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Die erste Saison bei Manchester City verlief für Pep Guardiola nicht nach Wunsch. Bild: AP/PA

451 Millionen für Transfers in 13 Monaten – ist Pep Guardiola am Ende bloss ein Feigling?

Pep Guardiola gilt als Mitbegründer des modernen Tiki-Taka-Fussballs und als einer der grössten Trainer unserer Zeit. Mit fertigen Kadern hatte der Spanier in Barcelona und München Erfolg, doch bei Manchester City wackelt sein Denkmal. Das macht ihm offensichtlich Angst.

25.07.17, 14:15 26.07.17, 05:21


21 Titel hat Pep Guardiola als Trainer bisher geholt, darunter zwei Mal die Champions League und je drei Mal die Meisterschaften in Spanien und Deutschland. Der Erfolg gibt dem Spanier Recht, er ist einer der besten Trainer der Neuzeit. Ein Ignorant, wer etwas anderes behaupten würde.

Ich bin ein Ignorant. Ich behaupte, Pep Guardiola hat noch nicht bewiesen, dass er ein ganz grosser Trainer ist. Denn der Katalane legte sich sowohl beim FC Barcelona als auch bei Bayern München ins gemachte Nest. Etwas harsch formuliert könnte man sogar sagen, mit diesen überragenden Kadern hätte selbst ein Affe an der Seitenlinie gewisse Erfolge gefeiert.

Pep Guardiola wurde mit seinen Titel von 2008 bis 2012 zum erfolgreichsten Trainer in der Klubgeschichte des FC Barcelona. Bild: Getty Images Europe

Guardiola betreute Mannschaften, die bereits so stark waren, dass er nur noch leicht daran feilen musste und seine Kurzpass-Philosophie schnell einbringen konnte. Pep konnte seine einzige Spielidee perfekt umsetzen.

Als sich Guardiola entschied, bei Manchester City als Cheftrainer zu übernehmen, wagte er den mutigen Schritt raus aus der Komfortzone. Er hatte eine Mannschaft übernommen, die noch nicht fertig war und nicht von alleine funktionierte. Im Kader von ManCity steckte zwar unendlich viel Potential, doch es musste noch viel gearbeitet werden. Das wusste auch Pep.

Mit der Ankunft des spanischen Trainers am 1. Juli 2016 sollte eine neue, erfolgreiche Ära beginnen und so blieb Guardiola kein Wunschspieler verwehrt. Das ohnehin bereits mit Stars gespickte Kader wurde als Antrittsgeschenk für Pep mit 213 Millionen Euro weiter verstärkt. 

Die wichtigsten Zuzüge 2016/17

John Stones, für 55,6 Mio. von Everton
Leroy Sane, für 50 Mio. von Schalke
Gabriel Jesus, für 32 Mio. von Palmeiras (im Winter)
Ilkay Gündogan, für 27 Mio. von Dortmund
Nolito, für 18 Mio. von Celta Vigo
Claudio Bravo, für 18 Mio. von Barcelona

Guardiolas taktische Limiten

Die «Citizens» beendeten die Saison 2016/17 trotz den grossen Investitionen nur auf Rang 3, 15 Punkte lag man am Ende hinter Meister Chelsea. In der Champions League war bereits im Achtelfinale gegen Aussenseiter Monaco Endstation.

Nach den Auftritten gegen die AS Monaco hätte sich Guardiola wohl gerne die Haare gerauft. Bild: AP/AP

Erschreckend waren primär nicht die enttäuschenden Resultate und der fehlende Titel in Guardiolas Debüt-Saison, sondern seine taktische Hilflosigkeit. 

Die Stammformation während der letzten Saison war ein 4-1-4-1 oder – je nach Ausrichtung – die etwas defensivere Variante mit zwei Sechsern, ein 4-2-3-1. Das lief vor allem anfangs Saison (6 Liga-Siege in Serie, 18:5 Tore) sehr gut.

Doch als Guardiola nach der ersten Niederlage (0:2 in Tottenham) begann, in der Formation bedeutende Änderungen vorzunehmen, scheiterte das Experiment grandios. Ingesamt spielte Guardiola fünf Partien mit der Dreierkette. Es gab dabei keinen einzigen Sieg. 

