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Zahnputzfrau und Ströfzgi – 10 Situationen, die dich als Primarschüler mit Angst erfüllten

Die Primarschulzeit ist im Leben vieler Menschen ein richtungsweisender Abschnitt. Gerade eben wegen den folgenden 10 Situationen ...



Neue Sitzordnung

In der Primarschulzeit werden Freundschaften fürs Leben geknüpft. Erinnerungen für die Ewigkeit geschaffen. Herzen und Seelen, wohin man schaut – bis zu diesem einen Tag.

Das skrupellose Lehrerpult-Regime statuiert ein Exempel seiner Macht an den zarten Gemüter der Schüler: Die Sitzordnung wird geändert, Freundschaften auf die Probe gestellt, eine klasseninterne Krise bricht aus. Teile und herrsche!

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gif: giphy

Hauswart

Recht und Ordnung. Als gnaden- und kompromisslose Galionsfigur dieser ritterlichen Werte sorgt er auf dem Schulhausplatz für Angst und Schrecken. Und dann tritt er ins Klassenzimmer.

Selbst bei Unschuldslämmern ist dies der Moment, in dem der Puls in ungesunde Höhen schnellt. Stossgebete stauen sich an der Decke des Klassenzimmers. Zittrige Kinderstimmen wimmern irgendwelche Vermutungen, wer womöglich seine Darvida-Verpackung in der Garderobe hat liegen lassen. Sekunden werden zu Stunden. Nicht bewegen, nicht atmen. Der Sturm zieht vorüber.

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Bild: watson / shutterstock

Zweierreihe

Ein weiteres Instrument mentalen Piesackens seitens der pädagogischen Autorität ist die Zweierreihe. Die eiserne Jungfrau unter den Marschformationen scheint der psychischen Zermürbung der Schüler zu dienen. Gerade dann, wenn erwartet wird, dass jeder «Bueb» ein «Meitli» an die Hand nimmt.

In diesem symbolischen Korsett des Grausens zeigen dann auch die lautesten Rüpel, die frechsten Gören eine demütige, ja, gedemütigte Haltung.

Live-Bilder von deinem Coolness-Level:

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Ersatzlehrer

Routine ist des Schülers Trumpf. Etablierte Reputationen und automatisierte Verhaltensmuster ermöglichen es dem Klassenbund, einen gewissen Grad an Handlungsmacht aufzubauen. Natürlich wird auch dies gekonnt von der erzieherischen Hoheit untergraben.

Sogenannte Ersatzlehrer werden eingesetzt, sorgen für Verunsicherung, schüren Ungewissheit und somit auch Angst. «Was darf man?», «Wer ist das?», «Wer bin ich?». Der hilflose Schüler verliert die Orientierung, neue Hierarchien keimen auf.

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bild: watson / shutterstock

Zahnputzfrau

Auch der Tag kam,
an dem die Zahnputzfrau übernahm.
Fluorid-Zahnpasta und Mundspülung
werden angeordnet, unter diktatorischer Führung.

Eine Stunde, so das Gebot,
darf nichts konsumiert werden; kein Wasser, kein Brot.
Es wird sich der Prozedur unterworfen, welch Graus!
Und klar: Dein Banknachbar leert seinen Mageninhalt aus.

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Gif: imgur

Elternbesuchstag

Das Klassenzimmer ist das Revier, in dem man sich auslebt, in dem man sich versucht, in dem man sich mit Ellenbogen Platz verschafft. Der eine Tag, an dem diese Welt durch elterliche Präsenz erschüttert wird, kommt da einer Farce gleich.

Klar, man will zeigen, wie gut man im Klassengefüge funktioniert, will sich profilieren, brillieren. Perfekte Voraussetzungen für über-motivierte Unfälle, Querelen aufgrund kognitiver Überhitzung und der Aufregung geschuldete Stimmungsachterbahnen.

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Gruppenarbeit

Als wäre die Tortur des koordinierten Zusammenarbeitens nicht bereits genug, wird seitens der Klassenzimmer-Obrigkeit zudem primär darauf geachtet, Keile zwischen funktionierende soziale Gefüge zu treiben.

Will heissen: Je grösser das Gruppenprojekt, desto grösser die Wahrscheinlichkeit, dass du in der unpassendsten Gruppe landest. Das Zerbrechen der Schüler-Moral ist gemäss Legenden bis ins Lehrerzimmer zu hören.

