Schweiz
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Frauen in die Armee? «Das ist ein absolut unverständlicher Affront»



ANLAESSLICH DER FORDERUNG DES PRAESIDENTEN DER SCHWEIZERISCHEN OFFIZIERSGESELLSCHAFT, DENIS FROIDEVAUX, DIE WEHRPFLICHT FUER FRAEUN ANZUFUEHREN, STELLEN WIR IHNEN AM MITTWOCH, DEM 18. FEBRUAR 2015, FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG. Rund 150 weibliche Angehoerige der Schweizer Armee und des Rotkreuzdienstes liesen sich am Dienstag 22. Februar 2005 im Swissint-Ausbildungs Zentrum Wil bei Stans ueber einen Moeglichen Auslandeinsatz fuer die Schweizer Armee informieren und persoendlich inspirieren. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Rund 1100 Schweizerinnen leisten derzeit Dienst in der Armee.  Bild: KEYSTONE

Die Diskussion, ob Frauen ebenfalls Dienstpflicht leisten sollten, ist seit Jahren im Gang. Nun hat der Bundesrat beschlossen, ein entsprechendes Modell vertieft zu prüfen. Dies, obwohl die Sicherheitspolitische Kommission des Nationalrats das gleiche Modell noch im Herbst in Bausch und Bogen verworfen hat. 

Norwegisches Modell

Das von einer Studiengruppe ausgearbeitete norwegische Modell sieht vor, die Militärdienst- und die Schutzdienstpflicht auf Schweizer Frauen auszudehnen.

Dienst leisten sollen jedoch nur diejenigen, die in Armee und Zivilschutz tatsächlich benötigt werden. Frauen und Männer sollen also stellungspflichtig sein, aber nur ein Teil von ihnen soll persönlich Dienst leisten.

Die Prüfung des Modells soll nach dem Willen des Bundesrats bis 2020 abgeschlossen sein. Zum jetzigen Zeitpunkt ist der Bundesrat der Ansicht, dass sich Frauen weiterhin freiwillig in Armee und Zivilschutz engagieren sollen. 

Gemischte Reaktionen

Der Beschluss des Bundesrats stösst auf unterschiedliche Reaktionen. Nationalrat Beat Flach (GLP), der selber eine ähnliche Interpellation eingereicht hatte, begrüsst den Entscheid: «Das norwegische Modell bedeutet eine Abkehr vom Gedanken der absoluten Wehrgerechtigkeit». Dieses sei ohnehin schon lange nicht mehr Realität.

Beat Flach, NR/GLP, waehrend der Pressekonferenz zum

GLP-Nationalrat Beat Flach. Bild: KEYSTONE

Auch die Schweizerische Offiziersgesellschaft (SOG) hält das Modell für prüfenswert. «Telquel umsetzbar» sei es allerdings nicht, wie Präsident Stefan Holenstein zu Bedenken gibt. «Wir betrachten das Modell eher als Denkanstoss.» 

«Nichts anderes als ein verzweifelter Versuch, dem Personalmangel der Armee entgegenzuwirken.»

Eva Krattiger, GSoA

Widerstand kommt hingegen aus den Reihen der SVP. Nationalrat Beat Arnold, der in der Sicherheitspolitischen Kommission gegen das Modell gestimmt hat, will am Status Quo des Dienstpflichtsystems festhalten, den Vorschlag der Studiengruppe hält Arnold für «übertriebenen Aktionismus». 

Beat Arnold, SVP-UR, verfolgt die Debatte an der Sondersession des Nationalrats, am Mitttwoch, 27. April 2016 in Bern. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

SVP-Nationalrat Beat Arnold.  Bild: KEYSTONE

Ohnehin widerspreche das norwegische Modell der Schweizer Verfassung: «Die allgemeine Wehrpflicht ist in unserer Verfassung festgeschrieben, die Einführung eines Bedarfsmodells wäre nicht zulässig ohne eine Verfassungsänderung», so der Urner Nationalrat. Auch der Miteinbezug von Frauen sei vor diesem Hintergrund verfassungswidrig. 

Ein Affront gegenüber Frauen

Eva Krattiger, Sekretärin der Gruppe Schweiz ohne Armee (GSoA), kann dem Modell ebenfalls nichts abgewinnen, wenn auch aus anderen Gründen. «Das ist nichts anderes als ein verzweifelter Versuch, dem Personalmangel der Armee entgegenzuwirken.» Dass die Ausdehnung der Dienstpflicht auf Frauen dereinst eine Mehrheit in der Bevölkerung finden könnte, glaubt Krattiger nicht. 

Harsche Töne schlägt auch die Präsidentin der Grünen, Regula Rytz, an: «Die Idee des Bundesrats geht in die völlig falsche Richtung». Die verfassungsmässige Gleichstellung sei noch immer nicht garantiert, vor diesem Hintergrund sei es ein «absoluter Affront», die Dienstpflicht nun auf Frauen ausweiten zu wollen.

«Wenn man sich schon am norwegischen Modell orientiert, dann sollte man auch berücksichtigen, dass das norwegische Gesellschaftsmodell die Gleichstellung in einem anderen, wichtigeren Punkt aktiv fördert: nämlich der Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Regula Rytz, Parteipraesidentin und Nationalraetin Gruene/BE, waehrend der ueberparteilichen Pressekonferenz ''Ja zur Energiestrategie'', am Freitag, 21. April 2017, in Bern. Am 21. Mai 2017 stimmt das Schweizer Volk ueber die Energiestrategie 2050 ab. (KEYSTONE/Marcel Bieri)

Regula Rytz, Nationalrätin Grüne und Parteipräsidentin. Bild: KEYSTONE

Klare Vorstellungen von der Aufgabenteilung innerhalb der Familie hat offenbar SVP-Nationalrat Beat Arnold: «Im absoluten Ernstfall ist ein Grossteil der Männer in der Armee im Einsatz, wenn nun auch noch ein Grossteil der Frauen mit Aufgaben in der Armee oder in einem Zivildienst betraut sind, stellt sich die Frage, wer sich in dieser Zeit eigentlich um das Land kümmert.»

