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Sektenblog

Organspende: Was passiert mit dem Herz nach dem Tod?

Der Tod macht uns allen Angst. Das ist aber schon die einzige Gemeinsamkeit, wenn es um unser Ableben und das Danach geht. 



** HOLD FOR RELEASE UNTIL 12:01 A.M. EST MONDAY, DEC. 14, 2009 ** Dr. Keith Melancon, Georgetown's kidney transplant director, puts the kidney harvested from donor Tom Otten, into an ice-filled basin during a surgery at Georgetown University Hospital in Washington, Friday, Dec. 4, 2009.  (AP Photo/Manuel Balce Ceneta)

Das Herz: Wohin damit? Bild: AP

Wir Menschen tun uns schwer mit dem Tod. Das ist verständlich. Wir wissen nicht, wie sich das Ableben anfühlen wird, und es setzt unserem irdischen Dasein ein unwiderrufliches Ende. Das verunsichert, macht Angst, schmerzt.

So ziemlich alle Menschen und alle Glaubensgemeinschaften sind sich einig, dass der Tod das irdische Dasein endgültig besiegelt. Die milliardenfache Erfahrung lässt keinen Interpretationsspielraum offen. Lebendigen Leibes von den Toten aufgestanden wir praktisch nur in der Bibel.

Doch damit hört die Einigkeit der Zehntausenden von Heilslehren auf. Die metaphysische Frage, was danach passiert, entzweit die Glaubensgemeinschaften. Jede religiöse oder spirituelle Heilslehre oder Gemeinschaft bietet ein anderes Modell.

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Konfliktfall Organspende – eine Reportage.  Video: YouTube/M. Molli

Die Palette der Heilsvorstellungen ist breit. Um sie ranken viele Legenden, Mythen und Spekulationen. Sie dienen vor allem dazu, uns eine neue Existenz zu versprechen. Ausserdem verfolgen sie den Zweck, dem Tod den Stachel zu nehmen. Und uns darüber hinweg zu trösten, dass unser Körper nach dem Tod zerfällt.

Aus religiöser Warte ist es besonders schwer erträglich, dass unser toter Körper verwest und sogar eine Gefahr für die Hinterbliebenen sein kann. Speziell in tropisch-heissen Weltgegenden können Leichen gefährliche Ansteckungskrankheiten verbreiten. Deshalb werden im Hinduismus und Buddhismus Tote oft in rituellen Zeremonien verbrannt.

Der Tod weckt irrationale Vorstellungen

Das ist ein herber Kontrast: Auf der einen Seite ein von Würmern zerfressener, entstellter Körper, auf der anderen Seite der Glaube ans Paradies oder die Wiedergeburt. Der Tod weckt bei vielen Menschen irrationale Ideen und Vorstellungen.

Dieser Umstand zeigt sich aktuell bei der Diskussion um die Initiative zur Organspende, die in diesen Tagen lanciert worden ist. Mit diesem politischen Vorstoss soll die tiefe Quote an Organspenden in der Schweiz angehoben werden.

Eine Frau fuellt am 15. Dezember 2003 eine Organspende Karte von Swisstransplant in Zuerich aus. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Spenden leicht gemacht mit der Organspende-Karte. Bild: KEYSTONE

Heute können Ärzte bei Verstorbenen nur dann Organe entnehmen, wenn diese zu Lebzeiten eine schriftliche Einwilligung gegeben haben und eine Organspende-Karte besitzen. Ist dies nicht der Fall, können Angehörige über die Organentnahme verfügen.

Die Erfahrungen zeigen aber, dass diese ungern und eher selten einwilligen, weil sie auf keinen Fall gegen den allfälligen Willen des Verstorbenen handeln oder entscheiden wollen. Ausserdem ist die Vorstellung, dass das verstorbene Familienmitglied aufgeschnitten wird, nicht erbaulich.

Wer nicht will, muss sich eintragen lassen

Die Initiative will deshalb das Verfahren umkehren und das Widerspruchsprinzip einführen: Wer nicht will, dass ihm nach dem Tod die Organe entnommen werden, muss sich in ein offizielles Register eintragen. Sonst können die Ärzte die Organe von Verstorbenen entnehmen. Ein neuer Artikel in der Verfassung soll dies regeln.

Der Widerstand gegen die Initiative – falls sie denn zustande kommt – wird gross sein. Das zeigt sich allein schon an der Tatsache, dass nur etwa 35 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer eine Spende-Karte besitzen. Und in rund 60 Prozent der Todesfälle lehnen die Angehörigen eine Organentnahme bei Verstorbenen ab.

