Fotografie
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17 Tipps und Tricks, um das perfekte Porträtfoto zu schiessen

Um gute Porträtfotos zu schiessen, brauchst du nicht zwingend eine professionelle Ausrüstung. Bild: Unsplash

13.01.18, 15:30


Bei der Porträtfotografie steht der Mensch im Mittelpunkt. Doch ein interessantes und schönes Porträtfoto zu machen, ist gar nicht so einfach. Deshalb haben wir 17 Tipps und Tricks zusammengestellt, die euch den Einstieg etwas erleichtern sollten.

Licht und Schatten

Die richtige Beleuchtung ist für ein gelungenes Foto sehr wichtig. Als natürliche Beleuchtung eignen sich vor allem die frühen Morgen- und die späten Abendstunden. Zu diesen Zeiten steht die Sonne tief am Himmel und das Licht ist besonders schmeichelhaft.

Indirektes Licht

Portrait-Fotografie
Mann, Tattoos
https://unsplash.com/photos/OfOODQD-sy0

Das Gesicht ist gleichmässig ausgeleuchtet und es sind keine störenden Schlagschatten im Bild. Bild: Unsplash

Um scharfe Schatten im Gesicht zu verhindern und eine gleichmässige Ausleuchtung zu erreichen, solltest du indirekte Lichtquellen einsetzen. Du kannst beispielsweise eine helle Lampe auf die Decke richten, welche dann das Licht auf dein Modell reflektiert. Wenn du mit Blitz fotografierst, solltest du diesen ebenfalls umlenken, so dass er nicht direkt auf das Gesicht fällt.

Das Spiel mit den Schatten

Portrait-Fotografie
Schatten, mann
Mütze, Graffiti
https://unsplash.com/photos/AaIOFaVjmbI

Bild: Unsplash

Du kannst die Wirkung von Schatten aber auch gezielt einsetzen, um deinem Foto mehr Ausdruck zu verleihen. Dabei musst du darauf achten, dass die Schatten die Gesichtszüge optimal unterstreichen. Du kannst beispielsweise so fotografieren, dass eine Hälfte des Gesichts im Dunkeln liegt.

Gegen die Sonne fotografieren

Portrait-Fotografie
https://unsplash.com/photos/AsxHP83GdrE

Die Sonnenstrahlen verursachen die goldige Verfärbung des Bildes. Bild: Unsplash

Wenn du gegen die Sonne fotografierst, ergibt sich in den Haaren ein schöner Glanz. Dies verleiht deinem Modell ein engelhaftes Strahlen. Ausserdem wird bei dieser Art der Fotografie der Hintergrund aus dem Fokus genommen und so eine weiterer Effekt erzeuget.

Nimm dir Zeit, den passenden Hintergrund zu finden

Fotografiere nicht einfach nur vor einer weissen Wand. Sieh dir deine Umgebung genauer an und probiere verschiedene Hintergründe aus!

Portrait-Fotografie
Mann, Grafitti
https://unsplash.com/photos/sibVwORYqs0

Bild: Unsplash

Portrait-Fotografie
Frau, verspielt, Blumen
https://unsplash.com/photos/KEmdSEqsn6M

Bild: Unsplash

Mann, Portrait-Fotografie, Reise
https://unsplash.com/photos/hodKTZow_Kk

Bild: Unsplash

Blickwinkel

Der Winkel bestimmt wie der Betrachter sich mit der abgebildeten Person identifiziert. Deshalb solltest du überlegen, welche Wirkung du erzielen willst und den passenden Blickwinkel wählen. 

Von unten

Portrati-Fotografie
https://unsplash.com/photos/F3JX2XXDnuM

Bild: Unsplash

Wenn du dein Modell von unten fotografierst, strahlt das Bild Stärke und Überlegenheit aus. 

Von oben

Portrait-Fotografie
https://unsplash.com/photos/Ne9O_c9hQPA

Bild: Unsplash

Von oben fotografiert wirkt dein Modell verletzlich. Gedankenverlorene Posen können auf diese Weise besonders gut in Szene gesetzt werden.

Von der Seite 

Portrait-Fotografie
https://unsplash.com/photos/oXv2yGad50c

Bild: Unsplash

Die Porträts von der Seite heben markante Gesichtszüge hervor und verleihen dem Bild eine nachdenkliche Stimmung.

Erzähle eine Geschichte

Ein gutes Porträtfoto erzählt die Geschichte des fotografierten Menschen. Um das zu erreichen, musst du deinem Modell die Möglichkeit geben, sich auszudrücken. Wichtig ist, dass nicht du vorgibst wie das Foto aussehen soll, sondern dies den Menschen vor der Linse entscheiden lässt.

Setze dein Modell in Szene

Portrait-Fotografie
Mann
https://unsplash.com/photos/EQYE2v6UKG4

Je natürlicher die Handlung, umso authentischer wirkt dein Modell. Bild: Unsplash

Portrait-Fotografie
https://unsplash.com/photos/3EaevlO2uPI

Die simple Bildkomposition unterstreicht die Einfachheit und Bescheidenheit und hat eine besondere Wirkung auf den Betrachter. Bild: Unsplash

Portrait-Fotografie
Mann
https://unsplash.com/photos/cz6mWKVLTfM

Auch das komplette Gegenteil kann eine Geschichte erzählen – wie beispielsweise auf diesem unruhigen Bild. Bild: Unsplash

Dein Modell muss sich wohl fühlen!

