Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

Die Bayern zu Besuch bei Rocky Balboa. bild: twitter

Analyse

International Champions Cup – oder wie die Topklubs in Übersee ihre Seele verkaufen

Da ist er wieder, der International Champions Cup. Um den Fussball-Fans die Sommerpause zu versüssen, duellieren sich seit 2013 die europäischen Topklubs in einem Testspiel-Turnier. Was verheissungsvoll tönt, zeigt aber einmal mehr, was im Fussball schief läuft.



«Der grösste Klubwettbewerb des Sommers», «Fussball wie nirgends sonst auf der Welt». So preisen die Veranstalter den International Champions Cup an. Auf dem Papier klingt es super: 18 hochdekorierte Klubs aus sechs europäischen Ländern sind dabei, darunter auch die Crème de la Crème des internationalen Fussballs: Real, Barça, Juve, Manchester City und United, Liverpool, Chelsea, Bayern. Sie alle sollen in der Pause zwischen WM und Beginn der neuen Saison einen Hauch von Champions-Leauge-Atmosphäre versprühen.

In 23 Stadien in sieben Ländern finden die insgesamt 27 Partien statt, 17 in den USA, sieben in Europa und drei in Singapur. Gespielt wird – vor allem in den USA – in den grössten und modernsten Arenen des Landes. Gestern kam es gleich zu fünf vermeintlichen Top-Duellen:

Bayern vs. Juve – die Highlights:

Keine Frage: Fussballfans weltweit hochwertigen Vorbereitungsfussball zu präsentieren, hätte Potenzial. Doch am Ende geht es vor allem um das liebe Geld und nicht ums Sportliche, wie die folgenden Beispiele zeigen.

Die Motivation

Der ICC wurde im Jahr 2012 von zwei amerikanischen Investoren gegründet. Milliardär Stephen M. Ross, Inhaber des NFL-Teams der Miami Dolphins, und Matt Higgins hatten die Ursprungsidee zum International Champions Cup und riefen das Format über ihre Promotionsfirma Relevant Sports ins Leben. 2013 fand schliesslich die erste Ausgabe statt. Ziel war es, die Testspiele der Topklubs in einem der letzten offenen Zeitfenster im durchkommerzialisierten Fussball auch noch zu Geld zu machen. Für die Klubs wie auch für die Veranstalter.

Bild

Darum geht's: Der Pokal. bild: twitter

Kürzere Sommerpause, unnötige Reisestrapazen, Spiele in der amerikanischen oder europäischen Sommerhitze – für die Saisonvorbereitung alles andere als optimal. Doch wer im europäischen Klubfussball zur Spitze gehören will, der muss mittlerweile am International Champions Cup dabei sein. Das Stichwort: Globale Vermarktung. In Europa sind die Grenzen ausgelotet, die Positionen besetzt. In Asien und den USA ist aber noch viel Potenzial vorhanden. 

IMAGE DISTRIBUTED FOR GUINNESS INTERNATIONAL CHAMPIONS CUP - Fans cheer for AS Roma at The Guinness International Champions Cup between AS Roma and Inter Milan at Lincoln Financial Field in Philadelphia Saturday, Aug. 2, 2014. Inter Milan won the match by the final score of 2-0. (Daniel Kucin/AP Images for Guinness International Champions Cup)

Darum geht's auch: Mehr Fans müssen her. Bild: AP Images

Borussia Dortmund beispielsweise rechnet bei seiner neuntägigen USA-Reise mit einem Reingewinn von 5 Millionen Euro. Und das soll nur der Anfang sein. Mehr Fans = mehr Cash. Vorbild sind Marketing-Vorreiter wie Manchester United oder Real Madrid, deren Fans zu einem immer kleineren Bruchteil aus dem eigenen Land stammen. Dass die Kluft in der heimischen Liga zwischen Topklubs und dem Rest immer grösser wird, stört die ICC-Teilnehmer freilich nicht. Hauptsache, in der eigenen Kasse klingelt's.

