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UND NUN: 23 superfeine US-Gerichte, die nicht Hamburger oder Hotdogs sind

Bild: shutterstock
28.03.2017, 11:1911.04.2017, 14:38

Es gibt – und dies wird wohl immer so sein – immer etliche Gründe, die United States of America zu lieben (auch wenn der gegenwärtige Präsident nie dazu gehören wird). Eine davon ist zweifelsohne das Essen. Jaja – es gibt eine unglaublich vielfältige Esskultur jenseits von Fast Food im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Und während wir alle selbstredend einen feinen Gourmet Burger mögen, möchte ich diese Ikone amerikanischer Esskultur beiseite stellen und uns andere, nicht weniger grossartige, Gerichte in Erinnerung rufen.

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Wie bei allen grossen nationalen Küchen der Welt verdankt die US-amerikanische Cuisine ihre Kreativität und Köstlichkeit vor allem etwas: Der Einwanderung (Schnauze, Donald!). Hier treffen Ureinwohner-Rezepte auf ihre osteuropäischen Pendants, auf englisches Gebäck, afrikanische Eintöpfe, deutsche Wurstwaren, italienische Meeresfrüchte und und und.

Hier eine Auswahl der besten, angefangen in San Francisco, bei den italienischen Einwanderern:

Cioppino

Was sich hier italienisch anhört, ist nun authentisch Italian American: Die Fischsuppe Cioppino wird traditionell mit dem Fang des Tages zubereitet, was im Norden Kaliforniens eine Auswahl von pazifischen Krebsen bedeutet, diverse Muschel-Variationen, Garnelen und/oder Kalmare. Diese werden dann mit frischen Tomaten und Wein zu einer schmackhaften Suppe kombiniert.
Rezept hier und hier.

San Diego Burrito

Kulinarisch gesehen gehört die südlichste Stadt der kalifornischen Küste längst zu Mexiko (setz' dich wieder hin, Trump!) – was auch den Grund darstellt, weshalb die örtliche Bevölkerung zurecht behauptet, die besten Burritos nördlich von Tijuana zu haben: Carne asada mit pico de gallo, Guacamole und Pommes – alles in einer handlichen Packung! Hier gibt es den in den USA üblichen assembly line auch nicht («Welche Art von Fleisch möchten sie? Und welche Beilage? Und welche Sauce dazu?») – es kommt, wie der Koch es für gut befindet. Recht so.
Rezept hier.

New Mexico Green Chile Stew

Im Südwesten des Landes begegnet man ab und an diesem pikanten Eintopf, der mit Schweinefleisch, viel Knoblauch, Tomatillos und grünem Chili zubereitet wird.
Rezept hier.

Grilled Corn with Chile Lime Butter

bild: shutterstock

Und NUN: Gegrillte Maiskolben mit dem besten Gewürzbutter der Welt!
Rezept hier.

Kansas City Style Barbecue

Aus der riesigen und mannigfaltigen amerikanischen Barbecue-Tradition gehört unbedingt die regionale Variante aus Kansas City, Missouri, erwähnt: Langsam, im Smoker gegartes Fleisch, das mit einer Marinade aus Tomaten und Melasse glasiert wird.
Rezept hier.

Memphis Ribs

Memphis Style Barbecue stellt eine weitere der vier grossen regionalen Grill-Traditionen der USA (Memphis, Kansas City, Carolina und Texas Style) dar. Hier wird hauptsächlich Schweinefleisch geräuchert, das mit einem dry rub aus Salz und diversen Kräutern zubereitet wird. 
Rezept hier.

Okay, mit Memphis, Tennessee befinden wir uns im Deep South, in den Südstaaten der USA, weshalb man an Folgendem nicht vorbei kommt:

Shrimp and Grits

bild: shutterstock

Yeeeeeee-HAW! Grits! Kennt ihr? In Italien kennt man die polenta bianca, die weisse Polenta ... ungefähr so muss man sich dieses Grundnahrungsmittel der Südstaaten vorstellen. Grits sind schlicht grossartig. Man isst sie zum Frühstück. Oder zum Mittagessen. Oder wann es einem einfach so passt, goddammit! Und die Variante mit pikant sautierten Garnelen ist eine der besten!
Rezept hier.