Das führt einerseits dazu, dass todkranke Patienten ein Jahr und mehr auf ein Spenderherz, eine Lunge usw. warten müssen. Andererseits sterben in der Schweiz jährlich mehrere Personen, weil sie nicht rechtzeitig ein neues Organ bekommen. So geht dem qualvollen Ableben der todkranken Patienten oft ein monatelanges Bangen und Leiden voraus. Ein sinnloser Tod in Raten.

Haupthindernis ist der Glaube

Der Hauptgrund für die Weigerung, Organe zu spenden, ist im Glauben zu suchen, wie Chirurgen und Vertreter von Swisstransplant erklären. Im Glauben ans Paradies und an ein ewiges Leben. Sterbende oder Hinterbliebene glauben, die Organentnahme sei eine Art Amputation, der das Wesen der betroffenen Person verändere. Und das Eingehen ins Paradies erschwere oder gar verhindere. Sterbende sollen «unversehrt» in den Himmel gelangen.

Solche Überlegungen sind irrational und müssen im Bereich des Aberglaubens angesiedelt werden. Die Organe der Verstorben sind eh «verloren». Sie werden bei der Kremation von den Flammen und der Hitze versengt oder im Grab von Würmern zerfressen. Ein Fakt, der auch Gläubige verstehen sollten. Ausserdem sind beispielsweise die Leichen nach einem Flugzeugabsturz derart zerfetzt, das von einer Unversehrtheit keine Rede sein kann. Kommen diese Opfer deshalb nicht in den Himmel?

Um sich von den irrationalen Ideen rund um den Tod zu befreien, braucht es lediglich ein wenig Einfühlungsvermögen. Stellen Sie sich vor, Ihre Tochter wird auf der Strasse von einem Auto angefahren und erleidet schwere innere Verletzungen. Sie werden ins Spital gerufen, und die Ärzte eröffnen Ihnen, dass Ihre Tochter nur überleben wird, wenn sie rasch eine Spenderleber bekommt.

Verzweifelte Angehörige

Der Chirurg ruft in Ihrem Beisein Swisstransplant an. Der Kollege sagt ihm, dass vor wenigen Minuten ein Mann an einer Hirnblutung gestorben sei. Er habe aber keine Spendekarte, und die Angehörigen verweigerten die Entnahme der Organe aus religiösen Gründen.

Man kann sich die Verzweiflung der Eltern vorstellen, als ihre Tochter nach wenigen Tagen stirbt.

Ein Beispiel mehr, das zeigt, wie irrational ein unreflektierter Glaube sein kann und das Leben behindert. Dabei wäre eine Organspende eine Tat, die dem eigenen Tod einen Sinn gibt und als Akt der christlichen Nächstenliebe verstanden werden könnte.

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Hugo Stamm; Religionsblogger

Hugo Stamm

Glaube, Gott oder Gesundbeter – nichts ist ihm heilig: Religions-Blogger und Sekten-Kenner Hugo Stamm befasst sich seit den Siebzigerjahren mit neureligiösen Bewegungen, Sekten, Esoterik, Okkultismus und Scharlatanerie. Er hält Vorträge, schreibt Bücher und berät Betroffene.
Mit seinem Blog bedient Hugo Stamm seit Jahren eine treue Leserschaft mit seinen kritischen Gedanken zu Religion und Seelenfängerei.

Du kannst Hugo Stamm auf Facebook und auf Twitter folgen.

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Besser extra zu spät als nie: PICDUMP!

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    Alle Leser-Kommentare
  • Pasionaria 30.10.2017 23:24
    Highlight Highlight Alienus
    Schmerz lass nach..... bei diesen neuen Blogusanzen. Zu alledem wurde einer meiner letzten Willen kaltbluetig nicht veroeffentlicht. Wie koennt ich's akzeptabler formulieren? Neuer Versuch:
    Wie ich Dich einschaetze, bist Du im Besitze eines Organspendeausweises. Als  P.S. darauf schlug ich vor: Deine > Ali's dominante Hirnhaelfte (Sprach/Ausdruckszustaendigkeit)  fuer Pasionaria zu reservieren. (Hoffentlich NIEMALS noetig!)
  • Pasionaria 30.10.2017 23:13
    Highlight Highlight 2/2 Watson-Blog-Team

    Sehr muehsmam geworden, wollen Sie die Blogteilnehmer irgendwie vertreiben?

    ff
    c) die 72-Std-Frist ist ein Nonsense, sie frisst tatsaechlich rege Dialog. Sehr oft kommen diese etwas spaeter in Gang, weil es Leute gibt, die machen sich noch Gedanken ueber das Gelesene oder sitzen nicht 24 Std. vor Watson!
    Fuer diese heiklen Themen genuegen 72 Stunden einfach nicht!
    Bitte ueberdenken Sie Ihre neuen Massnahmen. Sind diese mit den Blogautoren abgestimmt?
    Danke fuer Ihre Aufmerksamkeit und Stellungnahme!
  • Pasionaria 30.10.2017 23:08
    Highlight Highlight @ Watson-Blog-Team
    1/2 Wollte den Text mit genau 600 Anschlaegen schicken, wird aber nicht angenommen, auch das noch.