Der Modus

Im Gegensatz zum Vorbild Champions League ist der International Champions Cup sportlich eine Farce. Das liegt auch am Modus. Dieser hat sich in den letzten Jahren stets verändert. Und auch die neueste Version ist alles andere als ein grosser Wurf: Jedes der 18 Teams bestreitet nur drei Spiele, die am Ende in einer grossen Abschlusstabelle münden.

Die Tabelle nach 9 von 27 Spielen:

Bild

bild: screenshot icc

Gut möglich, dass am Ende gar das Los den Turniersieger bestimmt. Bei Punktgleichheit entscheidet zunächst der Direktvergleich, den es bei drei Spielen pro Team in den meisten Fällen gar nicht gibt. Danach die Tordifferenz, die erzielten Tore und schliesslich der Münzwurf. 

Punkte werden nicht wie üblich verteilt, sondern wie im Eishockey: Steht nach 90 Minuten kein Sieger fest, geht's direkt ins Penaltyschiessen. Wer sich dort durchsetzt, bekommt nur zwei Punkte gutgeschrieben, der Verlierer einen Punkt.

abspielen

Das Penaltyschiessen zwischen Milan und ManUnited. Video: streamable

Etwas gewöhnungsbedürtig ist auch der Ablauf des Turniers: Während der BVB seine drei Spiele bereits absolviert hat, greift Real Madrid erst am nächsten Dienstag ins Geschehen ein. Während der Grossteil des Trosses in den USA engagiert ist, bestreiten Arsenal, Atlético Madrid und Paris St-Germain in Singapur ein kleines Mini-Turnier im Turnier selbst.

Den Testspiel-Charakter des Wettbewerbs unterstreicht schliesslich das Auswechsel-Kontingent. Bei 30 Mann auf dem Matchblatt sind 11 Auswechslungen erlaubt, in Absprache mit dem Schiedsrichter gar noch ein zwölfter Wechsel.

Die Kader

Fünf Tage nach dem WM-Final startete mit der Partie Manchester City gegen Borussia Dortmund der International Champions Cup. Ziemlich früh, wie ein Blick auf die Kader zeigte: Bei Manchester City spielte mit Ausnahme von Neuzugang Riyad Mahrez nur die dritte Garde, bei Lucien Favres BVB ausser Mario Götze und dem US-Aushängeschild Christian Pulisic die zweite.

Die Startaufstellung von ManCity gegen Dortmund (powered by Hertz):

Der ICC soll zwar auch Schaufenster für Jungstars sein, aber wohl mehr zwangsläufig. Die absoluten Superstars erholen sich noch von den WM-Strapazen, kommen nur sporadisch zum Einsatz. So auch Sadio Mané und Mohamed Salah, die bei Liverpools Duell mit ManCity höchstens eine Halbzeit spielten. Bei Juves 2:0 gegen Bayern hiess der Doppeltorschütze Andrea Favilli, bei den Deutschen standen Ryan Johansson, Marcel Zylla, Meritan Shabani und Josip Stanisic in der Startelf.

Die Startaufstellung der Bayern gegen Juve:

Immerhin: Je näher der Saisonstart in den heimischen Ligen rückt, desto öfter werden die Zuschauer auch die ganz grossen Namen des Weltfussballs zu Gesicht bekommen. Schliesslich macht man nur mit ihnen das grosse Geld.

Supporters of Liverpool midfielder Mohamed Salah hold signs prior to an International Champions Cup tournament soccer match between the Manchester City and the Liverpool, Wednesday, July 25, 2018, in East Rutherford, N.J. (AP Photo/Julio Cortez)

Die Fans bekamen Mo Salah nur rund 30 Minuten zu Gesicht. Bild: AP/AP

Die Zuschauer

Wenn man neue Fans generieren will oder muss, spielt man nicht vor den eigenen. Die Stadien in Pittsburgh, Chicago, San Diego oder Klagenfurt waren bisher jedoch alles andere als voll. 68'400 Zuschauer passen beispielsweise ins Heinz Field der Pittsburgh Steelers, ans Spiel zwischen Borussia Dortmund und Benfica Lissabon verirrten sich aber lediglich 16'171 Fussball-Fans.