Bleiben wir also bei den nächsten Gerichten doch im tiefen Süden! Hier ein absoluter Klassiker:

Buttermilk Biscuits and Sausage Gravy

bild: shutterstock

Biscuits? Nein, nicht im Sinne von herkömmlichen Keksen, sondern mehr wie englische scones. Und die gravy ist keine braune Tunke, sondern ein béchamelartige, sämige Sauce, die mit Wurstfleisch-Stücke versetzt ist. Und ja, dies gibt es mitunter auch zum Frühstück.
Rezept hier.

Chicken Fried Steak (meistens auch mit Gravy)

bild: shutterstock

Weder chicken noch wirklich steak, doch sowas von fein! Ja, es ist mehr oder weniger die US-Version des panierten Schnitzels, wobei meistens Rindfleisch benutzt wird. Da chicken fried generell mit «paniert und gebraten» gleichgesetzt wird, kann es durchaus passieren, dass einem chicken fried chicken auf der Speisekarte begegnet. Probiert' es mal!
Rezept hier.

Burgoo

Bild: pinterest

Umgangssprachlich auch bekannt unter dem Namen Kentucky Roadkill Stew. Na? Immer noch Hunger? Traditionell wurde dieser Eintopf mit den Zutaten, die einem gerade zur Verfügung standen zubereitet – darunter nebst verschiedenem Gemüse (Lima-Bohnen, Mais, Okra) auch Wildbret, Eichhörnchen, Oppossum, Waschbär oder Wildvögel. Heute werden eher Lamm- oder Schweinefleisch oder Poulet benutzt.

Wichtig ist auch ein Verdickungsmittel (Grits, gemahlene Bohnen, Kartoffelstärke u.Ä.), denn bei einem guten burgoo sollte der Löffel aufrecht stehen.
Rezept hier.

Und dazu serviert man:

Southern Cornbread

bild: shutterstock

Eines der vielen Gerichte, die auf die Küche der amerikanischen Ureinwohner zurückgeht. Köstlich als Beilage oder einfach so, mit Butter.
Rezept hier.

Collard Greens

bild: shutterstock

Die klassische Gemüsebeilage der Südstaaten: Blattkohl im Schinkensud blanchiert (und oftmals mit Speck serviert). Geht auch als Hauptmahlzeit!
Rezept hier

Chicken and Waffles

bild: shutterstock

Es mag den einen oder anderen Europäer reichlich merkwürdig erscheinen, dass man Southern fried chicken zusammen mit Ahornsirup beträufelten belgischen Waffeln serviert, aber die Schweizer servieren schliesslich auch Apfelmus zu Älplermagronen. Fakt ist, chicken and waffles (gerne ebenfalls zum Frühstück gegessen) ist eine grossartige Kombo!
Rezept hier.

Und NUN: Allons à Louisiane! Zu der Cajun- und Creole-Esskultur liesse sich noch etliche Listicles erstellen – allesamt mit sich lecker anhörenden französischen kulinarischen Ausdrücken und einem hammergeilen Zydeco-Soundtrack gleich dazu. Beschränken wir uns hier aber auf zwei der bekanntesten, angefangen mit diesem Hammerteil:

Jambalaya!

Jambalaya – der Fusion-Food schlechthin! Hier treffen indianische, afrikanische, spanische und französische kulinarische Traditionen aufeinander und ergeben den leckersten Reiseintopf der Welt. Wichtig: Nicht mit dem Cayenne geizen!
Rezept hier.

Crawfish Gumbo

Crawfish (wie im Elvis-Song) oder crayfish – egal welchen Begriff man benutzt, die Flusskrebse eignen sich perfekt für diese deftige (und ordentlich scharfe) Suppe aus Louisiana!
Rezept hier.

Oysters Rockefeller

bild: shutterstock

Ein Klassiker aus New Orleans: Austern mit Brotkrümeln, Grünzeugs und ordentlich viel Butter überbacken. Das willst du. Jetzt.
Rezept hier.

