Schweiz
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Fall Rupperswil: Die 100'000 Franken Kopfgeld gehen an die beteiligten Polizisten



Die erfolgreiche Jagd nach dem Täter von Rupperswil zahlt sich aus. Alle, die an der Aufklärung des Falles bei Polizei und Staatsanwaltschaft mitgeholfen haben, erhalten die insgesamt 100'000 Franken Belohnung. Diese Summe war für sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung bereitgestellt worden – wurde aber mangels zielführenden Hinwesen nicht gebraucht.

Umfrage

100'000 Franken für die Polizisten im Fall Rupperswil. Gerechtfertigt?

  • Abstimmen

2,607

  • Ja! Und wie. 56%
  • Nein! Sie haben lediglich ihren Job gemacht.32%
  • Man hätte das Geld den Angehörigen der Opfer geben sollen.11%

Das hat der Regierungsrat des Kantons Aargau hat an seiner Sitzung vom Mittwoch beschlossen, wie Polizeidirektor Urs Hofmann im Interview mit der «Schweizer Illustrierten» erklärt: «Der Regierungsrat hat entschieden, für die betroffenen Mitarbeitenden als Anerkennung für den immensen Einsatz in den letzten Wochen und Monaten einen Betrag maximal im Umfang der nicht ausbezahlten Belohnung zur Verfügung zu stellen.»

Hofmann sagte auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda, es sei noch offen, ob das Geld in die Teamkasse fliesse oder den einzelnen Mitarbeitenden ausbezahlt werde. Man berate dies mit den Vorgesetzten. Der Regierungsrat habe, auch auf Anregung aus der Bevölkerung, am Mittwoch den Grundsatzentscheid gefällt, die Summe von 100'000 Franken zur Verfügung zu stellen. (whr/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Ceci 21.05.2016 08:31
    Highlight Highlight Es ist eine Anerkennung und als solche finde ich diese absolut in Ordnung. Wenn man bedenkt was Bänker trotz Verlust der Bank für Boni einheimsen, so ist dieser Bonus mehr als verdient.
  • Nick Name 19.05.2016 11:36
    Highlight Highlight Bitte lasst doch mal den Satz "haben nur ihren Job gemacht" kurz noch ungetippt:
    1. gibts Boni/Prämien/younameit eigentlich normalerweise eben grad für eine besonders gute Leistungen IM JOB und nicht sonstwo und
    2. haben wir wenig Ahnung, wer von der Polizei was wie gut wirklich geleistet hat. Wir wissen: Der mutmassliche Täter ist gefasst. Und das ist gut.
  • metall 19.05.2016 10:53
    Highlight Highlight Das Geld zu spenden für noch lebende Opfer würde mir viel sinnvoller erscheinen. Solange die Polizei nicht sagt wie sie den Täter gefunden haben sollten die kein zusätzliches Geld erhalten. Als Skeptiker denke ich, dass falls der Täte auf Grund einer ausgeklügelten Strategie gefangen wurde, wir das schon wüssten. Am Ende war es wie oft ein einfacher Zufall der zum Erfolg führte. - darum die Geheimniskrämerei. Wir werden sehen.
  • Randy Orton 18.05.2016 21:07
    Highlight Highlight Die Polizisten könnten ja ein Zeichen setzen, indem sie das Geld den Opferfamilien spenden. Ich würde es nicht annehmen, es ist schliesslich der Job eines Polizisten, Verbrecher zu verhaften und dafür bekommt er einen Lohn ausbezahlt.
    • Randy Orton 18.05.2016 21:57
      Highlight Highlight Das Geld war nicht als Bonus gedacht, sondern für Hinweise aus der Bevölkerung die zur Verhaftung des Täters führen. Weder sind Polizisten damit gemeint, noch haben Staatsangestellte Boni zu erwarten. Man sollte den Polizisten dankbar sein und kann dies gerne auch zum Ausdruck bringen, aber ich finde das den falschen Weg mit der Belohnung.
    • Herr Müller 18.05.2016 22:12
      Highlight Highlight Mutmasslich gingen aber keine Hinweise zur Verhaftung des/der Täter/s ein!?