    Was stellen Sie auch mit diesem spannenden Blog an?
    Nichts gegen Neuerungen, wir sind ja schliesslich alles junge/junggebliebene Leser- und KommentatorInnen:-)
    Ein Jammer
    a) ist HST's Blog nicht mehr unter Blogs aufgefuehrt. Was soll das - man muss in regelrecht suchen.
    b) die staendigen Bewertungen 'beliebtesten ....Komment.', die obenaufschwingen, das sind meist nicht die inhaltvollsten! Normalweise stehen die aktuellsten an oberster Stelle.


  • Pelegrino 30.10.2017 20:57
    Highlight Highlight Statt Scheintote in Narkose auszuweiden, sollten doch nur gewünschte Organe entnommen werden, die Gesund sind und keine Spuren von Krankheiten und körperlichen Ermüdungen aufweisen.
  • Pelegrino 30.10.2017 15:33
    Highlight Highlight In Indien drängen Organhändler der armen Bevölkerung Organe zu spenden. Aus Geldnot, Unwissenheit und ihrer Armut verkaufen die Bewohner ihre Nieren, auf falsche Versprechen für ein Drittel des versprochen Betrages, das für den Kauf für ein Grundstück gedacht war, das er bewirten wollte.
  • Pasionaria 30.10.2017 00:44
    Highlight Highlight Der langen Kommentare kurzes Fazit:
    Bei der Traegheit und dem Egoismus, u.a. der Schweizer, ist die erwaehnte Initiative ein wichtiger und vernuenftiger Beitrag, um etwas an Mitmenschlich- und Einfuehlsamkeit zu leben, resp. weiterzugeben.
    • Michael Bamberger 30.10.2017 09:17
      Highlight Highlight Schau Dir ganz einfach die Gegner von Organspenden hier im Blog an. Deren Argumentation gleicht jenen der landläufigen Verschwörungstheoretiker aufs Haar.

      Fazit: Nicht bloss die Lüge ist eine Erzfeindin der Wahrheit, sondern - und ganz besonders im Fall der Gegner von Organspenden - ist es der Mythos, der einen erbitterten Erbfeind der Wahrheit darstellt.
  • Regas 29.10.2017 12:05
    Highlight Highlight Also wenn ich mir vorstelle, das eine 15 Jährige dank meiner Leber gerettet werden kann bin ich sofort Spender. Sollte jedoch ein Kettenraucher und notorischer Säufer meine unverteerte Lunge und meine neuwertige Leber erhalten, um meine guten Organe durch schlechten Labens wandel in kürze wieder zu ruinieren sieht die Sache schon ganz anders aus.
    Übrigens bekam erst kürzlich ein Nichtraucher eine Lunge von einem Kettenraucher eingepflanzt, und ist hernach ein halbes Jahr später an Lungenkrebs gestorben.
    Ganz so klar wie beim Stamm ist es also auch nicht.
    • Lami23 29.10.2017 15:46
      Highlight Highlight dir ist aber schon klar, das Alkoholiker nicht auf die Liste kommen?
    • Pelegrino 29.10.2017 16:01
      Highlight Highlight Da sieht's man wieder, der Umweltsmog, dann tun wir doch alle Passivrauchen.
    • Spooky 29.10.2017 21:22
      Highlight Highlight @Lami23
      Kommen Alkis nicht auf die Liste der Empfänger? Oder wie meinst du das?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Michael Bamberger 29.10.2017 08:35
    Highlight Highlight Die Verweigerung von Organspenden aus religiösen Gründen wird in der Schweiz wohl zukünftig ein immer kleineres Problem werden, denn:

    "Nur ein Viertel der Jugendlichen bezeichnet sich als religiös - Zwar gehören viele Schweizer Jugendliche einer Konfession an. Doch als religiös gläubig bezeichnet sich nur ein Viertel von ihnen. Das hat die aktuelle Ausgabe der Eidgenössischen Jugendbefragungen ergeben, die am Freitag publiziert wurde." (Quelle: kath.ch 28.10.17)

