Schweiz
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Thomas N. schuldig und ordentlich verwahrt ++ Staatsanwältin: «Wir sind zufrieden»

16.03.18, 07:42 16.03.18, 13:53


epa06599945 A general view on the police building of the cantonal police of Aargau where the Rupperswil's quadruple murder trial of the Lenzburg District Court takes place, in Schafisheim, Switzerland, 13 March 2018. Thomas N. is accused of the murder of four people, a woman, two boys and a girl with a knife, on 21 December 2015 in a family home in Rupperswill.  EPA/WALTER BIERI

Bild: EPA/KEYSTONE

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69
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    Alle Leser-Kommentare
  • Bivio 16.03.2018 13:41
    Highlight Man könnte die Problematik entschärfen würde man die lebenslange Freiheitsstrafe "verlängern". Heute kann man nach 15 Jahren bereits bedingt entlassen werden. Würde diese Hürde erhöht, gäbe es den Gerichten die Möglichkeit extrem gefährliche Gewalttäter länger einzusperren und die leidige Diskusion um therapierbarkeit entschärfen. Selbstverständlich könnte eine strafbegleitende Therapie angeordnet werden. Ich sähe eine Strafe von mindestens 30 Jahren als ausreichend. Anschliessend würde alle 5 Jahre eine Untersuchung zeigen, ob der Täter immer noch gefährlich ist.
    14 5 Melden
  • Rumbel the Sumbel 16.03.2018 13:00
    Highlight Eine bedingte Entlassung ist nur dann möglich, wenn erwartet werden kann, dass sich der Verwahrte in Freiheit bewährt. Die Probezeit beträgt dann 2 bis 5 Jahre. Während der Probezeit kann der Betroffene zurück in die Verwahrung versetzt werden, wenn die Gefahr besteht, dass er rückfällig wird. Auch die Probezeit kann verlängert werden. Noch Fragen? Viele Fragen!!
    2 9 Melden
  • Rumbel the Sumbel 16.03.2018 13:00
    Highlight Eine ordentliche Verwahrung ist nicht befristet und kann bis zum Tod des Verwahrten dauern. Die Vollzugsbehörden müssen sie allerdings zwei Jahre nach der Anordnung und danach jährlich überprüfen. Ebenso müssen sie überprüfen, ob die Voraussetzungen für eine Umwandlung in eine kleine Verwahrung, eine stationäre therapeutische Massnahme, gegeben sind. Noch Fragen? Viele Fragen!!
    2 8 Melden
  • yahug 16.03.2018 12:24
    Highlight Ich bin zufrieden mit dem Urteil.

    Er bekommt die höchstmögliche Freiheitsstrafe plus eine ordentliche Verwahrung, welche ich auch als angemessen betrachte. Eine lebenslange Verwahrung setzt Vorraus, dass ihn beide Gutachter als untherapierbar einschätzen, was allerdings nicht geschen ist, somit wäre die lebenslange Verwahrung widerrechtlich gewesen.

    Natürlich hat Frau Loppacher mit ihrer Argumentation auch Recht, allerdings wird Thomas N. auch so kaum mehr frei kommen.
    42 3 Melden
  • phreko 16.03.2018 11:48
    Highlight Das Urteil wird garantiert kassiert!

    Freiheitsstrafe= keine Therapie nötig,
    Verwahrung= keine Therapie möglich,
    Ambulante therapeutische Massnahme= Therapie doch möglich,

    Geht insgesamt nicht auf. Somit handelt es sich um ein politisches und kein ernsthaft strafrechtliches Urteil.
    11 82 Melden
    • Gar Manarnar 16.03.2018 12:41
      Highlight Rechtlich völlig nicht korrekt, dieser Kommentar.
      33 3 Melden
    • olmabrotwurschtmitbürli 16.03.2018 12:48
      Highlight Eine gewisse Widersprüchlichkeit sehe ich auch, aber das Gericht war ein wenig in der Klemme, da es sich nicht getraut hat, für eine stationäre Massnahme zu entscheiden, welche einen Aufschub (und evtl. Nichtvollzug) der Freiheitsstrafe zur Folge gehabt hätte. Das mediale Echo wäre natürlich vernichtend gewesen.

