mir reden will? Die notgeilen Machos hast Du auch so noch, aber halt fast nur die.

    • Tom Garret 07.05.2017 10:53
      Highlight Highlight Blöde Argumentation. Die Männer haben das "Nein" wohl auch einfach nicht verstanden weil es so laut war 😏
    Weitere Antworten anzeigen
  • Alnothur 06.05.2017 23:52
    Highlight Highlight Ich geh allgemein kaum je in einen Club - wieso auch? Es ist zu laut zum reden. Man ist meist so dicht gedrängt dass man ständig herumgeschubst wird. Und die Stimmung oft so aggressiv, dass man manchmal Prügel angedroht bekommt, wenn man sich auch nur für ein überteuertes Getränk zur Bar durchkämpfen muss.

    Aber gute Ansätze. Selbstverteidigungskurse schaden aber auch nicht, liebe Frauen.
    • Maett 07.05.2017 08:28
      Highlight Highlight @Alnothur: wer geht denn bitte in einen Club, um zu reden? Dafür ist es tatsächlich zu laut.
  • Dekiii 06.05.2017 23:32
    Highlight Highlight Alternative Clubs sind viel friedlicher. Deshalb meide ich die aufgeblasenen Clubs wie Jade, Kaufleuten etc...
  • Pasch 06.05.2017 22:52
    Highlight Highlight .
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  • JaneDoe 06.05.2017 21:44
    Highlight Highlight Mir als Frau ist aufgefallen, dass in den "Ausländer-Clubs" (Face, Rinora, Dilaila...) die Frauen weniger belästigt werden als z.B. im Jade, Kaufleuten oder so. Hat jemand ähnliche Erfahrungen?
    • Gelegentlicher Kommentar 06.05.2017 23:32
      Highlight Highlight Genau! Und an alternativen Events kann ich mich als Frau am meisten wohl fühlen
    • Mia_san_mia 07.05.2017 15:31
      Highlight Highlight @JaneDoe: Ich gehe schon länger nicht mehr in Clubs, aber ich kann mir vorstellen das es immer noch so ist.
  • Toerpe Zwerg 06.05.2017 21:43
    Highlight Highlight Es gibt enorme Unterschiede bezüglich Häuffigkeit und Heftigkeit solcher Übergriffe je nach Club.
  • Gelegentlicher Kommentar 06.05.2017 21:39
    Highlight Highlight Letztens in der Bar war eine Frauengruppe ausgelassen am Tanzen, sie hatten viel Spass miteinander. Für einige Männer schien es logisch zu sein, dass diese Damen wohl auf der Suche nach männlicher Begleitung waren und sie stellten sich dazu und versuchten, ins Gespräch zu kommen. Ist ja auch nicht schlimm. Den Damen war es jedoch sichtlich unangenehm, sie tanzten nicht mehr, hatten eine zurückgezogene Körperhaltung. Offensichtlich wollten sie nur unter sich feiern. Dies fiel den Männern jedoch gar nicht auf. Die Frauen haben sie auch nicht weg geschickt, denn dann wären sie ja arrogante Hühner.
    • Mia_san_mia 07.05.2017 15:31
      Highlight Highlight Interessante Geschichte...
  • Gelegentlicher Kommentar 06.05.2017 21:32
    Highlight Highlight Ausserdem: warum wird man einen Typen eher los, wenn man behauptet, vergeben zu sein, als wenn man sagt, dass man schlicht kein Interesse hat? Macht gar keinen Sinn. Für mich heisst das, dass der Typ das "Territorium" eines anderen Mannes eher respektiert als das Desinteresse der Frau.
    • öpfeli 07.05.2017 01:24
      Highlight Highlight Ist aber leider oft so. Vielleicht geht es auch mehr darum, dass man eine Single Frau ja noch von sich überzeugen könnte? Sie wäre ja frei und daher spannend. Es ist quasi noch nicht alles verloren? Hingegen eine Vergebene schneller als "hier gibts nicht zu holen" gilt?
      Ich weiss es nicht.

    • Gelegentlicher Kommentar 07.05.2017 02:42
      Highlight Highlight Gebe dir Recht, allerdings kann es genau so sein, dass sich eine vergebene Frau auf einem Seitensprung einlässt
  • Gelegentlicher Kommentar 06.05.2017 21:30
    Highlight Highlight Es gibt sicher auch kaltherzige Frauen im Ausgang, hier aber meine Erfahrung als Frau, die nicht darauf aus ist, Herzen zu brechen und den Männern das Portemonnaie zu leeren:

