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Vor Idlib-Offensive in Syrien: Erdogan warnt vor «Massaker»



epa06986148 A handout photo made available by Turkish President Press office shows Turkish President Recep Tayyip Erdogan speaking during a graduation ceremony of Turkish Land Forces Command (NCO) vocational high school in Balikesir, Turkey, 31 August 2018.  EPA/TURKISH PRESIDENT PRESS OFFICE HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Recep Tayyip Erdogan. Bild: EPA/TURKISH PRESIDENT PRESS OFFICE

Vor einer geplanten Grossoffensive der syrischen Regierung auf die Rebellenhochburg Idlib hat der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan vor einem Massaker gewarnt. Türkischen Journalisten sagte er, was in Idlib vor sich gehe, sei «unbarmherzig».

«Gott bewahre, wenn diese Gebiete mit Raketen beschossen werden, dann gibt es da ein sehr schlimmes Massaker», wurde Erdogan am Mittwoch von Medien zitiert. In Idlib leben Tausende Rebellen, aber auch rund drei Millionen Zivilisten, darunter nach UNO-Angaben mehr als eine Million Kinder.

Der für Freitag im Iran geplante Gipfel zwischen der Türkei sowie Iran und Russland werde dabei helfen, Probleme zu lösen, sagte Erdogan weiter. Die Türkei gilt als Schutzmacht der Rebellen, der Iran und Russland sind Verbündete der syrischen Regierung.

Neue Flüchtlingsströme befürchtet

Die Türkei versucht sei Wochen fieberhaft, die Offensive zu stoppen, unter anderem wegen möglicher neuer Flüchtlingsströme in Richtung Türkei. Idlib liegt nur etwa 30 Kilometer von der türkischen Grenze entfernt. Das Land beherbergt bereits mehr als drei Millionen syrische Flüchtlinge.

Gleichzeitig stationiert die Türkei an den Grenzen Panzer. Laut Medienberichten sollen diese dabei helfen, Flüchtlinge aufzuhalten. Einem Bericht der Zeitung «Hürriyet» vom Dienstag zufolge baut die Türkei auch ein Flüchtlingslager auf der syrischen Seite der Grenze weiter aus.

Die Provinz Idlib im Nordwesten Syriens ist das letzte grosse Gebiet des Bürgerkriegslandes, das noch von Rebellen beherrscht wird. Syriens Regierung hat Truppen zusammengezogen und droht mit einem Angriff zusammen mit ihren Verbündeten Russland und Iran. (sda/dpa)

In Douma versucht man, die Spuren des Krieges zu beseitigen

Video: srf

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