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bild: watson / shutterstock

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bild: watson / shutterstock

Ströfzgi absitzen

In einem halbstarken Moment hat die spitze Zunge zugeschlagen, das Klassenoberhaupt wurde in seiner Autorität empfindlich getroffen. Unter tosendem Applaus wird eine Strafe (oder «Ströfzgi») ausgesprochen, die schelmisch lächelnd, gar spöttisch akzeptiert wird. Bis sie dann effektiv abgesessen werden muss.

Unter Ausschluss der Öffentlichkeit, in der direkten Anwesenheit der Übermacht vom Lehrerpult wird einem dann bewusst, wie klein man ist. Die Widerwilligkeit weicht der Ehrfurcht. Bedauern setzt ein. Was Mami wohl dazu sagt?

Live-Bilder von deinem Selbstvertrauen, sobald die Ströfzgi beginnt:

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gif: giphy

Gruppendruck

Im juvenilen Abschnitt eines jeden Lebens treten früher oder später Phänomene des Gruppendrucks auf, die für mächtig Konfusion und Kopfschmerzen sorgen.

Dieses eine Lied im Musikunterricht, das du eigentlich magst aber nicht mitsingen kannst, weil alle anderen es doof finden? Dieser eine Sprung von der Sprossenwand, der dir eigentlich zu hoch ist, bei dem du aber dennoch die Angst weglachst, weil alle anderen es so tun? Bagatellen, die du aus Gründen der sozialen Erwünschtheit begehst, welche du aber moralisch nicht vertreten kannst? Stürmische Momente.

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bild: watson / shutterstock

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bild: watson / shutterstock

Klassenwechsel

Nach mindestens drei Jahren des Aufbäumens, der Revolte und des Strampelns, kommt der Tag, an dem Erlösung naht. Zumindest augenscheinlich. Der unmittelbare Moment vor der Demontage der Klassenmechanik sorgt dann allerdings gerne einmal für Magenkrämpfe. «War es denn wirklich so schlimm?»

Ganz in diesem Sinne:

Die Zeit war schön, doch ist sie vorbei,
die Zeit der eingespielten Blödelei.
Waren wir zusammen noch gross und stark,
sind wir alleine schwach und ängstlich, bis ins Knochenmark.

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Bild: watson / shutterstock

Einer meiner absoluten Lieblings-World-of-Watsons: Lehrer-Typen

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Video: watson

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23
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    Alle Leser-Kommentare
  • Phrosch 21.08.2017 22:46
    Highlight Highlight Was fehlt: Teams wählen in der Turnstunde, und es waren immer die besten zwei, die wählen durften. Für die zwei war es super, für die ersten, die gewählt wurden, ging das noch in Ordnung, danach... würde es demütigend.
    • L1am 22.08.2017 10:19
      Highlight Highlight Kenn ich: "Nimm du ihn, ich habe lieber weniger Leute in meinem Team als ihn noch zu nehmen"
  • TanookiStormtrooper 21.08.2017 13:17
    Highlight Highlight Unser Lehrer wollte auch mal die Sitzordnung ändern. Allen in der Klasse war klar, er wollte die beiden Spassvögel auseinander bringen (ja, ich war einer davon). Wir mussten deshalb Nummern aus einem Hut ziehen und daraus ergab sich dann wer zusammen sitzt. Lange Rede kurzer Sinn: Ich zog die gleiche Nummer wie mein bisheriger Banknachbar, die ganze Klasse lachte, der Lehrer machte nur ein zerknirschtes Gesicht. Wieder ein "lustiges" Semester. ;P
  • Trouble 21.08.2017 09:20
    Highlight Highlight Die Zweierreihe ist gut hat ihre Berechtigung. Bei uns wurden wir nie einem "Partner" zugeteilt, oder - falls doch - habe ich sicher kein Trauma erlitten.
  • Karl Müller 21.08.2017 09:03
    Highlight Highlight Angst vor dem Ersatzlehrer? Bei uns war das eher umgekehrt. Unser Lehrer war ein autoritärer Mann in den Vierzigern, bei dem waren wir meist ziemlich brav, aber als Vertretung kamen dann immer so junge, optimistische Lehrerinnen direkt ab der Hochschule, voller Vertrauen in das Gute im Kinde. Die waren dann teilweise recht arm dran bei uns, als würde ein Schaf ein Rudel Wölfe unterrichten ...
    • pinex 21.08.2017 14:27
      Highlight Highlight Genau, wollte ich auch greade schreiben ;)
  • Einer Wie Alle 21.08.2017 08:45
    Highlight Highlight Jaja, die guten alten Ströfzgi :)
    Ich mag mich erinnern, als ich damals die Schule wechselte und direkt am ersten Tag nachsitzen musste, da war ich bei den Schülern schon ein wenig beliebt, bei den Lehrern eher weniger 😊
  • Gröipschi 21.08.2017 08:44
    Highlight Highlight Das schlimmste am Zähne putzen war, das man genau eine Serviette bekam und die vor sich aufs Pult legen durfte, um dann die Zahnpasta drauf zu spucken. Und da die Pulte nie ganz waagerecht waren, floss alles Richtung Schoss...
  • Ohniznachtisbett 21.08.2017 08:39
    Highlight Highlight Ebenfalls nicht lässig in der Primarschule:

    - Pausenplatz fötzelen
    - Malkasten putzen
    - Auf der Schulreise nicht mit den besten Freunden im Zugsabteil sitzen dürfen, weil die Lehrerin bereits vorgesorgt hat, dass die SBB nicht die halbe Klasse aus dem Zug schmeisst.
    - Wenn die Lehrerin im Turnen wiedermal die Rhythmik-Bändel und Ähnliches, statt dem Fussball/Unihockeystöcken oder Mattenlauf aus dem Gerätraum holt...
    - Wenn der Schulpfleger einen Klassenbesuch abstattet...
  • Fly Boy Tschoko 21.08.2017 08:26
    Highlight Highlight Also unser Abwart in der Primarschule hat die kaputten Kickboards geflickt und den Spielplatz bei Reparaturen immer zuerst berücksichrigt hat. Ein toller Typ der datu noch wie Meister Eder ausgesehen hat.
    • Phrosch 21.08.2017 22:43
      Highlight Highlight Klingt wie unserer, den ich nur in bester Erinnerung habe.
    • Hüendli 22.08.2017 12:36
      Highlight Highlight Unserer war leider das pure Gegenteil. Gearbeitet hat er nichts (nur sein Stellvertreter), bloss stets in seinem Büro darauf gelauert, dass jemand einen Fuss auf den gesperrten Rasen setzt. Der- oder diejenige wurde dann sogleich am Kragen gepackt und zu Ströfzgi verdonnert 😒
  • lilie 21.08.2017 08:19
    Highlight Highlight Ich wurde in meinem ganzen Schülerdasein nur einmal versetzt - direkt neben meinen damaligen Schwarm.

    So wird man gerne bestraft! 😁
    • L1am 22.08.2017 10:25
      Highlight Highlight ...ist was daraus geworden? :)
    • lilie 22.08.2017 12:58
      Highlight Highlight @L1am: Leider nein. Er war zwar auch in mich verliebt, aber meine Familie ist dann weggezogen, und bis dahin haben wir es nicht geschafft. Der Umzug war schlimm. War ja auch das erste Mal, dass ich verliebt war. 🙈😢
    • L1am 22.08.2017 15:49
      Highlight Highlight Also wäre jetzt dringend ein Wiedersehen nötig! :)
    Weitere Antworten anzeigen
  • lichtler 21.08.2017 08:19
    Highlight Highlight Ich erinnerte mich vor allem noch an die "Examen" und das ich noch am Samstag morgen Schule hatte...
  • Mia_san_mia 21.08.2017 07:58
    Highlight Highlight De Fynn-Kai :-)
  • Schnapphahn 21.08.2017 07:07
    Highlight Highlight über- motiviert und Schüler- Moral? Echt jetzt?
    • esmereldat 21.08.2017 09:16
      Highlight Highlight Echt-jetzt?
    • EvilBetty 21.08.2017 12:04
      Highlight Highlight Du meinst wohl:

      Echt- jetzt?
  • LeChef 21.08.2017 06:37
    Highlight Highlight Wow, das Gedicht bei 5... Ein eigentlicher Schiller ;)

Bist du so schlau wie ein 10-Jähriger? Wie viele dieser 19 Fragen schaffst du?

Wie sieht es mit deinem Basiswissen aus der Primarschule aus? Dieser Test für 10-Jährige zeigt es dir.

Die meisten Erwachsenen würden diesen Allgemeinwissens-Test für Kinder nicht bestehen, verkündet Playbuzz. Schon 16 richtige Antworten auf diese 19 Fragen seien aussergewöhnlich. Woher Playbuzz den Test hat, sagt die Website nicht; es gibt keine Quellenangabe. Auch verschweigt Playbuzz, wer im Schnitt wie viele Fragen richtig beantwortet.

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