    Wird man als Frau angesprochen und sagt sofort, dass man kein Interesse hat, ist man eine arrogante Bitch weil man dem Typ ja gar keine Chance gegeben hat.
    Lässt man sich auf ein Gespräch/Drink ein und merkt dann, dass es wohl nichts wirkt, ist man eine geldgeile/aufmerksamkeitsgeile Bitch, die soeben seine kostbare Bagger-Zeit verschwendet hat.
    • Alnothur 06.05.2017 23:43
      Highlight Highlight Und was interessiert es dich, was ein Typ von dir denkt, mit dem du eh nichts zu tun haben willst? Soll er doch denken, du seist eine "arrogante Bitch".
    • who cares? 07.05.2017 00:23
      Highlight Highlight Ich hatte zum Glück noch nicht oft solche körperliche Übergriffe, da ich mich ziemlich schnell in den Typ "arrogante Bitch" verwandelt habe und jeder der mich so niveaulos anmacht ein bestimmtes Nein kassiert und ich ihn nachher einfach ignoriere. Mit genügend Überzeugung vorgetragen funktioniert das recht gut.
      Natürlich finde ich es schade, dass ich mich so kalt verhalten muss, aber man weiss nie welche Typen es checken, wenn man sie höflich abweist und welche nicht.
    • Gelegentlicher Kommentar 07.05.2017 02:45
      Highlight Highlight Alnotur, weil ich eigentlich lieber als nett und freundlich auftreten möchte, weil mich das besser repräsentiert.
      Dazu kommt, dass gerade in kleineren Städten wo jeder jeden kennt auch viel geredet wird. Stört mich dann schon, wenn Leute die mir wichtig sind so eine verdrehte Geschichte erzählt bekommen und ich mich dann auch noch rechtfertigen muss, nur weil ich kein Interesse hatte.
  • Gelegentlicher Kommentar 06.05.2017 21:27
    Highlight Highlight Das schlimmste daran ist, dass ich mich in solchen Momenten kaum wehren kann, weil ich so schockiert bin, dass sich ernsthaft jemand eine solche Frechheit rausnimmt. Man ist wie gelähmt und fühlt sich hinterher noch schlechter, weil man den Eindruck erweckt haben könnte, dass man genau das wollte.
  • Snaggy 06.05.2017 20:33
    Highlight Highlight Hat nichts mit dem Artikel an sich zu tun, aber diese Bilderstrecke "Der Untergang einer Kultur" sprudelt ja nur so von polemischer früher-war-alles-besser-Romantik. Zum Beispiel die Sicherheit & Behandlung von Frauen im Ausgang hat sich seit jeher um Welten verbessert.
    • Darkside 07.05.2017 00:09
      Highlight Highlight Kann ich nicht bestätigen. Damals Anfang 90er mit dem Aufkommen der Technoszene hat es solchen Mist schlicht nicht gegeben. Da hatte man noch Respekt vor den Mitfeiernden und sich auch um das Wohlergehen auch fremder Leute gesorgt. Das hatte natürlich auch mit den damals angesagten Drogen zu tun. Dieses Macho und Aggro Ding in den Clubs kam erst viel später als Alk und Koks überhand nahmen. Und auch wenn es nicht populär ist sowas zu sagen, der Einfluss gewisser Einwanderergruppen hat auch zur heutigen Situation beigetragen. Bin froh konnte ich noch die unbeschwerte Zeit in den Clubs erleben
    • Gelegentlicher Kommentar 07.05.2017 02:47
      Highlight Highlight Darkside, habe ebenfalls einen Bericht in der NZZ gelesen wo langjährige Clubbesitzer schildern wie es in Zürich früher noch eher möglich war, dass Frau und Mann nebeneinander Tanzen ohne dass es so verstanden wurde.
  • MaxHeiri 06.05.2017 20:33
    Highlight Highlight In Schweden ist die Security in Clubs und überwacht, ob jemand zu betrunken ist und/oder andere belästigt. Ich wurde sogar einmal rausgestellt, als ich meine Freundin damals antanzte.
    • Dubliner 06.05.2017 20:52
      Highlight Highlight Ist das nun ein Votum für oder gegen das schwedische Modell?
    • AllknowingP 07.05.2017 00:27
      Highlight Highlight Harmon
      Klar gegen das Schwedisch / Australische Modell.
    • Hoppla! 07.05.2017 01:37
      Highlight Highlight Na ja, ich liebe Schweden. Aber die schwedische Geselschaft hat in vieler Hnsicht (z.B. Sex oder Alkohol) einen ab der Waffel. So ganz verallgemeinernd gesagt.
  • eulach 06.05.2017 20:23
    Highlight Highlight „Sexuelle Belästigung im Klub, Artikel #57.“ Wie gewohnt mit Berichten von Opfern, anklagenden Suggestivfragen und – wie von Vice, Tsüri, 20min usw. in den letzten Wochen vorgemacht – einem Verweis auf Luisa. Keine neue Perspektive aufs Thema, keine neuen Antworten. Mehr auf die Emotionen als den Verstand gezielt. Bei einem solch wichtigen & ernsthaften Thema m.M.n. fahrlässig.

    Ich mein's nicht böse – aber der Artikel ist ziemlich schludrig geschrieben. Kommafehler en masse, Fallfehler, verlorene Wörter... Niemand stört sich an wenigen Tippfehlern; hier hätte man nochmal drüberlesen können.
  • keplan 06.05.2017 20:09
    Highlight Highlight Als Mann schäme ich mich, wenn ich so etwas lesen muss. Für ein solches Verhalten gibts für mich keine Entschuldigung. Auch nicht, dass man sturzbesoffen war...
    • Jan000 06.05.2017 20:39
      Highlight Highlight Ich frage mich, was für typen das sein müssen...? Und steckt hinter solchen aktionen eine ernsthafte erwartungshaltung oder ist das nur "spass"? 0 emotionale intelligenz.

      Wenigstens konnte ich bei Carmens Konter laut lachen, so sollte es jedem ergehen.
    • jjjj 06.05.2017 20:40
      Highlight Highlight Warum schämst du dich als Mann?
    • keplan 06.05.2017 20:59
      Highlight Highlight Persönlich kann ich mich nicht schämen, da ich sowas noch nie getan habe und hoffentlich nie tun werde. Als Mann schäme ich mich, dass es unter meines gleichen offensichtlich Männer gibt die sowas i.O. finden. (Und ja es ist eindeutig ein Männerproblem)

      Ich frage was diese Ar******** für eine Erziehung genossen haben und ihnen niemand ein bisschen Anstand beigebracht hat.
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