    https://www.kath.ch/newsd/nur-ein-viertel-der-jugendlichen-bezeichnet-sich-als-religioes/
    • Maracuja 29.10.2017 10:03
      Highlight Highlight Einverstanden, die Religiosität ist in Westeuropa am Abnehmen. Ist die Verweigerung aus religiösen Gründen abgesehen von den Fundamentalisten diverser Religionen, die m.E. aber höchstens 5% der Bevölkerung ausmachen, tatsächlich ein so grosses Problem?
      Oder geht es mehr um Furcht vor Auseinandersetzung mit Sterblichkeit: kein Ausweis, keine Info an Angehörige
      Unwissenheit bzgl. Hirntod: spürt Spender wirklich nichts mehr?
      Skepsis gegenüber Obrigkeit: man möchte Staat/Ärzten keinen Freischein für Organentnahme geben aus Angst vor Missbrauch.
    • Michael Bamberger 29.10.2017 11:41
      Highlight Highlight Es stimmt, dass die 5% kein wesentliches Problem darstellen. Was den zweiten Teil Deiner Argumentation angeht, liegst Du bestimmt richtig, wie man u.a. auch aus etlichen Postings in diesem Blog erahnen kann.
  • Pelegrino 28.10.2017 22:52
    Highlight Highlight Wer hängt denn so sehr, an seinem Körper, da irdisches vergänglich ist, und das himmlische im Himmel auf ewig ihm wird sein. Das ist Grund genug, seine Organe für andere hinzugeben.
    • Klaus07 29.10.2017 06:49
      Highlight Highlight Hab keine Lust ewig im Himmel zu versauern. Ist mir zu langweilig. Dann trete ich lieber für ewig ab. Ende und Amen.
  • Spooky 28.10.2017 21:59
    Highlight Highlight Hugo Stamm geht davon aus, dass das Leben lebenswert ist. Das ist aber keine gute Grundlage für dieses Thema.
    • Fabio74 29.10.2017 01:55
      Highlight Highlight Was ist das Leben dann?
    • Pasionaria 30.10.2017 00:36
      Highlight Highlight Ach Spooky,
      aber sicher doch, ist das eine exzellente Grundlage. Oder besser, schau einfach nochmals in einen der letzten Blogs:
      Der Sinn des Lebens liegt in uns – und eher nicht im Jenseits.

    • Spooky 30.10.2017 13:42
      Highlight Highlight @Fabieo
      Gute Frage. Kennst du die Antwort?
  • amRhein 28.10.2017 21:58
    Highlight Highlight Ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendein religiöser Glaube sinnstiftend sein kann. Wenn, dann bieten rel. Überzeugungen Halt, Trost und Orientierung - und Erlösung in einem Jenseits.

    Fairerweise möchte ich aber anmerken, dass auch unabhängig von rel. Überzeugungen, viele Menschen keine Organe spenden möchten. Die Gründe sind wohl vielfältig und der religiöse Aspekt nur einer von vielen.
  • Spooky 28.10.2017 21:09
    Highlight Highlight "Wer sein Leben retten will, wird es verlieren."

    (Matthäus 16:25)
    • Klaus07 29.10.2017 06:56
      Highlight Highlight Jeder verliert sein Leben, ob gerettet oder nicht. Auch Matthäus ist gestorben. Und das vor 2000 Jahren. Wer ein Spenderorgan erhält, hat dadurch ein längeres Leben und ein Leben mit einer besseren Lebensqualität. Aber auch ein Empfänger wird und kann nich ewig leben.
      Andere Frage. Wenn Sie verunglücken und zum Beispiel auf ein Bahngeleise fallen und ein Zug auf Sie zufährt, bleiben Sie dann stehen? Oder retten Sie Ihr eigenes Leben? Und wenn Sie sich retten, verlieren Sie dann Ihr Leben?
    • Spooky 29.10.2017 18:12
      Highlight Highlight @Klaus07
      Natürlich würde ich von den Geleisen wegspringen.

      Ich denke, der Spruch bedeutet, dass wir letztendlich keine Kontrolle über den Todeszeitpunkt haben. Ich könnte zum Beispiel meine Wohnung nicht mehr verlassen aus Angst, ein Auto könnte mich überfahren, aber dann fällt mir die Decke auf den Kopf.
  • vera.vox 28.10.2017 19:10
    Highlight Highlight Organspende nach Widerspruchsprinzip bringt riesige Probleme
    Was im Blog völlig ausgeblendet wird

    Sind transplantierte Organe vom Papst oder einem heiligen Märtyrer, so sind sie in erster Linie Reliquien

    Die wahre Arche des Heils wäre durcheinander, wenn Normalbürger mit Reliquien bestückt durch die Gegend wandeln
    Was ist wenn der Organempfänger stirbt?
    Werden die Reliquien der Kirche zurück erststattet?

    Was ist, wenn ein Organ von Gläubigen einem Ungläubigen eingepflanzt wird?
    Die Gläubigen sind im Paradies aber ihre Organe sind ewigen Höllenqualen ausgesetzt?
    usw.

