Schweiz
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La nouvelle Conseillere federale Viola Amherd, gauche, parle avec le chef de l'Armee suisse Philippe Rebord, droite, lors de la la reception officielle en Valais apres son election au Conseil federal ce jeudi 13 decembre 2018 a Saint-Maurice. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Viola Amherd mit Armeechef Philippe Rebord. Bild: KEYSTONE

«Sie müsste einige Generäle absetzen»: Warum Amherd in der Armee hart durchgreifen muss

VBS-Insider sind überzeugt, dass Viola Amherd Exempel statuieren muss, wenn sie Erfolg haben will.

henry habegger / ch media



Der Insider im Verteidigungsdepartement (VBS) weiss aus Erfahrung, was jetzt kommt: «Die erste Amtshandlung der Luftwaffe wird sein, dass sie der neuen Bundesrätin Viola Amherd anbietet, sie könne jederzeit die Flugzeuge und Helikopter des Bundes nutzen.»

Nächstenliebe sei nicht der Antrieb bei dieser dargebotenen Hand, sagt der Kenner der Armee-Verwaltung, der aus Rücksicht auf seinen Job nicht namentlich genannt werden will. Es gehe vielmehr darum, die neue Chefin für sich einzunehmen, sie einzubinden. Man könnte auch sagen: zu korrumpieren.

Korpskommandant Philippe Rebord, Chef der Schweizer Armee, spricht waehrend einer Medienkonferenz von die ersten 100 Tage als Chef der Schweizer Armee, am Montag, 10. April 2017 in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Philippe Rebord. Bild: KEYSTONE

Während viele in- und ausserhalb des VBS hoffen, die neue Verteidigungsministerin Amherd (CVP) werde einen Kulturwandel herbeiführen und alte Strukturen aufbrechen, haben die heutigen Armee-Platzhirsche, angefangen bei Armeechef Philippe Rebord, gegenteilige Absichten: Sie wollen ihre starke Position halten.

Geht es nach Kennern des Verteidigungsdepartements, kommt auf die Walliser Anwältin eine Aufgabe zu wie auf Herkules, der den Stall des Augias ausmisten musste. An dieser Aufgabe waren Amherds Vorgänger gescheitert. Zuletzt Ueli Maurer und Guy Parmelin.

In den Kopf gestiegene Sterne

«Sie muss reihenweise alte Zöpfe abschneiden», sagt ein Milizoffizier, der weit mehr als 1000 Diensttage hinter sich hat. Als er vor Jahren im Verteidigungsdepartement (VBS) zu arbeiten begann, erschrak er. Er hatte intelligente und der Sache verpflichtete Berufsmilitärs erwartet. Aber er traf in erster Linie «abgehobene Generäle» an, die ein «Eigenleben führten». Die Sterne waren ihnen in den Kopf gestiegen.»

Einig sind sich die Beobachter, dass die VBS-Klientelwirtschaft unter André Blattmann, Armeechef von 2009 bis 2016, stark gewachsen war. Blattmann, das gilt als sicher, nehme aus dem Hintergrund auch heute noch Einfluss. Das habe Parmelin zu spüren bekommen, und davor müsse sich auch Amherd in Acht nehmen.

Lieutenant General Andre Blattmann, Chief of the Swiss Armed Forces, speaks to the media about the

André Blattmann. Bild: KEYSTONE

Noch immer ist die Rede vom «System Blattmann». VBS-Veteranen haben nicht vergessen, dass es 2015 Blattmann war, der Swiss zu einem einzigartigen PR-Auftritt verhalf. Am Lauberhorn-Rennen durfte ein Swiss-Airbus in der Formation der Patrouille Suisse mitfliegen. Kein Zufall ist für diese Beobachter: Per Anfang 2018 wurde Blattmann in den Swiss-International-Air-Lines-Verwaltungsrat berufen.

Wer widersprach, kam unter Blattmann nicht weit. Günstlinge machten dafür Karriere, einer von ihnen war der heutige Ausbildungschef Daniel Baumgartner. Für Insider ist es kein Zufall, dass Baumgartner im Zug der jüngsten VBS-Spesen-Affäre auffiel. Er hatte, so der «Tages-Anzeiger», auf Kosten des Bundes Helvetia-Goldmünzen im Wert von 1200 Franken an Mitarbeiter verschenkt. Selbst hatte er auch eine derartige Münze erhalten. Eine der Untugenden soll Blattmann selbst erfunden haben: das Einfliegen der Offiziersfrauen mit Helikoptern zu Seminaren. Blattmanns Nachfolger Philippe Rebord führte die Unsitte weiter, bis Bundesrat Guy Parmelin sie abstellte.