      Die haben wirklich wirklich gute Arbeit geleistet und sich diesen Betrag verdient. Damit gerechnet hat wohl keiner der Ermittler damit...
    • Randy Orton 18.05.2016 22:19
      Highlight Highlight Nein, verdient haben sie ihr Gehalt, weil sie ihren Job gemacht haben. Da Polizeiarbeit keine Hinweise aus der Bevölkerung sind, haben sie die Belohnung nicht verdient.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Funny 18.05.2016 20:48
    Highlight Highlight Endlich mal Bonuszahlungen die man versteht und sinnvoll sind. Für solxhe Arbeit sind Boni da und nicht für Leute, die unsere Wirtschaft kaputt machen
    • felixJongleur 18.05.2016 21:44
      Highlight Highlight Word!
  • SwissGTO 18.05.2016 20:48
    Highlight Highlight Man hätte das Geld auch dem ZDF für die nun unnötige Sendung geben können.
    • JUMBOPILOT 747 18.05.2016 21:29
      Highlight Highlight Der Gipfel wäre doch wenn der TÄTER mit dem Handy auch noch gewisse Aufnahmen gemacht hat.Es gibt aber Serien aus Amerika mit aussergewöhnlichen Fällen,also ZDF-Film kann durchaus noch verwertet werden.
  • JUMBOPILOT 747 18.05.2016 20:05
    Highlight Highlight Diese Entscheidung ist ja nicht auf dem Mist der Landjäger gewachsen,sie wären bestimmt auch mit einer gratis Cervelat bei gemeinsamem Grillieren zufrieden gewesen.
  • alea iacta est 18.05.2016 20:03
    Highlight Highlight Die Exekutive ja. Die Judikative sollte es spenden.
  • @BlackStar 18.05.2016 19:08
    Highlight Highlight Prämie für die KaPo Beamten geht absolut in Ordnung. Die Jungs leisten eine tolle Arbeit.
    Wieso aber auch noch die Staatsanwaltschaft belohnt werden soll, verstehe ich nicht. Diese Damen und Herren beziehen bereits ein sehr gutes Salär und müssen sich nicht jeden Tag exponieren.
  • Spooky 18.05.2016 18:33
    Highlight Highlight Prämien für Kriminalbeamte, die bei Mord ihre Arbeit machen? Das ist Leichenfledderei! Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
    • Nick Name 18.05.2016 22:48
      Highlight Highlight Durchschnittsbruttolohn Kapo AG: 82200 Franken
      Anzahl Beteiligte bei diesem Fall: 40? 50? ...? Personen
      Dauer des Intensiveinsatzes: 146 Tage

      Und da solch ein Geschrei, wenn - vielleicht, vielleicht nur via Teamkasse - diese Leute einmaligst 2000 oder 2500 oder ? Franken mehr bekommen?
      Und wo genau ist nun das Problem?
    • Nick Name 18.05.2016 22:50
      Highlight Highlight Und von wegen Prämien für xy, die ihre Arbeit machen - ehm.
      All die ganzen Boni und Prämien allüberall, die sind jeweils NICHT dafür, dass die Arbeit bzw. genau diese Arbeit eben toll gemacht wird? Oder wie oder was?
  • DerGrund 18.05.2016 18:22
    Highlight Highlight Jessesgott entspannt euch. Es haben im Ermittlerteam 40-50 Leute gearbeitet, macht dann so 2000.- pro Nase. Wenn man bedenkt dass es da Individuen gibt die locker das 100fache an Boni kriegen bei fragwürdiger Leistung...
    Und die Ermittler haben bestimmt auch so manche unbezahlte Überstunde geschoben, denn so ein Fall beschäftigt einen such ausserhalb der Bürozeiten. Also ich gönne es ihnen von Herzen für ihren tatkräftigen Einsatz und dafür, dass manch unschuldiges Leben so gerettet wurde. Das ist das Geld allemal wert, Grundlohn hin oder her.
    • massi.lucca 18.05.2016 18:30
      Highlight Highlight Wahre Worte. ...
    • DerGrund 18.05.2016 18:31
      Highlight Highlight Ups, da fehlt eine Null - Ich meinte eher das 1000-fache an Boni. Siehe Finanzmarkt & Co.
    • Spooky 18.05.2016 18:50
      Highlight Highlight Entschuldigung, Watson, aber dieser Highlight-Kommentar ist auf Glückspost-Niveau.
  • Spooky 18.05.2016 17:42
    Highlight Highlight Boni? Nur weil die Polizisten gearbeitet haben? Voll daneben! Polizisten sind Beamte. Sie verdienen mehr als genug. Schweinerei! Ich hoffe, die Kriminalbeamten werden die Prämie nicht akzeptieren.
    • Herr Müller 18.05.2016 21:49
      Highlight Highlight Waeum erhalten Bankangestellte, Versicherungsleute etc. Boni???
      Nur weil sie gearbeitet haben?
  • massi.lucca 18.05.2016 17:36
    Highlight Highlight Irgendwas läuft doch hier falsch, oder?