(wst)

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    Alle Leser-Kommentare
  • ujay 29.06.2017 10:50
    Highlight Highlight Das geht der SVP und gleichgesinnten natuerlich runter wie Oel. Mal auf Gleichberechtigung machen, wenns so einfach geht. Quasi Gleichberechtigung light: Gleiche Pflichten wie Maenner, aber nicht dieselben Rechte. Wie immer von dieser Seite eine glatte Volksverdummungsaktion. Gleichstellung gesellschaftspolitisch foerdern und Lohngleichheit und gleiche Berufschancen herstellen, liebe Rechten; dann kann auch ueber eine Militaerpflicht fuer Frauen diskutiert werde. Ihr macht es euch wie immer zu einfach, resp. haelt das Volch fuer dumm.
    • Karl33 29.06.2017 11:58
      Highlight Highlight "Widerstand kommt hingegen aus den Reihen der SVP."
      Lies doch nochmal den Text. Die SVP ist mit den linken Frauen zusammen dagegen.
  • koks 29.06.2017 10:19
    Highlight Highlight Was ich schön finde: Man sieht, wie ernst es die lautesten Schreierinnen für Gleichstellung wirklich meinen. Diese grüne Feministin will gar keine Gleichstellung, sondern einfach Rosinenpicken für die Frau.
  • Resche G 29.06.2017 08:22
    Highlight Highlight Mir wird richtig schlecht ab all denn Männer die hier Gleichberechtigung schreien !!! Ich bin Vater 2 Kinder welche meine Frau geboren und gestillt hat. Dafür war Sie fast 3 Jahre weg vom Fenster. Das können wir leider nicht auf die Geschlechter aufteilen. .

    Nach dem 2en Kind wurde meiner Frau gekündigt... und nun suchen sie einmal einen 50% Job (nicht an der Migros Kasse)

    Ich wollte immer eine Familie wo beide gleich arbeiten. Leider geht dass jedoch meist nur mit grossen finanz. Einbußen. Aber Militär würde neben Austragen und Mutterschaftsurlaub sicher der weib. Karriere immens helfen !
    • okey 29.06.2017 10:25
      Highlight Highlight Gleichberechtigung ist noch lange nicht vorhanden da haben Sie recht.
      Die Militärpflicht ist aber wohl die einzige Geschlechtspezifische Benachteiligung die explizit in der Bundesverfassung festgehalten ist. Dies ist somit der wichtigste Punkt der eine Änderung benötigt. Es kann nicht sein das in der Schweizer Grundverfassung ein Geschlecht benachteiligt wird.
    • Resche G 29.06.2017 11:57
      Highlight Highlight Richtig ist freiwillig aber gleichwohl einer der wichtigsten Aufgaben in einer Gemeinschaft...

      Der Schutz der Familien und Nachkommen ist ja wohl einer der Gründe wieso wir ein Militär haben.

      Währen wir ein Haufen ohne Nachkommen an welche wir Land/Kultur/Vermögen weitergeben gäbe es auch nichts zu verteidigen...

  • Mr.Tomato 29.06.2017 04:16
    Highlight Highlight Frauen wollen Gleichberechtigung?
    Also!
    Dann geht gefälligst auch ins Militär❗️

    Ich finde das jedenfalls eine absolute scheiss Diskriminierung.

    Ich und mein Bruder wollten Militär oder Zivildienst machen, doch durften augfrund unseres Bluthochdrucks leider nicht (Doppel-Doppel-UT;)
    Jetzt bezahlen ich und auch mein
    Bruder Jahrein Jahraus tausende Franken Militärersatzsteuer❗️nur weil wir zufälligerweise Männer sind...
  • Thinktank 29.06.2017 00:59
    Highlight Highlight Erschreckend, dass gerade die Linken Rosinenpicker im Bereich Gender eine Ausnahmestellung der Frauen verlangen. Es widerspricht den Menschenrechten, Männer und Frauen per Gesetz im Bereich staatlichen Pflichten zu unterscheiden. Lohngleichheit und andere gefühlte Unterschiede sind Verfassungsmässig garantiert und können eingeklagt werden und haben nichts mit der Wehrpflicht zu tun.
    • Hinkypunk #wirsindimmernochmehr 30.06.2017 00:03
      Highlight Highlight Wenn es nach den Linken gehen würde hätte man seit ewigkeiten eine Gleichberechtigung im Militär: Keine Pflicht für niemand
  • stef77 28.06.2017 23:06
    Highlight Highlight wehrpflicht für frauen ist absolut unnötig. die meisten soldaten hängen den ganzen tag herum, da keine arbeit zu erledigen ist. sollten frauen auch ins militär vergeuden sie auch zeit, in der privatwirtschaft wären sie immerhin produktiv.
    • blueberry muffin 29.06.2017 03:57
      Highlight Highlight Jop, und dann stimmen die Frauen bei der nächsten Dienstpflichtabschaffung ja. Was das Ziel ist.
    • Mr.Tomato 29.06.2017 04:06
      Highlight Highlight Bist oder warst Du denn im
      Militär, dass Du das so genau weisst?