Guardiolas Versuche mit der Dreierkette

15.10.2016: 1:1 (h) gegen Everton
23.10.2016: 1:1 (h) gegen Southampton
23.11.2016: 1:1 (a) gegen Gladbach
03.12.2016: 1:3 (h) gegen Chelsea
30.04.2016: 2:2 (a) gegen Middlesbrough

Die taktische Flexibilität, das System zu wechseln, war der Grundstein für den Meistertitel von Antonio Conte mit dem FC Chelsea. Der Italiener stellte nach zwei Niederlagen in Serie von 4-1-4-1 auf 3-4-2-1 um und feierte danach 13 Siege in Serie. Pep Guardiola schaffte es hingegen nicht, seiner Mannschaft eine System-Umstellung beizubringen. 

Ob Guardiola das Projekt Dreierkette bei City mittlerweile ganz aufgegeben hat? Die Tatsache, dass der Startrainer diesen Sommer für 130 Millionen Aussenverteidiger einkaufte, spricht dafür. So könnte Guardiola sichergehen, dass er in Zukunft nicht mehr auf die Dreierkette zurückgreifen muss. Eine andere Option wäre es, die Neuzugänge Benjamin Mendy, Kyle Walker und Danilo als offensive Aussenverteidiger für ein etwaiges 3-5-2 einzusetzen und damit endlich mehr taktische Flexibilität zu erhalten. 

Man City ist prominent vertreten: Die wichtigsten Transfers des Sommers 2017

Zwischen Lolipops und Bärendreck

Insgesamt hat Manchester City diesen Sommer schon 238 Millionen in neue Spieler investiert. Pep muss sich fühlen wie ein Kind im Süsswarenladen, dessen Eltern ihm ein paar (zu) grosse Noten in die Hand gedrückt haben.

Guardiola hat in seiner Amtszeit bereits 451 Millionen für neue Spieler ausgegeben – in knapp 13 Monaten. Da er es bisher nicht schaffte, selbst eine funktionierende Mannschaft zu formen, kauft er die fertigen Spieler ein. Damit geht er den einfachen, feigen Weg.

Die wichtigsten Zuzüge 2016/17

Benjamin Mendy, für 55 Mio. von Monaco
Kyle Walker, für 51 Mio. von Tottenham
Bernardo Silva, für 50 Mio. von Monaco
Ederson, für 40 Mio. von Benfica
Danilo, für 30 Mio. von Real Madrid
Douglas Luiz, für 12 Mio. von Vasco da Gama​

Verwundern dürfen uns hohe Millionen-Beträge für Transfers nicht mehr. Wie sich der Transfermarkt in den letzten Jahren entwickelt hat, ist schlicht krank. 

Wie beunruhigend sich Transfersummen seit 1980 entwickeln

Doch Manchester City haut im Vergleich zu den anderen Premier-League-Topklubs nochmals deutlich mehr Geld raus. Während sich die Transferbilanzen 2016/17 von Manchester United (- 111,2 Mio.), Chelsea (- 62,50 Mio.), Arsenal (- 40,8 Mio.) und Liverpool (- 38,5 Mio.) einigermassen im Rahmen halten oder sogar positiv sind (Tottenham, + 80 Mio.) schreibt City ein Minus von fast 200 Millionen (- 196,6 Mio.). 

Die Zeichen der «Citizens» stehen auf Angriff. Diese Saison muss ein Titel her, sonst hat Pep Guardiola versagt. Sonst ist er doch nicht der überragende Trainer, für den ihn viele gehalten haben. Vielleicht bin ich dann kein Ignorant mehr.