Eine Auslastung von über 50 Prozent erreichte man immerhin bei ManCity gegen Liverpool. 52'635 kamen ins 82'500 Zuschauer fassende MetLife Stadium der New York Giants und Jets. Selbst in der Sommerpause von NFL, NHL und NBA tut sich der Amerikaner schwer mit «Soccer». 

Bild

Gut gefüllt, aber nicht voll: Das MetLife Stadium in East Rutherford. bild: twitter

Grund für den mangelnden Zuschaueraufmarsch könnten – zumindest bei den Spielen in Europa – die saftigen Eintrittspreise sein. Bei PSG gegen Bayern in Klagenfurt kostete ein Ticket im Durchschnitt 75 Euro. Die günstigsten Plätze waren für 45 Euro zu haben. Eine vierköpfige Familie, die in der Nähe Ferien macht, hätte also rund 250 Euro für den Ausflug einrechnen müssen, weshalb das Stadion am Ende halb leer war.

Anders sieht es dann sicher am 28. Juli in Ann Arbor, Michigan, aus: Dann versucht Manchester United im North-West Derby gegen Liverpool den eigenen Publikumsrekord von 2014 zu knacken. Damals kamen zum Duell gegen Real Madrid 109'813 Zuschauer ins College-Football-Stadion – so viele wie für kein anderes Fussball-Spiel vorher oder nachher auf US-Boden. 

Ob solche Rekordmeldungen helfen, den International Champions Cup im Fussball-Weltmarkt etablieren zu können? Nur so lange das Geld fliesst. Noch tut es das: Laut «Forbes» steigen die Sponsoren- und TV-Einnahmen stetig. Doch die Einschalt-Quoten sinken. Die «alten» Fussball-Fans scheint der ICC nicht sonderlich zu interessieren und die neuen, für die scheint «Soccer» lediglich ein exotischer Zeitvertreib für den Sommer zu sein. 

So besuchte gestern beispielsweise Neil Patrick Harris, besser bekannt als «Barney» aus der TV-Serie «How I met your mother», zum ersten Mal ein Fussball-Spiel. Bei Liverpool gegen ManCity erschien der 45-Jährige im hellblauen «Citizens»-Trikot und stellte ein Video von sich und seiner jungen Begleitung auf Instagram, in dem er am Ende «Go Manchester United» in die Kamera schreit ...

abspielen

Was denn nun «Barney»? ManCity oder ManUnited? Video: streamable

Das sind die 35 teuersten Fussball-Transfers der Welt

Fussballer im Büro

abspielen

Video: watson/Angelina Graf

Das ist der moderne Fussball

«Hunderte Dinge haben mich genervt» – dieser Fan boykottiert seit einem Jahr Fussball

Link zum Artikel

Ein Problem namens Wanda – wie Torjäger Mauro Icardi bei Inter in Ungnade gefallen ist

Link zum Artikel

Kein Witz! Darum heisst Juventus Turin im neusten FIFA-Game «Piemonte Calcio»

Link zum Artikel

Rassismus-Vorwürfe gegen einen FCSG-Spieler – was geschah im Testspiel gegen Bochum?

Link zum Artikel

Der ÖFB-Cup als Fundgrube für jeden mit einem Herz für grossartige Klubnamen

Link zum Artikel

Kevin-Prince Boateng haut neuen Rapsong raus – aber was macht das Pferd da eigentlich?

