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Das sind die besten Fotografien des Jahres – eine Schweizerin hat's auch geschafft

bild: © Peter Franck

Eine minimalistische Autobahn, ein Schweizer Sterbebett und tote Hautfetzen – das sind die besten Fotografien des Jahres.

21.04.17, 17:11 21.04.17, 17:59

Jedes Jahr zeichnet die World Photography Organisation die besten Fotografien aus. In zwei verschiedenen Klassen werden sowohl Amateure als auch Profis für ihre herausragenden Bildkompositionen ausgezeichnet.

Die Gewinner des Amateur-Wettbewerbs wurden bereits vor einem Monat bekannt gegeben:

Nun sind auch die Sieger der professionellen Kategorie klar. Hier sind sie: 

Architektur

bild: © Dongni

Dekonstruktion und Rekonstruktion sind die Schlagwörter der Foto-Serie des Chinesen Dongni. Sie beschäftigt sich mit der wuchernden Urbanisierung, die durch seine Linse gesehen minimalisitsche Züge erhält.

Ebenfalls in dieser Kategorie angetreten:

Konzept

bild: © Sabine Cattaneo

Sterben in der Schweiz. Zuhause. Im Bett. Im Fernsehsessel. Im Spital. Mit diesem Thema hat sich Sabine Cattaneo befasst. Sie fotografiert die Orte, an denen Menschen sterben – wollen oder können. Ihre Bilder bestückt sie mit Hintergrundfakten an der Seite.

Ebenfalls in dieser Kategorie angetreten:

Fragen des Zeitgeists

bild: © Tasneem Alsultan

Saudi-Arabien gilt als das Vorzeigeland, wenn es um islamische Regeln geht. Doch gemäss der Fotografin Tasneem Alsultan besteht eine grosse Diskrepanz zwischen den Gesetzten des Korans und den lokalen Traditionen. Sie erforschte diese Klüfte auf fotografische Art und Weise. 

Ebenfalls in dieser Kategorie angetreten:

Landschaft

Bild: Frederik Buyckx

«Without» heisst die Fotoserie des Belgiers Frederik Buyckx. Er reiste im Winter durch den Balkan, Skandinavien und Zentralasien und erfreute sich an der Verschiedenheit der Landschaft. 

Ebenfalls in dieser Kategorie angetreten:

Porträt

bild: © George Mayer

Der Sieg geht an George Mayer aus Russland. Mit der Porträt-Serie «Light. Shadows» hat er die Jury überzeugt.

Ebenfalls in dieser Kategorie angetreten:

Stillleben 

bild: © Henry Agudel

Der Sieg in der Kategorie «Stillleben» geht an eine Fotoserie mit eindrücklichem Hintergrund. In Kolumbien gelten über 130'000 Personen als vermisst. Viele von ihnen sind Kriegsopfer, deren tote Körper bis jetzt nicht identifiziert wurden. Sie liegen übers Land verteilt in verschiedenen medizinischen Fakultäten. Individuelle Stellen ihrer Körper, beispielsweise Tätowierungen, können bei der Identifikation helfen. Henry Agudelo hat sich diesen Körperstellen angenommen und dabei eine Fotoserie kreiert, die unter die Haut geht.

Ebenfalls in dieser Kategorie angetreten:

Natur

bild: Will Burrard-Lucas

Der Brite Will Burrard-Lucas war auf Safari in West-Sambia. Anders als der Standard-Tourist war er nachts unterwegs. Mittels einer speziellen Aufnahmetechnik gelang es ihm, das afrikanische Wildleben festzuhalten. So, wie es vor ihm noch niemand gemacht hat.

Ebenfalls in dieser Kategorie angetreten:

(jin)

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
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  • @cyclingsimon 21.04.2017 19:09
    Highlight sehr schöne bilder. danke fürs zusammenstellen
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  • rundumeli 21.04.2017 18:58
    Highlight jawohl watson ... feinaufgemacht ...weiter so ... mehr bildli, weniger trump
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    • Rendel 21.04.2017 20:07
      Highlight Du meinst sicher weniger Trumpbildli. Wer sich gar nicht für Politik interessiert, findet auf Instagramm Bildli zu Hauf.
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    • rundumeli 22.04.2017 13:34
      Highlight nein ... das mein ich nicht ... weniger soap-opera-hafte fixierung auf jedes hüsteln von trump ... ach !

      vielleicht auch mal ein bericht über die politik unserer nachbarländer ... auch ausserhalb von attentaten und wahlen ... wieso hat zb estland das vielleicht demokratischste system europas ... oder so ... ja , das würd mich dann schon interessieren ... halt so wie in den anfangszeiten ... wo die unkoventionellen headlines öfters zum lesen abseits der agenturmeldungen verführten!

      es gibt sie ja schon, die guten ansätze ... reto fehr in afrika* ... und eben dies da ... no need to cry :-)
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    • Rendel 22.04.2017 14:11
      Highlight Ah, ok, nun versteh ich Dich und bin da mit Dir einig. Ich würde gern mehr lesen, durchaus auch Regionales. Mehr Bildli brauch ich nicht, sind mir schon zu viele. Wieder mehr Gehaltvolles wäre schön.

      Zu den Bildli hier hätte ich gern die ganzen Serien der Fotografen gehabt und etwas mehr Text zu selbigen, etwas Hintergrundinformation.
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Schaffe chasch au spöter: PICDUMP!

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