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In Nordkorea wird die Presse stark vom Staat kontrolliert. Bild: essaynparagraph.com

Nordkorea hat aus Versehen sein Internet preisgegeben. Es ist winzig

Am 19. September wurde versehentlich das nordkoreanische Internet enthüllt. Es hat nur 28 Webseiten.

anna whittlestone



Ein Screenshot von einer Nordkoreanischen Webseite.

www.iflscience.com

Vor zwei Tagen hat ein GitHub-Dokument alle auf .kp (Nordkorea) registrierten Domains enthüllt. Das Unglaublichste daran ist, dass das Land nur 28 Websites hat.

Auch wenn man auf viele dieser Websites nicht zugreifen kann, geben sie eine kleine Einsicht, wie Nordkorea die Pressefreiheit einschränkt und wie öde das Internet dort ist.

Unter den Websites befinden sich unter anderem eine Koch- und Filmseite, einige Nachrichtenagenturen und eine Art «Facebook», das Friends heisst.

Aber Achtung beim Öffnen: Die Nordkoreaner sind sich an diesen regen Besuch, der momentan auf ihren Internetseiten herrscht, nicht gewöhnt. Die Ladezeit kann also etwas dauern.

Anscheinend war ein Server falsch konfiguriert, sodass er auf eine Anfrage hin die nordkoreanischen Webseiten preisgegeben hat.

Das Dokument ist schliesslich auf Reddit gelandet und die Benutzer haben schnell Screenshots gepostet.

Bild

www.iflscience.com

Viele der News-Geschichten sind stark auf Kim Jong Un und seinen Vater, Kim Jong Il, fokussiert. Es gibt aber auch viele Artikel zu den jüngsten Atomwaffentests.

Hier sind einige Beispiele zu den Titeln der vom Staat kontrollierten News-Webseiten:

Kim Jong Uns Gefolgsleute machen Notizen

Nordkorea

Nordkorea schliesst Atomtestgelände: Die 5 wichtigsten Fragen und Antworten dazu

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Trump will Kim wieder die Hand schütteln – und zwar schon bald

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Südkorea montiert seine Propaganda-Lautsprecher ab

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«Wir sahen, was wir sehen wollten» – wenn Ideologen bei Diktatoren zu Besuch sind

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Nordkorea zu neuen Atomgespräche mit den USA im September bereit

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Nordkorea hat erneut Kurzstreckenraketen getestet – Trump reagiert gelassen

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Kim hält sich laut Bericht nicht an Atomdeal – die USA sind not amused

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CVP-Nationalrat twittert begeistert über Nordkorea – und verärgert Parteikollegen

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Dennis Rodman und die Vorteile der Basketball-Diplomatie 

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