Stossend ist für viele VBS-Kenner etwa auch «die Unkultur dieser ständigen Abschiedsfeiern, mit denen sich die hohen Offiziere gegenseitig bedenken, inklusive Abschiedsgeschenke auf Kosten des Bundes», wie sich einer ausdrückt. Dabei: «Man kommt als Soldat, und man geht als Soldat», hatte der Milizoffizier einst gelernt. Diese Tugend vermisse er bei vielen Generälen. Am Lohn kann die Masslosigkeit nicht liegen. Er steigt an bis zu 378'000 Franken im Jahr: So viel verdient der Chef der Armee, derzeit Philippe Rebord.

Frustrierte Berufsmilitärs

Als politisch schwer zu führen gelten für Beobachter auch die vielen Berufsmilitärs, die in der Verwaltung parkiert sind und häufig wenig zu tun haben. Viele seien trotz guten Gehältern (im Schnitt Lohnklasse 28 oder gegen 180'000 Franken) frustriert und opponierten gegen Reformen, heisst es, auch weil sie keine Aufstiegschancen mehr haben. Dieses Problem verschärft sich sogar noch, weil die Offiziere künftig erst mit 65 (und nicht mehr mit 60) pensioniert werden sollen.

Für VBS-Kenner ist klar: Amherd muss die Blattmann-Seilschaft kappen und durch andere, unbelastete Leute ersetzen. Die gebe es durchaus im VBS, da sind sich alle einig. Zudem müsse die heutige Machtfülle des Armeechefs reduziert und auf drei, vier Leute verteilt werden. Und: «Sie müsste einige Generäle absetzen», sagt ein langjähriger VBS-Mann. Nur so könne sich die CVP-Frau den nötigen Respekt verschaffen. (aargauerzeitung.ch)

Armee baut geheime Elite-Einheit aus

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Video: srf/SDA SRF

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83Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • inmi 19.12.2018 16:07
    Highlight Highlight Das Problem ist natürlich sie gehört zum CVP Filz. Gegen die Korruption wird sie nix tun. Stattdessen wird sie überall CVP Hampelmänner platzieren.
  • Olmabrotwurst 19.12.2018 14:00
    Highlight Highlight Na mal gucken was sich ändert .. bin gespannt.
  • Gummibär 19.12.2018 12:59
    Highlight Highlight https://www.vtg.admin.ch/de/die-schweizer-armee/hoehere-stabsoffiziere/hso.html

    https://www.vbs.admin.ch/de/vbs/zahlen-fakten/armee.html

    Diese beiden Websites haben relativ hohen Unterhaltungswert.
    Bei 18 Divisionären und 32 Brigade-Kommandanten für insgesamt 10 Brigaden (+ das Korea Kontingent) dürfte allerhand totes Holz zu finden sen .
  • Markus Kappeler 19.12.2018 11:11
    Highlight Highlight Wirklich billige, durchsichtige und platte Hetze gegen das Militär. Seit ihr neidisch weil ihr nicht mit dem Heli mitfliegen könnt? Apropos Heli, alle Piloten müssen mindest Flugstunden aufweisen, sonst verlieren sie ihre Fluglizenz. Das gilt sogar für Militärpiloten. Sie können diese Flugstunden leer oder mit Passagieren (z.B. Bundesräte Militär oder Verwandte) an Bord leisten. Euer grenzenloser Neid und Hass würde natürlich befriedigt, wenn sie ohne Passagiere fliegen müssten.
    • satyros 19.12.2018 11:53
      Highlight Highlight Offenbar haben wir zu viele Helipiloten, wenn die mit ordentlichen Einsätzen nicht mal auf die Anzahl Mindeststunden kommen und sonst ihr Brevet verlieren würden.
    • Markus Kappeler 19.12.2018 12:23
      Highlight Highlight Super schlau, deinem Argument folgend haben wir zu viele Feuerwehrmänner, weil die viel mehr üben als ernst Einsätze haben. Was ist den für ein Militär Heli ein ordentlicher Einsatz?
    • Liselote Meier 19.12.2018 12:55
      Highlight Highlight @Markus Kappeler; Holt die Feuerwehr etwa ihre Frauen mit dem Feuerwehrwagen ab um nach einem Meeting vögeln zu können? Nein!

      Wenn die Helikopter-Piloten Einsatzstunden brauchen, können sie ja Infanteristen zum Schiessplatz fliegen sprich reguläre Truppenverschiebungen und nicht Steuergelder verpuffen für Private Zwecke.