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58
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58Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Muster Mustermann 26.07.2017 01:00
    Highlight Die Kommentare haben angefangen und die Experten legen gleich los.
    Ich geniesse das Lesen dieser Kommentare mit einem Gläschen Wein. Macht weiter. Ist unterhaltsamer als ein ManCity Spiel.
    7 2 Melden
  • Mancunian90 26.07.2017 00:03
    Highlight Seine nächste Station wird wohl PSG sein.
    Gemachtes Nest, viel Kohle zur Verfügung, viele nationale Titel abstauben und mit Glück in der CL weit vorstossen.
    So schätze ich seinen Stil ein.
    21 1 Melden
  • Yakari 25.07.2017 18:38
    Highlight Ich bin in vielen Punkten einig mit dem Artikel, aber bei Barcelona hat er überhaupt keine fertige Mannschaft gekriegt. Er hatte das Glück dass er Spieler mit den richtigen Anlagen so entwickeln konnte, dass sein Spielsystem funktionierte. Aber Barca war da weit weg von der Meisterschaft.
    22 22 Melden
  • Broesmu 25.07.2017 17:34
    Highlight -111,2 Millionen soll eine Transferbilanz sein, die einigermassen im Rahmen ist??
    24 4 Melden
    • Hoschi 25.07.2017 19:42
      Highlight Warum nicht? Kommt doch darauf an, wieviele spieler mit diesem geld geholt worden sind...
      6 3 Melden
    • Jol Bear 25.07.2017 20:17
      Highlight Ob eine Transferbilanz "im Rahmen" ist oder überhaupt sinnvoll ist, zeigt sich erst dann, wenn die finanziellen Ergebnisse mit den Ausgaben verglichen werden, CL-Prämien, Werbeeinnahmen, Merchandising etc. Allein durch Trikot-Verkäufe eines bestimmten Spielers (Name und Nr.) können weltweit zig Mio. Einnahmen erzielt werden.
      14 1 Melden
  • MARC AUREL 25.07.2017 17:34
    Highlight Favre ist in einen Augen besser als der Pep. Der holt das Maximum heraus aus schwache oder mittelmässige Mannschaften!
    84 1 Melden
    • Mia_san_mia 26.07.2017 06:45
      Highlight Es gibt einige die besser als Pep sind...
      14 1 Melden
  • R10 25.07.2017 16:48
    Highlight Meiner Meinung nach ist Guardiola trotzdem ein grosser Trainer. In meinen Augen ist ein Hauptmerkmal eines grossen Trainers (natürlich neben dem sportlichen Erfolg usw) eine eigene, erkennbare Handschrift, also eine Spielweise, die ein Team klar einem Trainer zuordnen lässt. Die hat er wohl wie kein zweiter. Zudem gibt es nicht viele grosse Trainer, die junge Spieler so gut voranbringen, was er bei Barca und Bayern bewiesen hat (bei City eher weniger)
    Dass es auch einmal bei einem Verein nicht läuft, ist ganz klar. Auch Mourinho, Ancelotti, Heynckes usw. hatten nicht bei jedem Team Erfolg.
    19 29 Melden
    • legis 25.07.2017 18:59
      Highlight Also wenn ich jetzt als Trainer nur Torwarts oder Stürmers aufstelle und nur ich das mache und deshalb jeder automatisch merkt dass ich Trainer bin; bin ich dann auch ein grosser Trainer oder habe ich 0 Ahnung von Fussball?
      12 11 Melden
    • Hasjisjn 25.07.2017 20:11
      Highlight Also sicher hast du mal 0 Ahnung vom Plural
      59 1 Melden
  • Lord_ICO 25.07.2017 16:15
    Highlight Peps grösstes Problem ist, dass er ein one trick Pony ist. Funktioniert sein Tiki Taka nicht, hat er entweder keine andere Spielweise in Petto oder ist zu Stolz sie umzustellen.
    Hinzu kommt, dass in der engl. Liga, viele Mannschaften die Qualität besitzen, diese Spielweise zu neutralisieren. War halt in ESP und DE einfacher.
    90 12 Melden
    • Blaugrana 25.07.2017 17:25
      Highlight Genau, darum hatten auch so viele Mannschaften aus der englischen Liga irgendwas zu melden gegen die Spanier in den letzten paar Jahren
      37 52 Melden
    • Jonas Schärer 25.07.2017 17:34
      Highlight Er meint damit nicht Arsenal, United oder Chelsea... eher Teams wie WestHam, Stoke, WestBrom etc... Teams die tief stehen, gegen Teams wie City primär zerstören und nur wenns halt auch grad noch passt die Offensive suchen...

