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Fahrplanwechsel und 7 weitere Dinge, die nur uns Schweizer ernsthaft beschäftigen

Werfen wir mal einen Blick auf Ängste, Sorgen und Gründe für eine gepflegte Enervierung und vielleicht gar kleine Freuden, die wir nur in der Schweiz antreffen.
14.12.2018, 05:0714.12.2018, 14:25

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Mitte Dezember ist es jeweils so weit: Die SBB ändern ihren Fahrplan. Sofort muss kontrolliert werden, ob diese Feinjustierung der Abfahrts- und Ankunftszeiten nun positiv oder negativ zu werten ist. Schliesslich geht es um Minuten. Meistens um eine Minute. Willkommen in der Schweiz.

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Eine stets gern gehörte Geschichte in schummrigen Runden ist die heroische Nacherzählung von dem einen Stau, als sich jemand auf der rechten Fahrbahn, im Wissen, dass die Spur in 100 Metern eingezogen wird, vorbei schlich, du dies bemerkt hast und ihn aus Prinzip nicht rein gelassen hast. Frechheit, so was.

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Untüchtig zu wirken ist schlimmer, als untüchtig zu sein. Aufgrund dieser Auffassung sind wir Schweizer die Einzigen, die insbesondere dann zur Arbeit erscheinen, wenn es dem Arbeitsbetrieb nicht zuträglich ist. Und die Grippewelle reibt sich die Hände, leckt sie ab und ist jetzt auch krank, bravo ...

Diese Verdrossenheit in Sachen Präsenz am Arbeitsplatz ist insbesondere angesichts folgenden (üblichen) Reaktionen überraschend:

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Was man sich von einem ausgerichteten Gruss kaufen kann, ist bislang unklar. Dennoch darf nicht unterschätzt werden, welchen Wert ein Gruss zu haben scheint. Das Nicht-Ausrichten kommt einem persönlichen Affront gleich.

Und ich so:

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Hach, die guten alten Zeiten.
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Geht es den Schweizern ans Portemonnaie, ist schnell fertig mit «Gigäle». Das ist nachvollziehbar. Dass dieser Reflex allerdings beim kleinstmöglichen Betrag (im Wissen um die Gründe dahinter) bereits ausgelöst wird, ist uns doch eigen.

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Wie praktisch, dass in der Schweiz das Trinkgeld pro forma institutionalisiert ist. So kann man die glücklichen Service-Mitarbeitenden getrost wiederholt darauf aufmerksam machen, dass sie sich eigentlich bereits glücklich schätzen können. Eine schöne Tradition.

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Die Schweiz ist gewiss nicht das einzige Land, indem es auf fahrenden Treppensteigen rechts zu stehen und links zu stehen gilt. Die Missachtung dieses Gebots wird jedoch wesentlich rigider sanktioniert. Böse Blicke, Anfeindungen, Rempler, Handgreiflichkeiten ... bestenfalls ...

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Raclette hat viel mit Gefühlen zu tun. Dementsprechend ist es nicht überraschend, dass enttäuschte Erwartungen zum Hinterfragen der Beziehung zwischen Gastgeber und Gästen führen. Deshalb sollte die sorgsame, vollumfängliche Planung eines Raclette-Abends traditionell höchste Priorität geniessen.

Sandro isst Raclette mit Brot – Schweiz, empöre dich!

Video: watson/Emily Engkent, Angelina Graf, Sandro Zappella

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