    Weitere Antworten anzeigen
  • Yakari9 19.12.2018 10:08
    Highlight Highlight Naja, all die zu ersetzenden Berufsmilitärs landen anschliessend in der ALV... Zu gebrauchen sind diese ja wohl nirgends...
    • Beat Galli 19.12.2018 10:21
      Highlight Highlight Egal. Günstiger als die ständigen Spesen und Helikopterflüge.
  • Astrogator 19.12.2018 10:03
    Highlight Highlight Wenn man das liest fallen mir der Bombenjunge oder andere Berufsmilitär die sich hier geoutet haben ein die ja immer behaupten, dass sie mehr leisten als ein Sozialhilfebezüger - anscheinend doch nicht...
    • Oh Dae-su 19.12.2018 12:27
      Highlight Highlight Bombenjunge ist Berufsmilitär?! Jetzt wird mir so einiges klar XD
  • Benutzer144 19.12.2018 09:51
    Highlight Highlight Welchen General? Und dann gleich noch mehrere? Mein Gott...
    • satyros 19.12.2018 11:01
      Highlight Highlight International spricht man ab dem Rang des Brigadier von Generälen.
    • Gummibär 19.12.2018 12:19
      Highlight Highlight Auch im Reglement spricht man von
      Benutzer Bild
    • Pafeld 19.12.2018 12:21
      Highlight Highlight Sterne-Generäle ist gleichbedeutend mit Edelweiss-Trägern. Das die Schweiz zur Zeit keinen echten General hat, weiss jedes Kind.
    Weitere Antworten anzeigen
  • #Technium# 19.12.2018 09:21
    Highlight Highlight Schafft lieber die obligatorische Wehrpflicht endlich ab. Ein altes Relikt des Schweizer Bünzlitums.
    • PaLve! 19.12.2018 14:19
      Highlight Highlight Was hat das mit Bünzli zu tun?
    • Markus Kappeler 19.12.2018 15:04
      Highlight Highlight Klar, ein altes Relikt, klingt gut wenn man keine Argumente hat.
  • Fairness 19.12.2018 09:16
    Highlight Highlight Sie schafft das! Frauen sind nicht nur im Aufräumen gut!
  • alter Esel 19.12.2018 09:11
    Highlight Highlight Gegen die militärischen Strukturen der Schweizer Armee ist Fort Knox eine Schuhschachtel.
  • Fruchtzwerg 19.12.2018 09:10
    Highlight Highlight Das bedingungslose Grundeinkommen wurde abgelehnt, aber Leute, die in der freien Wirtschaft weitgehend unbrauchbar wären, kassieren bei der Armee fürs Nichtstun fette Löhne. Und ich rede nicht von Soldaten!
    Ich hoffe Frau Amherd räumt diesen Laden nicht nur auf sondern kärchert mal richtig durch.
  • Eskimo 19.12.2018 09:05
    Highlight Highlight Da habt ihr ja einen lustigen "Insider" und "Experten" gefunden..😂
  • G. Schmidt 19.12.2018 08:59
    Highlight Highlight An all die Armee-Besserwisser...

    Wenn von Generälen gesprochen wird, ist die Klasse ab Brigadier aufwärts gemeint. Ein-Sterne General ist Brigadier und wird so seit Jahren mit anderen Armeen so kommuniziert.
    • Markus Kappeler 19.12.2018 11:13
      Highlight Highlight Wie das im Ausland kommuniziert wird spielt keine Rolle. Es gibt in Friedenszeiten in der Schweiz keine Generäle, Punkt.
    • satyros 19.12.2018 12:00
      Highlight Highlight Ein Satz wird mit einem Punkt abgeschlossen. In der mündlichen Kommunikation kann man diesen aussprechen, um klar zu machen, dass der Satz zu Ende ist und kein "Aber" oder ähnliches mehr folgt. In der schriftlichen Kommunikation ist es unnötig, den Punkt "auszuschreiben", da man ja ein Satzzeichen setzen kann.
    • Gummibär 19.12.2018 12:17
      Highlight Highlight @ Markus Nicht im Ausland aber hier wird es so kommuniziert :
      Benutzer Bild
  • laska 19.12.2018 08:56
    Highlight Highlight Ich würde mir auch wünschen, dass die neue Bundesrätin durchgreift und etwas ausmistet. Die Oberspesenritter Rebord und Baumgartner müssten so schnell es irgendwie möglich ist, von Armeespitze entfernt werden.
  • SeboZh 19.12.2018 08:55
    Highlight Highlight Experte? Und spricht von General in der Schweizer Armee? Der war gut... Dachte der 1. April sei erst in paar Monaten
    • ands 19.12.2018 09:21
      Highlight Highlight Niemand spricht von "General". Aber von "Generälen". Dies ist eine übliche Bezeichnung für höhere Stabsoffiziere.
    • Pafeld 19.12.2018 12:24
      Highlight Highlight Das sind dann diese selbsternannten Experten, die noch nicht einmal zwischen Armee-Slang und offiziellen Dienstgraden unterscheiden können...
  • Simon Probst 19.12.2018 08:12
    Highlight Highlight ich denke nicht nur generäle absetzen, sondern auch ein paar generälinnen einsetzen - sonst ists ja nicht so fär...
    • satyros 19.12.2018 12:04
      Highlight Highlight Germaine Seewer bekleidet den Rang einer Brigadiere und leitet die Führungsunterstützungsbrigade 41. Die Schweiz hat also eine Generalin.
    • Simon Probst 19.12.2018 14:33
      Highlight Highlight @Olaf