    • Karl33 29.06.2017 08:31
      Highlight Highlight stef77, gleichstellung ist unnötig?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rudolf das Rentier 28.06.2017 22:52
    Highlight Highlight Eva Kräftigung hat wie die gesamte Gsoa kein Strategieverständnis. Wenn Frauen in die Armee müssten, könnte man mit deren Stimmen nach 3-4 Jahren den ganzen Laden abschaffen. Und falls es nicht reichen würde,hätte man immerhin durch die Zivi-Möglichkeit eine echte Verstärkung der Niederschwelligen Sozialpolitik... Mit dieser Haltung wird das nie was...
  • michiOW 28.06.2017 22:34
    Highlight Highlight Es ist ja lediglich eine Prüfung.

    Statt es einfach abzulehnen, sollte man vielleicht zuerst den Bericht abwarten oder lediglich Ideen einbringen.

    Besser, man prüft dies zuerst statt einer Hüftschussreform, welche nur Chaos verursacht.
  • TheRealSkyFall 28.06.2017 21:54
    Highlight Highlight Als derzeitiger Durchdiener möchte ich mich nur kurz dazu äussern:

    Der Armee täten Frauen äusserst gut!
    Es war stehts eine Bereicherung für den Umgang unter Soldaten und Kader wenn Frauen anwesend waren.
    Viele soziale/sexistische Probleme die die Armee derzeit hat, würden sich gleich von selbst lösen, wären Frauen auch im Dienst.
    Klar, werden einige Kader Probleme mit Frauen haben, aber ich denke, dass sich dies mit der Zeit löst.
    Männer und Frauen sind zwar physisch verschieden, für beide sollten aber die selben Rechte und Pflichten gelten.
    (Das ist doch der Sinn der Gleichstellung, oder?)
  • HeforShe 28.06.2017 21:47
    Highlight Highlight Die Problematik bei Frauen in der Armee ist die Ignoranz gegenüber der Benachteiligung der Frauen bei der Vereinbarkeit von Familien und Beruf.
    Das Lebenseinkommen einer Mutter sinkt um über ein Drittel (Lohneinbussen durch versteckte Diskriminierung und Reduktion des Pensums), während das der Väter üblicherweise sogar steigt (Kinderzulagen und keine Karrierenachteile). Ein Kind wirkt sich enorm auf Pension, Karriere, Chancen und Einkommen aus, das steht in keinem Verhältnis zur Dienstpflicht.

    Ergo Verbesserung der Familiensituation für beide Eltern, Abschaffung der Dienstpflicht für alle.
    • Hierundjetzt 28.06.2017 22:26
      Highlight Highlight Deine Aussage macht keinen Sinn.

      Wo besteht der materielle und inhaltliche Zusammenhang zwischen Lohn und Landesverteidigung. Da besteht schlicht keine Verknüpfungsmöglichkeit.

      ...oder vergleichen wir als nächstes die höhere Lebenserwartung der Frau mit der Landesverteidigung und kürzen dann die AHV der Frau?

      Die Mutterschaftsversicherungs-Leistungen erhalten die Männer plötzlich auch?

      Rytz und Co verrenken sich einmal mehr verbal bis zum geht nicht mehr. Das ist einfach nur noch hilflos und peinlich.

      PS: Eine Reduktion des Pensums ist eine "versteckte" Diskriminierung, ernsthaft jetzt?
    • michiOW 28.06.2017 22:36
      Highlight Highlight Hast du auch Beweise für deine Behauptungen? Nein? Dann warte doch einfach den Bericht ab.
    • SemperFi 29.06.2017 00:16
      Highlight Highlight @HeforShe: Die Frauen bekommen die Kinder und die Männer die Kinderzulagen? Ist das ernsthaft das Niveau Ihrer Argumentation?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Herren 28.06.2017 21:28
    Highlight Highlight Ich bin für die absolute Gleichstellung von Frau und Mann. Im Beruf, im Lohn, im Militär etc. Allerdings hat Frau Rytz ebenfalls recht, dass zuallererst etwas für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie getan werden muss.
    • supremewash 28.06.2017 22:14
      Highlight Highlight Auch wenn ich deine Ansicht teile, die Reihenfolge könnte entscheidend sein für die Unterstützung einer (bürgerlichen) Mehrheit in Volk und Parlament. Könnte ich bestimmen, wäre es alles auf einmal.
  • Dmnk 28.06.2017 20:52
    Highlight Highlight Lustig, ein elementarer Schritt in Richtung Gleichstellung ist für Frau Rytz also ein Affront gegenüber Frauen. Aber nur weil sie nicht dem Profitierenden Geschlecht angehört. Ich persönlich bin für eine komplette Abschaffung der Wehrpflicht. Aber diese Aussagen von Frau Rytz sagen leider sehr viel über ihr Verständnis von "Gleichstellung" aus. Nach dieser Logik wäre jegliche Aktion gegen Lohnungleichheit ein Affront gegenüber allen Männern. Jedenfalls solange Frauen keinen Wehrdienst leisten. Wie kann man als gewählte Volksvertreterin nur solchen Stumpfsinn von sich geben...
  • lemon_girl 28.06.2017 20:52
    Highlight Highlight Ich bin eine stolze wAdA. Ich konnte als Frau viel im Militär lernen und habe es nie bereut, diesen Weg eingeschlagen zu haben. Jedoch bin ich der Meinung, dass alle Schweizer, egal ob Mann oder Frau die freie Wahl zwischen Militär-oder Zivildienst haben sollten. Hauptsache jeder macht etwas für das Land. Dass nur Männer das machen müssen, ist ungerecht.
    • michiOW 28.06.2017 22:37
      Highlight Highlight Dir ist bewusst, dass Zivildienst für jeden Militärdiensttauglichen möglich ist?
    • willey 29.06.2017 00:42
      Highlight Highlight Dir ist bewusst das ich jedes Jahr mehrere tausend Franken bezahle da mich die Armee nicht wollte (Versicherungstechnisches Risiko) und ich im Zivilschutz auf Grund zu vieler Stabsassistenten in meiner Gemeinde als Personalreserve eingeteilt wurde. Du hast das privileg weder in die Armee zu müssen noch zu zahlen und gehst freiwillig. Sorry aber das ich dafür kein Verständnis aufbringen kann versteht sich wohl von selbst!
    • michiOW 29.06.2017 06:09
      Highlight Highlight @willey
      Hä?
      Du findest ihren freiwilligen Einsatz schlecht, da du als UT abgestempelt wurdest?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Don Alejandro 28.06.2017 20:47
    Highlight Highlight Wenn man die Gleichberechtigung ernst nehmen will, gehören die Frauen genauso ins Militär wie die Männer.
    • Menel 28.06.2017 21:48
      Highlight Highlight Was für eine Position sollte man einnehmen, wenn man FÜR die Gleichberechtigung ist und GEGEN die Armee?
    • derEchteElch 29.06.2017 06:10
      Highlight Highlight @menel; das ist typisch, dass Linke nicht wissen, wie sie mit so einem interessenskonflikt umgehen sollen, ich helfe Ihnen;