      Gegen diese Teams hat City letztes Jahr auch ordentlich Punkte liegen lassen...
      53 0 Melden
    • Roman h 25.07.2017 18:37
      Highlight Genau die starken englischen Teams.
      Viel Geld und nichts in der cl.
      Und mit barca oder Bayern hat er wohl schon mehr als genug englische Teams besiegt.
      12 14 Melden
    • Lord_ICO 25.07.2017 19:56
      Highlight @Roman & Blaugrana
      Ich spreche von der Leichtungsdichte der gesamten Liga. Wenn man z.B. West Ham oder Leicester als 11&12 sieht. Die haben ein sehr starkes und grosses Kader und stehen im unteren Teil der Tabelle. In DE oder ESP hätten beide mindestens mit den EL Plätzen zu tun.
      Man sollte bei einer Liga nicht nur die Top 6 betrachten, sondern die gesamte Liga. Hier hat besonders ESP einen risiegen Leistungsabfall nach unten, DE weniger stark, doch sicher mehr wie ENG.
      23 2 Melden
    • Jol Bear 25.07.2017 20:11
      Highlight Vom "reinen" Tikitaka, wie er es mit Barcelona praktizierte, ist er bereits in seiner Zeit bei Bayern abgewichen. Hat also erkannt, dass dieses System nicht per se mit allen Spielern erfolgreich umgesetzt werden kann.
      7 3 Melden
  • Der Typ 25.07.2017 15:56
    Highlight Guardiola gehört ohne wenn und aber zu den grössten Trainer der Welt. Was Zappella etwas ausser acht gelassen hat, ist der englische Spielstil. Dieser ist komplett anders als der spanische oder der deutsche. Ich bin seiner Meinung wenn es um Bayern geht. Dort kann man nicht viel Falsch machen. Barcelona hat er perfektioniert und zu dieser Manschafft gemacht, welche sie war. Meiner Meinung nach hat er einfach mit dem Tiki Taka den Fussball Zerstört. Für mich zu langweilig. Die Engländer haben mit den Tranfersummen leider den Fussball zerstört, das ist fakt...
    22 34 Melden
    • Mia_san_mia 25.07.2017 16:59
      Highlight Wenn er so gross ist, muss er mit jedem Spielstil.umgehen können...
      38 4 Melden
  • Ohniznachtisbett 25.07.2017 15:54
    Highlight Danke für diesen Artikel!

    Ich war noch nie ein Fan von Pep. Bei Barcelona hatte er die damals beste Mannschaft der Welt, die schon unter Rijkaard die CL gewonnen hatte. Zudem hatte der Kern der Mannschaft schon zu Juniorenzeite zusammen gespielt oder kamen mind. aus dem Barca Campus. In der Schlusszeit bei Barca haben sich die Mannschaften aufs Tikitaka eingestellt, er konnte nie die Taktik ändern.

    Bei Bayern bekam er einen CL-Sieger, hat diesen mit Latino Stars verschlimmbessert und Identifikationsfiguren rasiert. Zudem wäre sogar Mooshammers Hündchen Daisy mit diesem Team DE-Meister worden
    83 9 Melden
  • Blaugrana 25.07.2017 15:45
    Highlight Muss hier mal für einmal anderer Meinung sein als Zappella. Zumindest bei Barça hat Guardiola eine Mannschaft übernommen, die war in Teilen verbraucht (Deco, Eto'o), über dem Zenit (Ronaldinho) oder noch nicht ausgereift (Xavi, Iniesta, Messi). Erst Guardiola hat die Truppe geformt die dann alles geplättet hat (Sextuple, anyone?). Auch weil er Leute aus seiner Nachwuchsmannschaft (damals Segunda B) integriert hat die damals keine Sau kannte, zB Pedro und Busquets.
    Kann jeder Affe? Takes one to know...
    48 54 Melden
  • manuel0263 25.07.2017 15:39
    Highlight Seit langer Zeit weit überschätzt, meiner Meinung nach. Er hat oft genug Mannschaften trainiert, die wahrscheinlich aufgrund ihrer Klasse kaum einen Trainer gebraucht hätten. Und wenn's schwierig wird, ist er eine Mimose.
    47 9 Melden
  • Schaufi 25.07.2017 15:38
    Highlight "Denn der Katalane legte sich sowohl beim FC Barcelona als auch bei Bayern München ins gemachte Nest." - Dude, come on?