      Der feministische Kreuzzug gegen Männer?
  • Etniesoph 19.12.2018 08:01
    Highlight Highlight Genau so sehe ich das auch. Wie kann man die Armee verkleinern, aber dafür noch mehr Edelweisse verteilen? Geht doch nicht auf! Eigentlich muss der Kopf schrumpfen und die Berufsmilitärs ins Feld geschickt werden. Zum verwalten braucht es kein grünes Tenue!
  • manhunt 19.12.2018 07:41
    Highlight Highlight es wäre längst an der zeit, diesen schiessbudenfigurenverein endlich von grund auf zu reformieren. leider werden das militärköpfe à la blattmann zu verhindern wissen. zuviel gibt man in solchen positionen auf schein statt auf sein. ich möchte mir nicht vorstellen wie hilflos unsere armee mit der jetzigen führung in einem ernstfall tatsächlich wäre.
  • Maranothar 19.12.2018 07:39
    Highlight Highlight 1. An die welche gerade Watson-Bashing betreiben weil ihnen der Artikel zu hoch ist: Gemäss Quellenangabe wurde er nicht von Watson selbst geschrieben.

    2. Dieser nutzlose Altherrenverein, genannt Armee, in dem sich Kleingeister stark fühlen können, hätte man schon vor Jahren abschaffen sollen.
    • The Destiny // Team Telegram 19.12.2018 16:18
      Highlight Highlight 1. Der Artikel erscheint trotzdem auf ihrem Portal und sie stehen mit ihrer Reputation dahinter.

      2. Ist immer so aber wenn man sie braucht, bist wahrscheinlich du der erste der nach ihr verlangt wird.
    • Maranothar 19.12.2018 16:51
      Highlight Highlight Wofür sollte man die brauchen? Krieg? Kann ich den Witz nochmal in Farbe hören?

      Das Geld, dass für die Truppe verschwendet wird, wär in Forschung und Bildung besser aufgehoben.
  • wasps 19.12.2018 06:57
    Highlight Highlight Vielleicht sind solche Insider, wenn es den denn auch wirklich gibt, das wirkliche Problem für Amherd!
  • banda69 19.12.2018 06:44
    Highlight Highlight Ja das VBS.
    Seit Jahrzehnten in der Hand der SVP.

    Ja die von der SVP, die tun was für unser Land. 🤡
  • Evan 19.12.2018 06:29
    Highlight Highlight «Er hatte intelligente und der Sache verpflichtete Berufsmilitärs erwartet.»