Link zum Artikel

Barça patzt, Real profitiert – das ist der «japanische Messi» Takefusa Kubo

Link zum Artikel

Falschen Jallow verpflichtet: Türkischer Klub leistet sich Transfer-Blamage des Sommers

Link zum Artikel

Marcel Reif zum St.Galler VAR-Drama: «Das ist nicht die Idee des VAR, so schadet er»

Link zum Artikel

Psychologe analysiert Tattoos von Fussballprofis – mit klarem Ergebnis

Link zum Artikel

4 Fussball-Stars erstreiken sich den Wechsel – und immer soll es zu Barcelona gehen

Link zum Artikel

Liga gibt zu, dass der VAR in St.Gallen nicht hätte eingreifen dürfen

Link zum Artikel

Wir würden als Sportchefs für 100 Millionen diese Teams zusammenstellen – und du?

Link zum Artikel

Nur noch 7 Profis im Kader – Traditionsklub Bolton droht der totale Kollaps

Link zum Artikel

Warum es besser wäre, wenn jeder Klub nur noch drei Transfers tätigen dürfte

Link zum Artikel

Ausländer-Trios, werbefreie Trikots oder das Nasenpflaster – 16 Dinge, die aus dem Fussball verschwunden sind

Link zum Artikel

11-Jähriger trifft Messi im Strandurlaub – und spielt eine Runde mit ihm

Link zum Artikel

Topklubs haben schon fast 1 Milliarde für Transfers ausgegeben – die Übersicht

Link zum Artikel

Die teuersten Teenager der letzten 25 Jahre – so krass sind die Transfersummen explodiert

Link zum Artikel

Oh Mäzen, mein Mäzen – wie der Schweizer Fussball ums finanzielle Überleben kämpft

Link zum Artikel

Vier Gründe, warum Bayern München einfach keinen Topstar abkriegt

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

Diese 9 Food Trucks aus New York wünschen wir uns in der Schweiz (weil absolut 🤤)

Link zum Artikel

Federer/Nadal necken sich wie ein altes Ehepaar und McEnroe will «ihre Karrieren beenden»

Link zum Artikel

«Kein Brexit ohne Parlament!» John Bercow sagt Johnson in Zürich den Kampf an

Link zum Artikel

St. Galler Polizist schiesst sich aus Versehen in den Oberschenkel

Link zum Artikel

Die lange Reise der Schiedsrichter-Pfeife an die Rugby-WM nach Japan

Link zum Artikel

Eins vor Tod will ich Sex und (eventuell) eine Ohrfeige

Link zum Artikel

CVP fährt grosse Negativ-Kampagne gegen andere Parteien – die Reaktionen sind heftig

Link zum Artikel

Wo du in dieser Saison Champions League und Europa League sehen kannst

Link zum Artikel

Migros Aare baut rund 300 Arbeitsplätze ab

Link zum Artikel

Eine Untergrund-Industrie plündert Banking-Apps wie Revolut – so gehen die Betrüger vor

Link zum Artikel

YB droht Bickel mit Gericht, nachdem er als Sportchef 40 Mio. verlochte

Link zum Artikel

Warum wir bald wieder über den Schweizer Pass reden werden

Link zum Artikel

«Ich hatte Sex mit dem Ex meiner besten Freundin…»

Link zum Artikel

Die amerikanische Agentin, die Frankreichs Résistance aufbaute

Link zum Artikel

Matheproblem um die Zahl 42 geknackt

Link zum Artikel

Wie gut kennst du dich in der Schweiz aus? Diese 11 Rätsel zeigen es dir

Link zum Artikel

«In der Schweiz gibt es zu viel Old Money und zu wenig Smart Money»

Link zum Artikel

So schneiden die Politiker im Franz-Test ab – wärst du besser?