      Da Sie gegen die Armee sind können Sie ja eine Initiative zu deren Abschaffung lancieren, vllt klappt es.

      Da der Status quo aber zZ Militärdienst ist, müssen Sie auch im Status quo für Gleichberechtigung kämpfen, das heisst, dass Sie dafür kämpfen müssen, dass Frauen auch die selben Pflichten haben wie Männer, nämlich Militärdienst.
    • Menel 29.06.2017 07:12
      Highlight Highlight @derEchteElch, meine Frage war mehr eine Anspielung darauf, dass es nicht unbedingt bedeuten muss, dass man sich gegen die Gleichberechtigung stellt, wenn man gegen Frauen in der Armee ist. Wieso sollte ich für Frauen in der Armee sein, wenn ich eigentlich gegen die Armee bin. Das hat nichts mit "Rosinenpicken" für Frauen zu tun, sondern gegen die totale Ablehnung von Militär und Armee.
    Weitere Antworten anzeigen
  • tomdance 28.06.2017 20:22
    Highlight Highlight Also: die SVP ist gegen mehr Landesverteidigung und gegen Verfassungsänderungen. Die Grünen und die GSOA sind gegen Gleichberechtigung. Ich glaube, die Welt spinnt oder steht Kopf.
    • michiOW 28.06.2017 22:41
      Highlight Highlight Sexismus genannt
    • tomdance 29.06.2017 05:25
      Highlight Highlight @michiOW: was hat mein Kommentar mit Sexismus zu tun? Kannst Du das etwas näher erklären?
    • michiOW 29.06.2017 06:04
      Highlight Highlight Die SVP will die Frauen nicht im Militär, weil sie Frauen sind.

      Die Grünen wollen das nicht, weil es eine weitere Pflicht für Frauen wäre.
  • Zap Brannigan 28.06.2017 20:10
    Highlight Highlight Wer hätte das damals in den 80ern zu Zeiten der GSoA Diskussionen gedacht: Die Armee schafft sich selbst ab. Die Wirtschaft gibt die Leute nicht mehr, due Politik gubt nur noch Geld, wenn man es damit der eigenen Klientel zu schanzen kann (Duro, Grippen) und hohes Militärkader bis zum zuständigen Bundesrat kommt nur noch von der Resterampe. Und das "Top"kader schwadroniert über Internetpausen und Dienstpflicht für Frauen.
  • RETO1 28.06.2017 20:05
    Highlight Highlight GSoA-Mitglieder in Militärfragen einzubeziehen ist so einfältig wie wenn man Veganer um Rezepte für Fleischzubereitung angehen würde
    • Telomerase 28.06.2017 22:25
      Highlight Highlight Jedenfalls generiert die GSoA mit ihrem einfältigen Weltbild Klicks und Kommentare
  • Grundi72 28.06.2017 20:03
    Highlight Highlight Das passt zum Bild das ich von Frau Rytz und ihren Kolleginnen habe! Von der Gesellschaft nur fordern, aber selber keinen Anteil leisten. Die anderen sollen dies, die anderen sollen das... bla bla bla
  • Resche G 28.06.2017 19:44
    Highlight Highlight Im erstfall bräuchte man dann eine KITA für die Kinder da ja Frau und Mann im Einsatz stehen... ZIVIS könnten sich dann auch um die Alten kümmern ;)

    Wenn dann die Frau in den WK muss bekommt natürlich der Mann eine art Vaterschafts Urlaub damit er sich um die Kinder kümmern kann