    Noch vor ein paar Tagen wurden Polizisten und Mitarbeiter in diesem schrecklichen Mordfall in den höchsten Töne gelobt und als Vorzeigemodell präsentiert. Man ist mächtig stolz auf sie und so weiter und so fort. .....

    Jetzt erhalten Sie für ihren Einsatz eine (gerechte) Prämie und genau dass, diese finanzielle Anerkennung soll nicht gerecht sein?

    Sind wir in der Schweiz wirklich ein Volk von Neider und Missgunstlinge? Frei nach dem Motto "wenn ech ned, denn de anderi au nöt ".....
    • massi.lucca 18.05.2016 18:02
      Highlight Highlight Mag schon sein, du hast nicht unbedingt unrecht, jedoch ist auch der Beigeschmack dann komisch, wenn hier plötzlich alles Erreichte wieder in frage gestellt weil Geld im Spiel ist.

      Gönnen wir doch einfach den Polizisten und Mitarbeiter die Belohnung und seien wir froh das dieser brutale Mordfall gelöst ist...
  • Darkside 18.05.2016 17:21
    Highlight Highlight Wow. Ein Bonus dafür dass sie endlich mal ihren Job erledigt haben. Toll. Dürfen sie künftig auch Parkbussen selber einsacken?
    • Herr Müller 18.05.2016 21:54
      Highlight Highlight Was heisst da 'endlich mal'?

      Warum erhalten andere zu ihrem Lohn noch Boni?? Weil sie endlich mal gearbeiter haben.

      Diese ewige Kritik der Polizei geht mir mächtig auf den Sack!

      Wenn dir dein Fahrrad geklaut wird, bist du auch froh, dass die Polizei dir einen Diebstahlrapport erstellt. Gratis...

      Immer dieses gejammer...
    • arpa 19.05.2016 08:37
      Highlight Highlight Gratis stimmt so nicht ganz, wer bezahlt die Polizisten?
    • Herr Müller 20.05.2016 07:48
      Highlight Highlight Arpa, in diesem Moment kriegst du den Bericht gratis! Du musst nichts bezahlen...
      Für den Betreibungsregisterauszug bezahlst du, wenn du einen willst - obwohl dieser Beamte auch mit Steuergelder bezahlt wird!!
  • ovatta 18.05.2016 17:06
    Highlight Highlight Besser der Staat schmiert, als der Staat wird geschmiert!
  • CyanLama 18.05.2016 17:00
    Highlight Highlight Warum sollten die polizisten diesen bonus nicht kriegen?

    Sie haben einen kranken Mörder (potenzieller Serienmörder) gefasst, viel dafür gearbeitet und vorallem ist das kein job, den man nach Feierabend einfach ablegen kann. Ausserdem sind die Personen, die alle Fakten kennen, bestimmt auch psychisch ganz schön beansprucht worden. So eine Geschichte vergisst man nicht so einfach...
  • massi.lucca 18.05.2016 16:54
    Highlight Highlight Wie sagte schon so schön trefflich meine Oma: "Bub, achte dich vor dem Neid, er ist ein schlechter Wegbegleiter im Leben!" 😆😆😆
  • Chrigi-B 18.05.2016 16:44
    Highlight Highlight Also da haben wir 100K und weit mehr Geld schon dümmer ausgegeben. Erinnere mich da an IT Projekte des Bundes oder Beschaffungserfolge unserer Trockenübungs Navy Seals😹😹😹
  • JohnDoe 18.05.2016 16:42
    Highlight Highlight Verstehe solche Prämien nicht, ist doch eher ein Anreiz falsche Informationen zu liefern bzw. für (alte) Nörgelis verdächtige Jugendliche und ausländisch aussehende Personen zu melden, da diese "einem" verdächtig scheinen