    • Phrosch 28.10.2017 22:11
      Highlight Highlight Konsequenter Kommentar, da der Artikel im Sektenblog steht.
    • Share 28.10.2017 23:27
      Highlight Highlight @vera
      Komisch, bei deiner Haartransplantation hattest du dir diese Gedanken nicht gemacht.
    • rönsger 29.10.2017 08:55
      Highlight Highlight ich schätze die feine, sarkastische ironie von vera.vox und verstehe nicht, weshalb all die unbeseelten ihr immer wieder auf den leim kriechen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Spooky 28.10.2017 18:53
    Highlight Highlight Gibt es bei der Organentnahme eine Altersgrenze?

    Konkret: Würde man einer 20-jährigen Frau ein Organ eines 80-jährigen Mannes einpflanzen?
    • Lami23 28.10.2017 21:46
      Highlight Highlight Es gibt keine Altersgrenze. Aber so extrem macht man das nicht. Das kommt darauf an welches Organ, in welchem Zustand das ist etc.
    • Spooky 28.10.2017 22:35
      Highlight Highlight Danke, Lami23
  • Thoemmeli 28.10.2017 16:24
    Highlight Highlight Was mich an der Diskussion stört, ist die Tatsache, dass sich die wenigsten mit der Endlichkeit des Lebens abfinden können - aus was für Gründen auch immer. Wir sind Teil der Natur und, wie jede Blume, verwelken wir und gehen ein. Ich bin nicht Spender, aber im Umkehrschluss - und das sollten dann alle, die nicht spenden wollen, auch so handhaben - will ich auch kein fremdes Organ empfangen. Wenn meine Zeit gekommen ist, ist es eben so.
    • Klaus07 29.10.2017 07:05
      Highlight Highlight Ich akzeptiere die Endlichkeit und bin überzeugt, dass nach dem Tod nichts ist. Nur der Tod. Ich habe einen Spenderausweis und wäre glücklich, wenn ich anderen Menschen helfen könnte gleichzeitig hoffe ich jedoch, dass es nie dazu kommt und ich glücklich und zufrieden alt werde. Aber eben, man weiss ja nie was auf einen zukommt.
  • Maria B. 28.10.2017 15:34
    Highlight Highlight Es steht jedermann und -frau frei, ihre Organe frei-willig zu spenden, wobei diese unsägliche Widerspruchslösung an der Urne zurecht keine Chance haben wird.

    Manche Leute würden die Organentnahme kurz vor dem Tod als Störung ihres Sterbeprozesses empfinden, während Andere ihren Körper generell nicht als Ersatzteillager verstehen. Das muss genauso erlaubt sein, wie ein Spendenbekenntnis.

    Da sich aber viele Menschen erst mit zunehmendem Alter mit sowas gedanklich auseinandersetzen, ist dieser staatliche Druck total unangemessen.

    Und so geht die Sache zum Glück den Bach runter!
    • äti 28.10.2017 17:15
      Highlight Highlight ... mir fehlt der staatliche Druck. Ich kann mich bei voller Präsenz entscheiden und Sie überlassen es anderen (zB Angehörigen). Billig.
    • Maria B. 28.10.2017 18:00
      Highlight Highlight Äti :

      Eine sehr simplifizierte Partikularmeinung, die du hier anbietest, zumal sich gerade auf dem Land niemand wirklich sowas aufs Auge drücken lassen will, was man u.U. auch listig zum Organhandel (ein Riesengeschäft) missbrauchen kann.

      Solche legitimen Ansichten als "billig" abzutun, spricht weder für deine (echte) Sozialkompetenz, noch für deinen Intellekt :-/

      Geschenke sind freiwillig, sich aber mit einer Materie die man weder will, noch sich als eigenständige Person auf Kommando festlegen mag, zu einem frühen Entschluss nötigen zu lassen, DAS geht gar nicht....