    Zumindest würden dann viele Frauen ein Jahr weniger nutzlos studieren und dafür in der RS verbringen. Nutzlos weil sie als Mutter eh keine 60% Stelle finden wo Sie Ihr wissen einsetzen können.
  • anonymer analphabet 28.06.2017 19:39
    Highlight Highlight Ein Jahr Dienst für alle, könnte zur Abwechslung auch mal was Sinnvolles sein.. open your mind..
  • kobii 28.06.2017 19:28
    Highlight Highlight Nennt mich Doof aber, ihr wollt Millitärkosten reduzieren und für die Räumlichkeiten sanieren oddr umbauen lassen um Frauen in den Militärdienst zu befördern? Schon nur der Zeitplan der RS oder der Organisatorische Aufwand der entsteht zu bewerkstelligen.. Unmöglich..
    Wie wäre es mit der Idee, einmal im Leben für eine Zeit lang bspw. 21 Wochen :-) einen sozialen oder militärischen Dienst zu leisten irgendwo, und das für alle. Wie es bspw. in Deutschland ist?
    • michiOW 28.06.2017 23:56
      Highlight Highlight Zivildienst, Zivilschutz?

      Klar, mit einem Einsatz ist es nicht getan aber etwas revolutionäres wäre es nicht.
  • Clank 28.06.2017 19:22
    Highlight Highlight Gleichberechtigung in die falsche Richtung! Nur weil der Mann den einzigen Koffer mit all Kleidern trägt, füllt man sicher nicht einen zweiten Koffer voll mit Steinen und gibt es der Frau? Man muss kein Feminist sein um die Sinnlosigkeit dieser Idee zu verstehen. Man schafft die Wehrpflicht ganz ab und führt eine Berufsarmee ein. Jeder soll selbst entscheiden, ob er den Koffer tragen will, für etwas mehr Geld oder eben auch nicht. Wenn trotz steigendes Angebot niemand den Koffer mitnehmen will, dann ist der Koffer schlicht und einfach nicht so wichtig für die Reise.
    • Telomerase 28.06.2017 22:28
      Highlight Highlight Wenn sich die ganze Reisegruppe aber darauf verlässt, dass irgendjemand den Koffer trägt und man dann, wenn er benötigt wird, feststellt, dass ihn doch niemand mitgetragen hat?
    • michiOW 28.06.2017 23:59
      Highlight Highlight 1. Miserable Metapher
      2. Solange das Volk das System ist hat es die Macht. Sobald man nur noch 60'000 Mann unter Waffen hat, verliert das Volk die Kontrolle. Klar, zur Zeit wäre dies kein Problem, was ist aber in 50 Jahren?
  • cheeky Badger 28.06.2017 19:21
    Highlight Highlight Wie kann die GSoA nur gegen sowas sein?

    Müssten Frauen tatsächlich ins Militär, würde die zustimmungvgegenüber dem Militär stark sinken, da ja alle zu diesem Blödsinn gezwungen würden.

    Abgesehen davon wäre es nur fair.
  • Platon 28.06.2017 19:06
    Highlight Highlight Entweder die Wehrpflicht wird ganz abgeschafft oder gar nichts! Es kann doch nicht sein, dass nun auch noch die Frauen ins Militär müssen und dies noch unter dem Deckmantel der Gleichstellung! Ich wünsche keiner Frau von diesem archaischem Überbleibsel des letzten Jahrhunderts unterjocht zu werden, wir leben in einem liberalen Staat des 21. Jh. Es heisst Gleichberechtigung nicht Gleichungerechtfertigtefrechheit!
    • michiOW 29.06.2017 00:00
      Highlight Highlight Es ist also keine Ungleichheit, dass Frauen keinen Militärdienst leisten müssen?^^
    • Platon 30.06.2017 11:06
      Highlight Highlight Doch es ist eine ungerechtigkeit, aber doch nicht weil es die Frauen nicht betrifft! Wenn ich vom Staat unnötigerweise schickaniert werde, wünsche ich mir das nicht auch noch für die Frauen. Damit hat sich das grundlegende Problem für mich nicht gelöst,
  • Kuunib 28.06.2017 19:01
    Highlight Highlight Jetzt brachen auch Armeekasernen noch Frauenparkplätzr
  • derEchteElch 28.06.2017 18:59
    Highlight Highlight In den Augen dieser grünen Feministin Regila Rytz ist/wird die Gleichstellung nie erreicht werden. Alles was Gleichstellung schafft wird bekämpft undabgelehnt mit der Begründung, in anderen Bereichen ist die Gleistellung noch nicht so weit fortgeschritten.

    Ich versteh sowieso nicht, warum so eine Minderheitspartei so viel mediale Aufmerksamkeit erhält. Was tut diese Frau eigentlich für die Gleichstellung betrf. Vaterschaftsurlaub und dsgl.? Nichts.
  • Blunschi 28.06.2017 18:59
    Highlight Highlight Blunschi.

    Ich finde Fraue in der Armee cool das ist Gleichberechtigung 👍🏻
  • x4253 28.06.2017 18:55
    Highlight Highlight Seht es doch mal so: auch der weibliche Teil der Bevölkerung bekäme die Möglichkeit sich komplett auf Staatakosten durch zu impfen ;)

  • Hugo Wottaupott 28.06.2017 18:54
    Highlight Highlight Werden dann in der Kaserne auch Wickeltische aufgestellt wie im Coop im WC?
  • TanookiStormtrooper 28.06.2017 18:53
    Highlight Highlight Die GSoA müsste sich doch Freuen! Da kommen doch potenziell mehr Leute in ihre Organisation.
    Ich sehe es schon vor meinem geistigen Auge.
    Lauter aufgebrezelte Frauen stehen schweizweit am Wochenende in der Fussgängerzone und sammeln Unterschriften für die Abschaffung der Armee. Und weil wir Männer eher einfach gestrickt sind, haben sie die nötigen Unterschriften in ein paar Minuten zusammen. 😅
  • Blunschi 28.06.2017 18:52
    Highlight Highlight Frauen in der Armee finde ich toll.wen ich könnte würde ich auch gehen aber bin Leider schon zu alt für die.altersgrenzen sollte es gahr nicht gebe!
  • Findolfin 28.06.2017 18:46
    Highlight Highlight Mal eine ernst gemeint Frage: Verstöst die Tatsacht, dass Frauen kein Militärdienst leisten müssen, genau genommen nicht gegen die Verfassung? So im Bereich Grundrechte und alle Schweizer sind gleich.