    Nachtrag: Nicht, dass ich den Polizisten einen Bonus nicht gönnen würde, aber wenn, dann sollte es ein im Arbeitsvertrag aufgeführter und an feste Bedingungen geknüpfter sein. Eine willkürlich an die Beteiligung an einem spezifischen Fall geknüpfte Vergütung kann nur von Politikern veranlasst werden. Hoffe die Polizisten sind sozialer und organisieren ein Grillfest o.ä.
    • Asmodeus 18.05.2016 17:44
      Highlight Highlight Deswegen heißt es. "sachdienliche Hinweise"

      Sie müssen nützlich sein.
    • JohnDoe 18.05.2016 20:01
      Highlight Highlight Sachdienliche Hinweise gehen wohl auch ohne finanziellen Anreiz ein, nur die Menge der Hinweise nimmt zu, weil jeder Leserreporter nun auch noch gerne Hobbydetektiv wäre und wider besseren Wissens auf den Jackpot hofft. Mir ist klar kriegen die kein Geld, aber versuchen werden sie es trotzdem wie beim Lotto...
    • Herr Müller 18.05.2016 21:58
      Highlight Highlight Bei 100'000.- wird eben auch mal ein 'Kollege' oder Bekannter verpfiffen. Bei Geld hört die Freundschaft auf...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Vernon Roche 18.05.2016 16:35
    Highlight Highlight Man bedenke...7 Tage Wochen, oft nur wenige Stunden Schlaf über längere Zeit, die permanente Auseinandersetzung mit einer ausserordentlich grausamen Tat.
    Ich gehe davon aus, dass die Familien aller daran arbeitenden Beamten ebenfalls mächtig unter den Überstunden gelitten haben.
    Meiner Meinung nach ein sehr wohl gerechtfertigter Bonus.
    • danbla 20.05.2016 14:34
      Highlight Highlight Hmm, ist ja nicht so, das man zum Polizeiberuf gezwungen wird ,nicht?
  • PuRpLE_KusH 18.05.2016 16:29
    Highlight Highlight Was soll denn sowas, Polizisten die Boni erhalten? Find ich total daneben. Die machen Ihren Job und wenn sie ihn besser gemacht hätten, wäre es nicht mal nötig gewesen eine Summe von 100k für Hinweise zur Verfügung zustellen. Kann ich echt nicht nachvollziehen.
    • Danger 18.05.2016 16:48
      Highlight Highlight Über Monate hinweg haben diese Leute praktisch 24/7 gearbeitet. Ich glaube jeder darf eine Entschädigung für solche Sondereinsätze erwarten!
    • adritschka 18.05.2016 16:49
      Highlight Highlight Auf einen solchen kommentar wie deinen habe ich gewartet. Motzen um des motzens willen.
      Aber natürlich, ein fall wie dieser ist ja alltag in der schweiz , weder schwer zu verkraften oder belastend fürs umfeld. Wie kann man da noch eine solch wertschätzende geste leisten? Un. Ver. Ständ. Lich.

