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Der eine Freund, dessen Namen du nicht weisst? 10 subtile Arten, ihn herauszufinden

Dieser eine Kumpel. Ja, der da, mit den Haaren. Den du schon rund zwei Jahre kennst. Von den gemeinsamen Ferien. Der, der immer mit dabei ist. Ja, wie heisst er denn? Scheiss-Situation. Wir zeigen, wie du dich daraus retten kannst.



Wir präsentieren dir den Ratgeber für folgende Situation:

Den Namen nicht wissen, obwohl man ihn eigentlich wissen müsste und man nicht mehr nachfragen kann, weil es viel zu peinlich wäre

Eine meiner Lieblings-Scheiss-Situationen. Ich meine, wie dumm bin ich eigentlich. Da schlägt man sich die legendärsten Nächte mit diesem einen Kumpel eines Kumpels um die Ohren, schaut zusammen Fussball und fährt gemeinsam Zug. Aber wie heisst er nochmals? Kann ich mir diese paar Buchstaben tatsächlich nicht merken? Keine Bange. 

Die klassische Finte

Eine perfide Strategie, die schauspielerisches Können, Feingefühl für die Situation und ein gewisses Mass an Routine abverlangt. Glaubwürdigkeit steigt linear zur Zunahme des Alters.

So geht's: Du beginnst einen Satz, brichst diesen etwas verstört ab, fasst dir an den Kopf, schaust deinem Gegenüber dann tief in die Augen und sagst mit einem Funken Verzweiflung und einem Hauch Hilflosigkeit in den Augen:

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Bild: watson / shutterstock

Daraufhin sagt dein Gegenüber vermutlich etwas wie zum Beispiel «Gregorianus», woraufhin du erleichtert entgegnen kannst: «Ach, ich Dummerchen! Ha ez immer a Kurt oder Knut umegstudiert. Ha gwüsst isch öpis det dure.» Ein vorgetäuschter Blackout und schon läuft's wieder bei dir!

Aber das können wir besser!

Der Besserwisser

Etwas gewagtere Strategie. Erfordert hohes Mass an Mut und Selbstvertrauen. 

So geht's: Gesprächspause abwarten. Sich räuspern. Und dann:

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Bild: watson / shuetterstock

Du hast nicht nur den Vornamen herausgefunden, sondern auch dein Gesicht bewahrt und deine Überlegenheit untermauert. Überspielt deine eigentliche Unsicherheit ideal.

Der Skeptiker

Relativ sichere Strategie. Bedarf aber eines strukturierten Aufbaus.

So geht's: Mit Fingerspitzengefühl die Konversation in Richtung Zweitnamen, Körpergrösse, Geburtstag, Heimatort, Passfotos oder notfalls auch biologisches Geschlecht navigieren. Dann wickelst du die Sache folgendermassen in trockene Tücher:

Schritt 1:

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bild: watson / shuetterstock

Schritt 2:

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bild: watson / shuetterstock

Schritt 3:

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bild: watson / shuetterstock

Kaltschnäuzig profitierst du so vom gesellschaftlichen Zwang sich rechtfertigen zu müssen und staubst direkt Vor-, Mittel- und Nachname in einem ab, was allfällige Background-Checks erleichtert. Im Fachjargon ein sogenannter Jackpot.

Die Challenge

Strategie, die viel Konzentration abverlangt. Hohe Ausschöpfungsquote bei kompetitiven Gesprächspartnern. Spontan anpassbar.

So geht's: Etwas mit «Häsch gwüsst ...» anreissen, das mit dem Namen zu tun hat. Irgendwas. Komplett post-faktisch und aus der Luft gegriffen. Zum Beispiel so:

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bild: watson / shuetterstock

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bild: watson / shuetterstock

Mache dir den Drang zu brillieren zunutze und konvertiere diesen in einen Vornamen. Du hast ihn dir verdient. Katsching!

Der Multilinguale

Ebenfalls risikobehaftet. Kann zur Enttarnung führen, im Normalfall allerdings eine relativ sichere Bank.

So geht's: Das Thema Reisen anpeilen. Ein bisschen quatschen. Dann fast ein wenig aus dem Nichts:

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bild: watson / shuetterstock

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bild: watson / shuetterstock

Je nach Name etwas gar flach. Trotzdem: Das Ziel sollte so erreicht werden. Was will man mehr?

Starbucks

Unter Namensvergessern abwertend als «billiger Trick» und «Namenskauf» bezeichnet. Dennoch höchst effizient.

So geht's: Irgendeinen Grund erfinden, um in den nächsten Starbucks zu gehen. Und dann beim Bestellen ganz dicht beisammen stehen. Horchen.