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Die USA hat mehr als 19'000 Kilometer Küste – kein Wunder, ist allerlei Meeresgetier ein wichtiger Bestandteil der lokalen Cuisine. Etwa im Nordosten ...

Maryland Crab Cakes

Wie Fischküchlein, nur besser. Viel besser.
Rezept hier.

New England Clam Chowder

bild: shutterstock

Die kremige Muschelsuppe, die von innen wärmt!
Rezept hier.

Maine Lobster Rolls

bild: shutterstock

Hummerfleisch, triefend vor zerlassener Butter, und in einem frischen Brötchen – wie genial ist denn das?
Rezept hier.

Buffalo Wings

bild: shutterstock

Ursprünglich aus Upstate New York, inzwischen überall in den USA genossen: Grillierte Pouletflügeli mit süss-pikanter Marinade. Jeder liebt es.
Rezept hier.

So. Und eigentlich ist das amerikanischste aller Rezepte gar keins, sondern schlicht ein gutes Stück Fleisch, das man auf den Grill schmeisst. Verneigt euch, also, vor dem hier:

Big F***ing Steak

Bild: shutterstock

Hier gibt es kein Rezept, sondern nur Instruktionen: Kauft euch ein richtig gutes Stück Bio-Fleisch, das genug lange abgehangen wurde (ja, hierzulande ist das teuer – ist aber recht so, denn Billigfleisch ist weder vom Geschmack her noch ethisch, geschweige denn ökologisch, vertretbar; und ausserdem will man ja nicht jeden Tag so ein Riesenviech essen), würzt ihn mit etwas Meersalz und schwarzem Pfeffer und schmeisst es kurz auf den Grill. Danach – wichtig! – ruhen lassen. Mindestens fünf Minuten. Danke, USA!

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gif: giphy

So. Und als Bonus gibt es hier noch etwas Dessert. Von den etlichen, superfeinen Süssigkeiten wähle ich hier gerade mal zwei All Time Favourites:

Key Lime Pie

Bild: shutterstock

Wie die französische tarte au citron, nur mit Limetten. Und mit feinerem Boden. Und einer Eierschnee-Kruste ... mmmh eigentlich gar nicht wie tarte au citron ... , sondern besser.
Rezept hier

Blueberry Cobbler

bild: shutterstock

Frische Blaubeeren mit einer Teigkruste überbacken. Und vielleicht noch mit einem Löffel Vanille-Glacé serviert ... hach. 
Rezept hier.

BONUS: 40 (momoll, vierzig!) Gründe, weshalb man trotz Trump die USA immer noch lieben kann

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40 (momoll, vierzig!) Gründe, weshalb man trotz Trump die USA immer noch lieben kann
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35 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Erasmus von Ottendamm
28.03.2017 12:47registriert August 2016
Burgoo, ist das was Ostschweizer sagen, wenn sie im Fast-Food-Restaurant bestellen.

Höhöhö...
Sorry, musste raus.
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Luisigs Totämuggerli
28.03.2017 13:17registriert Februar 2015
für mich gehört definitiv noch Pulled pork mit coleslaw auf die Liste...
Jap ich liebe es den Smoker zu benutzen :)

ebenfalls noch einen guten selbstgemachten Apple pie oder Cheesecake

Was mir bei meinen vielen USA -Reisen immer mehr auffällt, ist, dass die Esskultur immer besser wird. Vor ca. 12 Jahren gabs z.T. nur Burger, Hotdogs (meistens nicht mal selbst gemacht) etc. und heute gibt's immer mehr gutes & auch gesundes Essen.

Danke Oli für die Rezepte, werd's mal ausprobieren :)
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Linus Luchs
28.03.2017 14:16registriert Juli 2014
Mir läuft bei diesen Baroni-Beiträgen immer das Wasser im Mund zusammen. Etwa jedes dritte Rezept würde ich gerne mal ausprobieren (wenn nur das Zeitproblem nicht wäre). Wann gibt es die "Locanda da Oliver"?
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PICDUMP 417 – wer gähnen muss, hat verloren!

Die Idee zum heutigen Bild hatte:
no-Name

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