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China kann seinen Satelliten Tiangong 1 nicht mehr kontrollieren – 2017 stürzt er auf die Erde

Publiziert: 22.09.16, 12:59 Aktualisiert: 25.09.16, 11:10

Erst letzte Woche hat China sein Raumlabor Tiangong 2 ins All geschossen. Noch bevor der «Himmelspalast» seine Umlaufbahn in 393 Kilometer Höhe erreichte, räumten chinesische Funktionäre ein, dass sie die Kontrolle über dessen Vorläufer – das Raumlabor Tiangong 1 – verloren haben. 

Tiangong 1 war über 1600 Tage aktiv. Ende 2017 wird das Raumlabor unkontrolliert abstürzen.  Bild: CMSA

Tiangong 1, das die Erde seit fünf Jahren umkreist, hatte im März aufgehört, Daten zu übermitteln. Das erste chinesische Raumlabor wird voraussichtlich Ende 2017 unkontrolliert abstürzen. Aufgrund seiner Grösse wird Tiangong 1 nicht vollständig in der Atmosphäre verglühen; einige Trümmerstücke des rund 10,4 Meter langen und 8,5 Tonnen schweren Labors werden die Erdoberfläche erreichen.

Nicht zum ersten Mal: Bei solchen Abstürzen regnen immer wieder Trümmerteile auf die Erde. 13 Beispiele: 

Kosmos 954

Ein Trümmerstück des Satelliten. Bild: Wikimedia

Januar 1978
Der sowjetische Überwachungs-Satellit Kosmos 954 stürzt über Kanada ab, wobei radioaktive Trümmer – der Satellit bezog seine Energie aus einem Atomreaktor – auf einem 600 Kilometer langen Streifen im dünn besiedelten Nordwesten des Landes niedergehen. Trotz einer aufwändigen Suchaktion kann nur etwa 0,1 Prozent des gefährlichen Materials geborgen werden. 

Skylab

So gross wie ein Reihenhaus: US-Raumstation Skylab.  Bild: AP NASA

Juli 1979
Skylab, die erste US-Raumstation, stürzt vier Jahre früher als ursprünglich berechnet ab. Die Nasa steuert die 30 Meter lange und 80 Tonnen schwere Raumstation so, dass deren letzter Orbit vor allem über Wasserflächen verläuft. Da Skylab etwas später als vorgesehen in Teile zerbricht, gehen die Trümmer etwas weiter östlich in West-Australien nieder. 

Skylab-Trümmerstück. Bild: blog.b92.net

Pegasus 2

Drei Jahre lang aktiv: US-Satellit Pegasus 2. Bild: Wikimedia

November 1979
Der 1965 in den Orbit geschossene, 11,6 Tonnen schwere US-Satellit stürzt in den Atlantik, ohne Schaden anzurichten. 

Saljut 7

Saljut 7 mit angedockter Sojus T-14. Bild: Spacefacts.de

Februar 1991
Die zweite sowjetische Raumstation Saljut 7, ein 16 Meter langer und 19 Tonnen schwerer Koloss, stürzt gut ein Jahr, nachdem der Treibstoff ausgegangen ist, unkontrolliert über Argentinien ab. Auf die 400 Kilometer von Buenos Aires entfernte Kleinstadt Capitan Bermudez gehen zahlreiche Trümmerstücke nieder, niemand wird verletzt. 

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Mir

Mir (russisch für «Frieden» bzw. «Welt»): Damals das grösste künstliche Objekt im Erdorbit.  Bild: AP, NASA

März 2001
Nach 15 Jahren Betriebszeit tritt ein wahrer Gigant
wieder in die Erdatmosphäre ein: Die russische Raumstation Mir wiegt 135 Tonnen und ist so gross wie sechs Schulbusse. Mir wird vollständig kontrolliert zum Absturz gebracht und verglüht als Feuerball über dem Südpazifik, wo die letzten Trümmerstücke niedergehen.  

Wie Sternschnuppen: Trümmer der Mir verglühen über dem Südpazifik. Bild: AP

Columbia

Das zerbrochene Space Shuttle über dem Himmel von Texas.  Bild: AP

Das erste weltraumtaugliche Space Shuttle der Nasa bricht auf seiner 28. Mission beim Wiedereintritt in die Atmosphäre kurz vor der Landung über Texas auseinander. Alle sieben Besatzungsmitglieder kommen bei der Katastrophe um. Einige Teile des Raumfähre verglühen, andere gehen über den Südstaaten der USA nieder. Gefundene Trümmer werden von den Behörden gesammelt, um die Absturzursache zu rekonstruieren.  

