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Wieder in die USA? Dann kannst du dich auf diese 21 Food-Kulturschocks freuen

Bild: AP/AP
08.11.2021, 12:0809.11.2021, 08:38

Well hello there, USA! Ist ein Weilchen her, seit wir uns zuletzt sehen durften! Und mit «sehen durften» meinen wir «einreisen durften». Letzteres kann man per sofort wieder – sofern man geimpft ist –, womit für den einen oder anderen vielleicht wieder ein USA-Besuch anstehen könnte. Und damit auch die Konfrontation mit gewissen, sagen wir mal, gewöhnungsbedürftigen Essgewohnheiten dieses Landes.

Update
Dieser Artikel wurde bereits 2017 veröffentlicht. Aus aktuellem Anlass publizieren wir ihn in leicht überarbeiteter Form erneut.

Damit wir uns nicht falsch verstehen, liebe USA: Wir sagen nicht, dass die folgenden Gerichte und Produkte alle per se grusig wären (obwohl einige davon ... well, hey), sondern schlicht ... merkwürdig.

Das hier etwa:

Chicken and Waffles

Bild: shutterstock

Southern fried chicken und mit Ahornsirup beträufelte belgischen Waffeln – versteht in Europa kaum wer, obwohl an sich extrem fein. (Aber hey – die Schweizer servieren schliesslich auch Apfelmus zu Älplermagronen – erklär' das mal einem Amerikaner!)

Easy Cheese

Ist etwas, das aus einer Sprühdose kommt, technisch gesehen Käse? Schmecken tut's jedenfalls nur entfernt danach. Vielleicht lieben es die Amis genau deshalb.

Alles und jenes frittiert

bild: Grauniad

Zum Beispiel Butter (wie im Bild oben). Oder Schokoriegel. Weshalb zum Geier? Nun, ja, vielleicht wissen die Schotten dazu Bescheid.

Frito Pie

Auch bekannt als walking taco, erfreut sich dieses Mischmasch aus Knabberchips, Chili Con Carne und Käse im Südwesten der USA grosser Beliebtheit. Hotdogs, Hamburgers und andere US-Fastfood-Gerichte konnten sich überall auf der Welt verbreiten. Frito Pie ... nicht so sehr. Leider, muss dazu aber angefügt werden, denn seitdem wir selbst Frito Pie nachgekocht haben, wissen wir: Das ist superfein!

Tik-Tok-Challenge accepted: Baroni macht Frito Pie

Video: watson/Oliver Baroni, Emily Engkent

Big Gulp

Bild: rudy eng

Weshalb um Teufels Willen muss ein Trinkbecher (den man selbstredend mit überzuckerter Limonade füllt) mindestens um die 1 Liter gross sein, ausser um epidemische Übergewichtigkeit zu fördern?

Chicken Fried Steak

Bild: shutterstock

Weder chicken noch wirklich steak, ist dies mehr oder weniger die US-Version des panierten Schnitzels, wobei die Fleischsorte sekundär ist. Da chicken fried generell «paniert und gebraten» bedeutet, kann es durchaus passieren, dass einem chicken fried chicken auf der Speisekarte begegnet. Eigentlich geil. Gehört in diese Kategorie hier:

Coffee to go. Immer. Überall.

Ja, die USA sind gross und deshalb sind die Pendlerstrecken einiges länger als bei uns. Aber die Versessenheit auf ständiges Kaffee-Vorhandensein, sobald man einen fahrenden Untersatz besteigt, ist wenig nachvollziehbar. Besonders wenn man bedenkt, dass es sich dabei meist um Folgendes handelt:

American Coffee

Ist das überhaupt Kaffee? Jedenfalls gibt es ihn überall. Immer.

Ach ja ...

Bacon. Überall.

Und zwar auch in einem bacon vanilla milkshake. Oder einem peanut butter bacon milkshake. Wobei wir bei Letzterem beim nächsten Thema wären:

Peanut Butter. Überall.

Bild: shutterstock

Erdnussbutter ist grossartig, keine Frage. Die Amerikaner finden sie auch noch grossartig in Kombination mit Konfitüre (peanut butter and jelly sandwiches), Schokolade (Reese's Peanut Butter Cups) und überhaupt.

Fully Loaded Hot Dogs

bild: Shutterstock

Irgendwo unter all den toppings befindet sich ein Würstchen. Vermutlich.

Corn Dogs

bild: shutterstock

Hot Dogs, in einer Maisteighülle frittiert und auf einem handlichen Holzstiel serviert, weil ... ach, weshalb genau weiss niemand.

Root Beer Floats

Bild: Shutterstock

Vanilleeis, das in root beer – jene merkwürdigerweise etwas an Hustensaft erinnernde Limonade – schwimmt. Weil man etwas Süsses stets noch mehr süssen kann.

Ranch Dressing

Bild: shutterstock

Etwas zu dickflüssig, um wirklich Salatsauce zu sein, muss man dies eher als ein Dip für Gemüse verstehen. Ein Dip mit Suchtpotential, muss man hier anfügen. Chicken Wings with Ranch ist jedenfalls Kult.

Twinkies

Ein leicht abgestanden schmeckender Biscuit-Teig mit einer Schlagrahmfüllung, die auf wundersame Weise ein weit in der Zukunft liegendes Ablaufdatum vorweisen kann. In den USA Kult. Ausserhalb ... hey, das Leben ist zu kurz, um sich mit geschmacksarmen Desserts zu beschäftigen!

Sweet Potato Casserole

Bild: shutterstock

Süsskartoffel-Stampf mit Marshmallows überbacken. Süss mit süss. Als Beilage zum Truthahn-Hauptgang. Happy Thanksgiving!

String Cheese

Bild: Shutterstock

Da haben einige Hersteller noch die Frechheit, diese einzeln plastikverpackten Gummidinger als Mozzarella zu bezeichnen!

American Cheese

bild: Shutterstock

Das ist der Grund, weshalb man in vielen Diners zwischen «cheese omelette» und «real cheese omelette» unterscheidet: American cheese ist kein echter Käse.

French's Yellow Mustard

Er heisst French's, schmeckt aber in keiner Weise wie französischer Senf. Er ist knallgelb, schmeckt aber in keiner Weise wie englischer Colman's Mustard. Er schmeckt ... nach nicht besonders viel. Das US-Pendant zu Thomy «blau».

Jello Shots

Bild: shutterstock

Weshalb eigentlich muss man eine Kinder-Süsswackelspeise mit Alkohol zubereiten? Kann man Alkohol nicht als Drink zu sich nehmen?

Nö. Es muss alles bunt und süss und lustig sein!

Naja, why not?

Jello Salad

Man kann das Jello auch normal zubereiten und diese mit Marshmallows und einer Creme, die den wenig ermutigenden Namen «strawberry fluff» trägt, mischen, das Ganze dann unergründlicherweise als «Salat» bezeichnen und als Beilage zum Hauptgang servieren. Geht auch.

Geschmäcker sind nun mal verschieden, liebe USA. Die eine oder andere eurer liebgewordenen Speisen dürfte gar schmecken. Ganz nachvollziehbar sind sie deswegen nicht unbedingt. Alles Gute zum Unabhängigkeitstag! (Und nun werdet bitte, bitte so schnell wie möglich euren Präsidenten los!)

Hey! You! The Food-Push-Crew!

Bild: watson

Food! Essen! Yeah!

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