Link zum Artikel

Röstigraben im Bundeshaus: «Sobald ich auf Deutsch wechsle, sinkt der Lärm um 10 Dezibel»

Link zum Artikel

So erklärt das OK der Hockey-WM in der Schweiz die Ähnlichkeit zum Tim-Hortons-Spot

Link zum Artikel

Die Geschichte von «Ausbrecherkönig» Walter Stürm und seinem traurigen Ende

Link zum Artikel

«Informiert euch!»: Greta liest den Amerikanern bei Trevor Noah die Leviten

Link zum Artikel

Keine Angst vor Freitag, dem 13.! Diese 13 Menschen haben bereits alles Pech aufgebraucht

Link zum Artikel

Der Kampf einer indonesischen Insel gegen den Plastik

Link zum Artikel

«Ich bin … wie soll ich es sagen … so ein bisschen ein Arschloch-Spieler»

Link zum Artikel

Alles, was du über die neuen iPhones und den «Netflix-Killer» von Apple wissen musst

Link zum Artikel

15 Bilder, die zeigen, wie wunderschön und gleichzeitig brutal die Natur ist

Link zum Artikel

Shaqiri? Xhaka? Von wegen! Zwei Torhüter sind die besten Schweizer bei «FIFA 20»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

16
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
16Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • c_meier 27.07.2018 00:33
    Highlight Highlight naja wenn die watson-Redaktion für 10 Tage arbeiten in den Staaten oder in Asien etliche Millionen bekommen würde, wärt ihr wohl auch sofort dabei oder? ;)
    aber es stimmt schon die schere zwischen den Clubs einer Liga vergrössert sich immer mehr mit solchen Einnahmen was auch nicht so förderlich ist
  • w'ever 26.07.2018 22:36
    Highlight Highlight für 75euro würde ich die chance nutzen, einer meiner internationalen lieblingsklubs in der schweiz gegen einen ebenbürtigen gegner spielen zu sehen. viel eher als für 30.- dem kick hier zuzuschauen.
    und lasst die doch unterwegs sein für ihre promo tour. würde jeder von uns genau so machen.
  • Bruno S.1988 26.07.2018 18:18
    Highlight Highlight Watson schaltet Werbung nur um Geld zu verdienen...So what?! Das gleiche gilt für den International Cup. Die verdienen Geld daran und neue Fans...so what?! Keiner wird gezwungen die Spiele zu schauen. Alle anderen die möchten, bezahlen die Tickets oder lassen es sein.
    Ich verstehe nicht warum es etwas schlechtes sein soll als Fussballclub Geld zu machen. Ist es verwerflich dass ManCity nun ein Top Club geworden ist dank dem Geld? Die spielen Top Fussball und bieten Unterhaltung. Darum geht es doch?
    • ThePower 27.07.2018 15:27
      Highlight Highlight Nein, eben nicht.Es ist durchaus ein Problem, wenn sich alles auf die Topklubs konzentriert, denn:
      - Durch Fussballtouristen steigen die Ticketpreise der Topklubs, sodass Einheimische häufig draussen bleiben müssen
      - Die Stimmung im Stadion leidet
      - Den lokalen Klubs der Touristen entgehen Einnahmen= Schere im Fussball geht weiter auf.

      Zum Thema Fansein/Neue Fans gewinnen: Ein richtiger Fan ist mit seinem Klub verbunden(Heimat/Geburtsort) und geht auch durch schwere Zeiten mit ihm. Irgendwelche erfolgreiche Ölscheich-Teams unterstützen kann jeder.
    • Bruno S.1988 27.07.2018 21:17
      Highlight Highlight Du hast deine eigene Definition übers Fan sein. 95% der fussballfans haben eine andere Meinung. Auch jungs aus Indien, USA, thailand usw. Interessieren sich für fussball. Ist nichts verwerfliches. Ein club ist vorallem auch dann beliebt, wenn es erfolgreich ist. Nur Geld macht einen Club in erster Line unsympathisch. Chelsea und ManCity hatten anfangs ein schlechtes Image in der allgemeinen Wahrenehmung.
  • neutrino 26.07.2018 18:09
    Highlight Highlight Hauptsache man sieht alles negativ. Für einen asiatischen Zuschauer ist es zB. durchaus sehr interessant wenigstens einmal im Jahr die Topclubs spielen zu sehen - in einem mehr besseren Freundschaftsspiel notabene (wie du sagst). Was so negativ sein soll, dass diese Clubs ihre Vorbereitung in Nordamerika oder Asien bestreiten, ergibt sich mir nicht. Und klar, "es geht ums Geld" - aber das ist ja im Spitzenfussball schon lange so.