Für ein gelungenes Bild ist es wichtig, dass sich die Person vor der Linse wohl fühlt. Um dies zu erreichen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Achte unbedingt auf eine lockere Atmosphäre, indem du beispielsweise Musik laufen lässt.

Gib deinem Modell etwas in die Hand

Frau im Plattenladen
Portrait-Fotografie
https://unsplash.com/photos/wejxKZ-9IZg

Bild: Unsplash

Oftmals weiss man nicht wohin mit den Händen, wenn man fotografiert wird. Wenn du deinem Fotomodell einen Gegenstand gibst, werden die Bilder authentischer. 

Bewegung

Portrati-Fotografie
https://unsplash.com/photos/7iTE5rhI6lc

Bild: Unsplash

Bewegung verleiht der Fotografie Schwung. Lass die Person auf dich zu oder von dir weg gehen. Wenn die Stimmung bereits etwas gelockert ist, spiel Musik ab und lass dein Modell tanzen. Wenn sich Menschen bewegen, entstehen besonders lebendige Bilder.

Nimm mehrere Personen dazu

Portrait-Fotografie
https://unsplash.com/photos/jg_t3PBq5Jo

Bild: Unsplash

Wenn du etwas scheue Personen vor die Linse kriegen willst, sollten sie gemeinsam agieren. Lass sie sich gegenseitig Witze erzählen. Die dadurch erreichte lockere Stimmung führt zu fröhlichen Porträtfotos.

Bildausschnitt

Der Bildausschnitt ist ein wichtiges Gestaltungsmittel. Diesen kannst du bei der digitalen Nachbearbeitung genau festlegen. Allerdings lohnt es sich, sich bereits während des Fotografierens Gedanken über die Bildkomposition zu machen. Durch das Zuschneiden des Bildes wird der Blick des Betrachters auf die wichtigen Stellen gelenkt. 

Mittiges Bild

Portrait-Fotografie
https://unsplash.com/photos/VVEwJJRRHgk

Bild: Unsplash

Wenn du das Motiv in deinem Foto genau in der Mitte platzierst, musst du darauf achten, dass es nicht langweilig wirkt. Beim obigen Bild wird dies durch die Grashalme im Vordergrund verhindert. 

Nahaufnahme

Portrait-Fotografie
https://unsplash.com/photos/W0yHcPCEepA

Bild: Unsplash

Bei der Nahaufnahme werden bewusst alle anderen Dinge weggeschnitten. So steht das Gesicht im Fokus und wird somit als wichtigster Teil des Bildes wahrgenommen. Die Fotografie wirkt nun besonders intensiv.

Drittel-Regel

Portrait-Fotografie
https://unsplash.com/photos/pZjZeylemD4

Bild: Unsplash

Die Drittel-Regel basiert auf dem Prinzip des Goldenen Schnittes. Eine solche Bildkomposition wirkt auf den Betrachter besonders harmonisch. Das Hauptmotiv wird dabei im unteren Bereich des rechten oder linken Drittels platziert.

Nachbearbeitung

Fast jede gute Fotografie wird im Nachhinein digital bearbeitet. Das hat den Vorteil, dass du Fehler korrigieren kannst oder die Wirkung des Bildes durch eine gezielte Bearbeitung verstärken kannst. Du musst dir dazu nicht unbedingt eine teure Photoshop-Lizenz kaufen. Im Internet gibt es viele günstige oder kostenlose Alternativen.

Schwarz/Weiss-Foto

Portrait-Fotografie
https://unsplash.com/photos/SL5COy-RhCQ

Bild: Unsplash

Besonders bei stimmungsvollen Bildern kannst du die Wirkung erhöhen, wenn du die Bilder schwarz/weiss machst. Allerdings solltest du nicht nur einen entsprechenden Filter über das Bild legen, sondern ein bisschen ausprobieren, da es verschiedene Abstufungen gibt.

Farben anpassen

Portrait-Fotografie
https://unsplash.com/photos/k6aQzmIbR1s

Bild: Unsplash

Viele Bilder kommen in einem ganz bestimmten Farbprofil daher. Dieses eignet sich, um dem Foto mehr Ausdruck zu verleihen. Die Hervorhebung kalter Töne eignet sich vor allem für melancholische Bilder, warme Farbprofile eher für fröhliche Fotografien.

Retuschieren

Portrait-Fotografie
https://unsplash.com/photos/rDEOVtE7vOs

Bild: Unsplash

Um deinem Foto den letzten Schliff zu verleihen kannst du etwaige glänzende oder rote Stellen retuschieren. Aber übertreib es nicht mit dem Nachbearbeiten, nicht so wie ...

... diese Personen hier:

So sieht es hinter den Kulissen perfekter Fotos aus:

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Du könntest jetzt in ein Buchgeschäft deiner Wahl gehen und würdest direkt neben der Esoterik-Abteilung zahlreiche Bücher finden, die dir auf 527 Seiten «Das Geheimnis» verraten. Oder du liest einfach diesen Artikel.

Du machst neue Bekanntschaften, hast den Namen aber nach fünf Sekunden wieder vergessen? Wiederhole den Namen gleich nach der Bekanntmachung. Wenn du ihn selber aussprichst, kannst du ihn dir besser merken und signalisierst deinem Gegenüber, dass du zugehört hast.

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