    Weiss das jemand?
    • Firefly 28.06.2017 19:05
      Highlight Highlight ja da würde noch so einiges der Verfassung widerprechen!
    • Stiglitz 28.06.2017 19:07
      Highlight Highlight Art. 8 Abs. 3 der Bundesverfassung (BV) statuiert die Gleichberechtigung von Mann und Frau sowie das Gleichstellungsgebot. Art. 59 Abs. 1 BV sieht dagegen die allgm. Militärdienstpflicht nur für Männer vor. Die unterschiedliche Behandlung von Männern und Frauen hinsichtlich der Militärdienstpflicht ist daher bereits in der Verfassung angelegt

      Entsprechend hat das Bundesgericht in der Vergangenheit mehrmals (zuletzt im Urteil 2C_221/2009) festgehalten, dass Art. 59 Abs. 1 BV als die speziellere Verfassungsnorm (sog. lex specialis) dem allgemeinen Gleichbehandlungsgrundsatz vorgeht.
    • Spinoza 28.06.2017 19:29
      Highlight Highlight Täte es. Allerdings gibt es in der Schweiz keine Verfassungsgerichtsbarkeit, bzw. das Bundesgesetz ist der Verfassung juristisch übergeordnet.
    Weitere Antworten anzeigen
  • NWO Schwanzus Longus 28.06.2017 18:46
    Highlight Highlight jetzt mal rt, Grüne Frauen reden von Gleichstellung aber wollen Frauen bevorzugen amk
    • DieWaage 28.06.2017 20:36
      Highlight Highlight rt
  • ImperialBanana 28.06.2017 18:41
    Highlight Highlight Zur Gleichberechtigung gehört auch dass Frauen Militärdienst leisten. Sehen das auch andere so oder hageln jetzt Blitze?!😂
    • SuicidalSheep 28.06.2017 18:52
      Highlight Highlight Nö, keine Blitze von mir. Sehe das absolut wie du. Solange eine Pflicht besteht, sollen auch Frauen in die RS.

      Das ich aber gegen die Pflicht bin, ist wieder ein anderes Thema.
  • Zappenduster 28.06.2017 18:39
    Highlight Highlight Sehr gut, zuerst Frauen Dienstpflitig machen und danach nochmal darüber abstimmen ob es wirklich eine Wehrpflicht braucht.
  • NWO Schwanzus Longus 28.06.2017 18:38
    Highlight Highlight Feministinnen wollen keine Gleichberechtigung sondern eine Höherstellung der Frau ggü dem Mann. Feministinnen sind gegen den Frieden in der Gesellschaft. Ich beziehe mich auf die heutigen Feministinnen.
    • Knety 28.06.2017 19:56
      Highlight Highlight Feminismus (in heutiger Form) ist nichts anderes als eine Verschwörungstheorie.
    • xHascox 28.06.2017 23:40
      Highlight Highlight 90% vom medialen Feminismus kommt eh von 4chan ^^
    • DieRoseInDerHose 29.06.2017 10:04
      Highlight Highlight Und alle heutigen Feministinnen und Feministen sind also gleich?!

      Man kann feministische Ansichten & Umsetzung einzelner Personen nicht einfach verallgemeinern..
  • Dewar 28.06.2017 18:34
    Highlight Highlight Das ist völliger Schwachsinn. Letzte Woche die Kampfansage an den Zivildienst und nun das. Scheint, als laufen der Armee die Leute weg, wieso wohl nur? Prüfenswert wäre meiner Meinung nach eher eine allgemeine Dienstpflicht. Z.B. ein halbes Jahr, welches wahlweise (und ohne Sanktionen) als Militärdienst, Zivildienst oder ehrenamtliche Arbeit verrichtet werden kann, z.B. zwischen dem 19. und 40. Lebensjahr. Und wer's nicht macht, bezahlt. Die Frauen, die heute tendenziell etwas mehr Freiwilligenarbeit leisten, könnten diese abziehen (die Männer natürlich auch) und müssten sich nicht aufregen.
  • Karl33 28.06.2017 18:29
    Highlight Highlight Die grüne Feministin Rytz findet Gleichstellung also ein Affront. Momol.
    Wer heute Gleichstellung will, muss den Feminismus überwinden.
    • Siebenstein 28.06.2017 18:44
      Highlight Highlight Wenn man alles beachtet was sie zu dem Thema zu sagen hatte, finde ich das jetzt nicht unbedingt so dumm, dass man darüber herziehen müsste...
    • atomschlaf 28.06.2017 18:47
      Highlight Highlight "Wer heute Gleichstellung will, muss den Feminismus überwinden."