    Barcelona wurde 2007/08 Dritter. Villarreal hatte zehn Punkte Vorsprung, Real Madrid sogar 18.
    43 10 Melden
    • butteraufsbrot 25.07.2017 16:31
      Highlight Das stimmt schon, aber der Grundstein für Barca's Erfolg wurde in der Saison 07/08 gelegt und Guardiola konnte grösstenteils davon profitieren. Xavi, Iniesta und Messi waren 07/08 bereits im Kader und es war ersichtlich, dass alle drei eine grosse Zukunft vor sich hatten.
      Jeder Trainer hätte in dem Fall auf dieses Trio gesetzt.
      Henry und Eto'o wurden auch 07/08 bereits geholt und nicht erst unter Guardiola.
      Ausserdem wurde viele alte Spieler verkauft, was auch bitter nötig war.
      Klar ist Guardiola ein guter Trainer, aber kein Genie meiner Meinung nach.
      42 2 Melden
  • Carmo 25.07.2017 15:38
    Highlight Der grosse Unterschied in Manchester ist, dass Guardiola alles andere als ein optimal zusammengestelltes Team vorfand. Clichy, Sagna, Zabaleta und der sensationellerweise zum Innenverteidiger umgewandelte Aleks Kolarov sind bis auf den letztgenannten keine Spieler mehr, welche zum absolzten Topkreis gehören. Guardiola hat die Problemzone erkannt und entsprechend darauf reagiert (etwas grössenwahnsinnig aber das ist in der Premier League nichts ungewöhliches). Mit Ederson; Walker, Stones, Kompany, Mendy; Gündogan; Sterling, De Bruyne, D. Silva, B. Silva und Agüero dürfte der Erfolg bald folgen.
    19 13 Melden
  • Grigor 25.07.2017 15:12
    Highlight Es scheint mir als wäre richtig darauf gewartet worden das eine Mannschaft von Guardiola keinen Erfolg hat. Irgendwie kann ich das verstehen. Dass man aber seine früheren Erfolge schlecht redet (könnte jeder Affe), ist dann doch ein bisschen peinlich.
    21 63 Melden
    • Raembe 25.07.2017 15:42
      Highlight Ganz unrecht hat Sandro nicht, bei den Bayern hat er eine Triple - Mannschaft übernommen.

      Bei Barcelona hat er ebenfalls eine Weltklasse Mannschaft übernommen.
      39 6 Melden
    • Grigor 25.07.2017 15:56
      Highlight Frag mal Rijkaard ob er das auch so sieht mit der Weltklasse Mannschaft. Und wie weit ist Ancelotti mit der ach so perfekten Mannschaft von Bayern in der Champions League gekommen? Aber egal, geht ja hier mehr um die Emotionen als um die tatsächliche Leistung zu beurteilen.
      15 34 Melden
    • Raembe 25.07.2017 16:44
      Highlight Ancelotti ist ja nicht das Thema des Artikels. Das er ne schlechte Saison hatte ist klar.

      Rijkaard ist keine objektive Meinung, ausserdem werden Rijkaard und Ancelotti nicht so in den Himmel gelobt wie der City Pep.
      23 1 Melden
    • Grigor 25.07.2017 19:04
      Highlight Nochmals ausführlicher:

      Es heisst, der Pep hätte ja bei Bayern eigentlich nichts erreicht, weil die Mannschaft so krass gut war. Nur hatt Ancelotti auch nicht mehr geschafft, vielleicht war Pep doch nicht so schlecht.

      Rijkaard hat mit der gleichen Mannschaft wo Pep mehrere Titel pro Jahr geholt hat, viel weniger Erfolg. Aber hier wird so getan als hätte Pep eine super eingespielte Mannschaft übernommen.
      4 6 Melden
    • Raembe 25.07.2017 19:31
      Highlight Die Mannschaft war eingespielt, nur Rijkaard hat nicht gepasst. Niemand zweifelt daran das Pep ein guter Trainer ist oder uns den Tiki Taka gebracht hat (übrigens nicht allein). Fakt ist aber auch er hat bei Bayern die Erwartungen nicht ganz erfüllt. Auch Fakt ist das er jetzt mit Kohle um sich wirft um sich sein Team zusammen zu kaufen.