    😅
    • Astrogator 19.12.2018 10:04
      Highlight Highlight Dachte auch als ich das las, wie naiv darf man als Offizier in der Schweizer Party-Armee sein?
  • Mississippi Tracking 19.12.2018 06:26
    Highlight Highlight Zerscht mal zNüni näh u dänn wiiter wurschtlä.
    • x4253 19.12.2018 09:06
      Highlight Highlight *Zwipf
  • Philboe 19.12.2018 06:20
    Highlight Highlight Lohnklasse 28 habe Ich erst ab Oberst /Oberst i Gst aufwörts gesehen. Hierbei gibt es sogenannte Funktionen. Ausserdem ist dies die Maximalsumme und auch hier gibt es Differenzen. Weiter wird man als BO in Zukunft kaum weiter kommen als bis auf Stufe E3 (Maj). Ausser man gehört zu den Top Kadern was aber wie auch in der Privatwirtschaft wenigen vorbehalten ist. Was die Kernbotschaft des Artikels betrifft hat der Autor recht
    • Eine_win_ig 19.12.2018 07:19
      Highlight Highlight Als Maj eine E3 Stelle zu erhalten ist selten, numesozumsäge... Gruess vomne E1er
    • Astrogator 19.12.2018 10:07
      Highlight Highlight Naja, alle Bezüge über denen eines Sozialhilfebezügers sind sowieso nicht zu rechfertigen.
      Wenn man die Arbeitsleistung in Betracht zieht und den Umstand, dass die meisten Sozialhilfebezüger in ihrem Leben mal gearbeitet haben sollten sie klar bessergestellt sein.
  • WID 19.12.2018 06:12
    Highlight Highlight Wenn man das liest kommt mir die GSoA in den Sinn...
    • Roterriese 19.12.2018 10:12
      Highlight Highlight Wenn ich GSoA lese, kommt mir GSoG in den Sinn - Gruppe für eine Schweiz ohne GSoA
    • WID 19.12.2018 11:32
      Highlight Highlight @Roterriese: kenn ich nicht...
  • Triple A 19.12.2018 05:54
    Highlight Highlight Na dann, ran an die Arbeit!
  • [CH-Bürger] 19.12.2018 05:53
    Highlight Highlight mir scheint, der/die sogenannten „Insider“ kennen nicht die ganze Armee.
    Es liegt auf der Hand, dass es in einem Unternehmen dieser Grösse verschiedene Bereiche gibt - die sehr unterschiedlich ausgelastet sind. Natürlich sind die jüngsten Fehltritte (Goldmünzen in den eigenen Sack, Spesen verjubelt, etc) unentschuldbar, und Verbandelungen à la „Blattmann-Seilschaft“ wecken Misstrauen.
    aber diese Zustände gibt es wohl auch bei zivilien Arbeitgebern...?

    Ich erlebe viele Berufsmilitärs jedenfalls ganz anders: motiviert, engagiert, und eher am anderen Ende der Auslastungsskala...
    • Eine_win_ig 19.12.2018 07:23
      Highlight Highlight Zur 2ten Aussage: Ich auch. Aber dass der Fisch im Moment am Kopf stinkt, lässt sich nicht wegsprechen.
    • Göschene-Eirolo 19.12.2018 07:35
      Highlight Highlight Mit dem Unterschied, dass es Steuergelder sind, die in der Armee verjubelt werden!
    • manhunt 19.12.2018 08:56
      Highlight Highlight @ch-bürger: logisch gibt es solche zustände auch bei zivilen arbeitgebern. aber die verschleudern nicht unser steuergeld, darum tut das in diesem fall absolut nichts zur sache. genau solche ausreden verhindern eine wirkliche aufarbeitung der probleme.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Leon1 19.12.2018 03:43
    Highlight Highlight Bitte! Ich hoffe es wird gelingen...

    Die Berufsmilitärs leben heute völlig in einer Blase und haben zur Miliz (dem überwiegenden Teil der Armee) kaum mehr einen vernünftigen Zugang. Schon nicht zum Milizkader, aber definitiv nicht zur Truppe.

    Im höheren Berufskader ist die Armee sowas wie der Selbstbedienungsladen Helvetia - und im heutigen Klima braucht man sich nicht einmal die Mühe zu machen dies zu verstecken.
    • Eine_win_ig 19.12.2018 06:46
      Highlight Highlight Als junger BO und aktiver Kadi möchte ich gerne widersprechen, kann ees aber nicht. Sie haben (leider) völlig recht!
  • reaper54 19.12.2018 03:05
    Highlight Highlight Klingt eigentlich wie bei jedem Unternehmen in dieser Grössenordnung...

    Zudem zeigt der Artikelschreibende Journalist deutlich wie wenig Ahnung er von der Armee hat. Es gibt nämlich, ausser im Kriegsfall, keinen General in der schweizer Armee. Noch weniger gibt es gleich mehrere. Der Artikel ist sehr billige Stimmungsmache, wie leider das Meiste hier in letzter Zeit. Wirklich traurig das Blasendenkem so zu stärken.
    • The Destiny // Team Telegram 19.12.2018 06:08
      Highlight Highlight News ohne bla bla ist eben das Anagramm von Bla bla ohne news.
    • zeusli 19.12.2018 06:12
      Highlight Highlight Nun wenn wir denn keine Generäle haben warum führt sich denn alles mit Sternchen am Kragen so auf? Und woher kommen denn die Begriffe wie Brigadegeneral, Divisionsgeneral und Korpsgeneral?
    • Zauggovia 19.12.2018 06:14
      Highlight Highlight Einen objektiven Bericht zur Armee, der nicht in ein einfältiges Bashing verkommt, erwarte ich auf diesem Medium gar nicht mehr.
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