      Den Satz muss ich mir merken, Danke!
    • Roman h 28.06.2017 19:31
      Highlight Highlight @Siebenstein
      Ich hab die ganze Aussage gelesen und ich sehe da ein grosser Denkfehler von Frau Rytz.
      Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
      Wird die Frau gezwungen Mutter zu werden?
      Wir die Frau gezwungen zu Hause zu bleiben?
      Gibt es in der Schweiz ein Gesetz das sagt ab wann die Frau schwanger werden muss und das sie Hausfrau werden muss?
      Die Antwort ist immer nein.
      Wenn ich mich irre sagt mir den Artikel im Gesetz.
      Muss der Mann aber ins Militär, Zivi oder Strafe bezahlen?
      Ja muss er
      Der Mann kann das nicht selber entscheiden
  • willey 28.06.2017 18:27
    Highlight Highlight Für mich ist es ein Affront als untauglicher mehrere Tausend Franken pro Jahr zu bezahlen und dann Frauen zu sehen die freiwillig ins Militär gehen!
    • willey 29.06.2017 00:13
      Highlight Highlight Diese Möglichkeit wäre mir mit Zivilschutz gegeben. Als Personalreserve bleibt mir jedoch nur noch "bezahlen" übrig.
  • flubi 28.06.2017 18:25
    Highlight Highlight Rytz und Krattiger würde ich sofort einen Marschbefehl schicken!
    • Telomerase 28.06.2017 22:32
      Highlight Highlight Der arme Kadi
  • River 28.06.2017 18:25
    Highlight Highlight Ihr die hier geifert mit den Worten Ha das ist Gleichberechtigung, da habt ihrs ihr Frauen HA-Ha: warum geht eigentlich Gleichberechtigung nur in eine Richtung in eurem Kopf?
    Man(n) könnte sich doch wünschen, dass es die Männer genau so schön haben sollen dürfen wie Frauen, und nicht nur fordern "Frauen sollen auch da durch!" Will heißen: Wehrdienst abschaffen! ..und alle haben es schön
    • Firefly 28.06.2017 19:10
      Highlight Highlight Das ist die hiesige Neidkultur!
    • Toerpe Zwerg 28.06.2017 20:12
      Highlight Highlight Und dann eine Berufsarmee unterhalten?
    • Marco Marti 28.06.2017 20:18
      Highlight Highlight Also anstatt für Lohngleichheit zu Kämpfen, Löhne auch lieber abschaffen? Es sollten beide geschlechter für beide Seiten Kämpfen um eine gleichstellung zu erhalten! Solange Wehrpflich gilt sollten beide Geschlechter diesen leisten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thomas Rohrer 28.06.2017 18:19
    Highlight Highlight Meine Töchter werden niemals in die RS gehen.
    • User01 28.06.2017 18:50
      Highlight Highlight Gibt ja auch Zivildienst oder die Wehrpflichtersatzabgabe ;-)
    • Scaros_2 28.06.2017 18:52
      Highlight Highlight Ist ja ok - erwerbsersatt
    • Nonald Rump 28.06.2017 19:00
      Highlight Highlight Dann bezahlen sie halt oder machen Zivilschutz?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Scaros_2 28.06.2017 18:16
    Highlight Highlight Liebe Frauen

    Deal with it oder hört auf gleichberechtigung als luxusbonis anzusehen der nur situativ greifft.
    • River 28.06.2017 20:55
      Highlight Highlight All die "Luxusboni" wurden den Frauen von Männern zugeteilt. Oh ja. Und nun werden sie dafür gehasst. Well played, Chauvinism, well played
  • dr. flöckli 28.06.2017 18:16
    Highlight Highlight 2/2
    Zwar kann man das auch als "sich um das Land kümmern" auslegen. Bei einer Wehrpflicht für beide Geschlechter könnte man allerdings die Fähigsten einziehen (auch bedarfsabhängig, Sani z.B. könnte auch gut eine Ärztin machen etc) und jene, die sich eher für zivile Tätigkeiten eignen, können sich "ums Land kümmern". Aber eben. "Äusserster Ernstfall". Bis dieser eintritt, müsste schon noch einiges passieren, zum Glück.
  • Bruno Wüthrich 28.06.2017 18:15
    Highlight Highlight Dass der Beschluss, die Dienstpflicht der Frauen zu prüfen, auf unterschiedliche Reaktionen stösst, ist gewiss keine Überrschung. Denn darüber, ob es diese Massnahme wirklich braucht, werden sich wohl die Geister immer scheiden. Doch etwas ist es bestimmt nicht: ein Affront gegenüber den Frauen. Dies kann man getrost aus jeder Argumentation streichen.

    Ich bin sicher, dass dies auch ein nicht unbeträchtlicher Teil der Frauen so sieht.

    In Unkenntnis der Sachlage (das Militär interessiert mich höchstens am Rande) kann ich mich derzeit weder den Befürwortern noch zu den Gegnern zuordnen.
  • dr. flöckli 28.06.2017 18:11
    Highlight Highlight 1/2
    Die Argumentation von Frau Rytz finde ich schon etwas fragwürdig. Sie hat zwar Recht, dass die skand. Länder in puncto Gleichstellung weiter sind, dennoch glaube ich, dass man nicht immer nur fordern kann und mit dem Finger zeigen. Auf beiden Seiten braucht es Bereitschaft, Opfer zu bringen und dazu gehört nun mal, dass sich Frauen auch im Zivilschutz/Armee engagieren.
    Was aber Herr Arnold rauslässt, ist noch bedenklicher. Er vergisst wohl in seinem mittelalterlichen Denken, dass insbesondere während den Weltkriegen fast ausschliesslich Frauen in Rüstungsbetrieben etc geareitet haben.
    • poga 28.06.2017 18:46
      Highlight Highlight Mich hat vor allem das "Die verfassungsmässige Gleichstellung sei noch immer nicht garantiert" geärgert. Also rein aus der Verfassung, ist die Gleichstellung sehr weit. Gesellschaftlich, darüber kann man streiten. Ich würde sogar sagen, das rein aus der Verfassung heraus die Frauen mehr Vorteile haben.
    • satyros 28.06.2017 19:49
      Highlight Highlight Art. 8 Abs. 3 BV: "Mann und Frau sind gleichberechtigt. Das Gesetz sorgt für ihre rechtliche und tatsächliche Gleichstellung, vor allem in Familie, Ausbildung und Arbeit. Mann und Frau haben Anspruch auf gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit."