Trümmerteile der Columbia in einem Hangar. Bild: EPA NASA

Beppo Sax

Absturz nach sieben Jahren Dienst im Orbit: Beppo Sax. Bild: acsstudio.acsys.it

April 2003
Der italienisch-niederländische Satellit stürzt 300 bis 400 Kilometer von den Galapagos-Inseln entfernt in den Pazifik. Zuvor war befürchtet worden, Bruchstücke des knapp 1,4 Tonnen schweren Röntgensatelliten könnten über Land niedergehen. Experten gehen davon aus, dass einige Trümmerstücke aus Stahl und Titan von bis zu 100 Kilogramm Gewicht die Erdoberfläche erreicht haben. 

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Progress 12 M-12

Start des Progress-Raumschiffs auf einer Sojus-Trägerrakete in Baikonur.  Bild: EPA

August 2011
Ein russischer Frachter vom Typ Progress stürzt kurz nach dem Start auf dem Weg zur Internationalen Raumstation ISS wegen einer Fehlfunktion des Triebwerks ab. Der Frachter mit knapp drei Tonnen Versorgungsgütern zerbricht über dem Altai-Gebirge in Russland. Die Bruchstücke könnten radioaktiv verseucht sein, warnen die Behörden. 

Progress-Raumschiff. Bild: Wikimedia

UARS

So gross wie ein Bus: US-Forschungssatellit UARS.  Bild: AP NASA

September 2011
Der 6,5 Tonnen schwere amerikanische Upper Atmosphere Research Satellite (UARS) stürzt vor der Westküste Nordamerikas über dem Pazifik ab. Die Trümmer – nach Schätzungen der Nasa erreichen rund 26 Stücke mit einem Gewicht von bis zu 140 Kilogramm die Erdoberfläche – verteilen sich über einen Umkreis von 800 Kilometern. 

Karte des UARS-Orbits: Der gelbe Balken zeigt den berechneten Ort des Wiedereintritts, die gelbe Linie die Bahn der Trümmer. Karte: Earthsky.org

ROSAT

Der bis dahin schwerste deutsche Satellit: Das Röntgenobservatorium ROSAT.  Bild: EPA

Oktober 2011
Nachdem der deutsche Röntgensatellit ROSAT kontinuierlich an Höhe verloren hat, umkreist er Ende September 2011 die Erde in nur noch 290 Kilometer Höhe. Der knapp 2,5 Tonnen schwere Satellit kann nicht kontrolliert zum Absturz gebracht werden, da er kein Triebwerk besitzt. Im Oktober verglüht er über dem Golf von Bengalen im Indischen Ozean. Schäden durch Trümmer sind nicht bekannt. 

ROSAT beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre.  Bild: dlr.de

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Phobos-Grunt

Die Mars-Sonde vor dem Start.  Bild: EPA

Januar 2012
Die russische Mars-Sonde Phobos-Grunt, die aufgrund eines technischen Defekts den Erd-Orbit nicht verlassen konnte, tritt über dem Pazifischen Ozean unkontrolliert in die Atmosphäre ein und verglüht zu grossen Teilen. Gemäss Schätzungen der Europäischen Weltraumagentur ESA erreichen Trümmer der Raumsonde bis zu einem Gewicht von 300 Kilogramm die Erdoberfläche; Giftstoffe wie das radioaktive Kobalt sollen jedoch verglüht sein. 

Vor dem Absturz: Aufnahme von Phobos-Grunt mit dem Weltraumbeobachtungsradar TIRA.  Bild: Fraunhofer FHR/dapd

GOCE

November 2013
Das Ionen-Triebwerk des Gravity field and steady-state ocean circulation explorer (GOCE) fällt aus, nachdem der Xenon-Vorrat aufgebraucht ist. Der geowissenschaftliche Satellit der ESA verliert darauf an Höhe und tritt rund drei Wochen später in die Erdatmosphäre ein. Während seiner Bahn über Sibirien, den Indischen Ozean, den Pazifik und die Antarktis bis über den Südatlantik verglüht GOCE zum grössten Teil; schätzungsweise ein Viertel der Gesamtmasse stürzt als Trümmer bei den Falklandinseln ins Meer. Schäden sind nicht bekannt.