  • Pana 26.07.2018 17:39
    Highlight Highlight "Selbst in der Sommerpause von NFL, NHL und NBA tut sich der Amerikaner schwer mit «Soccer»"

    Könnte auch daran liegen, dass die eigene Fussballliga NICHT in der Sommerpause ist.
  • ThePower 26.07.2018 17:36
    Highlight Highlight So ein Mist. Support your local Team! Die MLS bietet durchaus Einiges, die Qualität der Spiele ist meistens gut und die Liga ist sehr ausgeglichen. Also liebe Amis, wenn ihr Fussball schauen wollt, geht doch lieber Galaxy, die Earthquackes oder Timbers schauen. Dieser ICC ist eine Mogelpackung.
  • dillinger 26.07.2018 17:29
    Highlight Highlight Irgend einmal ist dann auch eine gewisse Sättigung da. Die starken Teams mit den guten Spielern sieht man in der Liga, Champions League und in diesem Jahr noch an der WM. Dann während der Vorbereitung an diesem komischen Cup. Irgend einmal ist das Potential erschöpft und die Leute wenden sich dann vermehrt anderen Sportarten zu. Somit wird sich das ganze in ein paar Jahren ohnehin von selber reduzieren.

    Ich habe dahingehend immer mehr das Gefühl, dass sich die WM mit mehr Teams noch zu einem Coup entwickelt, da man etwas unbekanntere Teams/Spieler zu sehen kriegt.
  • Ohmann94 26.07.2018 16:54
    Highlight Highlight Die Reihenfolge ist Manchester United und City... nicht umgekehrt! Immer zuerst den für die Stadt wichtigeren, grösseren und erfolgreicheren Klub nennen.
    • Rodney Stokes 26.07.2018 17:02
      Highlight Highlight also gar keinen :P
    • maddoxxx 26.07.2018 17:07
      Highlight Highlight Ich hätte gern deine Probleme... ✌️
    • incorruptus 26.07.2018 17:39
      Highlight Highlight Ich hab mich tatsächlich während dem Lesen gefragt, ob es jemanden gibt, der das stört. Und siehe da - wobei wenn wir so die letzten Jahre vergleichen, ist Manchester eindeutig hellblau.
    Weitere Antworten anzeigen

Ein Problem namens Wanda – wie Torjäger Mauro Icardi bei Inter in Ungnade gefallen ist

Ein ehemaliges Model als Beraterin eines der treffsichersten Stürmers Europas? Kein Witz, sondern Realität. Mauro Icardis Ehefrau Wanda Nara wollte für ihren Mann bei Inter Mailand eine Lohnerhöhung aushandeln – doch das Ganze ist längst zu einer öffentlichen Schlammschlacht verkommen.

Eine «Comedia dell'arte» («Volkskomödie») spielt sich derzeit in der Opernstadt Mailand ab. In den Hauptrollen: Inter-Captain Mauro Icardi und Giuseppe Marotta, der neue Vorstandsvorsitzende der «Nerazzurri». Regie führt allerdings Icardis Ehefrau und Beraterin Wanda Nara – und genau da liegt das Problem.

Ursprünglich ging es um die Vertragsverlängerung von Icardi. Der Kontrakt des argentinischen Star-Stürmers läuft zwar erst Ende Juni 2021 aus, doch Nara wollte für ihren Gatten und Klienten …

Artikel lesen
Link zum Artikel