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bild: watson / shuetterstock

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Keine sehr elegante Lösung. Dafür sehr unauffällig und erfolgsversprechend. Als letzter Ausweg durchaus zulässig.

Der Ausgeflippte

Sehr seltene, unerforschte Strategie. Risiko für irritierte Blicke erheblich. Jedoch gut justierbar und letztlich in der Regel ohne weiteren Reputationsschaden.

So geht's: Fokus auf eine lockere, gewitzte Unterhaltung. Dann zum grossen Schlag ausholen und mit der Tür ins Haus fallen:

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Jap. Alois Alzheimer gibt es wirklich. Google it. bild: watson / shuetterstock

Ein klassisches Rettungsmanöver:

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bild: watson / shuetterstock

Ziemlich sicheres Ding. Braucht zwar Überwindung, aber sonst nicht viel weiter. Kleiner Bonus: Du erfährst tatsächlich den Lieblings-Namensvetter deines Gegenübers. Von wie vielen Leuten kannst du schon angeben, das zu wissen?

Der Telefoneur

Unkomplizierte Strategie, wenig Aufwand. Muss dennoch geschickt eingefädelt werden. Bei guter Vorarbeit sehr wertvoll.

So geht's: Irgendeine Story von dir auspacken. Am besten enthält diese die Elemente Telefon und Ungewissheit. Dann ein gleitender Übergang.

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bild: watson / shuetterstock

Und du dann so:

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bild: watson / shuetterstock

Je packender die Einleitung, desto einfacher kommt man an den Namen. Aber Achtung: Je creepier die Einleitung, desto eher bekommt man einen Fake-Namen.

Die Melodie

Schöngeistige Strategie. Kaum Schaden, der angerichtet werden kann. Nuancenbetont.

So geht's: In ruhiger Atmosphäre Konversation aufziehen. Bei gegebener Gesprächspause etwas näher rücken. Modus auf sanfte Stimme setzen. Zutraulicher, beinahe verzauberter Blick aufsetzen. Und los:

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bild: watson / shuetterstock

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bild: watson / shuetterstock

bild: watson / shuetterstock

Zwei Dinge werden so erreicht. Erstens: Du demonstrierst eine Vorliebe für kleine, aber feine Unterschiede, was dich unheimlich gefühlig daherkommen lässt. Zweitens: Du erfährst den Namen – und dies wahrscheinlich in einer (unbewussten) Extra-Betonung, wie ihn sonst kaum jemand zu hören bekommt.

Der Namensreim

Eine der seltensten Strategien auf diesem Gebiet. Erfordert ein immenses Mass an spontaner Eingebung. Tiefe Hemmschwelle erforderlich.

So geht's: Lustige Geschichten über spezielle Freunde erzählen. Immer wieder mal zuhören, aber stets darauf achten, dass das Thema nicht gewechselt wird. Dann kommt ein weiterer Freunde-Joker ins Spiel, und zwar so:

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bild: watson / shuetterstock

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bild: watson / shuetterstock

Die Frage ist hier nicht, ob es klappt, sondern ob du dich getraust.

Und sonst: Geduld

Irgendwann wird dir jemand den Namen verraten, ohne dass du dich blamieren musst und direkt danach fragst. Irgendwann.

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bild: watson / shuetterstock

Und, wie fragst du nach einem Namen, ohne danach fragen zu müssen?

Wer braucht schon Namen, wenn ja eh alles nur noch im Netz stattfindet:

Video: watson/Lya Saxer, Knackeboul

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22 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
Ohniznachtisbett
15.06.2017 16:11registriert August 2016
Jodok, ich bin verdammt neidisch auf deinen Job. Den ganzen Mist, der dir den ganzen Tag durch den Kopf schiesst aufschreiben und tadaaaa, Ende Monat gibts noch Geld.
Wenn ich im Büro meinen Müll zum Besten gebe, fliegen allenfalls Büroklammern in mein Richtung. Wollen wir tausche? ;)
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satyros
15.06.2017 17:06registriert August 2014
Jemanden, der den namenlosen Freund nicht kennt, herbeiwinken. "Kennt Ihr Euch eigentlich schon? Ach, am Besten stellt Ihr Euch grad selber vor."
1141
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Pana
15.06.2017 22:57registriert June 2015
Ich frage jeweils, ob sie ihren Namen rückwärts aussprechen können. Der Trick klappt immer. Nur Otto hält mich seither für ein bisschen beschränkt.
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22

27 Tweets, die Trumps und unsere Coronavirus-Situation auf den Punkt bringen

Einmal mehr eine völlig subjektive Auswahl lustiger (und manchmal auch nachdenklicher) Tweets, die unsere Gesellschaft in der Corona-Pandemie treffend beschreiben. Viel Spass.

(oli)

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