Progress M-27M

Start der Sojus-Trägerrakete mit dem Prospekt-M-27M-Raumschiff.  Video: YouTube/Телестудия Роскосмоса

Mai 2015
Der russische Raumfrachter Progress M-27M startet Ende April 2015 zu seinem Versorgungsflug für die Internationale Raumstation (ISS), erreicht aber aufgrund eines technischen Problems die geplante Umlaufbahn nicht. Eine gute Woche später verglüht der ausser Kontrolle geratene Transporter in der Atmosphäre. Einige Wrackteile fallen westlich von Chile in den Südpazifik. 

Die Wiedereintrittsorte des Raumtransporters gemäss der russischen Weltraumorganisation Roskosmos und dem US-Militär.  Karte: russianspaceweb.com

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600
  • Lowend 22.09.2016 17:32
    Highlight Zum Glück heisst die Überschrift nicht: "Wenn Russlands Flop-Satelit ...", weil dann sicher schon 200 Kommentare und mehr geschrieben worden wären, die von der westlichen Lügenpresse, über die Herrlichkeit Putins, bis zur Mondlandung der NASA, die natürlich gefaked war, so ziemlich jede Halb- bis Unwahrheit posten würden, nur um von der Tatsache abzulenken, dass ein russischer Satelit zur Erde stürzt.
    17 7 Melden
    • MikoGee 22.09.2016 20:36
      Highlight Naja die Russen waren die ersten die einen Satelliten hochgeschossen haben. Ausserdem war der erste Mensch im All, Juri Gagarin, auch Russe. Und um dem die Krone aufzusetzen: Ihre Raketen-Technik verdanken die Amis Wernher von Braun und anderen Deutschen Wissenschaftlern, welche im Rahmen von "Project Paperclip" ihr Heil im Tausch gegen Nazi-Errungenschaften suchten.
      Die weltberühmte Rede von J.F. Kennedy, "We choose to go to the Moon in this decade and do the other things, not because they are easy, but because they are hard" soll anscheinen auch von Braun geschrieben haben, würde passen. ;)
      10 5 Melden
    600
  • MikoGee 22.09.2016 16:36
    Highlight Passend dazu lief doch gerade gestern Abend der geniale Klassiker «Space Cowboys»...jetzt bloss keine falsche Gedanken aufkommen lassen. ;)
    10 0 Melden
    600
  • Ketsch 22.09.2016 13:04
    Highlight Jetzt rein theoretisch.
    Gäbe es nicht eine Möglichkeit, den Satelitten kontrolliert im Weltraum zu sprengen?
    Dadurch wären es mehrere kleine Teile nacher, welche dann in der Atmosphäre verglühen.

    Problem gelöst.
    2 33 Melden
    • zuercher123 22.09.2016 13:16
      Highlight Ganz doofe Idee, dann hast du eine riesige Trümmerwolke in der Umlaufbahn des Satelliten, welche dann andere Satelliten und Raumschiffe zerstören könnte.
      55 0 Melden
    • Ketsch 22.09.2016 13:22
      Highlight Gut, soweit habe ich nicht überlegt xD
      23 1 Melden
    • EvilBetty 22.09.2016 14:01
      Highlight Ist auch fraglich ob sich der Satellit überhaupt sprengen lässt.
      8 0 Melden
    • Daniel Huber 22.09.2016 14:17
      Highlight zuercher123 hat Recht, eine solche Massnahme wäre problematisch. Als China 2007 testweise einen ausgedienten Satelliten mit einer Antisatellitenrakete zerstörte, zerbrach dieser in über 40'000 Trümmerstücke von mehr als einem Zentimeter Durchmesser. Seither kreisen diese im Orbit um die Erde und gefährden andere Raumfahrzeuge.
      20 0 Melden
    • Hierundjetzt 22.09.2016 15:07
      Highlight Korrekt. Das Problem ist die Erdanziehung / Gravitation. Die Trümmer bleiben in einer stabilen Umlaufbahn um die Erde
      11 1 Melden
    • Deverol 22.09.2016 15:56
      Highlight Ausserdem ein ethisches Problem. Mit einer solchen Technik kann man auch einem unliebsame Weltraumobjekte sprengen.
      7 1 Melden
    • MikoGee 22.09.2016 20:43
      Highlight Einfach mal "Gravity" schauen, erklärt das Problem ziemlich exakt...und unterhaltsam ;)
      5 0 Melden
    600

Die vergessenen Jahre des Terrors: In den 70ern und 80ern zogen Terroristen eine Blutspur durch Europa

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