    • äti 28.10.2017 20:12
      Highlight Highlight .. das Wort 'Partikularmeinung' gibt mir und Google Rätsel auf. Lebe eben auf dem Lande und somit mit ländlichem Sprachsatz ausgerüstet. 'Simplifiziert' für dich. Mit 'billig' habe ich 'staatlichen Druck' und 'überlassen den Angehörigen' gemeint. Man kann, auch heute schon, selbst entscheiden - sollte es aber tun, wenn der Kopf noch funktioniert. Egal wie. Meinte und meine ich. Sozialkompetenz und Intellekt via Ferndiagnose festzustellen ist unlustig und geht ebenfalls gar nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Maya Eldorado 28.10.2017 15:05
    Highlight Highlight Die Frage ist nun: Ist ein Hirntoter nun wirklich tot oder ist das ein Konstrukt, das es erlaubt noch nicht wirklich toten Menschen Organe zu entnehmen um diese anderen Menschen zur Verfügung zu stellen.
    Denn etwas ist klar: Ein wirklich totes Organ ist für die Transplantation unnütz. Das kann man beim Empfänger nicht wirklich wieder beleben.
    • Ich hol jetzt das Schwein 28.10.2017 15:38
      Highlight Highlight Donald Trump beweist, dass auch Hirntote noch nicht wirklich tot sind...
      Und nun ernsthaft: Ja, wenn das Hirn nicht mehr funktioniert, funktioniert gar nichts mehr, nicht mal das Herz. Nur mit Maschinen werden Blut- und Sauerstoffzirkulation im Fluss gehalten, eben genau damit die Organe nicht zu zerfallen beginnen.
    • Lami23 28.10.2017 18:07
      Highlight Highlight Ein Hirntoter ist tot. Regel- Hormonkreisläufe etc werden über das Gehein gesteuert. Ohne diesen Schaltkreis geht gar nichts mehr im Körper. Bei einer Hirntoddiagnostik wird das geprüft.
  • Share 28.10.2017 12:53
    Highlight Highlight Nächstenliebe hat mit persönlicher Beziehung zu tun. Das sprengt jeden noch so verkrusteten Glauben, aber vor allem die heuchlerische Soziologie mit dem Zeigefinger. Langer Rede kurzer Sinn: Es lebe die Stammzellenforschung oder wo bleibt die App für Organ-Tinder?
  • TruthMatters 28.10.2017 12:44
    Highlight Highlight Also ich wüsste nicht dass man mit der bibel die organspende verbieten könnte, darum sehe ich nicht ein warum hugo stamm so ein hass gegen gläubige hat. Zwischen christen und nicht-christen sehe ich genau gleich viele leute die organe spenden möchten wie auch verweigern. Ich würde lieber mal fakten sehen herr stamm, statt nur ihre subjektive meinung.
    • You will not be able to use your remote control. 28.10.2017 13:03
      Highlight Highlight Echte, harte Fakten, die sich auch mit der Bibel beweisen lassen.

      Die würde ich auch gerne mal sehen. /s

      Davon abgesehen wird nicht zwischen Christen und Barbaren unterschieden, sondern die religiösen Gründe kritisiert, insbesondere die, die auf Vorstellungen der abrahamischen Religionen aufbauen.

      Du wirst also mit Moslems und Juden in einen Topf geworfen.
    • Lami23 28.10.2017 14:41
      Highlight Highlight Das betrifft aber nur dieZeugen Jehovas, welche ein kleiner Anteil sind. Ich habe in meinem Arbeitsumfeld noch keinen Christen die Organspende verneinen sehen.
    • You will not be able to use your remote control. 28.10.2017 15:30
      Highlight Highlight .. in deinem Arbeitsumfeld, welches ein kleiner Anteil ist ...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Follower 28.10.2017 12:30
    Highlight Highlight Der Film der eingefügt ist finde ich sehr gut. Er ist einfühlsam gedreht und zeigt den Konflikt, in dem sich Angehörige befinden gut auf. Die Wendung mit dem Glauben kommt im Film aber nie vor. Es geht hauptsächlich um die Frage, ob man einen lieben Angehörigen im Op zu Ende sterben lassen kann und will. Das hängt auch davon ab, ob sich die Ärzte vorher genügend vertrauenserweckend verhalten haben, ob man ihrem Urteil vertrauen kann und was es mit einem macht, wenn man beim Sterben nicht dabeisein kann.
  • Gogl Vogl 28.10.2017 11:33
    Highlight Highlight Ich denke der Organspendeskandal von 2010 - 2011 in Deutschland wird auch noch seine Spuren hinterlassen haben. Es wurden damals in Göttingen, Leipzig und München systematisch Manipulationen vorgenommen, um Patienten zu bevorzugen. Meine Einstellung zur Organspende hat so was schon negativ beeinflusst.
    • Lami23 28.10.2017 18:46
      Highlight Highlight Willst du dich beeinflussen lassen oder dir lieber eine Meinung, anhand von Fakten, welche die Schweiz betreffen, bilden?
    • Gogl Vogl 28.10.2017 19:49
      Highlight Highlight Was der Bauer nicht weiss, macht den Bauern nicht heiss, die Taschen der privaten Medizin doch ziemlich feiss. Der Gutmensch fühlt sich dabei derbe nice und unterstützt ungerechten Sch...

      Das Szenario fand bereits statt...
      Fakt.

      Wie naiv ist der Gedanke, dass man solche Zustände in der Schweiz nicht auch haben könnte? Eine völlig legitime Sorge.

      Wenn das Geld winkt, vergisst auch hier so mancher den hochgelobten Schweizer Humanismus.

