Schweiz
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Riss im Rumpf eines Kampfjets F/A 18C entdeckt



Die schwersten Unfälle der Schweizer Luftwaffe der letzten Jahre

Bei Wartungsarbeiten haben Mechaniker am Dienstag an einem Strukturteil im oberen Rumpf eines Kampfjets F/A 18C einen Riss festgestellt. Die Luftwaffe ordnete die Überprüfung aller F/A 18 an, auch der Doppelsitzer vom Typ F/A 18D.

Die Einsatzbereitschaft der F/A 18-Flotte ist dadurch nicht eingeschränkt, wie das Bundesamt für Rüstung (armasuisse) am Freitag mitteilte. Die Überprüfungen der Flotte begann am Mittwoch.

Bereits sind den Angaben zufolge sieben weitere Flugzeuge überprüft. Bei ihnen wurden keine Risse im betreffenden Rumpfteil gefunden. Die Untersuchungen sollen am 3. März abgeschlossen sein.

ARCHIV - ZUR HERBSTSESSION DES NATIONALRATS AM  Donnerstag, 13. SEPTEMBER 2018, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUM ABKOMMEN MIT OESTERREICH UEBER DIE  LUFTRAUMSICHERUNG ZUR VERFUEGUNG - A FA18 Hornet from the Swiss Army stands in its box during an excercise of air policing near Davos in Switzerland, Monday, January 24, 2011. About 4000 Swiss soldiers will take part in the security operation called

Bild: KEYSTONE

Das bundeseigene Rüstungs- und Technologieunternehmen Ruag geht parallel zu dieser Überprüfung zusammen mit den Ansprechpartnern für die F/A 18-Flotte in den USA der möglichen Ursache nach. Diese Ansprechpartner sind die Herstellerfirma Boeing und die US-Marine.

Der Riss hat gemäss armasuisse keinen direkten Einfluss auf die Verfügbarkeit der F/A-18-Flotte. Insbesondere der Luftpolizeidienst sei nicht beeinträchtigt.

Wie lange die beschädigte Maschine am Boden bleiben muss, war am Freitag unklar. Auch wie die Reparatur vor sich gehen soll und welche Kostenfolgen entstehen, war in Abklärung. Erst danach seien zuverlässige Angaben möglich, hiess es weiter.

Bereits anfangs Februar 2018 musste die Luftwaffe fünf F/A-18 wegen Rissen bis in den März hinein grounden. Auch diese hatten Risse aufgewiesen, allerdings an den Flügelklappen. Auch damals wurde die ganze Flotte einer Überprüfung unterzogen. Die Schweizer Armee verfügt über 30 F/A-18. Fünf davon sind Doppelsitzer. (aeg/sda)

Der F/A-18 bleibt länger im Einsatz, weil der Kauf stockt

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    Alle Leser-Kommentare
  • Joe Smith 22.02.2019 15:24
    Highlight Highlight Aha, die Kampagne zur Beschaffung von neuen Kampfjets kommt ins Rollen. Von jetzt an wird die Armee wohl über jede Routinereparatur ein Pressecommuniqué veröffentlichen.
    • Eine_win_ig 22.02.2019 17:14
      Highlight Highlight Klar. Und watson sowie alle anderen schweizer Medien werden gezwungen oder vom Staat - noch besser unbekannten Geldgebern - bezahlt um darüber zu berichten. Momol...
    • Zauggovia 22.02.2019 17:19
      Highlight Highlight Dass ein Ersatz schon mehr als überfällig ist, willst du hoffentlich nicht bestreiten.
    • 7immi 22.02.2019 17:33
      Highlight Highlight @joe
      jedes Flugzeug hat Risse, diese werden dokumentiert und regelmässig geprüft. Für Medien ist das jeweils eine Sensation. Aber ja, die FA18 sind alt und müssen irgendwann ersetzt werden, wie dies auch in der Zivilluftfahrt der Fall ist.
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Die Schweizer Armee braucht für ihre Wehrhaftigkeit auch eine Luftwaffe, sagen Befürworter eines neuen Flugzeugkaufs. Die F-5, die in den 70er-Jahren gekauft wurden, werden ausgemustert und die in den 90er-Jahren angeschafften F/A-18 stossen an die Grenzen ihrer Belastbarkeit.

Die Schweiz verfüge deshalb zwar über einige einsatzfähige Flugzeuge, diese müssten aber in absehbarer Zeit ersetzt werden. Deshalb sei es jetzt an der Zeit, sich nach neuen Flugzeugtypen für die Luftabwehr umzuschauen.

Warum …

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