      Man darf auch nicht vergessen, dass Laienrichter am Entscheid beteiligt sind, die manchmal etwas "ergebnisorientierter" subsumieren.
      1 3 Melden
    • Bivio 16.03.2018 13:30
      Highlight Ich geb dir insofern recht, dass es Probleme gibt in der Beziehung zwischen lebenslänglich vs. Verwahrung. Genau auf diese Tatsache hat die Staatsanwältin hingewiesen und die lebenslängliche Verwahrung beantragt. Thomas N. ist ein Täter, welcher so im System nicht wirklich vorgesehen ist. Das Urteil, wie es jetzt gefällt wurde ist nicht politisch, sondern lediglich das einzige Mögliche wegen der problematischen Umsetzung der Verwahrungsinitiative. Oder was verstehen sie unter politisch?
      7 1 Melden
  • Madison Pierce 16.03.2018 11:45
    Highlight Sicher ein korrektes, im Rahmen des Gesetzes sogar hartes Urteil.

    Es entspricht allerdings meinem Gerechtigkeitsempfinden, dass ein solcher Täter die Chance auf eine Freilassung erhält. "Lebenslänglich" sollte "lebenslänglich" sein.
    25 15 Melden
  • Interessierter 16.03.2018 11:35
    Highlight Schade dass das Gericht in erster Instanz nicht den Mut hatte dem Antrag der Staatsanwältin zu folgen. Aber es wurde ja begründet. Ich finde immer noch, die Staatsanwältin war genial und hoffe, dass sie es weiterzieht.
    Ich habe einfach grosse Mühe damit nachzuvollziehen warum den Gutachten eine solche Bedeutung zugemessen wird. Ich kann verstehen, dass ein Gutachter alle am besten bis zum Lebensende therapieren will. Wer sägt schon an dem Ast auf dem er sitzt? Im vorliegenden Fall heisst das, dass für die nächsten 10 Jahre ein Psychologenjob gesichert ist. Ein Schelm der Böses dabei denkt...
    23 58 Melden
    • Tikvaw 16.03.2018 12:20
      Highlight Jedem Gefängnis Insassen steht eine psychiatrische Behandlung zu, egal wie lange er absitzen muss oder ob er als therapierbar gilt oder nicht.
      Auf die Anzahl "Jobs" etc. haben diese beiden Gutachten also überhaupt keine Auswirkung.
      Übrigens Psychiater sind nicht dasselbe wie Psychologen.
      52 3 Melden
    • Saraina 16.03.2018 14:16
      Highlight Der Gutachter wird den Täter kaum therapieren, zumal der eine von beiden ja schon pensioniert ist. Zudem gibt es eher Not an Therapieplätzen als an Patienten. Ein Patient, der den Arzt alle ein, zwei Wochen für eine Stunde sieht, sichert auch keinen "Psychologenjob". Die Idee, dass eine Gilde hier für ihre eigenen Bedürfnisse sorgt, ist also unsinnig.
      14 0 Melden
  • Der Tom 16.03.2018 11:32
    Highlight Taktisch perfekt! Hauptsache das Wort Verwahrung ist drin. Was bedeutet das jetzt genau? lebendlang = 18 Jahre = 13 Jahre bei guter Führung? Dazu ordentlich Verwahrt 3 Jahre?
    7 104 Melden
    • Theor 16.03.2018 11:42
      Highlight Gute Güte, Sie haben sich ja nichtmal annähernd mit der Materie auseinandergesetzt, bevor Sie Ihren Kommentar absendeten!
      83 5 Melden
    • Hashtag 16.03.2018 11:47
      Highlight Taktisch perfekt von wem? Und für was? Und mit welchem Motiv?
      40 2 Melden
    • yahug 16.03.2018 11:58
      Highlight Bei einer lebenslänglichen Haftstrafe kann man bedingt nach 15 Jahren entlassen werden. Dazu kommt dann allerdings die ordentliche Verwahrung, bei welcher man wieder frei kommt, wenn es die Psychiater/Ärzte als angemessen betrachten.

      Thomas N. wird wahrscheinlich nicht mehr auf freien Fuss kommen und wenn, dann krankheits- oder alterbedingt.
      56 2 Melden
    • zipfelgrind 16.03.2018 12:10
      Highlight Die Antworten auf deine Fragen stehen im Strafgesetzbuch, aber ich glaube, du willst die Antworten nicht wissen. Schade eigendlich...
      36 1 Melden
    • Der Tom 16.03.2018 13:00
      Highlight @Theor und Hashtag Danke für Ihre Offenheit!
      @yahung Danke für die Erklärung!
      @zipfelgrind Sorry habe vergessen das Strafgesetzbuch zu lesen.
      1 6 Melden
  • Chääschueche 16.03.2018 11:17
    Highlight Also bei einer Ordentlichen Verwahrung kann er wieder freikommen. Rein rechtlich gesehen. Das ist ja nach 2-5 Jahren in Verwahrung möglich.