      Und wenn du schon von Fakten sprichst, liefer auch entsprechende Quellen. Ich lerne gerne dazu.
    • Lami23 28.10.2017 21:44
      Highlight Highlight Du stellst Behauptungen auf, also bringe du die Fakten. Ich arbeite auf einer grossen schweizer Intensivstation und kann dir nur sagen, dass wir davon weit entfernt sind. Im Gegenteil, die Abläufe und Diagnostik sind klar vorgegeben und werden extern kontrolliert. Aber das brauchst du natürlich nicht zu glauben.
      Ich mache meinen Job weiterhin gut und unbeeinflusst, auch wenn es immer wieder solche gibt, die uns unterstellen, nicht tote "auszuraumen" oder zu "verscherbeln".
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lami23 28.10.2017 11:18
    Highlight Highlight Also ich arbeite auf einer Intensivstation und habe erst sehr vereinzelt Muslime aus religiösen Gründen die Organspende ablehnen sehen. Christen noch nie. Aber schon viele Christen spenden sehen. Wenn sich die Leute dagegen entscheiden, dann oft, weil sie nicht sicher sind, ob der Angehörige das gewollt hätte. Darum: darüber reden!
    • Rabbi Jussuf 28.10.2017 14:30
      Highlight Highlight Sehe ich auch eher so.

      Dass wenige einen Spenderausweis haben, ist wohl eher der Faulheit zu verdanken.
      Ich denke, dass die Mehrheit der Schweizer schon spenden würden.
    • Klaus07 29.10.2017 07:32
      Highlight Highlight Ein Grund mehr, das System zu drehen und einen Nichtorganspenderausweis einführen.
  • PaLve! 28.10.2017 11:04
    Highlight Highlight Am besten sollten Leute mit Spenderausweis wenn sie mal ein Organ brauchen bevorzugt werden.
  • rodolofo 28.10.2017 10:47
    Highlight Highlight Ein alter Mann, mit dem ich oft etwas gearbeitet habe, oder mit dem ich zusammengesessen bin, hat mir einige denkwürdige Sprüche und Vergleiche über den Tod mit auf den Weg gegeben:
    Wenn ich mal tot bin, dann werden mir die Zähne nicht mehr wehtun!
    Am Anfang der Ferien hast Du noch ganz viele Peseten im Portemonnaie. Und dann, am Ende Deiner Ferienzeit, ist Dein Portemonnaie leer...
    Siehst Du diesen Tisch? Hier bist Du (Er setzt seinen Zeigefinger in die Mitte des Tisches). Und hier bin ich (Er setzt den Zeigefinger an die Tischkante.).
    Der Tod ist banal und hat (wenige) Vorteile.
  • Zeit_Genosse 28.10.2017 10:18
    Highlight Highlight Gibt es eine Studie die aufschlüsselt, welche Gründe gegen eine Spende angeführt werden? Aufgrund welcher Datenlage erklärt Swisstransplant, dass der Grund beim religiösen Glauben zu suchen ist? Dieser lässt sich kaum umstimmen und deshalb soll es das Widerspruchsprinzip richten. Wenn Gläubige glauben, dass sie mit ihren Organen sterben müssen, werden ihnen, wenn sie nicht auf einer Liste stehen, die Organe genommen. Die Glaubensfreiheit wird damit verletzt, weil der Körper unantastbar ist. Wie verträgt sich das mit dem Widerspruchsprinzip der Kirchenzugehörigkeit von Gläubigen?
  • dracului 28.10.2017 10:05
    Highlight Highlight Ich habe ein fundamentales Vertrauensproblem mit den Halbgöttern in weiss. Viele Ärzte sprechen zudem keine Schweizer Sprache, was im Gesundheitsumfeld für mich wenig vetrauensfördernd wirkt. Für mich ist die Medizin so weit entfernt vom Patienten, dass ich ein Glaubensproblem habe und im Spital nur der anonyme Organspender wäre und angesichts einer spannenden Transplantation schlechter behandelt würde. Einzig wenn ich im Endstadium um Erlösung flehe, dann würde ich sicher konsequent mit dem hippokratischen Eid behandelt. Gerne gebe ich meine Organe Notleidenden, aber nicht der Ärztemafia!
    • isky 28.10.2017 10:49
      Highlight Highlight Wegen einer möglichen Organspende schlechter behandelt zu werden, weil eine Transplantation “spannender“ für den Arzt wäre ist unlogisch. Der behandelnde Arzt hat von einer Organspende rein gar nichts ausser vielen Aufklärungsgesprächen, Bürokratie und eine schlechtere Behandlungsstatistik. Die “spannende“ Transplantation wird von angereisten Spezialisten durchgeführt, welche das Organ entnehmen, persönlich begleiten und reimplantieren.
    • PaLve! 28.10.2017 10:57
      Highlight Highlight "Ärztafia" bitte geh nie wieder in ein Spital oder lass dich von Ärzten behandeln.
    • who cares? 28.10.2017 13:01
      Highlight Highlight Kannst ja ein Medizinstudium machen, wenn dir die Medizin zu weit enfernt ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hardy18 28.10.2017 09:45
    Highlight Highlight Wieder einmal hält der Glaube den Menschen auf, bremst und fängt ihn im seinem dasein, anstatt in nach vorne zu ringen. Glaube und Politik muss eh getrennt sein und die Frage mit dem spenden hat sich sowieso erledigt. „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ man kann ihn nicht lieben wenn man ihn sterben lässt. Somit sollte die Initiative doch ein Erfolg werden 😏
  • N. Y. P. D. 28.10.2017 09:26
    Highlight Highlight Auf der Unfallstelle :
    Los, halt ihm die Nase zu ! Das Inselspital braucht heute noch eine Lunge.