      Das ist keineswegs erreicht. Ein Schritt dahin ist die Dienstpflicht auch für Frauen, bzw. deren Abschaffung für beide Geschlechter. Aber viele andere Schritte sind auch noch zu nehmen. Und so lange Frauen in diversen Bereichen benachteiligt sind, sehe ich schon ein, wieso man diesen Schritt nicht prioritär behandeln will.
  • atomschlaf 28.06.2017 18:07
    Highlight Highlight Die Stellungnahmen der GsoA-Sekretärin und der Präsidentin der Grünen zeigen einmal mehr in aller Deutlichkeit, dass die sogenannte Gleichberechtigung nur erwünscht ist, solange sie den Frauen Vor- oder den Männer Nachteile bringt.

    Heuchlerinnen!
  • Watson - die Weltwoche der SP 28.06.2017 18:02
    Highlight Highlight Tja, Gleichstellung bedeutet eben gleiche Rechte und Pflichten und nicht nur gleiche Rechte.
    • rauchzeichen 28.06.2017 18:21
      Highlight Highlight trotzdem die falsche richtung jetzt noch die zweite hälfte des landes zu so nem quatsch zu zwingen. und wer nicht will oder kann darf schön die staatskasse füllen.. die neanderthaler werden den unsinn unseres armeechens nie begreifen. feels good in your cave right?
    • Watson - die Weltwoche der SP 29.06.2017 12:00
      Highlight Highlight Leb ruhig weiter in deiner bunten alles ist toll alle haben sich lieb Einhornwelt und mach weiter 🙈🙊🙉
    • rauchzeichen 29.06.2017 13:20
      Highlight Highlight du hast echt n mentalitätsproblem. die welt ist toll. wir haben sie zu dem geformt was sie heute ist. nicht perfekt, aber auch nicht so schlecht wie sie in deinem kopf vielleicht aussieht. und wir werden sie weiter formen. meine einhornwelt existiert nicht, aber durch eine klare vorstellung einer einzigen, globalen gesellschaft ohne krieg und armut, kann der mensch näher an dieses ideal kommen. wenn er denn nicht alles schlechtredet und pessimistisch in die zukunft schaut und sich an alten konstrukten wie authorität, nationen und religion festklammert.
  • Filipposchubser 28.06.2017 17:58
    Highlight Highlight Das ist ja wirklich eine Zumutung. Warum soll jemand zu etwas verpflichtet werden, dass man selbst gar nicht machen will?
    • Watson - die Weltwoche der SP 28.06.2017 18:13
      Highlight Highlight Steuern zahlen muss man ja auch. Man nennt es Dienst am Allgemeinwohl und man kann dann ja auch Zivildienst machen..
    • Kommentiert 28.06.2017 18:20
      Highlight Highlight Sicher wollen auch nicht alle Männer in die Armee.
    • ichweissesbesser 28.06.2017 18:23
      Highlight Highlight weil es die männer ausch machen müssen (auch wenn die nicht wollen)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pokefan 28.06.2017 17:57
    Highlight Highlight Absolut dafür.
  • S.Fischer 28.06.2017 17:55
    Highlight Highlight Ich bin klar dafür, denn wenn die Frauen diesen Blödsinn auch leisten müssen, haben wir bessere Chancen, dass er ganz abgeschafft wird...
    • Watson - die Weltwoche der SP 28.06.2017 18:14
      Highlight Highlight Hoffentlich brauchen sie nie die Dienste der Armee (Katastrophenschutz und co.), die Armee ist mehr als Krieg.
    • Genti 28.06.2017 18:23
      Highlight Highlight Meine Rede
    • rauchzeichen 28.06.2017 18:24
      Highlight Highlight der einzige grund für mich, ja zu stimmen. die frauen zu dem blödsinn zwingen, um alle zu zwingen, den zwang zu bezwingen. zwingel zwingel zwingel, kann da wer n wahlsong draus zimmern?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pasch 28.06.2017 17:50
    Highlight Highlight Sie müssen ja nicht in die Armee, sie dürfen auch gerne zahlen.

18 oder gar 24 Milliarden Franken? Grosser Zahlenstreit um Kampfjets

Die Beschaffungskosten sind nur ein Teil der Rechnung. Ein Mehrfaches davon betragen über die Jahre hinweg die Betriebskosten. Die Gegner kommen dabei mit einer Flugstunden-Rechnung auf eine höhere Summe als der Bund.

Aus der Portokasse zahlt das niemand. Bis zu sechs Milliarden Franken wollen Bundesrat und Parlament für bis zu 40 neue Kampfflugzeuge ausgeben. Das sind 150 Millionen Franken pro Flugzeug, die das Verteidigungsdepartement (VBS) von Viola Amherd (CVP) aufwerfen kann. Am 27. September entscheidet das Stimmvolk über den Kredit.

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