    Hoffen wir das es nicht so kommt.
    37 9 Melden
  • jen23 16.03.2018 11:15
    Highlight Was heisst denn genau lebenslängliche Strafe? 15-20 Jahre? Auch wenn er danach verwahrt wird, verstehe ich nicht, wie die eigentliche Strafe so "mild" sein kann? Wenn man bedenkt, dass er drei Teenager und eine erwachsene Frau getötet hat, dann hat er ja mehr als 100 potentielle Lebensjahre "gestohlen"?
    39 43 Melden
    • Ehringer 16.03.2018 11:57
      Highlight Wieso die Strafe so milde ist? Weil das schweizer Strafgesetz keine höhere Strafe kennt.
      37 3 Melden
    • yahug 16.03.2018 12:03
      Highlight Die lebenslängliche Haftstrafe ist die höchste Strafe im Schweizer Strafrecht, also hat er rein strafrechtlich betrachtet, das härteste bekommen. Bei einer lebenslänglichen Haftstrafe kann man nach 15 Jahren bedingt entlassen werden.

      Eine Verwahrung wird nicht als Strafe sondern als Schutz vor der Öffentlichkeit betrachtet. Beider ordentlichen Verwahrung entscheiden die Psychiater/Ärzte, wann er im Stande ist, in die Öffentlichkeit gelassen zu werden. Meist passiert dies aber erst altersbedingt, also wird er wahrscheinlich nur noch zum Sterben auf freien Fuss kommen.
      34 1 Melden
    • jen23 16.03.2018 13:57
      Highlight Ich verstehe, dass das die höchste Strafe im Schweizer Strafrecht ist. Aber gerade das ist ja meine Kritik. Wie kann jemand 4 Leben auslöschen und dann ist die Strafe dafür nur 15J? Das widerspricht meinem persönlichen Gerechtigkeitsgefühl.
      9 6 Melden
    • Fabio74 16.03.2018 17:13
      Highlight Die Strafe ist ja NICHT 15 Jahre! Sondern lebenslang plus Verwahrung!
      Sprich wohl definitiv lebenslänglich.
      Ganzen Text lesen würde helfen
      2 2 Melden
  • oh snap 16.03.2018 11:00
    Highlight Sehr starkes Urteil, ich hoffe die Hinterbliebenen finden so zu einem Abschluss. Geschehenes kann zwar nie rückgängig gemacht werden, aber die Tatsache, dass der Täter im Normalfall nie mehr frei kommt, kann bei der weiteren Verarbeitung helfen. Zumindest hoffe ich das.