    Keine Panik. Ist ja nur fiktiv.
    Viele Menschen haben halt das Gefühl, dass sie nicht ausreichend versorgt werden, wenn sie einen Organspenderausweis hätten.
    • PaLve! 28.10.2017 10:59
      Highlight Highlight Was willst du uns damit sagen? Gibt halt leider kein Mittel gegen irgend einen Wahn oder Dummheit.
    • N. Y. P. D. 28.10.2017 12:35
      Highlight Highlight @PaLve
      Wenn ihr die Gegner als dumm und minderbemittelt hinstellt, werdet ihr sie kaum überzeugen können.

      Ich werde so oder so NEIN stimmen. Ich mag es nicht, dass man Aktiv werden muss ! damit man seine Organe nicht spenden muss.
      Das hat es so in dieser Form noch nie gegeben.
    • PaLve! 28.10.2017 13:53
      Highlight Highlight Wenn Menschen irgendeine Ärtzephobie haben, muss denen psycholgisch geholfen werden, da helfen keine Argumente.
      Und vorallem sind solche abstrusen Vorstellungen keine Argumente, sondern schüren nur Angst in der Bevölkerung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thinktank 28.10.2017 09:18
    Highlight Highlight Was mir in der Diskussion fehlt ist der Entschädigungsaspekt. Ich habe meinen Angehörigen gesagt, dass sie spenden können, aber dass sie dafür Geld verlangen müssen. Mein Herz soll nicht unter 500'000CHF weggegeben werden. Wer das verwerflich findet, soll bei Novartis ein Krebsmedikament gratis verlangen. Das Gesundheitswesen lebt davon, Leistungen für Geld zu erbringen, die das Leben des Patienten verlängern und jedes Medi, Operation, Pflege kostet. Also muss man den Begriff Organspende in Organhandel umbenennen und das Problem ist gelöst. Das was der Staat vorhat ist jedoch Organdiebstahl.
    • Nevermind 28.10.2017 09:28
      Highlight Highlight Schon blöd, dass wir nicht im Komunissmus leben und alle von Lohnzahlungen abhängig sind.

      Aber dein Ansatz das gesammte Gesundheitswesen zu verstaatlichen oder gemeinnützig als Stiftung zu organisieren ist eine Überlegung wert.

      😉
    • Julian2001 28.10.2017 09:33
      Highlight Highlight Das ist nicht verwerflich, das ist widerwärtig aus dem Leid anderer Kapital schlagen zu wollen. So bist du kein Stück besser als die Pharmaindustrie die du verteufelst!
    • lilas 28.10.2017 09:41
      Highlight Highlight Das Herz mag wertvoll sein, beim Gehirn wirds schwierig mit solchen Preisen
    Weitere Antworten anzeigen
  • N. Y. P. D. 28.10.2017 09:18
    Highlight Highlight Die Organe der Verstorben sind eh «verloren». Sie werden bei der Kremation von den Flammen und der Hitze versengt oder im Grab von Würmern zerfressen. Ein Fakt, der auch Gläubige verstehen sollten. (text)

    Nein, das ist mir jetzt irgendwie unklar. Ich werde dereinst von Würmern zerfressen ?
    Wieso sagt mir das niemand ?
    Wie gruusig ist das denn ?
    Und den den Samichlaus gibt es vermutlich auch nicht ?
  • Aglaya 28.10.2017 09:11
    Highlight Highlight Ich bin Organspender (Spenderausweis auf dem Smartphone). Falls es ein Paradies geben sollte, wer weiss das schon, kriege ich dort sicher neue Organe, falls ich sie noch brauchen sollte. Ist ja schliesslich das Paradies, wo alles toll ist.
    • Aglaya 29.10.2017 00:14
      Highlight Highlight Genau die von moritz.mo genannte App meine ich. Da wird auch gleich die Blutgruppe und der Notfallkontakt angezeigt.

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