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In this Monday, Nov. 20, 2017, photo, Russian President Vladimir Putin, left, hugs with Syrian President Bashar Assad in the Bocharov Ruchei residence in the Black Sea resort of Sochi, Russia. Putin has met with Assad ahead of a summit between Russia, Turkey and Iran and a new round of Syria peace talks in Geneva, Russian and Syrian state media reported Tuesday. (Mikhail Klimentyev, Kremlin Pool Photo via AP)

Ein Herz und eine Seele: Russen-Präsident Putin und der syrische Diktator Assad.  Bild: AP/POOL SPUTNIK KREMLIN

Putin umarmt Assad – dieses Foto zeigt, was wirklich in Syrien abgeht



Kurz vor dem Gipfeltreffen der Türkei, Russlands und des Iran zum Syrien-Konflikt hat Russlands Präsident Wladimir Putin den syrischen Machthaber Baschar al-Assad in Sotschi empfangen. Und den Diktator bei der Begrüssung so richtig umarmt. 

Bei einem überraschenden Treffen mit dem syrischen Präsidenten Baschar al-Assad am Montagabend im russischen Badeort Sotschi erklärte Putin, der Militäreinsatz in Syrien komme «jetzt tatsächlich zu einem Ende». Nun gehe es darum, politische Prozesse einzuleiten.

Bei dem Treffen mit Assad ging es nach Angaben des russischen Präsidialamtes auch darum, künftige Friedensvereinbarungen zu sichern.

Gegenseitiges Lob

Putin sagte, er sei erfreut über Assads Bereitschaft, mit jedem zusammenzuarbeiten, der Frieden aufbauen und Lösungen finden wolle. Viele Gebiete in Syrien seien von Terroristen befreit worden, Flüchtlinge könnten zurückkehren. Assad erklärte vor Offizieren des russischen Generalstabs, er danke den russischen Soldaten und sei sehr glücklich, sie auf syrischem Boden zu wissen.

In this Monday, Nov. 20, 2017, photo, Russian President Vladimir Putin, right, shakes hands with Syrian President Bashar Assad in the Bocharov Ruchei residence in the Black Sea resort of Sochi, Russia. Putin has met with Assad ahead of a summit between Russia, Turkey and Iran and a new round of Syria peace talks in Geneva, Russian and Syrian state media reported Tuesday. (Mikhail Klimentyev, Kremlin Pool Photo via AP)

Die Präsidenten in bester Laune.  Bild: AP/POOL SPUTNIK KREMLIN

Der international vor allem vom Westen geächtete Assad verlässt Syrien offiziell nur noch selten. Im Oktober 2015 war er in Moskau mit Putin zusammengetroffen. Die Opposition fordert weiterhin seinen Rücktritt, doch dieser ist angesichts der militärischen Erfolge der Regierungstruppen und der russischen Unterstützung unwahrscheinlich.

Putin informiert Trump

Putin will am Mittwoch bei einem Dreiergipfel mit dem türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdogan und dem iranischen Präsidenten Hassan Ruhani ebenfalls in Sotschi über Syrien beraten. Im Vorfeld des Treffens führte Putin am Dienstag ein rund einstündiges Telefongespräch mit US-Präsident Donald Trump.

Dabei drang Putin auf eine politische Lösung im syrischen Bürgerkrieg. Putin habe Trump über das baldige Ende des russischen Militäreinsatzes informiert.

Die Souveränität, Unabhängigkeit und territoriale Integrität Syriens müsse erhalten bleiben, sagte Putin gemäss dem russischen Präsidialamt gegenüber Trump. Putin warb für eine politische Einigung. Deren Grundsätze sollten in einem umfassenden Verhandlungsprozess in Syrien ausgearbeitet werden.

Russland ist der wichtigste Unterstützer Assads. Die USA arbeiten dagegen mit Rebellen zusammen, um gemeinsam mit einer internationalen Militärallianz die «IS»-Terrormiliz in Syrien zu bekämpfen.

Ein Happy End nach über 2 Jahren

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27 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
Wilhelm Dingo
22.11.2017 06:19registriert December 2014
Die Amis werden in dieser Situation keinen Frieden wollen. Aktuell sind die Russen in Syrien die starken Männer die Amis möchten sich aber ebenfalls an den Ressourcen Syriens bereichern. Es ist immer das gleiche Schema (https://youtu.be/8--RiO_9I2M)
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Sapere Aude
22.11.2017 01:38registriert April 2015
Internationale Politik zu einem Trauerspiel und Reality Show. Ob mit Trump oder Putin ist eigentlich nicht entscheidend.
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Bruno S.1988
22.11.2017 08:04registriert July 2016
Das Foto zeigt genau so viel wie die "Schmusefotos" westlicher Politiker mit den Saudis. Bezeichnend für den Konflikt ist meiner Meinung nach eher die letzte Passage in diesem Artikel. Die kleine Randbemerkung dass die Amerikaner mit Rebellen zusammen arbeiten um Assad zu stürzen. Wer sind diese Rebellen die von den Amis mit Waffen versorgt werden? Nichts aus den Taliban, Al Kaida und dem IS gelernt? Die Rebellen von Heute sind die Terroristen von Morgen. Die einzige Konstante ist der Verkauf Amerikanischer Waffen!
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