      Sein Tiki Taka mag einmal das Beste gewesen sein das es gibt, ist es aber nicht mehr. Obwohl man sagen muss, das es ohne Messi, Inesta und Xavi vlt nicht so erfolgreich gewesen wäre. Ein Coach der sein System nicht anpassen kann ist ken Weltklasse -Trainer.
      9 2 Melden
  • Alterssturheit 25.07.2017 15:08
    Highlight Wenn er sich traut, dann wechselt er zu YB. Und wenn er Meister wird - dann ist er wirklich ein erfolgreicher Trainer :-))
    136 3 Melden
    • Mia_san_mia 25.07.2017 16:03
      Highlight Dann nehme ich alles zurück, was ich über ihn gesagt habe 😉
      43 0 Melden
    • ThePower 25.07.2017 19:28
      Highlight Danke, aktuell sind wir sehr zufrieden mit Adi Hütter😄Lieber noch einen Innenverteidiger, z.b Sergio Ramos😎
      11 2 Melden
    • SemperFi 26.07.2017 06:02
      Highlight @ThePower: Aber für einen Titel würdet Ihr auch Adi Hutter weggeben 😂
      4 0 Melden
  • Luca Brasi 25.07.2017 14:52
    Highlight Wobei man aber auch ehrlich sein sollte und erwähnen könnte, dass Barcelona unter Rijkaard in der Saison 07/08 weit abgeschlagen Dritter hinter Real Madrid und Villareal wurde und dann mit dem Amtsantritt von Guardiola 3 spanische Meisterschaften folgten und er zumindest seinen Vorgänger übertraf.
    Er ist sicher kein Trainer-Messias, aber auch sicher nicht ein Dorfclub-Trainer (soll jetzt nicht gegen diese gerichtet sein ;)).
    56 5 Melden
    • FrancoL 25.07.2017 18:33
      Highlight Ja da liegt viel Luft zwischen Messias-Trainer und Dorfclub-Trainer. Da hat auch Pep seinen Platz.
      13 0 Melden
  • Boixos 25.07.2017 14:47
    Highlight Weil er jetzt zum ersten Mal in einer Saison nichts gewonnen hat, ist er also gleich nichts?

    Nennt mir einen Trainer der jährlich alles gewinnt? Ich kenne keinen.

    Übrigens mit Barça B war er in seiner ersten Saison auch ziemlich erfolgreich und musste er alles aufbauen.

    Mal abwarten, was er dieses Jahr reisst, aber für mich bleibt er auf alle Fälle einer der ganz grossen Trainer.
    20 45 Melden
    • bibaboo 25.07.2017 15:43
      Highlight Zidane: 1 1/2 Saisons, 2 CL-Titel.
      44 8 Melden
    • Raembe 25.07.2017 15:44
      Highlight Fakt ist: Bisher hat er die hohen Erwartungen nicht erfüllt, obwohl er sich sein Team zusammen kaufen konnte wie blöd.
      25 2 Melden
    • Lagovai 25.07.2017 17:01
      Highlight Vor allem bei Barca B hat er sicherlich keine grandiose Mannschaft übernommen und sie erfolgreich zum Aufstieg geführt. Gab mal einen genialen Artikel über die Zeit im FourFourTwo, leider irgendwie nicht mehr auffindbar.
      4 0 Melden
  • N. Y. P. 25.07.2017 14:47
    Highlight @Sandro Zapella

    Danke. Perfekt zusammengefasst. Ich bin gleicher Meinung.

    Stimmt, selbst ein Affe wäre jeweils Meister geworden.

    Als er nach Man City ging, dachte ich, das darf doch nicht wahr sein. Wieso zu diesen Geldvasallen. Er hat seine Seele verkauft.

    Also, wenn der Peppili jetzt 500 Millionen innert 18 Monaten investieren durfte, muss er doch Meister werden.

    Der Druck ist jetzt immens. Sogar Dr. Klöti oder Fredy Hinz oder ein Affe müsste mit so einer Mannschaft Meister werden.

