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Andreas Moeller, links, und Trainer Ottmar Hitzfeld von Borussia Dortmund jubeln, nachdem sie mit ihrer Mannschaft am Mittwoch abend, 23. April 1997, im Old Trafford Stadion das Champions League Halbfinal-Rueckspiel gegen Manchester United mit 1:0 gewonnen haben. (AP Photo/Karl-Heinz Kreifelts)

Ottmar Hitzfeld feierte mit Dortmund grosse Erfolge und weiss, was Lucien Favre beim BVB erwartet. Bild: AP

Hitzfeld: «Ganz Deutschland wünscht sich, dass Favre die Bayern herausfordern kann»

Am Tag der Dortmunder Offizialisierung des Engagements von Lucien Favre übermittelte die deutsche Trainer-Ikone Ottmar Hitzfeld dem Schweizer eine Reihe von Komplimenten.



Der erfolgreichste Coach der BVB-Geschichte verfolgt den Weg von Lucien Favre schon länger. «Ich hatte immer eine hohe Meinung von Lucien. Er machte seine Teams besser und liess erfolgreich offensiven Fussball spielen», sagt der zweifache Champions-League-Sieger zur Nachrichtenagentur SDA. «Es ist spannend, ihn nun bei einem ganz grossen Traditionsklub zu sehen, bei einem Verein mit sehr hohen Ansprüchen», so Hitzfeld.

Favre sei ein «Tüftler und Entwickler, der Tag und Nacht arbeitet. Er liebt den Fussball und ordnet ihm alles unter. Solche Eigenschaften mögen die Leute in Dortmund.» Seine zwei Ligue-1-Kampagnen mit dem OGC Nice würdigt Hitzfeld ebenfalls: «Er hat an der Côte d'Azur einen Topjob gemacht und auch dort ein Spitzenteam geformt.»

In der Bundesliga hat Favre bereits während seinen knapp neun Saisons bei Hertha Berlin und Borussia Mönchengladbach mit einem exzellenten Schnitt von 1,57 Punkten in 228 Liga-Partien tiefe Spuren hinterlassen. «Die hervorragenden Resultate bei seiner ersten Station bestätigte Favre in Gladbach. Schade, dass er dort ging, als es schlecht lief. In Frankreich fasste er wieder Fuss.»

Die Punkteschnitte der BVB-Trainer nach Saisons

Jürgen Klopp
2009/10: 1,70 Punkte
2010/11: 2,11 Punkte
2011/12: 2,19 Punkte
2012/13: 1,92 Punkte
2013/14: 2,08 Punkte
2014/15: 1,57 Punkte
Thomas Tuchel
2015/16: 2,29 Punkte
2016/17: 1,94 Punkte
Peter Bosz
2017/18: 1,25 Punkte
Peter Stöger
2017/18: 1,58 Punkte​

Deutschland wünscht sich einen erfolgreichen Favre

Das Comeback des 60-jährigen Romands in Deutschland schätzt der frühere Schweizer Nationalcoach als «riesige Chance für ihn persönlich ein». Der Transfer zur hinter Bayern München zweitgrössten Bundesliga-Organisation, die über 400 Millionen Euro umsetzt, sei ein nächster Schritt. «Der Fussball ist im Ruhrpott eine Religion, der Stellenwert ist unheimlich hoch. Das passt zu Lucien, er lebt den Fussball.»

«Der Zeitpunkt könnte nach einer eher enttäuschenden Saison günstig sein.»

Hitzfeld über den Favre-Wechsel

Hitzfeld erinnert sich im Detail an seine sechsjährige Ära beim achtmaligen deutschen Meister: «Die Leute denken geradlinig, sie fordern von einem Authentizität. Sie wollen, dass man Klartext spricht. Das werden sie auch von Lucien Favre verlangen.» Dank seinem psychologischen Geschick sei das zu schaffen, so Hitzfeld.

ARCHIV - Fussball Bundesliga - 1. Spieltag: Borussia Dortmund - Borussia Moenchengladbach am 15.08.2015 in der Signal Iduna Arena in Dortmund (Nordrhein-Westfalen). Moenchengladbachs Trainer Lucien Favre (l) und Dortmunds Trainer Thomas Tuchel unterhalten sich vor dem Spiel. (KEYSTONE/DPA/Maja Hitij)

Thomas Tuchel scheiterte in Dortmund an seinem eigenen Charakter, das dürfte Lucien Favre nicht passieren. Bild: dpa

Sieben Meistertitel sowie drei Cup-Trophäen hat Hitzfeld mit Dortmund und Bayern München gewonnen. Dem neuen BVB-Strategen traut der Maestro sehr viel zu: «Von seinen Qualitäten bin ich überzeugt. Der Zeitpunkt könnte nach einer eher enttäuschenden Saison günstig sein. Ganz Deutschland wünscht sich, dass Favre aus dem BVB wieder einen Konkurrenten formt, der die Bayern herausfordern kann.» (zap/sda)

Auch das war unter Lucien Favre: Am 13. Mai 2006 wird der FC Zürich in der 93. Minute in Basel Schweizer Meister

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Am 13. Mai 2006 wird der FC Zürich in der 93. Minute in Basel Schweizer Meister
quelle: keystone / patrick b. kraemer
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