    Da Thomas N. nun nicht mehr ein mutmasslicher, sondern ein verurteilter Mörder ist, nimmt es mich Wunder, aus welchen Gründen sein Nachname noch nicht publik wurde. Kennt sich da jemand aus? Bei ähnlichen Verbrechen in der Schweiz sind die Täter mit ganzem Namen bekannt. Oder war das nur früher so?
    22 35 Melden
    • Datsyuk 16.03.2018 11:32
      Highlight Du brauchst den Nachnamen nichts zu wissen...
      47 16 Melden
    • ARoq 16.03.2018 11:34
      Highlight Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig und kann weitergezogen werden.
      26 0 Melden
    • Tineler 16.03.2018 11:38
      Highlight Verurteilt ist Thomas N. erst, wenn das Urteil rechtskräftig ist.
      Die Rechtsmittelfrist beträgt üblicherweise 30 Tage, schlimmstenfalls wird das Urteil bis vor Bundesgericht weitergezogen.
      19 1 Melden
    • bokl 16.03.2018 11:49
      Highlight Verurteilt ist er erst, wenn niemand Rekurs einlegt. Und auch dann ist sein Nachnahme unerheblich für die Öffentlichkeit.
      32 2 Melden
    • bud 16.03.2018 15:57
      Highlight Spielt es eine Rolle, ob er Nötzli, Nyffenegger oder Nobs heisst?
      1 0 Melden
  • MrJS 16.03.2018 10:55
    Highlight Wie hoch ist die Opferentschädigung?
    14 6 Melden
    • Tugium 16.03.2018 11:10
      Highlight Ca 750‘000.-. Auch wenn das nie vollständig ausbezahlt werden wird leider.
      18 7 Melden
  • Real John Doe 16.03.2018 10:49
    Highlight Das heisst nun nichts anderes, als dass man damit rechnen kann ihn in vielleicht 15 Jahren auf freiem Fuss anzutreffen? Das muss mal einer verstehen... :(
    11 142 Melden
    • Gar Manarnar 16.03.2018 10:55
      Highlight Nein, heisst es nicht.
      81 4 Melden
    • olmabrotwurschtmitbürli 16.03.2018 10:57
      Highlight Nein damit ist nicht im entferntesten zu rechnen.
      68 4 Melden
    • Fee.22 16.03.2018 11:00
      Highlight https://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/studie-zeigt-wie-viele-verwahrte-freikommen-die-schweiz-hat-alles-andere-als-eine-kuscheljustiz-132306227
      46 2 Melden
    • Dani Gerber 16.03.2018 11:04
      Highlight Wir sind in einem gesunden Rechtsstaat. Es ist unmöglich zu sagen, ob ein 34-jähriger Ersttäter lebenslänglich untheraphierbar ist. Deswegen ist das aus meiner Sicht genau das richtige Urteil.
      84 5 Melden
    • oh snap 16.03.2018 11:07
      Highlight Das ist so nicht korrekt, nein!
      31 7 Melden
    • Saraina 16.03.2018 12:29
      Highlight Das ist überhaupt nicht korrekt, denn zuerst muss die lebenslängliche Strafe fertig laufen, bevor die ordentliche Verwahrung überhaupt zu laufen beginnt.
      28 1 Melden
    • Fabio74 16.03.2018 17:17
      Highlight Nein das ist falsch.
      0 0 Melden
  • Olifant 16.03.2018 10:20
    Highlight Danke. Ich bin erleichtert über das Urteil.
    120 8 Melden
  • LU90 16.03.2018 10:15
    Highlight Gut so. So kommt er - nach bisheriger Umsetzung der ordentlichen Verwahrung - nur noch zum Sterben raus (aufgrund Alter oder Krankheit). Und ebenfalls wurde die Rechtsstaatlichkeit gewahrt (wenn man Kommentare in gewisser Zeitungen liest, sollte man denken wir leben nicht mehr in einem Rechtsstaat.. Auch wenn die Tat etwas vom Abscheulichsten ist, dass ein Mensch anrichten kann)
    216 14 Melden
    • Real John Doe 16.03.2018 10:52
      Highlight ist das so? eine ordentliche Verwahrung muss doch jährlich überprüft und neu gesprochen werden?
      16 30 Melden
    • TheGoon 16.03.2018 11:37
      Highlight Ich bin auch mit dem Urteil einverstanden.
      6 2 Melden
    • wipix 16.03.2018 12:32
      Highlight @Real John Doe
      alle 5 Jahre wird überprüft
      9 2 Melden
    • wipix 16.03.2018 13:49
      Highlight @Real John Doe
      Du hast vermutlich recht. Ich bin mir nicht sicher, aber so steht es im artikel von Watson.
      Mir war, dass die stationäre Massnahme alle 5 Jahre überprüft werden musste und ich leitete dann dies auf die Ordentlicher Verwahrung über.
      Eigentlich ist / wäre eine jährliche Überprüfung ein kostspieliges Unding oder diese wird nur proforma durchgeführt. Denn für eine seriöse Abklärung bräuchte es wieder Psych. Gutachen, Berichte und die Zusatimmung der Kommission für gemeingefährliche Straftäter... kaum in einem Jahr durchführbar.🧐
      3 1 Melden
    • chliini_91 16.03.2018 14:31
      Highlight @wipix
      Jedes Jahr wird ein neues Gutachten erstellt, Kostenpunkt 12'000 bis 15'000Fr. + die Gefahr, dass er aus der ordentlichen Verwahrung entlassen wird...
      1 7 Melden
    • Fabio74 16.03.2018 17:18
      Highlight @chllini Klar kosten Gutachten wie alles aber, dass sind die Seiten des Rechtsstaates.
      2 1 Melden
    • LU90 16.03.2018 18:11
      Highlight Real John Doe: Ja, so ist es.. laut einer kürzlich veröffentlichten Studie jedenfalls. Darin hiess es, dass nur ca. 2% der ordentlich verwahrten Personen wieder frei gekommen sind. Bitte liebe MitbürgerInnen, habt ein bisschen Vertrauen in unsere Institutionen (Gutachter, Justiz etc.)! Ansonsten können wir ebenso gut in einer Anarchie leben (in welcher es wahrsch. zu weitaus schlimmeren menschlichen (Einzel-)Verbrechen kommen würde).
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