    Möge er scheitern..
    49 18 Melden
  • greeZH 25.07.2017 14:43
    Highlight Wunderbar zusammenkopiert aus duzenden anderen Artikeln geschrieben von Vereinfachern dieses komplexen Sports. Gäääähn.
    12 85 Melden
    • Mia_san_mia 25.07.2017 14:57
      Highlight Ich finde der Artikel ist sehr gut geschrieben.
      56 8 Melden
  • BVB1909 25.07.2017 14:42
    Highlight Guardiola hat definitiv auch seine Qualitäten, denn sein Tiki-Taka Fussball wird auch wirklich angwendet. Dafür braucht er aber bestimmte und talentierte Spieler und diese ist er nicht in der Lage zu formen. Bei Barca und Bayern klappte dies gut, dort hatte er auch eines der besten Kader auf der Welt. Trotzdem reichte es mit den Bayern nicht für die CL und ich finde die Bayern haben so unaktraktiv wie noch nie gespielt. Bei CIty klappt es gar nicht, deshalb kauft er wie verückt ein.
    Er ist noch lange kein Klopp, Favre oder Ancelotti, der aus einem bestehendem Kader eine starke Einheit formt.
    31 7 Melden
    • uku 25.07.2017 15:18
      Highlight Wie gut das sein Tiki-Taka gegen Real im CL-Halbfinale geklappt hat, haben wir ja gesehen... Er war einfach zu stolz um einzusehen, dass eben nicht funktionierte gegen die grossen Vereine.
      25 2 Melden
  • Ivan der Schreckliche 25.07.2017 14:41
    Highlight Fraudiola! ☝🏼
    4 10 Melden
  • Sloping 25.07.2017 14:39
    Highlight Pep hat nun mit sehr viel Geld seine Wunschmannschaft realisiert. Nun ist er zum Erfolg verdammt. Nur Titel werden ihn im Amt halten. Wenn sich zu Beginn der Saison der Erfolg nicht schnell einstellt, kann es bald ungemütlich werden. Denn die Zeit der Ausreden ist definitiv vorbei bei diesem Kader.
    40 0 Melden
  • manu9989 25.07.2017 14:32
    Highlight Wenn man bedenkt das City eigentlich ejne sehr gute Nachwuchs Akademie hatt ...
    29 3 Melden
    • Favez 25.07.2017 15:33
      Highlight Ja wirklich. Aber um diese Nachwuchsspieler ins erste Team einzubauen, braucht es halt Zeit. Ein Club vom Format Man City kann es sich nicht erlauben, ein paar Jahre mittelmässig zu spielen und vielleicht die CL zu verpassen.
      Darum werden die "Wonderkids" ausgeliehen um Spielerfahrung sammeln zu können und es werden Millionen für 25-30 jährige ausgegeben.
      Die Investoren haben keine Geduld sondern wollen das schnelle Geld.
      Der nächste Rekordtransfer kommt bald. 200Mio+ wären keine Überraschung. Kranke Fussballwelt...
      21 0 Melden
  • Yes. 25.07.2017 14:28
    Highlight In München war er nicht wirklich erfolgreich. Er übernahm ein perfekt eingespieltes Team (Tripple, 7:0 gegen Barca) und erreichte in 3 Jahren nie den Championsleague Final.
    68 3 Melden
  • Mia_san_mia 25.07.2017 14:23
    Highlight Super Artikel! Genau so sehe ich es bei Pep auch schon lange. Ich bin jedenfalls gar nicht traurig, dass er bei Bayern weg ist.
    48 8 Melden
    • greeZH 25.07.2017 14:53
      Highlight Als Bayernfan dürftest du allerdigs auch den krassen Leistungsabfall unter Ancelotti festgestellt haben.
      23 2 Melden
    • Mia_san_mia 25.07.2017 15:34
      Highlight @greeZH: Das kommt schon noch :-) Aber mir ist Ancelotti 100 mal lieber als Pep.
      15 3 Melden
  • Lil'Ecko 25.07.2017 14:22
    Highlight Danke für den guten Artikel! 👍🏻
    Endlich mal einer mit Durchblick🙂
    33 7 Melden
  • Kunibert der fiese 25.07.2017 14:19
    Highlight Habe es früher schon of gesagt und wiederhole es gerne noch einmal: guardiola bekam die jeweils beste mannschadt der liga. Jetzt, wo es etwas zu beweisen gäbe und man sein talent sehen könnte bröckelt es.
    Guardiola ist kein schlechter trainer, und ein pberaus sympatischer typ, aber ich habs schon beim wechsel zu den bayern gesagt: " er ist nicht der beste. Der soll mal ein etwas mittelmässigeres team tranieren und mit denen eefolge feiern. Dann sehen wir wie gut er ist.". Jetzt hat er mit city eine mannscjaft mit potential, viel geld fpr transfers und trotzdem noch nichts geholt...
    21 7 Melden
    • greeZH 25.07.2017 14:54
      Highlight Ja genau, Barca 2008 war die beste Mannschaft der Liga...
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31 Bilder die beweisen, wie sehr der arme Neymar gegen die Schweiz leiden musste

Die Schweiz schafft mit dem 1:1 gegen Brasilien einen Traumstart in die WM 2018. Schlüssel zu diesem guten Ergebnis war unter anderem, dass es gelungen ist, Superstar Neymar aus dem Spiel zu nehmen. Der Stürmer musste viel einstecken, wie die folgenden 31 Fotos beweisen. Armer Neymar.

(zap)

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