      (Und wieso haben sie das zeitreisen nicht genau auch noch erfunden, dann hätten sie die tat verhindern können)
    • JohnDoe 18.05.2016 20:06
      Highlight Highlight @danger: Wird ja wohl im Arbeitsvertrag enthalten sein..? Zudem haben dies einige ihrer Kollegen auch, welche an anderen Fällen gearbeitet haben. Die kriegen nichts zusätzlich, wo bleib da die Gerechtigkeit?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Älü Täme 18.05.2016 16:23
    Highlight Highlight versteh ich jetzt nicht, aber ich klatsche auch nicht, nach einer landung im flugzeug...
    • DerElch 18.05.2016 17:18
      Highlight Highlight Ich klatsche auch nicht bei einer Landung, ist schliesslich des Pilotens Job. ABER ich klatsche ganz ganz laut, wenn er das Flugzeug bei starkem Gewitter mit Turbulenzen und Windböen sicher landet.
      Ergo klatsche ich auch hier und gönne den Polizisten den "Boni" für diesen aussergewöhnlichen Fall.
    • JUMBOPILOT 747 18.05.2016 20:19
      Highlight Highlight So so, gut haben wir Euch endlich! Ihr zwei sind die beiden die nie klatschen!
  • Miicha 18.05.2016 16:21
    Highlight Highlight Richtige Entscheidung! Nur hart für alle anderen Mitarbeiter des Kantons die dieses Jahr wieder eine Nullnummer beim Lohn hatten...
    • ramonke 18.05.2016 16:48
      Highlight Highlight eine nullnummer beim lohn bei staatlichen angestellten... sie haben ja keine ahnung
    • Caprice 18.05.2016 17:04
      Highlight Highlight jep, wurde meiner Kenntnis nach so vom Grossen Rat beschlossen.
    • Miicha 18.05.2016 19:56
      Highlight Highlight Ist wirklich so, der Kanton Aargau ist mit seinen Verwaltungsangestellten nicht gerade großzügig. Überall wird noch gekürzt.
  • Triumvir 18.05.2016 16:20
    Highlight Highlight Diesen Entscheid finde ich gut und richtig! In diesem Fall erhalten ausnahmsweise mal die richtigen Menschen eine finanzielle Belohnung für ihren wertvollen Einsatz.
  • Sliminem Mathers 18.05.2016 16:10
    Highlight Highlight Sehr gute Entscheidung :-)!
  • carlosprimero02 18.05.2016 16:06
    Highlight Highlight Bravo an den Regierungsrat! So erhalten es diejenigen, die es auch wirklich verdient haben. Es war denn auch eine hervorragende Leistung aller Beteiligten.
  • Andyly 18.05.2016 16:05
    Highlight Highlight Die Polizisten und Rechtsmediziner haben die Prämie mehr als verdient. Jetzt nur nicht wieder über die Verteilung lamentieren.
  • Andre Schmid 18.05.2016 16:05
    Highlight Highlight Bitte??? Das ist doch ihr Beruf! Für das sind die da
    • tinu32 18.05.2016 16:50
      Highlight Highlight Das gilt dann aber für jegliche Bonuszahlungen.
    • adritschka 18.05.2016 16:50
      Highlight Highlight Jaja, die cheiben boni wiedermal. Erhält man ja sonst in keinem anderen beruf.
    • JohnDoe 18.05.2016 20:13
      Highlight Highlight @adri: Bekommst du einen Bonus, welcher nicht im Vertrag steht oder vorab festgesetzt wurde..? Wo arbeitest du, muss ich mich mal bewerben? Btw: Wie funktioniert das? Wird die Bonushöhe zum Mitarbeiter gelost?
    Weitere Antworten anzeigen
  • mininärve 18.05.2016 16:04
    Highlight Highlight Bravo !!!
  • Chamael 18.05.2016 16:03
    Highlight Highlight Tolle und richtige Entscheidung!
    Bravo!

Justiz überfordert: Die Gefängnisaufenthalte im Fall Carlos haben 800'000 Franken gekostet

Der Fall Carlos hat mit einer Zahl begonnen: 29'000 Franken pro Monat. So viel kostete sein Sondersetting. Nun liegt eine neue Zahl vor: 800'000 Franken. So viel kosteten seine Gefängnisaufenthalte seither. Die Justiz ist überfordert.

Unter dem Pseudonym Carlos stellte das Schweizer Fernsehen im August 2013 einen 17-jährigen Messerstecher vor. Er war eigentlich nur die Nebenfigur in einer Reportage über einen Zürcher Jugendanwalt mit unorthodoxen Methoden. Carlos hätte diese als Erfolgsbeispiel illustrieren sollen, als der haltlose Jugendliche, der dank einem Bündel massgeschneiderter Massnahmen endlich Halt findet. Man nannte es Sondersetting. Es kostete 29 000 Franken pro Monat.

Die gut gemeinte Botschaft kam ganz schlecht …

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